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DE1795362U - Anlegeleiter. - Google Patents

Anlegeleiter.

Info

Publication number
DE1795362U
DE1795362U DE1959G0019784 DEG0019784U DE1795362U DE 1795362 U DE1795362 U DE 1795362U DE 1959G0019784 DE1959G0019784 DE 1959G0019784 DE G0019784 U DEG0019784 U DE G0019784U DE 1795362 U DE1795362 U DE 1795362U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bolt
housing
suction cups
ladder
leaning
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1959G0019784
Other languages
English (en)
Inventor
Alfons Gaeng
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1959G0019784 priority Critical patent/DE1795362U/de
Publication of DE1795362U publication Critical patent/DE1795362U/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

  • Anlegeleiter Gegenstand der Neuerung ist eine Anlegeleiter, deren Holme zur Sicherung gegen Rutschen oder Umfallen am einen Ende mit gelenkig befestigten Saugnäpfen versehen sind.
  • Zur Sicherung von Anlegeleitern gegen das Abrutschen auf der Stellfläche sind verschiedene Maßnahmen vorgeschlagen worden. Leitern, die auf weichem Erdreich, beispielsweise in Landwirtschaft, Gartenbau und im Baugewerbe benutzt werden, sind im allgemeinen keiner Rutschgefahr ausgesetzt. Auch bei solchen Leitern werden jedoch vielfach Stahlstützen an den unteren Enden der Holme verwendet, die eine Sicherung gewährleisten. Wesentlich schwieriger gestaltet sich das Problem der Sicherung von Anlegeleitern bei ihrer Verwendung auf glatten, harten Bodenflächen, insbesondere solchen, die nicht ganz eben verlaufen. Hierbei hat man sich u. a. mit profilierten Gummikappen u. dgl. zur Gleitsicherung geholfen. Weitere Maßnahmen bestehen in der Anlegung von Sicherungsketten an einer der untersten Sprossen, die in irgendeiner Weise straff gespannt verankert werden. Ferner ist auch bekannt, die Ausstattung der oberen Enden der Holme mit Anhängehaken zu versehen, die an irgendwelche vorhandenen Vorsprünge u. dgl. angehängt werden.
  • Alle diese Maßnahmen vermögen die Aufgabe der Sicherung der Leiter nur unter bestimmten, verhältnismässig selten zutreffenden Voraussetzungen zu erfüllen. In Fällen, bei denen eine auf einer glatten Bodenfläche stehende Leiter gegen eine glatte Wandfläche angelehnt werden muß, vermögen sie sämtlich ihre Aufgabe nicht zu erfüllen.
  • Es besteht ein Bedürfnis nach Sicherungsmaßnahmen, die es gestatten, Anlegeleitern auch unter diesen Voraussetzungen zu sichern. Insbesondere im städtisch bebauten Gelände wird man im allgemeinen diese Voraussetzungen vorfinden. Besonders auch bestimmte Gewerbebetriebe, die Anlegeleitern in ambulanter Arbeitsweise benötigen, z. B.
  • Fensterputzbetriebe, und die daher auf die Verwendung verhältnismäßig leicht gebauter Leitern angewiesen sind, bedürfen einer Sicherungseinrichtung, die unter den angegebenen Voraussetzungen zuverlässig wirkt.
  • Die Aufgabe wird gemäß der Neuerung gelöst durch eine Anlegeleiter, deren beide Holme am einen Ende mittels Gelenken befestigte Saugnäpfe zum unverrückbaren Festhalten der Leiter an glatten Boden-oder Wandflächen besitzen. Die Saugnäpfe können wahlweise am oberen oder unteren Ende beider Holme befestigt sein. Bei den vielfach verwendeten Leitern geringer Länge mit parallel verlaufenden, über ihre Länge gleichstarken Holmen, können die Saugnäpfe am einen Ende der Holme befestigt sein und die Leiter wird je nach den gegebenen Voraussetzungen so gehandhabt, daß sich die Saugnäpfe am oberen oder unteren Ende befinden.
  • Der Gebrauch der neuerungsgemäßen gegen Rutsch-und Kippgefahr gesicherten Leiter gestaltet sich denkbar einfach. Steht eine glatte, ebene Wandfläche zur Verfügung, dann wird die Leiter mit nach oben gekehrten Saugnäpfen angelehnt und die Saugnäpfe werden an die Wandfläche angedrückt ; die Leiter ist damit unverrückbar gesichert.
  • Auf glatten Fußbodenflächen, z. B. geschliffenen Steinfußböden, können die Saugnäpfe zur Sicherung am Fußboden verwendet werden. In einer bevorzugten Ausführungsform sind die Saugnäpfe an Langstäben gelenkig befestigt, die in Längsausnehmungen der Holme längsverschieblich geführt und mittels Steckbolzen, Druckschrauben oder dgl. festgestellt werden können. Diese zusätzliche Maßnahme gestattet zugleich eine Veränderung der Holmenlänge in gewissem Grade. Insbesondere kann diese Maßnahme von Wert sein, wenn zum An-drücken der Saugnäpfe beider Holme passende-Flächen auf gleicher Höhe nicht zur Verfügung stehen.
  • Derartige Fälle können beispielsweise in Treppenhäusern auftreten. In einer weiteren Ausbildung dieser Maßnahme können die Holme an beiden Enden Längsausnehmungen für die Langstäbe besitzen, so daß die Langstäbe mit den daran befestigten Saugnäpfen vom einen auf das andere Ende des Holms umgesteckt werden können. In besonderen Fällen kann es beispielsweise erwünscht sein, einen Saugnapf am unteren, den zweiten Saugnapf am oberen Ende der Leiter zu verwenden.
  • Vorzugsweise sollten solche Saugnäpfe verwendet werden, die mit mechanisch wirkenden, von Hand zu betätigenden Vorrichtungen zur Bildung des Hohlraums und damit aur Erzeugung des Vakuums versehen sind. Die Neuerung schlägt demgemäß die Verwendung von Saugnäpfen vor, die aus einem starren, schalenförmigen Gehäuse mit zentraler Bohrung, einer im Gehäuseinneren gleichachsig beweglichen Spannplatte geringeren Durchmessers mit einem lotrecht zur Plattenebene stehenden, in der Bohrung des Gehäuses geführten beweglichen Bolzen, und einer mit den Gehäuserändern abschließenden, ebenen Saugplatte aus elastisch nachgiebigem Material mit glatter Oberfläche, die mit der Spannplatte über deren ganze Ausdehnung unlösbar verbunden ist, bestehen, und die mit Spannvorrichtungen zum Anheben und zur Fixierung des Bolzens in angehobener Stellung versehen sind. Als Spannvorrichtung für den Bolzen kann eine einfache Einrichtung verwendet werden, bestehend aus einem den Bolzen quer durchdringenden Gelenkstift und einem um diesen schwenkbaren selbsthemmenden Spannhebel.
  • Statt dessen kann auch eine Schraubeinrichtung, aus einem in den Bolzen eingeschnittenen Steilgewinde und einer den Bolzen umgreifenden, gegen die Außenwand des Gehäuses sich abstützenden Gewindemutter vorgesehen sein.
  • Weitere Einzelheiten und Merkmale der Neuerung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung der zugehörigen Zeichnungen, in denen eine bevorzugte Ausführungs-t form der Neuerung in ihrer Anwendung und Einzelteile derselben wiedergegeben sind. In den Zeichnungen zeigen : Fig. 1 eine neuerungsgemäße Anlegeleiter mit an den oberen Enden der Holme gelenkig befestigten Saugnäpfen in Gebrauchsstellung ; Fig. 2 die selbe Leiter mit am unteren Ende der Holme an Lang ? stäben angelenkten Saugnäpfen in Gebrauchsstellung unter schwierigeren Arbeitsvoraussetzungen ; Fig. 3 einen Saugnapf in bevorzugter Ausführungsform mit entspannter Spannvorrichtung in schrägperspektivischer Draufsicht ; Fig. 44 denselben mit angespannter Spannvorrichtung im Vertikalschnitt entlang einem Durchmesser.
  • Die dargestellte Leiter 1 besteht in allen Teilen, nämlich Holmen 2 und Sprossen 3, aus Stahlrohren. In das obere (Fig. 1) bzw. untere (Fig. 2) Ende der Holmen 2 sind teleskopartig Langstäbe 4 eingeschoben, an deren außenseitige Enden Gabeln 5 angeschweißt sind. Diese sind mittels Gelenkbolzen mit Lagerböcken der Saugnäpfe 8 verbunden, so daß die Saugnäpfe um die Gelenkbolzen schwenkbar sind. Am entgegengesetzten Ende der Holmen 2 sind Gummikappen 9 oder dgl. übergeschoben.
  • Die Saugnäpfe 8 bestehen aus dem schalenförmigen Gehäuse 10, durch dessen zentrale Bohrung ein Bolzen 11 durchgeführt ist, der am innenseitigen Ende eine ebene Spannplatte 12 geringeren Durchmessers aus Stahl trägt.
  • Auf dieser ist eine im Normalzustand ebenfalls ebene Saugplatte 13 aus Gummi unlösbar befestigt, z. B. aufvulkanisiert, die mit dem äußeren Rand des Gehäuses 10 bündig abschließt. Der Bolzen 11 besitzt nahe seinem äußeren Ende einen in einer Querbohrung geführten Gelenkstift 14, der zur gelenkigen Befestigung eines den Bolzen umgreifenden aus Stahlblech gepreßten Hebels 15 dient.
  • Der Hebel 15 mit endständiger Fingerdruckplatte 16 besitzt die Form eines exzentrisch angelenkten Dreieckshebels und wirkt als selbsthemmender Spannhebel. Figur 3 zeigt den Saugnapf im entspannten Zustand mit hochgestelltem Spannhebel, Fig. 4 in Arbeitsstellung mit abwärts geschwenktem Spannhebel und dadurch unter Bildung eines luftleeren Raumes 17 angehobener Saugplatte 13.
  • Zur Entspannung der Saugplatte und Herbeiführung der Ruhestellung wird der Hebel 15 in die in Figur 3 gezeigte Stellung hochgeschwenkt, wodurch der Bolzen 11, die Spannplatte 12 und die Saugplatte 13 abgesenkt werden.
  • Auf der Außenseite des Gehäuses 10 des Saugnapfes sind zwei Lagerböcke 18 angebracht, an denen die Enden der Gabel 5 gelagert sind.
  • Zum Gebrauch wird die Leiter an dem gewählten Standort aufgestellt und die Saugnäpfe 8 durch Umlegen des Spannhebels 15 gespannt, d. h. in Arbeitsstellung gebracht. An genügend glatter Fläche halten die Saugnäpfe und damit die Leiter unverrückbar fest.
  • Figur 1 zeigt eine neuerungsgemäß ausgestattete Anlegeleiter bei der Verwendung zum Putzen eines großen Schaufensters. Die Stahlrohrleiter 1, in deren obere Holmenenden die die Saugnäpfe 8 tragenden Langstäbe 4 eingeschoben sind, wird gegen die Schaufensterscheibe 20 angelehnt und die Saugnäpfe werden nach Besteigen der Leiter durch Umlegen der Spannhebel 15 befestigt, womit die Leiter unverrückbar feststeht.
  • Figur 2 zeigt die Verwendung der neuerungsgemäßen Leiter zum Anbringen oder Abnehmen der Gardine 21 eines Treppenhausfensters 22. Da die örtlichen Voraussetzungen
    die Aufstellung der Leiter mit beiden Holmen in gleicher
    die Aufstellun"d
    Höhe nicht erlauben, sind die die Saugnäpfe 8 tragenden Langstäbe 4 auf verschiedene Länge ausgezogen und mittels Druckschrauben 19 in der Auszugslänge fixiert.
  • Die Holme 2 stehen mittels der auf verschiedene Länge ausgezogenen Langstäbe 4 auf zwei neben-bzw. übereinander befindlichen Treppenstufen 23 bzw. 24 und werden auf der glatten Trittfläche der Stufen mittels der Saugnäpfe 8 gesichert.
  • Für ganz besondere Voraussetzungen können beipielsweise Stahlrohrleitern an beiden Enden beider Holme mit
    insgesamt vier Saugnäpfen ausgerüstet sein, wobei dann
    die Möglichkeit besteht, sie an glatten hohen Wandflächen
    mit allen vier Saugnäpfen in paralleler Lage zur Wand zu befestigen.

Claims (8)

  1. Schutzansprüche
    1.) Anlegeleiter, gekennzeichnet durch am einen Ende beider Holmen mittels Gelenken befestigte Saugnäpfe zum unverrückbaren Festhalten der Leiter an glatten Boden-oder Wandflächen.
  2. 2.) Anlegeleiter nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch in Längsausnehmungen der Holme (2) geführte, mittels Steckbolzen, Druckschrauben (19) oder dergleichen feststellbare Langstäbe (4) zur Veränderung der Holmenlänge, an denen die Saugnäpfe gelenkig befestigt sind.
  3. 3.) Anlegeleiter nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch Saugnäpfe mit mechanisch wirkenden Vorrichtungen zur Bildung des Hohlraums und Erzeugung des Vakuums unter der Saugplatte.
  4. 4.) Anlegeleiter nach den Ansprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet durch Saugnäpfe (8) bestehend aus einem starren schalenförmigen Gehäuse (10) mit zentraler Bohrung, einer im Gehäuseinneren gleichachsig beweglichen ebenen Spannplatte (12) geringeren Durchmessers mit einem lotrecht zur Plattenebene stehenden, in der Bohrung des Gehäuses geführten, beweglichen Bolzen (11), einer mit den Gehäuserändern abschließenden ebenen Saugplatte (13) aus elastisch nachgiebigem Material mit glatter Oberfläche, die mit der Spannplatte (12) über deren ganze Ausdehnung unlösbar verbunden ist und Spannvorrichtungen zur Fixierung des Bolzens (11) in angehobener Stellung.
  5. 5.) Anlegeleiter nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch eine Spannvorrichtung für den Bolzen (11), bestehend aus einem den Bolzen quer durchdringenden Gelenkstift (14) und einem um diesen schwenkbaren, selbsthemmenden Spannhebel (15) in Form eines exzentrisch angelenkten Dreieckhebels.
  6. 6.) Anlegeleiter. nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch eine Spannvorrichtung, bestehend aus einem in den Bolzen eingeschnittenen Steilgewinde und einer den Bolzen umgreifenden, gegen die Außenwand des Gehäuses sich abstützenden Gewindemutter.
  7. 7.) Anlegeleiter nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (10) jedes Saugnapfes außenseitig je zwei Lagerböcke (18) besitzt, in denen eine mit dem Leiterholm verbundene Gabel (5) schwenkbar gelagert ist.
  8. 8.) Anlegeleiter nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die aus Stahlrohren bestehenden Holme (2) und Langstäbe (4) nach Art von Teleskoprohren ineinander geführt sind.
DE1959G0019784 1959-04-14 1959-04-14 Anlegeleiter. Expired DE1795362U (de)

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DE1959G0019784 DE1795362U (de) 1959-04-14 1959-04-14 Anlegeleiter.

Publications (1)

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DE1795362U true DE1795362U (de) 1959-09-10

Family

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1959G0019784 Expired DE1795362U (de) 1959-04-14 1959-04-14 Anlegeleiter.

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