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DE1793262C3 - Verfahren zur Herstellung von 3-substituierten 7-Amino-cumarinen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von 3-substituierten 7-Amino-cumarinen

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Publication number
DE1793262C3
DE1793262C3 DE19681793262 DE1793262A DE1793262C3 DE 1793262 C3 DE1793262 C3 DE 1793262C3 DE 19681793262 DE19681793262 DE 19681793262 DE 1793262 A DE1793262 A DE 1793262A DE 1793262 C3 DE1793262 C3 DE 1793262C3
Authority
DE
Germany
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parts
acrylonitrile
amino
phenyl
dimethylsulfamidoxy
Prior art date
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Expired
Application number
DE19681793262
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English (en)
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DE1793262B2 (de
DE1793262A1 (de
Inventor
Hans Dr. 5674 Bergisch Neukirchen; Schellhammer Carl-Wolfgang Dr. 5670 Opladen Knüpfer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bayer AG
Original Assignee
Bayer AG
Filing date
Publication date
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Priority to GB1230299D priority patent/GB1230299A/en
Priority to BE737793D priority patent/BE737793A/xx
Priority to NL6912778A priority patent/NL6912778A/xx
Priority to ES370706A priority patent/ES370706A1/es
Priority to US852105A priority patent/US3681397A/en
Priority to BR211800/69A priority patent/BR6911800D0/pt
Priority to FR6928953A priority patent/FR2016308A1/fr
Priority to AT806769A priority patent/AT289780B/de
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Description

CH C-R1
OR,
worin R1, X und η die obengenannte Bedeutung be sitzen und R2 einen Rest
in der X ein Wasserstoffatom oder eine Methylgruppe bedeutet, π die Zahlen 1 bis 3 darstellt und R1 eine gegebenenfalls durch eine Alkyl- oder Alkoxygruppe oder Halogenatome substituierte Phenyl- oder Naphthylgruppe oder einen über eine C—C-Bindung angegliederten Thienyl-, Pyridyl- oder Benzimidazolytrest bedeutet, dadurch gekennzeichnet, daß man substituierte fi-Phenyl-acrylsäurenitrile der allgemeinen Formel
CN — SO, —N
CH = C- R1
H2N
v\
OR2
worin R1, X und η die obengenannte Bedeutung besitzen und R2 einen Rest
— SCi- -- N
R4
in dem R3 und R4 einen Alkylrest darstellen, oder einen Rest -SO3Z, in dem Z ein Wasserstoffatom oder ein Metallatom darstellt, oder den Rest —CH2OCH3 bedeutet, in wäßrig-saurem Medium, welches pro Mol des /i-Phenylacrylsäurenitrils mindestens 2 Mol einer Mineralsäure enthält, gegebenenfalls in Anwesenheit eines mit Wasser mischbaren oder nicht mischbaren organischen Lösungsmittel«, auf Temperaturen von etwa 80 bis 2000C erhitzt.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung 3-substituierter 7-Amino-cumarine der allgemeinen Formel
(D
in der X ein Wasserstoff atom oder eine Methylgruppe bedeutet, »1 die Zahlen 1 bis 3 darstellt und R, eine gegebenenfalls durch eine Alkyl- oder Alkoxygruppe oder Halogenatome substituierte Phenyl- oder Naphthylgruppe oder ein;;η über eine C — C-Bindung angegliederten Thienyl-, Pyridyl- oder Benzimidazolylrpst bedeutet, das dadurch gekennzeichnet ist, daß
in dem R3 und R4 einen Alkylrest darstellen, oder
einen Rest -SO3Z. in dem Z ein Wasserstoffatom oder ein Metallatom darstellt, oder den Rest -CH2OCH3 bedeutet, in wäßrig-saurem Medium, welches pro Mol des ^-Phenylacrylsäurenitrils mindestens 2 Mol einer Mineralsäure enthält, gegebenenfalls in Anwesenheit eines mit Wasser mischbaren oder nicht mischbaren organischen Lösungsmittels, auf Temperaturen von etwa 80 bis 20OX erhitzt.
Z bedeutet vorzugsweise ein Alkalimetaliatom wie Natrium oder Kalium.
Bei der Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens erfolgen die Verseifung der Nitrilgruppe, Abspaltung der Schutzgruppe R2 und der Cumarinringschluß in einem Zuge. Die Reaktionsprodukte werden in üblicher Weise, z. B. durch Abkühlen und Absaugen, isoliert.
Das erfindungsgemäße Verfahren wird im allgemeinen in der Weise durchgeführt, daß man 1 Mol des substituierten /i-Phenylacrylsäurenitrils der Formel 11 in wäßrigem Medium, gegebenenfalls unter Druck, in Gegenwart von mindestens 2 Mol einer Mineralsäure, beispielsweise Schwefelsäure, Salzsäure, Bromwasserstoffsäure, Jodwasserstoffsäure, übcrchlorsäure oder Phosphorsäure, gegebenenfalls in Gegenwart eines mit Wasser mischbaren organischen Lösungsmittels, z. B. Essigsäure, oder eines mit Wasser nicht mischbaren Lösungsmittels, beispielsweise Chlorbcnzol oder o-Dichlorbenzol, etwa 1 bis 20 Stunden auf etwa 80 bis 200° C, vorzugsweise auf 100 bis 150° C, erhitzt und anschließend das Reaktionsprodukt in üblicher Weise isoliert.
Aus der schweizerischen Patentschrift 341 834 war es bereits bekannt, u-Aryl-/i-(2-alkoxy-4-acylamino)-acrylnitrile in einer Zweistufenreaktion in die entsprechenden 3-substituierten 7-Aminocumarine zu überführen, wobei als Kondensations- bzw. Spaltungsmittel starke Säuren in wasserfreiem Medium verwendet wurden und nach erfolgter Kondensation die Aeylaminogruppe zur freien Aminogruppe verseift wurde. Es war demgegenüber neu und völlig überraschend, daß sich 3-substituierte 7-Aminocumarine in einfacher Weise in hohen Ausbeuten und Reinheiten in einem Einstufen verfahren durch Kondensation in wäßrigem Medium erhalten lassen. Das aus der US-PS 33 22 794 bekannte Verfahren zur Herstellung von 7-Aminocumarinen aus m-Aminophenol und /f-Hydroxy-u-phenylacrylnitril bzw. /i-Hydroxy-ii-phenylacrylsäureäthylesler wird in Gegenwart von wasserfreiem Aluminiumchlorid durchgeführt.
Es hat gegenüber dem erfindungsgemäßen Verfahren eine geringe Anwendungsbreite, ist großtechnisch schwieriger durchzuführen und liefert wesentlich schlechtere Ausbeulen.
Das Verfahren der BE-PS 7 10 223 benutzt die gleichen Ausgangsverbindungen wie das Verfahren der US-PS 33 22 794, vermeidet aber wasserfreies Aluminiumchlorid als Kondensalionsmittel. Dadurch müssen die Nachteile einer zweistufigen Reaktion und noch schlechtere Ausbeuten in Kauf genommen werden. Wird einstufig gearbeitet (Beispiel 15), so sinkt die Ausbeute weiter ab. Die Anwendungsbreite ist nicht größer als die des Verfahrens nach US-PS 33 22 794. Auch das Verfahren der OE-PS 2 5G950 liefert wesentlich schlechtere Ausbeuten als das erfindungsgemäße Verfahren, wobei die erforderlichen Zwischenprodukte, 2. B. p-Acetylaminosalicylanil, das mit Phenylessigsäuren zu den 3-Phenyl-7-aminocumarinen umgesetzt wird, ebenfalls nur mit schlechten Ausbeuten zugänglich sind.
Insgesamt läßt sich feststellen, daß das erfindungsgemäße Verfahren gegenüber dem Stand der Technik die überraschenden Vorteile aufweist, in einer glatten und einfachen Reaktion mit breiter Anwendbarkeit aus einfachen, leicht zugänglichen Ausgangsmatcrialien in hoher Ausbeute 3-substituierte 7-Aminocumarine zu liefern.
Die Ausgangsverbindungen der Formel 11 lassen sich beispielsweise dadurch erhalten, daß man ein Toluolderivat der allgemeinen Formel
(Hl)
O, N
35
worin X, η und R2 die obengannte Bedeutung besitzen, in wäßrigalkalischem Medium, bevorzugt in Gegenwart organischer Lösungsmittel, bei Temperaturen von etwa 50 bis 1200C zunächst mit Alkalipolysulfid behandelt und anschließend, bevorzugt bei Temperaturen von 20 bis 1200C, ohne Zwischenisolierung mit einem Nitril der allgemeinen Formel
R1 -CH2-CN (IV)
umsetzt, worin R1 eine gegebenenfalls durch eine Alkyl- oder Alkoxygruppe oder Halogenatome substituierte Phenyl- oder Naphthylgruppe oder den über ein Kohlenstoffatom mit der CH2-Gruppe verknüpften Thienyl-, Pyridyl- oder Benzimidazolylrest bedeutet, und anschließend das Reaktionsprodukt in üblicher Weise, beispielsweise durch Abkühlen, gegebenenfalls Ansäuern und Absaugen, isoliert.
Hierbei wird im allgemeinen in der Weise gearbeitet, daß man bei Temperaturen von etwa 50 bis 120° C " eine Lösung des Toluolderivates (III) in einem organischen, mit Wasser mischbaren Lösungsmittel, beispielsweise einem Alkohol oder Dimethylsulfoxid, mit mindestens der zur Reduktion der Nitrogruppe bzw. Oxydation der Methylgruppe erforderlichen Menge wäßrigalkalischer Polysulfidlösung versetzt, das Ganze etwa 0,5 bis 3 Stunden bei 50 bis 120" C hält, anschließend, gegebenenfalls nach vorheriger Abkühlung, etwa 0,7 bis I Mol des Nitrils (IV) zusetzt, gegebenenfalls längere Zeit erhitzt und anschließend das Reaklionsprodukt in üblicher Weise Als Lösungsmittel eignen sich hierfür insbesondere niedere Alkohole, beispielsweise Methanol, Äthanol und Propanol und Dimethylsulfoxid.
Als Alkalipolysulfide werden solche verwendet, die durch Auflösen von Schwefel in wäßrigem Alkalihydroxid und/oder Alkalisulfid erhältlich sind, wobei als Alkaliverbindungen bevorzugt die Natrium- oder Kaliumverbindungen verwendet werden.
Beispiel 1
155 Teile <«-Phenyl-/<-(2-N,N-diinethylsulfamidoxy-4-aminophenyl)-acrylnitril werden in einer Mischung aus 450 Teilen Wasser und 830 Teilen konz. Schwefelsäure 7 Stunden unter Rühren auf 1300C erhitzt. Nach Erkalten auf etwa 200C saugt man ab und wäscht mit 1 bis 2%iger Schwefelsäure nach. Der Filterkuchen wird in 500 Teilen Wasser suspendiert und mit konz. wäßrigem Ammoniak auf pH 8 bis 9 gebracht. Nach Absaugen, Waschen mit Wasser und Trocknen des Produktes erhält man 100 Teile 7-Amino-3-phenyl-cumarin vom F. 209 bis 210"C. Die Ausbeule beträgt 93% der Theorie.
Werden an Stelle des /i-Phenyl-/i-(2-N.N-dimelhylsulfamidoxy-4-aminophenyl)-acrylnitril die folgenden substituierten Acrylnitril in entsprechenden Mengen eingesetzt, so erhält man die folgenden substituierten Cumarine in Ausbeuten um 90%.
<i-(p-Tolyl)-^-(2-N,N-dimethylsulfamidoxy-4-amino - phenyl) - acrylnitril liefert 3 - ρ - Tolyl - 7-amino-cumarin vom F. 225 bis 226 C.
«-(4-Chlorphenyl)-/i-(2-N,N-dimethylsulfamidoxy-4-aminophenyl!-acrylnitril ergibt 3-(4-Chlorphenyl)-7-amino-cumarin vom F. 267 bis 269" C. η - (3,4 - Dichlorphenyl) - ή - (2 - Ν,Ν - dimethylsulfamidoxy - 4 - aminophenyl) - acrylnitril liefert 3 - (3,4 - Dichlorphenyl) - 7 - aminocumarin vom F. 255 bis 256 C.
«-Phcnyl-/<-(2-hydrogensulfato-4-amino-phenyl)-acrylnitril liefert 3-Phenyl-7-amino-cumarin vom F. 208 bis 210 C.
Beispiel 2
Man suspendiert 15 Teile r/-(4-Methoxy-phenyl)-/i-(2 - N1N - dimethylsulfamidoxy - 4 - amino - phenyl)-acrylnitril in 60 Teilen Wasser und gibt dann 31,5 Teile Eisessig und 83 Teile konz. Schwefelsäure zu. Man rührt 8 Stunden bei 114 bis 116° C, läßt erkalten, saugt ab und wäscht mit 1 bis 2%iger Schwefelsäure nach. Der Filterkuchen wird in 50 Teilen Wasser suspendiert und mit konz. Ammoniaklösung auf pH 8 bis 9 gebracht. Nach Absaugen, Waschen mit Wasser und Trocknen des Produktes erhält man 10 Teile 3 - (p - Methoxyphenyl) - 7 - amino - cumarin vom F. 252 bis 253" C. Die Ausbeute beträgt 94% der Theorie.
Werden an Stelle des n-(4-Methoxy-phenyl)-/<(2 - Ν,Ν - dimethylsulfamidoxy - 4 - amino - phenyl)-acrylnitrils die folgenden substituierten Acrylnitril in entsprechender Menge eingesetzt, so erhält man die folgenden Cumarine in Ausbeuten um 90%.
(i-(Naphthyl-l)-/;-(2-N,N-dimethylsulfamidoxy-4-amino-phenyl)-acrylnitril ergibt 3-(Naphthyll)-7-amino-cumarin vom F. 247 bis 248°C.
«-(Naphthyl-2)-//-(2-N,N-dimethylsulfamidoxy-4-amino-phenyl)-acrylnilril ergibt 3-(Naphthyl-21-7-amino-cumarm vom F. 239 bis 24PC.
tt-( Phenyl) - />' - (2 - N,N - dimethy lsulfamidoxy - 4-amino-5-methylphenyl)-acrylnitril ergibl 3-Phenyl - 6 - methyl - 7 - amino - cumarin vom F. 219 bis 220°C.
a - (Benzimidazolyl - 2) - /7 - (2 - N,N - dimethylsulfamidoxy - 4 - aminophenyl) - acrylnitril liefert 3 - (Benzimidazolyl - 2) - 7 - amino - cumarin vom F. 342 bis 343'1C.
<ι - Phenyl - [i - (2 - (methoxy - mtthoxy) - 4 - aminophenyl) - acrylnitril liefert 3 - Phenyl - 7 - aminocumarin vom F. 208 bis 210 C.
Beispiel 3
22,5 Teilen a - (Thienyl - 2) - // - (2 - Ν,Ν - dimethylsulfamidoxy-4-amino-phenyl)-acrylnitril werden in einer Mischung von 100 Teilen Wasser, 105 Teilen Eisessig und 135 Teilen konz. Schwefelsäure 6 Stunden auf 104 bis 105 C erhitzt. Nach Erkalten wird abgesaugt, mit 1- bis 2%iger Schwefelsäure nachgewaschen und der Filterkuchen nach Suspendieren in 100 Teilen Wasser mit konz. Ammoniaklösung auf pH 8 bis 9 gebracht. Man erhält 12.6 Teile 3-(Thienyl-2)-7-aminocumarin vom F. 231 bis 234 C. Nach Umlösen aus Chlorbenzol schmelzen die rotgclbcii Kristallnadeln bei 236 bis 237 C. Die Ausbeute beträgt 80% der Theorie.
B c i s ρ i e I 4
In einer Mischung aus 190 Teilen Wasser, 275 Teilen konz. Schwefelsäure und 65 Teilen o-Dichlorbenzol werden 48 Teile «-(p-Tolyl)-/i'-(2-N,N-dimethylsulfamidoxy-4-amino-phenyl)-acrylnitril 10 Stunden auf 120 bis 130" C erhitzt. Nach Erkalten wird abgesaugt und der Rückstand in 200 Teilen Wasser mit konz. Ammoniaklösung auf pH 8 bis 9 gebracht. Es werden 30Teile 3-(p-ToIyI)-7-amino-cumarin vom F. 225 bis 226' C erhalten. Die Ausbeute beträgt 90% der Theorie.
Beispiel 5
Die in den Beispielen 1 bis 4 eingesetzten Ausgangsverbindungen sind wie folgt hergestellt worden:
a) Zu einer siedenden Lösur.g von 72 Teilen N,N-Dimethylsulfamidsäure-(2-methyl-5-nitro-phenyl)-esler (hergestellt aus 2 - Hydroxy - 4 - nitro - toluol und Ν,Ν - Dimethylsulfamidsäurechlorid) in 158 Teilen Äthanol und 100 Teilen Wasser tropft man innerhalb 10 bis 20 Minuten eine Lösung von 13,2 Teilen Na2S · 3 H20,19 Teilen NaOH und 10 Teilen Schwefel in 100 Teilen Wasser. Man kocht das Ganze 1,5 Stunden, gibt dann 28 Teile Benzylcyanid zu und läßt weitere 30 Minuten sieden. Hierauf wird auf 40 C abgekühlt. Das Reaktionsgemisch wird abgesaugt und mit 50%igem Äthanol gewaschen. Es werden 59,5 Teile «-Phenyl-/(-(2-N,N-dimethylsulfamidoxy-4-amino-phenyl)-acrylnitril vom F. 153 bis 154 C erhalten.
Werden an Stelle des oben verwendeten Bcnzylcyanids die folgenden substituierten Acetonitrile in entsprechender Menge eingesetzt, so erhält man die unten aufgerührten substituierten Acrylnitril in ähnlichen Ausbeuten:
p-ToK!-acetonitril liefert </-(p-Tolyl)-/;-(2-N.N-
dimethvlsulfamidoxy-4-amino-phenyl (-acrylnitril
vom F.* 181 bis 182 C.
4 - Methoxybenzylcyanld ergibl «- (4 - Mclhoxyphenyl)-/.'-(2-N,N-dimethylsulfamidoxy-4-amino-
phenyl)-acrylnitril vom F. 169 bis 171 C.
4-Chlorbenzylcyanid ergibt «-(4-Chlorphcnyl)-/j'-(2-N,N-dimcthylsulfamidoxy-4-amino-phenyl)- acrylnitril vom F. 198 bis 199C.
3.4- Dichlorbcnzylcyanid liefert «-(3,4-Dichlorphcnyl)-/ >'-(2-N,N-dimethylsulfamidoxy-4-amino-
phenyl)-acryinitril vom F. 195 bis 196 C.
Maphthyl - 1 - acetonitril liefert «- (Naphlhyl -1 )-
/)'-(2-N,N-dimethylsulfamidoxy-4-aminophenyl)-
acrylnitril vom F. 154 bis 156°C.
Naphlhyl -2-acetonitril liefen «-(Naphilnl-2)-
,;-(2-N.N-dimethylsulfamidoxy-4-aminophenyi)-
acrylnitril vom F. 190 bis 192 C.
Thienyl - 2 - acetonitril ergibt « - (Thiem 1 - 2) - ,;-
(2 - N)N - dimethylsulfamidoxy - 4 - aminophenyl )-acrylnitril vom F. 207 bis 208 C.
b) Zu einer aus 72 Teilen 2-N,N-Dimethylsulfamidoxy-4-nitrotoluoI und 24 Teilen Na2S 9H2O in 158 Teilen Äthanol und 100 Teilen Wasser hergestellten Lösung des 2-N.N-dimethylsulfamidoxy-4-amino-benzaldehyds gibt man in der Siedehitze eine Lösung von 38 Teilen Benzimidazolyl-2-aeetonitril in 100 Teilen 10%iger Natronlauge, kocht 1 Stunde und leitet i.i der Siedehitze bis zur vollständigen Fällung CO2 ein. Dann läßt man erkalten und saugt den Niederschlag ab. Man erhält 45 Teile «-(Benzimidazolyl - 2) - /i - (2 - Ν,Ν - dimethylsuifamidoxy - 4-amino-phenyD-acrylnitril vom F. 231 bis 233 C.
c) Zu einer siedenden Lösung von 76 Teilen 2-Ν,Ν-Dimethylsulfamidoxy - 4 - nitro -1,5 - dimethyl - benzol in 158 Teilen Äthanol und 100 Teilen Wasser tropfl man eine Lösung von 24 Teilen Na2S -9H20,27 Teilen NaOH und 10 Teilen Schwefel in 100 Teilen Wasser. Man kocht 1,5 Stunden, gibt dann 28 Teile Benzylcyanid zu und läßt 0,5 Stunden sieden. Dann kühlt man auf 30 C ab und saugt den Niederschlag ab. Man erhält 34,5 Teile n-Phenyl-/i-(2-N,N-dimethyI-sulfamidoxy - 4 - amino - 5 - methyl - phenyl) - acrylnitril vom F. 143 bis 144 C.
d) In eine siedende Lösung von 70.5 Teilen Na-SaIz des Schwefelsäure-(2-methyl-5-nitro-phenyl)-halbesters in 158 Teilen Äthanol und 100 Teilen Wasser läßt man innerhalb 15 bis 20 Minuten eine Lösung von 24 Teilen Na2S-QH2O, 19 Teilen NaOH und 10 Teilen Schwefel in 100 Teilen Wasser fließen. Man kocht das Ganze 1,5 Stunden, gibt 28 Teile Benzylcyanid zu und hält eine weitere Stunde am Sieden. Nach Erkalten wird mit verdünnter Schwefelsäure angesäuert. Der abgesaugte Rückstand wird in 10%iger Sodalösung gelöst und die Lösung nach Klären mit Aktivkohle wieder mit verdünnter Schwefelsäure sauer gestellt. Man erhält 25 Teile eines gelben, unschmelzbaren Niederschlages, der nach spektralen Befunden die Struktur von «-Phenyl-//-(2-hydrogensulfato-4-amino-phenyl)-acrylnitril besitzt.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zur Herstellung 3 - substituierter 7-Amino-cumarine der allgemeinen Formel
    (I) man substituierte /f-Phenyl-acrylsäurenitrile der allgemeinen Formel
    CN
DE19681793262 1968-08-23 1968-08-23 Verfahren zur Herstellung von 3-substituierten 7-Amino-cumarinen Expired DE1793262C3 (de)

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