DE1786088U - Dreilochlasche zum durchzug von schurpendeln. - Google Patents
Dreilochlasche zum durchzug von schurpendeln.Info
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Description
- Dreilochlasche zum Durchzug von Schnurpendeln.
- Die Neuerung bezieht sich auf eine insbesondere zur Aufhängung von Schnurpendeln dienende Dreilochlasche, mit zwei zum U-förmigen Durchführen der Schnur bestimmten Durchbrüchen einerseits, und einem weiteren Durchbruch zum Einhaken eines Aufhänge- bzw. Deckenhakens andererseits.
- Dreilochlasohen der eingangs erwähnten Gattung sind nicht grundsätzlich neu, sondern man kennt sie beispielsweise in Form von flaohebenen, aus Hart-oder Preßpappe erzeugten Laschenabschnitten, die ihrerseits mit drei übereinander angeordneten in Lasohenquerriohtung glatt durchgehenden Durchbrüchen versehen sind. Einer dieser Durchbrüche dient dabei zum Einhängen des einen Befestigungshakens o. dgl., während durch die beiden anderen eine Schnur, beispielsweise eine Lampenschnur o. dgl. gezogen werden kann.
- Diese Dreiloohlaschen sind aber insbesondere für den Zweck des Lampenschnuraufhängens nicht sonderlich geeignet, da einerseits die durchgezogene Schnur immer und in jedem Falle in Richtung quer zur Aufhängeebene verläuft, wodurch andererseits die Schnur in Aufhängerichtung um die scharfe Durchbruchskante herum umgelenkt werden muß, so daß es bisweilen vorkommen kann, daß infolge des mehr oder minder stark sich auswirkenden Lampengewichtee die Schnur ; namentlich
dies ist ein weiterer Nachteil der bekannten Dreilochlaschen auch darin zu sehen, daß, bedingt durch den Queraustritt des Schnurendes, sich bei Belastung, d. h. beim Anhängen einer Lampe o. dgl. die gesamte Lasche zwangsläufig schräg stellt, so daß das zur Lampe führende Schnurende erst in die Aufhängeebene hinein verschwenkt werden muß.jedoch ihre Außenisolierung beschädigt werden kann. Über- - Von diesen bekannten, aus Hart-oder Preßpappe o. dgl. erzeugten Dreilochlaschen unterscheidet sich die vorliegende Neuerung zunächst in vorteilhafter Weise im wesentlichen dadurch, daß der zum unteren Austritt der Schnur dienende Durchbruch der Lasche im wesentlichen als Rohrstutzen ausgebildet ist, indem sein Auslaß am unteren Ende der Lasche in Aufhängerichtung verläuft, wobei er im wesentlichen als Winkelrohrstutzen ausgebildet sein kann, indem sein Einlaß etwa quer hierzu in der Laschenbreitseite liegt und etwa achsparallel mit der benachbarten, glatt durchgehenden zweiten Schnurdurchzugsöffnung angeordnet ist.
- Diese neue Dreilochlasche hat gegenüber den bekannten dieser Art den erheblichen Vorteil, daß sie zumindest über eine Scbnuraustrittsöffnung verfügt, die abweichend von den Laschen bekannter Bauart, am unteren Laschenende vorgesehen ist und nach der Neuerung in Aufhängerichtung verläuft. Das bedeutet, daß sie sich bei Belastung, also beim Anhängen einer Leuchte o. dgl. nicht schräg stellen kann, sondern
Richtung der Aufhängung, Überdies ist die Schnur bogenläufig durch die Lasche geführt, so daß auch in dieser Hinsicht keine Beschädigungen der Schnur oder der Isolierung eintreten können. Darüber hinaus schlägt die Neuerung ferner vor, zwischen den beiden Schnurdurchzugsöffnungen einen sich aus der Lasohenbreitseite erhebenden Steg vorzusehen, der nach dem Schnureinziehen dann auf der Innenseite des durch die Schnur gebildeten Umkehrbogens, also unmittelbar im Scheitel desselben liegt. Bedingt durch diesen erhaben vorstehenden Steg wird der sichere und zuverlässige Halt der eingezogenen Schnur wesentlich begünstigt. Der Steg dient hierbei praktisch als Zugentlastung für die gesamte Lasche, da der gesamte Zug praktisch allein vom Steg aufgenommen wird. Er verhindert ferner das Rutschen der Schnur.die neue Lasche hängt vielmehr jetzt zwangsläufig inner in - Und schließlich sieht die vorliegende Neuerung zum Einhängen bzw. Einhaken eines Deckenhakens einen Durchbruch vor, der kombinierte Eigenschaften besitzt, d. h. seine Umrißform ist so gewählt, daß einerseits Deckenhaken mit etwa rundliche Querschnitt, und andererseits auch Deckenhaken mit rechteckiger Querschnittsgestalt ohne weiteres Verwendung finden können. Somit ist diese neue Dreilochlasche praktisch universell verwendbar, da auf die Ausbildung und Gestaltung des oder der Deckenhaken keine besondere Rücksicht genommen werden braucht.
- Auf der beiliegenden Zeichnung ist der Neuerungsgegenstand in Ausführungsbeispielen dargestellt ; und zwar zeigen : Fig. 1 eine Darstellung der neuen Dreilochlasche mit eingezogener Schnur, aufgehängt an einen Deckenhaken rechteckigen Querschnittes, Fig. 2 eine Rückansicht der Aufhängung unter Verwendung eines Deokenhakens von rundem Querschnitt, und Fig. 3 eine im vergrößerten Maßstabe gezeichnete
Die auf der Zeichnung wiedergegebene Dreilochlasche 10 ist mit einem zum Einhaken eines Deckenhakens 11 bzw. 12 dienenden Durchbruch 13 bzw. 14 versehen. Unterhalb dieses Aufhängedurchbruches 13,14 befindet sich ein weiterer, die Lasche 10 in Querrichtung durchsetzender Durchbruch 15, durch den die Schnur 16 glatt hindurchgeführt werden kann.Seitenansicht der Dreilochlasche mit eingezogener Schnur. t> - Der zweite zum Durchführen der Schnur dienende Durchbruch ist als Rohrstutzen 17,18, vorzugsweise als Winkelrohrstutzen ausgebildet, dessen Einlaß 17 in der Laschenbreitseite 19 mündet, während der Stutzenauslaß 18 am unteren Ende der Lasche 10 im wesentlichen in Auf hängerichtung verläuft.
- Zwischen den beiden Schnurdurchzugsöffnungen 15 und 17 ist ein Steg 20 vorgesehen. der sich über die gesamte Breite der Lasche 10 erstreckt und gegenüber der Laschenbreitseite 19 erhaben vorsteht. Bei eingezogener Schnur 16 liegt dieser im Scheitel und verhindert ein ungewolltes Verrutschen der eingezogenen Schnur 16.
- Der zum Einhaken eines Deckenhakens 11 bzw. 12 dienende Durchbruch 13, 14 im oberen Bereiche der Dreilochlasche 10 besitzt etwa T-förmigen Querschnitt, so daß bei Verwendung eines durch Stanzen und Biegen erzeugten Deckenhakens 11 nach Fig. 1 der Teil 13 des Durchbruches 13,14 zum Tragen kommt, während bei Verwendung eines Hakens 12 nach Fig. 2, nämlich eines beispielsweise gegossenen Hakens 12 mit rundem Querschnitt der Teil 14 des Durchbruches 13,14 tragend in Funktion tritt.
- Wie bereits erwähnt, sind die dargestellten und besich--ebenen Ausführungsformen nur Beispiele für die Verwirklichung der Erfindung und diese nicht darauf beschränkt, vielmehr sind im Rahmen der Erfindung noch mancherlei andere Ausführungen und Anwendungen hinsichtlich der Ausbildung und Gestaltung der Dreilochlasche mit den Neuerungskombinationen möglich.
Claims (4)
- S c h u t z a n s p r ü c h e : 1. Insbesondere zur Aufhängung von Schnurpendeln dienende Dreilochlasche, mit zwei zum U-förmigen Durchführen der Schnur bestimmten Durchbrüchen einerseits, und einem weiteren Durchbruch zum Einhaken eines Aufhänge-bzw. Deokenhakens andererseits, dadurch gekennzeichnet, daß der zum unteren Austritt der Schnur (16) dienende Durchbruch (17, ja) der Lasche (10) im wesentlichen als Rohrstutzen ausgebildet ist, indem sein Auslaß (18) am unteren Ende der Lasche in Aufhängerichtung verläuft.
- 2. Dreilochlasche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da. 6 der als Rohrstutzen (17, 18) ausgebildete Auslaß (18) der Schnur (16) im wesentlichen als Winkelrohrstutzen ausgeführt ist, indem sein Einlaß (17) etwa quer hierzu in der Laschenbreitseits (19) liegt und etwa achsparallel mit der benachbarten, glatt durchgehenden zweiten Schnurdurchzugsöffnung (15) angeordnet ist.
- 3. Dreilochlasche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mittig zwischen den beiden Schnurdurchzugsöffnungen (157, 17), nämlich im Bereiche zwischen dem RohrstutzeneinlaB (17) einerseits, und der benachbarten Schnur-
schenbreitseite (19) erhaben vorstehender Steg (20) sorgesehen ist.durchzugsöffnung (15) andererseits, ein gegenüber der La- C> - 4. Dreilochlasche nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Steg (20) sich quer über die gesamte Breitseite (19) der Lasche (10) erstreckt.
zeichnet, daß der zum Einhängen des Deckenhakens (11,12) dienende Laschendurchbruch (13, 14) eine kombinierte, sowohl für Haken runden als auch rechteckigen Querschnittes angepaßte, etwa T-förmige Umrißform besitzt.2 D,-& L 5. Dreilochlasche nach Anspruch 1, dadurch gekenn-
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1959R0017774 DE1786088U (de) | 1959-02-02 | 1959-02-02 | Dreilochlasche zum durchzug von schurpendeln. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1959R0017774 DE1786088U (de) | 1959-02-02 | 1959-02-02 | Dreilochlasche zum durchzug von schurpendeln. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1786088U true DE1786088U (de) | 1959-04-02 |
Family
ID=32861821
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1959R0017774 Expired DE1786088U (de) | 1959-02-02 | 1959-02-02 | Dreilochlasche zum durchzug von schurpendeln. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1786088U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1266879B (de) * | 1959-11-07 | 1968-04-25 | Audiola Radio As | Aufhaengevorrichtung fuer mehrere elektrische Schnurpendelleuchten |
-
1959
- 1959-02-02 DE DE1959R0017774 patent/DE1786088U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1266879B (de) * | 1959-11-07 | 1968-04-25 | Audiola Radio As | Aufhaengevorrichtung fuer mehrere elektrische Schnurpendelleuchten |
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