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DE1793800U - Induktor zum erwaermen gekruemmter oberflaechen metallischer werkstuecke, insbesondere der innenwandung von bohrungen. - Google Patents

Induktor zum erwaermen gekruemmter oberflaechen metallischer werkstuecke, insbesondere der innenwandung von bohrungen.

Info

Publication number
DE1793800U
DE1793800U DES25066U DES0025066U DE1793800U DE 1793800 U DE1793800 U DE 1793800U DE S25066 U DES25066 U DE S25066U DE S0025066 U DES0025066 U DE S0025066U DE 1793800 U DE1793800 U DE 1793800U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
protective body
coil
cooling water
inductor
iron core
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES25066U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES25066U priority Critical patent/DE1793800U/de
Publication of DE1793800U publication Critical patent/DE1793800U/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F27/00Details of transformers or inductances, in general
    • H01F27/08Cooling; Ventilating
    • H01F27/10Liquid cooling
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F27/00Details of transformers or inductances, in general
    • H01F27/08Cooling; Ventilating
    • H01F27/10Liquid cooling
    • H01F27/12Oil cooling
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F27/00Details of transformers or inductances, in general
    • H01F27/28Coils; Windings; Conductive connections
    • H01F27/32Insulating of coils, windings, or parts thereof
    • H01F27/322Insulating of coils, windings, or parts thereof the insulation forming channels for circulation of the fluid

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • General Induction Heating (AREA)

Description

  • Induktor zum Erwärmen gekrümmter Oberflächen metallischer Werkstücke, insbesondere der Innenwandung von Bohrungen.
  • - Es ist ein Induktor zum Erwärmen gekrümmter Oberflächen metallischer Werkstücke vorgeschlagen worden, welcher aus mindestens einer einwindigen kühlwasserdurchflossenen Spule mit Eisenkern und einem die Spule samt Sisenkern umgebenden Schutzkörper besteht ; der Kühlwasserkanal endet offen am Spulenende in einem vorzugsweise tiefer gelegenen Punkt des Schutzkörper-Innenraumes.
  • Die Abführung der Kühlflüssigkeit erfolgt oberhalb der Spule.
  • Das Kühlwasser ergießt sich demzufolge durch das obere Ende des Kühlwasserkanals frei in den Innenraum des Schutzkörpers hinein.
  • Durch ein Saugrohr, das in den oberen Teil des Schutzkörpers offen hineinragt, wird die Kühlflüssigkeit abgeführt.
  • Der am Saugrohr mittels einer Saugpumpe o. dgl. erzeugte Überdruck des muß hierbei mindestens ebenso groß sein wie der Druck/in den Schutzkörper einströmenden Eühlwassers, da sonst das Kühlwasser am oberen Ende des Schutzkörpers überfließt. Im praktischen Betrieb läßt sich aber trotz aller Vorsicht ein solches Überfließen häufig nicht vermeiden.
    \
    t'
    Ein weiterer Vorschlag lehrt, zur Befestigung der Stromzuführungen
    des Induktors am oberen Ende des Schutzkörpers eine Isolierstoff-
    scheibe, z. B. einen gummielastischen Ring, als Zwischenglied in den schutzkörper einzusetzen. Doch auch eine solche Scheibe kann ein gelegentliches überfließen des Wassers nicht ohne weiteres verhüten.
  • Gemäß der Neuerung wird der erwähnte Mangel bei einem Induktor mit mindestens einer einwindigen kUhlwasserdurchflossenen Spule nebst Eisenkern und einem Spule und Eisenkern umgebenden Schutzkörper, bei dem der Kühlwasserkanal am Spulenende in einem vorzugsweise tiefer gelegenen Punkt des Schutzkörper-Innenraumes offen endet und bei dem Mittel zur Abführung der Kühlflüssigkeit oberhalb der Spule vorgesehen sind mit Sicherheit durch einen allseitig druckflüssigkeitsdicht abgeschlossenen Schutzkörper unter Anwendung von Mitteln behoben, welche die unter Druck stehende Kühlflüssigkeit über das Zuflußrohr durch die Spule in den Schutzkörper pressen und durch die oberhalb von Spule und Kern in der Wandung des Kühlwasserabflußrohres angeordnete Öffnung aus dem Schutzkörper wieder hinauspressen.
  • Der Induktor nach der Neuerung ist also nicht mehr auf das Absaugen des Kühlwassers aus dem Schutzkörper angewiesen, weil im Inneren des Schutzkörpers jetzt nicht mehr Atmosphärendruck, sondern der vorherrscht Druck des Kühlwassera./in dem der Kühlwasserkanal nicht mehr im Schutzkörper sondern erst dahinter mit der freien Atmosphäre in Verbindung kommt.
  • Ein flüssigkeitsdichter Abschluß des Schutzkörpers läßt sich besonder einfach dadurch erzielen, daß die Einlaßöffnung des Schutzkörpers für die Stromzuführungen und für die Kühlwasserleitungen mit einem Gießharz flüssigkeitsdicht verschlossen wird.
    f"--
    In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines Induktors nach der Neuerung im Längsschnitt dargestellt. Der Induktor besteht aus einer Spule 1 auf einem Eisenkern 2. Er ist mit einem Schutzkörper umgeben, der aus einem zylindrischen Mittelstück 3, einem Kopf-Endstück 4 und einem Anschluß-Endstück 5 besteht.
  • Die Spule 1 ist aus einem wendelförmig gebogenen Rohr hergestellt, An ihr oberes Ende schließt sich das Kühlwasser-Zuflußrohr 6 an, und an ihr unteres Ende ist ein kurzes Rohrstück 7 angesetzt, das abwärts gerichtet ist und mit seinem freien Ende offen in den Schutzkörper-Innenraum hineinmündet. Der Eisenkern 2 hat etwa die Form einer Zwirnrolle und ist, wie es schon vorgeschlagen ist, mit einigen Durchbohrungen versehen, durch die die beiden Innenraumteile des Schutzkörpers ober-und unterhalb des Eisenkernes bzw. der Spule flussigkeiteleitend miteinander in Verbindung stehen.
  • Ein Kühlwasser-Abflußrohr 8 ragt durch das Anschluß-Endstück 5 in den Schutzkörper hinein ; es hat oberhalb der Spule eine Mündunss-
    tlffnung 9 und ragt bis in eine durchgehende Mittelbohrung des Eisen-
    kernes hinein. Mittels einer Schraube 10, die in das untere Ende des Rohres 8 eingeschraubt ist, wird das Kopf-Endstück 4 festgehalten. Der Rand der beiden Endstücke 4 und 5 stützt'sich am Eisenkern, 2 ab, unter Zwischenschaltung je eines Isolieratoffringes 11 und eines Dichtungsringes 12.
  • In das Anschlußstück 5 ist eine Buchse 13 eingesetzt, deren vorstehender Rand 14 sich gegen einen Vorsprung des Endstückes 5, unter Zwischenschaltung eines Dichtungsringes 15, abstützt. Durch die Buchse 13 ragen die beiden Rohre 6 und 8 hindurch. Der Hohlraum der Buchse 13 ist mit einem Isolierstoff 16, vorzugsweise einem - Gießharz, ausgegossen, womit nicht nur die Buchsenöffnung flüesigkeitsdicht geschlossen, sondern gleichzeitig auch eine feste Halterung der beiden Rohre 6 und 8 und somit auch eine feste Verbindung des Endstückes mit den Innenteilen des Schutzkörpers gewährleistet ist. Zur weiteren Erhöhung dieser mechanischen Verbindung hat das Rohr 8 noch Ringwulst 17. Da ferner das Kopf-Endstück 4 durch die Schraube 10 fest mit dem Rohr 8 verbunden ist und sich am Eisenkern abstützt, und da die beiden Ränder des zylindrischen Mittelstückes 3 in Rücksprüngen der beiden Endstücke liegen, so sind hiermit sämtliche Teile des Induktors und seines Schutzkörpers mechanisch fest miteinander vereinigt. Schließlich ist in der Zeichnung noch ein elektrisch leitendes Verbindungsstück 10 zu sehen, das eine elektrische Leitungsverbindung zwischen dem Rohrstück und dem unteren Ende des Rohres 8 herstellt.
  • Die Stromzuführung der Spule 1 geschieht einerseits über das Rohr 6 und andererseits über das Verbindungsstück 18 und das Rohr 8. Das Kühlwasser strömt durch das Rohr 6 zu, durchläuft die Spule 1, tritt \ 'durch das Rohrstück 7 in den Innenraum des Schutzkörpers ein und verläßt diesen durch die Öffnung 9 und das Abflußrohr 8.
  • Das Mittelstück 3 des Schutzkörpers besteht vorteilhaft aus Quarz, während die beiden Endstücke 4 und 5 aus Metall oder Kunststoff bestehen. Durch die Beschränkung des Quarzes auf das Mittelstück wird nicht nur der Aufwand an teuerem Quarz geringer. sondern es wird auch die Stoßfestigkeit des Induktors bzw. seines Schutzkörpers erhöht. Das aus Quarz bestehende Mittelstück dient zur zuverlässigen elektrischen Isolation gegenüber dem zu erhitzenden Werkstück und muß daher mindestens so lang sein, wie sich die Spule und der Eisenkern erstrecken ; andererseits kann das Mittelstück aber zur Quarzersparnia so kurz gewählt werden, daß es die Baulänge der Spule und des Eisenkernes möglichst wenig überragt.
  • Die in der Zeichnung dargestellte Ausbildungsform des Induktors bietet auch fertigungsmäBig einen wesentlichen Vorteil, da der Induktor aus nur wenigen vorbereiteten Teilstücken zusammengesetzt werden kann ! Die auf den Eisenkern aufgewickelte Spule bildet mit den an ihr angesetzten Rohren 6 und 8 ohnehin eine bauliche Einheit.
  • In diese Baueinheit des Induktors kann aber auch noch die Buchse 13 einbezogen werden, Indem diese schon vor dem Zusammensetzen des Induktors auf die Rohre 6 und 8 aufgeschoben und durch Einbringen des Gießharzes 16 abgedichetet werden kann. Beim Zusammensetzen des Induktors wird diese vorbereitete Baueinheit in das obere Endstück 5 eingeschoben, dann wird das Quarzmittelatück 3 aufgesetzt \ und schließlich das Kopf-Endstück 4 angeschraubt, jeweils unter Zwischenfügung der Dichtungs- und Isolatopsringe 11, 12 und 13.
  • Falls gelegentlich eines der Teilstücke des Induktors ausgewechselt
    werden muß, so braucht lediglich die Schraube 10 herausgeschraubt
    zu werden, um alle Einzelstücke ohne weiteres auseinandernehmen
    aukönnen,
    Die beiden Endstücke 4 und 5 bestehen, wie erwähnt, aus Metall oder Kunststoff. Als Metall eignet sich beispielsweise Kupfer, Aluminium, Messing. Bestehen die Endstücke aus Metall, und bestehen die Isolierstoffringe 11 aus einem elastischen Stoff, so können die Dichtungsringe 12 fortgelassen werden. Bestehen die Endstücke dagegen aus einem Kunststoff, so sind die Isolierstoffringe 11 entbehrlich.
  • Die Neuerung ist nicht an das dargestellte Ausführungsbeispiel gebunden ; beispielsweise kann der Schutzkörper auch eine beliebige andere Ausbildung haben, sofern er nur neuerungsgemäß allseitig flüssigkeitsdicht geschlossen ist.
  • Der Induktor nach der Neuerung kann außer zum Erwärmen gekrümmter Oberflächen auch zum Erwärmen ebener Oberflächen benutzt werden, gewünschtenfalls unter entsprechender Anpassung der Form des Schutzkörpers und der Induktorspule an die ebene Werkstückfläche.
    3Schutzansprüche
    1Figur

Claims (2)

  1. Schutzansprüche*..''- 1. Induktor zum Erwärmen gekrüamter Oberflächen, insbesondere der Innenwandungen von Bohrungen, metallischer Werkstücke, bestehend aus einer mindestens einwindigen kühlwasserdurchflosaenen Spule mit Eisenkern und-einem diese Spule samt Eisenkern umgebenden
    Schutzkörper, wobei der Kühlwasserkanal am Spulenende in einem vorzugsweise tiefer gelegenen Punkt des Schutzkörper-Innenraumes offen endet und Mittel zur Abführung der Kühlflüssigkeit oberhalb der Spule vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Schutzkörper allseitig druckflüssigkeitsdicht geschlossen ist und daß Mittel vorgesehen sind, die die unter Druck stehende Kühlflüssig- keit über das Zuflußrohr durch die Spule in den Schutzkörper pressen
    und durch die oberhalb von Spule und Kern in der Wandung des Kühlwasserabflußrohres angeordnete Öffnung aus dem Schutzkörper wieder hinauspressen.
  2. 2. Induktor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ein- laßöffnung des Sohutzkörpcro für die Stromzuführung und für die Kühlwasaerleitungen mit einem Gießharz fitisaigkeitsdicht ver- schlossen ist. \ \ 3. Induktor nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in die Ein- laßöffxiung eine Buchse eingesetzt ist, die sich an ihrem unteren
    Ende mit einem ringförmigen Ansatz gegen einen Vorsprung des Schutzkörpers abstützt, und deren Innenraum mit einem Gießharz flüssigkeitdicht verschlossen ist.
DES25066U 1957-09-28 1957-09-28 Induktor zum erwaermen gekruemmter oberflaechen metallischer werkstuecke, insbesondere der innenwandung von bohrungen. Expired DE1793800U (de)

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