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DE1795021A1 - L- und DI-2-Guanidino-1,3-thiazolincarbonsaeure-4,Verfahren zu ihrer Herstellung und ihrer Verwendung - Google Patents

L- und DI-2-Guanidino-1,3-thiazolincarbonsaeure-4,Verfahren zu ihrer Herstellung und ihrer Verwendung

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DE1795021A1
DE1795021A1 DE19681795021 DE1795021A DE1795021A1 DE 1795021 A1 DE1795021 A1 DE 1795021A1 DE 19681795021 DE19681795021 DE 19681795021 DE 1795021 A DE1795021 A DE 1795021A DE 1795021 A1 DE1795021 A1 DE 1795021A1
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DE
Germany
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acid
guanidino
organic
salts
copper
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DE1795021B2 (de
DE1795021C3 (de
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Siegfried Maeke
Paul Dipl-Chem Dr Re Rambacher
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Diamalt AG
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Diamalt AG
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Publication date
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Priority to FR1598512D priority patent/FR1598512A/fr
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D277/00Heterocyclic compounds containing 1,3-thiazole or hydrogenated 1,3-thiazole rings
    • C07D277/02Heterocyclic compounds containing 1,3-thiazole or hydrogenated 1,3-thiazole rings not condensed with other rings
    • C07D277/08Heterocyclic compounds containing 1,3-thiazole or hydrogenated 1,3-thiazole rings not condensed with other rings having one double bond between ring members or between a ring member and a non-ring member
    • C07D277/12Heterocyclic compounds containing 1,3-thiazole or hydrogenated 1,3-thiazole rings not condensed with other rings having one double bond between ring members or between a ring member and a non-ring member with hetero atoms or with carbon atoms having three bonds to hetero atoms with at the most one bond to halogen, e.g. ester or nitrile radicals, directly attached to ring carbon atoms
    • C07D277/18Nitrogen atoms

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description

PATENTANWALT
MÜNCHEN 23
LEOPOLDSTR. 20/lV
Anmelderins Aschaffenburger Zollstoffwerke
Aktiengesellschaft
Redenfelden / Obb.
und Dl-g-Guaniaino-i^-thiazolinearbonsäure-i. Verfahren zu ihrer Herstellung und ihrer Verwendung
Es ist bekannt, dass man an die Hitrilgruppe des Cyanamide Mercaptoverbindungen in wässriger Lösung anlagern kann, wobei sich S-substituierte Isothioharnstoffe bilden. Die Anlagerung erfolgt in einem pH-Bereich über 7, am vorteilhaftesten zwischen pH 7 und 9. Lagert man Thiole an, die in Nachbaratellung zur SH-Gruppe freie Aminogruppen tragen, so wird die Guanylgruppe in sekundärer Reaktion vom Schwefel auf die Aminogruppe übertragen. Han erhält ζ. B. bei der Anlagerung von Cystein an Cyanamid die a-Guanidino-ß-mercaptopropionaäure.
Versucht man dagegen Cyetein mit seiner SH-Gruppe an die Hitril gruppe des Bicyandiamids anzulagern, so erfolgt die Anlagerung wesentlich langsamer und iet nur unwesentlich vom pH-Wert der wässrigen Reaktionslösung abhängig. Als Reaktionsprodukt erhält
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man überraschenderweise, je nach dem eingesetzten Cystein, 1- oder Dl-2-Guanidlno-1,3-thiazolincarbonaäure-4 und nicht etwa ein Reaktionsprodukt, das der a-ßuanidino-ß-mereapt©propionsäure entsprechen würde· Ee erfolgt vielmehr unter Abspaltung von Ammoniak in saurer als auch in alkalischer Lösung der Ringschluss zur Thlezolincarbonsäure (1a), die mit der entsprechenden Thiazolidincarbonsäure (1b) tautomer ist.
H2C - CH .
t
H
COOH H2C - CH .
M
η
COOH
HH
ι -
H
Il CM C=HH
HH2 #
da) (1b)
Die auf diese Weise zugängliche 2~Guanidino-1,3-thiazolincarbonsäure-4 (la) bzw. ihr Tautomeres (1b) bildet mit anorganischen und organischen Kupfer-II-salzen mehr oder minder schwer lösliche Kupfersalze. Während die vergleichbare 2-Amino« thiazolincarbonsäure-4, die ebenfalls ein schwer lösliches Kupfersalz bilde, symmetrisch aus 2-Thiazolincarbonsäureresten aufgebaut ist, enthält das Kupfersalz der 2-Guanidino-1,3-thiazolincarboneäure-4 (2a) bzw. ihr Tautomeres (2b) nur einen Thiazolinrest, dafür aber ein weiteres Anion. Dieses wird mit den zur Bereitung verwendeten Kupfersalzen eingeführt.
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H0O - CH - COOCu · X H«C — CH - COOOuX
ι «
NH ν Ν
C=NH ^ C=HH
ι \ t
NHp JnHn
(2β) (2b)
Darin bedeutet X ein einwertiges anorganisches oder organisches Anion oder ein haltes Äquivalent eines 2-wertigen anorganischen oder organischen Anions. Die organischen Säuren können der aromatischen, aliphatischen oder heterocyclischen Reihe angehören. Zweibasische organische Säuren, z. B, Oxalsäure, können auch saure Salze bilden, die auf einen Thiazolincarbonsäurerest, z. B. nur einen Oxalsäurerest, enthalten. Aus die·» sen Kupfersalzen lässt sich mit Hilfe von Alkali, Ammoniak oder organischen Basen das basische Kupfersalz der 2-Guanidino-1,3-thiazolincarbonsäure-4 (3a) oder ihr Tautomeres (3b) erhalten.
H0C - CH - COOCuOH H0C - CH - COOCuOH
KH -^- N
I »
CNH C
(3a) (3b)
Dieses basische Kupfersalz (3a) oder (3b) ist in der Lage, mit
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anorganischen oder organischen Säuren Salze zu bilden, die größtenteils schwer löslich sind und sich daher zur Abscheidung einer grossen Zahl organischer und anorganischer Säuren eignet. In diesen Salzen können, wie bereits erwähnt, anstelle von X aromatische, aliphatische oder heterocyclische oder anorganische Säuren treten.
Hit optisch aktiven Säuren bildet das basische Kupfersalz der L-2-Guanidino-1,3-thiazolincarbonsäure-4 (3a) bzw. ihr Tautomeres (3b) diastereomere Kupferkomplexe, die sich zur Trennung der Racemate der Säuren in ihre optischen Antipoden eignen* Als besonders vorteilhaft erweist sich die Verwendung des opttisch aktiven, basischen Kupfersalzes (3a) oder (3"b) zur Trennung der optischen Antipoden der DL-Asparaginsäure, die dadurch optisch quantitativ zerlegt werden kann, so dass man sowohl die D- als auch die !-Asparaginsäure nach Zersetzung des Kupferkomplexes optisch rein erhält. Dieser Befund war besonders überraschend und stellt eine wertvolle Bereicherung der Trennungsmethoden von Racematen optisch aktiver Säuren, dar, da bei der bisher bekannten Trennung Über die diastereomeren Salze nur eine der optischen Antipoden rein abgetrennt werden kann, weil die Löslichkeitsunterschiede zwischen den diastereomeren Formen nicht gross genug sind. Es verbleibt somit in der Lösung nicht nur das Salz der einen Antipode, sondern diese enthält ausserdem noch, wenn auch in geringer Menge, das Salz der nur teilweise abgetrennten anderen Antipode.
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Nachstehend wird die Erfindung noch anhand einiger Beispiele näher erläutert.
B e i s ρ i e 1 1
In eine Lösung von 12 g L-Oystein in 100 ml Wasser werden 8,4 g Dicyandiamid eingetragen. Fach 6-tägiger Reaktionszeit bei Raumtemperatur haben sich aus der inzwischen ammoniakaliaeh gewordenen Lösung 7,1 g β 37,8 # d. Th. L-2-Guanidino-i,3-thia- ^ zolincarbonsäure-4 abgeschieden.
OcHqF.O^S Mol. Gew. 188,21
Ber. F 29,77 S 17,03
Gef. F 28,95 S 16,30 Schmp. Zers. oberhalb 220°
(uncharakt.)
B e 1 sp IeI 2
In eine Lösung von 175,5 g L-Cystein-hydrochlorid-monohydrat in 1 1 Wasser werden 100 g Dicyandiamid eingetragen. Fach 40-atündigem Rühren bei Raumtemperatur haben sich 158,6 g β 84,5 ." d. Th. L-2-Guanidino-1,3-thiaaolincarbonsäure-4 abgeschieden.
Ber. F 29,77 S 17,03
Gef. F 29,1 S 16,43 Drehwert (a)^5- 60,6° (o. « 8;in-HC
Schmp. Zers. oberhalb 220° (uncharakteristisch).
Beispiel 3
In eine Lösung von 57 g DL-Oyetein-hydrochlorid-monohydrat in 320 ml Wasser werden 30 g Dicyandiamid eingetragen« Fach
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40etÜndige» Rühren bei Rauataaperatur haben eioh 47,5 g ■ 78 $ d. Th. abgeschieden.
Ber. I 29,77 S 17.03 Gef. K 29,0 S 16,35
Beispiel 4
7,6 g L-S-Guanidino-iiS-thiaEolinearbonsäure^ werden in 400 al Wasser suspendiert und die Suspension »it 7,5 g Kupfer-II-chlopid tariat. unter Rühren versetzt. Ee bildet sich aoaentan eine tiefkornblusenblaue lösung, aus der sich nach sehr kurser Zelt das koaplexe Chlorid abaoheidet. Haeh sehratündlgea Rühren werden 11,4 g « 94 $ Th. erhalten·
C5H7I4O2SOuCl · H2O Mol. Gew. 304,24 Ber. Ou 20,89 01 11,65 B2O 5,92 fief. Cn 20,60 Cl 11,70 BgO 5*78
Analog werden aus 7,6 g BX^2-«uaiiidino«1,3*thlasolinoarboneSure--4 erhalten* 11,4 g ■ 94 $ d. fh.
C5H7I4O2SCJTaCl * B2O Mol. Ctew« 304,24
Ber, On 20,89 0111,65 B0O 5,92 Oef. Oit 20,75 01 11,80 B2O 5,85
Beispiel 6 Zu einer Suspension von 3,8 g
eture-4 in 100 al Vaaser wird eine L8»un« tob 5 g Xupfer-II
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BAD ORIGINAL
acetat krist. in 100 al Wasser zugetropft. Es erfolgt umwandlung der L-2-Guanidino-1,3-thiaz3lincarbon8äure-4 in ihr ebenfalls schwer lösliches komplexes Kupferacetat. Nach mehrstündigem Nachrühren wird abgesaugt« Ausbeute 4,0 g = 6i # A, Th.
C7H10I4O4SCu · HgO Mol. Gew. 327,83 Ber. Cu 19,39 K 17.09 S 9,78 H2O 5,50 Gef. Cu 19,01 H 17,02 S 9,89 HgO 5,12
Beispiel 7
Zu einer Suspension von 3,8 g DL-2-Guanidino-i,3-thiazolincarbonsäure-4 in 200 ml Wasser werden 5 g Kupfer-II-acetat krist. eingetragen/Die I)L-2-Gueniäino-1f3~thiazolincarbon8äure-4 geht in Lösung, wobei gleichzeitig die Abscheidung des komplexen Acetats einsetzt. Hach 7stündigem Sachrühren werden 5,5 g= 75 # d. Th. erhalten.
O7H10H4O4SCu · 3 H2O Mol. Gew. 363,86
14,85
15,35
Ber. i S Cu 17, 47 H2O
Gef, Cu 17, 23 H2O
B e P i e 1 8
Zur Herstellung des basischen Kupfersalzes werden 94 g 'L-2-Guanidino»1,3-thiazolincarbons&ure-4 in 1 1 Wasser unter Zusatz von 125 al Sn-KaOH gelöst. Die Lösung wird rasch zu einer auf 80° erwärmten Lösung von 80 g Kupfer-II-chlorid krist. in 500 al Wasser gegeben. Aus der tiefblauen Lösung scheidet sich bald
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darauf daa basische Kupfersalz der L-2-Guanidino~1,3-thiazolin= carbonsäure-4 in dunkelblauen Kristallen ab. Nach 4stündigem Hachrühren unter Kühleung erhält man 117,4 g = 87,5 $> d. Th,
O5H7H4O2SCuOH Mol. Gew. 267,78
Ber. Cu 23,73 Iquiv. Gew. 267,8 Gef. Cu 23,95 Äqjuiv. Gew. 268,0
Beispiel 9
Eine Suspension von 3g komplexem Kupferpropionat in 80 ml Wasser wird mit 2n-NaOH bis pH 10 versetzt. Nach Rühren über Nacht ist Umwandlung in das dunkelblaue, basische Kupfersalz erfolgt» Ausbeute 1,5 g « 70 # d. Th.
Ber. Cu 23,74
Gef. Bu 25,0
Beispiel 10
Eine Suspension von 2,7 g basischem Kupfersalz, hergestellt nach Beispiel 8, in 300 ml Wasser wird auf ca. 60° erhitzt und bei dieser Temperatur mit 6 ml 2n-Salzsäure versetzt. Das basische Kupfersalz geht in Lösung. Bald darauf scheidet sich das leuchtendblaue komplexe Chlorid ab. Nach Abkühlen erhält man 2,2 g ss 72,5 d* Th. Diese können durch Zusatz von ca. 1 g Kochsalz auf über 90 $> erhöht werden.
C5H7N4O2SCuCl - H2O Mol. Gew. 304,24
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Ber. Cn 20,8g Cl H,65
Gef. Cu 20,80 0111,86
Be lap i el 11
Eine Suspension von 2,7 g basischem Kupfersalz, hergestellt nach Beispiel 8, in 150 ml Wasser wird auf ca. 60° erhitzt und hei dieser Temperatur mit 10 ml 2n-Essigsäure und 1 g Natriumacetat versetzt» Nach dem Abkühlen werden 1,6 g « 49 $ Acetat erhalten.
71n^O4SCu-H0O Mol. Gew» 327,83
/ TU4- 4 c-
Ber. Cu 19,39
Gef. Cu 19i47
Bei a ρ i el 12
Zu einer Lösung von 1,7 g Benzoesäure in 200 ml Wasser werden bei 55° 2,7 g basisches Kupfersalz zugesetzt. Ausbeute nach Abkühlen 3,75 g= 96,5 ^ d. Th. Benzoat. ^
C^0H10N-O-SCu · HOÖ Mol. Gew. 389,90 Ber. Cu 16,30 H2O 4,62
Gef. Cu 16,27 H0O 4,27
Beispiel 13
Eine Suspension von 2,7 g basischem Kupfersalz in 300 ml Wasser wird auf ca. 60° "erwärmt und bei dieser Temperatur mit einer Lösung von 2,5 g 5-Nitroorotsäure in 30 ml Wasser versetzt. Pur
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wenige Sekunden geht das basische Kupfersalz in Lösung. Dann Abscheidung des leuchtend ttirkisfarbenen, komplexen Nitroorotats» Nach Abkühlen Ausbeute 4,4 g = 97,5 $ d. Th.
C10HgH7O8SCu Mol* Gew. 450,86
Ber. Cu H1IO Gef. Cu 13,80
Beispiel 14
Sine Lösung von 32 g (0,24 Mol) DL-Asparaginsäure in 4 1 Wasser wird auf 50° erwärmt und bei dieser Temperatur mit 53 »6 g basischem Kupfersalz (0,2 Mol), hergestellt nach Beispiel 8, versetzt. Beim Abkühlen scheiden sich 51,4 g (0,12 Mol) des komplexen Salzes der !-Asparaginsäure ab.
C18H26H10O12S2Cu2 · 5 H2O Mol. Gew* 855,81 Ber. Cu 14,86 Gef. Cu 14,72
Nach dessen Zersetzung erhält man 7,8g» 49 # d. Th. L-Aspara-
ginsäure.
Drehwerts Literatur (a)jp = + 24,6° (c « 2; 6n-HCl) Drehwerts gef. (a)25 » + 24,8° (c » 2; 6n-HCl)
Aus der Mutterlauge dee komplexen Salzes der L-Asparaginsäure werden durch Einengen ia Vakuum auf 1/4 27,7 g komplexes Eupfersalz der D-AsparaginsSure erhalten.
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BAD QllKätNÄD ν α
C18H26M1O°12S2GU2 " 7 HMo1· Gew· 89.1 *84 Ber. Cu 14,26 H2O 14,14
Gef. Cu 14,09 H2O 13,52
Nach dessen Zerlegung erhält nan 4,4 g D-Aeparagineäure. Drehwert: (a)|5- -24,8° (c « 2; 6n-HCl)
Mit dem erfindungsgemässen verfahren und dem erfindungsgemässen Stoff ist nicht nur eine saubere Trennung optischer Antipoden Il möglich, sondern es wurde auch ein wichtiges Verfahren zur Herstellung neuer Heilmittel gefunden, da die phareakologiache Wirkung derartiger Produtte von der optischen Reinheit abhängig ist.
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BAD

Claims (6)

Patentansprüche
1. L- und DL-2-Guanidino-1,3-thiazollncarbonsäure-4 bzw. ihr Tautomeres, sowie ihre basischen Kuper-II-Salze, gekennzeichnet durch die Formel:
H9C - CH . COOH H9C-GH- COOH
*· ι t 11 ι
ι t
HH > H
ι ι
^. c=HH
und
H9C -CH- COOCu - X H9C - CH · COOCu · X
Nq^ C^
ι η
HH ■ H
HH9
wobei X ein einwertiges anorganisches oder organisches Anion oder ein halber Äquivalent eines zweiwertigen anorganischen oder organischen Aniona bedeutet.
2. Verfahren zur Herstellung der L- und DL-2-Guanidino-i,3-thia8oltaeerbonsäure-4 bzw. ihres Tautomeren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ^mn wässrige Lösungen von Cystein ^oder Cystelnhydrochlorid mit Dicyandiamid umsetzt und die gebildete schwerlösliche Säure durch Filtration abtrennt.
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"i --; ■■■- ■;* i
BAD ORiemA^i>->C· ClAS
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2» dadurch gekennzeichnet t das» man die unter Anspruch 1 gewonnene L- und BL-2-Guanidino-1,3-thiazolincarbonsäure-4 (la) bsw. ihr Tautomeree (Ib) mit organischen oder anorganischen Kupfer-II-salzen umsetzt und aus den isolierten oder nicht isolierten Kupfersalzen mit Alkali das basische Kupfersalζ der L- und DL-2-Guanldino-1,3-thiazolincarbonsäure-4 (la) bzw* ihr Tautomeres (Ib) abscheidet oder dann man die L- und BL-2-Guanidino-1,4-thiazollncarbonsäure-4 (la) bzw· ihr fautomeres (1b) mit Kupfer* hydroxyd in Reaktion bringt und das gebildete schwerlösliche basische Kupfersalz durch filtration abtrennt«
4. Verwendung der nach Anspruch 3 erhaltenen basischen Kupfersalze der L- und DL-2-Guanidino-1,3-thia2olincarbonsäure-4 zur Abscheidung von organischen oder anorganischen Säuren*
5* Verwendung der nach Anspruch 2 erhaltenen L*-2-Öuanidinö«i»3-thiazoiincarbonsäure-4 zur Umsetcung mit den Bmcematen optisch aktiver Säuren zu den diaetereoaereu SaIuen, um sie in ihre optischen Antipoden zu zerlegen*
6. Verwendung der nach Anspruch 2 und 3 erhaltenen L- und 2-Guanidino-1f3-thiazolinoarbonsäure-4 und ihrer Kupferealze Wü£ Abscheidung organlecher Säuren und sur trennung optischer Antipoden raceeie eher Säuren.
109153/1i20
8A0 ORIGINAL
DE1795021A 1968-07-30 1968-07-30 Kupfer-II-Salze der L- und DL-2-Guanidino-13-thiazolincarbonsäure-4 oder ihrer Tautomeren, Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung Expired DE1795021C3 (de)

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