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DE1791845U - Gefedertes spitzenlager fuer messinstrumente. - Google Patents

Gefedertes spitzenlager fuer messinstrumente.

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Publication number
DE1791845U
DE1791845U DE1959P0014772 DEP0014772U DE1791845U DE 1791845 U DE1791845 U DE 1791845U DE 1959P0014772 DE1959P0014772 DE 1959P0014772 DE P0014772 U DEP0014772 U DE P0014772U DE 1791845 U DE1791845 U DE 1791845U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spring
measuring instruments
bearing
conical
center bearing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1959P0014772
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Prefag Carl Rivoir & Co
Original Assignee
Prefag Carl Rivoir & Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Prefag Carl Rivoir & Co filed Critical Prefag Carl Rivoir & Co
Priority to DE1959P0014772 priority Critical patent/DE1791845U/de
Publication of DE1791845U publication Critical patent/DE1791845U/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

  • Gefedertes Spitzenlager für Messinstrumente.
  • Die Neuerung bezieht sich auf ein gefedertes Spitzenlager für Meßinstrumente und Steuergeräte.
  • Stossgesicherte Lager kennt man sowohl für die Unruhwellen von Uhren als auch für die Dreheisen bzw. Drehspulen von Messinstrumenten. An Lager für Unruhwellen muss mit Rücksicht auf Hemmung und Reglage die Forderung einer sehr genauen Spurhaltung gestellt werden. Aus diesem Grunde wird hier ausnahmslos eine zweiteilige Lagerung mit Loch-und Decksteinen verwendet. Diese Lagerart ergibt allerdings einen wesentlich höheren Reibungsverlust als die Spitzenlagerung, zu dessen Überwindung die Sraftreserven der Uhr aber ausreichen.
  • Bei Messinstrumenten wäre der Reibungskoeffizient solcher zweiteiligen Lager um eine Größenordnung zu hoch, weshalb hier grundsätzlich Spitzenlager verwendet werden. Die dadurch ungenauere Spurhaltung kann bei Messinstrumenten in Kauf genommen werden, zumal seitliche Verschiehungskräfte kaum auftreten und der Luftspalt nur einige Zehntel Millimeter beträgt. Andererseits sind die Spitzen von Kessinstrumenten bei einem Stoss nur etwa dem zehnten Teil der Belastung gewachsen, die eine nicht zugespitzte Unruhewelle aushält, obwohl die Drehkörper etwa dieselben Eigengewicht wie die Unruhe aufweisen. Ein für Messinstrumente geeignetes Lager muss den Nachteil der bekannten Lager vermeiden, bei denen die radiale Rückstellkraft wesentlich grosser ist als die axiale.
  • Aus allen diesen Gründen können die in grosser Vielfalt entwickelten Unruhlager bei Messinstrumenten nicht benutzt werden, da hier ganz andere Aufgaben an das Lager gestellt werden.
  • Für die sbsegesicherte Lagerung von Messinstrumenten sind bisher zwei Arten von Lagern bekannt. Lager mit geführten Kolben und Lager mit Kippsteinen. Beide haben eine verhältnismässig grosse Einbautiefe, erstere mehr, letztere etwas weniger, obwohl beim Kippstein stets die Höhe grösser sein muss als der Durchmesser, um das Kippen zu erleichtern. Der Kippstein hat meist noch den Nachteil, dass er nicht spielfrei zentriert, was sich bei Messinstrumenten gegen der daraus resultierenden Zeigervibrationen nachteilig auswirkt.
  • Alle diese Nachteile werden bei dem gefederten Spitzenlager für Messinstrumente, gemäss der Neuerung nun durch einen Lagerstein beseitigt, der die Achsspitze in einem Nohlkonus aufnimmt, und mit seiner konischen Aussenseite von einer Feder in einer konischen oder abgestuften Ausnehmung des Lagerkörpers gehalten wird.
  • Die Zeichnung zeigt beispielsweise schematisch und teilweise im Schnitt eine Ausführungsform der Neuerung.
  • In der Zeichnung ist 2 die Instrumenten-Welle mit der Schulter 3 und der Achsspitze 4. Diese Achsspitze 4 sitzt in einem Hohlkonus 5 des Lagersteines 6 der durch eine Feder 7 in die abgestufte Ausnehmung 8 des Lagerkörpers 9 gedrückt wird.
  • Bei radialer Verschiebung der Achsspitze 4 infolge Stosses wird der Lagerstein 5 nicht nur radial, sondern durch die konische Fläche 10 auch axial bewegt. Dadurch entsteht ein beträchtliches Seitenspiel der Achsspitze 4 in der konischen Höhlung 5 des seines 6. Es wird also offensichtlich der Stein 6 weniger nach der seite ausgelenkt als die Spitze 4, wodurch auch die Feder 7 im gleichen Verhältnis weniger angehoben wird und die Rückstellkraft geringer ist.
  • Dementsprechend ist die Achsspitze 4 weniger belastet. Die dadurch erreichte Annäherung der radialen Rückstellkraft an die achsiale, kann durch die Wahl der Winkel des Hohlkonus 5 und des Konus 10 variiert werden. Es ist möglich, die radiale Rückstellkraft kleiner zu halten als die achsiale, was den Bedürfnissen entspricht. Das Lager hat offensichtlich eine nur geringe Einbautiefe und eignet sich dadurch besonders für sehr kleine Instrumente, z. B. Belichtungsmesser.

Claims (2)

  1. Schutzansprüche : 1. Gefedertes Spitzenlager für Messinstrumentenwellen, gekennzeichnet durch einen Lagerstein (6), der das angespitzte Wellenende (4) in einem Hohlkonus (5) aufnimmt und mit seiner konischen oder abgestuften Aussenseite (10) von einer Feder (7) in einer konischen Ausnehmung (8) des Lagerkörpers (9) gehalten wird.
  2. 2. Spitzenlager nach Anspruch 1 mit aussen konischem Stein, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (8) abgestuft ist. dz Spitzenlager nach 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Stein (6) gefasst ist und die Fassung aussen konisch oder abgestuft ist.
DE1959P0014772 1959-04-30 1959-04-30 Gefedertes spitzenlager fuer messinstrumente. Expired DE1791845U (de)

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DE1791845U true DE1791845U (de) 1959-07-09

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