DE1788513U - Vorrichtung zum steuern elektromotorischer bzw. elektrisch geschalteter antriebe von arbeitsmaschinen, insbesondere furnierscheren. - Google Patents
Vorrichtung zum steuern elektromotorischer bzw. elektrisch geschalteter antriebe von arbeitsmaschinen, insbesondere furnierscheren.Info
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Description
- Carl-Heinz Müller, Fabrikant, Forst über Holzminden 11 Vorrichtung zum Steuern elektromotorischer bzw. elektrisch geschalteter Antriebe von Arbeitsmaschinen, insbesondere Furnierscheren" Beschreibung.
- Vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Steuern elektromotorischer bzw. elektrisch geschalteter Antriebe von Arbeitsmaschinen, insbesondere Furnierscheren.
- Infolge der hohen Durchmarschgeschwindigkeiten des Furnierbandes durch die Hochleistungsfurnierscheren ergeben sich Ungenauigkeiten in der Länge der automatisch hintereinander abgescherte Furniertafeln oder-stücke dadurch, dass zwischen der Berührung der Auslösekontakte durch das schnellaufende Furnierband und dem Schnitt des Nessers eine gewisse Zeit verstreicht, während der das Furnierband weiterläuft. Die jeweils gewünschten Soll-Längen sind daher selbst auch bei
nur schwer zu erreichen. Bei einer norma. len Durchschnittsgeschwindigkeit des Furnierbandes von ca. 6om/min. z. B. ergeben sich zwischen der Kontaktgabe und dem Scherenschnitt auch beiAnwendung elektrom-enischer Zeitrelais als Steuermittel für die Antriebe der Schere mit der erforderlichen Genauigkeit Anwendung elektronischer Zeitrelais erfahrungsgemäss allein schon durch die Tatsache, dass bei normalem Wechsel trom nur innerhalb einer halbperiode geschaltet werden kann und -ri in der Regel mehrere elektrische ochaltorga. ne nacheinander oder miteinander wirken, Streuzeitwerte im ittel von etwa 2o/1ooo/sec. was einer Vorschubdiffcrenz des Furnierbandes von 2o irir, entspricht. Hinzu komme ; dass die urchmarschge- schwindigkeit des Furniers durch die schere nicht konstant gehalten werden kann, eil das Ausschneiden von Fehlstellen die Beschaffenheit des i'urniers udgl. dazu zwingen, die .- : Geschwindigkeit bald zu erhöhen ; bald zu verringern. Bei den modernen Hochleistungs-l'urnierscheren n. it einer Schni tthàufigkei t bis zu tausend schnitten in der Minute muss man aus all diesen Gründen selbst 3uch Lei elektronischer Steuerung des l-lesserantriebes mit einer Verzögerung zwischen C-1 CD Kontaktgabe und Schnitt des essers v-n mindestens 5o/1ooo/sec.. also mit Abweichungen von der Soll-größe der abgesperrten z Furnierstücke bis zu 5o mm, rechnen. Dpit sber wird die Anwendung der hohen Durchmarschgeschindikeiten des Furnier- c bandes durch die Wchere und fflite automatische Steuerung des Messerantriebesproblematisch. Dies Problem einer befriedigenden Lösung zuzufuhren, ist der Zweck der vorliegenden r-rfindung. Ls sind im wesentlichen folgende zwei Erkenntnisse, die der Erfindung zugrunde liegen. (ZD c- Einmal muss im Zeitpunkt des Scherenschnittes das Furnierband sichmit ener bestimmten fir alle Jchni'. te gleichbleibenden Geschwindigkeit be.'/e'ea und zui ; i anaerer) ; uss diese Geschwindi ( er Einfluss der keit so niedrig gehabten werden, cäss sich'3er Einfluss der unvermeidliclen otreuseitwerte in praktisch erträglichen Grenzen hdilt. Erfahrunsgemäss hat sich eine Furnierband- geschwindigkeit von 6-S n/min. als für den esserschnitt geeignete Geschwindigkeit erwiesen. Die Aufgabe war also, aus diesen Erkenntnissen die praktischen Folgerungen zu ziehen, ohne ui die Vorteile der durchschnittlich hohen < Durchschnittsgeschwindifkeit des Furnierbandes verichten zu müssen. Diese Aufgabe iot erfinlunsgenns dadurch gelöst, zu miissen. dass die Ber hrun-okontkte, auf die das urnieruand hinter deu Schermesser trifft, und die zwischen dieses und sich die Messtrecke für ,Le abzuscherende urnierldne bilden, als Doppelkontakte ausgebildet sind, von denen der IJessernächste das Fördermittel für das urnierband von dem Antrieb für die hohe Jurcbschnittsgeschv.'indigkeit umschaltet auf einen Antrieb für die Schnittgeschwindigkeit und der andere den Scherenschnitt auslöst und auf den Antrieb für die hohe Durchschnittsgeschwindigkeit zurückschaltet. Weitere Einzelheiten der Erfindung sind hierunter anhand des auf der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbei- spielsbeschrieben. Auf dieser zeigen 1 eine Furnlerschere mit zwei Mess- strecken in Seitenansicht und ? ig. 2 in graphischer Darstellung auf-und abbewegt und das Furnierband durch endlose Förderbinder 3 und 4 durch die Schere G hindurch unter dem Besser 1 vorbeibewegt. Angetrieben werden die Förderbänder 3 und 4 übe eine doppelt wirkende @lektromagnetkupplung 6 einmal durch einen stufenlos regelbaren Antriebsmotor 5 (z. B. einen Ölmotor, Gleichstrommotor od. dgl. ) für die hohe Durchschn@ttsgeschwindigkeit des @urnierbandes A und das andere Mal durch einen Antriebsmotor 7 mit konstanter, für den Scherenschnitt geeigneter niedriger Geschwindigkeit.denautomatischen Schnittverlauf. Das-.'esser 1 der 'urnierschere 6 wird durch einen elektro- "er-ahiilichen-Antrieb 2 motorischen,elektrohydraulischen oder ähnlichen Antrieb 2 - Die hinter dem Scherenmesser 1 in der Bahn des Furnierbandes A angeordneten BerUhrungskontakte sind erfindungsgemäss als Doppelkontakte 8, 9 bzw. 8',9' ausgebildet, von denen die Kontakte 9 bzw. 9' jeweils die das Sollmass der Furnierstücke B best4immende @esdstrecke zwischen sich und dem Schermesser 1 sowie die Auslösekontakte für den Scherenantrieb 2 bilden, während die jeweils dem Messer 1 näher liegenden Kontakte 8 bzw. 8'eines jeden Doppelkontaktes dazu dienen, den Antrieb der das Furnierband A tragenden Fördermittel 3, 4 von dem Motor 5 für die hohe Durchsdnittsgeschwindigkeit auf die niedrige für den Scherenschnitt geeignete Geschwindigkeit umzuschalten.
- Der Abstand zwischen den Kontakten 8 und 9 bzw. 8'und 9' ist natürlich so gewählt, dass das Furnierband auf dem Wege
von Kontakt 8 bz'. 5t bis zum Kontakt 9 bs\v. 9'eit findet, seineGesch indigkeit von den-hohen variablen ;.-ert auf den niedrigen lür alle Schnitte gleichen'. Vert zu verhindern. sie Steuerung der antriebsmotoren 2 5 5 und 7 erfolgt bei elektronische och'ltrelais 1o, die von den Berührungskontakten 8, bzw. 6', 9' aufgelöst werden, in f3lgenaer eise : Das durch die Scher (laufende urnierban A berührt zuerst -L ti ul b z-estellten den Lontakt 3 bz. 'eines der z.-u. durch nicht dargestellten Wähler eingeschalteten Doppelkontakte 3, 9 bz\ ?. 8', 9' und . t : steuert dadurch über das elektronische ochaltrelais 10 die ,'lagnetkupplunc 6 vom Vorschubuotcr 5 auf den 'orschubinotor 7 juni. Die bis dahin &it der hohen variablen L-eschv/indikeit laufenden Fördermittel vermindern ihre Geschwindigkeit, bis diese der konsTanten niedrigen ü-esch'. vinlikeit des Antriebs- motors 7 entspricht. I'. lit dieser trifft das Furnierbani A auf den hontakt 9 bzw. 9' ?' der über das elektronische dchaltrelais 10 den Schrenan rieb 2 einschaltet. Infolge der Abtrennung eines-L''urnierstücrces B vom 'urnierband v ; ird der Steuerstrom des Gitters dei betreifenden. lektronenrohre i elektrischen -hr2 elekt Schaltrelais 1o unterbrochen und damit die-. agnetkupplung 6 auf antriebsmotor 5 zurück-und das Furnierband A auf seine hohe, vom redienun iann einstellbare Geschwindigkeit zurück- geschaltet. Fig. 2 veranschaulicht den Verlauf der urnierbandgeschwindig- keit während ds automatischen Abscherens der Furnierstücke B vom Bande A.
Claims (2)
- S c h u t z a n s p r ü c h e : = = = = = = = = = = = = = = = = = 1. Vorrichtung zum Steuern elektromotorische ! bzw. elektrisch geschalteter Antriebe von Arbeitsmaschinen, insbesondere Furnierscheren, dadurch gekennzeichnet, dass hinter dem Schermesser (1) in der Bahn des @urnierbandes (A) angeordnete Berührungskontakte als Doppelkontakte (8,9 bzw. 8', 9') ausgebildet sind, deren messernächster Kontakt (8 bzw. 8') bei Berührung durch das Furnie@band (A) dessen Fördermittel
Geschwindigkeit über elektronische Relais (10) umschaltet, während ihr anderer Kontakt (9 bzw. 9' ) bei Berührung durch das l'urnierband (A) über elektronische Schaltrelais (10) den Messerantrieb (2) ein-und den Antrieb der Förder-(3,4) von einer hohen variablen Durchschnittsgeschwindigkei auf eine niedrige für alle ijchnittvorgängo gleichbleibende CD mittel (3, 4) auf die hohe Lurchschnittsgeschwindigkeit für CD das Furnierband (A) zurückschaltet. - 2. Steuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fördermittel ( 3,4 ) , die das Furnierband (A) durch die Furnierschere (G) hindurchbewegen, durch zwei Antriebsmotoren (5 und 7) abwechselnd antreibbar sind, von denen der eine (5) mit stufenlos veränderbarer, der andere (7) mit gleichbleibender verhältnismässig niedriger Geschwindigkeit umlauft und die durch eine elektrisch geschaltete, von den Berührungs kontakten (8, 9 bzw. 3', 9') auslösbare Kupplung (Magnetkupplung 6) abwechselnd an die Fördermittel ( 3,4 ) des Furnierbandes (A) bzw. der Furnierstücke (B) anschaltbar sind
Priority Applications (1)
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| DE1788513U true DE1788513U (de) | 1959-05-14 |
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- 1955-03-18 DE DEM18178U patent/DE1788513U/de not_active Expired
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