DE1786335B - Briefumschlagherstellungsmaschine - Google Patents
BriefumschlagherstellungsmaschineInfo
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Description
angeordnet sind, dadurch gekennzeich- io malerweise über eine fernsteuerbare Bremskupp-
n e t, daß ein getrenntes Einstellsystem, beste- lung (79) steuerbaren, mit dem Maschinenantrieb
hend aus einer von einem Verstellmotor (102) an- (2) verbundenen Zylinder (75) aufweist, der beim
getriebenen Haupteinstellwelle (32), vorgesehen Ausrücken der Bremskupplung (79) und beim
ist, durch welches jeder Bearbeitungsmechanis- Einrücken einer weiteren Bremskupplung (80) mit
mus individuell unabhängig von dem normalen 15 dem Stellantrieb (32,102) in Verbindung gebracht
Maschinenantrieb (2) mittels eines über eine werden kann (F i g. 6).
Steuerungseinrichtung (103) vorherbestimmten 11. Briefumschlagherstellungsmaschine nach
Programms, auf welches das Einstellsystem auto- Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zumin-
matisch antwortet, einstellbar ist. dest ein verstellbarer Mechanismus zwei mit Ge-
2. Bncfumschlagherstellungsmaschine nach 20 winden versehene Spindeln (50, 56) aufweist, wo-Anspruch
1, dadurch gekennzeichnet, daß als Be- bei die Spindel (50) die Verstellung in Längsrichwegungsübertragungseinrichtungen
für die einzel- tung und die Spindel (56) über einen Schneckennen verstellbaren Mechanismen zumindest je eine antrieb (57, 58) die Verstellung rechtwinklig zu
Welle oder Spindel (19, 40,50,78,91) vorgesehen der anderen Verstellung veranlaßt (F i g. 5)
ist. 25
3. Briefumschlagherstellungsmaschine nach
Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei verstellbaren Mechanismen mit Parallelführung ohne
Drehung um die Welle oder Spindel als Bewe- Die Erfindung betrifft eine Briefumschlagherstel-
gungsübertragungseinrichtung eine zweite paral- 30 lungsmaschine zum wahlweisen Bearbeiten von Brief-
lele Welle oder Spinde! (56, 90) vorgesehen ist. umschlagzuschnitten verschiedener Größe, beste-
4. Briefumschlagherstellungsmaschine nach hend aus einem länglichen Rahmen, in dem alle EinAnspruch
2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß richtungen zur fortlaufenden Bearbeitung der Briefzumindest
eine Spindel als Betätigungsübertra- umschlagzuschnitte auf ihrem Förderweg durch die
gungseinrichtung mit von der Längsmitte (22, 53) 35 Maschine in Abständen voneinander verstellbar anausgehenden
entgegengesetzten Gewinden (21, geordnet sind.
20, 51, 52) versehen ist. In der deutschen Patentschrift 1 218 273 wird eine
5. Briefumschlagherstellungsmaschine nach Maschine zur Herstellung von Briefumschlägen be-Anspruch
1, dadurch gekennzeichnet, daß alle Be- schrieben, die in einem Abstand angeordnete einstellwegungsübertragungseinrichtungen
der verstell- 40 bare Mechanismen aufweist, welche durch normale baren Mechanismen mit der gemeinsamen Stell- Ubertragungseinrichtungen mit einem üblichen Anwelle
(32) und dem diese antreibenden Motor triebsmechanismus verbunden sind. Bei dieser Ma-
(102) in lösbarer Antriebsverbindung stehen. schine werden die normalen Antriebsmechanismen
6. Briefumschlagherstellungsmaschine nach bestimmter gruppierter Kerbungs-, FaIt- und Abgabe-Anspruch
1, dadurch gekennzeichnet, daß die 45 mechanismen mit dem Antriebsmechanismus gekop-Kupplungseinrichtungen
(28, 69, 70, 99) mit elek- pelt, wobei die entsprechenden Antriebsmechanismen
trischen Signal- oder Impulssteuerungseinrichtun- in Bezug aufeinander eingestellt werden können, wenn
gen ausgerüstet sind. man von einer Umschlaggröße auf die andere über-
7. Briefumschlagherstellungsmaschine nach geht. Diese Maschine ermöglicht es nicht, jeden Me-Anspruch
1, dadurch gekennzeichnet, daß zumin- 50 chanismus für sich einzustellen, und zwar unabhängig
dest eine Bewegungsübertragungseinrichtung der von dem normalen Maschinenantrieb durch ein vorverstellbaren
Mechanismen während der Arbeits- herbestimmtes Programm, das automatisch in das
weise der Briefumschlagherstellungsmaschine mit Einstellsystem eingespeist werden kann.
dem Maschinenantrieb (2) oder einem Stellantrieb Die deutsche Patentschrift 794 401 betrifft Mecha-
(102, 32) über eine Bremskupplung (42, 80) in 55 nismen zur Durchführung von relativen Einstellungen
Verbindung steht, die durch Fernsteuerung mit des normalen Antriebsaggregats während des Betriebs
Steuersignalen oder -impulsen entsprechend der einer Papiersack-Herstellungsmaschine. Bei der Ma-
Größenänderung der Zuschnitte (6) ein- oder aus- schine nach dieser Patentschrift ist es nicht möglich,
rückbar eingerichtet ist. auf die verschiedenen Mechanismen unabhängig von
8. Briefumschlagherstellungsmaschine nach 60 dem normalen Antrieb einzuwirken.
Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß für Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, die
einen oder mehrere verstellbare Mechanismen Möglichkeit zu schaffen, den Zeitbedarf und den Bezwei
Spindeln in Parallelanordnung vorgesehen darf an geschultem Personal zu vermindern, der notsind,
die miteinander in gegenseitiger Antriebsver- wendig ist, um individuell viele Mechanismen in einer
bindung zur übereinstimmenden Drehbewegung 65 Briefumschlagherstellungsmaschine zwischen den
stehen (F i g. 8). Durchgängen einzustellen. Diese Aufgabe wird bei
9. Briefumschlagherstellungsmaschine nach einer Maschine der eingangs geschilderten Gattung
Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß zumin- gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß ein getrenn-
3 4
tes Einstellsystem, bestehend aus einer von einem Neueiastellung der verschiedenen Mechanismen in
Verstellmotor angetriebenen Haupteic;tellwelle, vor- der Maschine durch ferngesteuerte Rotation der entgesehen
ist, durch welches jeder Bearbeitungsmecha- sprechenden Stellwellen, in der Schaffung einer mit
nismus individuell unabhängig von dem normalen zahlreichen Computerprogrammen leicht verbindba-Maschinenantrieb
mittels eines über eine Steuerungs- 5 ren Anordnung, deren Einstellglieder unabhängig von
einrichtung vorherbestimmten Programms, auf wel- dem Maschinenantrieb funktionieren, und welche
ches das Einstellsystem automatisch antwortet, ein- schnellaufende Briefumschlagsherstellungsmaschinen
stellbar ist. für relativ häufigen Wechsel in der Größe der Brief-Gegenüber
der in der erwähnten deutschen Patent- umschlagzuschnitte und für kleine Mengen verschieschrift
1218 273 beschriebenen Vorrichtung werden io dener Größe verwendbar machen,
nach der Erfindung keine Mechanismengruppen mit- Die Erfindung ist in der nachfolgenden Beschreitels üblicher Antriebe gekuppelt, sondern es wird viel- bung im Zusammenhang mit den Figuren der Zeichmehr ein getrenntes Einstellsystem zur Verfügung ge- nung näher erläutert, die mehrere Ausführungsformen stellt, mit dessen Hilfe jeder Mechanismus für sich von verstellbaren Mechanismen in einer Briefumeingestellt werden kann, und zwar unabhängig von 15 Schlagherstellungsmaschine wiedergeben. Es zeigt
dem normalen Maschinenantrieb durch ein vorherbe- Fig. la und Ib eine Ausführungsform einer stimmtes Programm, das automatisch in das Einstell- schnellaufenden Briefumschlagsherstellungsmaschine system eingespeist werden kann. Daher wird gegen- mit den Einrichtungen nach der Erfindung in Seitenüber dieser bekannten Vorrichtung ein erheblicher ansichten,
nach der Erfindung keine Mechanismengruppen mit- Die Erfindung ist in der nachfolgenden Beschreitels üblicher Antriebe gekuppelt, sondern es wird viel- bung im Zusammenhang mit den Figuren der Zeichmehr ein getrenntes Einstellsystem zur Verfügung ge- nung näher erläutert, die mehrere Ausführungsformen stellt, mit dessen Hilfe jeder Mechanismus für sich von verstellbaren Mechanismen in einer Briefumeingestellt werden kann, und zwar unabhängig von 15 Schlagherstellungsmaschine wiedergeben. Es zeigt
dem normalen Maschinenantrieb durch ein vorherbe- Fig. la und Ib eine Ausführungsform einer stimmtes Programm, das automatisch in das Einstell- schnellaufenden Briefumschlagsherstellungsmaschine system eingespeist werden kann. Daher wird gegen- mit den Einrichtungen nach der Erfindung in Seitenüber dieser bekannten Vorrichtung ein erheblicher ansichten,
Vorteil erzielt. 20 F i g. 2 einen Seiteneinstellmechanismus mit einer
Ähnliche Überlegungen gelten hinsichtlich der Spindel mit entgegengesetzten Gewinden, in perspek-
dcutschen Patentschrift 974 401, da nach der Erfin- tivischer Teilansicht,
dung ein getrennt koordiniertes Einstellsystem zur F i g. 3 einen Übertragungsmechanismus für die
Verfügung gestellt wird, welches auf die verschiede- Briefumschlagzuschnitte mit Vakuumeinrichtung, denen
Mechanismen unabhängig von dem normalen An- 25 ren wirksame Sauglöcher verstellt werden können, in
trieb einwirkt. perspektivischer Ansicht,
Als Bewegungsübertragungseinrichtung für die ein- F i g. 4 den Mechanismus nach F i g. 3 mit den An-
zelnen verstellbaren Mechanismen ist zumindest eine triebs- und Verstelleinrichtungen in vergrößertem
Welle oder Spindel vorgesehen, die mit von ihrer Längsmittelschnitt,
Längsmitte ausgehenden, entgegengesetzten Gewin- 30 F i g. 5 einen Ecksäulenhaltemechanismus mit in
den versehen werden kann. zwei Richtungen einer Ebene zueinander verstellba-
In der praktischen Ausführung der Erfindung sind ren Ecksäulen in schematischer, perspektivischer
die in der Maschin; angeordneten und aufeinanderfol- Teildarstellung,
gend wirksamen verstellbaren Mechanismen nicht in F i g. 6 einen Falzmechanismus mit Drehlageein-
ihrer Funktion, sondern nur darin geändert, daß ihre 35 Stelleinrichtungen in schematischer-perspektivischer
Verstellung oder Neueinstellung bei Bedarf durch Teildarstellung,
Drehung je einer Welle oder Spindel durchgeführt F i g. 7 den Mechanismus nach F i g. 6 in vergrößerwerden
kann, die mit Einrichtungen zur Abschaltung tem Längsmittelschnitt zur Veranschaulichung des
des Mechanismus von dem Maschinenantrieb für die Zusammenhangs zwischen der normalen Antriebsein-Dauer
der Neueinstellung, falls notwendig, zusam- 40 richtung und der Verstelleinrichtung,
menarbeitet. F i g. 8 ein Paar paralleler Längslaufschienen mit Dabei ist für viele solcher Mechanismen ein ge- Seiteneinstelleinrichtung in schematischer-perspektimeinsames Einstellglied, wie eine längs des Maschi- vischer Teildarstellung;
menarbeitet. F i g. 8 ein Paar paralleler Längslaufschienen mit Dabei ist für viele solcher Mechanismen ein ge- Seiteneinstelleinrichtung in schematischer-perspektimeinsames Einstellglied, wie eine längs des Maschi- vischer Teildarstellung;
nengestells entlang geführte Hauptstellwelle vorgese- F i g. 9 einen Teil eines gelochten Registrierstrei-
hen, die über Bewegungsübertragungsmittel und Ab- 45 fens oder -bandes für Informationsdaten über die
schaltmittel mit den einzelnen Wellen der verstellba- praktische Anwendung der Maschine nach der Erfin-
ren Mechanismen in Verbindung steht. Die Abschalt- dung in Draufsicht.
glieder weisen elektrisch gesteuerte Kupplungen auf, Mit 1 ist ein Ausführungsbeispiel einer schnellauwelche
wahlweise die Haupteinstellwelle mit den ein- fenden Briefumschlagsherstellungsmaschine, wie sie
zelnen Wellen oder Spindeln der verstellbaren Mecha- 50 im Handel auf den Markt gebracht wird. Diese Manismen
verbinden oder trennen, wobei für die wahl- schine ist entsprechend der Erfindung abgeändert und
weise Rotation der Stellwelle ein Haupistellmotor damit ausgerüstet, um die praktische Anwendung der
vorgesehen ist. Ein Computer wandelt die den geän- Erfindung und deren Funktionen zu erläutern. Die
derten Abmessungen der Briefumschlagzuschnitte Maschine weist einen Hauptantriebsmotor 2, einen
entsprechenden Eingangssignale in Ausgangssignale 55 Fensterschneidteil 3, ein Druckwerk 4 für Außenfür
koordinierte Umdrehungen des Hauptstellmotors druck, einen Zuschnittsführungsteil S zur Zufuhr von
zur Betätigung der Kupplungen und Bremskupplun- Zuschnitten 6 in die Maschine und eine Druckeinrichgen
um. So können eine große Zahl von Verstellungen tung 7 für Innendrucke auf den Zuschnitten 6 auf.
von Mechanismen fortlaufend und/oder gleichzeitig Die Maschine 1 enthält auch eine Fensteranbringeohne direkten Kontakt mit der Maschine und mit star- 60 station 8, eine Verschlußklappen-Gummierungseinker Reduzierung an Zeit, Geschicklichkeit und Irr- richtung 9, einen Trocknungskanal 10, eine Heizeintumsgefahren durchgeführt werden. richtung 11 für diesen, eine FaIt- und Falzeinrichtung Die Hauptzwecke der Erfindung bestehen in der be- 12 und eine Ausgabestation 13 für die fertigen Briefträchtlichen Reduzierung an Zeit und Geschicklich- umschläge.
von Mechanismen fortlaufend und/oder gleichzeitig Die Maschine 1 enthält auch eine Fensteranbringeohne direkten Kontakt mit der Maschine und mit star- 60 station 8, eine Verschlußklappen-Gummierungseinker Reduzierung an Zeit, Geschicklichkeit und Irr- richtung 9, einen Trocknungskanal 10, eine Heizeintumsgefahren durchgeführt werden. richtung 11 für diesen, eine FaIt- und Falzeinrichtung Die Hauptzwecke der Erfindung bestehen in der be- 12 und eine Ausgabestation 13 für die fertigen Briefträchtlichen Reduzierung an Zeit und Geschicklich- umschläge.
keit für die Neueinstellung von Schnellauf enden Brief- 65 Die Maschine 1 ist auf einem langgestreckten Rah-
umschlagherstellungsmaschinen beim Übergang auf men 14 aufgebaut, das einen Durchlaufweg 15 für die
Briefumschlagzuschnitte mit anderen Abmessungen Briefumschlagzuschnitte 6 bildet. Weitgehend ver-
als vorher, in der Schaffung einer automatischen änderbare Briefumschlagaufnahme- und -berührungs-
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glieder sind in der Maschine 1 zum Fördern der Zu- zu können, müssen entsprechende Bereiche von Saugschnitte
6 in einer vorbestimmten Beziehung auf ih- löchern unwirksam und geschlossen werden und anrem
Durchgangsweg 15 in der Maschine vorgesehen. dere wirksam gemacht oder geöffnet werden.
Eine Mehrzahl von verstellbaren Mechanismen, Zu diesem Zweck ist in dem Saugzylinder 33 ein invon
denen einige ausgewählte Ausführungsbeispiele 5 nerer Kern 38 mit ausgeschnittenen Teilen 39 vorgeim
nachfolgenden erörtert werden, sind in Abständen sehen, um zwischen bestimmten ausgewählten Saugentlang
dem Durchlaufweg 15 zur aufeinanderfolgen- lochbereichen und der Saugleitung 35 eine Verbinden
Einwirkung auf die Briefumschlagzuschnitte 6 an- dung herzustellen.
geordnet. Antriebsglieder 16 stellen Zwischenverbin- Durch Drehung des Kerns 38 relativ zum Hohlzy-
dungen zwischen viele entsprechende verstellbare Me- io linder 33 werden gewisse Bereiche von Löchern 34 ge-
chanismen zur Koordinierung der Wirkungen und schlossen oder geöffnet.
Funktionen derselben her und werden selbst von Der Saugzylinder 33 und sein Kern 38 sind auf
einem Hauptmotor 2 angetrieben. einer gemeinsamen Welle 40 angeordnet, wobei der
Die zur Veranschaulichung ausgewählten Mecha- Zylinder 33 mit dem Antriebszahnrad 37 starr vernismen
sind dadurch gekennzeichnet, daß sie je eine 15 bunden ist. Während des Arbeitens der Briefummit
ihnen verbundene rotierende Welle aufweisen, mit Schlagherstellungsmaschine wird der Kern 38 durch
deren Hilfe sie für vei-schieden dimensionierte Brief- seine elektrische Bremskupplung 41 von dem Zylinumschläge
eingestellt werden können. Teile von be- der 33 mitgenommen. Eine elektrisch betätigte Kuppvorzugten
entsprechend verstellbaren Mechanismen lung 42 ist auf der Welle 40 neben der Bremskupplung
sind in den F i g. 2 bis 8 dargestellt und werden im 20 41 angeordnet und mit einem drehbaren Kettenrad 43
nachfolgenden beschrieben. starr verbunden. Das Kettenrad 43 steht über eine In Fi g. 2 enthält ein Teil von einem Klappentrenn- Kette 44, ein Kettenrad auf der Welle 45, die Kegelmechanismus
17 ein Paar von in verstellbaren Ab- zahnräder 46 und 47 mit der Hauptstellwelle 32 im
stand voneinander angeordnete Führungen 18, die Abstand von dem Kegelzahnrad 31 (F i g. 1 a) in Annach
der Erfindung teilweise auf eine Welle 19, die 25 triebsverbindung.
von einer mittleren Stelle 22 ausgehend mit entgegen- Um die Winkellage zwischen dem Kern 38 und dem
gesetzten Gewinden 20, 21 versehen ist, mit denen die Zylinder 33 zu ändern, wird die Bremskupplung 41
Führungen 18 entsprechend im Eingriff stehen, so daß betätigt, um die normalerweise wirksame Mitnah-
sie auf einer Gleitstange 23 seitwärts zueinander ver- meverbindung zwischen Kern 38 und Zylinder 33 zu
stellt werden können, ohne daß sie sich um die Spindel 30 lösen, während die Kupplung 42 eingerückt wird, um
19 drehen können. den Kern 38 getrennt anzutreiben. Der Zylinder 33
Bei Drehung der Spindel 19 bewegen sich die Füh- wird durch das Zahnrad 37 und dessen Verbindung in
rungen 18 in entgegengesetzten seitlichen Richtungen. einer festen Lage gehalten. Die Drehung der Welle 32
Auf dem freien Ende der Spindel 19 ist ein Kettenrad erzeugt bei Betätigung der Bremskupplung 41 und der
24 befestigt, das über eine Kette 25 mit einem auf 35 Kupplung 42 eine Relativdrehung zwischen Kern 38
einer Welle 27 befestigten Kettenrad 26 in Antriebs- und Zylinder 33 um den Winkelbereich, um den die
verbindung steht. Die Welle 27 ist am anderen Ende Welle 32 gedreht wird.
mit einer elektrisch betätigten Kupplung 28 verbun- In F i g. 5 ist der Mechanismusteil für einen Zufüh-
den, über die sie mit einer Welle 29 gekuppelt werden rungsstapeltisch 48 mit Zuschnitt-Eckposten 49
kann, auf der ein Kegelrad 30 befestigt ist das mit 40 wiedergegeben. Zum Ausgleich von Zuschnittabmes-
einem Kegelrad 31 auf einer rotierenden Hauptstell- sungsänderungen müssen die Pfosten 49 in der Ebene
welle 32 befestigt ist, die sich entlang dem Gestell 14 des Stapeltisches 48 in zwei Richtungen verstellbar
erstreckt. sein. Zu diesem Zweck ist eine erste drehbare Welle
Bei Drehung der Hauptstellwelle 32 und bei einge- 50 mit von der Längsmitte 53 ausgehenden, entgegen-
drückter Kupplung 28 wird die Welle 27 und damit 45 gesetzten Gewinden 51, 52 vorgesehen, die mit ent-
auch die Welle 19 in Umdrehung versetzt und die seit- sprechenden, auf Trägern 55 zum indirekten Tragen
liehe Einstellung der Führungen 18 bewirkt Bei aus- der Pfosten 49 aufgebrachten Blöcken 54 in Eingriff
gerückter Kupplung 28 unterbleibt bei Drehung der stellen.
Welle 32 jedoch die Drehung der Welle 19 und die Bei Drehung der Welle 50 werfen die Pfosten 49
seitliche Einstellung der Führungen 18. 50 zueinander und zu der Längsmitte 53 der Welle 50
In F ig. 3 und 4 ist die Einstelleinrichtung für einen verstellt. Dadurch werfen die Pfosten 49 quer zur
Saug- und Vakuumzylinder 33 zum Ergreifen und Briefherstellungsmaschine symmetrisch verstellt. Zur
Vorwärtsbewegen von Briefumschlagzuschnitten 6 Verstellung der Pfosten 49 in Längsrichtung der Ma-
durch Drehung des Zylinders 33 wiedergegeben. Der schine ist eine Welle 56 mitFederkefleinrichtungzum
Zylinder 33 besitzt eine Mehrzahl von Sauglöchem 34 55 Eingriff mit Schneckeneinrichtungen 57 vorgesehen,
zum Anziehen und Halten von Briefumschlagzu- Die Schneckeneinrichtungen 57 stehen mit Schnek-
schnitten 6 gegen den Umfang des Zylinders 33 in ver- kenrädern 58 in Eingriff, die auf von Tragblöcken 60
schiedenen Winkerbereichen desselben. für die Pfosten 49 ausgehenden Gewindespindeln 59
Über eine Vakuumrohrleitnng 35 und eine geeig- sitzen, wobei die Tragblöcke 60 gleitend auf den Trä-
nete Drehverbindung mit Ventil 36 wirf in dem In- 60 gern 55 angeordnet sind. Bei Drehung der Welle 56
nern des Zylinders 33 ein Vakuum erzeugt und auf die gierten die Blöcke 60 auf den Trägern 55 in Längsrich-
Zuschnitteö eine Saug- und Haltewirkung ausgeübt tang der Briefumschlagherstellungsmaschme, wo-
Der Saugzylinder 33 wird durch ein mit einem der An- durch die auf ihnen befestigten Eckpfosten 49 verstellt
triebsgüeder 16 in Antriebsverbindnng stehendes werfen.
Zahnrad 37 in Umdrehung versetzt wenn die Brief- 65 Die Wellen 50 und 56 tragen auf ihnen befestigte
Umschlagsherstellungsmaschine normal arbeitet Um Kettenräder 60 und 61, die über Ketten 63 und 64 und
aufeinanderfolgende Zuschnitte 6 mit verschiedenen Kettenräder 65 und 66 mit Wellen 67 und 68 in AnAbmessungen
durch den Saugzylinder 33 beeinflussen triebsverbindung stehen. Die Wellen 67 und 68 enden
ι nri«* hptätiPten Kupplungen 69 Ein Hauptstellmotor 102 treibt die Hauptstellwelle
elektrisch bei^^^n ^ £ 32 in einer Drehrichtung oder in der entgegengesetz-
Größenänderungen der Bnefumschlagzuscnnitte §er g zJchnitte entsprechende Ausgangssignale oder
verstellt. Klappenfalzmecha- io -impulse umwandelt, die entsprechende Umdrehun-
In F ι g. 6 und 7 ist ein ™ ««J"^™ ^ gendes Hauptstellmotors 102 mit den koordinierten
nismus mit einem ψ^Ι^.^™™™^ Betätigungen der vorher beschriebenen Kupplungen
76 wiedergegeben^ die in ihrer ^"^^erden und Bremskupplungen bewirken. Elektrische Leitun-
Antnebszahnrad 77 auf der WeUe 78 vast«£*™™£ m und ^5 ü|ertragen Signale oder Steuerim-
müssen, wenn Größenänderungen in den Zuschmt _ 8»^ dem Computer B 103 übereinstimmend nach
ten 6 dies erfordern d Stellmotor 102 und nach den entsprechenden
^F^^W^^^^^SSer Kupplungen und Bremskupplungen, um die ge-
1W ZduStf · t ir^kuiXne 79 to lösbarer wünschten Verstellungen gleichzeitig und/oder hin-
Welle 78 befestigte »«"^Ä ^ Addern tereinanderfolgend zu bewirken. Die Signalsteue-
^^^i^fktSh betäSte Kupplung 80 ist N rungsanordnuSg ist auch in wünschenswerter Weise
J hhr a ar JJf d^ÄÄSrtSdSt be8i ihrer mit der Steuerung des Hauptantriebsmotors 2 verbun-
d^rehbarauf derWellevegeiagenu ^ für gewisse Mechanismen, wie z.B. den
Einruckung mit dem Zylinder 75 in Mitnanmev Klappentrennmechanismus 17, die Verstellung vor-
dung· , _„ . . -„vrottpnrari 81 starr ver- zugsweise oder notwendigerweise während des Arbei-
iJ^^S^^tSS^^Si^ 95 terfs der Briefumschlagherstellungsmaschine vorzu-
der Welle 84 ^^^^J^S^S. ° oTeTusgangssteuersignale oder -impulse können je
Hauptstellwelle 32 in ^J^JJ^alirkende nach Wunsch zur Einstellung bestimmter Mechanis-
Durch ^^^^^Z2^^ Einriik- men in die Nullstellung oder eine andere Bezugsstel-
Ausructau^ «r Brem^l^ W^o oder h ^ Einstellung der Differenz zwi.
kung der Kupplung 8(^™nd2e Wmkellage zu dem sehen der bisherigen Einstellung und der neuen Ein-
dem Fitoesser W in eine a™fJ* W"« 8 stell benutzt werden. An den Mechanismen kön-
AntnebszahnradI 77 w^stellt wejden. nen en 6 echende Anzeigeeinrichtungen (nicht ge-
In F ι g. 8 is te ηT^n^_JS^ 87 wiederge- zeigt) zur Anzeige der vorhergehenden Nullstellung
Paar von paralklen La^aufschi^en »7Ji g vorsehen werden. Die beschriebenen Kupplungen
geben die in ^J^ ^J^SÄssen, oder andere Einrichtungen (nicht gezeigt) können
parallelen Lage «einander J™^^ 6 än. auch dazu benutzt werden, ein Gleiten in den EinsteU-
TTJS ?uOd,esem IwecTs na Ie Schienen 87 einrichtungen über eine gewisse Drehung zu ermögli-
Γ f ^nH vonemSer ^geordneten Tragblök- chen, um zu sichern, daß bei irgendeinem plötzlichen
mit T. J\Ziv^ehln durch^welche quer verlau- 40 Halt eine Beschädigung der Mechanismen eintritt,
ken 88 und 89 ve^hfn n'^U™d 91 ^ von ihrer Ferner können Handräder oder Handköpfe auf vielen
?"t^S l S d Mhi bht d Fiitl
^fn^d 91 ^ von ihrer Ferner können Handräder oder Handöp
?"tm^usSnden eMgeglge cSn Gewinden der Mechanismen angebracht werden. um Feineinstel-Langsmitte
ausgenenaen emgcg s von Rand ^ ennö Uchen wo es erwünscht lst,
in Gewmdelocherj^Jj^™*^« Kettenräder beifpiels i d Sl
von Rand ^ ennö Uc ,
j^Jj^^« Kettenräder beifpielsweise bei Feuchtigkeits- oder StapelungsändTufeΑ
Kette^^4 mitSnLder und über « derungen, obgleich solche Feineinstellungen im Be-Änenrad
95 Zi ter Gewindespindel 91, eine darfsfalle durch den Stellmotor 102 ausgeführt wer-
rM ein Kettenrad 97 auf der Welle 98 mit dieser den können.
S^eb^eSrgsteher,DieWeUe98stehtüber örtliche Lageüberwachungseinnchtungen (nicht
m A11^1?^!"01?"™^- Kupplung 99, deren Ein- gezeigt) können ebenfalls vorgesehen werden, um
eme elektrisch ^^^S100 und lOlinit 50 über die erreichten Stellungen zu unterrichten,
gangswelle und J^g^^^4idnng. In Fällen, in denen die Wiederauffindung chiffrier-
%SSSd2weSSzSammenwirken- ter Informationen für den Computer zur übertragung
defStioWder Kupplung 99 werden die Lauf- der Eingangssignale oder -impulse m richtige AusscmeneS^Ster
Beibehalturi ihrer paraUelen Lage gangssignale oder -impulse erwünscht ist, können die
schienen ^^rßeu« "Jg^61 entfernt, wenn 55 Informationen m irgendemer Weise, z.B. mittels be-SS^Sf
5Ϊ I t^S^ k lht Bäd d Steifen 106 aufbe
1 entfernt, wenn 55 Informationen m irgendemer Weise, z.B
f 5Ϊ I t^rS^n Briefumschlagzu- kannter gelochter Bänder oder Streifen 106, aufbegeindert
wird. ^ oder Γεε^εΛ werden-
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1. Briefumschlagherstellungsmaschine zum tem Hohlzylinder (33) und einen in diesen zum
wahlweisen Bearbeiten von Briefumschlagzu- steuerbaren Verschließen und öffnen der Saugzyschnitten
verschiedener Größe, bestehend aus 5 linderlöcher (34) eingerichteten Kern (38) aufeinem
länglichen Rahmen, in dem alle Einrichtun- weist (F i g. 3, 4).
gen zur fortlaufenden Bearbeitung der Briefum- 10. Briefumschlagherstellungsmaschine nach
schlagzuschnitte auf ihrem Förderweg durch die Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß zumin-
Maschine in Abständen voneinander verstellbar dest ein verstellbarer Mechanismus einen nor-
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