DE1793768U - Kabelzufuehrungsvorrichtung fuer aufwikkelmaschinen. - Google Patents
Kabelzufuehrungsvorrichtung fuer aufwikkelmaschinen.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66D—CAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
- B66D1/00—Rope, cable, or chain winding mechanisms; Capstans
- B66D1/28—Other constructional details
- B66D1/36—Guiding, or otherwise ensuring winding in an orderly manner, of ropes, cables, or chains
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Description
- Kabelzuführungseinrichtung für Aufwickelmaschinen
Beim Aufwickeln eines Kabels auf eine Kabeltrommel muß das auflaufende Kabel im Verlauf einer jeden Trommelumdrehung in Richtung der Trommelachse um einen Kabeldurchmesser verschoben werden. Um ein solches einwandfreies Auflaufen des Kabels auf die von der Wickelmaschine angetriebene Trommel zu erreichen, ist eine Führungseinrichtung bekannt, wobei das auflaufende Kabel zwischen zwei senkrecht zur Trommelachse angeordneten Führungsrollen durchtritt, die auf einer Führungsmutter befestigt sind, welche mit einem Muttergewinde auf einer entsprechend dem erforderlichen seitlichen Kabelvorschub angetriebenen Spindel und mit einer Bohrung auf einer Leitstange geführt ist, wobei die Spindel und die Leitstange parallel zur Trommelachse liegen. Diese Steuerung der Führungsrollen ergibt einen unveränderlichen seitlichen Vorschub des auflaufenden Kabels, der nur für einen bestimmten Kabeldurchmesser geeignet ist. Wenn mit dieser Wickelmaschine ein Kabel von anderem Durchmesser aufgetrommelt werden soll, muß der Vorschub durch Einschaltung eines Wechselgetriebes veränderlich sein. Das Wechselgetriebe vergrößert aber die Störanfälligkeit und den technischen Aufwand, und es ermöglicht trotzdem nur die richtige Einstellung des Vorschubes für eine der Anzahl der Gänge entsprechende Anzahl von Kabeldurchmessern.========================================================= - Diese Mängel sind bei der eine stufenlose Vorschubeinstellung ermöglichenden Kabelführungseinrichtung dadurch vermieden, daß neuerungsgemäß der zweckmäßig vom Trommelantrieb abgeleitete Spindelantrieb über einen Exzenter oder eine Kurbel auf das eine Ende einer Schwinge wirkt, die in einem mittleren Längsschlitz durch einen Verstellzapfen geführt ist und deren anderes Ende in einer Gabelführung mit einem Hebel verbunden ist, der mit einer drehbar gelagerten axialverschieblichen Kupplungsscheibe verbunden ist, die in jeder der beiden Endstellungen mit je einem Zahnrad Verbindung hat, das mit je einem weiteren Zahnrad kämmt, in welches ein rechtsgängiger bzw. linksgängiger Freilauf eingebaut ist, die beide auf der Spindelwelle sitzen.
- Der Verstellzapfen kann auf einer Mutter sitzen, die durch eine-'Einstellspindel mit selbsthemmendernG'ewinde im Bereich des mittleren Längsschlitzes verschieblich ist. Hierdurch wird eine stufenlose feinfühlige Regelbarkeit des Vorschubes der Führungsmutter in der gewünschten, durch Anlage der Kupplungsscheibe an das betreffende Zahnrad gegebenen Richtung auch während des Betriebes der Maschine erreicht, so daß eine ungenaue Kabelführung während des Aufwickelvorganges ohne Unterbrechung desselben korrigiert werden kann. Stattdessen ist es auch möglich, den Verstellzapfen auf einem anderen Einstellorgan, z. B. einem feststellbaren Einstellhebel, im Bereich des mittleren Längsschlitzes der Schwinge verschiebbar zu machen.
- Dabei kann im Weg des Einstellorganes eine Skala vorgesehen sein, auf der dieses den jeweiligen Führungsmuttervorschub anzeigt.
- Die Umschaltung der Richtung des Führungsmuttervorschubes nach Beendigung einer Wickellage und vor Beginn der folgenden Wickellage durch Verschiebung der Kupplungsscheibe gegen das andere Zahnrad, welches, beispielsweise über den in umgekehrtem Drehsinn wirkenden zugeordneten anderen Freilauf, die Antriebsrichtung der Spindel umkehrt, kann durch mit der Führungsmutter zusammenwirkende Endschalter selbsttätig vorgenommen werden. Die Endschalter können zum Beispiel Anschläge auf einer parallel zur Spindel und zur Führungsstange längsverschieblich gelagerten Schaltstange sein, wobei zur Verbesserung der Kraftübertragung die Führungsmutter die Schaltstange umfassen kann.
- Die von der Führungsmutter am Ende ihres jeweiligen Verstellweges über die Anschläge bewirkte Längsverschiebung der Schaltstange wird zum Beispiel durch ein Hebelgestänge auf--die Kupplungsscheibe übertragen. Die Axialverschiebung der Kupplungsscheibe kann auch durch elektrische Endschalter über eine elektromagnetische Betätigungsvorrichtung zur Verbindung der Kupplungsscheibe mit dem linken oder rechten Zahnrad gesteuert werden.
- Die Endschalter sind vorteilhaft parallel zur Spindelrichtung verschiebbar und feststellbar, um die Umsteuerung der Verschiebung der Führungsmutter für verschieden breite Kabeltrommeln einrichten zu können.
- Die Neuerung ist anhand der in den Figuren schematisch dargestellten Ausführungsbeispiele veranschaulicht.
- Es zeigen : Fig. 1 einen Axialschnitt durch eine Kabelführungseinrichtung nach der Neuerung mit mechanisch gesteuerter Kupplungsscheibe ; Fig. 2 eine Seitenansicht der Anordnung nach Fig. 1, wobei die Umsteuereinrichtung der Übersichtlichkeit halber weggelassen ist und wobei eine andere Führung des Verstellzapfens gewählt ist ; Fig.
- Fig. 3 eine Kabelführungseinrichtung wie nach Fig. 1 und 2, wobei jedoch eine durch elektrische Endschalter elektromagnetisch betätigte Umsteuerung der Kupplungsscheibe vorgesehen ist.
- Die zweckmäßig kraftschlüssig mit dem Trommelantrieb verbundene Antriebswelle 1 der neuerungsgemäßen Kabelführungseihrichtung wirkt über einen Exzenter 2 auf die Schwinge 3, welche in eis mittleren Längsschlitz 4 durch den Verstellzapfen 5 geführt ist und mit dem anderen gabelförmigen Ende 6 um einen Hebel 7 greift, der über die Welle 8 die Kupplungsscheibe 9 antreibt. Die Kupplungsscheibe 9 ist drehfest aber längsverschieblich auf der Welle 8 gelagert und beiderseits gezahnt. Sie hat in der dargestellten rechten Endstellung mit dem Zahnrad 10 kraftschlüssige schlupffreie Verbindung.
- Das Zahnrad 10 ist drehbar und nicht längsverschieblich auf der Welle 8 gelagert und es kämmt mit dem Zahnrad 11, in welches ein Freilauf 12 eingebaut ist, der die schwingende Bewegung des Zahnrades 11 in eine pulsierende gleichsinnige Drehbewegung der Spindelwelle 13 umformt. Der Drehsinn ist durch den Pfeil 15 angegeben. Die linken Zahnräder-16, 17 werden infolge der aus dem Zahnrad 17 ausgekuppelten Kupplungsscheibe 9 nicht mitgenommen. Im dargestellten Betriebszustand wird durch die Drehung der Spindel 19 die Führungsmutter 20 im Sinne des Pfeils 21 parallel zur Achse der nicht dargestellten stellten Kabeltrommel verschoben, wobei das Kabel 22 von der Führungsmutter zwischen den Führungsrollen 23 seitlich so verschoben wird, das es im Verlauf jeder vollen Trommelumdrehung um einen Kabeldurchmesser weiter rückt. Dieser Vorschub ist durch Verstellen des Verstellzapfens 5 im mittleren Führungsschlitz 4 der Schwinge 3 stufenlos regelbar. Die Bewegung des Verstellzapfens 5 erfolgt beim Ausfühfungsbeispiel nach Figur 1 durch die von der Verstellspindel 24 betätigte Mutter 25. Dabei ist durch eine entsprechend geringe Bemessung der Gewindesteigung oder durch eine entsprechend große Reibung dafür gesorgt, daß die Mutter 25 selbsthemmend auf der Spindel sitzt. Die Mutter 25 zeigt mit einer Spitze 26, die über der Skala 27 spielt, den jeweils eingestellten Kabelvorschub an. In der Ausführung nach Fig. 2 ist der Verstellzapfen 5 mit dem Ende des Doppelhebels 28, der bei 29 gelagert ist, vermittels der Handhabe 30 schwenkbar und feststellbar und der eingestellte Kabelvorschub ist an der Skala 32 ablesbar.
- Wenn eine Lage des Kabels 22 auf die nicht dargestellte Trommel aufgewickelt ist, muß die Richtung der seitlichen Kabelverschiebung umgekehrt werden. Dies geschieht dadurch, daß die Führungsmutter 20 mit ihrem Ansatz 33 um die axialverschiebliche unter der Führungsstange 34 angeordnete Schaltstange 35 herumgreift und kurz vor Erreichen der jeweiligen seitlichen Endstellung
auf einen der entsprechend eingestellten Anschläge, im dargestellten Betriebszustand (Fig. 1) auf den Anschlag 36 trifft und über diesen die Schaltstange nach links verschiebt. Diese Bewegung wird über das Gestänge 37,38,39 auf die Scheibe 9 übertragen, welche dadurch von der dargestellten rechten in die linke Endlage übergeführt wird, in der sie über die Zahnräder-. 17, 16 auf den Freilauf 18 wirkt, wodurch die Richtung des Kabelvorschubes umgekehrt ist.auf - Statt dieser mechanischen Betätigung der Kupplungsscheibe 9 kann auch eine Betätigung über Elektromagnete 40,41 für jede Endstellung der Kupplungsscheibe gewählt werden, wobei jedem Magnet ein elektrischer Endschalter 42, bzw. 43 zugeordnet ist, der durch den Ansatz 44 der Führungsmutter 20 betätigt wird.
- Die Neuerung soll Schutz genießen nicht nur im Rahmen der nachfolgenden Schutzansprüche, sondern darüber hinaus für alle einzeln oder in beliebiger Verbindung miteinander verwandten Merkmale aus der Einleitung, der Beschreibung und bzw. oder der Zeichnung, die dem Fachmann ersichtlich neu und fortschrittlich sind, auch soweit sie nicht in den nachfolgenden Schutzansprüchen niedergelegt sind. Schutzansprüche
Claims (1)
-
1. Kabelführungaeinrichtung für Aufwickelmaschinen, bei der das Kabel vor dem Auflaufen auf die Trommel zwischen zwei senkrecht zur Trommelachse angeordnete Führungrollen tritt, die auf einer Führungsmutter befestigt sind, welche mit einem Muttergewinde auf einer entsprechend dem erforderlichen seitlichen Kabelvorschub angetriebenen Spindel und mit einer Bohrung auf einer Leitstange geführt ist, wobei Spindel und Leitstange parallel zur Trommelachse liegen, dadurch gekennzeichnet, daß der zweckmäßig vom Trommelantrieb abgeleitete Spindelantrieb über einen Exzenter (2) oder eine Kurbel auf das eine Ende einer Schwinge (3) wirkt, die in einem mittleren Längsschlitz (4) durch einen Verstellzapfen (5) geführt ist und deren anderes Ende in einer Gabelführung (16) mit einem Hebel (7) verbunden ist, der mit einer drehbar gelagerten axial verschieblichen Kupplungsscheibe (9) verbunden ist, die in jeder der beiden Endstellungen mit je einem Zahnrad (10 bzw. 17) Verbindung hat, das mit je einem weiteren Zahnrad (11 bzw. 16) kämmt, in welches ein rechtsgängiger (12) bzw. linksgängiger (187 Freilauf eingebaut ist, die beide auf der Spindelwelle (13) sitzen.Schutzansprüche =============== 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch g e k e n nzeichnet, daß der Verstellzapfen auf einer Mutter Mutter (25) sitzt, die durch eine Einstellspindel (24) mit selbsthemmenden Gewinde im Bereich des mittleren Längsschlitzes verschieblich ist.3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch g e k e n nz e i c h n e t , daß der Verstellzapfen auf einem feststellbaren Einstellhebel (28) im Bereich des mittleren Längsschlitzes verschieblich ist.4. Einrichtung nach Anspruch 2 oder 3, g e k e n nzeichnet durch eine Skala (27,32) im Weg des Einstellorgans, auf der dieses den jeweiligen Führungsrollen-Vorschub anzeigt.5. Einrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch mit der Führungsmutter (20) zusammenwirkende Endschalter zur Bewegung der Kupplungsscheibe von einem zum anderen Zahnrad.6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch g e k e n nzeichnet, daß die Endschalter Anschläge (36) auf einer parallel zur Spindel und zur Führungsstange längsverschieblich gelagerten Schaltstange (35) sind.7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch g e k e n n- zeichnet, daß die Führungsmutter die Schalt- stange umfaßt. 8. 8. Einrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch g e k e n n z e i c hne t, daß die von der Pührungsmutter über die Anschläge bewirkte Längsverschiebung der Schaltstange zweckmäßig durch ein Hebelgestänge (37,38,39) auf die Kupplungsscheibe übertragen ist.9, Anordnung nach Anspruch 5, g e k e n n z e i c hn e t durch elektrische Endschalter (42,43), die eine elektromagnetische Betätigungsvorrichtung (40,41) zur Verbindung der Kupplungsscheibe mit dem linken oder dem rechten Zahnrad steuern.10. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 5-9, dadurch g e k e n n z e ich n e t, daß die Endschalter in der Bewegungsrichtung der Führungsmutter einstellbar und feststellbar sind.11. Einrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungselemente zwischen der Kupplungsscheibe und dem rechten bzw. dem linken zugehörigen Zahnrad schlupffrei ausgeführt sind, beispielsweise als Zahnkupplung.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST8231U DE1793768U (de) | 1956-10-27 | 1956-10-27 | Kabelzufuehrungsvorrichtung fuer aufwikkelmaschinen. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST8231U DE1793768U (de) | 1956-10-27 | 1956-10-27 | Kabelzufuehrungsvorrichtung fuer aufwikkelmaschinen. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1793768U true DE1793768U (de) | 1959-08-20 |
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ID=32888121
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST8231U Expired DE1793768U (de) | 1956-10-27 | 1956-10-27 | Kabelzufuehrungsvorrichtung fuer aufwikkelmaschinen. |
Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE1793768U (de) |
-
1956
- 1956-10-27 DE DEST8231U patent/DE1793768U/de not_active Expired
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