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DE1792553U - Haltearme fuer walzenstreckwerke. - Google Patents

Haltearme fuer walzenstreckwerke.

Info

Publication number
DE1792553U
DE1792553U DE1958C0005514 DEC0005514U DE1792553U DE 1792553 U DE1792553 U DE 1792553U DE 1958C0005514 DE1958C0005514 DE 1958C0005514 DE C0005514 U DEC0005514 U DE C0005514U DE 1792553 U DE1792553 U DE 1792553U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
holding arm
stop
holding
roller
side walls
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1958C0005514
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Casablancas High Draft Co Ltd
Original Assignee
Casablancas High Draft Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Casablancas High Draft Co Ltd filed Critical Casablancas High Draft Co Ltd
Priority to DE1958C0005514 priority Critical patent/DE1792553U/de
Publication of DE1792553U publication Critical patent/DE1792553U/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H5/00Drafting machines or arrangements ; Threading of roving into drafting machine
    • D01H5/18Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars
    • D01H5/46Loading arrangements
    • D01H5/50Loading arrangements using springs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

  • "Haltearm für Oberwalzen in Walzenstreckwerken" Die Neuerung betrifft Haltearme für Walzenstreckwerke, die so angeordnet sind, daß sie sich von einer hinteren Befestigung aus über das gesamte Streckfeld erstrecken und mit Mitteln für das Halten und Belasten hintereinanderliegender Doppeloberwalzen an ihren in der Mitte gelegenen Halsteilen versehen sind.
  • Obgleich derartige Haltearme im Betrieb vorteilhaft gegenüber den früher verwendeten seitlichen Oberwalzenbefestigungen sein können, haben sie jedoch oft den Nachteil, daß sie sehr sperrig sind, so daß sie die Verwendung von Reinigern für die Oberwalzen, die sich-über mehrere Streckwerke erstrecken, behindern. Dies kommt daher, daß die Arme normalerweise mit Seitenwänden versehen sind, die für die Anpassung der zwischen ihnen liegenden etwas größeren Halte-und Belastungsmittel für die Walzen ausreichend tief sind.
  • Es wird daher sehr schwierig, obere Reinigungswalzen von vernünftigem Durchmesser zu befestigen, die die Arme überbrücken können. Daher ist es notwendig, eine große Anzahl getrennter, kurzer Reiniger zu verwenden, die sich nur zwischen aneinander angrenzenden Armen erstrecken und die daher das Handhaben und Überwachen erschweren. Hauptaufgabe der Neuerung ist daher, einen einfachen und billigen Haltearm anzugeben, der niedrig und gedrungen gebaut ist, wodurch die vorgenannten Nachteile ausgeschaltet werden.
  • Die Neuerung geht von einem Haltearm für Oberwalzen in Walzenstreckwerken aus, der mit Federn für die Übertragung der Belastung auf die Walzen versehen ist,'wobei der Arm Seitenwände und bis über diese Seitenwände nach unten herabreichende Führungsvorrichtungen aufweist, die auf die Mittelhälse der Oberwalzen so aufsetzbar sind, daß die Hälse frei nach oben und unten bewegbar sind und wobei Haltevorrichtungen vorgesehen sind, die dem vollständigen Heraustreten der Hälse aus den Führungsvorrichtungen Widerstand leisten. Nach der Neuerung ist dieser Haltearm so ausgebildet, daß die zur Übertragung der Belastung vom Haltearm zu den Oberwalzen'benutzten Federn als Torsionsfedern ausgebildet sind, die mit
    wenigstens einem Schenkel unmittelbar auf den Oberwalzen-
    hälsen aufliegen, und daß die Haltevorrichtungen als um den zugehörigen Hals herumgelegt Blattfedern ausgebildet sind.
  • Diese und weitere Vorteile und Merkmale der Neuerung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles, in dem auf die Zeichnung Bezug genommen wird. Es zeigen : Fig. 1 eine teilweise geschnittene Seitenansicht eines Walzenstreckwerks mit einem oberen Haltearm nach der Erfindung, wobei bekannte Teile der Vorrichtung, die nicht zur Erfindung gehören, weggelassen sind, Fig. 2 einen ebenen Schnitt durch den hier betrachteten Teil des Armes nach Fig. 1
    und
    Fig. 3 die schaubildliche Ansicht eines Einzelteiles.
  • In der dargestellten Ausführungsform nach der Erfindung hat der allgemein mit 1 bezeichnete Oberarm in einem Streckwerk drei hintereinanderliegende Walzenreihen-mit oberen und unteren Streckwalzen 2 und 3 in der vorderen Reihe, obere und untere Bandantriebwalzen 4 und 5 in der mittleren Reihe und obere und untere Halteawalzen 6 und 7 in der hinteren Reihe. Der Haltearm 1 ist auf einer hinteren Befestigungsstange 8 in an sich bekannter Weise angelenkt und gehalten und erstreckt sich in der Arbeitslage +ber das Streckfeld, so daß er über den Mittelhälsen 2a, 4a und 6a auf den Oberwalzen 2,4 und 6 liegt, von denen jede als Doppelwalze ausgebildet ist. Eine nicht dargestellte Sperrvorrichtung liegt im hinteren Ende des Armes, um diesen nach unten in der Arbeitslage zu halten. Die Sperrvorrichtung kann beispielsweise durch einen Hebel 9 betätigt werden.
  • Der Arm hat im Querschnitt die Form eines umgekehrten U mit einer flachen oberen Querwand 1a und herabhängenden Seitenwänden 1b. Diese Seitenwände sind verhältnismäßig niedrig und so angeordnet, daß sie zwischen sich die Einheiten für das Halten und Belasten der hinteren und vorderen Walzen aufnehmen sowie eine in der Mitte liegende Walzenhalteeinheit, die auf der Innenseite des-U-förmigen Armes herabhängt und zum Teil über die Unterkanten der Seitenwände des Armes nach unten vorsteht, so daß sie die zugehörigen Walzenhälse erfassen kann.
  • Die Halte-und Belastungseinheit für die Hinterwalze weist Führungsmittel in Form eines umgekehren U-Teiles 10 mit offenen Enden auf, das längs des Armes 1 angeordnet ist. Dieser U-Teil 10 ist mit Seitenwänden 10a versehen, die sich nach unten öffnendem, aufeinander ausgerichtetes U-Schlitzen lob aufweisen, die auf dem Hals 6a der hinteren Walze aufsitzen, so daß dieser Hals frei in den Schlitzen hochgehen und fallen kann. Ein Teil der Halte-und Belastungseinheit besteht aus einer im wesentlichen U-förmigen Blattfeder 13, die mit einem Schenkel oberhalb des anderen Schenkelszwischen den Seitenwänden 1oa des U-förmigen Teiles 10 liegt, so daß ihr unterer Schenkel 13a unter dem Walzenhals 6a liegt, wenn sich dieser in den U-Schlitzen 10b befindet. Die Feder bildet eine Zurückhaltevorrichtung, die einem vollständigen Herausziehen des Halses aus den Schlitzen Widerstand. entgegensetzt. Der obere Schenkel 13b der Blattfeder liegt an der Innenfläche des umgekehrten Steges des U-Teiles 10 und ist an ihm durch eine Senkschraube 14 befestigt, die durch übereinander liegende Öffnungen in dem Steg des U-förmigen Teiles und dem oberen Federschenkel hindurchgeht, so daß sie in eine Gewindebohrung in einem Anschlag 15 für die Torsionsfeder eingreift. Der Anschlag 15 bildet somit einen anderen weiter unten zu beschriebenen Teil der Einheit. Die Schleife der Blattfeder 13 ist nach inten gerichtet und bildet einen Abschluß für das hintere Ende des U-förmigen Teiles 10.
  • Die Einheit wird durch einen Stift 16 vervollständigt, der ein Paar nach rechts und links symmetrisch liegende Torsionsfedern 17 und 18 trägt und sich quer zum Arm erstreckt und zwar durch miteinander fluchtende Öffnungen in den Seitenwänden 10a des U-Teiles 10'an einer gegenüber der sich nach unten öffnenden U-Schlitzen 10b nach hinten versetzten Stelle. Dieser'Stift kann bei Bedarf mit einem kleinen Vorsprung versehen sein, um ihn gegen eine axiale Bewegung in den Öffnungen zu sichern. Diese Öffnungen liegen jedoch so, daß der Stift in jedem Falle in der Arbeitslage von den Seitenwänden 1b des Oberarmes 1 gegen axiale Bewegung gehalten ist. Jede der Torsionfedern 17 und'18 hat zwei vorragende Enden 17a, 17b bzw. 18a, 18b, die vom Stift aus in verschiedener Höhe nach vorne ragen, so daß die unteren Enden 17b, 18b der zugehörigen Feder auf der Oberseite des zugehörigen Walzenhalses 6a nach unten drücken, wenn dieser sich in der Führung befindet und infolge des Auflagerdruckes zwischen den Ober-und Unterwalzen 6 und 7 nach oben gedrückt wird. Auf diese Weise wird der notwendige Belastungsdruck auf die Oberwalze 6 erzeugt.
  • Der Anschlag 15 (Fig. 3) hat ebenfalls die Form eines umgekehrten U und liegt zwischen den vorderen Kanten der Seitenwände 10a des U-förmigen Teiles 10 vor dem Stift 16, der die Torsionsfedern trägt, wobei die Schenkel des Anschlages 15 in Streckfeldrichtung vorne bzw. hinten liegen. Der Anschlag 15 hat eine flache Basis, die mittels der bereits erwähnten Senkschraube gegen die untere Fläche des oberen Schenkels 13b der Blattfeder anliegend gehalten ist. Der vordere Schenkel 15a des Anschlages liegt dann so zwischen den vorderen Kanten der Seitenwände 10a des umgekehrten U-Teiles, daß er mit diesem abschließt, während der hintere Schenkel quer zwischen dem Stift 16 der Torsionsfeder und den U-Schlitzen 10b in den Seitenwänden des U-Teiles liegt. Dieser hinten liegende Schenkel 15b des Anschlages ist mit einer länglichen Öffnung 15c versehen, durch die die unteren Enden 17b und 18b der Torsionsfedern hindurchragen und die zur Begrenzung der zulässigen Bewegung dieser Belastungsenden der Torsionsfedern dienen. Die anderen oder oberen Enden 18a, 17a der Torsionsfedern liegen so, daß sie durch obere seitliche Ausschnitte in dem hinteren Schenkel 15 b des Anschlages hindurchgehen und dadurch gleichzeitig an der inneren Fläche der Basis des Anschlages anliegen.
  • Es sei hervorgehoben, daß die beschriebenen Teile der die Walzen haltenden und belastenden Einheit durch die Senkschraube 14 zusammengehalten werden, die, wie gesagt, durch die Basis oder den Steg des umgekehrten U-Teiles und durch den oberen Schenkel der Blattfeder und durch die Basis des umgekehrten Anschlages hindurchgeht. Für die Befestigung der Einheit an dem oberen Arm 1 ist ein Längsschlitz 1c in der oberen Querwand 1a des Haltearmes vorgesehen.
  • Weitere miteinander fluchtende Öffnungen befinden sich in dem Steg des-umgekehrten U-Teiles, dem oberen Schenkel der Blattfeder und der Basis des Anschlages an einer günstigen Stelle hinter den die Senkschraube 14 aufnehmenden Öffnungen. Die Öffnung in der Basis des Anschlages 15 ist gleichfalls mit Gewinde versehen und die Einheit ist herabhängend zwischen den Seitenwänden des Haltearmes 1 mittels einer Hlte-
    schraube 19 befestigt, die durch den Schlitz 1c im
    oberen Haltearm 1 gesteckt und in die hinteren mit-
    einander fluchtenden Öffnungen der Einheit eingeschraubt ist. Diese Halteschraube 19 dient demnach nicht nur zum Halten der Einheit in dem Arm, sondern stellt gleichzeitig ein zusätzliches Mittel für das Zusammenhalten der Teile der Einheit dar. Durch den Schlitz 1c im Arm 1 ist es möglich, diese hintere Einheit längs des Armes oder im Streckfeld nach vorn oder hinten zu verstellen. Die vordere Einheit für das Halten und Belasten des in der Mitte liegenden Halses 2a der Walze 2 in der vorderen Reihe ist im wesentlichen die gleiche wie die bereits beschriebene hintere Einheit, jedoch mit einer solchen anderen Ausbildungsform des Torsionsfederpaares 17,18, daß die Arme 1 ? a, 18a dieser Torsionsfedern sich etwa in der gleichen Höhe wie die Arme 17b, 18b nach hinten erstrecken und den mittleren Hals 4a der in der Mitte liegenden Oberwalze belasten, wie weiter unten erläutert wird. Außerdem ist der Schlitz 1c in der oberen Wand 1a des Haltearmes durch eine runde Bohrung 1d ersetzt, da die vorderen Walzen nicht längs des Armes verstellt zu werden brauchen.
  • Die in der Mitte liegende Führungseinheit ist im wesentlichen nach den gleichen Grundsätzen wie die vordere und hintere Einheit ausgebaut, jedoch mit der Ausnahme, daß sie nicht mit eigenen Torzionsfederbelastungsmitteln versehen ist. Der U-Teil 10c hat demzufolge Seitenwände 10c, die von vornherein entsprechend gekürzt sind. Der Anschlag 15 ist verzugsweise in der mittleren Einheit ebenfalls umgekehrt, so daß der mit Öffnungen versehene Schenkel 15b dieses Anschlages 15 vorne liegt, damit er die nach hinten hervorragenden Enden der Torsionsfeder 17a, 18a der vorderen Einheit aufnehmen kann, die sich durch untere seitliche Ausschnitte in den Schenkeln 15b erstrecken und zur Belastung des Halses 4a der mittleren Walze dienen.
  • Die haltende Blattfeder hat ebenfalls eine etwas andere Form. Sie ist mit einem Schenkel tb, der durch den Anschlag 15 gegen die untere Fläche der Basis des U-Teiles gedrückt wird, mit einem herabhängenden Schenkel 13d, der an der Außenseite des hinteren Schenkels 15a des Anschlages anliegt und mit einem dritten Schenkel 13e, der zwecks Halterung der mittleren Walze unter den in der Mitte liegenden Hals 4a vorragt, versehen. Die Senkschraube 14 und die Halteschraube 19 liegen in der mittleren Einheit ebenfalls umgekehrt.
  • In der beschriebenen Anordnung werden die eingesetzten Oberwalzen unter der Wirkung der Torsionsfedern nach unten auf die zugeordneten Unterwalzen gedrückt, wenn der Arm über dem Streckfeld in Arbeitslage angeordnet ist. Wenn jedoch der Arm zum Freilegen des Streckfeldes angehoben ist, haben die wirksamen Enden der Torsionsfedern das Bestreben, die Mittelhälse der Walzen außer Eingriff mit den U-Schlitzen der zugehörigen U-Teile zu bringen, bis sie an die Ränder der Öffnung des Anschlages oder der Ausschnitte, durch die sie ragen, anstoßen. Die Mittelhälse der Walzen werden dann durch die Rückhaltefedern daran gehindert, weiter aus den U-förmigen Schlitzen der U-Teile herauszutreten. Sie werden in einer solchen Lage gehalten, daß die Umfangsflächen der Oberwalzen dann, wenn der Arm wieder herabgelassen wird, die Umfangsflächen der entsprechenden Unterwalzen berühren und die Mittelhälse der Oberwalzen werden dann zur Aufnahme des Belastungsdrucks wieder in ihren Schlitzen nach oben gedrückt. Durch die beschriebene Anordnung und Ausbildung der Einheiten ist es möglich, den Arm sehr gedrungen und niedrig auszuführen, so daß er bequem durch die Halsteile 20 der Reiniger 21 für die Oberwalzen überbrückt werden kann.
  • Dies vereinfacht in erheblichem Masse die Verwendung von langen Oberwalzenreinigern, die mehrere Arme überbrücken. Die Ausbildung der Einheit ist außerdem billig. Die Verwendung von Federn in Paaren hat zur Folge, daß die Belastung pro Walze bei einer gegebenen Gleichmäßigkeit der Feder weniger schwankt. Außerdem können die Federn zufolge ihrer Einfachheit billiger und mit größerer Genauigkeit hergestellt werden. Da die die Federn tragenden Stifte leicht herausgenommen werden können, ist das Auwechseln der Federn beispielsweise dann, wenn ein unterschiedlicher Belastungsdruck gefordert wird, wesentlich erleichtert. Schutzansprüche :

Claims (12)

  1. Sc hut z ans p r ü c h e : 1. Haltearm für Oberwalzen in Walzenstreckwerken, mit Federn für die Übertragung der Belastung auf die Walzen, wobei der Arm Seitenwände und bis über diese Seitenwände nach unten herabreichende Führungsvorrichtungen aufweist, die auf die Mittelhälse der Oberwalzen so aufsetzbar sind, daß die Hälse frei nach oben und unten bewegbar sind, und wobei Haltevorrichtungen vorgesehen sind, die dem vollständigen-Heraustreten der Hälse aus den Führungsvorrichtungen Widerstand leisten, d a d u r c h g e k e n nz e i c h n e t, daß die zur Übertragung der Belastung vom Haltearm zu den Oberwalzen benützten Federn als Torsionsfedern ausgebildet sind, die mit wenigstens einem Schenkel unmittelbar auf den Oberwalzenhälsen aufliegen, und daß die Haltevorrichtungen als um den zugehörigen Hals herumgelegt Blattfedern ausgebildet sind.
  2. 2. Haltearm nach Anspruch 1, d a d u r c h g ek e n n z e i c h n e t, daß die Führungsvorrichtungen die je Form eines umgekehrten U (10, lOc) mit offenen Enden aufweisen und längs des Armes (11) angeordnet sind, wobei jeder U-Teil mit sich nach unten öffnenden und miteinander fluchtenden U-förmigen Schlitzen (10b) in seinen Seitenwänden (10a, 10b) für die Aufnahme des Mittelhalses (2a, 4a, 6a) der Walze (2,4,6) aufweist, während die Haltevorrichtungen aus dem unteren Schenkel (13a, 13o) einer U-förmigen Blattfeder (13) gebildet sind, die mit einem Schenkel (13c, 13b) über dem anderen (13a, 13e) zwischen den Seitenwänden des U-Teiles liegt, wobei die Torsionsfedern (17,18) auf einem Stift (16) gehalten sind, der zwischen den Seitenwänden des U-förmigen Teiles in einer gegenüber den U-Schlitzen (10b) nach hinten versetzten Lage abnehmbar befestigt ist.
  3. 3. Haltearm nach Anspruch 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Torsionsfedern eines Paares spiegelsymmetrisch ausgebildet sind.
  4. 4. Haltearm nach Anspruch 3, d a d u r c h g e k e n n z e i o h n e t, daß der U-Bogen der Blattfeder hinten liegt und dadurch einen Abschluß des hinteren Endes des U-förmigen Teiles (10) bildet.
  5. 5. Haltearm nach den Ansprüchen 3 oder 4, d a d u r c h g e k e n n z e ich n e t, daß zwischen den vorderen Enden der Seitenwände des U-förmigen Teiles (10) ein die Form eines umgekehrten U aufweisender Anschlag (15) für die Torsionsfedern (17,18) angeordnet ist, dessen Schenkel in Streckfeldrichtung vorne und hinten liegen, wobei der Vorderschenkel des Anschlages einen Abschluß für das vordere Ende des U-förmigen Teiles bildet und der hintere Schenkel mit einer Öffnung versehen ist, durch die die wirksamen Enden der Torsionsfeder hindurchgehen und die die Bewegung dieser Enden begrenzt.
  6. 6. Haltearm nach Anspruch 5, d-a d u r c h g ek e n n z e ich n e t, daß der obere Schnekel der Blattfeder zwischen den Stegen der U-förmigen Teile (10) und den Anschlägen (15) mittels einer Schraube eingeklemmt ist, die durch Öffnungen in dem Steg des U-förmigen Teiles (10) und in dem oberen Federschenkel gesteckt und in eine mit Gewinde versehene Öffnung in den Steg'des Anschlages (15) eingeschraubt ist.
  7. 7. Haltearm nach Anspruch 6, d a d u r c h g ek e n n z e i c h n e t, daß die Halte-und Belastungseinheit an der Basis (la) des Haltearmes (1) mittels einer Halteschraube befestigt ist, die durch eine Öffnung in der Basis des Haltearmes und weiter durch"miteinander fluchtende Öffnungen im Steg des umgekehrten U-förmigen Teiles (10) und in dem oberen Federschenkel hindurch geht und dann in eine weitere Gewindebohrung in den Steg des Anschlages eingreift.
  8. 8. Haltearm nach einem der Ansprüche 5-7 ? d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß jede der Torsionsfedern zwei freie Enden aufweisen, die von dem Stift (16) aus in verschiedenen Höhen nach vorne und durch Öffnungen in dem hinteren Schenkel des Anschlages ragen, wobei die unteren Federenden abwärts auf den Mittelhals der in die Führungschlitze eingesetzten Walze drücken, während'die'oberen Federenden gegen den Steg des Anschlages (15) nach oben drücken.
  9. 9. Haltearm nach einem der Ansprüche 1-6, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß er so ausgebildet ist, daß er wenigstens drei aufeinander folgende Oberwalzen tragen kann und daß er wenigstens zwei führende und belastende Einheiten für die vordere und hintere Oberwalze und eine abgewandelte Führungseinheit für die mittlere Oberwalze aufweist, wobei die Torsionsfedern in der vorderen Einheit so ausgebildet sind, daß sie sowohl die vordere als auch die mittlere Oberwalze belasten können.
  10. 10. Haltearm nach Anspruch 9 ? d a d u r c h g e k e n nz e i o h n e t, daß jede Torsionsfeder in der vorderen Einheit ein zweites wirksames Ende aufweist, das nach hinten ragt und auf den Hals der in die abgewandelte Führungseinheit eingesetzten mittleren Oberwalze drückt.
  11. 11. Haltearm nach Anspruch 10, d a d u r c h g ek e n n z e ich n e t, daß die abgewandelte mittlere Führungseinheit einen die Form eines umgekehrten U aufweisenden Teil aufweist, dessen Seitenwände mit nach unten gerichteten miteinander fluchtenden U-förmigen Schlitzen für das Aufsitzen auf dem Mittelhals einer Walze versehen sind, daß ein die Form eines umgekehrten U aufweisender Anschlag quer zwischen den Seitenwänden des U-förmigen Teiles liegt, wobei ein vorderer Schenkel des Anschlages mit Öffnungen zur Führung der zweiten wirksamen Enden der-Feder versehen ist, während das eine Ende einer Blattfeder zwischen den Basisteilen des U-förmigen Teiles und des Anschlagesfbefestigt ist und das andere Ende teilweise unter den U-förmigen Schlitzen liegt, um einem vollständigen Herausziehen des Halses der eingesetzten Walze entgegenzuwirken.
  12. 12. Haltearm nach einem der Ansprüche 9-11, d a dur c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die hinterste Einheit einstellbar am Arm befestigt ist.
DE1958C0005514 1958-05-09 1958-05-09 Haltearme fuer walzenstreckwerke. Expired DE1792553U (de)

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