DE1795354A1 - Verfahren zur Herstellung von Polyisopren - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von PolyisoprenInfo
- Publication number
- DE1795354A1 DE1795354A1 DE19681795354 DE1795354A DE1795354A1 DE 1795354 A1 DE1795354 A1 DE 1795354A1 DE 19681795354 DE19681795354 DE 19681795354 DE 1795354 A DE1795354 A DE 1795354A DE 1795354 A1 DE1795354 A1 DE 1795354A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- works
- linear
- alkyl radical
- carbon atoms
- compound
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C08—ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
- C08F—MACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED BY REACTIONS ONLY INVOLVING CARBON-TO-CARBON UNSATURATED BONDS
- C08F136/00—Homopolymers of compounds having one or more unsaturated aliphatic radicals, at least one having two or more carbon-to-carbon double bonds
- C08F136/02—Homopolymers of compounds having one or more unsaturated aliphatic radicals, at least one having two or more carbon-to-carbon double bonds the radical having only two carbon-to-carbon double bonds
- C08F136/04—Homopolymers of compounds having one or more unsaturated aliphatic radicals, at least one having two or more carbon-to-carbon double bonds the radical having only two carbon-to-carbon double bonds conjugated
- C08F136/08—Isoprene
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Medicinal Chemistry (AREA)
- Polymers & Plastics (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Addition Polymer Or Copolymer, Post-Treatments, Or Chemical Modifications (AREA)
- Transition And Organic Metals Composition Catalysts For Addition Polymerization (AREA)
Description
—-~ Patentanwälte
■'■■.■ q. von Kreistar Dr.-lng. Schönv/ald
Dr I- "r D'-.Fcis Dinl.-Cham.Alek vo.i >\reisi-.r
■'.. i.n. Carola Keller Dr.-lng. Klöpsch
Köln, Deichmannhaus
Köln., den 17. September I968
Ke/Ax/IK/Pn,
f1 iil1i ^d i s ο η S, p^ A
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Polymerisation
von Isopren zu Hochpolymeren., die im wesentlichen dia
I5^-CiS-Struktür aufwe is en„
Isoprenpolymere mit 1,4-cis-Struktur können bekanntlich, erhalten v/erden., wenn als Katalysator das System
AIR 'TiCl^ (R = Alkyl- oder Arylrest) in einem Kohlenwasserstoff
als Lösungsmittel verwendet wird. Die Struktur dieser Polymeren ist derjenigen von Naturkautschuk
zwar sehr ähnlich, unterscheidet sich jedoch von der letzteren in einigen Eigenschaf ten., hauptsächlich durch
einen etwas geringeren Gehalt an 1,4-cis-Einheiten,
Es ist jedoch bekannt., dass die elastomeren Eigenschaften
eines Polyisoprene im allgemeinen um so besser sind., je höher der Gehalt an 1,4-cis-Einheiten und je geringer
der Gehalt an 3,,4-Einheiten ist„ Zahlreiche Versuche
wurden daher gemacht., ein Polyisopren hersusteLlen,
dessen"Gehalt an 1,4-cis-Einheiten möglichst dicht bei
loo % liegt. Diese Versuche waren bisher bei dem aus
Titantetrachlorid und Aluminiumtrialkyl hergestellten Katalysatorsystem durch entsprechende Modifizierung der
Herstellungsbedingungen des Katalysators erfolgreich.
109882/1547
Die Verwendung von Aluininiumtri alkyl en bringt jedoch
einige betriebliche Schwierigkeiten als Folge der leichten Entzündlichkeit dieser Produkte mit sich«, Verschiedene
Versuche wurden daher gemacht, die Alurniniurr.trialkyle
durch teilhalcgenier-te Aluminiumalkyie zu ersetzeil,, die
weniger gefährlich und stabiler sind» Ausser der geringeren
Gefährlichkeit haben diese Produkte im Vergleich r;u den Aluminiumalkylen den zusätzlichen Vorteil niedrigerer
Kosten« · '
Die bisherigen Versuche zur Herstellung eines Katalysatorsystems
auf Basis von Alurniniumalkylhalogeniden^ das sich für die Herstellung eines Polyisoprens mit hohem
Gehalt an l.,4-ciG~Eir.heiten eignet, waren jedoch bisher
erfolglos,
Es ist beispielsweise bekannt., dass Katalysatoren, die
aus Aluminiumalkyihaiogeniden und Titantetraalkcholaten
hergestellt v/erden- 1,4-Polyisopren mit überwiegend 1.4-cis-r-cppelbindungen.
jedoch mit einem erheblich niedrigeren Gehalt als bei Naturkautschuk,, zu bilden vermögen. Insbesondere
werden bei Verwendung von Titantetraalkoholaten in Kombination mit Aluminiumalkylsesquichlorid als Katalysator
verhältniSKässig niedrige Umsätze zu Polymerisat
ersielt, und die erhaltenen Polyisoprene enthalten weniger
als 90 % l/r-cis-Einheiteiio
G'eir.äss der Erfindung wurde nun gefunden., dass es möglich
ist. Isopren zu hochmolekularen Polymeren zj. polymerisieren,
die im wesentlichen' die l^-cis-iStruktur
haben, die mit derjenigen von Naturkautschuk praktisch identisch isty wenn ein ternäres Katälysatorsynter.': verwendet
wird, '-das aus folgenden Bestandteilen bestehts
:■■' V.-Vl" '-
a'1 Einer Tltanvercind.mg der allgemeinen Formel
in der H ein linearer oder verr-üeigter Alkylrest
n:it 1 eis l3, vorzugsweise ]. bis 8 KohlenstoffcX V L- *-.C i i
!">'■ einer orgar.crr.et aiii sehen Verbindung des Aluminiums
der allgemeinen Formel.
A] .-R-Cl-- .
d -j ί ■
d -j ί ■
in der R ein linearer oder verzweigter Aikylrest ir.it i as 6 Kchlenstoffatcir.cn ist.«
C; eine·' Siliclumverbindung der allgemeinen Formel
in der R ein linearer oder verzweigter Aikylrest ir.it ' bis Ιό. vorzugsweise 2 bis 6 Kohlenstoffatomen
und R! ein linearer oder verzv.-c-vi gter Al icy rest JK.it
1 bin :e'.. vorzugsweise 2 bis 6 Kohler.^t
>ffatc:::en ?.r:'
a einen Wert vcn ■"·.. 1.. 2. 3
b einen \\ert von 0. 1, 2., ρ
b einen \\ert von 0. 1, 2., ρ
c einen Ker-t vcn 0. 1., 2. 5 >>der 4 hat., wobei die
.'fv.ir.ir.-a vcn c. -i- b -:- c gleich 4 istc
ciliciurr.verbindungen, die sich als Katalysatorkcir.ponen-.en
beim Verfahren geir.äss der Erfindung eignen, sind beispie„r.
weise? (CH^ "i-S-iCO-H-: fCoHr)-£iIIt Si(OCIL;.;
-,CpIL)-SiC0II5; (C2H-}sI!Si0C2IL; ^Cj1Hg)-SiOC2II5 usw,
IMe "vorstehend genannte Formel Al0R-Ci-.. die derjenigen
eines sogenannten Aiu:r.iniumalkyisesquichlorids entspricht.,
ir.us.r; in dem Sinne verstanden werden,, dass die molaren
beugen der Aikylreste und der iialogenidgruppen ur.gefälir
gleich sind
reis vorstehend definierte Katalysat'.>rsyste:n kann in einfacher
Weise hergestellt werden., indem die vorstehend
genannten drei Katalysatoriccrr.ponentcn in beliebiger
109882/1547
1785354
Reihenfolge in ein Reaktionsgefäss eingeführt werden, das unter Stickstoff gehalten wird und ein geeignetes
Verdünnungsmittel enthält, auf das nachstehend näher eingegangen wird. ■ ' ■ ;
Es kann zweckmässig sein, den Katalysator zu altern oder formieren., Indem er'beispielsweise etwa sxü 15
Minuten auf 500C erhitzt wird»_Nach dieser Alterung
oder Formierung wird der ,Katalysator mit Isopren zusammengeführt und.die Polymerisation begonnen»-Es
ist zwar möglich.,, mit sehr geringen Mengen Verdünnungsmitteln
in der Phase der Katalysatorherstellung zu arbeiten, jedoch ist es vorzuziehen., die Polymerisation
in Gegenwart einer massigen'Menge eines Verdünnungsmittels
durchzuführen^ damit die Reaktionswärme leichter abgeführt werden kann und die Reaktion nicht bei einer
zu hohen Geschwindigkeit verläuft <,
Als Verdünnungsmittel sowohl bei der Herstellung des Katalysatorsystems
als auch während der Polymerisation v/erden vorzugsweise aliphatische., cycloaliphatische.= aromatische.,
gegebenenfalls halogenierte Kohlenwasserstoffe oder ihre Gemische verwendet., Das Volumenverhältnis
von Verdünnungsmittel zu Isopren beträgt vorzugsweise 1 s 1 bis 10 s I»
Das Molverhältnis von Aluminiumverbindung zu Titanverbindung
wird aus einem Bereich zwischen 20 ; 1 und 1 s gewählt/ liegt jedoch vorzugsweise zwischen 10 s 1 und
6 s Ι» Das MolVerhältnis von Siliciumverbindung zu Titanverbindung
lie'gt im allgemeinen imBereich von 10 s 1 bis 1 s Ij vorzugsweise zwischen 4 s 1 und 2. t 1>
Die Polymerisationstemperatur kann'im Bereich zwischen
-500C und +5O0C liegen» Je nach den gewählten Polymer!-.
saticnsbedingungen kann vollständiger Umsatz des Isoprens
109882/1547
in einer Zeit von einigen 10- Minuten bis zu einigen
Tagen erzielt werden» Zur besseren Ausnutzung der PolymerisationsreaktOren und.zur leichteren Gewinnung
des Polymeren aus der Reakti'onsmasse ist es jedoch zweckmässiger. die Polymerisation zu unterbrechen.,
wenn der Umsatz:30 bis 70 ^ hat/ aas Monomere und das
bereits gebildete Polymere abzutrennen und die nicht "- :
umgesetztenReaktionsteilnehmer zurückzuführenο
Das gemäss der Erfindung hergestellte Polyisopren hat
ein kernmagnetisches ResonanzSpektrum-(NMR) s das mit
dem von Naturkautschuk praktisch identisch.ist ο Aus
diesem; Spektrum ist- zu folgern^ ,dass .die..j^- und l.;,4-trans-Gruppeη
im Gesamtpolymeren nicht-mehr als 3 %
ausmachen,, während l.,2~Einheiten fehlen/ so dass der
Gehalt an 1,4-cis-· Einheiten im allgemeinen wenigstens
ν 97 bis 98 % beträgt. " .. /]/:: .. .: .
Ein Vergleich zwischen dem NMR-Spektrum der nach dem
Verfahren gemäss der Erfindung erhaltenen Polymeren und dem Spektrum' der mit TiCIi,+' Aluminiumtrialkyl-
en - ' *-■■■ '-
System erhaltenen Polymeren zeigt., dass die letztgenannten
Produkte einen höheren Gehalt an anderen Einheiten als
li^-cis-Einheiten fd=holJ4-tranS'- und 3.»4-Einheiten)
haben als die Produkte^ die beim hier beschriebenen Verfahren erhalten werden/
Die gemäss der Erfindung hergestellten lj,4-cis~?olyiso~
prene sind ferner im wesentlichen frei von Gelen»
Das gemäs$ der Erfindung hergestellte Polyisopren kann nach
Verfahren !vulkanisiert werden., die-- für stark ungesättigte :
Elastomer^ insbesondere bei Mischungen auf Basis von ,
Schwefel und Beschleunigern., üblich sind., wobei Elastomere
erhalten ,werden-3 die praktisch.die, gleichen mechanischen
und dynamischen Eigenschaften wie Naturkautschuk haben.,
100882/1647
BAD ORIGINAL
: ;■■■ >
6 ~ - . ■■ . ·
der in der gleichen Mischung vulkanisiert worden ist»
Das beim Verfahren gemäss der Erfindung erhaltene'.'Polyisopren kann ferner in einem wässrigen Medium dispergiert
werden,- um katices herzustellen., die praktisch
die gleichen Eigenschaften wie Naturkautschuklatices
haben- Die gemäss der Erfindung erhaltenen polyisoprene
^haben ein hohes mittleres■" Molekulargewicht 3. wie'.sich
aus der Grenzviskosität (intrinsic viscosity) in Toluollösung
bei j5O°C ergibt» Diese Viskositätszahl liegt
im allgemeinen über 2 dl/g. -: '■'.' ':'.■-'■
Die Ergebnissej die beim Verfahren gemäss der Erfindung
erzielt werden., sind sehr überraschend^ da bei Verwendung
beispielsweise von Aluminiumdiaethylmonochlorid
anstelle von/Aluminiumaethylsesquichlorid als ^
komponente ein Polyisopren erhalten wird., das n/ar
90 % lj4-ois--Einheiten enthält und einen sehr l|ph#n GeI
gehalt hat, dWieriera Is^ am? Urns^$;zi viel
Ebenso schlechte Ergebnisse werden erhalten, wenn als
Katalysatorkomponente AluminiumaethylsesQuichlorid yer-™
wendet wird^ jedoch die Siliciumverbindung nicht zugesetzt wirdo -;■■"'. ;
Beispiel_l·- ::;.:. '"'■■"■.
Unter .trockenem Stickstoff wurden 30 ml n/ffeptani? 0^15
'■" -TiCo-n-C^Hn^ ;, und O3 '42 -ml Al2Et5Cl5! in AOQ '.ml -Gefäss
eingeführt 3 das mit einem mechanischen Rührer und einem
Stickstoffeinführungsrohr versehen war» Diese Massnahme
wurde bei 50?C durchgeführt, Das Gemisch wurde dann 15
Minuten gerührt,worauf 0,20 ml (CH^j^ßiOCpH zugesetzt
wurden» Nach erfolgtem Zusatz wurde noch 5 Minuten ge-·
rührt, worauf das Gemisch der Abkühlung auf Raumtemperatur,
überlassen wurde ο
1 Θ % 812IA § A 7
1705354
von ■-."■";"■■". . ;-. . ;.■--■ ■■■■-. ■ ■ ; ,- χ
Nach Zusatz /20 ml Isopren wurde das Gemisch der Polymerisation
überlassen. Nach 6 Minuten wurde das Polymerisatiönsgemisch
in Methanol geg-eossen, wobei k,4 g
Polymerisat (Umsatz 31 $>) erhalten "wurden, das-einen
Gehalt an 1,4-cisEinheiten von wenigstens: 97 ..-#>" hatte o
Der Gelgehalt war sehr niedrig (2$)o Die Grenzviskosität
in Toluol bei 300C betrug 2,6 dl/g »Bei einer Wiederholung
des vostehend beschriebenen Versuches, jedoch unter Ver-
von n-"F«*ikaii oätr «on
wendung des gleichen Volumens/Cyclohexan anstelle von
n-Heptan als Lösungsmittel wurden die gleichen Ergebnisse erhalten»
:BeisDiel_2
In das in Beispiel 1 beschriebene Gefäss wurden bei 50 C
40 ml n-Heptan, QI5 ml Ti(0-n~C^Hg),^ 0^2 ml' Al2Et5Cl5
.gegeben=' Das Gemisch wurde noch 15 Minuten gerührt, worauf
0,15 nil (CH^),.SiOCpH^ zugesetzt wurden., Nach erfolgtem
Zusatz wurde noch 5 Minuten gerührt, worauf das Gemisch'/
der Abkühlung auf Raumtemperatur überlassen wurde., Ansehliessend
wurden 10 ml Isopren eingeführt. Die Masse wurde der Polymerisation überlassen., während die Temperatur
zwischen, 15° und 200C gehalten wurde« Nach 2 Stunden
wurde das Polymerisationsgemisch in Methanol gegossen,
wobei 3,-9 g Polymerisat (Umsatz 56 #■}·>
erhalten wurden, das wenigstens 98 % !,^-cis-Einheiten enthielt= Der
Gelgehalt war sehr niedrig (etwa 1 #)v„
Die Grenzyiskositä't in Toluol bei 3O0C betrug 2,4 dl/g =
Kenn die Polymerisation in der oben beschriebenen Weise," _
jedoch ohne Zusatz der Siliciumverbindung durchgeführt wurde, wurden 2,2 g Polymerisat (Umsatz.51 $) mit einem
Gehalt an l^-cis-Einheiten von weniger als 90 % »erhalten«
Der Gelgehalt war in diesem Fall verhältnismässig
hoch (etwa 20 %■ )« "
109882/1547
liigpiel_3. .■:'■ Λ :· Yv ;;;■■■ ■''ν r^-^-ii ^iA-■■·■■■'■ L ■
in das,in Beispiel 1 beschriebene ReäktiöhS§sfMsii wurden
Λ0 ml ή-Heptan, 0,15 ml !Ti(O^n-C,,Ha)Jh und 0^ί2 ml Al6Et^C
eingeführte Diese Massnahme wurde bei 5Ö υ durehgiführto
worauf das Gemisch noch 15 Minuten-gerührt wurdio Än~
schliessend wurden 0*2*ml Et^SiH EUgiSitEto Mäoh dieser
Zugabe wurde noch 5 Minuten gerührt^ Wöf-äuf^ άι§ Masse der
Abkühlung auf Raumteftper|tür üb'örläiitn/wurde"Y Aü~
sehliessend wurden 10 mi':'Isopren einiefuhrt^ worauf das
Gemisch der Polymerisatien-übarlägÄen wurd§s Mach
2- Stunden Wurde das Polymerisltionsgeffligöh;in Methanol gegösäeni
wobii 2^9 g i'olyffier'e.S/'-.tüfliö&tJr.^^ %) erhalten
wurdenj das einen Gehalt an. 1,,4-αϋ"Ι1ηΒ#ΐΐ§ή von wenigstens
97 % hätte» Die Grenzviskosität in Toluol b#i "JO0O
betrug 2^f dl/g ο ,: ;.; '^..^-} --; rt>
:,
I§i einer Wiederholung des vorstthend bglöhMöbentn
suGhesi jedoch unter" Vertfindung des giiiöheil Yölumerts
Benzols anstelle von n^-Heptan „. wurde iin Pölyffiefes fiiit
den gleichen Eigenschaften
Die in den Beispielen Ij 2 und 5 beschriebenen Versuche
wurden wiederholt., jedoch unter Verwendung voll Ti (O-i-GMl
anstelle von TiCo-n-^Hg)^ „ Genau die gle'iehe'rt Ergebnisse
wie bei den in den Beispielen 1 bis 3 Beschriebenen entsprechenden Versuchen, die mit Ti(0-n~C^H^)2j. durchgeführt
icurden.,wurden erhalten =
Der in Beispiel 1 beschriebene Vürsuehe WUide Wi§i§t-holt,
wobei jedoch als Siliciumverblndung MiioiumtgtfSfeHhyiat
anstelle von Triaethylmortoäetho.xysilicium verwendet wurde,
l0iÜ2/1S47
ORlGIWAL
ORlGIWAL
Π95354
während' die gleichen Molverhältnisse beibehalten wurden.
Praktisch die gleichen Ergebnisse wie in Beispiel 1 wurden erhalten» -■";;-: . Ϊ ^ :
109882/154 7
Claims (1)
179535A
ε. £. ρ_γ. iL .?_ Il s.
Ι») Verfahren zur Herstellung von hochmolekularem.,
vulkanisierbarem Polyisopren mit im wesentlichen 1,4-cis-Struktur,, dadurch gekennzeichnet, dass man
Isopren in Gegenwart eines Katalysatorsystemspolymerisiertj
das besteht aus
a) einer Titanverbindung der allgemeinen Formel Ti(OR)^ in der R ein linearer oder verzweigter
-■; Alkylrest mit 1 bis l8j, vorzugsweise 1 bis 8
Kohlenstoffatomen ist;,
b) einer organometallischen Verbindung der allgemeinen Formel AlpR,Cl-„ in der R ein linearer oder verzweigter
Alkylrest mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen
• "isty. und
c) einer Siliciumverbindung der allgemeinen Formel
SiHaRb(ORf■) , in der R.ein linearer oder verzweigter
Alkylrest mit 1 bis 16, vorzugsweise
2 bis 6 Kohlenstoffatomen und R' ein linearer oder verzweigter Alkylrest mit 1 bis 16P vorzugsweise
2 bis 6 Kohlenstoffatomen ist^ a einen Wert
von OA, 2 oder J>3 b einen Wer t vonOjl, 2 oder
3 und c einen Wert von 0,1, 2, 3 oder 4 hat., v;ofcei
die Summe von a + b + c gleich 4 4.sto
2o) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet^
dass man mit einem molaren Verhältnis von Aluminiumverbindung
zu Titanverbindung im Bereich zv/ischen 20:1 und 1:15 vorzugsweise zviischen Io:1 und 6si
' arbeitet»
109882/1547
■~. 11 - ■;■"
3c) Verfahren nach Anspruch 1 oder 29 dadurch gekenn-■
zeichnet^ dass man mit einem molaren Verhältnis
von Siliciumverbindung zu Titanverbindung im Bereich
zwischen Io:1 und ItI, vorzugsweise zwischen 4ti
und 2:1 arbeitet,
4c) Verfahren nach Anspruch 1 bis % dadurch gekenn-•
zeichnete dass man bei Temperaturen im Bereich zwischen -3o° und +800G5 vorzugsweise zwischen 0°
und +500C arbeitet» .
5-e.) Verfahren nach Anspruch 1 bis ks dadurch gekennzeichnet
„dass man in Gegenwart eines gegebenenfalls . halogenierten aliphatischen, cycloaliphatischen
oder aromatischen Kohlenwasserstoff-Verdünnungsmittels arbeitet= .
6„) Verfahren nach Anspruch 5S dadurch gekenngeichhet,,
dass man mit einem Volumenverhältnis von Verdünnungsmittel zu Isopren im Bereich zwischen 1:1 und Io:1
arbeitet.
109882/154-7
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| IT2061067 | 1967-09-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1795354A1 true DE1795354A1 (de) | 1972-01-05 |
Family
ID=11169501
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19681795354 Pending DE1795354A1 (de) | 1967-09-19 | 1968-09-18 | Verfahren zur Herstellung von Polyisopren |
Country Status (6)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3560473A (de) |
| BE (1) | BE721056A (de) |
| DE (1) | DE1795354A1 (de) |
| FR (1) | FR1579967A (de) |
| GB (1) | GB1168397A (de) |
| NL (1) | NL155274B (de) |
Families Citing this family (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3900456A (en) * | 1974-01-31 | 1975-08-19 | Phillips Petroleum Co | Polyisoprene |
| ZA75737B (en) * | 1974-02-05 | 1976-01-28 | Michelin & Cie | Bulk polymerization using an organosilo xane anti-foam compound |
| WO2014067956A1 (en) * | 2012-10-31 | 2014-05-08 | Shell Internationale Research Maatschappij B.V. | Process for preparing ethylene, propylene and isoprene from an oxygenate |
| CN110305251B (zh) * | 2018-03-20 | 2021-12-31 | 中国石油化工股份有限公司 | 聚异戊二烯低聚物、支化改性剂和支化型稀土异戊橡胶的制备方法 |
-
1968
- 1968-09-12 NL NL686813049A patent/NL155274B/xx unknown
- 1968-09-16 FR FR1579967D patent/FR1579967A/fr not_active Expired
- 1968-09-16 GB GB43905/68A patent/GB1168397A/en not_active Expired
- 1968-09-18 BE BE721056D patent/BE721056A/xx unknown
- 1968-09-18 DE DE19681795354 patent/DE1795354A1/de active Pending
- 1968-09-18 US US760729A patent/US3560473A/en not_active Expired - Lifetime
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US3560473A (en) | 1971-02-02 |
| GB1168397A (en) | 1969-10-22 |
| NL6813049A (de) | 1969-03-21 |
| FR1579967A (de) | 1969-08-29 |
| NL155274B (nl) | 1977-12-15 |
| BE721056A (de) | 1969-03-18 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69118806T2 (de) | Katalysator zur Synthese von kristallinem 3,4-Polyisopren | |
| DE3242149A1 (de) | Verfahren zum herstellen von homo- und copolymerisaten von (alpha)-monoolefinen mittels eines ziegler-katalysatorsystems | |
| DE2657553A1 (de) | Verfahren zur herstellung von organomagnesiumkomplexen | |
| DE3835044A1 (de) | Verfahren zur herstellung von cycloolefinpolymeren | |
| DE1795354A1 (de) | Verfahren zur Herstellung von Polyisopren | |
| CH448532A (de) | Verfahren zur Herstellung von amorphen Copolymeren von a-Olefinen | |
| EP0045855A1 (de) | Verfahren zum Herstellen von Ethylen-Homopolymerisaten sowie Ethylen-Copolymerisaten von alpha-Monoolefinen | |
| DE2043763A1 (de) | Polycyclisch^ Verbindungen, Ver fahren zu deren Herstellung und deren Verwendung | |
| DE3144311A1 (de) | Verfahren zum herstellen einer vanadium enthaltenden katalysatorkomponente fuer ziegler-katalysatorsysteme | |
| DE3834130A1 (de) | Verfahren zum herstellen von homopolymerisaten des ethens sowie copolymerisaten des ethens mit hoeheren (alpha)-monoolefinen mittels eines ziegler-katalysator-systems | |
| DE2950703C2 (de) | ||
| DE1568264A1 (de) | Verfahren zur Herstellung von Alkalidialkylaluminaten und deren Anwendung | |
| DE2709857C2 (de) | ||
| DE2652955A1 (de) | Herstellung eines aktiven olefinpolymerisationskatalysators | |
| DE2037320A1 (de) | Katalysator und Verfahren zu seiner Her stellung | |
| DE1168084B (de) | Verfahren zur Regelung des Molekulargewichts von Polydiolefinen | |
| DE1302599B (de) | Verfahren zur Polymerisation von 2-alkylsubstituierten Diolefinen | |
| DE2102964C3 (de) | Verfahren zur Herstellung von cis-1,4-Polyisopren und Katalysatorsystem zur Durchführung dieses Verfahrens | |
| DE2831533C2 (de) | ||
| AT211045B (de) | Verfahren zum Polymerisieren von Butadien | |
| DE1570940C3 (de) | Hochmolekulare vulkanisierbare Polyheptenamere und Verfahren zu ihrer Herstellung | |
| DE2119175B2 (de) | Verfahren zur Herstellung von Äthylenhomo- oder Äthylencopolymerisaten und Katalysatorsystem zur Durchführung dieses Verfahrens | |
| AT215428B (de) | Verfahren zur Herstellung von neuen kristallisierbaren organometallischen Komplexen | |
| DE1139979B (de) | Verfahren zur Herstellung von Polybutadien | |
| DE2000119A1 (de) | Katalysatorsystem und Verfahren zur stereospezifischen Polymerisation von Butadien |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OHW | Rejection |