DE178219C - - Google Patents
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- DE178219C DE178219C DE1905178219D DE178219DD DE178219C DE 178219 C DE178219 C DE 178219C DE 1905178219 D DE1905178219 D DE 1905178219D DE 178219D D DE178219D D DE 178219DD DE 178219 C DE178219 C DE 178219C
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- Expired
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01P—MEASURING LINEAR OR ANGULAR SPEED, ACCELERATION, DECELERATION, OR SHOCK; INDICATING PRESENCE, ABSENCE, OR DIRECTION, OF MOVEMENT
- G01P1/00—Details of instruments
- G01P1/07—Indicating devices, e.g. for remote indication
- G01P1/08—Arrangements of scales, pointers, lamps or acoustic indicators, e.g. in automobile speedometers
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Recording Measured Values (AREA)
- Measurement Of Distances Traversed On The Ground (AREA)
- Time Recorders, Dirve Recorders, Access Control (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JVl 178219 — KLASSE 74 b. GRUPPE
Geschwindigkeitsanzeiger für Kraftfahrzeuge. Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. Februar 1905 ab.
Für diese Anmeldung ist bei der Prüfung gemäß dem Unionsvertrage vom
20. März 1883
14. Dezember 1900 auf Grund der Anmeldung in England vom .23. Februar 1904 anerkannt.
die Priorität
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Geschwindigkeitsmesser für Kraftfahrzeuge, wie
z. B. für Straßenbahnen oder Motorwagen, und hat den Zweck, dem Fahrer sowohl als auch
dem Publikum in leichter Weise die Geschwindigkeit des Fahrzeuges bei Tag- und Nachtzeit
kenntlich zu machen.
Von bisherigen Einrichtungen dieser Art unterscheidet sich der Gegenstand nach vorliegender
Erfindung dadurch, daß ein mit farbigen Feldern oder Ziffern versehenes Organ in
einem auf dem Fahrzeuge von allen Seiten frei sichtbaren Dom auf- und niedersteigt, derart,
daß der über dem Dom aufsteigende Teil dieses Organes von allen Seiten leicht sichtbar ist und
gegen eine Lampe gehoben wird, um auch zur Nachtzeit die über dem Dom befindlichen Farbfelder
deutlich zu beleuchten.
. Dabei kann diese Vorrichtung gleichzeitig dazu eingerichtet sein, den Motor, beispielsweise durch einen elektrischen Stromkreis, selbsttätig abzustellen, wenn das Fahrzeug eine gewisse vorbestimmte Geschwindigkeit erreicht hat.
. Dabei kann diese Vorrichtung gleichzeitig dazu eingerichtet sein, den Motor, beispielsweise durch einen elektrischen Stromkreis, selbsttätig abzustellen, wenn das Fahrzeug eine gewisse vorbestimmte Geschwindigkeit erreicht hat.
In den Zeichnungen ist eine vorteilhafte Ausführungsform der Vorrichtung nach vorliegender
Erfindung dargestellt.
Fig. ι zeigt die Vorderansicht der Vorrichtung, und
Fig. 2 ist ein Schnitt.
Gemäß vorliegender Ausführungsform der Erfindung wird die Vorrichtung zum Anzeigen
der Geschwindigkeit durch drei oder mehrere radial stehende Hebel A geregelt, welche auf
einem Stutzen A1 befestigt sind, der auf dem. oberen Ende einer Spindel B sitzt, die in Lagern
B1 gelagert ist. Diese Hebel oder Gewichte wirken nach Art des üblichen Gewichtskraftregiers.
Die Welle B erhält ihren Antrieb durch Kegelräder D1D2 von einer wagerechten Welle D,
deren inneres Ende in einem Lager C2 des Gehäuses C gelagert ist, während ihr äußeres Ende
in einem Lager C1 sitzt und das Kettenrad D8
aufgekeilt trägt, welches durch eine Kette zwecks Kupplung der Triebwelle D, z. B. mit der Achse
des Laufrades des Fahrzeuges, verbunden ist. Natürlich könnte statt dieser Vorrichtung auch
ein Zahnradgetriebe angeordnet sein.
Das innere Ende jedes Reglerarmes A wirkt gegen den Kopf einer Hülse A2, welche auf
der Welle B gleitend angeordnet ist, so daß beim Spreizen der Hebelarme diese Hülse nach
abwärts gepreßt wird, wenn bei Drehung der Welle B die Gewichte durch die Fliehkraft auswärts
bewegt werden. Der Ausschlag der Bewegung ist durch die Drehgeschwindigkeit
der Welle B bedingt.
Die Hülse A2 steht unter dem Einflüsse einer
Feder A3, welche bei Rückkehr der Hebel-
gewichte in die Normalstellung das Bestreben der Hülse, nach aufwärts zu gleiten, unterstützt
und zwischen dem unteren Ende dieser Hülse und einer Stellschraube Ai angeordnet ist, mit
deren Hilfe die Spannung der Feder innerhalb gewisser Grenzen beliebig geändert werden
kann.
Mit der Hülse A2 ist das kürzere Ende E1
eines Hebels E, E1 verbunden, welcher um einen
ίο Bolzen E2 im Gehäuse C drehbar verbolzt ist.
Das Ende E1 dieses Hebels ist zu diesem Zweck gegabelt oder doppelt gestaltet und durch
Stifte E3, welche in einen Ring £4 im unteren
Teil der Hülse A2 hineingreifen, mit dieser Hülse verbunden. Der längere Arm E des Hebels
trägt einen Zahnsektor E5, welcher mit einem Zahnrädchen F in Eingriff steht, das auf einer
in dem Gehäuse C gelagerten Achse sitzt. Mit dem Zahnrad F. ist ein zweites Zahnrad G1 verbunden,
dessen Zähne mit einer senkrecht beweglichen Zahnstange G in Eingriff stehen. Das
obere Ende dieser Zahnstange ragt durch eine Öffnung im Deckel des Gehäuses C hindurch,
während ihr unteres Ende einen Kolben G2 trägt, der in einem Zylinder G3 dicht arbeitet.
Dieser Zylinder hat eine kleine öffnung G4 im Bodenteile und bildet auf diese Weise eine Art
. Schlußtopf oder Luftpuffer.
Das obere Ende der Zahnstange G trägt den senkrecht beweglichen, den Gegenstand vorliegender
Erfindung bildenden Geschwindigkeitsanzeiger H von vorteilhaft zylindrischer
Dieser Zylinder H besteht aus Glas oder sonst durchsichtigem Material und ist in drei oder
mehrere horizontale Abschnitte eingeteilt, deren jeder eine andere Farbe hat, so daß verschiedene
Farben sichtbar gemacht werden, je nachdem der Zylinder H auf- und abbewegt wird. Die
unterste Abteilung ist vorteilhaft rot gefärbt, so daß diese Farbe nur dann sichtbar wird,
wenn das Höchstmaß der Geschwindigkeit erreicht wird. Außer der verschiedenen Färbung
der Abschnitte des Zylinders H können diese auch noch durch sichtbare Ziffern die Geschwindigkeit
des Fahrzeuges anzeigen.
Der Zylinder H ist in einem matten Gehäuse / untergebracht, welches an das Gehäuse C angeschlossen
ist oder mit demselben aus. einem Stück besteht. Dieses Gehäuse /, das auch ganz
undurchsichtig sein kann, deckt den Zylinder H1
so daß der über dieses Gehäuse herausgleitende Abschnitt des Zylinders H sichtbar wird. Über
das Gehäuse / ist ein Glasgehäuse J1 (Fig. 1)
gestülpt, in welchem der Zylinder H aufsteigt, oder aber es kann ein Glasgehäuse /2 überhaupt
zur Abdeckung des oberen Teiles der Mechanismen verwendet werden, wie dies in Fig. 2
angedeutet ist.
Um nun die Skala und die Farben der verschiedenen
Abschnitte des Indikators klar sichtbar zu machen, ist eine Lampe K beliebiger Einrichtung
oberhalb dieses Zylinders angeordnet, deren Befestigung vorzugsweise auf der Überdeckung
/2 erfolgt..
Durch die beschriebene Verbindung des Zylinders H mit dem Regler A erfolgt bei entsprechender
Geschwindigkeitsänderung der Welle D ein Steigen oder Fallen des Zylinders
je nach dem Steigen oder Fallen der Gewichtsarme A, so daß durch den sichtbar, werdenden
Teil des Indikators jedesmal die Geschwindigkeit des Fahrzeuges in Meilen oder Kilometern ausgedrückt,
sichtbar wird, wobei die verschiedenen Farben gleichzeitig dem Beobachter zur Richtschnur dienen.
Durch die Anordnung des Luftpuffers oder Schlußtopfes erfolgt die Bewegung des Zylinders
H stoßlos, wobei der Pufferkolben, wenn gewünscht, Öl von dem Gehäuse C nach dem
Zylinder G3 ansaugt und dasselbe beim Abwärtsgehen des Kolbens herausdrückt.
Die Zahnstange G kann mit einem elektrischen Kontakt L versehen sein, welcher mit
dem Gehäuse C leitend verbunden ist und mit einem oberen Kontakt L1 in Berührung tritt,
wenn der Zylinder H auf einen vorbestimmten Punkt steigt. Der Kontakt L1 sitzt auf einem
Arm Z,2, welcher von dem Gehäuse C isoliert
ist.
Diese zwei Kontakte L, L1 können die Schlußkontakte
eines örtlichen elektrischen Stromkreises bilden, derart, daß bei Berührung dieser
Stromkreis geschlossen wird. Dieser Stromkreis kann beispielsweise zur Regelung eines
Stromunterbrechers dienen, welcher in den Motorstromkreis eines Straßenbahnwagens oder
in den Zündstromkreis eines Motorwagens eingeschaltet ist. 0 ist die übliche Skala des Entfernungsmessers.
Um eine dauernde Aufzeichnung der während einer Fahrt erreichten Höchstgeschwindigkeit,
ebenso wie der Geschwindigkeitswechsel zu erhalten, ist die senkrechte Zahnstange G des Zylinders
H mit einem Arm P ausgestattet, der durch einen, senkrechten Schlitz J3 des Gehäuses
/ hindurchragt. Dieser Arm P trägt einen Schreibstift P1, dessen Spitze leicht auf
einem Papierstreifen P2 geführt ist, der von einer Trommel Q auf eine Trommel Q1 aufgewunden
wird. Es ist leicht ersichtlich, daß der Papierstreifen P2 beim Aufwinden auf die
Trommel Q1 senkrecht läuft zur Bahn des Schreibstiftes P, so daß in dieser Weise die Aufzeichnung
eines Diagrammes erfolgt.
Wenn gewünscht, kann das Papierband P2 in bekannter Weise mit einer Kilometer- oder
Meilenskala ausgestattet sein und auch eine horizontale Einteilung entsprechend derjenigen
des Zylinders H erhalten. .120
Claims (1)
- Patent-Anspruch :
Geschwindigkeitsanzeiger für Kraftfahrzeuge, bei welchem durch die Bewegung eines Schwungkugelreglers eine Farben- oder Ziffernskala verstellt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Skala die Gestalt eines mit entsprechenden Farbenfeldern oder Ziffern versehenen durchsichtigen Zylinders (H) besitzt, welcher in einem auf dem Fahrzeuge von allen Seiten frei sichtbaren Dom auf- und niedersteigt, wobei nur der über das Gehäuse (J) aufsteigende Teil des Zylinders von allen Seiten sichtbar ist und vorteilhaft gegen eine in ihn eintretende elektrische Lampe gehoben wird, so daß die über dem Gehäuse (J) befindlichen Felder oder Ziffern des Zylinders (H) auch zur Nachtzeit sichtbar werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB190403722T | 1904-02-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE178219C true DE178219C (de) | 1906-11-13 |
Family
ID=32162156
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1905178219D Expired DE178219C (de) | 1904-02-23 | 1905-02-18 |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE178219C (de) |
| GB (1) | GB190403722A (de) |
-
1904
- 1904-02-23 GB GB190403722D patent/GB190403722A/en not_active Expired
-
1905
- 1905-02-18 DE DE1905178219D patent/DE178219C/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB190403722A (en) | 1904-12-31 |
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