DE1784201B2 - Straßenmarkierung - Google Patents
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01F—ADDITIONAL WORK, SUCH AS EQUIPPING ROADS OR THE CONSTRUCTION OF PLATFORMS, HELICOPTER LANDING STAGES, SIGNS, SNOW FENCES, OR THE LIKE
- E01F9/00—Arrangement of road signs or traffic signals; Arrangements for enforcing caution
- E01F9/50—Road surface markings; Kerbs or road edgings, specially adapted for alerting road users
- E01F9/553—Low discrete bodies, e.g. marking blocks, studs or flexible vehicle-striking members
Landscapes
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Description
zeug aus auf der Straßenoberfläche sichtbar ist, um lichtaufnehmenden Fläche und einer rückwärtigen
Fahrbahnen abzugrenzen. Wie am besten in den lichtreflektierenden Fläche versehen ist, die aus einer
Fig.2 und3 zu sehen ist, ist der Trägerkörper 16 Vielzahl von Würfelecken besteht, von denen jede
mit einer unteren Fläche 18 versehen, die mit einer drei ebene Flächen hat, die eine totalt Innenrene-Trägerebene
20 zusammenfällt, die waagerecht ver- 5 xion des Lichts ergeben, das von der vorderen Fläche
läuft, wenn die Straßenmarüerung 10 auf einer Stra- auf sie auftrifft. Jede dieser Würfelecken hat eine
ßenoberfläche 22 angebracht ist, wobei die untere Achse, und diese Achsen liegen parallel zueinander.
Fläche 18 auf der Straßenoberfläche 22 aufliegt, auf Um einen maximalen Wirkungsgrad zu erreichen,
der die Markierung angebracht ist Die obere Fläche werden diese Reflektoren gewöhnlich so ausgerichtet,
24 des Trägerkörpers 16 erhebt sich über die Träger- io daß die Achsen der Würfelecken im wesentlichen mit
eb°ne 20, so daß sie den heranfahrenden Fahrzeu- der Richtung des normal einfallenden Lichtes fluchgen
frei ausgesetzt ist. Der Trägerkörper 16 hat ein ten. Da das von den ankommenden Fahrzeugen ausvorderes
Ende 26 und ein gegenüberliegendes rück- gestrahlte Licht praktisch parallel zur Straßenoberwärtiges
Ende 28 und längs verlaufende gegenüber- fläche gerichtet ist, wenn die Entfernungen betrachtet
liegende Seitenwände 30. Ferner hat der Trägerkör- 15 werden, aus denen die Straßenmarkierung ein von
per 16 ein schräg nach oben gerichtetes Trägerteil dem Fahrzeug aus sichtbares Zeichen zurückwerfen
32, das mit wenigstens einer ersten, schräg nach soll, könnte man annehmen, daß bei Verwendung
oben gerichteten Trägerfläche 34 versehen ist, die der oben beschriebenen Reflektoren diese eine prakeinen
spitzen Winkelt mit de- Trägerebene 20 bil- tisch senkrecht zu der Straßenoberfläche verlaufende
det und auf den ankommenden Verkehr zu gerichtet 20 Vorderfläche haben müßten. Es wurde jedoch festgeist.
Der Trägerkörper 16 besteht vorzugsweise aus stellt, daß an derartigen senkrechten Flächen Staub
einem relativ festen Material und wird vorteilhaft aus anhaftet, der einen Film bildet, der den Lichtdurch-Metall
hergestellt, und zwar entweder als Metall- gang beeinträchtigt und der sehr schnell die optische
platte gegossen oder als Strangpreßling. Leistungsfähigkeit eines derartigen Reflexionssy-
Der Reflektor 12 ist auf der ersten oberen Träger- »5 st?ms herabsetzt. Es ist somit notwendig, die Vorderfläche
34 so befestigt, daß er dort auch bei Beruh- fläche der Reflektoren in periodischen Abständen zu
rung zwischen den Reifen der ankommenden Fahr- reinigen.
zeuge und dem Reflektor 12 fest haftet, wenn die Es wurde ferner festgestellt, daß, wenn die Vor-Straßenmarkierung
10 auf der Straße angebracht ist. derfläche des Reflexionssystems eher waagerecht
Es ist jedoch erwünscht, daß der Reflek'or 12 wahl- 30 oder parallel zur Straßenoberfläche als senkrecht
weise herausgenommen und — wenn notwendig — ausgerichtet ist, durch den normalen Kontakt zwiersetzt
werden kann, ohne den Trägerkörper 16 zu schen den Reifen der darüberfahrenden Fahrzeuge
zerstören. In der Ausführungsform nach den Fig. 1 und der Vorderfläche diese sauber gehalten wird und
bis 3 ist daher der Reflektor 12 am Trägerkörper 16 das Reflexionssystem seinen optischen Wirkungsmit
Hilfe eines Klebstoffes 36 befestigt, der einerseits 35 grad bzw. seine Leistungsfähigkeit während des Geden
die Markierung im Verkehr treffenden Stoßen brauche beibehalten kann. Ein derartiger Kontakt
widersteht und andererseits eine Herausnahme des zwischen den ankommenden Fahrzeugen und der
Reflektors 12 aus dem Trägerkörper 16 gestattet. Die vorderen Fläche führt jedoch zu einem Verschleiß
Straßenmarkierung 10 wird auf der Straßenober- dieser vorderen Fläche, der schnell zu einer Beeinfläche
22 durch einen Klebstoff 38 festgehalten, der A0 trächtigung oder Zerstörung der optischen Eigenvorzugsweise
aus einem Epoxyharz besteht. Dieser schäften dieser Fläche führt und die optische Lei-Klebstoff
38 hält die Straßenmarkierung 10 fest und stungsfähigkeit des Reflektors reduziert. Dieser Versicher
an jedem gewünschten Ort auf der Straße, schleiß oder Abrieb kann reduziert werden, indem
ohne daß irgendeine Aussparung oder eine andere die vordere Fläche senkrecht zur Straßenoberfläche
Unterbrechung der Straßenoberfläche 22 erforderlich 45 oder in einer vertikalen Ebene ausgerichtet wird. So
ist. Wenn somit die Straßenmarkie-ung 10 einmal an sollte einerseits die Vorderfläche etwa vertikal ausge-Ort
und Stelle angebracht ist, kann mindestens der richtet sein, um die optimale optische Leistungsfähig-Trägerkörper
16 unbeschränkt an seinem Platz blei- keit zu erreichen und eine Verschlechterung dieser
ben, während der Reflektor 12 von Zeit zu Zeit, falls optischen Leistungsfähigkeit zu reduzieren, die eine
erforderlich, ersetzt werden kann, so daß die Stra- 50 Folge des Kontaktes mit den ankommenden Fahrßenmarkierung
10 eine lange Lebensdauer hat. zeugen ist, aber sie sollte andererseits so flach ausge-
Die Straßenmarkierung 10 verwendet zur Schaf- richtet sein, daß sie durch diesen Kontakt periodisch
fung der Sichtbarkeit ein Reflexionssystem, bei dem saubergewischt wird. Außerdem würde eine von der
Licht aufgenommen wird, das von einem ankommen- Straßenoberfläche senkrecht nach oben gerichtete
den Fahrzeug ausgestrahlt wird und das auf das 55 ebene Fläche eine Gefahr für den Verkehr darstellen,
Fahrzeug zu reflektiert wird. Um die erforderliche während eine waagerechte Hache diese Gefahr versichtbare
Sfaßenmarkierung 10 zu schaffen, muß mindern würde.
das Reflexionssystem von Anfang an optisch lei- Die Straßenmarkierung 10 weist ein optisch leistungsfähig
se*, und die Markierung muß so aufge- stungsfähiges Reflexionssystem auf, das während des
baut sein, daß die optische Leistungsfähigkeit bzw. 60 Gebrauchs wirksam bleibt und trotzdem den Vorteil
der optische Wirkungsgrad des Reflexionssystems h*t. daß es durch die Berührung mit ankommenden
über die gesamte Gebrauchszeit der Straßenmarkie- Fahrzeugen saubergewischt wird. Zu diesem Zweck
rung 10 erhalten bleibt. hat J38 Reflexionssystem des Reflektors 12 eine
Eines der leistungsfähigsten verfügbaren Refle- praktisch ebene vordere lichtaufnehmende Fläche 40
xionssysteme verwendet das bekannte Drei-Spiegel- 65 an der Außenseite des Reflektors 12 und eine hintere
Reflex-Prinzip, das in der USA.-Patentschrift lichtaufnehmende Fläche 42 auf der Innenseite des
1 905 655 ausführlich erläutert ist und das einen Reflektors 12. Die vordere Fläche 40 ist unter einem
Lichtreflektor verwendet, der mit einer vorderen snit7p.n winkel R mr Trnm»«»ki»««i -»η .·«.-»:~* τ-»_ j—
Reflektor 12 relativ dünn ist und da die Außen- und beinahe senkrecht zur Einfallsrichtung des Lichts
die Innenfläche des Reflektors 12 praktisch parallel liegt, so daß jede Brechung an der Vorderfläche im
verlaufen, ist der Winkel B gleich dem Wikel/1, allgemeinen vernachlässigbar klein ist. Da der maxid.
Ji, dem Winkel der Trägerfläche 34. Der spitze male Wirkungsgrad eines derartigen Reflektors dann
Winkel B ist so gewählt, daß er einerseits groß genug 5 erreicht wird, wenn das auf die hintere Fläche aufist,
um das Reflexionssystem nahe genug zur Verti- treffende Licht parallel zu den Achsen der Würfelekkalen
auszurichten und es so optisch leistungsfähig ken gerichtet ist, läßt sich dieser maximale Wirzu
machen, und andererseits so klein ist, daß eine or- kungsgrad bei gewöhnlichen Reflektoren leicht erreidentliche
Säuberung der Vorderfläche durch Beruh- chen. Bei der Straßenmarkierung 10 liegt jedoch die
rung mit den Reifen der ankommenden Fahrzeuge io vordere Fläche 40 in einer Ebene, die einen Winkel
möglich ist. Der spitze Winkel B ist ferner groß ge- von etwa 30° mit der Waagerechten bildet, und der
nug, um die optische Verschlechterung der Vorder- Einfallswinkel/ beträgt etwa 60°. In diesem Fall
fläche zu reduzieren, die durch Verschleiß dieser wird der Brechungswinkel r wesentlich. Besteht bei-Fläche
infolge der Berührung mit den ankommenden spieisweise der Reflektor 12 aus Methylmethacrylat,
Fahrzeugen auftritt. Schließlich ist der Winkel B so 15 so ist der Brechungswinkel r etwa 35° 16'. Wenn die
klein, daß die Straßenmarkierung 10 keine Gefahr Achsen der Würfelecken 48 mit der Normalen N der
für den Verkehr darstellt. Vorderfläche fluchten, leidet der optische Wirkungs-Der
Reflektor 12 kann vorteilhaft aus einem licht- grad des Reflexionssystems ernsthaft unter dem grodurchlässigen
synthetischen Harz hergestellt und — ßen Einfallswinkel. Sind jedoch die Achsen der Würwie
dargestellt — geformt werden. Ein solches ao feiecken der Reflektorelemente mit der Richtung der
Kunstharz ist z.B. Methylmethacrylat, das die not- gebrochenen Lichtstrahlen ausgerichtet, d.h. liegen
wendigen optischen Eigenschaften hat und dem sie in einem Winkel r zu der Normalen N, so wird die
dauernden Kontakt mit den ankommenden Fahrzeu- maximale Leistungsfähigkeit bzw. der maximale Wirgen
während des Gebrauchs widersteht. kungsgrad des Reflektors trotz des ziemlich großen
Mit einem Winkel B von etwa 30° wurden gute 25 Einfallswinkels beibehalten.
Ergebnisse sowohl hinsichtlich der Beibehaltung der Theoretisch sollten die Achsen der Würfclecken
optischen Leistungsfähigkeit als auch der Erreichung 48 genau parallel zur Richtung der gebrochenen
einer ausreichenden Sauberhaltung erzielt. Theorie Lichtstrahlen verlaufen, wenn sie für die maximale
und Erfahrung haben jedoch gezeigt, daß gute Er- Leistungsfähigkeit berechnet werden. In der Praxis
gebnisse bei einem Winkel B im Bereich von etwa 15 3° wurde jedoch gefunden, daß eine a'isreichende Wir-
bis etwa 50° erreicht werden können. kung erzitli wird, wenn die ausgerichteten Achsen
Bei der Straßenmarkierung 10 der F i g. 3 und 4 ist der Würfelecken 48 innerhalb einer Abweichung von
das verwendete Reflexionssystem im Prinzip ein etwa 13° von der berechneten Richtung der gebro-
Drei-Spiegel-Reflex-System, wobei die hintere Fläche chenen Strahlen liegen. Wenn also die Achsen der
42 des Reflektors 12 eine Vielzahl rückweisender 35 Würfelecken 48 etwa mit dem gebrochenen Licht-
j Reflektorelemente 44 des Würfelecken-Typs enthält, strahl ausgerichtet sind, erhält man eine einwandfreie
! von denen jedes sich für eine totale Innenreflexion Wirkung der Straßenmarkierung,
ί des auf die hintere Fläche auftreffenden Lichts cig- Der Einfallswinkel steigt mit einer Abnahme des
j net. Winkels B, und je größer der Einfallswinkel ist, um so
j Jedes Rcflektorelement 44 hat drei praktisch qua- 4° größer sind die Durchgangsverluste an der vorderen
dratische, ebene Flächen 46, die zueinander recht- Fläche 40 des Reflektors 12, und zwar sowohl beim
winklig liegen und sich in einem gemeinsamen Punkt, Eintreten als auch beim Austreten aus d^m Reflek-
entfernt von der vorderen Fläche 40, treffen und so tor 12, und um so größer ist auch die WinMabwci-
ein Würfeleck 48 bilden. Jedes Würfeleck 48 hat eine chung des rücklaufenden Strahls, die durch einen
\ Achse (die durch das Würfeleck 48 gehende Diago- 45 kleinen Fehler des reflektierenden Würfels verur-
■ nale des Würfels), von denen eine bei C in F i g. 4 ge- sacht wird. Aus optischen Gründen und ebenso zur
-. zeigt ist. Die Achsen sämtlicher Würfelecken 48 lie- Reduzierung des Verschleißes, der durch die Berüh-
: gen parallel zueinander, was jedoch nicht notwen- rung mit den ankommenden Fahrzeugen entsteht.
digerweise der Fall sein muß. sollte der Winkel B nicht kleiner als 15° sein.
Das von den Scheinwerfern eines auf der Straße 5" Wie bereits erwähnt, ist eine Straßenmarkierung
ankommenden Fahrzeugs ausgehende Licht wird in 10 erwünscht, die sowohl bei Tag als auch bei Nacht
F i g. 4 durch den Strahl L dargestellt, der im we- ein gut sichtbares Zeichen abgibt. Die Sichtbarkeit
sentlichen parallel zu der waagerechten Oberfläche bei Tag erhält man gewöhnlich durch Streulicht, das
• der Straße ist. In Wirklichkeit weicht die Richtung auf die Markierung fällt und in Richtung auf den an-
des Strahles L nur etwa 6° von der Waagerechten 55 kommenden Verkehr zurückgespiegelt wird. Leider
ab, während das Fahrzeug durch die Zone fährt, in tragen die bekannten rückweisenden Reflektorele-
der das Reflexionssystem ein vom Fahrzeug aus mente, die eine so ausgezeichnete Sichtbarkeit bei
sichtbares Zeichen zurückwerfen soll. Da die vordere Nacht ergeben, praktisch nichts zu der Sichtbarkeit
■ Fläche 40 einen spitzen Winkel B mit der waagerech- bei Tag bei, weshalb eine Konstruktion vorgesehen
ten Straßenoberfläche bildet, trifft der Strahl L in 60 werden muß, die auch bei Tageslicht sichtbar ist. In
: einem Einfallswinkel i zur Normalen N der Vorder- der dargestellten Ausführungsfcrm ist daher der Re-
; fläche auf diese auf und wird beim Eintritt in das flektor 12 mit einem Aufbau versehen, der sich für
'■ Material des Reflektors 12 unter einem Brechungs- die Rückspiegelung des Lichtes der Umgebung
' winkel r gebrochen. ebenso eignet wie für die Reflexion eines gebündel-Bei
gewöhnlichen Drei-Spiegel-Reflektoren sind 65 ten Lichtstrahls.
die Achsen der Würfelecken parallel zur Normalen Wie aus den F i g. 5 und 6 hervorgeht, ist die In-
der Vorderfläche ausgerichtet, und die Vorderfläche nenfläche des Reflektors 12 durch eine Vielzahl von
liegt gewöhnlich in einer Ebene, die senkrecht oder Aussparungen oder Zellen 50 unterteilt, die von als
4:01
Stützwände ausgebildeten Stützelementen 52 umge- hen und kann eine Dicke im Bereich von etwa 0 025
ben sind, die ebene Stützflächen 54 aufweisen. Die bis etwa 0,125 mm haben
Reflektorelernente 44 liegen innerhalb der Zellen 50, Die Unterlage 56 dient dazu, jede der Zellen 50
so d.ß annähernd SO»/» der Gesamtfläche dieser In- abzudecken und hermetisch abzudichten Sie hl"
nenflache des Reflektors 12 auf die ruckweisenden 5 Wasser, Staub und ähnlichen Schmutz von den ZeI-Reflektorelemente
44 entfallt, die eine ausreichende len 50 wirksam ab und verhindert damit die Ablage-Marfaemng
für die Nacht ergeben während die an- rung derartiger Fremdstoffe auf den Reflexionsfläderen
50 0/0 der Innenfläche des Reflektors 12 auf chen der Reflektorelemente 44, wodurch eine optidie
ebenen Stutzflachen 54 entfallen, die fur eine male Lichtreflexion durch diese Elemente ohne jede
Ruckspiegelung des verfugbaren Tageslichtes sorgen, io Beeinträchtigung erzielt wird Da alle Stützelemente
das auf den Reflektor 12 fällt, um diesen auch bei 52 miteinander verbunden sind und damit fortlau-Tag
gut sichtbar zu machen. Da die Zellen 50 und fend ebene Stützflächen 54 bilden die jede Zelle 50
die ebenen Stützflächen 54 über die gesamte Innen- umgeben, ist jede der Zellen 50 einzeln und unabflache
des Reflektors 12 verteilt sind, erscheint das hängig von jeder anderen Zelle 50 dicht eineebaut
zurückgeworfene licht aus der Beobachtungsentfer- 15 so daß irgendein Bruch der Unterlage 56 oder des
nung entweder als ein zusammenhängender Bereich Reflektors 12, der zu einem Eindringen von Wasser
aus reflektiertem Licht bei Tag oder als ein zusam- Schmutz oder dergleichen Fremdmaterial in eine
menhängender Bereich aus nach rückwärts gerichte- Zelle 50 führt, die anderen Zellen 50 nicht nachtei'lie
tem reflektiertem Licht bei Nacht. beeinflußt, da diese unabhängig voneinander herme-
Obwohl bei der dargestellten Ausfuhrungsform ao tisch abgedichtet sind. Der Reflektor 12 ist demzu
etwa 50 %> der gesamten Innenfläche des Reflektors folge widerstandsfähiger gegen die Witterune und hat
auf die ebenen Stützflächen 54 und etwa 50 Vo dieser eine größere GeDrauchsdauer selbst wenn er äußerst
Innenfläche des Reflektors 12 auf die Zellen 50 ent- dünn ausgebildet ist, da Hn Bruch oder eine Beein
fallen, in welchen Reflektorelemente 44 angeordnet trächtigung von einzelnen Zellen 50 die benachbar
sind, wurde festgestellt, daß eine ausreichende Sicht- a5 ten Zellen nicht in Mitleidenschaft zieht Die Stütz
barkeit bei Tag und bei Naclu durch einen Reflektor elemente 52 und die dadurch gebildeten abgedichte
erreicht werden kann, bei welchem auf die ebenen ten Zellen 50 gewährleisten ferner daß'an den Flä
Stützflächen 54 etwa 10 bis etwa 9Oo/o der gesamten chen eines jeden reflektierenden Würfels eine totale
Innenfläche des Reflektors 12 entfallen und umge- Innenreflexion stattfindet, wodurch der hohe Wir
kehrt, während die Gesamtfläche der Zellen 50 etwa 30 kungsgrad bzw. die hohe Leistungsfähigkeit dieses
90 bis etwa 10%, der gesamten Innenfläche des Re- Reflexionssystems entsteht. Die Beibehaltung dieser
flcktors beträgt. In diesem Zusammenhang sei er- hohen Leistungsfähigkeit erlaubt praktisch die Verwähnt,
daß die Zellen 50 bei Tageslicht dunkel er- wendung eines Teils der Fläche des Reflektors 12
scheinen und praktisch keinen Beilrag zur Sichtbar- zur Ruckspiegelung, ohne die Reflexionsfähigkeit bei
keit leisten und daß umgekehrt die ebenen Stützftä- 35 Nacht drastisch zu reduzieren. Obwohl vorzugsweise
chen 54 bei Nacht dunkel erscheinen und praktisch der Reflektor 12 durch eine unabhängige Unterlage
kein sichtbares Signal abgeben. Es ist, wie bereits er- 56 abgedichtet wird, ist es klar, daß die ebenen
wähnt, erwünscht, daß der Reflektor 12, wenn er von Stützflächen 54 direkt an der Trägerfläche 34 angevorne
aus einer Entfernung von etwa 30 m oder mehr klebt oder anderweitig zur Haftung gebracht werden
beobachtet wird, über seine ganze Fläche gleichmä- 40 können, so daß der Reflektor 12 durch die Träger
Big hell erscheint und dit gleiche Form zu haben fläche 34 des Trägerkörpers 16 selbst oder durch
scheint, wenn er einerseits durch Tageslicht und an- einen auf diesen Teil aufgebrachten Klebstoff abgedcrerseiis
durch ein ankommendes Fahrzeug beleuch- dichtet ist.
tet wird. Um dies zu erreichen, wird die Hauptab- Die Stützelemente 52 verlaufen über den gesamten
messung aller Zellen 50. von der vorderen Fläche 40 45 Bereich der Innenfläche des Reflektors 12 so daß
aus gesehen, nicht größer als 9 mm und der Abstand wenn der Reflektor 12 mit dem Trägerkörper 16 ve/
zwischen benachbarten Zellen 50, von der vorderen bunden wird, irgendwelche auf die Außenfläche des
Fläche 40 aus gesehen, ebenfalls nicht größer als Reflektors 12 ausgeübten Kräfte auf die gesamte
etwa 9 mm gewählt. Wenn diese Abmessungen ver- Fläche des Reflektors 12 verteilt werden Mit arde
wendet werden, kann das menschliche Auge aus 50 ren Worten, der Reflektor 12 ist auf seiner gesamten
einer Entfernung von etwa 30 m die durch die vor- Fläche abgestützt, wobei der einzige Teil der kein
dere Fläche 40 sichtbaren Einzelelemente nicht un- direkte Abstützung hat, durch die einzelnen Zellen
terscheiden und trennen, so daß die vordere Fläche 50 definiert ist. Der Reflektor 12 hat somit »ine höh
gleichmäßig beleuchtet erscheint. Sie scheint daher Festigkeit, auch wenn seine Gesamtdicke" nur ein
die gleiche Form sowohl bei Tag bei Beleuchtung 55 paar Millimeter beträgt.
durch Streulicht als auch bei Nacht zu haben, wenn Der Überzug 58 ist durchsichtig, so daß die a f
sie durch die Scheinwerfer eines ankommenden die Innenfläche des Reflektors 12 zu gericht
Fahrzeugs beleuchtet wird. Fläche der Unterlage 56 sichtbar ist und vorzues
Wie aus den F i g. 5 und 6 hervorgeht, ist die weise die Reflexionsf!äche zum Reflektieren des Ta
Rückseite des Reflektors 12 vorzugsweise durch eine 60 gesuchtes bildet, um die Tageslicht-Sichtbarkeit des
Unterlage 56 abgeschlossen, die aus einer dünnen Reflektors 12 zu erreichen. Es kann auch ein licht
Metallfolie bestehen kann, die an den ebenen Stütz- reflektierender Film, wie z. B. ein metallisierter Film
flächen 54 über deren ganzen Bereich mit Hilfe eines oder ein gefärbter Film, auf den ebenen Stützflächen
dünnen filmartigen Überzugs 58 aus wännever- 54 aufgebracht sein. Es wurde gefunden daß die
schweißbarem, plastischem Kunststoff befestigt ist, 65 Verwendung eines weißen Films eine außergewöhnder
an den ebenen Stützflächen 54 und der angTcn- lieh hohe Sichtbarkeit bei Tageslicht ergibt
zenden Fläche der Metallfolie haftet. Die Metallfolie Der Reflektor 12 besteht aus klarem Kunsttoff so
kann beispielsweise aus Blei oder Aluminium beste- daß ein weißer Lichtstrahl bei Tag und bei Nacht're-
9 10
flektiert wird. Der Reflektor 12 kann jedoch auch Neigungswinkel ist gleich dem Neigungswinkel des
rot, gelb, blau oder in einer anderen Farbe gefärbt Reflektors 12 (Fig. 1 und 3), so daß die Straßensein,
so daß bei Tag und bei Nacht ein farbiges Si- markierung 10 in beiden Richtungen wirksam ist. Da
gnal abgegeben wird. Außerdem können auch die der zweite Reflektor 60 völlig unabhängig von dem
Reflexionsfllächen des Reflektors 12 gefärbt sein, so 5 ersten Reflektor 12 ist, können beide unterschieddaß
das reflektierte Licht farbig ist. liehe Farben haben, so daß die Straßenmarkierung
Der Reflektor 12 wird auf dem Trägerkörper 16, 10 als Gerät zur Anzeige der richtigen Verkehrsrichwie
oben erwähnt, zweckmäßig mit Hilfe eines geeig- tung auf einer Straße verwendbar ist.
neten Klebstoffes 36 befestigt, um so den Reflektor Der Trägerkörper 16 verläuft in Längsrichtung 12 wahlweise und ohne Störung des auf der Straßen- io über die Reflektoren 12 und 60 hinaus, um eine reoberfläche 22 angebrachten Trägerkörpers 16 entfer- lativ große untere Fläche 18 zu bilden. Durch die nen zu können. Die sowohl vom Standpunkt einer große Fläche 18 können entsprechend große BeIaeinfacheü Verbindung als auch der Dauerhaftigkeit stungen aufgefangen werden, so daß durch den interaus gesehen besten Klebmittel sind die als druckemp- mittierenden Kontakt der Straßenmarkierung 10 mit findlich bekannten Klebstoffe, die in Form doppel- 15 den Fahrzeugen keine zu großen Beanspruchungen seitig druckempfindlicher Klebebänder handelsüblich auftreten, die entweder zu einem Bruch des Trägerkäuflich sind. Diese Bänder können in die ge- körpers 16 führen oder diesen Trägerkörper 16 in die wünschte Form geschnitten und auf die Unterlage Straßenoberfläche 22, insbesondere bei relativ weiaufgebracht werden, ehe der gesamte Reflektor 12 chem Straßenmaterial, eindrücken könnten,
auf die Trägerfläche 34 aufgebracht wird. 20 Die gegenüberliegenden Seitenwände 30 des
neten Klebstoffes 36 befestigt, um so den Reflektor Der Trägerkörper 16 verläuft in Längsrichtung 12 wahlweise und ohne Störung des auf der Straßen- io über die Reflektoren 12 und 60 hinaus, um eine reoberfläche 22 angebrachten Trägerkörpers 16 entfer- lativ große untere Fläche 18 zu bilden. Durch die nen zu können. Die sowohl vom Standpunkt einer große Fläche 18 können entsprechend große BeIaeinfacheü Verbindung als auch der Dauerhaftigkeit stungen aufgefangen werden, so daß durch den interaus gesehen besten Klebmittel sind die als druckemp- mittierenden Kontakt der Straßenmarkierung 10 mit findlich bekannten Klebstoffe, die in Form doppel- 15 den Fahrzeugen keine zu großen Beanspruchungen seitig druckempfindlicher Klebebänder handelsüblich auftreten, die entweder zu einem Bruch des Trägerkäuflich sind. Diese Bänder können in die ge- körpers 16 führen oder diesen Trägerkörper 16 in die wünschte Form geschnitten und auf die Unterlage Straßenoberfläche 22, insbesondere bei relativ weiaufgebracht werden, ehe der gesamte Reflektor 12 chem Straßenmaterial, eindrücken könnten,
auf die Trägerfläche 34 aufgebracht wird. 20 Die gegenüberliegenden Seitenwände 30 des
Die Straßenmarkierung 10 ist ferner mit einem Trägerkörpers 16 sind etwas nach innen geneigt, um
zweiten Reflektor 60 versehen, der an einer zweiten soweit wie möglich lotrechte Flächen zu vermeiden,
schrägen Fläche 62 des schräg nach oben gerichteten die starke Stöße auf die Reifen der ankommenden
Trägerteils 32 angebracht und auf das rückwärtige Fahrzeuge ausüben und dadurch eine Gefahr für den
Ende 28 des Trägerkörpers 16 zu gerichtet ist. Der as Verkehr bilden können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Siraßenmarkierung, bestehend aus einem fe- Würfelachse gehenden Achsen bilden einen spitzen
sten Trägerkörper mit einer unteren Basisfläche 5 Winkel mit der Normalen zur Vorderfläche des Re-
und mindestens einer im spitzen Winkel zur Ba- Sektors. Die nach innen gerichteten Flächen der Resisfläche
verlaufenden Trägerfläche, auf der ein flektorelemente sind mit einem lichtreflektierenden
plattenartiger Reflektor aus lichtdurchlässigem Überzug versehen. Das Innere der Schale wird durch
Kunststoff befestigt ist, der auf seiner Rückseite einen festen Kern gebildet, der den ganzen Inneneine
Vielzahl von Reflekiorelementen aufweist, io raum ausfüllt und so auch gegen den vorgenannten
die jeweils drei ebene, rechtwinklig zueinander Überzug und alle übrigen Innenflächen der Schale
angeordnete, eine Würfelecke bildende Flächen anliegt. Ein derartiger Reflektor hat jedoch lediglich
haben und deren durch die Würfelecke gehende eine Rückstrahlwirkung bei Nacht, während bei Tag
Achsen einen spitzen Winkel mit der Normalen eine besondere Rückstrahlwirkung nicht eintritt,
zur Vorderfläche des Reflektors bilden, d a - 15 Außerdem wird bei Nacht eine optimale Rüekstrahdurch
gekennzeichnet, daß der Reflek- lung, also eine totale Rückstrahlung, deswegen nicht
tor (12) über die Reflektorelemente (44) nach erreicht, weil die Refieklorelemente mit einer reflekrückwärts
vorstehende Stützelemente (52) hat, tierenden Schicht versehen sind, durch die ein Teil
deren Stützflächen (54) gegen die Trägerfläche des einfallenden Lichts absorbiert wird (britische Pa-(34)
anliegen und die mindestens einen Teil der 20 tentschrift 1 079 119).
Reflektorelemente (44) im Abstand von der Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde,
Trägerfläche halten. eine Straßenmarkierung zu schaffen, die sowohl bei
2. Straßenmarkierung nach Anspruch 1, da- Tag als auch bei Nacht bei einfallendem Licht durch
durch gekennzeichnet, daß die Stützelemente (52) Rückstrahlung gut sichtbar ist. Diese Aufgabe wird
als miteinander verbundene Stützleisten ausgebil- 45 bei der eingangs erwähnten Straßenmarkicrung dadet
sind. durch gelöst, daß der Reflektor über die Reflektor-
3. Straßenmarkierung nach Anspruch 2, da- elemente nadi rückwärts vorstehende Stützelemente
durch gekennzeichnet, daß die Stützleisten (52) in hat, deren Stützflächen gegen die Trägerfläche anlie-Art
eines Gitters angeordnet sind. gen und die mindestens einen Teil der Reflektorele-
4. Straßenmarkierung nach einem der vorher- 30 mente im Abstand von der Trägerfläche halten. Dagehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, mit ist zusätzlich zu den bei Nacht wirksamen Redaß
auf der Stützfläche (54) eine vorzugsweise flektorelementen eine Rückstrahlung des auffallenden
aus einer dünnen Metallfolie bestehende Unter- Streulichtes bei Tag durch die Stützflächen der Stützlage
(56) angeordnet ist, die an den Stützflächen elemente erreicht. Die letzteren verleihen der Kon-(54)
der Stützelemente (52) abgedichtet angeklebt 35 struktion außerdem die erforderliche Festigkeit. Da
ist. sie ferner die Reflektorelemente im Abstand von der
5. Straßenmarkierung nach einem der vorher- Trägerfläche halten, kann nun am Übergang der Flägehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, chen der Reflektorelemente zu dem dahinterliegendaß
der Reflektor (12) in einer entsprechenden den Luftraum eine Totalreflektion bei Nacht stattfin-Ausnehmung
des Trägerkörpers (16) angeordnet 40 den.
ist, deren Boden die Trägerfläche (34) bildet. Eine beispielsweise Ausführungsform der Erfin
dung wird nachfolgend an Hand der Zeichnung erläutert. In dieser zeigt
F i g. 1 eine perspektivische Ansich' der Straßen-
45 markierung nach der Erfindung,
F i g. 2 eine Vorderansicht der Straßenmarkierung
Die Erfindung betrifft eine Straßenmarkierung be- nach F i g. 1, die auf einer Straßenoberfläche angestehend
aus einem festen Tragkörper mit einer unte- bracht ist,
ren Basisfläche und mindestens einer im spitzen Win- F i g. 3 einen Schnitt nach Linie 3-3 der F i g. 2,
kel zur Basisfläche verlaufenden Trägerfläche, auf 50 F i g. 4 einen Teilschnitt gemäß F i g. 3, jedoch in
der ein plattenartiger Reflektor aus lichtdurchlässi- größerem Maßstab als diese,
gern Kunststoff befestigt ist, der auf seiner Rückseite F i g. 5 eine Teildraufsicht auf den Reflektorkörper
eine Vielzahl von Reflektorelementen aufweist, die ungefähr im Maßstab der F i g. 4 und
jeweils drei ebene, rechtwinklig zueinander angeord- F i g. 6 einen Querschnitt nach Linie 6-6 der
jeweils drei ebene, rechtwinklig zueinander angeord- F i g. 6 einen Querschnitt nach Linie 6-6 der
nete, eine Würfelecke bildende Flächen haben und 55 F i g. 5.
deren durch die Würfelecke gehende Achsen einen In F i g. 1 ist mit 10 eine Straßenmarkierung perspitzen
Winkel mit der No-malen zur Vorderfläche spektivisch dargestellt, die mit einem Reflektor 12
des Reflektors bilden. aus lichtdurchlässigem Kunstharz versehen ist, dei
Es ist bereits eine Straßenmarkierung bekannt, die die Form eines relativ dünnen Streifens hat, der an
mit einer ebenen Basisfläche auf einer Straßenober- 60 einem Trägerkörper 16 befestigt ist, um eine stabile
fläche befestigt werden kann. Der eigentliche Trag- Konstruktion zu bilden, die den auf die Straßenmarkörper
hat eine Außenform in Art einer rhomboidar- kierung 10 ausgeübten Kräften Widerstand leisten
tigen Schale, die vier schräge Seitenwände und eine kann, wenn die Außenfläche der Markierung durch
obere Abdeckplatte hat. Durch die schrägen Außen- Fahrzeuge angestoßen wird.
flächen wird dabei erreicht, daß diese durch die dar- 65 Die Straßen markierung 10 wird gewöhnlich verüberfahrenden
Räder von Fahrzeugen sauber gehal- wendet, um eine Markierung auf einer etwa waageten
werden. Die Innenseite einer dieser Seitenwände recht verlaufenden Straßenoberfläche zu bilden, woist
als Reflektor ausgebildet, der eine Vielzahl von bei die Markierung von einem heranfahrenden Fahr-
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