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DE1783011U - Dichtung fuer zylinderkopf von brennkraftmaschinen. - Google Patents

Dichtung fuer zylinderkopf von brennkraftmaschinen.

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Publication number
DE1783011U
DE1783011U DE1957D0014043 DED0014043U DE1783011U DE 1783011 U DE1783011 U DE 1783011U DE 1957D0014043 DE1957D0014043 DE 1957D0014043 DE D0014043 U DED0014043 U DE D0014043U DE 1783011 U DE1783011 U DE 1783011U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cylinder
cylinder head
ring
cylinder liner
seal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1957D0014043
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Daimler Benz AG
Original Assignee
Daimler Benz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Daimler Benz AG filed Critical Daimler Benz AG
Priority to DE1957D0014043 priority Critical patent/DE1783011U/de
Publication of DE1783011U publication Critical patent/DE1783011U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Cylinder Crankcases Of Internal Combustion Engines (AREA)

Description

  • "Dichtung für Zylinderkopf von Brennkraftmaschinen" Die Neuerung betrifft eine Abdichtung des Zylinderkopfes, einer Brennkraftmaschine gegen eine Zylinderbüchse unter Verwendung einer Plandichtung zwischen Zylinderkopf und Zylinder-Kurbelgehäuse und mit einer Eindrehung im Zylinderkopf, in die ein entsprechender ringförmiger Ansatz an der Zylinderbüchse mit geringem Spiel eingesetzt ist.
  • Die durch die Eindrehung im Zylinderkopf und den in die Eindrehung mit Spiel eingesetzten ringförmigen Ansatz an der Zylinderbüchse gebildete Labyrinthdichtung bot gegen die vom Verbrennungsraum herrührenden Wärme-und Druckbelastungen der Plandichtung keinen ausreichenden Schutz. Gemäß der Neuerung wird die Plandichtung daher außer dieser Labyrinthdichtung noch durch einen auf der Innenseite der Plandichtung, unter Belassung eines Abstandes von letzterer, zwischen Zylinderbüchse und Zylinderkopf angeordneten Dichtring gegen derartige Wärme-und Druckbelastungen abgeschirmt.
  • Nach einem Ausführungsbeispiel ist um den ringförmigen Ansatz der
    Zylinderbüchse ein verhältnismäßig leicht deformierbarer, federn-
    der Ring angeordnete der sich beim Einspannen zwischen Zylinderbüchse und Zylinderkopf deformiert und sich dabei dicht gegen die Dichtflächen der Büchse und des Zylinderkopfes anlegt.
  • Nach einer weiteren Ausführungsform besteht der Dichtring aus einem verhältnismäßig leicht deformierbaren, nicht federnden Werkstoff', z. B. Weichkupfer, und ist gegenüber den Dichtflächen der Zylinderbüchse und des Zylinderkopfes mit im Querschnitt sägezahnförmigen Rippen versehen, deren Spitzen sich beim Einspannen des Ringes abflachen und dicht gegen die Dichtflächen der Zylinderbüchse und des Zylinderkopfes legen.
  • Eine dritte Ausführungsform besteht darin, daß Zylinderkopf und Zylinderbüchse vorzugsweise in der Nähe der Innenseite der Plandichtung ringförmige Zahnansätze haben und der Dichtring aus einem verhältnismäßig leicht deformierbaren, nicht federnden Werkstoff, z. B. Weichkupfer, besteht, wobei die ringförmigen Zahnansätze beim Einspannen des Ringes dicht in diesen eingreifen.
  • Einzelheiten der Neuerung werden nachstehend unter Bezugnahme auf die Zeichnung beschrieben.
  • Fig. 1 stellt im senkrechten Schnitt einen Teil von Zylinderkopf, Zylinderbüchse und Zylinder-Kurbelgehäuse mit eingelegtem federnden Ring dar.
  • Fig. 2 zeigt einen senkrechten Schnitt durch den federnden Ring nach Fig. 1 in kleinerem Maßstab, bevor er zwischen Zylinderbüchse und Zylinderkopf eingespannt ist.
  • Fig. 3 zeigt im senkrechter Schnitt einen zwischen Zylinderbüchse und Zylinderkopf eingesetzten Ring aus verhältnismäßig leicht deformierbarem, nicht federndem Werkstoff mit sägezahnförmigen Eindrehungen.
  • Fig. 4 zeigt im senkrechten Schnitt einen zwischen Zylinderbüchse und Zylinderkopf eingesetzten verhältnismäßig leicht deformierbaren, im Schnitt T-förmigen Ring und sägezahnförmige Eindrehungen an Zylinderkopf und Zylinderbüchse.
  • 1 stellt die Zylinderbüchse dar, 2 den Zylinderkopf und 3 das Zylinder-Kurbelgehäuse. Die Zylinderbüchse 1 liegt glatt auf einer ebenen Ringfläche 4 des Zylinder-Kurbelgehäuses 3 auf. Zwischen Zylinderbüchse 1, Zylinderkopf 2 und Zylinder-Kurbelgehäuse 3 ist eine an sich bekannte Plandichtung 5 eingelegt. Die Zylinderbüchse 1 weist einen ringförmigen Ansatz 6 auf, der mit geringem Spiel in eine entsprechende Aussparung 7 eingreift.
  • Die oben beschriebenen Teile 1 bis 7 sind den Fig 1, 3 und 4 gemeinsam.
  • In Fig. 1 ist zwischen der Plandichtung 5, der Zylinderbüchse 1 und dem Zylinderkopf 2 ein im Querschnitt z.B. rechteckiger federnder Ring 8 eingesetzt, der sich mit seinem unteren Außenrand gegen die Zylinderbüchse 1, mit seinem unteren Innenrand gegen einen unteren abgerundeten Teil 16 des ringförmigen Ansatzes 6 und mit seinem oberen Innenrand gegen den Zylinderkopf 2 dicht anlegt.
  • Mit seinem oberen-Außenrand reicht der Ring 8 nicht ganz bis an die Plandichtung 5 heran. Gegen seine Auflagefläche an der Zylinderbüchse 1 und am Zylinderkopf 2 ist der Ring 8 um einen verhältnismäßig kleinen Winkel α geneigt.
  • In der ursprünglichen Form, die der Ring vor seinem Einspannen zwischen Zylinderbüchse 1 und Zylinderkopf 2 hat, ist er in Fig. 2 besonders dargestellt. Aus der Form mit einem bestimmten Rhomboidquerschnitt geht er nach seinem Einspannen zwischen Zylinderbüchse 1 und Zylinderkopf 2 im Querschnitt in eine andere Parallelogrammform über, die in Fig. 1 als Rechteck dargestellt ist.
  • In Fig. 3 ist zwischen der durch den Ansatz 6 und die Aussparung 7 gebildeten Labyrinthdichtung und der Plandichtung 5 ein verhältnismäßig leicht deformierbarer, nicht federnder Ring 9, z. B. aus Weichkupfer, zwischen Zylinderbuchse 1 und Zylinderkopf 2 eingesetzt.
  • Wesentlich ist die Bildung von säge zahnformigen Rippen 10 auf der der Zylinderbüchse 1 und/oder dem Zylinderkopf 2 zugewandten Seite des Dichtringes 9. Die Zahnspitzen sind in Fig. 3 gestrichelt dargestellt. Beim Aufsetzen des Zylinderkopfes 2 auf die Zylinderbüchse 1 flachen sich diese Spitzen der Zähne 10 ab und legen sich dicht an die Gegenflächen von Büchsen 1 und Zylinderkopf 2. Die Verwendung eines nicht federnden, verhältnismäßig leicht deformierbaren Ringes hat den Vorteile daß die Diehtflächen an der Büchse und dem Zylinderkopf nicht vollkommen eben und glatt bearbeitet zu werden brauchen da die Zähne etwaigen Unebenheiten folgen können und sich gegen die Flächen dicht anlegens Der Dichtring 9 ist in eine Ringnut 11 der Zylinderbüchse 1 eingesetzt und legt sich mit seiner Außenseite satt gegen die Außenwand der Ringnut 11. In Fig. 4 sind sägezahnförmige Eindrehungen in der Zylinderbüchse' und dem Zylinderkopf 2 vorhanden. Mit den Zähnen 12, 13 greifen diese Maschinenteile ? in den im Querschnitt kopfartig ausgebildeten Außenrand 13 eines verhältnismäßig leicht deformierbaren Ringes 14 z. B. aus Weichkupfer wie gemäß Fig.-3, ein. Zwischen dem Außenrand des Ringes 14 und der Plandichtung 5 bleibt ein Spalt 15 wie im Falle der Fig. 1 und 3.
  • In allen drei Ausführungsbeispielen ist es wesentlich, daß die eingelegten Dichtringe unter verhältnismäßig geringer Anzugskraft deformierbar sind und daß die auf den Dichtring wirkende. Deformationskraft keinen oder nur einen geringen Hebelarm, zur Auflage der Zylinderbüchse hat, um eine Überbeanspruchung des Bundes der Zylinderbüchse sowie der Auflage der Zylinderbüchse zu vermeiden.

Claims (1)

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1186685B (de) * 1963-02-16 1965-02-04 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Wassergekuehlte Hubkolbenbrennkraftmaschine
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DE102012013379A1 (de) * 2012-07-04 2014-01-09 Mtu Friedrichshafen Gmbh Einlage und Verbrennungsmotor mit Einlage

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