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DE1788513U - Vorrichtung zum steuern elektromotorischer bzw. elektrisch geschalteter antriebe von arbeitsmaschinen, insbesondere furnierscheren. - Google Patents

Vorrichtung zum steuern elektromotorischer bzw. elektrisch geschalteter antriebe von arbeitsmaschinen, insbesondere furnierscheren.

Info

Publication number
DE1788513U
DE1788513U DEM18178U DEM0018178U DE1788513U DE 1788513 U DE1788513 U DE 1788513U DE M18178 U DEM18178 U DE M18178U DE M0018178 U DEM0018178 U DE M0018178U DE 1788513 U DE1788513 U DE 1788513U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
veneer
speed
drive
shears
contacts
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM18178U
Other languages
English (en)
Inventor
Carl-Heinz-Mueller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEM18178U priority Critical patent/DE1788513U/de
Publication of DE1788513U publication Critical patent/DE1788513U/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27LREMOVING BARK OR VESTIGES OF BRANCHES; SPLITTING WOOD; MANUFACTURE OF VENEER, WOODEN STICKS, WOOD SHAVINGS, WOOD FIBRES OR WOOD POWDER
    • B27L5/00Manufacture of veneer ; Preparatory processing therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Veneer Processing And Manufacture Of Plywood (AREA)
  • Manufacture Of Wood Veneers (AREA)

Description

  • Carl-Heinz Müller, Fabrikant, Forst über Holzminden 11 Vorrichtung zum Steuern elektromotorischer bzw. elektrisch geschalteter Antriebe von Arbeitsmaschinen, insbesondere Furnierscheren" Beschreibung.
  • Vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Steuern elektromotorischer bzw. elektrisch geschalteter Antriebe von Arbeitsmaschinen, insbesondere Furnierscheren.
  • Infolge der hohen Durchmarschgeschwindigkeiten des Furnierbandes durch die Hochleistungsfurnierscheren ergeben sich Ungenauigkeiten in der Länge der automatisch hintereinander abgescherte Furniertafeln oder-stücke dadurch, dass zwischen der Berührung der Auslösekontakte durch das schnellaufende Furnierband und dem Schnitt des Nessers eine gewisse Zeit verstreicht, während der das Furnierband weiterläuft. Die jeweils gewünschten Soll-Längen sind daher selbst auch bei
    Anwendung elektrom-enischer Zeitrelais als Steuermittel
    für die Antriebe der Schere mit der erforderlichen Genauigkeit
    nur schwer zu erreichen. Bei einer norma. len Durchschnittsgeschwindigkeit des Furnierbandes von ca. 6om/min. z. B. ergeben sich zwischen der Kontaktgabe und dem Scherenschnitt auch bei
    Anwendung elektronischer Zeitrelais erfahrungsgemäss allein
    schon durch die Tatsache, dass bei normalem Wechsel trom
    nur innerhalb einer halbperiode geschaltet werden kann und
    -ri
    in der Regel mehrere elektrische ochaltorga. ne nacheinander
    oder miteinander wirken, Streuzeitwerte im ittel von etwa
    2o/1ooo/sec. was einer Vorschubdiffcrenz des Furnierbandes
    von 2o irir, entspricht. Hinzu komme ; dass die urchmarschge-
    schwindigkeit des Furniers durch die schere nicht konstant
    gehalten werden kann, eil das Ausschneiden von Fehlstellen
    die Beschaffenheit des i'urniers udgl. dazu zwingen, die
    .- :
    Geschwindigkeit bald zu erhöhen ; bald zu verringern.
    Bei den modernen Hochleistungs-l'urnierscheren n. it einer
    Schni tthàufigkei t bis zu tausend schnitten in der Minute
    muss man aus all diesen Gründen selbst 3uch Lei elektronischer
    Steuerung des l-lesserantriebes mit einer Verzögerung zwischen
    C-1 CD
    Kontaktgabe und Schnitt des essers v-n mindestens 5o/1ooo/sec..
    also mit Abweichungen von der Soll-größe der abgesperrten
    z
    Furnierstücke bis zu 5o mm, rechnen. Dpit sber wird die
    Anwendung der hohen Durchmarschgeschindikeiten des Furnier-
    c
    bandes durch die Wchere und fflite automatische Steuerung des
    Messerantriebesproblematisch.
    Dies Problem einer befriedigenden Lösung zuzufuhren, ist der
    Zweck der vorliegenden r-rfindung. Ls sind im wesentlichen
    folgende zwei Erkenntnisse, die der Erfindung zugrunde liegen.
    (ZD c-
    Einmal muss im Zeitpunkt des Scherenschnittes das Furnierband
    sichmit ener bestimmten fir alle Jchni'. te gleichbleibenden
    Geschwindigkeit be.'/e'ea und zui ; i anaerer) ; uss diese Geschwindi (
    er Einfluss der
    keit so niedrig gehabten werden, cäss sich'3er Einfluss der
    unvermeidliclen otreuseitwerte in praktisch erträglichen
    Grenzen hdilt. Erfahrunsgemäss hat sich eine Furnierband-
    geschwindigkeit von 6-S n/min. als für den esserschnitt
    geeignete Geschwindigkeit erwiesen. Die Aufgabe war also,
    aus diesen Erkenntnissen die praktischen Folgerungen zu
    ziehen, ohne ui die Vorteile der durchschnittlich hohen
    <
    Durchschnittsgeschwindifkeit des Furnierbandes verichten
    zu müssen. Diese Aufgabe iot erfinlunsgenns dadurch gelöst,
    zu miissen.
    dass die Ber hrun-okontkte, auf die das urnieruand hinter
    deu Schermesser trifft, und die zwischen dieses und sich die
    Messtrecke für ,Le abzuscherende urnierldne bilden, als
    Doppelkontakte ausgebildet sind, von denen der IJessernächste
    das Fördermittel für das urnierband von dem Antrieb für die
    hohe Jurcbschnittsgeschv.'indigkeit umschaltet auf einen
    Antrieb für die Schnittgeschwindigkeit und der andere den
    Scherenschnitt auslöst und auf den Antrieb für die hohe
    Durchschnittsgeschwindigkeit zurückschaltet.
    Weitere Einzelheiten der Erfindung sind hierunter anhand des
    auf der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbei-
    spielsbeschrieben.
    Auf dieser zeigen 1 eine Furnlerschere mit zwei Mess-
    strecken in Seitenansicht und ? ig. 2 in graphischer Darstellung
    denautomatischen Schnittverlauf.
    Das-.'esser 1 der 'urnierschere 6 wird durch einen elektro-
    "er-ahiilichen-Antrieb 2
    motorischen,elektrohydraulischen oder ähnlichen Antrieb 2
    auf-und abbewegt und das Furnierband durch endlose Förderbinder 3 und 4 durch die Schere G hindurch unter dem Besser 1 vorbeibewegt. Angetrieben werden die Förderbänder 3 und 4 übe eine doppelt wirkende @lektromagnetkupplung 6 einmal durch einen stufenlos regelbaren Antriebsmotor 5 (z. B. einen Ölmotor, Gleichstrommotor od. dgl. ) für die hohe Durchschn@ttsgeschwindigkeit des @urnierbandes A und das andere Mal durch einen Antriebsmotor 7 mit konstanter, für den Scherenschnitt geeigneter niedriger Geschwindigkeit.
  • Die hinter dem Scherenmesser 1 in der Bahn des Furnierbandes A angeordneten BerUhrungskontakte sind erfindungsgemäss als Doppelkontakte 8, 9 bzw. 8',9' ausgebildet, von denen die Kontakte 9 bzw. 9' jeweils die das Sollmass der Furnierstücke B best4immende @esdstrecke zwischen sich und dem Schermesser 1 sowie die Auslösekontakte für den Scherenantrieb 2 bilden, während die jeweils dem Messer 1 näher liegenden Kontakte 8 bzw. 8'eines jeden Doppelkontaktes dazu dienen, den Antrieb der das Furnierband A tragenden Fördermittel 3, 4 von dem Motor 5 für die hohe Durchsdnittsgeschwindigkeit auf die niedrige für den Scherenschnitt geeignete Geschwindigkeit umzuschalten.
  • Der Abstand zwischen den Kontakten 8 und 9 bzw. 8'und 9' ist natürlich so gewählt, dass das Furnierband auf dem Wege
    von Kontakt 8 bz'. 5t bis zum Kontakt 9 bs\v. 9'eit findet,
    seineGesch indigkeit von den-hohen variablen ;.-ert auf den
    niedrigen lür alle Schnitte gleichen'. Vert zu verhindern.
    sie Steuerung der antriebsmotoren 2 5 5 und 7 erfolgt bei
    elektronische och'ltrelais 1o, die von den Berührungskontakten
    8, bzw. 6', 9' aufgelöst werden, in f3lgenaer eise :
    Das durch die Scher (laufende urnierban A berührt zuerst
    -L ti ul
    b z-estellten
    den Lontakt 3 bz. 'eines der z.-u. durch nicht dargestellten
    Wähler eingeschalteten Doppelkontakte 3, 9 bz\ ?. 8', 9' und
    . t :
    steuert dadurch über das elektronische ochaltrelais 10 die
    ,'lagnetkupplunc 6 vom Vorschubuotcr 5 auf den 'orschubinotor 7
    juni. Die bis dahin &it der hohen variablen L-eschv/indikeit
    laufenden Fördermittel vermindern ihre Geschwindigkeit, bis
    diese der konsTanten niedrigen ü-esch'. vinlikeit des Antriebs-
    motors 7 entspricht. I'. lit dieser trifft das Furnierbani A auf
    den hontakt 9 bzw. 9' ?' der über das elektronische dchaltrelais
    10 den Schrenan rieb 2 einschaltet. Infolge der Abtrennung
    eines-L''urnierstücrces B vom 'urnierband v ; ird der Steuerstrom
    des Gitters dei betreifenden. lektronenrohre i elektrischen
    -hr2 elekt
    Schaltrelais 1o unterbrochen und damit die-. agnetkupplung 6
    auf antriebsmotor 5 zurück-und das Furnierband A auf seine
    hohe, vom redienun iann einstellbare Geschwindigkeit zurück-
    geschaltet.
    Fig. 2 veranschaulicht den Verlauf der urnierbandgeschwindig-
    keit während ds automatischen Abscherens der Furnierstücke B
    vom Bande A.

Claims (2)

  1. S c h u t z a n s p r ü c h e : = = = = = = = = = = = = = = = = = 1. Vorrichtung zum Steuern elektromotorische ! bzw. elektrisch geschalteter Antriebe von Arbeitsmaschinen, insbesondere Furnierscheren, dadurch gekennzeichnet, dass hinter dem Schermesser (1) in der Bahn des @urnierbandes (A) angeordnete Berührungskontakte als Doppelkontakte (8,9 bzw. 8', 9') ausgebildet sind, deren messernächster Kontakt (8 bzw. 8') bei Berührung durch das Furnie@band (A) dessen Fördermittel (3,4) von einer hohen variablen Durchschnittsgeschwindigkei auf eine niedrige für alle ijchnittvorgängo gleichbleibende CD
    Geschwindigkeit über elektronische Relais (10) umschaltet, während ihr anderer Kontakt (9 bzw. 9' ) bei Berührung durch das l'urnierband (A) über elektronische Schaltrelais (10) den Messerantrieb (2) ein-und den Antrieb der Förder- mittel (3, 4) auf die hohe Lurchschnittsgeschwindigkeit für CD das Furnierband (A) zurückschaltet.
  2. 2. Steuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fördermittel ( 3,4 ) , die das Furnierband (A) durch die Furnierschere (G) hindurchbewegen, durch zwei Antriebsmotoren (5 und 7) abwechselnd antreibbar sind, von denen der eine (5) mit stufenlos veränderbarer, der andere (7) mit gleichbleibender verhältnismässig niedriger Geschwindigkeit umlauft und die durch eine elektrisch geschaltete, von den Berührungs kontakten (8, 9 bzw. 3', 9') auslösbare Kupplung (Magnetkupplung 6) abwechselnd an die Fördermittel ( 3,4 ) des Furnierbandes (A) bzw. der Furnierstücke (B) anschaltbar sind
DEM18178U 1955-03-18 1955-03-18 Vorrichtung zum steuern elektromotorischer bzw. elektrisch geschalteter antriebe von arbeitsmaschinen, insbesondere furnierscheren. Expired DE1788513U (de)

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DE1788513U true DE1788513U (de) 1959-05-14

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