DE1795140A1 - Phthalocyaninfarbstoffe und Verfahren zu ihrer Herstellung - Google Patents
Phthalocyaninfarbstoffe und Verfahren zu ihrer HerstellungInfo
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Description
FARBWERKE HOECHST AG vormals Meister Lucius & Brüninj*
Aktenzeichen: P 17 95 140.5-44 - HOE 68 / F 270 (Fw 5847)
Frankfurt (Main)-Höchst, den 4. August 1970 Dr.Mü/B
Phthalocyaninfarbstoffe und Verfahren zu ihrer Herstellung
Die vorliegende Erfindung betrifft neue, wasserlösliche Phthalocyaninfarbstoffe der allgemeinen Formel (1)
b-1
c-1
(D
in welcher Pc für einen Phthalocyaninrest steht, der vorzugsweise metallhaltig, wie kupfer-, kobalt- oder nickelhaltig ist,
und der weitere Substituenten, wie beispielsweise Phenylgruppen oder Halogenatome, enthalten kann, B ein zweiwertiges organisches
Neu· Unterlagen ιαπ ν 11 At». 2 Nr. 1 sau 3 d* Xnd*n>ww«3.
209810/U90
SO2-NH-
CO-MH-
oder —V 7— IH — ,
bedeutet, X die Gruppe -CH2- oder -N- darstellt,
R- und R2 Wasserstoffatome oder gegebenenfalls substituierte
Alkyl- oder Arylgruppen bedeuten oder gemeinsam Mit dem Stickstoffatom einen gegebenenfalls Heteroatome enthaltenden
Alkyleniminring, beispielsweise einen Piperidin- oder
Morpholinring, bilden, A einen Phenylen- oder Kaphthylenreet,
der weitere Substituenten, beispielsweise Alkyl-» Alkoxy-,
Nitro-, Carboxyl-, Hydroxy- oder Sulfonsauregruppen oder Halogenatone enthalten kann, darstellt, η und m für die Zahl 0 oder
stehen, a, b und c Zahlen von 1 bis 4 bedeuten, wobei die Summe von a, b und c höchstens β ist, und Verfahren asu ihrer
Herstellung.
Die neuen Phthalocyaninfarbstoffe der vorstehend genannten
allgemeinen Formel (1) können hergestellt «erden, indem man
(a) Phthalocyaninsulfonsäurechloride der allgemeinen Formel (2)
(-SO2-Cl )(
in welcher Pc die weiter oben genannte Bedeutung hat, ρ eine
Zahl von 0 bis 3, und q eine Zahl von 1 bis 4 bedeuten, wobei die Summe von ρ und q höchstens 4 ist, mit Aminen der allgemeinen
Formel (3)
(S)
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in welcher A, B, X1 m und η die welter oben genannten
Bedeutungen haben, gegebenenfalls unter Zusatz von Aminen der Formel (4)
H-N
(4)
in welcher R, und R« die vorstehend genannte Bedeutung haben,
in wässerigem, wässerig-organischem oder organischem Medium bei pH-Werten zwischen etwa 4 und etwa 11, vorzugsweise zwischen
etwa 4 und etwa 9, bei Temperaturen zwischen etwa O0 und etwa
100° C, vorzugsweise zwischen etwa 0° und etwa 30° C, in Gegenwart säurebindender Mittel umsetzt oder
(b) Phthalocyaninverbindungen der allgemeinen Formel (5)
(X)18-SO2-CH2-CH2-OH
b-1
in welcher A, B,
X, m,
a, b und c die weiter oben
genannten Bedeutungen haben, mit PhosphorylAerungßmitteln in an
sich bekannter Weise in die entsprechenden Phosphorstturemonoeeter überfuhrt.
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Bei Verfahrensweise (a) erfolgt die Umsetzung je nach den Löslichkeitseigenschaften der Reaktionskomponenten in Lösung
oder in Suspension. Soll bei Verfahren (a) ein Teil der SuIfonsäurechloridgruppen der Ausgangsverbindung der Formel (2)
in Sulfonsäuregruppen umgewandelt werden, so kann die Kondensation
so durchgeführt werden, dass gleichseitig nit der Umsetzung mit Aminen der Formel (3) ein Teil der SuIfonsäurechloridgruppen verseift wird, oder dass zunächst mit einer
zur vollständigen Umsetzung aller Sulfonsäurechlorldgruppen nicht ausreichenden Menge an Aminen der Fornein (3) und (4)
umgesetzt wird und anschließend die restlichen Sulfonsäurechloridgruppen durch einen besonderen Reaktlonsschrltt verseift werden.
Als Phthalocyaninsulfonsäurechloride der Formel (2), die gemäß Verfahrensweise (a) umgesetzt werden, finden beispielsweise SuIfonsäurechloride des metallfreien Phthalocyanine
Verwendung, vorzugsweise jedoch Sulfonsäurechloride von metallhaltigen Phthalocyanine^ wie beispielsweise Kupferphthalocyanin-(3)-tetrasulfonsäurechlorid, Kupferphthalocyanin-(3)-trisulfonsäurechlorld, Kupferphthalocyanin-(3)~disulfonsäurechlorid, Nicke!phthalocyanin-(3)-tetrasulfonsäurechlorid, Kobaltphthalocyanin~(3)-trisulfonsäurechlorid,
Kupferphthalocyanin-(4)-disulfonsäurechlorid oder Kupferphthalocyanin-(4)-tetrasulfonsäurechlorid. Es sind Jedoch auch
solche Sulfonsäurechloride geeignet, die am Phthalocyaninkern weitere Substituenten tragen, wie beispielsweise Sulfonsäurechloride von Tetraphenylkupferphthalocyanin oder von Tetrachlornickelphthalocyanln oder beispielsweise Kupferphthalocyanin-(3)-dieulfonsäurechlorid-disulfon8äure. Die genannten Sulfonsäurechloride werden nach bekannten Verfahren hergestellt,
beispielsweise nach dem Verfahren der deutschen Patentschrift 891 121.
Als Phosphorsäure-monoester von ft-hydroxy-äthylsulfongruppenhaltigen Aminen der Formel (3) selen die Phosphorsture-monoester
folgender Verbindungen genannt:
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1795H0
ß-Hydroxyäthyl-(3-amino-phenyl)-sulfon, ß-Hydroxyathyl-(4-aminophenyD-sulfon, ß-Hydroxyäthyl-T4-(N-methylamino)-phenyij -sulfon,
ß-Hydroxyäthyl-(3-amino-4-hydroxy-phenyl)-sulfon, ß-Hydroxyäthyl~
(3-amino-4-methoxy-pheny1)-sulÄn, ß-Hydroxyäthy1-(3-hydroxy-4~
araino-phenyD-sulfon, ß-Hydroxyäthyl~(3-methoxy-4-amino-phenyl)-sulfon, ß-Hydroxyäthyl-(3-amino-4-methy1-pheny1)-sulfon,
ß-Hydroxyäthyl-(3-amino-4-sulfο - phenyl)«sulfon, ß-Hydroxyäthyl-(3-brom-4-amino-phenyl)-sulfon, ß-Hydroxyäthyl-(3-aaiino-4-carboxy-phenyl)-sulfon, ß-Hydroxyäthyl-(2,5-dimethoxy~4-aniinophenyD-sulfon, ß-Hydroxyäthyl-(2-methyl-4-amino-5-methoxy-phenyl)-sulfon, ß-Hydroxyäthyl-£3-nitro~4-(4t-a»inophenylai»ino)-phenyi| -sulfon, ß-Hydroxyäthyl-£ 4-amino-naphthyl-(l)| -sulfon,
ß-Hydroxyäthyl-£5-amino-naphthyl-( l)j-sulfon, ß-Hydroxyäthyl-
6-amino-naphthyl-(2)j -sulfon, ß-Hydroxyäthyl-T3-(4'-aaino-
J-i Γ
benzoylainino)-4-hydroxyphenyll -sulfon, ß-Hydroxyäthyl-j 3-(4 *-
aminobenzoylamino)-phenyl"]-sulfon, ß-Hydroxyäthyl-T3~aiaino~4-hydroxy-S-nitrophenylJ -sulfon, ß-Hydroxyäthyl-[4-(3'-aminophenylsulfonylamino)-phenyl| -sulfon, 3-(N-Methyl-N-isftthionylamino)-l-aminobenzol, 4-(N-Methyl-N-lsäthlonylamino)-l-aminobenzol,
2-Methoxy-4-(N-methyl-N-isäthionylamino)-l-aminobenzol oder
ß-Hydroxyäthyl-(3-amino-4-methoxy-benzyl)-sulfon.
Die Phosphorsäure-monoester der genannten ß-Hydroxyäthylsulfone
können nach bekannten Verfahren hergestellt werden, beispielsweise nach den in Houben-Weyl "Methoden der Organischen Chemie",
Band 12/2, Seite 147 ff. beschriebenen Verfahren.
Als geeignete Amine der genannten Formel (4) seien beispielsweise
folgende genannt:
Ammoniak, Methylamin, Athylarain, n-Butylamin, Benzylamin,
Anilin, Äthanolamln, Dimethylamin, Diäthylamin, Diisopropylamin, N-Methylbenzylanln, N-Mcthylanilin, Piperidin,
Morpholin, Diethanolamin, 2-Aminoäthan-l-eulfonsäure,
2-AminoÄthan-l-carbonsäure, 4-AminobenzolcarbonsÄure, 3-Aminobenzolsulfonsfture oder 4-Aminobenzoleulfoneäure,
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Bei Durchführung der Verfahrensvariante (a) in wässerigen oder wässerig-organischem Medium verwendet nan als süv:rebindcri';.3
Mittel zweckmäßig Hydroxide, Carbonate oder Hydrogenearbonatc, sekundäre oder tertiäre Phosphate, Borate oder Acetate der Metalle
der ersten bis dritten Gruppe des Periodensystems, vorzugsweise
die Natrium- oder Kaliumverbindungen, und/oder tertiSre organische
Basen, wie beispielsweise Pyridin. Bei der Umsetzung im organischen
Medium verwendet man als säurebindende Mittel vorzugsweise tertiäre organische Basen, wie beispielsweise Dimethylanilin, Pyridin oder
Picoline.
Geeignete, gemäß Verfahrensweise (b) zur Anwendung gelangende
Phosphorylierungsmittel sind beispielsweise konzentrierte Phosphorsäure, Pyrophosphorsäure, Metaphosphorsäure, Polyphosphorsäure,
Alkylester oder saure Alkylester kondensierter Phosphorsäuren, Gemische von Phosphorsäure und Phosphor(V)-oxyd oder
Phosphoroxychlorid.
Die Umsetzung der Phthalocyaninverbindungen der Formel (5) mit Phosphorsäure bzw. mit den genannten kondensierten Phosphorsäuren
oder deren Alkylestern oder sauren Alkylestern erfolgt zweckmäßig bei erhöhter Temperatur, vorzugsweise zwischen etwa 50°
und etwa 150° C und ferner mit einem Überschuß an den genannten Phosphorylierungsmitteln, um die Bildung von Phosphorsäure-diestern
möglichst zu vermindern. Bei der Veresterung kann auch in Gegenwart inerter Lösungs- oder Verdünnungsmittel, wie beispielsweise
Toluol, Chlorbenzol oder Chlornaphthalin, gearbeitet werden. Bei Anwendung von kondensierten Phosphorsäuren oder deren Alkylestern
oder sauren Alkylestern kann es vorteilhaft sein, das entstandene Reaktionsgemisch anschließend einer milden Hydrolyse,
beispielsweise mittels heißem Wasser, zu unterwerfen, um nebenher entstandene Pyro- oder Polyphosphorsäure-monoester in Phosphorsäur
e-monoest er Überzuführen.
Die Umsetzung der Phthalocyaninverbindungen der Formel (5) mit Phosphoroxychlorid erfolgt zweckmäßig unter Ausschluß von
Feuchtigkeit mit einem Überschuß an Phosphoroxychlorid unter Kühlung oder mäßigem Erwärmen, gegebenenfalls in Gegenwart eines
tertiären Amins, wie beispielsweise Pyridin, Lutidin oder Dimethylanilin, und / oder eines (weiteren Lösungs- oder Verdünnungsmittels,
wie beispielsweise Benzol oder Chlorbenzol.
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Es ist zweckmäßig, den bei der Reaktion entstehenden Chlorwasserstoff
durch schwaches Evakuieren des Reaktionsjref äßes
oder mittels Hindurchleiten \ eines Inertgases durch das
Reaktionsgemisch laufend zu entfernen»
Bei der Reaktion der Phthalocyaninverbinduugen der Formel (5)
mit Phosphoroxychlorid entstehen naturgemäß zxinächst die
Phosphorsäure-monoester-dichloride dieser Verbindungen, gegebenenfalls im Gemisch mit Phosphorsäure-diester-chloriden,
die dann in einem zweiten Reaktionsschritt verseift werden müssen. Die Verseifung geschieht zweckmäßig beispielsweise
mit Wasser, verdünnten Säuren oder Basen unter Kühlung, bei Raumtemperatur oder unter Erwärmen.
Die Phthalocyaninverbindungen der Formel (5) sind nach bekannten Verfahren erhältlich, beispielsweise nach den
Verfahren der deutschen Patentschriften 1 179 317 oder
1 233 136 oder nach dem Verfahren der belgischen Patentschrift 674 683.
Die Isolierung der nach den beiden vorstehend beschriebenen' Verfahren
erhaltenen neuen Phthalocyaninfarbstoffe erfolgt durch Aussalzen; beispielsweise mit Natrium- oder Kaliumchlorid
und/oder durch Ansäuern mit einer Mineralsäure oder durch Eindampfen der neutralen oder schwach sauren, wässerigen Farbstofflösungen,
vorzugsweise bei mäßig erhöhter Temperatur und vermindertem Druck.
Die nach den vorstehend beschriebenen Verfahren erhältlichen, neuen Phthalocyaninfarbstoffe eignen sich zum Färben und Bedrucken
von Fasermaterialien aus Wolle, Seide, linearen Polyamiden, insbesondere jedoch aus hydroxylgruppenhaltigen Materialien,
wie Cellulose, beispielsweise Leinen, Regeneratcellulose und vor allem Baumwolle und ferner von Leder.
Die Herstellung der Färbungen erfolgt beispielsweise durch Direktfärben aus einer Färbeflotte, die alkalisch wirkende
Mittel und gegebenenfalls anorganische Salze, wie beispielsweise Alkalichloride oder Alkalisulfate enthält, bei Raumtemperatur
oder bei erhöhter Temperatur, beispielsweise zwischen etwa 50° und etwa 100* C.
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- β - - : ■ ■■■■■■'■: ■'■. ' ■ ....
1795U0
Besitzen die Farbstoffe jedoch keine oder nur ein· geringe
Affinität zur Faser, arbeitet man vorteilhaft eo, dass »an das
Fasermaterial mit den wäßrigen Lösungen der Farbstoff«, die gegebenenfalls alkalisch wirkende Mittel und anorganische
Salze enthalten, kalt oder bei mäßiger Temperatur imprägniert, abquetscht und die aufgebrachten Farbstoffe gegebenenfalls nach
einer Zwischentrocknung fixiert.
Wenn die verwendete Klotzflotte ein alkalisch wirkendes Mittel enthält, erfolgt die anschließende Fixierung beispielsweise durch Dämpfen, durch Thermofixieren oder auch
durch mehrstündiges Liegenlassen der imprägnierten Ware. Maßgebend für die Auswahl des Fixierverfahrene sind dabei
Art und Menge des eingesetzten Alkalls.
Bei Verwendung von Imprägnierbädern, die kein alkalisch wirkendes Mittel enthalten, bringt man die Imprägnierte
Ware anschließend zunächst beispielsweise in ein salzhaltiges
Alkalibad ein und unterwirft sie dann einem der oben beschriebenen Fixierprozesse.
Als alkalisch wirkende Mittel werden vorzugsweise Alkalimetallhydroxide, -carbonate, -bicarbonate, -phosphat«,
-borate oder -Silikate oder Alkalimetallsalse der Triehloressigsäure oder Mischungen der genannten Verbindungen verwendet .
Für die Verwendung im Textildruck werden die neuen Farbstoffe, gegebenenfalls unter Zusatz von gebräuchlichen Hilfsmitteln,
wie beispielsweise Harnstoff oder Dispergiermitteln, in Wasser gelöst und mit Verdickungsmitteln, wie beispielsweise Methylcellulose oder Alginat-Verdickungen, zusammengerührt. Zu den
so erhaltenen Pasten gibt man die vorstehend beschriebenen alkalisch wirkenden Mittel und bedruckt die Ware in üblicher
Weise. Die Fixierung erfolgt dann durch Dämpfen oder Thermofixieren in bekannter Welse.
Man kann das Fasermaterial aber auch mit neutralen oder schwach sauer eingestellten Druckpasten, die kein alkalisch
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wirkendes Mittel enthalten, bedrucken. In diesem Fall wird dann das Fasergut entweder vor oder nach dem Bedrucken mit
alkalisch wirkenden Mitteln behandelt, beispielsweise mittels einer kurzen Passage durch eine salzhaltige, alkalische Lösung,
und anschließend einem der oben erwähnten Fixierverfahren unterworfen.
In sehr einfacher Weise kann die Fixierung aber auch so erfolgen, dass man die bedruckte Ware eine heiße, salzhaltige,
alkalische Lösung passieren läßt.
Die neuen Farbstoffe ergeben auf den vorstehend genannten Fasermaterialien sehr wertvolle, kräftige Färbungen und
Drucke, die sich durch sehr gute Naßechtheiten und sehr gute Lichtechtheit auszeichnen.
Gegenüber den aus den deutschen Patentschriften 1 179 317
und 1 238 136 und aus der belgischen Patentschrift 674 683 bekannten, strukturell nächst vergleichbaren Farbstoffen
zeichnen sich die neuen Phthalocyaninfarbstoffe durch eine bessere Löslichkeit und durch eine bessere Beständigkeit ihrer
alkalischen Färbeflotten und Druckpasten aus,
11,2 Gewichtsteile des Phosphorsäure-monoesters von ß-Hydroxyäthyl-(4-amino-phenyl)~sulfon werden in 50 Gewichtsteilen Wasser durch vorsichtige Zugabe von 20 Voluraenteilen
2n Natronlauge gelöst. In die erhaltene Lösung werden bei 20° C unter gutem Rühren 19,4 Gewichtsteile Kupferphthalocyanin-(3)-tetrasulfonsäurechlorid
in Form eines feuchten Filterkuchens eingetragen. Dann wird 1 Gewichtsteil Pyridin hinzugefügt, und
bei der nun einsetzenden Reaktion wird der pH-Wert des Reaktionsgemisches durch Einstreuen von etwa 9 Gewichtsteilen Natriurabicarbonat
bei 5,5 - 5,7 gehalten. Nach Beendigung der Reaktion wird die erhaltene Farbstofflösung mit Salzsäure auf pH 2 eingestellt,
und der Farbstoff durch Aussalzen mit Natriumchlorid und Kaliumchlorid abgeschieden, abfiltriert und mit Natriumchloridlöeung
gewaschen. Nach dem Trocknen erhält man 44 Gewichtateile
eines salzhaltigen, türkisblauen Farbstoffs, dessen Konstitution nach der Analyse etwa der Formel
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1795H0
SO2-NH
... ^)SO2CH2CH2OPO3H2
CuPc
entspricht. Der Farbstoff ergibt auf Baumwollgewebe in Gegenwart
alkalisch wirkender Mittel leuchtend türkisblaue Färbungen von guten Wasch-, Reib- und Lichtechtheiten.
Farbstoffe mit Ähnlichen Eigenschaften werden erhalten, wenn
man im vorstehenden Beispiel anstelle des Phosphorsäuremonoesters von Ö-Hydroxyäthyl-(4-amino)-phenylsulfon äquivalente
Mengen der Phosphorsäure-monoester der folgenden ß-Hydroxyäthylsulfone verwendet:
ß-Hydroxyäthyl-(3~amino-phenyl)-sulfon,' ß-Hydroxyäthyl-(2-amino~
phenyl)-sulfon, ß-Hydroxyäthy 1-f4-(N-methylanino)-phenyl]-sulfon,
ß-Hydroxyäthy1-(3-amino-4-hydroxy-pheny1)-eulfon, ß-Hydroxyäthy 1-(3-amino-4-methoxy-phenyl)-sulfon, ß-Hydroxyäthyl-(3-hydroxy-4-amino-pheny1)-sulfon, ß-Hydroxyäthy1-(3-methoxy-4-amino-pheny1)-sulfon, ß-Hydroxyäthyl-(3-amino-4-raethy1-phenyl)-sulfon,
ß-Hydroxy äthyl-(3-amino-4-sulf ο -phenyl)-sulfon, ß-IIydroxyäthyl-(3-bron~4-amino-phenyl)-sulfon, ß-Hydroxyäthyl-(3-amino-4-carboxy-phenyD-sulf on, ß-Hydroxy äthyl-(2,5-dimethoxy-4-aminophenyD-eulf on, ß-Hydroxy äthyl-(2-methy l-4-a«ino-5-methoxy--phenyl) ·
sulfon, ß-Hydroxyäthy 1-j 3-nitro-4-(4'-aainophenylaiBino)-phenyl| -Bulfon, ß-Hydroxyäthyl-[4-&mino-naphthyl-(in -sulfon, ß-Hydroxyäthyl-[δ-amino-naphthyl-(I)] -sulfon, ß-Hydroxyäthyl-r6-aaino~
naphthyl-(2)l -sulfon, ß-Hydroxyäthyl-f3-(4t-aminobenzoylamlno)-4-hydroxyphenyll -sulfon, ß-Hydroxy äthyl- j3-(4'-aminobenzoylaiaino)-phenyl! -sulfon, ß-Hydroxyäthyl-(3-amino-4-hydroxy-5-nitrophenyD-sulfon, ß-Hydroxyäthyl- r^-O'-aminophenylsulfoaylaeino)-phenylj-eulfon oder ß-Hydroxyäthyl-(3-araino-4-methoxy-benzyl)-Bulfon.
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16,9 Gewichtsteile des Phosphorsäure-monoesters von ß-Hydroxyäthyl-{4-amino-phenyl)-sulfon
werden in 50 Gewichtsteilen Wasser durch vorsichtige Zugabe von 30 Volumenteilen 2n Natronlauge
gelöst. In die erhaltene Lösung werden bei 20° C unter gutem
Rühren 19,3 Gewichtsteile Nickelphthalocyanin-(3)~tetrasulfonsäurechlorid
in Form eines feuchten Filterkuchens eingetragen. Nach Zugabe von 1 Gewichtsteil Pyridin wird bei der nun einsetzenden
Reaktion der pH-Wert des Reaktionsgemisches durch Einstreuen von etwa 8 Gewichtsteilen Natriumbicarbonat bei
5,5 bis 6 gehalten. Nach Beendigung der Reaktion wird die erhaltene Farbstofflösung in einem Sprühtrockner zur Trockne
eingedampft. Man erhält 40 Gewichtsteile eines salzhaltigen,
türkisblauen Farbstoffs, dessen Konstitution etwa der Formel
NiPc
SO2-CH2-CH2-O-PO3H2
J ^,
entspricht. Der Farbstoff ergibt auf Baumwollgewebe in Gegenwart alkalisch wirkender Mittel grünblaue Färbungen von ausgezeichneten
Wasch-, Reib- und Lichtechtheiten.
Verwendet man im vorstehenden Beispiel anstelle des Nickelphthalocyanin-(3)-tetrasulfonsäurechlorids
die äquivalente Menge Kobaltphthalocyanin-(3)-tetrasulfonsäurechlorid oder
Kupferphthalocyanin-(3)-tetrasulfonsäurechlorid, so erhält
man Farbstoffe mit ähnlichen Eigenschaften.
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1β,9 Gewichtsteile dee Phosphorsäure-monoesters von
ß-Hydroxyäthyl-(3-amino-phenyl)-sulfon werden in 50 Gewichtsteilen Wasser durch vorsichtige Zugabe von 30 Volunenteilen
2n Natronlauge gelöst. In die so erhaltene Lösung werden bei 20° C unter gutem Rühren 15,9 Gewichteteile eines
Kupferphthalocyanin-(3)-sulfonsäurechlorids, das Im Mittel 2,2 Sulfonsäurechloridgruppen enthält, als feuchter
Filterkuchen eingetragen. Nach Zusatz von 1 Gewichtsteil Pyridin wird bei der nun einsetzenden Reaktion der pH-Wert
des Reaktionsgemisches durch Einstreuen von etwa 5 Gewichtsteilen Natriumbicarbonat bei 5,5 bis 6 gehalten. Nach Beendigung der Reaktion wird die erhaltene Färbetofflösung mit
Natriumchlorid versetzt, und der abgeschiedene Farbstoff abfiltriert, mit Natriunchloridlösung gewaschen und getrocknet.
Man erhält 57 Gewichtsteile eines salzhaltigen, türkisblauen Farbstoffs, dessen Konstitution etwa der Formel -
CuPc
entspricht. Der Farbstoff eignet sich zum Färben und Bedrucken von Geweben aus natlver oder regenerierter Cellulose in Gegenwart alkalisch wirkender Mittel und liefert Färbungen und
Drucke von hoher Brillanz und sehr guten Wasch- und Lichtechtheiten.
Verwendet man Im vorstehenden Beispiel anstelle des Phosphorsäure-monoesters von a-Hydroxyäthyl-O-amino-phenyl)-sulfon die gleiche Menge des Phosphorsäureesters von S-Hydroxyäthyl-(4~amino-phenyl)~eulfon, so erhält man einen
türkisblauen Farbstoff mit ähnlichen Eigenschaften.
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1795HQ
Beiapiel 4
16,8 Gewichtsteile des Phosphorsäure-monoesters von ß-Hydroxyäthyl-(4-amino-phenyl)-sulfon
werden in 50 Gewichtsteilen Wasser durch vorsichtige Zugabe von 30 Volumenteilen 2n Natronlauge
gelöst. In diese Lösung werden bei 15 C unter gutem Rühren 19,4 Gewichtsteile Kupferphthalocyanin~(3)-tetrasulfonsäurechlorid
in Form eines feuchten Filterkuchens eingetragen. Nach Zusatz von 1 Gewichtsteil Pyridin wird bei der nun
einsetzenden Reaktion der pH-Wert des Reaktionsgemisches durch
Eintropfen von insgesamt etwa 75 Gewichtsteilen 2n wäßrigen Ammoniaks bei 5,5 bis 5,7 gehalten. Nach beendeter Reaktion wird
die erhaltene Farbstofflösung mit Salzsäure auf pH 3 eingestellt
und der Farbstoff durch Aussalzen mit Kaliumchlorid und Natriumchlorid isoliert. Zur Reinigung kann man den, erhaltenen Farbstoff
wieder in Wasser lösen und abermals aussalzen. Nach dem Trocknen werden 59 Gewichtsteile eines salzhaltigen, türkisblauen.
Farbstoffs gewonnen, dessen Konstitution etwa der Formel
entspricht. Der Farbstoff ergibt auf Baumwo11gewebe in Gegenwart
alkalisch wirkender Mittel tiefe, leuchtende, türkisblaue Färbungen von sehr guter Lichtechtheit.
Setzt man im vorstehenden Beispiel anstelle des Phosphorsäure-monoesters
von ß-Hydroxyäthyl-(4-amino-phenyl)-sulfon
äquivalente Mengen der Phosphorsäure-monoester von 3-(N-Methy1-N-i8äthionylamino)-l-aminobenzol,
4-(N-M«thyl-N-isäthionylamino)~ 1-aminobenzol oder von 2-Methoxy-4<-(N-methyl-N-isäthionylamino)-1-aminobenzol
ein, so erhält man Farbstoffe mit ähnlichen Eigenschaften.
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1795H0
10 Gewichteteile des Phthalocyaninfarbstoffe der Formel
werden unter gutem Rühren in 30 Gewichtsteile Pyrophosphorsäure eingetragen. Das erhaltene Gemisch wird eine Stunde
bei 100° C gerührt. Dann rührt man das noch heiße Reaktionsgemisch in eine Mischung aus Natriumchloridlöeung und Sis ein,
wobei die Temperatur + 10° C nicht übersteigen soll. Der Phosphorsäureester scheidet sich ab. Man rührt einige Zeit
nach, filtriert dann den Esterfarbstoff ab und wäscht ihn
mit Natriumchloridlösung. Den feuchten Filterkuchen löst man in 300 Gewichtsteilen Wasser, stellt den pH-Wert der Lösung
durch Eintragen von etwa 4 Gewichtsteilen kristallisiertem, tertiärem Natriumphosphat auf 4,5 und scheidet den Esterfarbstoff wiederum durch Aussalzen mit Natriumchlorid ab.
Nach dem Abfiltrieren und Trocknen erhält man 27 Gewichtsteile des salzhaltigen Farbstoffs der Formel
Der Farbstoff ist in Wasser sehr gute löslich und ergibt auf
Baumwollgewebe nach den für Reaktivfarbstoffe geeigneten Zweibadverfahren türkisblaue Färbungen von hervorragender Waschechtheit. Er eignet sich in besonderem MaAe auch zum Bedrucken.
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6,1 Gewichtsteile Phosphoroxychlorid werden unterhalb 10° C
in 20 Gewichtβteile Pyridin eingetropft. In die erhaltene
Mischung werden unter guten Rühren bei 10° bis 20° C 12,2 Ge*
wichtsteile des Phthalocyaninfarbstoffe der Formel
CuPc
eingetragen. Das erhaltene Gemisch wird 3 Stunden bei 70° C gerührt. Die erhaltene Schmelze wird dann in 300 Gewichteteile zerstoßenes Eis eingerührt, wobei die Temperatur +50C
nicht übersteigen soll. Man rührt anschlieflend noch einige
Stunden unter Eiskühlung und einige Stunden bei Raumtemperatur nach und filtriert dann den ausgeschiedenen Farbstoff ab.
Zur Reinigung löst man den feuchten Filterkuchen in etwa 500 Gewichtsteilen Wasser und isoliert den Farbstoff durch
Aussalzen. Nach dem Trocknen erhält man 22 Gewichtstelle des salzhaltigen, blauen Farbstoffs der Formel
CuPc
SO2-NH-CH2-CH2-V- y- SO2-CH2-CH2-O-PO3H2
2,2
der auf Baumwolle und Zellwolle unter Einwirkung alkalisch wirkender Mittel Färbungen mit sehr guten Echtheiten liefert
und besonders im Textildruck nach Zweiphasenverfahren sehr farbstarke und waschechte Drucke ergibt.
Ein Farbstoff mit ähnlichen Eigenschaften wird erhalten, wenn man im vorstehenden Beispiel als Ausgangsfarbstoff
11,6 Gewichtstelle des Farbstoffs der Formel
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- ie -
1795Η0
CuPc
einsetzt.
13,5 GewichtBteile des Phthalocyaninfarbstoffe der Formel
y— SO3-CHg-CHg-OH
2,2
werden in 100 Gewichtsteile Pyrophosphoreäure eingetragen.
Das Gemisch wird auf 100° C erwärmt, eine Stunde bei dieser Temperatur gerührt und dann noch wars in eine vorgelegte
Mischung von Eis und gesättigter Natriumchloridlösung eingerührt, wobei die Temperatur + 5° C qicht übersteigen soll.
Man rührt einige Zeit nach, filtriert dann den ausgeschiedenen Esterfarbstoff ab und wäscht ihn alt gesättigter Katrlumehloridlösung. Anschließend löst nan den feuchten Filterkuchen in
500 Gewichtsteilen Wasser, stellt durch Zugabe von Natriumphosphat den pH-Wert der Lösung auf 5 ein und isoliert den Farbstoff durch Aussalzen mit Natriumchlorid, Nach dem Trocknen
erhält man 27 Gewichtsteile des salzhaltigen Farbstoffe der Formel
CuPc
O2K
floe-
2,2
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1795U0
Der Farbstoff ergibt auf Baumwollgewebe unter der Einwirkung alkalisch wirkender Mittel blaugrttue Färbungen von sehr
guten Naftechtheiten und guter Lichtechtheit.
Einen Farbstoff mit ähnlichen Eigenschaften und etwas
gelbstichigerer Nuance erhält man, wenn man im vorstehenden Beispiel als Ausgangsverbindung 19,8 Gewichteteile des Farbstoffs der Formel
einsetzt.
Beispiel 8
16,9 Gewichtsteile des Phosphorsäure-monoesters von ß-Hydroxyäthyl-(3-amino-phenyl)-sulfon der Formel
werden in 50 Gewichtsteilen Wasser durch Zugabe von 30 Volumen·
teilen 2n Natronlauge gelöst. In diese Lösung trägt man unter gutem Rühren bei 15° C 19,4 Gewichtsteile Kupferphthalocyanin-(3)-tetrasulfonsäurechlorid in Form eines feuchten Filterkuchens ein, fügt darauf 1 Gewichtsteil Pyridin hinzu und
tropft anschließend 10 Volumenteile 2n Ammoniaklösung so ein, ,dass der pH-Wert des Reaktionsgemisches bei 8 bis 3,5 gehalten
wird.
20981 0/U90
Sobald die Ammoniaklösung verbraucht let, tropft nan bis
zur Beendigung der Reaktion bei denselben pH-Wert 2n Natronlauge zu. Die erhaltene Farbstofflösung wird dann schwach angesäuert und der Farbstoff durch Aussalzen mit Natriumchlorid
abgeschieden, abfiltriert und getrocknet. Man erhält 58 Gewichtsteile eines salzhaltigen, türkisblauen Farbstoffs, der
sich zum Färben und Bedrucken von nativer oder regenerierter Cellulose in Gegenwart alkalisch wirkender Mittel eignet. Die
damit hergestellten Färbungen und Drucke besitzen sehr gute Naßechtheiten und flecken nicht ab.
Farbstoffe mit ähnlichen guten Eigenschaften werden erhalten, wenn man im vorstehenden Beispiel anstelle des
wässerigen Ammoniaks wässerige Lösungen von äquivalenten Mengen der folgenden Amine verwendet:
Methylamin, Xthylamin, n-Butylamin, Benzylamin, Anilin,
Xthanolamin, Dimethylamin, Diäthylamin, Di-isopropylamin, N-Methylbenzylamin, N-Methylanilin, Piperidin,
Morpholin, Diäthanolamin, 2-Aminoäthan-l-carbonsäure,
2-Aminoäthan-l-sulfonsäure, 4-Aminobenzolcarbonsäure,
3-Aminobenzolsulfonsäure oder 4-Aminobenzolsulfonsäure.
Setzt man im vorstehenden Beispiel anstelle des Kupferphthalocyanin-(3)-tetrasulfonsäurechlorlds die äquivalente
Menge Tetraphenylkupferphthalocyanin-tetrasulfonsäurechlorid ein, so erhält man einen blaustichig grünen Farbstoff mit
ähnlichen färberischen Eigenschaften.
209810/U90
Claims (15)
1. Wasserlösliche Phthalocyaninfarbstoffe der allgemeinen
Formel (1)
IsO2-NH-(B)n-A-
(X)1n-SO2-CH2-CH2-O-PO3H2
(D
b-1
-1
in welcher Pc für einen Phthalocyaninrest steht, der vorzugsweise metallhaltig ist, und der weitere Substituenten enthalten
kann, B ein zweiwertiges organisches Brückenglied bedeutet, X für die Gruppe
oder
-N-
steht, R, und R2 Wasserstoffatome oder gegebenenfalls substituierte Alkyl- oder Arylgruppen bedeuten oder gemeinsam
mit dem Stickstoffatom einen gegebenenfalls Heteroatome ent haltenden Alkyleniminring bilden, A einen Phenylen- oder
Naphthylenrest, der weitere Substituenten enthalten kann,
darstellt, η und m für die Zahl 0 oder 1 stehen, a, b und c Zahlen von 1 bis 4 bedeuten, wobei die Summe von a, b und c
höchstens 6 ist.
2. Der Farbstoff der Formel
/[S02-NH~V-V~ SO2"CH2-CH2-°-PO3H2
CuPc
2 0 9 8 1 0 / 14.9 0
3. Der Farbstoff der Formel
SO2-KH
1795H0
J,
4. Der Farbstoff der Formel
5. Der Farbstoff der Formel
6. Der Farbstoff der Formel
IsO2-NH-/ y— SO2-CH2-CH2-O-PO3H2J
209810/1490
1795H0
7. Der Farbstoff der Formel
CuPc
SO2-CH2-CH2-O-PO3H2
[S03HJ:
8. Der Farbstoff der Formel
SO2-CH2-CHj1-O-PO3H2
NiPc
[S03H]
9. Der Farbstoff der Formel
SO2-
2-CHg-CH2-O-PO3Hg
NiPC
[80S8]:
10. Der Farbstoff der Formel
CuPc -J- SOg-NH-CH2-CHg-^ y~ SOg-CHg-CHg-O-PO3Hg
209810/U90
11. Der Farbstoff der Formel
1795H0
- S
CuPc- SO2-NH-CH2-CH2-/^\
2 .
12. Der Farbstoff der Formel
CuPc
-T
y- SO2-CH2-CH2-O-PO3H2
13. Verfahren zur Herstellung von neuen, wasserlöslichen
Phthalocyaninfarbstoffe!! der allgemeinen Formel (1)
J^SO2-NH-(B)n-A-(X)n-SO2-CH2-CH2-O-PO3H2I
b-1
[Μ3Η] C-I
in welcher Pc für einen Phthalocyaninrest steht, der vorzugsweise metallhaltig ist, und der weitere Substituenten enthalten
kann, B ein zweiwertiges organisches Brückenglied bedeutet, X für die Gruppe
CH2 -
oder
H3 N -
steht,
209810/U90
R, und R2 Wasserstoffatome oder gegebenenfalls substituierte
Alkyl- oder Arylgruppen bedeuten oder gemeinsam mit dem Stickstoffatom einen gegebenenfalls Heteroatome enthaltenden Alkyleniminring bilden, A einen Phenylen- oder Naphthylenrest, der
weitere Substituenten enthalten kann, darstellt, η und m für die Zahl O oder 1 stehen, a, b und c Zahlen von 1 bis 4 bedeuten, wobei die Summe von a, b und c höchstens 6 ist, dadurch
gekennzeichnet, dass man
a) Phthalocyaninsulfonsäurechloride der Formel (2)
(HO3S)p—- Pc-(SO2-Cl)q (2)
in welcher Pc die vorstehend genannte Bedeutung hat, ρ eine
Zahl von 0 bis 3, und q eine Zahl von 1 bis 4 bedeuten, wobei die Summe von ρ und q höchstens 4 ist, mit Aminen der allgemeinen
Formel (3)
H2N- (B) n-A- ( X) ,J1-SO2-CH2-CH2-OPO3H2 ( 3 )
in welcher A, B, X, m und η die weiter oben genannten Bedeutungen haben, gegebenenfalls unter Zusatz von Aminen der
Formel (4)
H-N (4)
«2
in welcher R, und R2 die vorstehend genannte Bedeutung haben,
in wässerigem, wässerig-organischem oder organischem Medium bei pH-Werten zwischen etwa 4 und etwa 11 bei Temperaturen
zwischen etwa 0 und etwa 100° C in Gegenwart säurebindender
209810/1490
Mittel UMCtEt, oder
b) Phthalocyaninverbindungen der allgemeinen Formel (5)
[8O2-KH-(B)n-A-(X)11-SO2-CH2-GH2-OHJ &
(5)
SO2-H
b-1
[80S=Jc-I
in welcher A, B, R-, R2, X, m, η, a, b und c die weiter
oben genannten Bedeutungen haben, alt Phosphorylierungsmitteln
in an sich bekannter Weise in die entsprechenden Phosphorsäure-monoester überführt. ,
14. Fasermaterialien aus natlver oder regenerierter Cellulose,
Wolle, Seide oder Polyamiden sowie Leder, die mit den in Anspruch 1 genannten Farbstoffen gefärbt oder bedruckt worden
sind.
15. Verwendung der in Anspruch 1 genannten Farbstoffe zun
Färben oder Bedrucken von Fasermaterialien aus nativer oder regenerierter Cellulose, Seide oder Polyamiden sowie von Leder.
209810/ U90
Priority Applications (8)
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|---|---|---|---|
| DE19681795140 DE1795140C3 (de) | 1968-08-16 | 1968-08-16 | Wasserlösliche Phthalocyaninfarbstoffe, Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung zum Färben oder Bedrucken von Fasermaterialien aus nativer oder regenerierter Cellulose, Wolle, Seide, linearen Polyamiden sowei von Leder |
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-
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| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |