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"Gerät für den Unterricht, insbesondere Verkehrsunterricht" Beschreibung.
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Die Neuerung betrifft ein Gerät für den Unterricht, insbesondere
Verkehrsunterricht,-der an Anschauungsmaterial in
| Form von Blättern, Tafeln o. dgl. gebunden ist. |
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| Das neue Gerät soll das Anschauungsmaterial sicher auf- |
| bewahren, in einer bestimmten Ordnung, jedoch mühelos ausweich- |
selbar festhalten, übersichtlich und einprägsam zur Schau stellen, ohne zusätzliche
Hilfsmittel aufstellen oder aufhängen und namentlich raumsparend aufbewahren, sowie
transportieren lassen.
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Die Kombination aller dieser Eigenschaften, bzw. Vorteile wird gemäß
der Neuerung in vollkommener Weise durch eine Klappmappe erreicht, deren eine Hälfte
an dem dem Mappenrücken benachbarten Längsrand einen Schnellhefter und an der gegenüberliegenden
Längskante eine Klemmvorrichtung zum Festhalten der eingeordneten Blätter, bzw.
Tafeln o. dgl. trägt.
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Dabei ist es zweckmäßig, daß die dem Mappenrücken gegenüberliegenden
Mappenlängsränder in der Mitte eine Verschlußlasche o. dgl. aufweisen, die gleichzeitig
als Tragegriff ausgebildet sein kann.
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Ferner ist es vorteilhaft, wenn die Verschlußlasche an der Mappen-Rückseite
einen Aufhänger, z, B. in Form eines Metallringes, trägt.
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Eine bevorzugte Ausführungsform der Neuerung besteht darin, daß zumindest
die von der Klemmvorrichtung freie Mappenhälfte als magnetisierbare Metalltafel
ausgebildet ist.
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Hierbei ist es empfehlenswert, daß die von der Klemmvorrichtung freie
Mappenhälfte in Form eines Kastenunterteils ausgebildet ist, dessen die andere Mappenhälfte
tragender Längsrand zwischen dieser und der Metalltafel als herausklappbarer Gelenkstreifen
dient.
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Die Übersicht über den Mappeninhalt kann man während der Benutzung
des neuen Geräts dadurch erleichtern, daß an dem die Klemmvorrichtung tragenden
Innenrand der einen Mappenhälfte eine Leiste für den Mappeninhalt vorgesehen ist.
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Dem gleichen Zweck dient es, wenn die in die Mappe eingehefteten
Blätter, Tafeln o. dgl. an ihren beiden Seitenrändern, und zwar auf ihren entgegengesetzten
Blattseien, je ein Register tragen.
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An Hand der Zeichnung ist die Neuerung beispielsweise erläutert.
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Eine Klappmappe besteht aus den beiden Hälften a und b, sowie dem
dazwischenliegenden Rückenteil c. Der dem letzteren benachbarte Rand des Mappenteils
a trägt einen Schnellhefter, vorzugsweise eine Ringordnermechanik d und an der gegenüberliegenden
Längskante neben oder über einem Klemmverschluß e eine gegebenenfalls geteilte Leiste
f zur Aufnahme einer Mappenübersicht.
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Wie die Figur erkennen läßt, tragen die dem Mappenrücken b gegenüberliegenden
Längskanten g, h der Mappenhälften a, b in ihrer Mitte die beiden Teile i, k eines
Ringverschlusses, dessen oberer Teil i gemäß Fig. 2 ein Aufhängeelement, z. B. einen
Metallring m, trägt und gemäß Fig. 3 in seiner Verschlußstellung einen Tragegriff
bilden kann.
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Die
Die geöffnete Mappe kann beispielsweise mittels
des Rings m an einem Nagel aufgehängt oder, wie dies Fig. erkennen läßt, beispielsweise
auch auf einem Tisch gegen die Wand oder auf einem Stuhl n aufgestellt werden. Die
durch den Schnellhefter d gehaltenen Blätter, Bogen o. dgl. o werden normalerweise
an ihren freien Längskanten durch die Klemmvorrichtung e zusammen-und auf der Mappenhälfte
a in glatter Anlage gehalten. Aus dieser können sie je nach Bedarf einzeln befreit
und, wie dies in der Zeichnung durch gestrichelte Linien angedeutet ist, aus der
Klemmvorrichtung e gelöst und auf die untere Mappenhälfte b herabgeschwenkt oder
gegebenenfalls auf diese aufgelegt werden.
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Die jeweils in Betracht kommende Auswahl wird durch Register erleichtert,
die an den beiden Seitenrändern der Blätter, Tafeln o. dgl. o, und zwar auf ihren
entgegengesetzten Blattseiten angeordnet sind (Fig. 1).
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Gemäß einer Weiterbildung der Neuerung kann eine oder auch beide
Mappenhälften a, b aus einer metallisierbaren Blechplatte bestehen oder mit einer
solchen be-oder hinterlegt sein. Gemäß Fig. 5 ist die untere Mappenhälfte in dieser
weise durch eine Blechplatte p gebildet. Auf ihr ist beispielsweise ein Verkehrsbild
dargestellt, das sich durch magnetische Figuren q besetzen, bzw. beleben läßt.
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Insbesondere da sich eine entsprechende Darstellung für größere Teile
des Publikums in der Art des Sandkastensystems leichter erfassen läßt, kann es zweckmäßig
sein, diesen Mappenteil mit einem Kastenrahmen r zu umgeben, dessen an den oberen
Kappenteil grenzende Seitenwand s vorzugsweise als Gelenkstreifen ausgebildet ist,
der sich zusammen mit dieser Mappenhälfte a herausklappen läßt. Bei dieser Ausbildung
läßt sich entweder der Kasten bei senkrecht oder annähernd senkrecht gestelltem
Oberteil a auf einen Tisch, einen Stuhl o. dgl. aufsetzen. Ebenso kann man das Gerät
aber wiederum aufhängen. Dann liegen die
die Mappenhälften a und
b zusammen mit dem Gelenkstreifen s in der gleichen senkrechten Ebene. Dies ist
in Fig. 6 gezeigt.
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Der bei einer solchen Ausführungsform verwendete Rahmen bie. tet
den zusätzlichen Vorteil, daß das neue Gerät zur Aufbewahrung und zum Transport
nach allen Seitenhin abgeschlossen und damit ausgesprochen stabil ist, sodaß sein
Inhalt, insbesondere also die wertvollen Tafeln und Blätter geschont werden. Schutzansprüche.
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1. Gerät für den Unterricht, insbesondere Verkehrsunterricht, mit
Anschauungsmaterial in Form von Blättern, Tafeln o. dgl., gekennzeichnet durch eine
Klappmappe (a, b), deren eine Hälfte an dem dem Mappenrücken (c) benachbarten Längsrand
einen Schnellhefter, vorzugsweise eine Ringordnermechanik (d) und an der gegenüberliegenden
Längskante (g) eine Klemmvorrichtung (e) zum Festhalten der eingeordneten Blätter,
Tafeln o. dgl. (o) trägt.