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DE1778467C - Allgashahn - Google Patents

Allgashahn

Info

Publication number
DE1778467C
DE1778467C DE19681778467 DE1778467A DE1778467C DE 1778467 C DE1778467 C DE 1778467C DE 19681778467 DE19681778467 DE 19681778467 DE 1778467 A DE1778467 A DE 1778467A DE 1778467 C DE1778467 C DE 1778467C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gas
nozzle body
bore
nozzle
tap
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19681778467
Other languages
English (en)
Other versions
DE1778467B2 (de
DE1778467A1 (de
Inventor
Karl Heinz 4650 Gelsen kirchen F16k21 04 Jedamus
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
F Kuppersbusch and Sohne AG
Original Assignee
F Kuppersbusch and Sohne AG
Filing date
Publication date
Application filed by F Kuppersbusch and Sohne AG filed Critical F Kuppersbusch and Sohne AG
Priority to DE19681778467 priority Critical patent/DE1778467C/de
Publication of DE1778467A1 publication Critical patent/DE1778467A1/de
Publication of DE1778467B2 publication Critical patent/DE1778467B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1778467C publication Critical patent/DE1778467C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Die Erfindung betrifft einen Allgashahn mit einer seitlich neben dem Hahnkörper angeordneten Düsenkammer mit einem Düsenkörper und einem dem Dusenkörper nachgeschalteten Injektorrohr, wobei der Düsenkörper mit Bohrungen für die Gasklein- und -großstellung versehen ist und über einen Haupt- und Bypasskanal mit dem Hahnkörper verbunden und durch eine auf der Bedienungsseite des Hahnkörpers angeordnete, durch einen abnehmbaren Deckel dicht verschlossene Einführungsöffnung in die Düsenkamrner einschraubbar ist.
Es sind derartige Allgashähne bekannt, bei denen die Gasgroß- und -kleinstellbohrung in einem in die Düsenkammer einschraubbaren Düsenkörper angeordnet sind. Die Bohrungen für die Gasklein- und -großstellung sind dabei so im Düsenkörper angebracht, daß die Bohrung für die Gasgroßslellung an der der Öffnung der Düsenkammer gegenüberliegenden Wandung im einschraubbaren Düsenkörper liegt, während die Bohrung für die Gaskleinstellung an einer Seitenwandung des Düsenkörpers im rechten Winkel zur Bohrung für die Gasgrollstellung angeordnet ist. Bei einer derartigen Ausbildung des Düsenkörpers ist es erfoidclich. daß a;i der Innenwandung der Düsenkamnier ein ringförmiges elastisches Dichtungselement angeordnet wird, durch das eine Abdichtung zwischen dem Hauptkanal und dem Bypasskanal bewirkt wird. Ferner weist diese Anordnung uen Nachteil auf, daß bei Umstellung der Düsen auf eine andere Gasart eine Neueinregulierung der Primärlufimenge vorgenommen werden muß, da durch die Auswechselung dos Düsenkörpers nicht gleichzeitig eine Umstellung der Primärluftregulien ng erfolgt.
Weiterhin ist ein Allgashahn mit einem von der Bedienungsseite des Hahngehäuses her betätigbaren Hahnküken und einer auf der gegenüberliegenden Düsenseite aus dem Hahngehäuse austretenden Düse bekannt. Die die Düse aufnehmende Düsenkammer des Hahngehäuses ist seitlich neben dem Hahnküken angeordnet und steht mit diesciii über einen Hauptkmal für die Hauptgasmenge und über einen Bypasskanal für die Kleinstgasmenge in Verbindung. Der Düse ist ein beweglich gehaltertes Injektorrohr nachgeschaltet, in das die Düse unmittelbar einmündet. Bei diesem Allgashahn muß nun bei Umstellen auf eine andere Gasart nach dem Einsetzen einer neuen Düse das Abslandsverhältnis der Düsenöffnung zum nachgtschaltelen Injektorrohr neu eingestellt werden, um die dieser Gasart entsprechende Primärluftzuführung zu gewährleisten, ohne die ein einwandfreies Brennen der Gasflamme nicht möglich ist.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung zu schaffen, bei der in einfacher Weise durch Auswechseln des die Bohrungen für die Gasgroß- und Gaskleinstellung enthaltenden Düsenkörpers eine Umstellung auf eine andere Gasart erfolgen kann und gleichzeitig durch den neu eingesetzten Düsenkörper automatisch eine Neueinstellung der Prirnärluftmenge bewirkt wird. Außerdem soll durch die Erfindung erreicht werden, daß ein eigenes Dichtungselement zwischen dem Haupt- und Bypasskanal nicht mehr erforderlich ist, so daß der konstruktive Aufbau wesentlich einfacher wird.
Die gestellte Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die Bohrungen für die Gasklein- und -großstellung in an sich bekannter Weise koaxial in dem einschraubbaren Düsenkörper angeordnet sind, daß das dem Düsenkörper nachgeschaltete Injektorrohr ortsfest gehaltert ist und daß der Düsenkörper ein durch eine Öffnung in der Düsenkammer gegenüberliegenden Wandung greifendes, eine Primärluftcinstellung bewirkendes Verlängerungsrohrteil aufweist, das mit dem ortsfest gehaltenen Injektorrohr zusammenwirkt.
Durch die Erfindung wird ein einfacher Aufbau der Düsenkammer erreicht, wobei beim Auswechseln des Düsenkörpers und Umstellen des Gasbrenners auf eine andere Gasart durch den neuen Düsenkörper automatisch eine Neueinstellung der Primärluftzuführung mit vorgenommen wird. Hierdurch ergibt sich wiederum eine Arbeitszeitersparnis bei der Umstellung auf eine andere Gasart, da der Zeitaufwand für die bisher eiforderlichen Gasmengen-
messuiigen und Primärlufleinstelltingen in Fortfall kommt.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung -st in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben.
In der Zeichnung ist ein Hahnkörpcrl dargestellt, dessen Düscnkainmcrleil aufgeschnitten ist. Im untetcren Teil des Hahnkörpers 1 ist das nicht dargestellte Hahnküken angeordnet, das durch eine Betätigungswelle 2 gedreht sverden kann. An dem der Betätigungswelle 2 gegenüberliegenden Ende des Hahnkörpers liegt ein an sich bekanntes, thermostatisch betätigtes Sicherheilsventil 3. Die Gaszuführung zum Hahnküken erfolgt über einen Anschlußstutzen 4. Das Hahnküken ist über einen Hauptgaskanal 5 und einen Bypasskanal6 mit einer Düsenkammer7 verbunden.
In der Düsenkammer? ist ein zweiteiliger Düsenkörper 8 eingeschraubt, der eine Bohrung 9 für die Gaskleinstellung und eine Bohrung IO für die Gasgroßstellung enthält. Die beiden Bohrungen 9 und 10 sind zweckmäßig koaxial in dem eingeschraubten zweiteiligen Düsenkörper 8 untergebracht, und zwar ist die Bohrung 9 im Schraubteil 16 des Düsenkörpers 8 und die Bohrung 10 in einem auf diesem Schraubteil aufgeschobenen Teil 8' angeordnet. An dem einer Einführungsöffnung 11 in der Düsenkammer? gegenüberliegenden Ende ist der Düsenkörper 8 mit einem durch die Wandung 12 des Düsenkörpers 8 geführten Verlängerungsrohrteil 13 versehen, das die entsprechende Primärlufteinstellung für die jeweilige Gasart bewirkt. Dem Düsenkörper 8 ist ein Injektorrohr 14 nachgeschaltet, das in einem festen Abstand zum Hahnkörper 1 angeordnet ist. Das die Primärlufteinsiellung bewirkende Verlängerungsrohrteil S3 wirkt mit dorn Injektorrohr 14 zusammen. Die Düsenkammer7 weist an ihrer Einfiihrungsöffnung 11 zugewandten Seite ein Gewinde 15 auf, in das der Düsenkörper 8 mit dem Schraubten 16 eingeschraubt ist. Der Bohrung IO für die Gasgroßstellung wird das Gas über den Hauptgaskanal 5 durch eine Gaszuführungsöffnun^ 17, die in einer Seitenwandung des Düsenkörper:·, 8 angeordnet ist, zugeführt.
Über den Bypasskanal 6 gelangt das Gas nach Umstellung des Hahnkükens durch einen Gaszutührungskanall8 im Schraubteil 16 zur Bohrung 9 für die Gasklcinstellung. Der Schraubteil 16 bewirkt die
Gasabdichtung zwischen dem Gaszuführungskanai 18 zur Bohrung 9 und der Gaszufiihrungsöffnung 17 zur Bohrung 10 im Düsenkörper8. Weiterhin lieg! der Düsenkörper 8 an der Düsenwandung 12 mit einer schrägen Fläche 19 an, die einen Ringraum 20
gegen die öffnung Ii abdichtet. Die Einführungsöffnung 11 in der Düscnkammer7 ist durch einen Schraubdeckel 22 gasdicht verschlossen.
Durch die beschriebene Anordnung besteht in einfacher Weise die Möglichkeit, durch Auswechseln
des Düsenkörpers 8 den Brenner auf eine andere Gasart umzustellen Dabei wird durch Einsetzen eines anderen Düsenkörpers mit auf die Gasart zugeschnittenen Bohrungen 9 und 10 gleichzeitig durch ein anderes Verlängerungsrohrteil 13 die Primärluft-
zuführung mit eingestellt. Das Verlängerungsrohrteil 13 kann für die verschiedenen Gasarten in verschiedener Länge ausgebildet werden, so daß sich gegenüber dem ortsfest angeordneten Injektorrohr 14 ein verschiedener Abstand ergibt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Allgashahn mil einer seitlich neben dem Hahnkörper angeordneten Düsenkammer mit, einem Düsenkörper und einem dem Düsenkörper nachgeschalte'.en Injektorrohr, wobei der Düsenkörper mit Bohrungen für die Gasklcin- und -großstellung versehen ist und über einen Haupt- und Bypasskanal mit dem Hahnkörper verbunden und durch eine öuf der Bedienungsseile des Hahnkürpcrs angeordnete, durch einen abnehmbaren Deckel dicht verschlossene Einführungsöffnung in die Düsenkamnier einschraubbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrungen (9 10) für die Gasklein- und -großstellung in an sich bekannter Weise koaxial in dem einschraubbaren Düsenkörper (8) angeordnet sind, daß das r!»m Düsenkörper (8) nachgeschaltete Injektorrohr (14) ortsfest gehaltert ist und daß der Düsenkörper (8) ein durch eine Öffnung (21) in der der Düsenkammer (7) gegenüberliegenden Wandung (12) greifendes, eine Primärlufteinstcllung bewirkendes Verlängerungsrohrteil (13) aufweist, das mit dem ortsfest gehalterten Injektorrohr (14) zusammenwirkt.
2. Allgashahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrung (9) für die Gaskleinstellung in dem der Einführungsöffnung (11) der Düsen! ammer (7) zugewandten Teil und die Bohrung(10) für die Gisgroßstellung in dem dem Injektorrohr (14) zugewandten Teil der Düsenkammer (7) angeordn I ist derart, daß der Bohrung (10) für die Gasgroßstellung über den Hauptkanal (5) und der Bohrung (9) für die Gaskleinstellung über den Bypasskanal (6) Gas zuführbar ist.
3. Allgashahn nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der üüsenkörper (8) aus einem die Bohrung (9) für die Gaskleinstellung enthaltenden Schraubteil (16) und aus einem auf diesem Schraubteil aufgeschobenen, die Bohrung (10) für die GasgroGstellung enthaltenden Teil (8') besteht und der Schraubteil (16) die Gasabdichtung zwischen einem Gaszuführungskanal (18) zur Bohrung (9) im Düsenkörper (8) und einer Gaszuführungsöffnung (17) zur Bohrung (10) im Düsenkorper bewirkt.
DE19681778467 1968-05-02 Allgashahn Expired DE1778467C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19681778467 DE1778467C (de) 1968-05-02 Allgashahn

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19681778467 DE1778467C (de) 1968-05-02 Allgashahn

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1778467A1 DE1778467A1 (de) 1972-08-31
DE1778467B2 DE1778467B2 (de) 1973-01-04
DE1778467C true DE1778467C (de) 1973-08-02

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