DE1785610B2 - Filter für eine Wäschebehandlungsmaschine. Ausscheidung aus: 1610105 - Google Patents
Filter für eine Wäschebehandlungsmaschine. Ausscheidung aus: 1610105Info
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- D06F—LAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
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- D06F17/04—Washing machines having receptacles, stationary for washing purposes, wherein the washing action is effected solely by circulation or agitation of the washing liquid solely by water jets
-
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Description
Die Erfindung betrifft einen Filter für eine Wäschebehandlungsmaschine
mit Laugenumlaufsystem zum Waschen und Spülen von Wäsche.
Aus der deutschen Patentschrift 447 827 ist ein solches Waschgerät bekannt. Die im unteren Bereich
des Wäschebehandlungsraumes gesammelte Laugenmenge wird von einer Pumpe angesaugt und durch
den Filter zu einer Duschvorrichtung befördert. Von dort läuft die Lauge an den im Wäschebehandlungsraum
aufgehängten Wäschestücken unter Mitnahme der gelösten Schmutzteilchen herab, womit der
Kreislauf der Lauge geschlossen ist. Die aus dem Waschgut gelösten Schmutzteilchen werden bei diesem
Laugenumlaufsystem im Filter abgeschieden, so daß die Wäsche nur mit sauberer Lauge beaufschlagt
wird. Von Zeit zu Zeit müssen die Schmutzteilchen aus dem Filterkörper entfernt werden. Da der Filter
im allgemeinen an nicht gut zugänglicher Stelle angeordnet ist, ist das Reinigen des Filterkörpers eine
ziemliche Belastung für den Benutzer einer so ausgebildeten Maschine.
Die Erfindung zielt darauf ab, mit relativ einfachen Mitteln Abhilfe zu schaffen. Gemäß der Erfindung
ist der Filterkörper in einem Ventilkörper angeordnet, der in einer Stellung zwei Leitungsabschnitte
des Laugenumlauf systems so miteinander verbindet, daß der Filterkörper von der Waschflüssigkeit
in einer bestimmten Richtung durchflossen wird, und der in einer anderen Stellung einen Frischwassereinlauf
mit einem Wasserablauf so verbindet, daß der Filterkörper von dem Frischwasser in entgegengesetzter
Richtung durchflossen wird. Auf diese Weise kann mit einfachen Handgriffen dafür gesorgt
werden, daß in gewissen Abständen Leitungswasser auf der sauberen Seite des Filters eintritt und über
die Seite, auf der sich die Schmutzteilchen angesammelt haben, in die Abwasserleitung gelangt. Das un- 6»
ter Druck einströmende Wasser reinigt dabei den Filterkörper gründlich.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Dabei zeigt
F i g. 1 einen Filter- und Ventilkörper in der Stellung
»Waschen«,
Fig.2 den Filter- und Ventilkörper in der Stellung
»Filterreinigen«,
Fig. 3 das Schema für den Laugenumlauf bei einer Waschsäule.
Der Filter weist ein Ventilgehäuse 33 auf, in dem ein den Filterkörper 31 tragender Ventilkörper 32
verschiebbar angeordnet ist. Durch einen Laugeneinlauf 37 gelangt die Schmutzteilchen tragende Lauge
"aus dem Laugenbehälter in den Filterkörper 31, an dem die Schmutzteilchen zurückgehalten werden. Die
saubere Lauge verläßt den Ventilkörper 32 und das Ventilgehäuse 33 durch einen Laugenauslauf 38.
Durch einen abnehmbaren Deckel 34 kann der Ventilkörper 32 aus dem Ventilgehäuse 33 herausgenommen,
aber auch Waschmittel eingefüllt werden. Mit dem Ventilkörper 32 ist eine Verstellvorrichtung 14
fest verbunden.
Die F i g. 2 zeigt den zum Reinigen im Ventilgehäuse 33 verschobenen Ventilkörper 32. Durch einen
Kaltwassereinlauf 35 gelangt Frischwasser in der zum Laugenumlauf entgegengesetzten Richtung
durch den Filterkörper 31 und nimmt beim Abfließen durch einen Abwasserablauf 36 die im Ventilkörper
angesammelten Schmutzteilchen mit sich.
Aus der F i g. 3 ist bei einer Waschsäule das Laugenumlaufsystem
mit den Wasserzu- und -ablaufinstallationen zu ersehen. Aus einer Duschvorrichtung
2 gelangt die Lauge über das in der Figur nicht dargestellte Waschgut in einen Laugenbehälter 8, den
unteren Teil des Wäschebehandlungsraumes 1. Von dort wird durch eine Pumpe 6 die Lauge abgesaugt
und durch den Filter 3 zurück zur Duschvorrichtung 2 befördert. Zu Beginn des Waschvorganges
wird durch öffnen eines Warmwasserventils 9 aus einem Warmwasserbereiter 21 warmes Wasser in das
Umlaufsystem gegeben. Ein Thermostat 12 überwacht die Laugentemperatur. Durch einen Überlauf
16 ist die größtmögliche Laugenmenge im Laugenumlaufsystem festgelegt. Der überlauf 16 ist direkt
mit einer Abwasserleitung 15 verbunden. Für Reinigungszwecke des Filters wird die Verstellvorrichtung
14 für den den Filterkörper tragenden Ventilkörper gleichzeitig mit einem Filterreinigungsventil 10 betätigt.
Durch die Verstellung des Ventilkörpers wird die Strömungsrichtung im Filterkörper umgedreht
und die durch den Filter zurückgehaltenen Schmutzteilchen direkt in die Abwasserleitung 15 gespült.
Am Ende des Waschvorganges bzw. der einzelnen Spülgänge wird ein Ablaufventil 11 geöffnet, das
ebenfalls in die Abwasserleitung 15 mündet. Für den Trocknungsvorgang wird ein Heizlüfter 5 eingeschaltet,
der erwärmte Luft durch eine Eintrittsöffnung 17 in den Wäschebehandlungsraum 1 befördert, dort
Feuchtigkeit vom Waschgut aufnimmt und durch eine Austrittsöffnung 18 ins Freie treten läßt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Filter für eine Wäschebehandlungsmaschine mit Laugenumlaufsystem zum Waschen und Spülen von Wäsche, dadurch gekennzeichnet, daß der Filterkörper (31) in einem Ventükörper (32) angeordnet ist, der in einer Stellung zwei Leitungsabschnitte (37, 38) des Laugenumlaufsystems so miteinander verbindet, daß der Filterkörper (31) von der Waschflüssigkeit in einer bestimmten Richtung durchflossen wird, und der in einer anderen Stellung einen Frischwassereinlauf (35) mit einem Wasserablauf (36) so verbindet, daß der Filterkörper (31) von dem Frischwasser in entgegengesetzter Richtung durchflossen wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1785610A DE1785610C3 (de) | 1966-11-28 | 1966-11-28 | Filter für eine Wäschebehandlungsmaschine. Ausscheidung aus: 1610105 |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE1785610A DE1785610C3 (de) | 1966-11-28 | 1966-11-28 | Filter für eine Wäschebehandlungsmaschine. Ausscheidung aus: 1610105 |
Publications (3)
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| DE1785610A1 DE1785610A1 (de) | 1973-04-19 |
| DE1785610B2 true DE1785610B2 (de) | 1974-02-21 |
| DE1785610C3 DE1785610C3 (de) | 1974-09-26 |
Family
ID=5706216
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1785610A Expired DE1785610C3 (de) | 1966-11-28 | 1966-11-28 | Filter für eine Wäschebehandlungsmaschine. Ausscheidung aus: 1610105 |
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| DE (1) | DE1785610C3 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3041594A1 (de) * | 1980-11-04 | 1982-05-13 | Bosch-Siemens Hausgeräte GmbH, 7000 Stuttgart | Waschmaschine mit einer vorrichtung zum zurueckfuehren der ablaufenden lauge |
| DE102011087202B3 (de) * | 2011-11-28 | 2013-03-14 | BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH | Filter und wasserführendes Haushaltsgerät |
Families Citing this family (5)
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-
1966
- 1966-11-28 DE DE1785610A patent/DE1785610C3/de not_active Expired
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| WO2013079348A2 (de) | 2011-11-28 | 2013-06-06 | BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH | Filter und wasserführendes haushaltsgerät |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| DE1785610C3 (de) | 1974-09-26 |
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