DE1790082B2 - Metallschicht-widerstandselement und verfahren zu dessen herstellung - Google Patents
Metallschicht-widerstandselement und verfahren zu dessen herstellungInfo
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Description
35
40
Die Erfindung betrifft ein Metallschicht-Widerstandselement mit einer ersten aufgedampften dünnen
Schicht, die auf einem isolierenden Substrat gebildet ist und Nickel. Chrom und andere Zusatzmetalle
enthält, und mit einer elektrisch stabilen, ebenfalls chromhaltigen zweiten aufgedampften
dünnen Schicht, die auf der ersten Schicht vorgesehen ist und diese schützt.
Im allgemeinen kann eine Legierung mit großem spezifischen Widerstand ein Widerstandselement bilden,
das elektrisch stabil ist und einen geringen Temperaturkoeffizienten hat. Deshalb ist bisher ein
niederohmiges Widerstandselement, das elektrisch stabil ist und einen geringen Temperaturkoeffizienten
aufweist, durch Aufdampfung einer solchen Legierung hergestellt worden (deutsche Auslegeschrift
861). Um jedoch ein niederohmiges Widerstandselement durch eine Legierung mit großem
spezifischen Widerstand herzustellen, ist es notwendig, daß die Schicht dick gemacht wird, und demgemäß
wird die für die Aufdampfung erforderliche Zeitdauer verlängert. Des weiteren wird das Zusammensetzungsverhältnis
durch die Differenz zwischen den Dampfdrücken der Komponenten leicht geändert und die Temperatur neigt dazu, hoch zu werden.
Es ist auch schwierig, ein Metallschicht-Widerstandselement mit einer gleichförmigen Charakteristik
zu erhalten, da das Verhältnis zwischen den Zusammensetzungen des aufgedampften Filmes
entsprechend der Zeitdauer für die Aufdampfung stark geändert wird, und zwar auf Grund der Differenz
zwischen den Dampfdrücken der Metalle, welche die Legierung bilden. Diese Schwierigkeit wird durch
dii Notwendigkeit einer Mehrschicht-Aufdampfung erhöht. Es ist nämlich unmöglich, die Verdampfungsbedingung so wie das Material der Verdampfungsquelle und die Temperatur der Erhitzung der Verdampfungsquelle
während des gesamten Verdampfungsvorgangs konstant zu halten, und deshalb wird der Mangel der Gleichförmigkeit der Eigenschaften
der Schichten auf den Grundkörpern stark erhöht. Beim praktischen Verdampfungsverfahren ist es störend
und unerwünscht, die Verdampfung mehrfach zu wiederholen.
Es ist auch bekannt, einen elektrischen Schichtwiderstand mit kleinem Widerstandswert herzustellen,
indem eine kammförmige oder ähnliche Gegenelektrode gegenüber der auf einem Isolierträger
gleichmäßig gebildeten Widerstandsschicht angebracht wird, wobei der Abstand zwischen beid·. ί
Elektroden verkleinert wird und der effektive Teil der Widerstandsschicht wesentlich verringert wird
(deutsche Patentschrift 927 278). Bei diesem Verfahren ist jedoch über eine bestimmte Bemessung des
Widerstaridstemperaturkoeffizienten nichts ausgesagt.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, das bekannte Metallschicht-Widerstandselement dahingehend
zu verbessern, daß kleine spezifische Widerstände bei kleinem Temperaturkoeffizienten des elektrischen
Widerstandswertes ohne Schwierigkeiten erreichbar sind.
Dies wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die erste Schicht zusätzlich zu Nickel, Chrom und
gegebenenfalls anderen Zusatzmetallen als Hauptbestandteil 60 bis 95 Gewichtsprozent Gold enthält
und daß die zweite Schicht außer Chrom noch Nikkei und andere Metalle enthält, wodurch eine Diffusion
und Abscheidung von Gold in der ersten Schicht bei der zur Stabil isierung erforderlichen Wärmebehandlung
verhindert wird.
Die Verwendung von Goldlegierungen für elektrische Geräte, insbesondere für niederohmige Draht-Potentiometer,
ist zwar schon bekannt (deutsche Patentschrift 888 180), jedoch liegt dort eine völlig
andere Aufgabe vor.
Im einzelnen besteht gemäß der Erfindung die erste aufgedampfte dünne Schicht grundsätzlich aus
Nickel, Chrom und Gold und kann andere Zusatzmaterialien enthalten, z. B. Aluminium und Kupfer.
Der Goldgehalt der ersten aufgedampften dünnen Schicht ist im Verhältnis zu dem Gewichtsverhältnis
von Nickel und Chrom relativ unkritisch und wird mit 60 bis 95 Gewichtsprozent angegeben. Dann
wird der Temperaturkoeffizient des Widerstandes der ersten aufgedampften dünnen Schicht gering und
der spezifische Widerstand klein. Die für die Aufdampfung der ersten dünnen Schicht erforderliche
Zeit kann deshalb gekürzt werden und der Einfluß des Verhältnisses zwischen den Zusammensetzungen
während der Aufdampfung kann verringert werden. Wie oben beschrieben wurde, ist gemäß der Erfindung
Gold der Hauptbestandteil der ersten dünnen Schicht des Widerstandselementes. Der Temperaturkoeffizient
des Widerstandes kann jedoch durch die Erfindung stark geändert werden, da das Maß des
Gehalts an Nickel u.id Chrom entsprechend gewählt
werden kann. Der Kristallzustand der ersten aufgedampften dünnen Schicht hat unmittelbar nach der
Aufdampfung viele Fehler und Mängel mit Auswirkungen auf die Stabilität und deshalb wird eine
Wärmebehandlung ausgeführt. Er> hat sich jedoch
herausgestellt, daß als Folge der Wärmebehandlung das Gold, welches der Hauptbestandteil der ersten
aufgedampften dünnen Schicht ist, diffundiert und auf der Oberfläche abgeschieden wird, und demgemäß
bewirkt der große Temperaturkoeffizient des Widerstandes des Goldes, daß der Temperaturkoeffizient
des Widerstandes der ersten aufgedampften dünnen Schicht relativ groß innerhalb des Bereiches
des gewünschten spezifischen Widerstandes wird. Im Hinblick darauf sieht die Erfindung auf der ersten
aufgedampften dünnen Schicht eine zweite aufgedampfte dünne Schicht vor, um diese Diffusion und
Abscheidung des Goldes zu verhindern oder zu verringern. Ein zusätzlicher Zweck der zweiten aufgedampften
dünnen Schicht besteht darin, die erste aufgedampfte Schicht gegenüber der Luft tu schützen.
Die zweite aufgedampfte dünne Schicht darf nicht die elektrischen Eigenschaften der ersten aufgedampften
dünnen Schicht stören. Die Dicke der Schicht soll deshalb oberhalb der minimal möglichen
Schicht liegen, die in der Lage ist, diese Wirkung herbeizuführen. Um diesen Zweck zu erreichen, wird
die zweite aufgedampfte dünne Schicht durch Metalle gebildet, welche auch die erste aufgedampfte
Schicht enthält, mit Ausnahme von Gold. Dies vereinfacht auch die Herstellung des Metallschicht-Widerstandselemcntes
gemäß der Erfindung, da die zweite Schicht durch Aufdampfung lediglich der Moleküle der Nickel-Chrom-Legierung gebildet werden
kann, indem die Verdampfung des Goldes gestoppt wird oder die Moleküle des aufgedampften
Goldes durch eine Blende behindert werden, welche der Bildung der ersten Schicht folgt. Dieses Verfahren
ist einfacher als das Verfahien der Bildung der zweiten aufgedampften dünnen Schicht durch die
Verwendung einer zusätzlichen Verdampfungsquelle. Unter Berücksichtigung der vorstehend erwähnten
Wirkung, die durch die zweite dünne Schicht herbeigeführt werden muß. ergibt sich, daß nicht nur die
Nickel-Chrom-Legierung, sondern puch Metalle anderer Art als zweite dünne Schicht verwendet werden
können.
Die erste und zweite aufgedampfte dünne Schicht werden auf einem isolierenden Substrat gebildet.
Ein Material, das bei üblichen Aufdarrpfverfahren angewendet wird, z. B. Glas oder Keramik, kann als
Grundkörper verwendet weiden. Wie oben beschrieben worden ist, kann das Metallschicht-Widerstandselement
nach der Erfindung unter Verwendung einer bekannten Vakuum-Aufdampfvorrichtung hergestellt
werden. Verdampfungsquellen, wie Gold, eine Nickel-Chrom-Legierung, eine Nickel-Chiom-Gold-Legierung
und andere Metalle zum Bilden der aufgedampften dünnen Schichten werden durch thermionische
Stahlerhitzung und Widerstandserhitzung aufgedampft. Die Aufdampfung und Ansammlung
kann auch durch Ionenbcschuß ausgeführt werden.
Wie oben beschrieben worden ist, kann gemäß der Erfindung eine Widerstandsschicht mit geringem
Temperaturkoeffizienten des Widerstandes und niedrigem spezifischen Widerstand erhalten werden. Des
weiteren kann die Zeit für die Aufdampfung gegenüber üblichen Herstellungsverfahren wesentlich verkürzt
werden und deshalb wird das Verhältnis zwischen der Zusammensetzung der dünnen Widerstandsschicht
nicht stark geändert und ein Metallschicht - Widerstandselement mit gleichförmigen
Eigenschaften kann erhalten werden.
Eine beispielhafte Ausführungsform der Erfindung wird an Hand der Zeichnung erläutert, in der ist
Fig. 1 die schematische Darstellung des Aufbaues des Widerstandselementes nach der Erfindung,
ίο F i g. 2 die schematische Darstellung der Anordnung
einer Verdampfungsquelle als Beispiel einer Vakuum-Aufdampfvorrichtung, die zur Herstellung
einer dünnen Schicht verwendet wird, welche das Widerstandselement der Erfindung bildet,
F i g. 3 die Darstellung der Beziehung zwischen dem Goldgehalt und dem Temperaturkoeffizienten
des Widerstandes bei einem Versuchsbeispiel nach der Erfindung,
F i g. 4 die Darstellung der Beziehung zwischen
so Temperatur und Widerstand bei einem Versuchsbeispiel nach der Erfindung und
F i g. 5 eine Darstellung der Beziehung zwischen dem Goldgehalt der dünnen Schicht und dem spezifischen
Schicht-Widerstand bei einem Versuchsbeispiel nach der Erfindung.
Gem.iß Fig. 1 (1) wurde die erste aufgedampfte
dünne Schicht 2, die Nickel, Chrom und Gold enthält, auf einem isolierenden Substrat gebildet, das
aus Keramik besteht. Diese dünne Schicht 2 kann in folgender Weise gebildet werden. Gemäß F i g. 2
werden ein Tiegel, der einen Nickel-Chrom-Legierungsblock 4 enthält, bei dem das Gewichtsverhältnis
von Nickel zu Chrom 80 zu 20 beträgt, und ein Tiegel, der Gold 5 enthält, in einer einzigen Vakuum-
kammer vorgesehen und die Temperaturen, d. h. der Dampfdruck der beiden Tiegel, werden unabhängig
voneinander eingestellt. Bei dieser Ausführungsform wurde die Temperatur des Tiegels mit dem
Nickel-Chrom-Legierungsblock durch Widerstandserhitzung auf etwa 135O0C gehalten und die Temperatur
des Tiegels mit dem Gold wurde ebenfalls durch Widerstandserhitzung auf etwa 1350 C gehalten.
Der Gewichtsprozentsatz von Gold in der ersten aufgedampften dünnen Schicht ist durch die
Temperatur der Verdampfungsquelle, das Maß des von der Verdampfungsquelle zugegebenen Metalls
und den Abstand zwischen der Verdampfungsquelle und dem Gnindkörper bestimmt und deshalb wird
es durch vorangehende Messung der Anlagerung durch Aufdampfung von Gold, Nickel und Chrom
auf das Substrat getrennt voneinander unter einer bestimmten Aufdampfungsbedingung möglich, direkt
das Gewichtsverhältnis von Gold unter dieser Aufdampfbedingung zu erfahren. Bei der vorliegenden
Ausführungsform wurde die Aufdampfbedingung geändert, um das Verhältnis zwischen dem Goldgehalt
und dem Temperaturkoeffizienten des Widerstandes zu erfahren. Der Vakuumraum der Vakuum-Aufd;impfungsvorrichtung
wurde auf einem Vakuum von 5 · 10"5 Torr gehalten und die dünne Schicht
wurde auf dem Substrat 1 aus den beiden Verdampfungsquellen bis zu einer Dicke von 300 A während
40 bis 150 Sekunden aufgedampft. Die Temperatur des Grundkörpers wurde dabei auf Raumtemperatur
gehalten. Die so erhaltene dünne Schicht wurde durch ein übliches Verfahren zu dem besonderen
Zweck der Stabilisierung der elektrischen Eigenschaften erhitzt. Die Temperatur der Erhitzung wird
in Korrelation zu der Zeitdauer der Hitzebehandlung bestimmt und kann zwischen 150 und 350° C liegen.
Nachdem die erste aufgedampfte dünne Schicht, deren Hauptbestandteil Gold ist, 10 Stunden lang
bei 250° C erhitzt worden ist, hat sich der Temperaturkoeffizient des Widerstandes je nach Goldgehalt
so geändert, wie dies durch die Kurve α in F i g. 3 gezeigt ist. In F i g. 3 zeigt die horizontale Achse R
den Goldgehalt (Gewichtsprozent) der dünnen Schicht an und die vertikale Achse C zeigt den Tem- ίο
peraturkoeffizienten des Widerstandes lO'Vgrd an. Damit der Temperaturkoeffizient des Widerstandes
der dünnen Schicht auf einen für ein übliches Widerstandselement erforderlichen Wert, z. B. einen Wert
innerhalb von ± 50 -10~6/grd eingestellt werden kann,
muß der Goldgehalt, wie die Zeichnung zeigt, etwa 60 Gewichtsprozent betragen und dieser Wert muß
direkt gesteuert werden. Falls der Goldgehalt auf etwa 60 Gewichtspiozent eingestellt wird, wird der
Flächenwiderstand der dünnen Schicht so geändert, ao
wie dies in F i g. 5 gezeigt ist. F i g. 5 zeigt die Beziehung zwischen dem Goldgehalt R (Gewichtsprozent)
und dem Flächenwiderstand R0 (Ohm), wenn die Stärke der dünnen Schicht 300 Ä beträgt.
Unter der Bedingung, daß die Stärke 300 A beträgt, ist der Flächenwiderstand 57 Ohm. Dies bedeutet,
daß ein Widerstandselement, das den Zweck der Erfindung erfüllt, d. h. ein Metallschicht-Widerstandselement,
dessen Temperaturkoeffizient des Widerstandes und des Flächenviderstandes und demgemäß
des spezifischen Widerstandes gering sind, erhalten werden kann.
Eine Erhöhung des Temperaturkoeffizienten des Widerstandes wird erfindungsgemäß dadurch ausgeschaltet,
daß die zweite aufgedampfte dünne Schicht 3 auf der ersten aufgedampften dünnen Schicht 2 gebildet
wird, wie dies in F i g. 1 (2) gezeigt ist. Hierdurch kann die Möglichkeit, daß eine leitfähige
Goldschicht auf der Oberfläche durch Diffusion und Abscheidung bei der Hitzebehandlung gebildet wird,
vermieden werden und die günstigen elektrischen Eigenschaften, welche die erste aufgedampfte dünne
Schicht aufweisen, kann aufrechterhalten werden. Eine Nickel-Chrom-Legierung oder ein Metall, dessen
Temperaturkoeffizient des Widerstandes nicht sehr groß ist, kann als Metall zum Bilden der zweiten
dünnen Schicht verwendet werden. Es kann auch nur ein einziges Metall unter Chrom. Titan oder
Nickel verwendet werden. Nachdem die erste und zweite aufgedampfte dünne Schicht gebildet worden
sind, werden diese beiden Schichten zu dem Zweck erhitzt, die Eigenschaften zu stabilisieren, jedoch
muß hier die Dicke der zweiten dünnen Schicht in Abhängigkeit von dem Material ausgewählt werden,
damit die Diffusion von Gold während der Wärmebehandlung behindert oder verhindert werden kann.
Beim Aufdampfen einer Nickel-Chrom-Legierung als zweite dünne Schicht bis zu einer Dicke von etwa
einigen hundert A kann die Erhitzungstemperatur zwischen 200 und 300° C ausgewählt werden und
die Erhitzung kann für eine Zeitdauer von 10 und mehr Stunden fortgesetzt werden. Falls die Zeitdauer
der Erhitzung willkürlich geändert werden kf»nn, kann der Temperaturbereich der Erhitzung von 150
bis 350° C erweitert werden. Die zweite aufgedampfte dünne Schicht muß bis zu einer Dicke aufgedampft
werden, die nicht die elektrischen Eigenschaften der ersten aufgedampften dünnen Schicht
stört, und diese Dicke kann in Abhängigkeit von den verschiedenen verwendeten Materialien geändert
werden.
Die Kurve b der F i g. 3 zeigt den Temperaturkoeffizienten des Widerstandes einer Metallschicht,
die durch Aufdampfen der zweiten aufgedampften dünnen Schicht mit Nickel und Chrom bis zu einer
Dicke von 200 A auf der ersten aufgedampften dünnen Schicht mit Nickel, Chrom und Gold erhalten
wird, wobei der Goldgehalt der ersten Schicht veränderbar ist. Dann werden die beiden dünnen
Schichten bei einer Temperatur von 250° C 10 Stunden lang erhitzt.
Die Kurven c, d, e und /in F i g. 4 zeigen das Verhältnis zwischen der Temperatur T (0C) und der
Widerstandsänderung Λ R/R (0O), wenn die Goldmengen
jeweils 62, /5, 83 und 90% betragen. Diese Widerstandsänderungen werden auf der Grundlage
der Widerstandswerte errechnet, die erhältlich sind, wenn die Umgebungstemperatur 30° C beträgt. Aus
den vorstehenden Ausführungen ergibt sich, daß in einer dünnen Schicht, deren Goldgehalt etwa 80" 0
beträgt, der Temperaturkoeffizient des Widerstandes etwa Null ist und die Änderung des Widerstandes im
Verhältnis zur Temperatur minimal ist, wenn die Temperatur nahe der Raumtemperatur liegt. Hierbei
ist zu bemerken, daß der Goldgehalt der ersten aufgedampften dünnen Schicht des Widerstandselementes,
deren Temperaturkoeffizient des Widerstandes ungefähr Null beträgt, um etwa 20% höher
als der Goldgehalt des Widerstandselementes ist. das durch Erhitzung nur der ersten aufgedampften
dünnen Schicht erhalten wird und dessen Temperaturkoeffizient des Widerstandes ungefähr Null ist.
und daß die Neigung der Kurve schwach ist. Wenn der Goldgehalt etwa 80% beträgt, ist der Temperaturkoeffizient
des Widerstandes sehr gering und der Flächenwiderstand beträgt 30 Ohm. Diese beiden
Werte erfüllen vollständig den Zweck der Erfindung.
Gemäß der Erfindung wird der Goldgehalt der ersten aufgedampften dünnen Schicht zwischen 60
und 95% ausgewählt. Als Folge wird der Temperaturkoeffizient des Widerstandes ungefähr zwischen
-50 ■ 10-(i/grd ui.d · 100 ■ 10 «/grd geändert.
Auch wird der Flächenwiderstand niedriger als 60 Ohm. Verschiedene abgewandelte Auslührungsformen
der Erfindung können auf der Grundlage de«
oben beschriebenen Versuchsbeispiels erhalten werden,
indem der Goldgehalt der ersten aufgedampften dünnen Schicht innerhalb eines Bereiches von
60 bis 95% geändert wird, indem die Metalle zuir Bilden der zweiten aufgedampften dünnen Schich
innerhalb der vorstehend beschriebenen Metalle ge ändert werden und indem weiterhin die Dicken dei
Schichten geändert werden.
Nachfolgend wird eine Ausführungsform der Er findung beschrieben, bei der jede der aufgedampftei
dünnen Schicht eine Mischung aus Nickel, Chron und anderen Zugabemetallen, z. B. Aluminium um
Kupfer, enthalten. Die erste aufgedampfte dünn. Schicht, die Nickel, Chrom, Aluminium, Kupfer um
Goid enthält, und deren Goldgehalt 33 Gewichts prozent beträgt, wurde auf einem isolierenden Sub
strat gebildet, das aus Keramik bestand, indem GoIi und eine Nickel-Chrom-Legierung, in der das Ge
wichtsverhältnis von Nickel zu Chrom, Aluminiur und Kupfer 75-20-2,5-2,5 beträgt, aufgedampft wui
den. Die zweite aufgedampfte dünne Schicht, di
Nickel, Chrom, Aluminium und Kupfer enthält,
wurde dann auf der ersten aufgedampften dünnen Schicht gebildet, indem eine Legierung, bei der das
Gewichtsverhältnis von Nickel zu Chrom, Aluminium und Kupfer 75-2()-2,'5-2,5 beträgt, aufgedampft
wurde. Die erste aufgedampfte dünne Schicht des Mctallschicht-Widerslandsclemcntes wurde bis zu
einer Dicke von etwa 300 A aufgedampft und der Bildung dieser ersten Schicht folgend wurde die
zweite aufgedampfte dünne Schicht bis zu einer Dicke von 150 A aufgedampft. Nachdem die Aufdampfung
beendet war, wurden die beiden Schichten für K) Stunden bei 250 C erhitzt. Dieses Metall-
^hicht-Widcrstandselcmcnt hat einen Widerstand von etwa 30 Ohm und einen sehr geringen Tcmpcraturkoeflizienlen
des Widerstandes. Die Widerstandsänderung dieses Widcrstandselemcntes im Verhältnis
zur Temperatur ist als Kurve e in Fig. 4 gezeigt.
Claims (2)
1. Metallschicht-Widerstandselement mit einer ersten aufgedampften dünnen Schicht, die auf
einem isolierenden Substrat gebildet ist uud Nickel, Chrom und andere Zusatzmetalle enthält,
und mit einer elektrisch stabilen, ebenfalls chromhaltigen zweiten aufgedampften dünnen
Schicht, die auf der ersten Schicht vorgesehen ist und diese schützt, dadurch gekennzeichnet,
daß die erste Schicht (2) zusätzlich zu Nickel, Chrom und gegebenenfalls anderen
Zusatzmetallen als Hauptbestandteil 60 bis 95 Gewichtsprozent Gold enthält und daß die
zweite Schicht (3) außer Chrom noch Nickel und andere Metalle enthält, wodurch eine Diffusion
und Abscheidung von Gold in der ersten Schicht (2) bei der zur Stabilisierung erforderlichen
Wärmebehandlung verhindert wird.
2. Verfahren zum Herstellen eines Metallschicht-Widerstandselements
nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Schicht (2), deren Goldgehalt 60 bis 95 Gewichtsprozent
beträgt, auf dem Substrat (1) aus einer Ausdampfungsquelle aus einer Nickel-Chrom-Legierung
(4) und einer weiteren Aufdampfungsquelle aus Gold (S) aufgedampft wird, wobei die Aufdampfungsquellen
voneinander unabhängig sind oder eine einzige Aufdampfungsquelle bilden, und daß die Aufdampfung aus den beiden Aufdampfungsqucllen
gleichzeitig ausgeführt wird.
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 |