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DE1785636A1 - Einrichtung zum fixieren von geweben oder gewirken aus synthetischen fasern oder faeden - Google Patents

Einrichtung zum fixieren von geweben oder gewirken aus synthetischen fasern oder faeden

Info

Publication number
DE1785636A1
DE1785636A1 DE19641785636 DE1785636A DE1785636A1 DE 1785636 A1 DE1785636 A1 DE 1785636A1 DE 19641785636 DE19641785636 DE 19641785636 DE 1785636 A DE1785636 A DE 1785636A DE 1785636 A1 DE1785636 A1 DE 1785636A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
web
steam flow
steam
fabrics
heating element
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19641785636
Other languages
English (en)
Inventor
Gustav Moehring
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Famatex GmbH
Original Assignee
Famatex GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Famatex GmbH filed Critical Famatex GmbH
Priority to DE1460672A priority Critical patent/DE1460672C3/de
Priority to DE19641785636 priority patent/DE1785636A1/de
Priority to DE19641460675 priority patent/DE1460675A1/de
Priority to GB16011/65A priority patent/GB1067003A/en
Publication of DE1785636A1 publication Critical patent/DE1785636A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C7/00Heating or cooling textile fabrics
    • D06C7/02Setting

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

PATENTANWALT DIPL.-ING. Ul RICW KINKELIN 7032 Sindelfingen -Auf dem Goldberg- Weimarer Str. 32/34 - Telefon 07031/86501
P 17 85 636.9- 26 11 310
Famatex Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Fabrik für Textilausrüstungsmaschinen, 7014 Kornwestheim, Stuttgarter Straße 119
EINRICHTUNG ZUM FIXIEREN VON GEWEBEN ODER GEWIRKEN AUS SYNTHETISCHEN FASERN ODER FÄDEN
Ausscheidungsanmeldung aus P 14 60 672.5 - 26.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Fixieren von Geweben oder Gewirken aus synthetischen, ζ. B. polyamiden Fasern oder Fäden, bei der die Warenbahn von Transporteinrichtungen durch die Einrichtung hindurchgeführt wird, mit innerhalb der Einrichtung über Warenbahn, Heizkörper und Gebläse kreisendem, überhitzten Dampf. Eine derartige Einrichtung ist durch die deutsche Patentschrift 127 101 bekannt geworden. Bei dieser bekannten Einrichtung ist die Heizvorrichtung unterhalb und an einem Ende der Warenbahn angeordnet und über einen Kanal mit einem Ventilator verbunden. Der Ventilator ist jenseits des einen Endes der Warenbahn angeordnet.
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Diese bekannte Einrichtung weist den Nachteil auf, daß die gesamte Warenbahn nur unzureichend mit dem Dampfstrom versorgt wird. So ist der Dampfstrom an dem Ende der
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Warenbahn, dem der Ventilator benachbart ist, wesentlich stärker als an dem dem Ventilator abgewandten Ende. Es ist also in keiner Weise gewährleistet, daß der Dampfstrom hinsichtlich Menge und Temperatur homogen über die ganze Warenbahn verteilt wird.
Aufgabe der Erfindung ist es, diese Nachteile zu vermeiden und eine Einrichtung zu schaffen, bei der eine homogene Fixierung einer Gewebebahn gewährleistet ist.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die Heizkörper und Gebläse parallel zur Warenbahn so ausgebreitet und in den Dampfstrom geschaltet sind, daß der Dampfstrom quer zur Warenbahn umgewälzt wird.
Weitere Einzelheiten und Ausgestaltungen der Erfindung sind der folgenden Beschreibung zu entnehmen, in der die Erfindung anhand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele beschrieben und erläutert wird. Es zeigen:
Fig. 1 ein Querschnitt durch die Fixiereinrichtung einer Wärmebehandlungsmaschine,
Fig. 2 ein mittlerer Längsschnitt durch die Fixiereinrichtung,
Fig. 3 eine Ansicht der einen Heizkammer der Fixiereinrichtung aus Fig. 1 nach
Entfernung ihrer äußeren Seitenwand,
Fig. 4 schaubildlich einen Teil eines Düsenkasten? und
Fig. 5 υ. 6 schematisch zwei Ausführungsbeispiele regelbarer Düsenschlitze.
Die Fixiereinrichtung besteht aus einer Kammer 1 einer Wärmebehandlungsmaschine,
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durch die die Warenbahn 2, z.B. ein polyamides Gewebe oder Gewirk, mittels nicht dargestellter Spann ketten oder ahn I. Transportvorrichtungen hindurchgeführt wird. Die Warenbahn läuft dabei zwischen oberhalb und unterhalb der Bahn angeordneten Düsenkasten 3 hindurch, mittels deren das von Gebläsen 4 geförderte Behandlungsmittel auf die Bahn aufgeblasen wird. Die Gebläse 4 sind in Heizkammem 5 angeordnet, die zu beiden Seiten von dem von der Ware durchlaufenden Mittelteil der Kammer 1 durch Trennwände 6 , die Verbindungsöffnungen 7 off en lassen, abgeteilt sind.
Wie aus Fig. 3 hervorgeht, enthalten die Heizkammem 5 je mehrere, hier vier, auf einer gemeinsamen bei 8 angetriebenen Welle 9 sitzende Gebläse 4. Die Gebläse jeder Heizkammer saugen das von ihnen mittels der Düsen auf die Warenbahn aufgeblasene Behandlungsmittel über die Verbindungsöffnungen 7 wieder in die Heizkammem zurück. In diesem Wege des Behandlungsmittels sind je ein oder mehrere, hier zwei, rohrförmige Heizkörper 10, vorzugsweise Ölbrenner 11 mit Ö!- und Pressluftzufuhrungen 11', vorgesehen, die in der Längsrichtung der Heizkammem verlaufen.
Wie schon eingangs angeführt, wird dieser Fixiereinrichtung Wasserdampf, z.B. mit einer Spannung von 6 atü zugeführt, und zwar über die Verteilerrohre 12, die den Dampf auf die Heizkörper blasen. In den Heizkammem entspannt sich der Dampf etwa auf den atmosphärischen Luftdruck und an den mit großer Heizfläche ausgestatteten Heizkörpern 10 wird er auf 170 bis 230 C überhitzt und mit dieser Temperatur auf die Warenbahn aufgeblasen, deren Fixiertemperatur zwischen 190 und 220 C liegt.
Der im Bereich dieser Heissdampfaufb lasung liegenden Fixierzone 13 ist je eine Abdichtlippen 16 aufweisende Luftschleuse mit inneren Prall-und Leitwänden vor-bezw. nachgeschaltet.
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Der überschüssige Dampf wird durch ein unter den Dach der Kammer 1 verlaufendes Ablaßrohr 17 geführt. Dabei kann der aus der Luftschleuse austretende Dampf einem Wärmeaustauscher zur Rückgewinnung der Wärme zugeführt werden.
Der Hauptteil des in die Einrichtung eingeblasenen gesättigten Wasserdampfes wird, wie schon angedeutet, durch die Gebläse 4 im Kreislauf in der Fixiereinrichtung umgewälzt, wobei der auf Überhitzungstemperatur gebrachte Dampf auf seinem Weg durch die Fixierzone einen Teil der in ihm enthaltenen Wärmemenge an die fortlaufend durch die Fixierzone geführte Ware abgibt und an den reichlich großen Heizflächen der Heizkörper 10 wieder auf die gewünschte Überhitzungstemperatur aufgeheizt wird.
Statt der Einblasung gesättigten Dampfes in die Fixiereinrichtung von außen könnte auch Wasser, gegebenenfalls auchdjrch die Verteilerrohre 12 in den Überhitzungsraum gesprüht und an den entsprechend bemessenen Heizflächen der Heizkörper 10 verdampft und auch auf die Überhitzungstemperatur gebracht werden.
Die Behandlungstemperatur muß mit einer Genauigkeit von - 1 % des Sollwertes gehalten werden. Zu diesem Zweck sind Regler 18 mit Wärmefühlern 19 im Dampf strom zur Steuerung der Wärmeleistung der Wärmeaustauscher 10 vorgesehen.
Natürlich kann gegebenenfalls auch die Menge des von den Düsen auf die Warenbahn aufgeblasenen überhitzten Dampfes verändert werden, indem die DUsenaustrirtsquerschnitte
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regelbar eingerichtet sind. Hierzu können, wie das in Fig. 4 angedeutet ist, an den der Warenbahn zugewendeten Flächen der Düsenkasten 3 Rundlochdüsen 23 in nebeneinanderliegenden, in der Längsrichtung der Warenbahn verlaufenden, geraden Reihen angeordnet sein. Diese Rundlochdüsen können dabei gemäß Fig. 4 und 5 in der Querrichtung der Bahn ebenfalls-in einer Linie liegen. Sie können aber auch etwa schachbrettartig gegeneinander versetzt sein. Über den Düsen löchern 23 ist ein von außerhalb der Behandlungskammer 1 bedienbarer Flachschieber 24 vorgesehen, der jeweils einer Längsreihe von Lochdüsen entsprechende Steuer-Langlöcher 25 besitzt, die die Rundlochdüsen 23 bei der Verschiebung quer zur Warenbahn mehr oder weniger abdecken. Fig. 5 zeigt oben die vom Schieber 24 freigegebenen Rundlochdüsen 23, in der unteren Hälfte die abgedeckten Düsen.
Statt Längsreihen von Einzel löchern könnten am Düsenkasten auch in der Längsrichtung der Warenbahn liegende Langlochdüsen 26 (Fig. 6) vorgesehen sein, wie sie in Fig. 6 oben bei Freigabe durch den Schieber, und unten in abgedeckter Stellung gezeigt sind.
Zur Verhütung schädlicher Temperatursteigerung des überhitzten Dampfes bei plötzlich auftretendem Wärmestau infolge Stillstandes der Transportvorrichtung sind im Wege des überhitzten Dampfes von der Fixierzone 13 zu den Gebläsen 4, z.B. kurz vor den Dampfverteilerrohren 12, Sprührohre 20 zum Einsprühen eines Wassernebels in den Dampf vorgesehen. Zur Steuerung dieser Sprührohre, die mit den Heizkörpern 10 parallel laufen, sind weitere Wärmefühler 21 im Dampfstrom vorgesehen, die über einen Regler 22
die Sprührohre 20 steuern.
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Claims (11)

Patentansprüche:
1. Einrichtung zum Fixieren von Geweben oder Gewirken aus synthetischen, z. B. polyamiden Fasern oder Fäden, bei der die Warenbahn von Transporteinrichtungen durch die Einrichtung hin durch geführt wird, mit innerhalb der Einrichtung über Warenbahn, Heizkörper und Gebläse kreisendem , überhitztem Dampf, dadurch gekenn ze i chnet, daß die Heizkörper (10) und Gebläse (4) parallel zur Warenbahn (2) so ausgebreitet und in den Dampfstrom geschaltet sind, daß der Dampfstrom quer zur Warenbahn (2) umgewälzt wird.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizkörper (10) und Gebläse (4) in einer gemeinsamen Aufheizkammer (5) angeordnet sind.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizkammem (5) beiderseitig der Warenbahn (2) angeordnet sind.
4. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizkörper (10) aus Rippenrohren bestehen.
5. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in
den Heizkammern (5) den Heizkörpern (10) Zuführungsrohre (12) für Dampf und/oder Wasser zugeordnet sind, welche das eingeführte Medium durch Sprühdüsen auf die Länge der Heizkörper verteilt austreten lassen.
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6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß den Heizkörpern (10) besondere Zuführungsrohre (20) zugeordnet sind, die an einen allein für sich regelbaren Zulauf angeschlossen sind.
7. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizleistung der Heizkörper (10) von im Dampfstrom angeordneten Wärmefühlern (19) mittels Reglern (18) selbsttätig gesteuert wird.
8. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Sprührohre (20) von eigenen ,im Dampfstrom angeordneten Wärmefühlern (21) aus über Regler (22) selbstätig ein- und ausschaltbar sind.
9. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Dampfstrom durch mit Austrittsdüsen versehene Kästen (3) zwangsweise über die Länge der Warenbahn ( 2) verteilt auf die Warenbahn aufgeblasen wird.
10. Einrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Düsenkästen (3) mit regelbaren Düsenquerschnitten ausgestattet sind.
11. Einrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Düsenquerschnitte von quer zur Warenbahn (2) über den Düsen verschiebbaren Schiebern (24) abdeckbar sind.
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DE19641785636 1964-04-16 1964-04-16 Einrichtung zum fixieren von geweben oder gewirken aus synthetischen fasern oder faeden Pending DE1785636A1 (de)

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DE1460672A DE1460672C3 (de) 1964-04-16 1964-04-16 Vorrichtung zum Fixieren einer gewebten oder gewirkten textlien Warenbahn
DE19641785636 DE1785636A1 (de) 1964-04-16 1964-04-16 Einrichtung zum fixieren von geweben oder gewirken aus synthetischen fasern oder faeden
DE19641460675 DE1460675A1 (de) 1964-04-16 1964-06-11 Verfahren und Vorrichtung zum Behandeln von Geweben oder Gewirken aus synthetischen Fasern oder Faeden
GB16011/65A GB1067003A (en) 1964-04-16 1965-04-14 Method of and apparatus for fixing woven or knitted fabric of fully synthetic fibres or filaments

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DE (1) DE1785636A1 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3628978A1 (de) * 1986-08-26 1988-03-03 Babcock Textilmasch Waermebehandlungsvorrichtung, insbes. trockner fuer textilbahnen oder dergl.
DE4026107A1 (de) * 1990-08-17 1992-02-20 Monforts Gmbh & Co A Konvektions-trocken und/oder -fixiermaschine
DE102019100756A1 (de) 2019-01-14 2020-07-16 A. Monforts Textilmaschinen Gmbh & Co. Kg Vorrichtung zum Behandeln einer Warenbahn

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WO2020148033A1 (de) 2019-01-14 2020-07-23 A. Monforts Textilmaschinen Gmbh & Co. Kg Vorrichtung zum behandeln einer warenbahn

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