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Fussvibrator.
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Die vorliegende Erfindung betrifft Verbesserungen an einem Fussvibrator
und dem dazugehörigen Gehäuse, Es sind bereits viele verschiedene Vorrichtungen,
die eine vibrierende Wirkung auf die Füsse ausüben, bekannt. Alle bisherigen Vorrichtungen
hatten jedoch den Nachteil, dass der Benutzer oder Patient aufrecht auf einem Stuhle
sitzen und die Füsse senkrecht auf die auf dem Vibratorgehäuse angebrachten Massagescheiben
stellen musste. Diese Stellung kann jedoch ohne Ermüdung nicht längere Zeit beibehalten
werden. Falls der Patient nun ermüdete, und seine Füsse unter einem veränderten
Winkel auf die Massagescheiben drückte, änderte sich damit auch die Vibrationswirkung
in unerwünschter Weise, und die Lebensdauer des Apparates wurde dadurch verkürzt.
Bei diesen bekannten Vibratoren war es dem Benutzer nicht möglich, eine bequeme,
halb zurückgelehnte Haltung einzunehmen, die Füsse vor sich auszustrecken und sie
bequem so auf die Massagescheiben zu legen, dass nicht das volle Gewicht der Füsse
darauf übertragen wurde, oder aber, dass der
Druck auf die Scheiben
durch entsprechende Fussbewegungen leicht geändert werden konnte. Es was also nicht
möglich, die bekannten Vorrichtungen längere Zeit in bequemer Weise zu benutzen
und dabei zu lesen usw.
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Die vorliegende Erfindung bezweckt nun einen Vibrator zu schaffen,
der so gebaut ist, daß die Massagescheiben dem Benutzer zugeneigt sind, d. h. also,
daß sie nicht horizontal sondern in einem Winkel zum Boden angebracht sind. Der
Benutzer kann bei der Verwendung dieser Vorrichtungen bequem in einem Sessel sitzen,
die Beine vor sich ausstrecken und dabei trotzdem die Fussohlen in richtigem Winkel
auf dem Vibrator'auflegen.
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Die beigefügten Zeichnungen veranschaulichen zwei bevorzugte
| Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Fussvibrators. |
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Fig. 1 zeigt die Vorderansicht eines Vibrators mit Basisgestell,
der zur gleichzeitigen Behandlung beider Füsse dient.
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Fig. 2 zeigt einen Querschnitt mit einem Vibrator gemäss
| Fig. 1 entlang der Linie II-II. |
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Fig. 3 zeigt die Draufsicht auf das vom Vibratorgehäuse abgenommene
Basisgestell.
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Fig. 4 zeigt die Vorderansicht eines Vibrators ohne gesondertes Basisgestell
zur Behandlung nur eines Fusses.
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Fig. 5 zeigt einen Querschnitt von Fig. 4.
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Fig. 6 veranschaulicht die Anwendung eines erfindungsgemässen Vibrators
in schematischer Weise.
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Wie aus der Zeichnung zu sehen ist, kann das Vibratorgehäuse aus
einem Stück oder aus zwei Stücken bestehen. Im letzteren Fall besteht das Gehäuse
aus einem Hauptgehäuse für den Vibrator selbst und einem auswechselbaren am Boden
des Hauptgehäuses zu befestigenden
Basisgestell. Die Gehäuse können
aus Blech oder aus irgendeinem geeigneten thermoplastischen oder durch Wärme härtbaren
Harz hergestellt werden.
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Der durch die Fig. 1-3 dargestellte Doppelvibrator, der gleichzeitig
auf beide Füsse einwirkt, besitzt ein aus zwei Teilen bestehendes Gehäuse. Die in
Fig. 4-6 veranschaulichte Ausführungsform stellt einen Vibrator zur Behandlung eines
einzelnen Fusses dar, der ein aus einem Stück gefertigtes Gehäuse besitzt. Selbstverständlich
können für beide Arten von Vibratoren beide Arten von Gehäuse verwendet werden.
| Fig. 1-3 zeigen einen Vibrator, der aus einem Hauptgehäuse |
| 1 besteht, das einen Vibratormechanismus 2 enthält. Mit dem |
| durch |
| Vibratormechanismus 2 sind zwei runde/Öffnung 3 des Gehäuses |
| hindurchgehende Massagescheiben 4 verbunden. Diese Massagescheiben |
| können aus jedem geeigneten Material hergestellt werden. Die |
Füsse werden nun so auf die Massagescheiben 4 gelegt, daß die Vibrationswirkung
des Vibratormechnismus 2 auf die Fussohlen übertragen wird.
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Das Hauptgehäuse 1 besitzt wie die bekannten Vibratoren eine gleichhohe
Vorder-und Rückwand, dabei kann der untere Rand in einem Zierring 6 auslaufen, der
verchromt, emailliert oder farbig gestrichen sein kann, um dem Vibrator ein gefälliges
Aussehen zu verleihen.
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Bei der Ausführungsform gemäss Fig. 1-3 ist für das Hauptgehäuse
1 des Vibrators ein gesondertes hohles Basisgestell vorgesehen, das aus Blech oder
beliebigen Kunststoffen bestehen kann.
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Das Basisgestell besteht aus einer niedrigen Vorderwand 7 und einer
höheren Rückwand 8 sowie gegenüberliegenden Seitenflächen 9.
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Das Basisgestell besitzt vorteilhafterweise an der Oberseite Öffnungen
10, durch die mittels Schrauben oder Nieten 11 etc. eine Verbindung mit dem Boden
5 des Hauptgehäuses 1 bewirkt werden kann. Das Basisgestell und Vibratorgehäuse
werden vorteilhafterweise voneinander trennbar hergestellt, so dass der Vibrator
jederzeit auch ohne Basisgestell-verwendet werden kann.
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Die Ausführungsform gemäss Fig. 4-6 veranschaulicht ein Vibratorgehäuse
aus einem Stück, das nur eine Massagescheibe trägt. Die Wirkungsweise ist durch
den Vibratormechanismus 2 und die Massagescheibe 4 veranschaulicht und entspricht
der Wirkungweise der oben beschriebenen Ausführungsform. Das aus einem Stück hergestellte
Gehäuse 12 besitzt eine höhere Rückwand 13, eine stark abgeschrägte Oberseite 14
und eine verhältnismässig kurze Vorderwand 15. Vorzugsweise ist das Gehäuse unten
mit einem verdickten Rand 16 umgeben. Ein Boden 17 aus Blech oder Kunststoff und
ein darauf. befestigter Träger 18 unterstützen den im Gehäuseinneren befindlichen
Vibratormechanismus. Die Bodenplatte 17 ist mit Schrauben 19 auf der Unterseite
des Gehäuserandes befestigt, und besitzt Füsse 20 etc., die zur Schonung der Auflagefläche
gepolstert sein können.
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In Fig. 6 wird die praktische Anwendung insbesondere bezüglich der
in Fig. 4 und 5 beschriebenen Ausführungsform veranschaulicht.
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Das Beispiel zeigt, eine in bequemer Haltung in einem Sessel 21 sitzende
Person 22, die einen Fuss auf die Massagescheibe 4 des Vibrators legt. In einer
derartigen Haltung kann während der Behandlung keine Verkrampfung der Beine eintreten,
ebenso wird ein unbequemes Sitzen vermieden. Der Benutzer kann sich völlig entspannen
und auch bei längerer Benutzung treten keine Ermüdungserscheinungen auf. Besonders
für Personen, denen aufrechte Sitzen
schwer fällt oder gar unmöglich
ist, z. B. Kranken oder Invaliden bedeutet der erfindungsgemässe Vibrator eine wertvolle
Erleichterung. Ausserdem ist der Vibrator, da die Füsse des Benutzers immer im richtigen
Winkel (senkrecht) aufgelegt werden können, länger haltbar als die bekannten Vibratoren,
bei denen die Massagescheiben horizontal angebracht sind und auf die durch unrichtiges
Aufsetzen der Füsse ein zusätzlicher Seitendruck ausgeübt wird, wodurch leicht Beschädigungen
auftreten.