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DE1794928U - Tragelement fuer mehrschalige geschossdecken,insbesondere fuer wohnbauten. - Google Patents

Tragelement fuer mehrschalige geschossdecken,insbesondere fuer wohnbauten.

Info

Publication number
DE1794928U
DE1794928U DE1959SC024760 DESC024760U DE1794928U DE 1794928 U DE1794928 U DE 1794928U DE 1959SC024760 DE1959SC024760 DE 1959SC024760 DE SC024760 U DESC024760 U DE SC024760U DE 1794928 U DE1794928 U DE 1794928U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ceiling
wooden plank
reinforcement
shaped
residential buildings
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1959SC024760
Other languages
English (en)
Inventor
Martin Schwarzenbeck
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1959SC024760 priority Critical patent/DE1794928U/de
Publication of DE1794928U publication Critical patent/DE1794928U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Building Environments (AREA)

Description

  • <-Bauelement ür mehrschalige Geschoßdecken, insbesondere für
    /V< ! . </)'
    (/Wohnbauten'7
    Die Neuerung bezieht sich auf eine mehr-, insbeson-
    dere zweischalige Decke von hoher Wärme-und Schalldämmung
    für Wohnbauten aus Fertigbauteilen.
  • Es ist bekannt, unter Metalleichtträgern od. dgl.
  • Trägersohienen ein Schalungsbrett zu befestigen, das einerseits zur Auflagerung von Deckenformsteinen und andererseits als Nagelbrett für den Putzträger bzw. für eine zweite Deckenschale dient. Dieses Schalungsbrett verbleibt als sogenannte"verlorene Schalung"in der Decke.
  • Es ist ferner bekannt, zur Befestigung von Unterbrettern bzw. zum Vernageln von Putzträger an Betonträgern Dübelholzleisten einzubetonieren.
  • Diese bekannten Deckenkonstruktionen erfüllen zwar in
    vieler Hinsicht die an sie gestellten Anforderungen ; ihre
    Konstruktion ist aber durch die Verwendung von Metall-oder
    Betonträgern immer noch teuer im Einbau und daher für Decken
    geringerer Spannweite, wie sie in Wohnbauten in üblicher Weise vorkommen, wenig rentabel.
  • Die Neuerung schafft demgegenüber eine wesentliche Vereinfachung in der Deckenkonstruktion. Erreicht wird dieses Ziel neuerungsgemäß dadurch, daß eine in an sich bekannter Weise zur Auflagerung und Befestigung für Deckenformsteine bzw. Putzträger vorgesehene Holzbohle zugleich als Deckenträger ausgebildet ist.
  • Dieser Deckenträger aus Holz stellt hierbei das einzige ursprünglich tragende Element dar, auf dem die weiteren Bauteile auflagern bzw. befestigt sind.
  • Zur Entlastung und Verspannung der Holzbohle wird diese zweckmäßig mit einer Armierung des Füllbeton verbunden.
  • Diese Trägerbohle weist vorzugsweise einen rechteckigen Querschnitt auf, dessen obere Fläche zur Seite hin leicht abfällt, um für die Auflagerkanten der Deckenformsteine eine günstige Stützfläche zu erhalten. Der Deokenträger ist etwa 2 mal so breit als hoch. Eine mit diesem Bauelement als Deckenträger, Formsteinträger, Schalungs- und Nagelbrett, erstellte Deckt ist einfach und billig. Sie setzt keine besonderen Vorbereitungen und komplizierte Hilfsmittel voraus. Durch die Vermeidung eines Metallträgers werden erhebliche Baukosten eingespart ; * darüberhinaus ergibt sich eine erhebliche Vereinfachung in der Konstruktion und dem Herstellungsvorgang. Die erforderlichen Bau-
    teile lassen sich wie bisher vorbereitet und baufertig zur
    I
    Baustelle bringen ; aber sie können, mit. Ausnahme der Decken-
    formsteins, auch ebenso leicht erst an der Baustelle angefer-
    tigt und eingepaßt werden.
  • Die Zeichnung zeigt einen Querschnitt durch einen Teil einer neuerungsgemäßen Decke.
  • Die Decke besteht aus einer Holzbohle 1 als Deckenträger von im wesentlichen rechteckigen Querschnitt, auf der beiderseits Deckenformsteine 2 in Trogform mit ihrer leicht geneigten Auflagerkante 3 aufgesetzt sind. Diese trogförmig gewölbten Formsteine besitzen oben einen ebenen Sockel 4. Zwischen den Formsteinen ist ein fortlaufender Armierungswickel 5 um ein oberes Längseisen 6 und den unteren Längseisen 7 vorgesehen. Um die äußeren Eisenstäbe 7 schlingen sich Befestigungshaken 8, die in die Holzbohle eindringen. Der Zwischenraum zwischen den Formsteinen ist mit Füllbeton 9 ausgegossen, dessen Oberfläche bündig mit den Formsteinsockeln 4 abschließt.
  • An der Unterseite 10 der Holzbohle ist direkt oder an zwei daran vorgesehenen Leisten 11 die untere Deckenschalle 12, beispielsweise ein Putzträger, befestigt. Vorzugsweise besteht diese Unterschale aus wärme-und schalldämmenden Werkstoffen." Die Holzbohle kann selbstverständlich jede geeignete
    Form aufweisen. Die Oberfläche zeigt gegen den Rand hin entspre-
    CD
    chend den Auflagerpkanten 3 abgeflachte Stützkanten 13. Selbstverständlich können hier auch andere Profilierungen oder Formen auftreten.
  • Anstelle der gezeigten Armierung kann selbstverständlich auch jede andere Armierung vorgesehen sein. Wichtig ist nur, daß die Armierung mit der Holzbohle, vorzugsweise unter Vorspannung verbunden ist, um von der gesamten Deckenkonstruktion aus gesehen einen verspannten und um die Armierung verstärkten Träger zu erhalten.
  • Die Arbeitsfolge bei der Erstellung dieser Decke ist folgende : Nachdem die Trägerbohle 1 eingezogen ist, werden die Formsteine 2 aufgelegt und die Armierung angebracht. Diese Armierung wird sodann durch die Haken 8 mit der Bohle verbunden.
  • Hierbei können auch die die Bohle durchsetzende Zugschrauben vorgesehen sein.
  • Sodann erfolgt das Ausfüllen des Zwischenraumes mit Füllbeton für den die Bohle als untere Schalung dient. Anschließend wird die Unterschale 12, beispielsweise ein Putzträger, an der Bohle befestigt.

Claims (4)

  1. Schutzanaprüches 1. Tragelement für eine mehrschalige Geschoßdecke, insbesondere für Wohnbauten, bestehend aus einer zur Auflagerung und Befestigung von Deckenformeteinen und/oder eines Putzträgers bestimmten Holzbohle, dadurch gekennzeichnet, daß die Holzbohle (1) mindestens eine über die Deokenspannweite so weit hinausragende Länge aufweist, daß sie beiderseits ausreichend auflager, um als die Decke tragendes Element zu dienen.
  2. 2. Tragelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Holzbohle (1) eine solche Breite aufweist, daß zwischen den aufliegenden Schenkeln der Formsteins (2) Raum für eine Armierung (5 bis 7) vorhanden ist.
  3. 3. Tragelement nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Holzbohle (1) im mittleren Abschnitt ihrer oberen Fläche Befestigungshaken (8) für eine Verspannung mit der Armierung (5 bis 8) aufweist.
  4. 4. Tragelement nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Holzbohle (1) einen Querschnitt von der Form eines liegenden, länglichen Rechtecks aufweist, dessen obere Fläche an ihren Randzonen (13) nach außen hin entsprechend den abzustützenden Formstein-Auflagerflächen (3) abfällt.
DE1959SC024760 1959-04-16 1959-04-16 Tragelement fuer mehrschalige geschossdecken,insbesondere fuer wohnbauten. Expired DE1794928U (de)

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Publications (1)

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