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unterirdischer Lagerbehälter Me Erfindung betrifft einen unterirdischen
Lagerbehälter aus Kunststoff.
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Die Erfindung betrifft insbesondere einen zylindrischen, unteriridsch
vertikal im Erdreich eingelagerten, in. Grundwasser eintauchenden mehrschichtigen,
innendrucksicheren Lagerbehälter aus glasfaserverstärkten Kunststoff nit angewickeltem
Domschachthals und Iomschacht, sowie Sicherungen gegen Deformierung und Auftrieb
flir die unterir-dische Lagerung von wateer gefährden den Flüssigkeiten.
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Bei im Erdreich unteriridisch eingebauten Behältern aur nicht korrosionsbeständigem
Stahl ist es erforderlich: a) die Behälterwandung zur Vermeidung von Deformierungen
und dadurch hervorgerufener Undichtigkeiten gegen folgende Hauptarten von Belastungen
zu sichern: 1. hydrostatische Belastung insbesondere der sylindrieichen Behälter-Au#enwandung
durch mehr oder weniger hohen Grundwasserstand, 2. Erdauflast, d.h. Gewicht der
Erdüberdeckung, 3. VErkehrslasten durch über den eingebauten Behälter
fahrende
schwere Plahrzeuge, z.B. Tankwagen.
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4. Statische Lastanteile, die durch oberirdische Bauwerke übertragen
werden.
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5. Auftrieb des leeren Lagerbehäiters infolge mehr oder weniger hohem
Grutldwasserstands. b) Die Behälterwandung zur Vermeidung der Verunreinigung des
Grundwassers, infolge Leckagen, vor der zerstörenden Wirkung der Außen- und der
Innenkorrosion zu schützen mithilfe: 1. einer auf die Außenwandung des Behälters
aufgewickelten Isolierung 2. einer auf die Innenwandung des Behälters aufgebrachten
Kunststoffbeschichtung (Auskleidung) c) Zur Sicherung gegen Verunreinigung des Grundwassers
infolge Leckagen, den Behälter doppelwandig z.B. nach DIN 6608 B1. 2 auszuführen
iaär- und Sekundfär-Schutz) und den Raum zwischen den Behälterwandungen hydrostatisch,
z.B. durch eine eingefüllte Leckanzelge-Kontrollfliisaigkeit dauernd auf Dichtigkeit
zu prüfen.
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Zu a) 1. und a) 2.: Hiergegen bietet die für liegende zylindrische
Lagerbehälter aus Stahl nach DIN 6608 vorgeschriebene und bekannte Bauart sowie
Bemassung der Wanddicke ausreichende Sicherheit.
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Zu a) 3. bis a) 5.: Die Beherrschung dieser Helastungen ist nach dem
@@@ bekannten Stand der Technik mit einem örtlich unterschiedlichen jedoch
stets
unwirtschaftlich hohen Zeit- und Kostenaufwand verbunden.
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Zu b) 1. und b) 2.: Die hierzu bekannten Verfahren sind sehr mangel#aft
und Kosten trotzdem erheblich viel Geld. x) Zu c) Das hierzu bekannte Verfahren
ist abgesehen vom sehr teuren doppelwandigen Lagerbeh älter zwar relativ einfach,
aber nach Eintritt einer Leckage praktisch mit dem Totaiverlust der teuren Leckanzeigeflüssigkeit
ins (zu schützende !) Grundwassert) verbunden.
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Im übrigen wird der Stand der Technik, bezogen auf die, für die Erfindung
wesentlichen Merkmal*, wie folgt beschrieben: 1. Es ist z. B. gem. der "Technischen
Verordnung über brennx) Siehe hierzu auch die Stellungnahme des Innenministeriums
des Landes Baden-Württemberg an den Bundesgerichtshof, in der die generelle Eignung
der Aunststoff-Innenbeschichtung zum Schutz des Grundwassers vor wassergefährdenden
Plüssigkeiten entschieden bestritten wird.
bare Flüssigkeiten-TvbF
vom 10.9.64 (BGB1.S.717) Anhang I Nr. 4 ... 4.27 ... (3), sowie aus DIN 6608 Bl.
3 v. März 66, bekannt bei einem gem. DIN 6608 B1. 2 bzw. RAI-RG 998 hergestellten
doppelwandigen Lagerbehälter aus Stahl für die unterirdische Lagerung im ErdreiCh:
a) den Behälter auf einem mit 1,3 facher Sicherheit gegen loo % Auftrieb des leeren
Behälters (bezogen auf höchstmöglichen Grundwasserstand) ausgelegten Betonfundament
zu lagern. b) den Behälter mithilfe mehrerer über den Behälteracheitel gelegten
Spannbänder aus Stahl mit den Zugankern des Betonfundaments zu verankern. c) im
Bereich von Verkehrelasten auf der Oberseite des Behälters sognannte "Lastverteilungsplatten"
aus entsprechend armiertem Beton anzulegen. d) im Bereich von statischen Lasten
diese vom Behälter mithilfe von Betonstützmauern oder ähnlichen Konstruktionen des
Ingenieur-Tiefbaus abzuhalten. e) für das Begehen des Behälters einen örtlich zu
erstellenden Domschacht aus Mauerwerk oder Beton oder einen vorfabrizierten Domschacht
aus Stahl vorzusehen, dessen Ausführung die vorgenannte TvbF, Anhang 1, in Ziff.
4.28 ... (1) bis (3) sowie DIN 6608 B1. 3 regelt.
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2. Unterirdische lagerbehälter aus Stahl nach DIN 6608 31. 2 und damit
die überwiegende Anzahl von Behältern für die Lagerung dünnflüssiger Mineralöle
werden horizontal liegend eingebaut.
hierfür sind hauptsächlich
drei Gründe bestiatend : a) diese Lagerbehälter, besonders die doppelwandigen, lassen
sich infolge ihres hohen Eigengewichts mit den üblichen Hebezeugen am einfachsten
in horizontaler tage transportieren. b) einige wassergefährdende Flüssigkeiten wie
z. B. die handelsüblichen Vergaserkraftstoffe weisen bereits bei Normaltemperaturen
einen ao hohen Dampfdruck auf, daß sie durch Saugpumpen nur bis zu einer vakumetrischen
Saughöhe von etwa 4 bis 4,2 m Flüssigkeitssäule betriebssicher gefördert werden
können.
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Diese Beschränkung der "Saughöhe" ist beispielsweise bei einem Behälter-Außendurchmesser
von 2,90 m, der jeweils erforderlichen Erddeckung (in der Regel l, o m) dem Querschnitt,
der Lange und dem Gefälle der Saugleitung bereits sehr einschneidend. Vor allem
trifft dies zu bei Tankstellen, an denen die Lagerbehälter sehr weit entfernt von
den Kraftstoff-Zapfsiiulen angeordnet werden müssen.
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Inzwischen liegen aber aus Jahrzehntelanger Praxis in den USA und
jahrelanger Anwendung in der Schweiz beste Erfahrungen mit im Behälter in Bodennähe
angeordneten Tauchpumpen (für Vergaser- und Dieselkraftstoffe) vor, die in einer
Vielzahl von Ausführungsformen preiswert zur Verfügung stehen und nach entsprechender
sicherheitstecnnischer Zulassung auch in der Bundesrepublik Deutschland eingesetzt
werden können.
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Diese Tauchpumpen sind in der Lage, infolge des ihnen zulaufenden
Fördermediums auch beispielsweise handelsübliche Vergaserkraftstoffe "druckseitig"
auf siede erforderliche "Druckhöhe" zu fördern und darüberhinaus mehrere "Abgabestellen"
B. Zapfsäulen gleichzeitig zu versorgen.
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Deshalb wird für den erfindungsgemäßen Lagerbehälter s,B. zur Förderung
von handelsüblichen Vergaßerkraftatoffen die Verwendung einer Tauchpumpe vorausgesetzt,
was insbesondere infolge der durch die Erfindung eingesparten Kosten sowie durch
den Wegfall der "Einzel-Saug-Pumpen" mit Elektroantrieben in den Zapfsäulen - auch
vom Wartungssandpunkt her - sehr wirtschaftlich ist. c) es wird bei diesen bekannten
liegenden zylindrischen Lagerbehältern davon ausgegangen, daß die ohnehin sehr ausgedehnte
offene Baugrube um so schwieriger und teurer (Grundwasser) zu erstellen ist, Je
tiefer sie angelegt werden muß, zumal ein sehr wesentlicher Teil des Erdaushubs
seitlich gelagert (!) und nach dem Einbau des Lagerbehälters lagenweise eingebracht
und lagenweise festgestampft werden muß. Nur dadurch lassen sich über haupt "Setzungen"
des über dem eingebauten Behälter lagernden Erdreichs einigermaßen vermeiden.
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Nachfolgend wird im Detail auf das derzeitig bekanclte binoauverfahren
für liegende zylindrische Laberoehälter nach beim 66c8 näher eingegangen.
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Z. P. beträgt der erforderliche Aushub für einen Behälter der 1 in
"Erddeckung" erhält, mit 30 cbm Inhalt: a) für eine Baugrube mit senkrechten Wänden
... 98,6 cbm ohne den Fundament-Aushub b) der Pundament-Aushub für das Betonfundament
.................................. 16,0 cbm gesamt 114,6 cbm = -d.h. der Aushub
beträgt das 3,8 fache des Behlter-Inhyalts.
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Für eine Baugrube, deren Wände beim Ausheben nicht senkrecht stehen
bleiben, sondern unter einem"Böschungswinkel"geneigt verlaufen, wird das Verhältnis
von Aushub zu Behälter Inhalt noch weit ungünstiger. Das Verhältnis muß deshalb
im Mittel mit "5" eingesetzt werden für entsprechende Kalkulationen.
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Für das Betonieren des Fundaments wird es oftmals erforderlich, die
im Grundwasser liegende Baugrube mit einer kostspieligen umlaufend angeordneten
Spundwand zu versehen, innerhalb der, mittels einer Pumpe der Wasserspiegel im erforderlichen
Umfang abgesenkt wird. Derart umfassende Maßnahmen zur " Grundwas ser-Abs enkung"
verursachen erhebliche zusätzliche Kosten.
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Die örtliche Erstellung des Behälter-Domschachts erfordert zusätzliche
bedeutende Kosten und besondere Maßnahmen beim Aufsetzen auf den Behälterscheitel
zur Sicherung gegen Beschädigung der Behälter-Isolierung; gegen die Übertragung
von Verkehrslasten sowie für die z.B. in der Lagerverordnung
Lagerverordng.-VLwF
v. 23.7.65 (GVB1.S.202), Land Bayern, TVLwF,"5"... 2 ... ... Ausbildung so, daß
eingedrungene Lagerflüssigkeit nicht veraickern kann Dabei ist vor allem problematisch
die Abdichtung des Schacht-Fußes gegen die in der Regel mineralöl-lösliche Behälter-Außen-Isolierung.
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Das Aufsetzen eines vorfabrizierten Domschachts aus Stahl erfordert
ähnliche besondere Maßnahmen (zuzüglich der Sicherung der Stahlblech-Schachtwandung
gegen Außen- und Innenkorrosion) und komplizierte Vorkefrungen zum Ausrichten des
in der Regel verstellbaren Schacht-Oberteils auf "Fahrbahnhöhe" sowie zum Abdichten
des Oberteile gegen die obere Schachtwandung.
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3. Es ist bekannt, stehende Lagerbehälter aus Stahl nach DIN 6619,
doppelwandig n. DIN 6608 B1. 2, zur teilweisen oberirdischen Lagerung von Mineralölen
Gefahr-Kl. AIII z. "DK" (Dieselkraftstoff) einzubauen und zwar
i.Form A11 ..Oberer Boden m.Domhals u.Dom liegt oberird.frei i.Form "B" nur Domhals
u.Dom liegt oberird.frei Diese Behälter können aber gem. DIN 6619 nur bis zu einem
Inhalt von 6 cbm hergestellt werden und sind dementsprechend vereinzelt, beispielsweise
für die Lagerung von 11DK11 an kleineren Tankstellen außerhalb von Fahrbahnen angeordnet.
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Diese Behälter benötigen infolge des freiliegenden Behälterdorns keinen
Domschacht, vielmehr ist die Abgabeeinrichtung (Zapfsäule) direkt auf dem Behälterdom
aufgebaut.
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4. Doppelwandige Lagerbehälter aus Stahl haben: a) eine gegen Beschädigung
(Werklagerung,Transport,Baustellen-Lagerung,Einlagerung) besonders in den Sommermonaten
äußerst anfällige Außenisolierung (s.a. "c"...
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Eigengewicht) und unterliegen daher einer hohen Korrosionsgefahr.
b) sind äußerst anfällig gegen Innenkorrosion der meist unbehandelten rohen Walzhaut
(Zunder) des Stahlblechs dessen Korrosionsprodukte das Lagergut verunreinigen und
die relativ kurzen Standseiten von Zaptsäulen-Saugfiltern verursachen (Austauschkosten,Wartungsdienst)
Die in letzter Zeit bekannt gewordenen Verfahren zur Kunststoff-Innenbeschichtung
von Stahibehältern sind in der Herstellung sehr teuer, im Verfahren ausgesprochen
personalabhängig (Qualität?) und werden behördlicherseits nicht als "Sicherungsgegenstand"
zum Schutz des Grundwassers anerkannt. infolge c) verursachen/ihres sehr erheblichen
Eigengewichts hohe Verlade-und Transportkosten sowie die Bereitstellung schwerer
(teurer) hebezeuge auf der baustelle.
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5. Doppelwandige Lagerbehälter aus Stahl, die infolge Korrosionseinwirkung
z.B. im Au#enmantel undicht geworden sind, lassen sich zur Instan-dsetzung nur untere
so enorinen Kostenaufwand wieder ausbauen, daß meist auf den Ausbau verzichtet,
der Behälter eingeschlämmt und ein neuer Behälter eingebaut wird.
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6. Die Gesamtkosten für den sicherheitstechniscn einwandfreien Einbau
eines doppelwandigen, unterirdischen Behälters aus Stahl liegen infolge de ; em.
DIN 6608 B1. 2 gegebenen Beh älterbauweise au#erordentlich noch und beinhalten ein
Bauwerk, daß nach Eintritt eines Korrosionsschaden (vgl. 5) praktisch unbrauchbar
und wertlos werden kann.
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7. Bs ist besonders in den USA bekannt, glasfaserverstärkte Behälter
aus Polyester (Fiberglas reinforced plastik tanks) - Glasfasser herzastellen und
sie für die Lagerung von dUnnflüssigen Mineralölen unterirdisch einzubauen.
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Die nachteile der bekannten Ausführungen sind folgende: a) die Grundform
dieser Behälter wurde von den Behältern aus Stahl abgeleitet, d.h. liegende zylindrische
Bauform für horizontal liegenden unterirdischen Einbau.
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Daher gelten für den Einbau dieser behälter die gleichen Nachteile
hinsichtloich Aushubmenge und Anordnung der Verankerungen gegen Auftrieb wie für
die Siahlbehälter. b) diese Behälter werden in der bekannten Bauform nur einwandig
hergesteilt, sie entsprechen daher nicht der in der bundesrepublik Deutschland seitens
des behördlichen Grundwasserschutzes gesetzlich geforderten "Doppelwandigkeit",
insbesondere für neu einzubauende Behälter. c) sie haben keinen "Einsteig-Dom",
sind also nicht "begehbar" und entsprechen somit nicht den behördlichen Forderunben
auf "Inneninspektion",. Daher sind diese Behält er auch nicht ohne weiteres manuell
zu reinigen (Qualitätsforderungen vor "Beiluiuchun,en" können
sorgfältigste
manuelle Reinigung notwendig machen). d) die in der Tankwandung einlaminierten bzw.
eingeklebten Anschlu#-Rohrleitungsstutzen s ind in ihrer Verbindung mit der Behälterwandung
sehr anfällig gegen Lufteinschluß, Delaminierung, Rißbildung etc. bei der Übertragung
von Schub-, Torsions-, und Biegekräften angeschlossener Rohrleitungen. e) zur Verstärkung
gegen Verkehrslasten werden in den Behältermantel Versteifungsrippen (Segmente aus
Holz) einlaminiert, was ein äu#erst umständliches und kostspie@ liges Arbeitsverfahren
erfordert, bei dein wiederum Materialtehler durch Lufteinschlu# und Delaminierung
möglich sind. f) die Behälter halten in der Regel annähernd nur den 1,3 fachen Lrack
ihrer statischen Füllhöhe aus ... krtische Stellen sind die eingeklebten Böden sowie
die einlaminierten bzw. eingeklebten Anschlu#-@ @@@@ungestutzen im Behältermantel.
g) der in der Regel vom Behälterhersteller vorgeschriebene maximal zulässige Luft-Prüfdruck
beträgt nur 0,3g kp/cm2 Demgegenüber wird bekanntlich bei einem Stahlbehälter nach
DIN 6608 ein Wasser-Prüfdruck von 2 kp/cm2 gefordert (behördlich festgesetzte Abnahmebedingung),
jede Ermäßigung dieses prüfdrucks bedeutet eine Verminderung der Sicherheit, d.h.
eine Erhöhung des Lageerisikos, insbesondere bei der Lagerung grundwasserschlädigender
Flüssigkeiten. Somit entspricht die Druckfestigkeit des
bekannten
Kunststoffbehälters nicht den gegeben behördlichen Vorschriften. h) das Herstellverfahren,
welches sich nach dem derzeitigen Stand der Technik, insbesondere auf zu tränkende
Matten Rovings, eingeklebte Böden und eingeklebte bzw. einlaminierte Mantelstutzen
stützt, schlie#t somit zusammenfassend zahlreiche Risiken hinsichtlich: mangelhaften
laminat -Aufbau
Einschlüsse ungebundene (trockene) (Harz )Fehlstellen Luft einschlüsse poröse Oberfläche
mit Neigung zu Rißbildung Schicht-Ablösung fleckige Oberfläche Schichtbrüche ein,
die einen wesentlichen negativen Einfluß auf die Dichtigkeit und die Wandungsstabilität
des Behälters ausüben.
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Der Erfindung liegt di rufgabe zugrunde, die beschriebenen Nachteile
der bekannten unterirdischen Lagerbehälter aus Stahl oder aus glasfaserverstärktem
Polyester zu vermeiden und einen wirtschaftlich herzustellenden und wirtschaftlich
x) ein- oder auszubauenden Lagerbehälter aus Kunststoff zu schaffen, der
die erforderlichen Sicherungen gegen Deformierung und Auftrieb besitzt. x) leichtgewicktigen
Zur
Lösung der Aufgabe geht die Erfindung von einem unterirdischen zylinderförmigen
Lagerbehälter aus Kunststoff mit an ihm lösbar befestigten Beschwerungsgewichten,
insbesondere aus Beton, aus, Auf einem derartigen Lagerbehälter aufbauend, wird
die Erfindungsaufgabe dadurch gelöst, daß der für einen stehenden Einbau vorgesehen.
Lagerbehälter an seiner oberen Stirnfläch. mit einem Eins teig- und Armaturendom
versehen ist und Je ein ebenfalls etwa zylinderförmiges 3eschwerungsgewicht an der
oberen und an der unteren Behälterstirnfläche vorgesehen sind, daß zwischen den
beiden Beschwerungsgewichten den Behälter umachließende Sttitzringe vorgesehen sind,
und daß die Beschwerungsgewichte, die Stützringe und der Behälter miteinander durch
Zuganker zusammengehalten sind.
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Ein derartiger Kunststoffbehälter macht einerseits von der im Vergleich
zu Stählen ausgezeichneten Viderstandefähigkeit von zweckmäßig ausgowählten Kunststoffen
gegen chemische Angriffe einerseits der Flüssigkeit, die in dem Behälter aufgenommen
werden soll, und andererseits des Grundwassers Gebrauch.
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Die Nachteile, die sich aus dem geringen Gewicht des Kunststoffbehälters
im Vergleich zu dem weitaus höheren Gewicht eines Stahlbehälters ergeben, werden
dadurch vermieden, daß der Kunststoffbehälter mit Hilfe der Zuganker derart innig
mit den Beschwerungsgewichten verbunden wird, daß der Kunststoffbehälter und die
Beschwerungsgewichte beim Auftreten irgendwelcher Auftriebskräfte als Einheit wirken.
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Dadurch ist es wiederum möglich, den Kunststoffbehälter flir ekinen
stehenden Einbau vorzusehen, da in Jedem Falle die Beschwerungsgewichte, deren Durchmesser
nur wenig grösser als der Durchmesser des Behälters selbst zu sein brauchen, derart
ohne unzulässig großen Bauaufwand gewählt werden können, daß mit Sicherheit eine
unzulässge Lageänderung des Behälters infolge von hohen Grundwasserständen oder
gar Überschwemmungen selbst dann verhindert wird, wenn der Behälter völlig leer
ist.
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Bei kleineren Behältern kann auf eine AbstUtzung der zylindrischen
BehäLterwandung in radialer Richtung verzichtet werden: hier reicht die Festigkeit
des aus Kunststoff hergeetellten Behälters aus.
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Insbesondere für gröbere Behälter empfiehlt es sich aber erfindungsgemäß,
daß die Stützringe den Behälter mit geringem Abstand umschließen, und daß zwischen
den Zugankern einerseits und andererseits den Stütz ringen und den Behälter Verbindungsglieder
vorgesehen sind, die eine axiale Bewegbarkeit zulassen.
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Die Zuganker werden in jedem Zelle unter eine gewisse Vorspannung
gesetzt, um insbesondere die Beschwerungsgewichte und den zylindrischen Lagerbehälter
aus Kunststoff mechanisch zu einer zu Einheit/verbinden. Dadurch, daß zwischen den
Zugankern einerseits und andererseits den Stützringen und dem Behälter Verbindungsglieder
vorgesehen sind, die eine axiale Bewegbarkeit zulassen, wird der zylindriache Lagerbehälter
aus Kunststoff unter Zwischenschaltung der vorgespannten Zuganker durch die Stütz
ringe, die den zylindrischen Lagerbehälter mit geringem Abstand ummschließen, versteift
und abgestützt. Normalerweise reicht es aus, für Jeden Stützring und Jeden Zuganker
ein
derartiges Verbindungsglied vorzusehen. Insbesondere bei Stützrigen,
die in axialer Richtung eine verhältnismäßig große Erstreckung haben, ist es Jedoch
auch mb'glich, für den Stütiring mit Bezug auf jeden einzelnen Zuganker eine Mehrzahl
von axial hintereinander angeordneten Verbindungsgliedern vorzus-ehen, die nun -
Jedes für sich - eine Verankerung und Abstützung des zylindrischen Lagerbehälters
mit Bezug auf den Stitzring unter Zwischenschaltung der axialen Zuganker sicherstellen.
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Grundsätzlich wäre dieser Gedanke auoh dadurch ausführbar, daß anstelle
der Zuganker einzelne kurze Verbindungsbolzen benutzt werden. Die Zuganker sind
Jedoch weitaus günstiger, schon da ihre Bedienung von oben her wesentlich einfacher
iet, Zweckmä#igerweise ist in der unteren Stirnfläche des Behälters ein im nachfolgenden
als 1asserha1tungsstutzn bezeichneter Durchtrittsstutzen angeordnet, der eine Verbindung
des Inneren des Behälters mit mindestens dem Raume zwischen er Au#enwandung des
Behälters und dem unteren Beschwerungsgewicht herstellt und durch eine Betätigung
vom Inneren des Behälters aus verschließbar ist. An diesen Stutzen kann während
der Einbringung des Behälters in den Boden eine Wasserhaltungspumpe angesetzt werden,
die mit geringer Saughöhe arbeitet und infolgedessen besonders leicht in der Lage
ist, das anfallende Grundwasser abzupumpen. Hierbei stellt vorzugsweise der Wasserhaltungsstugzen
auch eine Verbindung des Inneren des Behälters mit der Unterseite des Beschwerungsgewichtes
her. Dies gilt insbesondere für Fälle mit verhältnismä#ig hohem Grundwasseranfall.
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Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung besteht der
Iomschacht mit dem Mantel des Lagerbehälters aus einem Stück und ist insbesondere
einstückig aus faserverstärktem Kunststoff gewickelt0 Auf diese Weise ergibt sich
eine einwandfreie Verbindung des lomachachtes mit dem zylindrischen Mantel des Lagerbehälters.
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Bei einer bevorzugten Ausftihrungsform der Erfindung ist der Lagerbehälter
aus zwei faserverstärkten Kunstharz schichten aufgebaut, zwischen denen eine besondere
Leckprüfschicht angeordnet ist, wobei im Boden des Behälters ein als Bodenformstück
ausgebildeter Leckprüfstutzen vorgesehen ist. Die Leckprüfschicht ist insbesondere
als geschäumter Kunststoff mit Poren ausgebildet, deren Innenräume miteinander verbunden
sind, indem der geschäumt Kunststoff die beiden Schichten des doppelwandigen Kunststoffbehälters
im abstand voneinander hält.
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Es empfiehlt sich weiterhin, das untere Beschwerungsgewicht aus einer
unteren zylindrischen Fudamentplatte und aus einer Mehrzahl von zentrisch zur Behälterachse
angeordneten Segmentkörpern herzustellen, wobei Jedem Segmentkörper mindestens ein
Zuganker zugeordnet ist. In diesem Zusammenhange ist eine zweckmäßige Ausführungsform
der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß der Wasserhaltungsstutzen fest mit der
Fundamentplatte verbunden, insbesondere mit einem an dem Stutzen vorgesehenen Flansch
in die Fundamentplatte einbetoniert ist.
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Zweckmäßigerweise ist die Pundamentplatto von einem im nachfolgenden
als Bodenring bezeichneten Ring umschlossen und mit ihm fest verbindbar, der unterhalb
der Stlltiringe angeordnet ist und den gleichen Außendurchmesser wie diese hat.
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Ein wesentliches Merkmal der Erfindung richtet sich außerdem auf die
Art der Einbringung des lagerbehältern in den Boden.
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Erfindungsgenäß werden der Bodenring und die Stützringe nacheinander
nach Art der Absenkung eines Brunnenschachtes eingebracht; as Ende wird die Fundamentplatte
erstellt und mit des Bodenring verbunden; das Grundwasser wird vor biw. während
der Erstellung der Fundamentplatte und während der Einbringung des Behälters mittels
einer Pumpe abgessaugt, die auf den Wasserhaltungsstutzen aufsetzbar ist.
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Auf diese Weise ergibt sich ein außerordentlich geringer Boden aushub,
was die Kosten fEir die Erstellung und den Einbau des erfindungsgesäß ausgebildeten
Lagerbehälters wesentlich vermindert.
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Dieses Verfahren wird erfindungsgemä# dadurch verbessert und weiter
ausgestaltet, daß nach Einbringen des Kunststoffbehälters in den von des unteren
Beschwerungsgewicht und den Stützrigngen gebilde ton Raum das obere Beschwerungsgewicht
aufgebracht und die Zuganker angezogen werden, daß dann die Wasserhaltungspumpe
entfernt, der Wasserhaltungsstutzen abgedichtet und der Leckprüfstutzen aufgebracht
werden.
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Ein besonderer Vorteil der Erfindung besteht darin, daß der Kunststoffbehälter
auf einfache und praktisch gefahrlose leise an Ort und Stelle befahren werden kann,
daß er andererseits aber nach Lösen der Zuganker aus des von den Stützringen und
des unteren Beschwerungsgewicht gebildeten flaus entfernt werden kann, ohne daß
große Erdarbeiten ausgeführt werden müssen. Der Kunststoffbehälter
kann
deigenäS mit verhältnismä#ig @ geringem@ Aufwand insbesondere auch in einer Werkstatt
instandgesetzt werden, indem ein erheblicher Teil derjenigen Bauelemente, die am
Ende die Behälterbaueinheit bilden, in des Boden verbleiben.
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Weitere Verbesserungen und zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung
sind an Hand der beiliegenden Abbildung erläutert, in der einige Ausführungsbeispiele
vereinfacht dargestellt sind,
Es zeigt Fig. 1 Den erfindungsgemäßen
Lagerbehälter, im Längsschnitt, im unterirdisch eingebauten Zustand. x) Der Behälter
1 wird gebildet durch den mit dem lagergut in Berühruig stehenden Innenmantel 2,
beispielsweise aus mineralölbeständigem Polyamid, dem" tragenden" aus harzgetränkter
Glasseide gewickelten Zwischenmantel 3, der vakuumleitend -gewickelten porösen Schicht
A, dem äußeren tragenden aus harzgetränkter Glasseide gewickelten Außenmantel 5,
der, den Domschacht "Ds" umhüllend im Bereich seines Domschachthalses "Dh" einen
angewickelten durch einen "einlaminierten" Stahlprofilring verstärkten äußeren Domhalsilansch
6 aufweist.
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Die Mäntel bzw, Schichten 2,3,4,5 sind in ihrem oberen Endbereich
auf einem besonders gestalteten Domhals-Formstück 7 aufgewickelt, welches den angeformten
inneren Behälter-Domflansch 8 aufweist, auf dem die Domdeckeldichtung 9 sowie der
Domdeckel lo aufliegen und mithilfe von Sechskantmuttern 11 befestigt werden (s.a.i?ig.
13 u. 14).
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Die zum"Betrieb"d. d.Behälters 1 mit "Produkt" (Lagergut) notwendigen
Einhängerohre für: die Produkt-Druckleitung mit unten angebaut er Tauchpumpe die
Produkt-Einfülleitung,den Flüssigkeits-Standanzeiger, die Behälter-Ent/Belüftungsleitung
sowie der Anschluß des Vakuum-Leckanzeigegeräts werden sämtlich im Domdeckel eingebaut
und durch den Domschachthals "Dh" flüssigkeitsdicht durchgeführt. Sie sind in der
Zeichnung Fig.1 nicht dargestellt , weil sie nicht zur x)(Der übersichtlicheren
Darstellung wegen wurde das Erdreich nicht schraffiert). xx) beispielsweise mit
ungetränkten Glasseidenmatten.
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Erfindung gehören.
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Die Mäntel bzw. Schichten 2,3,4,5, sind in ihrem unteren Bereich auf
einem besonders gestalteten Boden-Formstück 12 aufgewickelt, das in Fig. 4 näher
beschrieben ist.
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Vom Boden-Formstück 12 führt eine Schlauchleitung 13 nach der Behälteroberseite
und ist mit ihrem Ende 11E11 in einer am Domhals-Formstück 7 angeschweißten Halterung
14 befestigt.
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Die in Fig. 1 mit einem Pfeil markierte Füllspiegel-Oberkante FOK"
wird mithilfe einer nicht zu dieser Erfindung gehörenden Füllstandskontrolleinrichtung
beim Befüllen (Einfüllen von Lagerflüssigkeit in den Behälter 1) selbsttätig ein
justiert.
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Auf dem Umfang des Mantels 5 sind in gleichen Abständen mehrere ringösenförmige
Halterungen 15 vermittels kleben oder einlaminieren befestigt.
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Konzentrisch zum Mantel 5 sind in Behält er-Vertikal-Achsenrichtung
H ... H untereinanderliegend mehrere gleich breite Ringe 16 angeordnet, die mit
ihren oberen (bzw. unteren) Rändern R zentrierend und dichtend ineinander greifen.
Zur Erhöhung der Dichtwirkung sind die Flächen der Ränder R" vor dem Aufeinandersetzen
der Ringe 16 mit einem dauerelastischen Dichtungsmittel bestrichen.
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Im Bereich des inneren Umfangs der Ringe 16 sind zentrisch in gleichen
"Kreisbogen-Abständen" innerhalb der Ringwände liegende in Behälter-Vertikal-Achsenrichtung
H...H verlaufende deckungsgleiche Aussparungen 17 vorgesehen, welche die Halterungen
15 aufnehmen. Innerhalb der Halterungen 15 liegen
Spannanker 18.
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Auf dem obersten der Ringe 16 ist ein vorfabriziertes, befahrbares
Deckelstück 19 aufgesetzt, das in der kreisförmigen Aussparung der örtlich, bauseits
zu erstellenden, nicht zu dieser Erfindung gehörenden Fahrbahndecke FB1' liegt.
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Das Deckelstück 19 enthält mehrere eingegossene Rohrstücke 20 durch
die jeweils Spannanker 18 in Anker-Sacklöcher "As" ihren Das Deckelstück 19 weist
eine kreisförmige Aussparung mit dem Radius "r" auf, die unter Erzeugung eines Ringspalts
1,Ri1? konzentrisch um den oberen Rand 21 des Mantels 5 bzw. der "Domhalsschicht
5" verläuft.
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Dieser Ringspalt"Ri"wird nach Einbau des Behälters mit einem dauerelastischen
Dichtungsmittel, bis auf den Domflansch 6 hin zugegossen.
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Das Deckelstück 19 enthält auf seiner Oberseite ein eingegossenes
und verankert es Schaehtkranz-Profil 22 zur Aufnahme des befahrbaren Schachtdeckels
23.
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Unterhalb des untersten Rings 16 ist ein Ring 24 angeordnet.
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Dieser Ring 24 weist in Nähe seines unteren Randes im Bereich der
vertikal verlauf enden Aussparungen 17, dazu senkrecht stehende, also von innen
nach außen horizontal verlaufende zylindrische Aussparungen 25 auf.
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Unterhalb des Rings 24 ist ein Endring 26 angeordnet, dessen unterer
Rand glatt ausgebildet ist und der auf seiner Innenseite mehrere Aussparungen 27
aufweist.
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Innerhalb des Endringe 26 liegt die örtlich bauseits zu erstellende
Fundamentplate 28, die während der Herstellung
mittels der Anker
29 mit dem Endring 26 verbunden wird.
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Auf der Fundamentplatte 28 liegt die ringförmige und entsprechend
der Wölbung des Außenmantels 5 des Behälters 1 "ausgekehlte" aus mehreren vorfabrizierten
Einsel-Segment-Körpern 30 gebildete Boden-Fundamentgruppe.
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Zwischen der Oberfläche der Segment-Körper 30 und dem Außenmantel
5 des Behälters 1 ist eine sich im Bereich der Segment-Körper 30 erstreckende elastische
Auflage 31 eingelegt.
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Jeder Einzel-Segment-Körper 30 enthält ein eingegossenes Rohrstück
32, durch welches jeweils ein Bolzen 33 hindurchgesteckt und in die
Aussparung 25 des Rings 24 eingeführt wird, mit der Wirkung, daß die Teile 30 und
24 gegen Verschieben in Richtung der Achse H...II des Behälters 1 gesichert sind.
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Es zeigt Fig. 2: Vom erfindungsgemäßen Lagerbehälter (ges. Pig. 1):
a) einen Schnitt A-B b) ein Detail I mit der Anordnung der jeweils in den Ringen
16 eingegossenen Versteifungs-Scheibenprofile 34 und dazu einen Schnitt C-I) Es
zeigt Fig. 3: Vom erfindungsgemäßen Lagerbehälter (gei. Fig. 1): a) ein Detail II
mit Unterlegscheibe 35, Feder-Sicherungaring 36, Sechskantmutter 37, für das Anziehen
der
Spannanker 18, die zur Halterung gegen Mitdrehen während des
Anziehens am oberen Ende mit einem Vierkant 38a versehen sind. b) ein Detail III,
auch zur Darstellung der besonderen Ausbildung des Bolzens 33, der auf seiner der
elastischen Auflage 31 zugekehrten Seite eine Bohrung 38 sit Innengewinde für leichteres,
nachträgliches "herausziehen" (beim Ausbau des Behälters) aufweist.
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Weiterhin ist ein Schnitt G-H enthalten mit Darstellung des an seinem
unteren Ende zu einer verschwei#ten Ringöse verformten Spannankers 18.
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Es zeigt Fig. 4: Vom erfindungsgemäßen Lagerbehälter (gem Fig. 1)
ein Detail IVo Das Boden-Formstück 12 enthält auf seiner Außenseite 3 aufgeschweißte
Ringe 39,40,41 zur Trennung und Fixierung der anteil bzw. Schichten 2,3,4,5 und
weist eine zylindrische Ausdrehung 42 auf, die durch eine Bohrung 43 mit der Schicht
4 in Verbindung steht.
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Im Boden-Pormstück 12 ist zentralliegend ein zylindrischer, (Wasserhaltungsstutzen)
mehrfach abgesetzter Bolzen 44/angeordnet.
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Der Bolzen 44 enthält eine au#en angeschweißte Verankerungsplatte
45, ein unten angeschweißtes Saugrohr 46 mit eingeschweißtem Loch-Siebblech 47,
die Saug@@x@bohrungen 48 u. 49, den Sauganschlußgewindestutzen So, der mithilfe
einer Schraubkappe 51 über die Flachdichtung 52 abgedichtet wird. Der freie Durchmess#r
"do" der Saugbohrungen 49 ist gleich dem freicen Durchmesser "do" der Bohrungen
im Loch-Siebblech 47.
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Der Bolzen 44 weist außerdem ein Außengewinde 53 auf, auf dem eine
Mutter 54 mit Bohrungen 55 für das Anziehen mithilfe eines Stiftschlüssels aufgeschraubt
ist.
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Auf das Außengewinde 53 ist im oberen Bereich ein Deckel-Schraubstück
56 aufgeschraubt, welches die Bohrungen 57, die Abstandssicherungsbolzen 58, die
O-Ringabdichtungen 59, die Bohrungen 60 für das Anziehen mithilfe eines Stiftschlüssels
sowie die Vakuum-Anschlußbohrung 61 enthält.
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Das Deckelschraubstück 56 weist weiterhin auf seiner Oberseite einen
Stutzen 62 für den Anschluß der Schlauchleitung 13 auf,
die mithilfe
einer Schlauchklemme 63 befestigt wird.
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Der Bolzen 44 ist mit Veranle rungsplatte 45 und Saugrohr 46 dergestalt
in die Fundamentplatte 28 (s.a. Fig. 1) eingegossen, daß die Saugbohrungen 49 mit
ihrer Unterkante fluchten zur Oberkante der Fundamentplatte 28.
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Der Bolzen 44 ist auf seiner Unterseite mithilfe der O-Ringabdichtungen
64 gegen das Boden-Formstück 12 abgedichtet.
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Die Wirkungsweise des erfindungsgemäßen Lagerbehälters ist folgender:
An der vorgesehenen Einbaustelle wird der Endring 26 mit einigen zur zusätzlichen
Gewichtsbelastung aufgesetzten Ringen 16 auf die Erdoberfläche aufgesetzt. Sodann
wird das Erdreich aus dem Inneren des Endrings 26 und insbesondere von seiner glatten
Stirnseite weg fortlaufend ausgehoben.
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Unter dem Einfluss seines Eigengewichts sowie des Gewichts der aufgesetzten
Ringe 16 gleitet der Endring 26 unter Überwindung der eibungskräfte zwischen den
Ringaubenseiten und dem erdreich in den Ringschacht" hinab.
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Da der Endring 26 auf seiner Unterseite glatt ist, bzw. keine Aussparungen
17 aufweist, sind die Aussparungen 17 der nachfolgenden Ringe 16 vor dem Verstopfen
durch erdreich von unten geschützt.
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Zur Sicherung gegen seitliches Verdrehen und gegen Eindringen von
Aushubmaterial (Erdreich) von der Innenseite aus, werden die auf dem Endring 26
aufgestzten Ringe 16 Ring für Ring in Jeder Aussparung 17 vermittels durchgesteckter
Rohrstücke "aufgefädeltl'"it der Wirkung, daß dadurch sämtliche Aussparungen 17
deckungsgleich ohne"Versatz"übereinander liegen.
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Sobald die erforderliche Tiefe des Ringechachta" erreichf ist, wird
am vorbereiteten Bolzen 44 mithilfe einer Schlauchkupplung am Sauganschlußgewindestutzen
50 eine besondere bauseits zu stellende Tauchpumpe mit Saug-Vorlagebehälter (dessen
Außendurchmesser kleiner ist als der Außendurchmesser des Bolzens 44), kurzem Saugschlauch
sowie entsprechend langem Druckschlauch angeschlossen.
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Mithilfe einer einfachen Zentriervorrichtung, die sich in den Aussparungen
17 zentriert, wird der Bolzen 44 komplett mit Tauchpumpe in den "Ringschacht" hinuntergefahren,
die Pumpe in Betrieb gesetzt und das Wasser über die Bohrungen 48 u. 49 abgesaugt.
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Mit abfallendem Grundwasserspiegel wird der Bolzen 44 auf seine vorgesehene
Tiefe eingefahren und fixiert.
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Unter laufender Wasserhaltung" wird die Fundamentplatte 28 erstellt
und dabei der Bolzen 44 einzementiert (eingegossen).
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Nach dem Abbinden der Fundamentplatte 28 werden bei weit erlaufender
Wasserhaltung" die vorfabrizierten Segment-Körper do, die Spannanker 18,eingebracht
und mithilfe der Bolzen 33 fixiert. Anschließend wird die elastische Auflage 31
eingebracht.
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Der an einen Hebezeug vertikal aufgehängte Behälter 1 wird mit in
Achse H...H durch den Behälter geführten Pumpen-Druckschlauch unter weiterlaufender
Wasserhaltung" langsam in den Xingschacht abgesenkt, derart, daß die Halterungen
15 unter gleichzeitiger Aufnahme (Einfädelung) der Spannanker 18 in
die
Aussparungen 17 gleiten.
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Sobald am Behälter 1 das Boden-Formstück 12 über den Bolzen 44 geglitten
ist und weiterhin der Behälter 1 mit seiner gewölbten Unterseite auf der elastischen
Auflage 31 aufliegt, wird die Mutter 54 auf das Außengewinde 53 aufgeschraubt und
soweit erforderlich angezogen.
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Anschließend wird auf dem obersten der Ringe 16 das Deckelstück 19
unter entsprechendem "Einfädeln" der Spannanker 18 aufgesetzt. Sämtliche Spannanker
werden nach dem Aufbringen der Teile 35,36 mithilfe der Sechskantmuttern 37 gleichmäßig
gespannt. Nunmehr wird das Deckel-Schraubstück 56 mit Schlauchleitung 13 sowie die
Schraubkappe 51 mit Dichtung 52 in den Behälter hinab gelassen. is£ithilfe einer
in Fig. 4 nicht dargestellten 1ringförmigen Steckhülse" (mit radialer Doppel-O-Ping-Abdichtung
in ähe ihres unteren Endes), die vor dem Anschluß der Tauch@umpe lose über die Saugschlauchkupplung
geführt wurde, erde die Bohrungen 43 gegen das Eindringen von Grundwas er Verschlossen.
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Anschließend wird bei weiterlaufender Pumpe die daugschlauch-Kupplung
am Sauganschluß-Gewindestutzen i 50 gelöst, abgenommen und gegen den überwindbaren
Druck des aus der Bohrung 48 austretenden Grundwassers die Schraubkappe 51 mit Flachdichtung
52 dicht aufgeschraubt.
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Das inzwischen in die Ausdrehung 42 und den Behälter 1 eingetretene
Grundwasser wird sorgfältig aufgenommen und insbesondere sorEfaltig aus der Ausdrehung
42 entfernt.
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Sodann wird die vorbeschriebene"ringförmige SteckhUlee" aus der Ausdrehung
42 herausgenommen und dadurch die Bohrungen 43 freigelegt.
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Das Deckelschraubstück 56 mit Schlauchleitung 13 wird aufgeschraubt.
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Nach dem Anschluß eines nicht dargestellten Vakuum-Leckanzeigegeräts
wird über die vakuumleitend poröse Schicht 4 die Dichtigkeit der Schichten 2,3,5
sowie der O-Ring-Abdichtungen 59 und 64 mithilfe der Bohrungen 43,57,61 kontrolliert,
wobei die Abstands-Sicherungsbolzen 58 ein Verlegen der Bohrung 61 verhindern.
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Die mit steigendem Grundwasserspiegel vom Grundwasser auf den zylindrisch
geformten Teil des Außenmantels 5 ausgeübte hydrostatische Druckbelastung (vgl.
auch S. 1, a)l.) wird von den Halterungen 15 über die Aussparungen 17 auf die Ringe
16 uebertragen und von diesen aufgenommen.
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Die hydrostatische Druckbelastung auf die gewölbten Böden des Lagerbehälters
1 wird a) im Bereich des unteren Behälterbodens durch das Zusammen wirken von Behälter-Boden-Forkstück
12, die Krümmung sowie die Anordnung der tragenden Mäntel 3 und 5 b) im Bereich
des oberen Behälterbodens durch das Zusalmnenwirken von Domhals-Formstück 7, die
Krümmung sowie die Anordnung der tragenden Mäntel 3 und 5 aufgenommen.
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Es zeigt Fig. 5: Eine weitere Ausführungsform des Erfindungsgemä#en
Lagerbebälters 1 mit folgenden besonderen Ausbildungen für: a) das Deckelstück 65
ist zur Erhöhung seines für die Sicherung gegen Auftrieb erforderlicnen Eigengewichts
mit seiner schrägen unterseite "U" bis in die Nähe der oberen Behälter-Bodenwölbung
herabgeführt. der b)/Behälter-Aubenmantel 5 im Bereich der oberen Bodenwölbung sowie
im Bereich seines oberen zylindrischen Umfangs (Domhals) enthält mehrere in gleichmäßigen
Abständen auf den Umfang verteilte Versteifungsrippen 68. c) die mäntel bzw. Schichten
2,3,4,5 sind im Bereich der oberen und der unteren Bodenwölbung kugelförmig entsprechend
einem Wölbungsradius rl II 1/2 Behälter-Innendurchmesser (D/2) angelegt. d) die
Ringe 69 weisen gegenüber den Ringen 16 in Fig. 1 eine größere Bauljöhe
"ho" auf. e) der Endring 70 weist gleichfalls gegenüber dem Endring 26 in Fig. 1
eine größere Bauhöhe "h1" auf. f) das Boden-formstück 71 ist wie in Fig. 6 dargestellt
ausgebildet.
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Die Wirkungsweise ist folgende: Bei dieser Ausführungsform wird der
Behälter 1 nicht wie in Fig. 1 dargestellt mithilfe eines Boden-Formstücks 12 auf
der Fundainentplatte 28 verankert, sondern er liegt mit der Oberseite seines Domhals-Flansches
6 auf der Unterseite des beckelstücs 65 auf, wobei das Deckelstück 65 wie in Fig.
1
beschrieben, mithilfe der Spannanker 18 mit den Segment-Körpern
30 bzw. dem Endring 70 verspannt ist, wodurch somit das Eigengewicht sämtlicher
mit dem Lagerbehälter 1 verbundenen Bauteile als Sicherung gegen Auftrieb des Behälters
1 wirksam ist.
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Es zeigt Fig. 6; Vom erfindungsgemäßen Lagerbehälter gem. Fig. 5 ein
Detail IV.
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Das Boden-Formstück 71 enthält drei aufgeschwei#te Ringe 72,73,74
zur Trennung und fixierung der Mäntel bzw. Schichten 2,3,4,5, mehrere Bohrungen
75,und weist, einen dicht eingeschweißten Ventilsitz 76, eine dicht eingeschweißte
Buchse 77 sowie einen angeschweißten Flanschring 78 für ein angeschraubtes Saug-Siebblech
79 auf. In der Bohrung 80 der Buchse 77 ist eine hohle Saugrohr-Ventilspindel 81/mithilfe
eines Gewindes 82 vertikal beweglich gelagert und mithilfe der O-Ring-Dichtungen
83 abgedichtet. Das untere Ende der Saugrohr-Ventilspindel 81 ist durch einen Schraubstopfen
84 mit Flachdichtung 85 abgedichtet. In Nähe des unteren Endes der Saugrohr Ventilspindel
81 sind auf dieser die Stützscheibe d6, die Ventiltellerdichtung 87, der Ventilteller
88 sowie ein Sicherungs-Ferdering 89 angeordnet. Oberhalb der Stützscheibe 86 hohlen
sind in der # Saugrohr-Ventilspindel 81 einige Bohrungen 9o angeordnet. Das obere
Ende der Saugrohr-Ventilspindel 81 enthält ein Anschlußgewinde 91 für den Anschluß
eines nicht darbestellten Saugschlauchs einer Tauchpumpe und ist wie in
der
Zeichnung Fig. 6 dargestellt durch e eine Schraubkappe 92 mit Flachdichtung 97 abgedichtet.
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Die Buchse 77 weist eine ringförmig angeordnete Eindrehung 94 sowie
die Bohrungen 95 und 96 auf Die Bohrung 96 mündet (endigt) auf der Oberseite der
Buchse 77. Die Buchse 77 enthält weiterhin auf der Oberseite einen Gewindeansatz
97 sowie, eine in einer Eindrehung liegende Flachdichtung 98.
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Auf dem Gewindeansatz 97 ist eine Schraubkappe 99 aufgeschraubt, die
durch einen dicht aufgeschwei#ten Deckekl 100@ mit Stutzen 101, der eine Vakuum-anschlu#bohung
102 enthält, abgeschlossen ist. Die Schraubkappe 99 wird über die im Deckel 100
angeordneten Bohrungen "B" mithilfe eines Stiftschlüssels über deri Gewindeansatz
97 auf i Flach-@@@ @@@ng 98 dicht angezogen.
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Auf dem Stutzen 101 wird die Vakuum-Schlauchleitung 13 angeschlossen
und mithilfe einer Schlauchklemme 67 befestigt.
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Die Wirkungsweise ist folgende: (s.a. Beschre@b@ zu Fig. e: Sobald
die erforderliche Tiefe des "Ringschachts" erreicht ist, wird mithilfe einer Tauchpumpe
unter laufender Wasserhaltung die Fundamentplatte 28 erstellt. Nach dem Abbinden
derselben werden die vorfabrizierten Seg@ment-Körper 30, die bparniaker 18 eingebracht
und mithilfe der Bolzen 33 fixiert.
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Anschließend wird die elastische Auflage 31 eingebracht und an den
Segment-Körpern 30 vermittels Kleben befestigt.
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Sodann wird die Tauchpumpe aus dem "Ringschacht" herausgefahren, wodurch
sich im Lauf der Zeit der Ringschacht weder mit
Grundwasser auffüllen
kann.
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In den an einem Hebezeug vertikal aufgehängten Behälter 1 wird eine
Wasserpumpe eingebracht und deren Saugetutzen am Anschlußgewinde 91 angeschlossen.
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Gleichzeitig wird die Saugrohr-Ventilspindel 81 soweit im Gewinde
82 vertikal nach unten verstellt, daß sich der Ventilteller 88 mit der Dichtung
87 vom Ventilsitz 76 im erforderlichen Maß abhebt, d.h. das"Ventil öffnet".
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Anschließend wird die Wasserpumpe in Betrieb gesetzt und der Behälter
1 in den "Ringschacht" abgesenkt, derart, daß die Halterungen 15 unter gleichzeitiger
Aufnahme (Einfädelung) der Spannanker 18 in die Aussparungen 17 gleiten.
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Während dieses Absinkens des Behälters 1 wird das in den "Ringschacht"eingedrungene
Grundwasser mithilfe der Wasserpumpe über das Saug-Siebblech 79, die geöffnete"
Saugrohr-Ventilspindel 81 aus dem"Ringschacht"entfernt, soweit, daß der Behälter
1 auf der elastischen Auflage 31 abgesetzt werden kann.
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Bei weiterlaufender Wasserpumpe wird nunmehr das Deckelstück 65 unter
entsprechendem Einfädeln" der Spannanker 18 aufgesetzt.
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Sämtliche Spannanker 18 werden nach dem Aufbringen der Teile 35,36
mithilfe der Sechskantmuttern 37 gleichmäßig gespannt.
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Nunmehr wird bei weiterlaufender Wasserpumpe die Saugrohr-Ventilspindel
81 soweit im Gewinde 82 vertikal nach oben verstellt, daß sich der Ventilteller
88 mit der Dichtung 87 auf den Ventilsitz 76 absetst, d.h. das ventil schließt".
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Ist dies erfolgt, dann wird der Sauganschluß der Wasserpumpe vom Anschlußgewinde
91 gelöst. Das in der Saugrohr-Ventilspindel 81 stehende Wasser wird mittels einer
Stechpumpe entfernt und die Schraubkappe 92 mit der Flachdichtung 95 dicht aufgeschraubt.
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Die Wasserpumpe wird aus dem Lagerbehälter 1 entfernt.
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Die Schraubkappe 99 wird auf das Gewinde 97 der Buchse 77 gegen die
Flachdichtung 98 dicht aufgeschraubt.
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Nach dem Anschließen eines nicht dargestellten Vakuum-Leckanzeigegeräts
wird über die vakuumleitend poröse Schicht 4 und die Bohrungen 75, 95,96 die Dichtigkeit
der Schichten 2,3,5, der O-Ring-Abdichtungen 83 sowie der Flachdichtungen 93 und
98 kontrolliert.
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Es zeigt Fig. 7: Eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Lagerbehälters 1 mit folgenden besonderen Ausbildungen für: a) das Deckelstück 65
ist zur Erhöhung seines für die Sicherung gegen Auftrieb erforderlichen Gewichts
wie in Fig. 5 dargestellt, ausgeführt. b) die Ringe 1o3 weisen gegenüber den Ringen
16 in Fig. 1 und 69 in Fig. 5 eine erheblich geringere Wanddicke (wie sie vorzugsweise
durch die Herstellung aus glasfaserverstärktem Polyester erzielt wird), sowie eine
größere Höhe h," auf, c) auf dem Umfang des Außenmantels 5 sind in gleichen Abständen
mehrere Profilschienen 104,106, die in Hichtung der Behälter-Hauptachse H...H vertikal
verlaufen, vermittels
"einlaminieren" aufgebracht. d) in der Innenwaidung
der Ringe 1o3 sind im Bereich der Profilschienen 104,106 mehrere Halterungen 105,107
befestigt, die mit ihren freien Enden die Profilachienen 104,106 formschlüssig umgreifen
bzw. formschlüssig in die Profilschiene 106 hineingreifen (a. hierzu Fig. 8).
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Die Profilschienen 104/106 umgreifen außerdem die Spannanker 18.
e) die Dicke "dl" der Fundamentplatte 1o6 ist bedeutend größer als beim erfindungsgemäßen
lagerbehälter nach den Piguren 1 und 5 infolge des bedeutend geringeren Eigengewichts
der Ringe 103 gegenüber den Ringen 16 in Fig.1 und 69 in Fig. 5.
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Die Wirkungsweise ist folgende: Bei dieser Ausführungsform wird der
Behälter 1 einerseits mithilfe eines besonders ausgebildeten Boden form stücks 67
auf sehr hohen der/Fundament platte 66 verankert, andererseits wird das Deckelstück
65 in der gem. Fig. 1 beschriebenen Weise mithilfe der Spannanker 18 mit den Segment-Körpern
30 verspannt, wodurch somit das Eigengewicht sämtlicher mit dem Behälter 1 verbundenen
Bauteile als Sicherung gegen Auftrieb des Behälters 1 wirksam ist. Der endring 26a
ilt hier ebenfalls ent; sprechend hoch ausgeführt.
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Ea zeigt Fig. 8: Vom erfindungsgemäßen Lagerbehälter gem. Fig. 7 einen
Schnitt E-F und dazu ein Detail I mit der Anordnung der
Profilschienen
104, Halterungen 105, Spannanker 18.
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Es zeigt Fig. 9: Vom erfindungsgemäßen Lagerbehälter gem. Pig. 7 im
Bereich eines Schnitts E-F eine mit Fig. 8 übereinstimmende Anordnung besonders
gestalteter Profilschienen 106 und besonders gestalteter Halterungen 107. Die Profilschienen
106 weisen einen Spalt "Sp" auf, in dem der Schaft "Sch" der Halterung 107 geführt
ist. Ein zylindrischer Kop "K" am Schaft "Sch" sit in der Profilschiene 106 so geführt,
daß er nur in Richtung der Hauptachse des Behälters 1 verschoben werden kann.
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Es zeigt Fig. lo: Vom erfindungsgemäßen Lagerbehälter (gem. Fig. 7)
ein Detail IV.
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Das Behälter-Boden-Formstück 67 enthält drei aufgeschweißte Ringe
108,109,110 zur Trennung und Fixierung der mäntel bzw.
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Schichten 2,3,4,5.
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Unterhalb des Rings 1o9 ist eine Bohrung 111 in der Wandung des Behälter-Boden-Formstücks
67 angeordnet.
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Das Behälter-Boden-Formstück 67 umgreift einen zylindrischen (Wasserhaltungsstutzen)
Hülsenbolzen/112, der in Nähe seines unteren Endes eine außen angeschweißte Verankerungaplatte
113, einen eingeschweißten Flanschring 114 für ein angeschraubt es Sieb-Lochblech
115, einen Ventilsitz 116, eine zylindrische Bohrung 117 sowie an seinem oberen
Ende zwei Außengewindeansätze 118,119
sowie ein Innengewinde 120
aufweist. In der Bohrung des Boden-Foristückes 67 ist der Hillienbolzen 112 durch
ORingdichtungen 125a abgedichtet.
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Auf der Außenseite des hülsenbolzens 112 ist eine Eindrehung 121 angeordnet,
an die sich eine Horizontalbohrung 122 und eine Vertikalbohrung 123 anschließt,
die auf der Oberseite des Hülsenbolzens 112 endigt. Oberhalb der Verankerungsplatte
113 sind im Hülsenbolzen 112 einige Bohrungen 124 angeordnet deren Durchmesser "do"
mit den Bohrungsdurchmessern "do" des Sieb-Lochblech 115 übereinstimmt.
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In der Bohrung 117 des Htllsenbolzens 112 ist eine hohle Saugrohr-Ventilspindel
125 im Innengewinde 120 vertikal beweglich gelagert und mit Hilfe der O-Ringdichtungen
125a abgedichtet.
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Das untere Ende der Saugrohr-Ventilspindel 125 ist durch einen eingeschweißten
Stopfen 126 abgedichtet. In der Nähe des unteren Endes der Saugrohr-Ventilspindel
125 sind auf dieser die Stützscheibe 127, die Ventil-Tellerdichtung 128, der Ventil-Teller
129 sowie ein Sicherungs-Federring 130 angeordnet. Oberhalb der Stützscheibe 127
sind in der Saugrohr-Ventilspindel 125 mehrere Bohrungen 131 angeordnet. Das obere
Ende der Saugrohr-Ventilspindel 125 enthält ein Anschlu#gewinde 132 jeür den Anschlu#
eines nicht dargestellten Saugschlauchs einer Tauchpumpe und ist, wie in der Zeichnung
dargestellt, durch eine Schraubkappe 133 mit Flachdichtung 134 abgedichtet. Der
Hülsenbolzen 112 enthält auf seiner Ob@@ seite eine in einer Eindrehung liegende
Flachdichtung 135.
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Auf dem Au#engewinde 118 des Hülsenblozens 112 wird
eine
Mutter 136 mithilfe einiger Bohrungen 137 mittels eines Stiftschlüssels kraftschlüssig
au9 den oberen Bund des Behälter-30den-Formstücks 67 gespannt. Auf dem Gewindeansatz
119 ist eine Schraubkappe 138 aufgeschraubt, die durch einen dicht aufgeschwei#ten
Deckel 139 mit eingeschweißtem Stutzen 140, der eine Vakuum-Anschlußbohrung 141
enthält, abgeschlossen ist. Die Schraubkappe 138 wird über einige im Deckel 139
angeordnete Bohrungen 141a mithilfe eines nicht dargestellten Stiftschlüssels über
das Gewinde 119 auf die Flachdichtung 135 dichtend angezogen. Auf dem Stutzen 140
wird die Vakuum-Schlauchleitung 13 angeschlossen und mithilfe einer Schlauchklemme
63 befestigt.
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Die Wirkungsweise ist folgende: (s.a. Fig. 4) Sobald die erforderliche
Tiefe des Ringschachts" erreicht ist, wird an der Saugrohr-Ventilspindel 125 die
mit dem Hülsenbolzen 112 verschraubt (montiert) ist, und zwar am Anschlußgewinde
133 eine bauseits zu stellende, besondere Tauchpumpe mit Saug-Vorlagebehälter (dessen
Außendurchmesser kleiner ist als der Innendurchmesser des Behälter-Bodenformstücks
107) und kurzem Saugschlauch, sowie entsprechend langem Druckschlauch angeschlossen.
-
Mithilfe einer Zentriervorrichtung, die sich in den Halterungen Pos.
105, 107, Fig. 7, oder Pos. 15, Fig. 1, zentriert, werden die Teile 125 und 112
komplett mit der o.a.
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Tauchpumpe in den "Ringschacht" hinuntergefahren. Die Pumpe wird in
Betrieb gesetzt und das Grundwasser über die Bohrungen 124 und 131 sowie das Sieb-Lochblech
115 abgesaugt. Mit
fallendem Grundwasserspiegel wird der Hülsenbolzne
112 auf seine vorbestimmte Tiefe eingefahren und fixiert.
-
Unter laufender "Wasserhaltuiig" wird die Fundamentplatte 66 erstellt
und dabei der Hülsenbolzen 112 mit der Verankerungplatte 113 einbetoniert (eingegossen).
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Nach dem Abbinden der Fundamentplatte 66 werden bei weiterlaufender
Wasserhaltung die vorfabrizierten Segiment-Körper 30, die Spannanker 18 eingebracht
und mithilfe der Bolzen 33 fixiert. Anschließend wird die elastische Auflage 31
eingebracht.
-
Der an einem Hebezeug vertikal aufgehängte Behälter 1 wird unter weiterlaufender
Wasserhaltung mit einem,in Achse H...H durch den Behälter geführten Pumpendruckschlauch
langsam in den Ringschacbt abgesenkt, derart, daß die halterungen 105,107 um (bzw.
in) die Profilschienen 104/106 greifen, bzw. hineingleiten und auch die Spannanker
18 innerhalb der Profilschienen 104,106 ZU liegen kommen.
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Sobald der Behälter 1 mit seinem Bodenformstück .67 über den Hülsenbolzen
112 geglitten ist, und weiterhin der Behälter 1 mit seiner gewölbten Unterseite
auf der elastischen Auflage 31 aufliegt, wird die Mutter 136 auf das Gewinde 118
aufgeschraubt, und soweit erforderlich und kraftachlüesig auf den oberen Bund des
Boden-Formstücks 67 angezogen.
-
Anschließend wird auf den obersten der Ringe 103 das Deckelstück 65
unter entaprechendem"Einfädelne der Spannanker 18 aufgesetzt. Sämtliche Spannanker
18 werden nach dem Aufgeringen
der Teile 35,36 mithilfe der Sechskantmuttern
37 gleichmäßig gespannt.
-
Nunmehr wird bei weiterlaufender Wasserpumpe die Saugrohr Ventilspindel
125
soweit im Gewinde 120 vertikal nach oben verstellt, daß sich der Ventilteller 129
mit der Dichtung 128 auf den Ventilsitz 116 absetzt, d.h., das "Ventil schließt.
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Anschlieldend wird der Saugschlauch der Tauchpumpe vom An-Schlußgewinde
tu 132 der Saugrohr-Ventilspindel 125 gelöst, Das in der Saugrohr-Ventilspindel
125 stehende Wasser wird mittels einer Stechpumpe entfernt und die Schraubkappe
133 mit der Flachdichtung 134 dicht aufgeschraubt.
-
Die Schraubkappe 138 wird auf das Gewinde 119 gegen die Flachdichtung
135 dicht aufgeschraubt.
-
Die Tauchpumpe wird aus dem Lagerbehälter entfernt.
-
Nach dem Anschluß eines nicht dargestellten Vakuum-Leckanzeigegeräts
wird über die
vakuumleitend poröse Schicht 4, die Bohrungen 111, 122, 125 die Dichtigkeit der
Schichten 2,3,5, der O-Ring-Abdichtungen 105 sowie der Plachdichtungen 134, 135
ständig. kontroliiert.
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Es zeigt Fig. 11: Vom erfindungsgemäßen Lagerbehälter nach den Fig.
1,5,7 ein Detail IV als Ausf@hrungs-Variante.
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Diese Ausführung ist gedacht ftir lagerbehälter, bei deren Einbau
mit nicht so erheblichem Zufluss von Grundwasser besogen auf die Zeiteinheit zu
rechnen ist und dementsprechend
mit einer einfacheren und deshalb
billigeren Ausführung eines Behälter-Boden-Formstücks auszukommen ist.
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Ein Behälter-Boden-Formstück 142 enthält drei aufgeschweißte Ringe
143,144,145 zur Trennung und Fixierung der mäntel bzw.
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Schichten 2,3,4,5, eine zylindrische Ausdrehung 146, für die Aufnahme
eines Deckelschraubstücks 147 sowie eine Bohrung 148 für die Aufnahme eines Schraubbolzens
149 mit O-Ring-Abdichtungen 150. In der zylindrischen Ausdrehung 146 sind mehrere
Bohrungen 151 angeordnet, die mit der vakuumleitend porösen Schicht 4 in Verbindung
stehen.
-
Das Behälter-Boden-Formstück 142 steckt formschlüssig, aber mit bestimmtem
Spiel in einer Bohrung 152 des Boden-Form-Stücks 153, das eine angeschweißte viereckige
Verankeruilgsplatte 154 sowie ein Innengewinde 155 aufweist. Das Deckelscrjraubstück
147 ist in der Ausdrehung 146 mithilfe der O-hinge inge 156 eingedichtet und wird
mithilfe eines nicht dargestellten Stiftschlüssels über die Bohrungen 157 und den
Gewindeansatz 158 in einem Innengewinde 159 im Sechskantkopf 160 der Spannschraube
149 befestigt.
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Die im Deckelschraubstück 147 angeordneten Bohrungen 161 und 161.1
verbinden die Schicht 4 mit der Vakuum-Schlauchleitung 13, die mithilfe einer Schlauchklemme
63 mit dem Deckelschraubstück 147 verbunden ist.
-
Die Wirkungsweise ist folgende: (s.a. Fig. 4) Sobald die erforderliche
Tiefe des nRingschachtsn erreioht ist, wird mithilfe einer besonderen Tauchpumps
mit Saug-
Vorlagebehälter mit angeflanschtem kurzen Saugrohr, dessen
Au#endurchmesser um einen "ausreichnenden Ringspalt" kleiner ist als der Gewinde-Bohrungs-Durchmesser
155 des Boden-Form-Stücks 153 der Grundwasseretand im "ringschacht" soweit gesenkt,
daß die Fundamentplatte 28 erstellt und dabei das Boden-Form-Stück 155 einbetoniert
(eingegossen) werden kann.
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Nach dem Abbinden der Fundamentplatte 28 werden die vorfabrizierten
Segment-Körper 30, die Spannanker 18 eingebracht und mithilfe der Bolzen 33 fixiert.
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Anschließend wird die elastische Auflage 31 eingebracht und an den
Segment-Körpern 30 vermittels Kleben befestigt.
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Sodann wird die Tauchpumpe aus dem "Ringachacht" herausgefahren, wodurch
sich dieser im Laufe der Zeit wieder mit Grundswasser auffüllen kann.
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In den, an einem Hebezeug vertikal aufgehängten Behälter 1 wird die
vorueachriebene'l'auchpumpe eingebracht und dergestalt gelagert, daß das Saugrohr
des Saug-Vorlage-Behälters durch die Bohrung 148 des Boden-Form-Stücks 142 hindurchführt
und um die ganze Gewindelänge der Spannschraube 149 über die Unterkante des Boden-Form-Stücks
142 hinausragt.
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Die Bohrungen 151 werden gegen das Eindringen von Grundwasser mittels
einer in die Ausdrehung 146 eingeschobenen nicht dargestellten Rohrhülse (die in
Nähe ihres unteren Randes zwei außenliegende O-Ring-Abdichtungen enthält) abgedichtet.
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Anschließend wirdder Behälter 1 mit eingebauter und in Betrieb gesetster
Tauchpumpe soweit in den"Ringachacht"abgesenktj
bis die untere
Behälterwd.lbung auf der elastischen Auflage 31 aufliegt und das Behälter-Boden-Formstück
142 in der Bohrung 152 des Bodenformstücks 153 lagert.
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Bei Weiterlaufen der Tauchpumpe werden nunmehr alternativ entsprechend
der jeweils gewählten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Lagerbehälters die Deckelstücke
19 Fig. 1 65 Fig. 5 u. Fig. 7 unter entsprechendem"Einfädeln" der Spannanker ld
aufgesetzt und sämtliche Spannanker 18 nach dem Aufbringen der Teile 35,36, mithilfe
der Sechskantmuttern 97 gleichmäßig gespannt.
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Nunmehr wird das Saugrohr der Tauchpumpe rasch aus der Bohrung des
Innengewindes 155 herausgezogen, der Schraubbolzen 149 durch die Bohrung 148 in
das Innengewinde 155 eingeführt und mit seinem Sechskantkopf 160 derart festgezogen,
daß die Unterseite des Sechskantkopfs 160 kraftschlüssig auf der Buflagefläche A
des Boden-Form-Stücks 142 aufliegt.
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Nach dem Herausnehmen der o.a."Rohrhülse" (zum Abdichten der Bohrungen
151) wird das Deckelschraubstück 149 mit dem Gewinde-Ansatz 158 in das Innengewinde
159 eingeschraubt.
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Nach dem Anschluß eines nicht dargestellten-Vakuum-ieckanzeigegeräts
wird über die vakuumleitend poröse Schicht 4 und die Bohrungen 151, 160, 161 die
Dichtigkeit der Schichten 2,3,5 sowie der O-Ring-Abdichtungen 150 und 156 ständig
kontrolliert.
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Es zeigt Fig. 12: Vom erfindungsgemäßen lagerbehälter nach den Fig.
1,5,7 ein Detail IV als Ausführungs-Variante.
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Hierbei weist ein Behälter-Boden-Formstück 162 eine zylindrische Bohrung
163 auf, in der ein Schraubbolzen 164 gelagert ist, der mithilfe seines Sechskantkopfs
165 im Gewinde 155 angezogen wird und mit der Unterseite des Sechskantkopfs 165
auf dem oberen Bund "Bu" des Behälter-Boden-Formstücks 162 kraftschlüssig aufliegt.
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Die Vakuum-Leckanzeige-Kontrolle der Schichten 2,3,5 sowie der O-Ring-Abdichtungen
150 erfolgt hierbei über die B@hrungen 166, wobei der Anschlu# des vakuum-Leck-Anzeigegeräts
oberhalb des Behälter-Domdeckels lo im Domhals-Formstück 7 bzw.
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(s. Fig. 14) im äußeren Domhalsflansch 6 liegt, welcher an die vakuumleitend
poröse Schicht 3 angrenzt.
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Im übrigen entspricht die Wirkungsweise der Beschreibung der Wirkungsweise
zu Fig. 11.
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Es zeigt Fig. 13: Vom erfindungsgemäßen Lagerbehälter nach den Fig.
1,5,7 ein Detail V.
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Das Domhals-Formstück 7 ist aus Glasfaser-verstärktem Polyester hergestellt
und weist auf: einen angeformten, inneren Behälter-Domflansch 8, in den ein Stahlprofilring
166 mit aufgeschweißten Schraubenbolzen 167 derart einlaminiert ist, daß der Domdeckel
lo mithilfe der x) sowie die Eindrehung"E"
11 auf die Domdeckeldichtung 9 gepreßt werden kann.
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Der innere Behälter-Domflansch 8 wird durch einige auf seinem inneren
Umfang angeordnete Versteifungsrippen 168 verstärkt.
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Der äußere Domhals-Flansch 6 ist vermittels eines einlaminierten Stahlprofilrings
169 sowie einiger auf seinem äußeren Umfang angeordneten Versteifungsrippen 170
verstärkt.
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Es zeigt Pig. 14: Vom erfindungsgemäßen Lagerbehälter nach den Fig.
1,5,7 ein weiteres Detail V. (vgl. hierzu Fig. 12) Hierbei ist in den Stahlprofilring
169 ein Gewinderohrstutzen 171 eingeschweißt, der nach dem Einlaminieren und Aufwickeln
der vakuumleitenden Schicht 4 eine Verbindung zu dieser Schicht 4 herstellt, 80
daß am Gewindestutzen 171 ein Vakuum-Leckanzeigegerät angeschlossen werden kann.
x) vor dem Einlaminieren
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile
bestehen insbesondere darin, daß a) der erfindungsgemäße Lagerbehälter kostengünstig,
voll maschinell auf einem mit der korrosionsfesten Polyamid-Schicht 2 überzogenen
Kern, der Je nach der bevorzugten Ausführungsform die Boden-Formstücke 71, 107m,
12, 142, 162 sowie das Domhals-Formstück 7 enthält, aus Yunstharzgetränkten tragenden
Glasseidenfäden-Schichten 5 und 5 sowie aus der vakuumleitend-porösen Glasseidenfäden-Schicht
4 innendrucksicher mit geringstmöglichen Wanddicken (kleines Eigengewicht) außenkorrosionsfest
hergestellt wird. b) der Lagerbehälter nach a) infolge seines geringen Sigengewichts
kostengünstig transportiert und mit leichten hebezeugen manipuliert werden kann.
c) die kostengünstig vorfabrizierten Ringe 16,69,1o3,die Herstellung eines "Ringschachts"
mit geringstmöglichem Volumen an teurem FErdaushub ermöglichen, wobei der "Ringschacht"
einerseits die Herstellung der Fundament-Platten 28, 66 erleichtert und andererseits
die Halterungen 15,1o5,1o7 zur Sicherung des Außenmantels 5 gegen Deformierung (infolge
hydrostatischen Drucka des Grundwassers) aufnimmt. d) Sie Segment-Körper 3o der
Boden-Fundamentgruppe kostengünstig vorfabriziert werden können. e) das Deckelstück
65,69 gegen Verkehrslasten auareichend x) z.B. für einen 30 cbm Behälter nur fast
das Doppelte des Behälter-Inhalts (vgl. hierzu Stand der Technik/Kritik)
dimensioniert,
kostengünstig vorfabriziert, nach dem Behälter-Einfahren einfach aufgesetzt (montiert)
und ggfa. zum Behälter-Ausbau einfach wieder abgenommen werden kann.
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£) der Domschacht 1Ds" mit dem Behälter 1 eine flüssigkeitsdichte
Einheit bildet. g) dufgrund der angezogenen Spannanker 18 das Gewicht sämtlicher
mit dem Behälter verbundenen Teile als Sicherung gegen Auftrieb im Grundwasser wirksam
wird. h) der Iagerbehälter nach a) in seinen Mänteln (Schichten) 2,3,5 sowie seinen
Jeweils gewählten Boden-Formstücken 71, 67,142,162, mithilfe e eines Vakuum-Leckanzeigegeräts
permanent auf Dichtigkeit kontrolliert wird. i) er Lagerbehälter nach a) entsprechend
der jeweils gewählten Ausführungsform der Behälter-Bodenstücke bei jedem im"Ringschacht"eintretenden
Grundwasserstand eingebaut oder ausgebaut (Inspektion !) werden kann. k) der Lagerbehälter
nach a) im entleerten Zustand zum Zweck der Innen-Inspektion oder Reinigung vermittels
eines zentral in Hauptachse H...H angeordneten flebezeugs (kombiniert mit zusammenlegbarer
Arbeitsbühne) sicherheitstechnisch und arbeitstechnisch "optimal befahren" werden
kann, wodurch sich die Reinigungskosten verringern und die Unfallgefahr bedeutend
herabgesetzt wird.
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1) das im Dampfraum (oberhalb des Flüssigkeitsspiegels) des Lagerbehälters
nach a) entstehende Kondenswasser sich selbsttätig an der umlaufend gleich tiefliegenden
Bodenwölbungsstelle sammelt, von wo es leicht abgepumpt werden kann. m) zwischen
den Spalten der Segment-Körper 30 zusätzliche, bekannte,auf die jeweilige grundwasserschädigende
Flüssigkeit ansprechende Leckanzeige-Sonden eingebracht werden können, die in den
dafür infrage kommenden Schutzgebieten eine"zusätzliche Sicherheitsmaßnahme" gegen
die Verunreinigung des Grundwassers bilden. n) die korrosionsfeste Polyamid-Schicht
2 des Lagerbehälters nach a) keinerlei Korrosionsprodukte absondert, wodurch sich
die Standzeiten der, an die Produkt-Druckleitung angeschlossenen Feinfilter erheblich
vergröern, d. h. die Wartungskosten verringert werden.