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DE1785691B1 - Positionierantrieb fuer mit fadenabschneider ausgeruestete naehmaschinen - Google Patents

Positionierantrieb fuer mit fadenabschneider ausgeruestete naehmaschinen

Info

Publication number
DE1785691B1
DE1785691B1 DE19661785691 DE1785691A DE1785691B1 DE 1785691 B1 DE1785691 B1 DE 1785691B1 DE 19661785691 DE19661785691 DE 19661785691 DE 1785691 A DE1785691 A DE 1785691A DE 1785691 B1 DE1785691 B1 DE 1785691B1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
relay
thread
brake
machine
sewing machine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19661785691
Other languages
English (en)
Inventor
Alfred 6830 Schwetzingen Heidt
Original Assignee
Ausscheidung aus: 15 13 773 Frankl & Kirchner, Fabrik für Elektromotoren u. elektrische Apparate, 6830 Schwetzingen
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ausscheidung aus: 15 13 773 Frankl & Kirchner, Fabrik für Elektromotoren u. elektrische Apparate, 6830 Schwetzingen filed Critical Ausscheidung aus: 15 13 773 Frankl & Kirchner, Fabrik für Elektromotoren u. elektrische Apparate, 6830 Schwetzingen
Priority to DE19661785691 priority Critical patent/DE1785691B1/de
Publication of DE1785691B1 publication Critical patent/DE1785691B1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B69/00Driving-gear; Control devices
    • D05B69/22Devices for stopping drive when sewing tools have reached a predetermined position

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Positionierantrieb für mit Fadenabschneider ausgerüstete Nähmaschinen, mit einer zwischen einem dauernd umlaufenden Antriebsmotor und der Nähmaschine angeordneten elektromagnetischen Kupplung und einer elektromagnetischen Bremse und mit einem Positionsgeber, der bei Erreichen der vorgegebenen Nadelstellung das Stillsetzen der Nähmaschine durch Erregung der Bremse auslöst.
Ein derartiger Positionierantrieb ist aus der DT-PS 11 59 745 bekannt. Dieser Positionierantrieb weist keine Einrichtungen zur Ansteuerung eines Fadenabschneiders auf. Die Ausgestaltung derartiger Fadenabschneider ist aus der US-PS 32 11 117 bekannt.
Es ist vielfach wünschenswert, daß bei mit derartigen Positionierantrieben ausgerüsteten Nähmaschinen Fadenabschneider eingesetzt werden. Bei der praktischen Realisierung ergeben sich dadurch Schwierigkeiten, daß bei einzelnen Arten von Fadenabschneidern eine Bewegung des entsprechenden Teils der Nähmaschine notwendig ist, um den Fadenabschneider in Funktion zu setzen. Für diesen Übergang zu erneuter Bewegung zwecks Inbetriebnahme des Fadenabschneiders ist es hinderlich, wenn die Bremse zu diesem Zeitpunkt die Nähmaschine bereits auf Stillstand abgebremst hat und in der Stillstandstellung hält.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Positionierantrieb der eingangs genannten Art zu schaffen, bei dem die Inbetriebnahme eines Fadenabschneiders sich organisch in den Funktionsablauf des Stillsetzens der Nähmaschine einbeziehen läßt, und bei dem insbesondere der Stillsetzvorgang der Nähmaschine den sich anschließenden Vorgang des Fadenabschneidens nicht behindert.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zur Betätigung des Fadenabschneiders ein in Abhängigkeit von einer mit Ausschaltverzögerung betätigten Bremserregung gesteuertes Relais vorgesehen ist und daß das den Fadenabschneider betätigende Relais mit einem von der Maschinenstellung abhängigen Relais in »UND«-Schaltung derart verbunden ist, daß eine Erregung des Fadenabschneiders nur erfolgen kann, wenn die Nähmaschine in der oberen Nadelstellung angehalten hat.
Mit dieser Lösung ist erreicht, daß beim Einschalten des Fadenabschneiders dieser zunächst unwirksam bleibt, bis das Relais in Abhängigkeit von der Bremserregung angesteuert wird und den Fadenabschneider durch Speisen von dessen Magneten dann ebenfalls erregt, wobei als UND-Bedingung hinzukommt, daß die Nähmaschine in der oberen Nadelstellung angehalten hat. Unabhängig vom Zeitpunkt der Betätigung des Fadenabschneiders, die im allgemeinen von Hand ausgelöst wird, erfolgt somit der tatsächliche Vorgang des Abschneidens erst nach Stillsetzen der Maschine in der oberen Nadelstellung. Auf diese Weise kann der Abschneidvorgang schon von Hand vorbereitet werden; er wird erst dann ausgeführt, wenn die Maschine in der oberen Nadelstellung angehalten hat.
Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung werden anhand der Zeichnung beschrieben. Es zeigt F i g. 1 eine Schaltungsanordnung für ein erstes Ausführungsbeispiel,
F i g. 2 eine Schaltungsanordnung für ein abgewandeltes Ausführungsbeispiel.
Die Schaltungsanordnung wird aus einem Wechselstromnetz über einen Transformator TR und eine Gleichrichterbrücke GI mit Gleichspannung gespeist.
Zur Betätigung der Kupplung bzw. der Bremse sind Magnetwicklungen MK und MB vorgesehen. Die Kupplungswicklung MK wird durch die Transistoren TA und Γ9 und die Bremswicklung MB durch die Transistoren 7*3 und 7*6 gesteuert.
Die Erregung der Magnetkupplung MK während des
Betriebes wird durch Regelung des Basisstromes des Transistors 7*4 gesteuert. Der Transistor 7"9 ist diesem zur Verstärkung nachgeschaltet. Dazu empfängt die Basis des Transistors 7*4 eine Steuerspannung, die sich zusammensetzt aus einem von dem Steuerkopf O bzw. U eines Positionsgebers gelieferten und in einem Transistorverstärker (Ti. T2) verstärkten Impuls und aus einer von einem Generator G gelieferten Spannung.
Die Steuerköpfe O, U können in Form induktiver
Impulsgeber ausgebildet sein, durch deren Steuergabel eine Scheibe mit einer Steuerausnehmung durchläuft.
Sobald die Ausnehmung die Steuergabel passiert, wird ein Impuls vom zugeordneten Steuerkopf abgegeben.
In einem ersten Betätigungsschalter sind Kontakte 1-2, 3-4, 4-5, 5-6, 7-8, 9-10 und 11-12 angebracht. Über die Kontakte 7-8 wird gegebenenfalls ein Relais RSi erregt. Dieses Relais steuert Kontakte rsi' im Steuerstromkreis der Magnetkupplung MK und (gegensinnig) einen Kontakt rsi" im Erregerkreis der Bremserregung MB.
Das Relais RSi weist eine durch einen Transistor 7*10 und ein ÄC-Glied R V-CV bestehende Schaltverzögerungseinrichtung auf.
Ein über die Kontakte 11-12 steuerbares Relais RS2
schaltet die Kontakte rs 2' und rs 2". Mit diesem Relais ist eine Umschaltung der Steuerköpfe von einer unteren Hallesteilung zu einer oberen Haltestellung und umgekehrt möglich.
Ein von einem Transistor 7*11 gesteuertes Relais RS3 betätigt einen magnetischen Fadenabschneider F, der mit der normalen Netzspannung versorgt wird.
Ausgelöst wird ein derartiger Vorgang mittels eines zweiten Betätigungsschalters S1.
Die Wirkungsweise der Anordnung nach den F i g. 1 und 2 wird nachfolgend näher erläutert: Bei einer langsamen Geschwindigkeitsstufe einge-
schaltet sind die Kontakte 1-2,9-10,11-12 offen und die Kontakte 3-4, 5-6, 7-8 geschlossen. Weil die Kontakte 1-2 offen sind, bleiben die Steuerköpfe O, U über die Transistoren Ti und T 2 von der übrigen Schaltung abgetrennt. Der Generator G erzeugt eine Spannung, die an einen Spannungsteiler, bestehend aus den Widerständen RA und R 5, gelegt wird. An dem Potentiometer R 4 wird eine Spannung abgenommen, welche folgendes bewirkt: läuft der Generator mit der gewünschten Geschwindigkeit, so wird über R 6 der Transistor T4 und damit die Kupplung in einer bestimmten Stärke angesteuert. Der Transistor Γ3, dessen Schwellspannung gegenüber der Schwellspannung des Transistors T4 höher liegt, wird nicht angesteuert, so daß die Bremse nicht erregt wird. Der Kontakt rs 1" ist dabei geschlossen, da das Relais RS1 über die geschlossenen Kontakte 7-8 und den Transistor Γ10 erregt bleibt.
Beim Anhalten der Maschine ergibt sich die dargestellte Kontaktstellung.
Ist an einem Punkt die gewünschte Haltestellung erreicht, d. h. kommt der Steuerkopf U zur Wirkung, so wird über die Transistoren Ti und T2 die Bremse voll erregt und die Maschine in dieser Stellung festgehalten.
Ist nun die Maschine stillgesetzt, so fällt das Relais RSi ab, öffnet den Kontakt rsi" und löst damit die Bremse. Die Maschine kann somit willkürlich, z. B. von Hand weitergedreht werden.
Um die Kupplungsseite mit Sicherheit zu sperren, ist nun der entsprechende Kontakt rs I' geschlossen.
1st die zweite Stillsetzstellung eingestellt, dann werden alle Kontakte geschlossen und damit über das Relais RS 2 der zweite Steuerkopf O zur Wirkung gebracht. Der Weiterlauf und der Bremsvorgang erfolgt wie zuvor beschrieben.
In die Schaltung eingefügt ist ferner ein Relais RS 3, welches einen magnetischen Fadenabschneider F betätigt, der mit normaler Netzspannung versorgt werden kann. Zur Auslösung des Fadenabschneiders ist der zweite Betätigungsschalter S1 vorgesehen. Dieser ist gleichzeitig mit der Schaltvorrichtung für die zweite Stillsetzstellung zu betätigen. Die Bauteile sind so in die Schaltung eingebaut, daß ein Ansprechen des Relais RS 3 nur erfolgen kann, und zwar verzögert, wenn die Bremse voll erregt und der Steuerkopf O in Wirkung sind. Das bedeutet, daß der Fadenabschneider F nur dann in Aktion treten kann, wenn die obere Nadelstellung erreicht ist und die Maschine stillsteht.
Das Ausführungsbeispiel nach Fig.2 unterscheidet sich im wesentlichen von dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 1 nur hinsichtlich der Fadenabschneider-Auslöseschaltung. Werden nämlich Fadenabschneider verwendet, die durch Kurvengestänge bedient werden, dann muß die Maschine von der oberen Anhaltestelle eine volle Umdrehung machen, während der zugehörigen Zeit erfolgt dann mechanisch die Betätigung des Fadenabschneiders.
Zur Anpassung der Fadenschneide-Auslösevorrichtung an derartige mechanische Fadenabschneider ist zusätzlich ein Relais RS 4 angeordnet.
Die Beschreibung der Wirkungsweise geht wiederum davon aus, daß die Maschine abgebremst ist und stillsteht. Beim zweiten Betätigungsschalter 52 werden zum Erregen des Fadenabschneiders F die Kontakte 22-24, 21-23 und 22-25 geschlossen. Über den geschlossenen Kontakt 22-24 wird das Relais RSi erregt, wodurch, wie vorher, die Bremslüftung rückgängig gemacht wird. Durch den geschlossenen Kontakt 21-23 wird das Relais ÄS 2 wie früher erregt. Der geschlossene Kontakt 22-25 steuert das Relais ÄS 3 an. rs 3" macht nun die Steuerköpfe O und LJ unwirksam, der Antrieb läuft an. Die Bremse ist nicht mehr erregt, ÄS 4 erhält über MB positives Potential, zieht an und geht über rs 4' in Selbsthaltung. Gleichzeitig schließt auch der Kontakt rs 4", so daß nur die niedrigste Drehzahl der Maschine wirksam werden kann. Die Maschine macht eine Umdrehung. Durch das /?C-Glied RTx-CT-RT2 fällt das Relais RS3 ab, wodurch die Steuerköpfe wiederum wirksam werden. Das vorgenannte ÄC-Glied vermeidet somit ein fortlaufendes Einschalten der Maschine für jeweils eine Umdrehung.
Innerhalb der bekannten Schaltungstechnik können die üblichen Schaltungsanordnungen zur Temperaturstabilisierung und Spannungsstabilisierung vorgesehen werden. Ferner kann ein Wechselspannungsgenerator angeordnet sein, wodurch sich die Einschaltung einer Gleichrichterbrücke als erforderlich erweist. Die Steuerung der Brems- und/oder Kupplungserregung kann über weitere Transistor-Treiberstufen erfolgen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Positionierantrieb für mit Fadenabschneider ausgerüstete Nähmaschinen, mit einer zwischen einem dauernd umlaufenden Antriebsmotor und der Nähmaschine angeordneten elektromagnetischen Kupplung und einer elektromagnetischen Bremse und mit einem Positionsgeber, der bei Erreichen der vorgegebenen Nadelstellung das Stillsetzen der Nähmaschine durch Erregung der Bremse auslöst, dadurch gekennzeichnet, daß zur Betätigung des Fadenabschneiders ff) ein in Abhängigkeit von einer mit Ausschaltverzögerung (Relais RSi) betätigten Bremserregung (MB) gesteuertes (Relais RS3) vorgesehen ist und daß das den Fadenabschneider (F) betätigende Relais (RS3) mit einem von der Maschinenstellung abhängigen Relais (RS 2) in »UND«-Schaltung derart verbunden ist, daß eine Erregung des Fadenabschneiders (F) nur erfolgen kann, wenn die Nähmaschine in der oberen Nadelstellung angehalten hat.
DE19661785691 1966-03-16 1966-03-16 Positionierantrieb fuer mit fadenabschneider ausgeruestete naehmaschinen Ceased DE1785691B1 (de)

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DE1785691B1 true DE1785691B1 (de) 1977-02-10

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DE19661785691 Ceased DE1785691B1 (de) 1966-03-16 1966-03-16 Positionierantrieb fuer mit fadenabschneider ausgeruestete naehmaschinen

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DE (1) DE1785691B1 (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1159745B (de) * 1959-10-31 1963-12-19 Quick Rotan Motoren G M B H Naehantrieb mit einem schnellaufenden Haupt- und einem langsam laufenden Nebenantrieb
US3211117A (en) * 1962-09-18 1965-10-12 Pfaff Ag G M Thread cutting device for double stitch sewing machines

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1159745B (de) * 1959-10-31 1963-12-19 Quick Rotan Motoren G M B H Naehantrieb mit einem schnellaufenden Haupt- und einem langsam laufenden Nebenantrieb
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