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DE1786707U - Tauchgeraet mit pressgas- oder druckluftzufuhr. - Google Patents

Tauchgeraet mit pressgas- oder druckluftzufuhr.

Info

Publication number
DE1786707U
DE1786707U DE1956D0012336 DED0012336U DE1786707U DE 1786707 U DE1786707 U DE 1786707U DE 1956D0012336 DE1956D0012336 DE 1956D0012336 DE D0012336 U DED0012336 U DE D0012336U DE 1786707 U DE1786707 U DE 1786707U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
humidifier
water
diving device
compressed air
diving
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1956D0012336
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Draegerwerk AG and Co KGaA
Original Assignee
Draegerwerk AG and Co KGaA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Draegerwerk AG and Co KGaA filed Critical Draegerwerk AG and Co KGaA
Priority to DE1956D0012336 priority Critical patent/DE1786707U/de
Publication of DE1786707U publication Critical patent/DE1786707U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Air Humidification (AREA)

Description

  • D r ä ß er w e r k, Reiner. & Bernh. Dräger, L u b e c k, Moislinger Allee 53 Tauchgerät mit Preßgas-oder Druckluftzufuhr
    Es ist eine Gruppe von Tauchgeräten bekannt, die mit einer im allgemeinen auf dem Rücken des Tauchers angeordneten Preßluftflasche versehen sind, aus der dem Taucher Preßluft zuströmt, wobei die Preßluft entspannt wird. Eine andere Gruppe von Tauchgeräten sind mit einem Schlauch ausgerüstet, durch den dem Taucher Preßluft von einem Druckluftvorrat zugeführt wird, der im allgemeinen oberhalb der Wasseroberfläche steht. Derartige Geräte werden Schlauchtauchgeräte genannt.
  • Die Versorgung eines Tauchers mit Atemluft aus einer Preßluftflasche oder aus einem Druckluftbehälter hat den Nachteil, daß die entspannte Luft verhältnismäßig trocken ist. Die Einatmung trockener Luft ist nachteilig, da die Atmungorgane austrocknen und abkühlen. Bei empfindlichen Personen kann das Einatmen trockener Luft zu Übelsein und Brechreiz führen.
  • Die Neuerung erstrebt, die Nachteile der bekannten Tauchgeräte mit Preßgas-oder Druckluftzufuhr zu vermeiden.
  • Die Neuerung besteht darin, daß die Einatemluft durch einen oder an einem Luftanfeuchter vorbeigeführt wird, der mit dem den Taucher umgebenden Wasser in Verbindung steht. Der Luftanfeuchter wird von dem Wasser gespeist und gibt an die einzuatmende Luft genügend Feuchtigkeit ab.
  • Der Luftanfeuchter kann an oder in der Nähe des Entspannungsventils, z. B. des lungengesteuerten Ventils, oder auch in der Nähe des Mundstückes oder der fauchermaske angeordnet sein.
  • Der Luftanfeuchter kann unterschiedlich ausgebildet sein.
  • Eine eihfache Bauform besteht darin, daß der Luftanfeuchter aus einem porösen Material besteht, das einerseits mit dem umgebenden Wasser in Verbindung steht, und an dem andererseits die Einatemluft vorbeigeführt ist.
  • Als poröses Material kommen alle Materialien in Frage, die Wasser durchtreten lassen, ohne daß sie dabei ihre Form wesentlich verändern oder sich gar zersetzen. Als poröses Material kann Keramik, gebrannter Ton oder dergleichen mit einer geeigneten Porengröße verwendet werden.
  • Als wasseraufsaugende poröse Materialien können auch Papier, Filz, Gummi-bzw. Kunststoffschwamm oder dergleichen dienen. Die Auswahl der Stoffe richtet sich nach den gewünschten Bedingungen. Je nach der Wahl der Stoffe kann der Luftanfeuchter ausgebildet bzw. im Tauchgerät untergebracht sein. Eine einfache Ausführungsform besteht darin, daß der aus einem porösen Material bestehende Luftanfeuohter, in einer Einatmungsleitung angeordnet, über eine in der Einatmungsleitung angeordnete Verbindungsöffnung mit dem umgebenden Wasser verbunden ist, wobei die Verbindungsöffnung derart bemessen ist, daß Wasser nur in bestimmter Menge hindurchtreten kann. Dabei kann anstelle einer Verbindungsöffnung ein poröses Verbindungstück angeordnet sein.
  • Eine andere einfachere Bauform besteht darin, daß der aus porösem Material bestehende und in die Einatmungsleitung eingeschaltete Luftanfeuchter auf seiner Außenseite von dem umgebenden Wasser umspült ist und eine derartige Porengröße besitzt, daß sich der Luftanfeuchter durch Kapillarwirkung mit Wasser vollsaugt, wobei jedoch das Druckgefälle zwischen Wasseraußendruck und dem Druck in dem Atmungssystem nur 'ausreicht, um eine vorbestimmte Menge Wasser auf die Verdampfungsfläche des Anfeuchters gelangen zu lassen. In allen Fällen ist dafür zu sorgen, daß der Wasserzutritt von der Außenseite des Gerätes zum Luftanfeuchter nur so groß ist, daß das durchtretende Wasser praktisch restlos verdampft wird und nicht als Flüssigkeit sich in den Einatmungswegen sammelt. Die Wasserdurchtrittsöffnung bzw. die Porösität oder die Kapillargröße werden dabei so gewählt, daß das Wasser in der gewünschten durchschnittlich zu verdunstenden Menge von außen in den Luftanfeuchter tritt.
  • Der Druck, der in dem Atmungssystem herrscht, richtet sich nach der Bauart des Gerätes. Bei Geräten mit lungengesteuerter Preßluftzufuhr herrscht in dem Atmungsgerät der Druck, bei dem das lungengesteuerte Ventil anspringt. Dabei wird das lungengesteuerte Ventil von einem druckempfindlichen Bauteil wie einer Membran oder dergleichen gesteuert. Für den Anspringdruck ist nun maßgebend, an welcher Stelle des Körpers sich das lungengesteuerte Ventil und in welcher Schwimmlage sich der Taucher befindet. Wenn die Membran des lungengesteuerten Ventils sich auf dem Rücken des Trägers befindet, ist die Membran in der normalen Schwimmlage einem kleineren Wasserdruck ausgesetzt als die übrigen Teile des Tauchgerätes, so daß insbesondere in den tiefer liegenden Teilen des Tauchgerätes im inneren ein geringerer Druck herrscht, als der umgebende Wasserdruck beträgt. Wird der Laftanfeuchter gemäß der Neuerung an dieser Stelle angebracht, wird Wasser durch die Verbindungsöffnung bzw. durch den porösen Körper in das Innere gedrückt. Die porösen Körper können beispielsweise in Form von Rohrstücken Verwendung finden, die in den Atemschlauch eingeschaltet sind, und mit ihrer Außenseite unmittelbar im Wasser liegen* Die porösen Körper können aber auch von einer den Wasseraustritt ermöglichenden Schutzhülle umgeben sein. Die Porösen Körper können aber auch in Form von Platten in die Wandungen der Atemluftwege eingeschaltet sein.
  • Die Verdunstungsoberfläche des Anfeuchters kann unterschiedlich ausgebildet sein. Ist der Luftanfeuchter so ausgebildet, daß die Luft an ihm vorbeistreicht, kann die im Atmungssystem liegende Fläche des Luftanfeuchters durch die Gestaltung wie durch die Anordnung von Rippen oder dergleichen vergrößert sein. Die Rippen können so weit hineinragen, daß die Verdunstungsfläche gleichsam labyrintartig augebildet ist. Eine andere Ausführungsform besteht darin, daß die
    Verdunstungsfläche. des Luftanfeuchters labyrintartig
    0
    ausgebildet ist. Der Anfeuchter kann auch aus mehreren parallel oder in anderer Anordnung zueinander liegenden Röhren oder Flächen bestehen, an denen die Luft vorbeistreicht.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Neuerung schematisch dargestellt, und zwar zeigen Abbildung 1 eine Gesamtansicht des Gerätes, Abbildung 2 einen Längsschnitt durch den Ar-feuchter, Abbildung 3 einen Querschnitt durch Abbildung 2.
  • Die Preßluft ist in der Flasche 1 gespeichert, die mittels des Traggestelles 2 auf dem Rücken getragen wird. Nach Öffnen des Flaschenventils 3 strömt die Preßluft zum lungengesteuerten Membranventil 4, welches bei dem bei der Einatmung entstehenden Unterdruck geöffnet wird, so daß die entspannte Luft durch den Einatemschlauch 5 zum Mundstück 6 strömt. Die ausgeatmete Luft strömt durch den Ausatemschlauch 7 zum im Gehäuse des lungengesteuerten Ventils angeordneten Ausatemventil 8. Zwischen dem. Einatemschlauch 5 und dem Mundstück 6 ist ein Luftanfeuchter 9 eingeschaltet, dessen Einzelheiten in Abbildung 2 dargestellt sind. Der Luftanfeachter besteht aus einem Verbindungsrohr 10, das die Schläuche 5 und 6
    verbindet, und das bei 11 mit Bohrungen versehen ist.
    CD
    Durch die Bohrungen 11 tritt das umgebende Wasser in den Keramikkörper 12. Dieser besteht aus den Teilen 12a und 12b, die im wesentlichen halbzylindrische Mäntel bilden, die jeweils mit nach innen ragenden Rippen 13 versehen sind.
  • Die Rippen 13 sind so gegeneinander versetzt, daß die anzufeuchtende Lu. ft in Wellenbewegungen durch den Anfeuchter geführt wird und so in einer verhältnismäßig großen Oberfläche an dem Anfeuchter vorbeistreicht.
  • Im Bereich der Bohrungen 11 kann der Keramikkörper mit umlaufenden Aussparungen 14 versehen sein, so daß sich das eintretende Wasser gleichmäßig in dem Keramikkörper verteilen kann.

Claims (8)

  1. Schutzansprüche 1.) Tauchgerät mit Preßluft- oder Druckluftzufuhr, dadurch gekennzeichet, daß die Einatemluft durch einen oder an einem Luftanfeuchter vorbeigeführt ist, der mit dem den Taucher umgebenden Wasser in Verbindung steht.
  2. 2.) Tauchgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Luftanfeuchter aus einem porösen Material besteht, das einerseits mit dem umgebenden Wasser in Verbindung steht, und an dem andererseits die Einatemluft vorbeigeführt ist.
  3. 3.) Tauchgerät nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der aus einem porösen Material bestehende Luftanfeuchter, in einer Einatmungsleitung angeordnete über eine in der Einatmungsleitung angeordnete Verbindungsöffnung mit dem umgebenden Wasser verbunden ist, wobei die Verbindungsöffnung derart bemessen ist, daß Wasser nur in bestimmter Menge hindurchtreten kann.
  4. 4.) Tauchgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß anstelle einer Verbindungsöffnung ein poröses Verbindungstück angeordnet ist.
  5. 5.) Tauchgerät nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der aus porösem Material bestehende und in die Einatmungsleitung eingeschaltete Luftanfeuchter auf seiner Außenseite von dem umgebenden Wasser umspült ist und eine derartige Porengröße besitzt, daß sich der Luftanfeuchter durch Kapillarwirkung mit Wasser vollsaugt, wobei jedoch das Druckgefälle zwischen Wasseraußendruck und dem Druck in dem Atmungssystem nur ausreicht, um eine vorbestimmte Menge Wasser auf die Verdampfungsfläche des Anfeuchters gelangen zu lassen.
  6. 6.) Tauchgerät nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die im Atmungssystem liegende Fläche des Luftanfeuchters durch ihre Gestaltung wie durch die Anordnung von Rippen oder dergleichen vergrößert ist.
  7. 7.) Tauchgerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Verdunstungsfläche des Laftanfeuchters labyrintartig ausgebildet ist.
  8. 8.) Tauchgerät nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Verdunstungsfläche des Luftanfeuchters als grobporiger Siebfilter oder dgl. ausgebildet ist, durch das die Einatemluft geleitet wird.
DE1956D0012336 1956-05-19 1956-05-19 Tauchgeraet mit pressgas- oder druckluftzufuhr. Expired DE1786707U (de)

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DE1956D0012336 DE1786707U (de) 1956-05-19 1956-05-19 Tauchgeraet mit pressgas- oder druckluftzufuhr.

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DE1956D0012336 DE1786707U (de) 1956-05-19 1956-05-19 Tauchgeraet mit pressgas- oder druckluftzufuhr.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1786707U true DE1786707U (de) 1959-04-09

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ID=32858132

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1956D0012336 Expired DE1786707U (de) 1956-05-19 1956-05-19 Tauchgeraet mit pressgas- oder druckluftzufuhr.

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DE (1) DE1786707U (de)

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