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Feldstecher mit Tragriemen Bei der Benutzung eines Feldstechers taucht
oftmals der Wunsch auf, den Feldstecher abzunehmen und ihn zur Beobachtung eines
besonders interessanten Objektes an andere Personen weiterzureichen. Dazu muß bei
der üblichen Feldstecheraufhängung mittels eines am Feldstecher befestigten Tragriemens
der Tragriemen über den Kopf gestreift werden.
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Dies ist beispielsweise beim Tragen von schwerer Regenschutzkleidung
oder einer Kopfbedeckung mit einigen Unannehmlichkeiten verbunden.
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Die vorliegende Neuerung vermeidet diesen Nachteil dadurch, daß sie
die Möglichkeit zum wahlweisen Abhängen des Feldstechers vom Tragriemen schafft.
Dabei sind gemäß der Neuerung eine mit dem Feldstecher verbundene geschlossene Riemenschlinge,
eine weitere vom Tragriemen gebildete geschlossene Schlinge sowie Mittel zur leicht
lösbaren Verbindung dieser beiden Schlingen vorgesehen. Es ist bei dieser Feldstecheraufhängung
also nur noch erforderlich, die vom Tragriemen gebildete Schlinge vor und nach dem
Gebrauch des Feldstechers umzuhängen, wobei zwischenzeitlich der Feldstecher beliebig
oft ohne Behinderung des Benutzers vom Tragriemen abgehängt werden kann.
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Es ist vorteilhaft, zwei mittels einer Einhängevorrichtung, beispielsweise
eines Karabinerhakens wahlweise miteinander zu verbindende Ösen vorzusehen, deren
erste die Enden zweier am Feldstecher befestigter kurzer Riemen und deren zweite
die Enden des eigentlichen Tragriemens miteinander verbindet.
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Durch diese Vorrichtung ist gewährleistet, daß der Feldstecher jederzeit
ohne jede Mühe vom Tragriemen abgehängt werden kann..
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Es ist zweckmäßig, die neue Aufhängevorrichtung auch bei mit einem
Regenschutzdeckel versehenen Feldstechern anzuwenden. In diesem Fall ist der Regenschutzdeckel
mit einem zum Durchtritt der am Feldstecher befestigten kurzen Riemen dienenden
Schlitz versehen und es ist oberhalb des Regenschutzdeckels die zur Verbindung dieser
Riemen dienende Öse angeordnet. Diese Öse ist zweckmäßig länger ausgebildet als
der zum Durchtritt der Befestigungsriemen dienende Schlitz.
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Dadurch wird gewährleistet, daß auch nach Abhängen des Feldstechers
vom Tragriemen der Regenschutzdeckel nicht über die Aufhängevorrichtung rutscht
und herunterfällt.
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Die Neuerung wird im folgenden an Hand der Ausführungsbeispiele darstellenden
Figuren 1 bis 3 näher erläutert.
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Dabei zeigen :
Fig. 1 einen mit der neuen Aufhängevorrichtung
versehenen Feldstecher ; Fig. 2 einen mit der neuen Aufhängevorrichtung versehenen
Feldstecher mit Regenschutzdeckel ; Fig. 3 die Ansicht des in Fig. 2 dargestellten
Regenschutzdeckels von oben nach erfolgter Abhängung des Feldstechers vom Tragriemen.
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In Fig. 1 ist mit 1 ein binokularer Feldstecher bezeichnet,
an dessen mittlerer Knickbrückevzwei kurze Befestigungsriemen 3. und 4 befestigt
sind. Die Enden dieser Befestigungsriemcn sind mittels einer Öse 5 miteinander verbunden.
Die Öse 5 weist zwei zur Befestigung der Riemen 3 und 4 dienende Schlitze 6 und
7 sowie einen Durchbruch 8 auf.
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Die mit 9 und 10 bezeichneten Enden des eigentlichen Tragriemens sind
mittels einer weiteren Öse 11 miteinander verbunden, welche zwei, zur Befestigung
der Riemenenden dienende Schlitze 12 und 13 aufweist. Die Öse 11 weist weiterhin
eine Ausnehmung 14 auf, in welche ein Karabinerhaken 15 eingehängt ist. Mittels
dieses Karabinerhakens können die Ösen 5 und 11 und damit der Feldstecher und der
Tragriemen wahlweise miteinander verbunden werden. In der Gebrauchsstellung bleibt
der Tragriemen umgehängt und das Abhängen des Feldstechers wird
lediglich
durch Aushängen des Karabinerhakens 15 aus der Ausnehmung 8 bewerkstelligt.
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Der in Fig. 2 dargestellte Feldstecher 1 ist mit einem Regenschutzdeckel
16 versehen. Dieser Regenschutzdeckel weist einen Schlitz 17 auf, durch welchen
die Endenzweier an der Knickbrücke 2 befestigter kurzer Riemen 18 und 19 geführt
sind. Die Enden der Riemen 18 und 19 sind mittels einer Öse 20 zusammengefaßt. Die
Öse 20 enthält eine Ausnehmung 21, in welche der Karabinerhaken 15 eingehängt werden
kann.
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Auch hier wird also wieder lediglich durch Betätigen des Karabinerhakens
15 die Verbindung des Feldstechers mit dem Tragriemen bewerkstelligt.
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Wie insbesondere aus Fig. 3 zu erkennen ist, ist die Öse 20 länger
als der zum Durchtritt der Riemen 18 und 19 dienende Schlitz 17. Dadurch ist gewährleistet,
daß der Regenschutzdeckel 16 auch bei abgenommenem Feldstecher nicht über die Enden
der Riemen 18 und 19 gleiten und so herunterfallen kann.
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Der aus Fig. 3 ersichtliche Schlitz 17 im Regenschutzdeckel 16 ist
an der dem Körper des Trägers zugewandten Seite des Regenschutzdeckels angebracht.
Dadurch ist gewährleistet, daß beim Anhängen des Feldstechers an den Tragriemen
kein Zug entsteht, welcher den Regenschutzdeckel abhebt.
Sämtliche
zur Befestigung der Riemen dienende Schlitze (6,7,12, 13,) weisen senkrecht zur
Richtung der Riemen verlaufende Anlagekanten auf. Durch diese Ausbildung der Schlitze
wird erreicht, daß keine unschöne, die Riemen stark beanspruchende Schrägzerrung
der Riemen auftritt.