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DE1786791U - Spannzange. - Google Patents

Spannzange.

Info

Publication number
DE1786791U
DE1786791U DE1958N0009071 DEN0009071U DE1786791U DE 1786791 U DE1786791 U DE 1786791U DE 1958N0009071 DE1958N0009071 DE 1958N0009071 DE N0009071 U DEN0009071 U DE N0009071U DE 1786791 U DE1786791 U DE 1786791U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
handle
clamping jaw
sleeve
collet
swivel joint
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1958N0009071
Other languages
English (en)
Inventor
Siegfried Nadolny
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1958N0009071 priority Critical patent/DE1786791U/de
Publication of DE1786791U publication Critical patent/DE1786791U/de
Expired legal-status Critical Current

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Landscapes

  • Gripping Jigs, Holding Jigs, And Positioning Jigs (AREA)

Description

  • "Spannzange" Die Neuerung betrifft eine verbesserte Spannzange einer für ein zeitweises festes Zusammenklammern zweier Werkstücke geeigneten Art. Bei den üblichen Ausführungsformen bilden im Gegensatz zu sonstigen Zangen die beiden Spannbacken und ihre Griffe nicht zwei sich kreuzende und gelenkig verbundene starre Hebel, sondern nur die eine, und zwar die Spannbacke mit dem längeren Griff sitzt' starr an diesem, während die andere Spannbacke darunter am gleichen Griff angelenkt, ihr zugehöriger, im allgemeinen kürzerer Griff mit Abstand von diesem Drehpunkt an der Spannbacke drehbar gelagert ist. Damit sich schließlich beim Zusammendrücken und Auseinanderspreizen der Griffe das Zangenmaul schließt und öffnet, bedarf es dann noch eines bekannten Spannhebelsystems, dessen Funktion im wesentlichen darin besteht, die Schließ-und Öffnungsbewegung der Griffe in eine entsprechende Schwenkbewegung der gelenkig gelagerten Spannbacke um ihren am längeren Griff ruhenden Drehpunkt umzuwandeln. Ein solches Spannhebelsystem benötigt auch die neuartige Spannzange, in welchem Zusammenhang es auch noch näher erläutert vdrd.
  • Die, Spannzange gemäß der Neuerung kennzeichnet sich, wie die Figur veranschaulicht, durch ein längs des zur feststehenden Spannbacke 1 gehörenden Zangengriffes 5 nur durch Betätigung eines Antriebs, z. B. Schneckentriebs 7 verschiebbares, sonst aber feststehendes Führungglied 4, 4a, 4b, etwa in Form einer über diesen Griff geschobenen
    Muffe oder'Hülse für das von diesem Griff 5 zu haltende Drehgelenk 3
    der beweglichen Spannbacke 2.
  • Der Zweck dieser Ausbildung ist die Verstellbarkeit der Breite des.
  • Zangenmaules durch die Verschiebbarkeit des Drehgelenks 3 für die bewegliche Spannbacke 2 ; : m längeren Zangengriff 5e während bei Spannzangen der bekannten Art lediglich der Öffnungswinkel des Zangenmaules, etwa durch eine verstellbare Lage des Stützhebeldrehgelenks für das Spannhebelsystem am längeren Griff zu der Dicke der zu fassenden Gegenstände passend eingestellt werden konnte. Daher haben die beiden Zangenbacken bei der bekannten Zangenart im gespannten Zustand je nach der Einstellung eine verschiedene Winkellage gegeneinander, so daß die Rutschfestigkeit des Zangensitzes sehr unterschiedlich ist. Demgegenüber soll es gerade das Kennzeichen der vorliegenden neuartigen Spannzange sein, daß unabhängig von der Einstellung der Maulbreite 11 die Zangenbacken 1 und 2 im gespannten Zustand stets gegenseitig die gleiche, vorzugsweise im wesentlichen parallele Lage zueinander haben. Diese Ausbildung hat aber für die Handhabung wichtige Vorzüge, da unabhängig von der Einstellung und der Dicke der zusammenzuklammernden Gegenstände ein rutschfester Sitz der Zange gesichert ist.
  • Weitere Eigenheiten der neuen Spannzange, die sich aus diesem Grundgedanken ergeben, sind ebenfalls aus der Figur ersichtlich.
  • Das Drehgelenk 3 für die bewegliche Zangenbacke 2 und das Drehgelenk 12 für den Stützhebel 9 des Spannhebelsystems sitzen mit gleichbleibendem Abstand am oberen bezw. unteren Ende 4a bezw.
  • 4b der gleichen, über den Griff 5 geschobenen Muffe bezw. Hülse 4, die somit als Führungsglied wirkt und mittels eines Gewindes, vorzugsweise eines Schneckentriebs 7 längs des Griffes 5 der festen Spannbacke 1 verschiebbar und in gewünschter Lage feststellbar ist.
  • Infolgedessen ist gewährleistet, daß auch im entspannten Zustand die beiden Spannbacken immer den gleichen maximalen Öffnungswinkel haben. Um nun die Breite des Zangenmaules 11 besser der Dicke der zusammenzuklemmenden Gegenstände entsprechend einstellen zu können, ist zweckmäßig am Rücken des Griffes 5 eine Spannweitenmarkierung'5c und auf der beweglichen Muffe eine Ablesemarke 13 angebracht oder umgekehrt. Die Wirkung des an sich bekannten Spannhebelsystems, ist folgende, Wird der bewegliche, vorzugsweise kürzere Zangengriff 6 an den feststehenden Griff 5 angedrückt, dann bewegt sich auch der an der unteren Hälfte 5b des Griffes 5 bezw. am unteren Ende der Muffe 4 einerseits und an der oberen Hälfte 6a des beweglichen Griffes 6 angelenkte Stützhebel 9 gegen den längeren Griff 5, so daß der von der oberen Hälfte 6a des kürzeren Zangengriffes und vom Stützhebel 9 ausgespannte stumpfe Winkel bis auf 1800 erweitert wird. Sobald infolgedessen das Drehgelenk 14 des Stützhebels 9 am Griff 6 und schließlich das Drehgelenk 12 des Stützhebels 9 am Führungsglied 4 in einer geraden Linie liegen ; ist die Zange gespannt und kann sich nicht selbst wieder lösen, weil der vom gespannten Gegenstand auf die Zangenbacken ausgeübte Druck dann kein Drehmoment auf den Stützhebel ausüben kann, das zu einer
    Öffnung der Zange und einer Lockerung des Griffes führen könnte.
    Dasselbe gilt für eine Spannfeder 8, welche im allgemeinen ledig-
    lieh dazu diente nach Öffnen der Spannzange die Spannbacken bezw.
    genügend'.
    ihre Griffe mit einer/grdBen Kraft auseinander zu halten, damit
    die Handhabung ermöglicht wird, ohne cM die Griffe beim Aufnehmen
    der Zange sofort widerstandslos zusammenklappen. Um ohne Umgreifen
    die Zange wieder lösen zu können, ist, wie an sich bekannt, ein Lösehebel 10 vorgesehen, der beweglich an der unteren Hälfte des Griffes 6 angelenkt ist und am Stützhebel 9 abstützt wie die Figur
    zeigt. Wird anstelle des kurzen, Zangengriffes 6 dieser Lösehebel 10
    gegen den festen Griff 5 gedrückt, so spreizt er damit den beweg-
    lichen Zangengriff 6 ab, und die Zange wird geöffnet.
  • Die beschriebene Eigenart der neuen Spannzange setzt voraus, daß ihre Spannbacken im wesentlichen senkrecht zu den Griffen sitzen und keine Verlängerung derselben bilden, da sonst eine Parallelverschiebung der Backen nicht zu einer Verbreiterung des Zangenmaules 11 führen würde. Die Spannzangen der beschriebenen
    Art können in verschiedener Größe hergestellt werden.
    \'

Claims (1)

  1. Ansprüche : 1.) Spannzange mit einer vorzugsweise am längeren Griff (5) feststehenden Spannbacke (1), mit einer am kürzeren Griff (6) beweglich angelenkten Spannbacke (2),'welche außerdem in einem vorzugsweise vom längeren Griff (5) gehaltenen Drehgelenk (3) drehbar gelagert ist und mit einem am für- zeren Griff (6) angreifenden Spannhebel (9) für die beweg-
    liche Spannbacke (2), gekennzeichnet durch ein längs des zur feststehenden Spannbacke (1) gehörenden Zangengriffes (5) nur durch Betätigung eines besonderen Antriebs, z. B. mittels eines Schneckentriebs (7) verschiebbares, sonst aber feststehendes Führungsglied (4, 4a, 4b) etwa in Form einer über diesen Griff geschobenen Muffe oder Hülse, für das von diesem Griff (5) zu haltende Drehgelenk (3) der beweglichen Spannbacke (2). 2.) Spannzange nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stützhebel (9)'für das an sich bekannte Spannhebelsystem drehbar sowohl am beweglichen Griff (6) als auch in einem Stützlager (12) am unteren Ende des z. B. muffenartigen Führungsgliedes (4) angelenkt ist, so daß dieses Läger vom Drehgelenk (3) der beweglichen Spannbacke (2) in jeder Stellung stets gleichen Abstand hat.
    3.) Spannzange nach den Ansprüchen 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Rücken des Griffes (5) mit einer Spannweitenmarlierung (5c) versehen ist, und die zugehörige Ablesemarke (13) auf der Verstellmuffe (4) angebracht ist oder umgekehrt.
    4.) Spannzange nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch. gekennzeichnetpdaß die Spannbacken (1,2) eine derartige Lage haben, daß sie in gespanntem Zustand im wesentlichen senkrecht an den Griffen sitzen.
DE1958N0009071 1958-09-27 1958-09-27 Spannzange. Expired DE1786791U (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1958N0009071 DE1786791U (de) 1958-09-27 1958-09-27 Spannzange.

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DE1958N0009071 DE1786791U (de) 1958-09-27 1958-09-27 Spannzange.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1786791U true DE1786791U (de) 1959-04-09

Family

ID=32861110

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1958N0009071 Expired DE1786791U (de) 1958-09-27 1958-09-27 Spannzange.

Country Status (1)

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DE (1) DE1786791U (de)

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