DE1777052U - Anordnung zur oberflaechenbehandlung von kunststoffbahnen, insbesondere polyaethylenfolien, durch eine spruehbehandlung. - Google Patents
Anordnung zur oberflaechenbehandlung von kunststoffbahnen, insbesondere polyaethylenfolien, durch eine spruehbehandlung.Info
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- B29C—SHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
- B29C59/00—Surface shaping of articles, e.g. embossing; Apparatus therefor
- B29C59/10—Surface shaping of articles, e.g. embossing; Apparatus therefor by electric discharge treatment
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- H05H—PLASMA TECHNIQUE; PRODUCTION OF ACCELERATED ELECTRICALLY-CHARGED PARTICLES OR OF NEUTRONS; PRODUCTION OR ACCELERATION OF NEUTRAL MOLECULAR OR ATOMIC BEAMS
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Description
- "Anordnung zur Oberflächenbehandlung von Kunststoffbahnen, insbesondere Polyäthylenfolien, durch eine Sprühbehandlung" Es ist eine Anordnung zur Oberflächenbehandlung von Kunststoffbahnen, insbesondere Polyäthylenfolien, für das anschließende Bedrucken, durch eine Sprühentladung vorgeschlagen worden, bei der die Kunststoffbahn zwischen den Sprühelektrode hindurchläuft.
- Hierbei können zur Erhöhung der elektrischen Stabilität zwischen den Elektroden und der Stoffbahn Isolierstoffzwischenlagen angeordnet sein. Diese werden an den Elektroden befestigt und ragen über deren Enden hinaus. Auch hat man vorgeschlagen, die Isolierstoffzwischenlagen im Bereich der Stoffbahn mit Verstärkungen in Richtung auf die Stoffbahn zu versehen, um Zonen erhöhter Wirksamkeit zu erzielen.
- Die vorliegende Neuerung betrifft eine Anordnung zur Oberflächenbehandlung von Kunststoffbahnen, die insbesondere für die einseitige Oberflächenbehandlung der Kunststoffbahn mit großem Erfolg eingesetzt werden kann.
- Einerderartige-Aufgabe besteht beispielsweise bei der Herstellung von Kunststoff-Klebestreifen, bei denen einseitig auf das Kunststoffband die Klebemasse aufgebracht wird, während gleichzeitig die andere Oberflächenseite möglichst klebestreifenabweisende Eigenschaften behalten soll. Auch beim Bedrucken ist es oft vorteilhaft, wenn nur eine Seite die für das Haften der Farben notwendige Griffigkeit hat, da man dann ohne Gefahr die noch nicht vollkommen ausgetrockneten bedruckten Bänder usw. leicht aufeinanderstapeln kann, ohne daß die Gefahr des Abfärbens gegeben ist.
- Auch bei der Anordnung nach der Neuerung durchläuft die Kunststoffbahn die Sprühelektroden. Die Anordnung ist jedoch gemäß der Neuerung durch eine derartige Führung der Stoffbahn gekennzeichnet, daß die Stoffbahn nur auf der zu behandelnden Oberflächenseite einen freien Abstand (ä) zu der zugeordneten Elektrode aufweist. Vorteilhaft ist es hierbei, die Anliegefläche für die nichtzubehandelnde Oberflächenseite der Kunststoffbahn als umlaufendes endloses Band auszubilden. Liegt hierbei die Kunststoffbahn an einer blanken Elektrode an, so wird die Elektrode selbst als Metallband ausgebildet.
- Es ist andererseits bereits vorgeschlagen worden, zur Erhöhung der elektrischen Stabilität mindestens eine Elektrode mit einer Zwischenschicht aus elektrisch nichtleitendem Material zu versehen. Gegebenenfalls kann man auch beide Elektroden mit dieser Schicht versehen. Bei Anliegen der Stoffbahn an einer derartigen Zwischenschicht genügt es, wenn lediglich diese Zwischenschicht als umlaufendes Isolierstoffband ausgeführt wird. Als umlaufende Zwischenschicht haben sich z. B. Polyäthylenbänder bewährt. Durch eine derartige Ausbildung der Behandlungseinrichtung wird erreicht, daß eine Oberflächenseite der Kunststoffbahn sicher nicht in ihrer Beschaffenheit verändert wird.
- Weitere Einzelheiten nach der Neuerung werden anhand der Zeichnung näher erläutert.
- In der Figur 1 sind schematisch zwei Elektroden 1, 2, entgegengesetzten bzw. stark unterschiedlichen Potentials dargestellt, zwischen denen die Kunststoffbahn 3 hindurchgeführt wird. Hierbei ist die Elektrode so gehaltert, daß die nichtzubehandelnde Oberflächenseite der Kunststoffbahn 3 direkt auf der blanken Elektrode 2 aufliegt, während zu der anderen Elektrode 1, die mit einer Isolierstoffzwischenlage 4 versehen ist, ein entsprechend der Potentialdifferenz zwischen den beiden Elektroden bemessener Abstand a eingehalten wird.
- In Figur 2 ist eine Weiterbildung der Anordnung nach der Neuerung dargestellt, die räumlich günstiger ausgebildet ist. Hier wird die Stoffbahn. 3 im Gegenzug durch zwei Elektrodenpaare 11,12 und 21, 22 hindurchgeleitet. Di-e Elektroden 12 und 21 können hierbei auf gleichem Potential gehalten werden. Die Stoffbahn 3 wird über die Rolle 15 in die Elektroden 21 und 22 hineingeleitet. Hierbei ist die Elektrode 22 wiederum mit einer Isolierstoffzwischenlage 24 versehen. Über die Rollen 16,17 wird die Kunststoffbahn den Elektroden 11,12 zugeleitet, wobei in diesem Falle die Elektrode 11 mit einer Isolierstoffzwischenlage 14 versehen ist. Die den blanken Elektroden 12,21 zugewandte Oberflächenseite wird bei der dargestellten Anordnung nicht behandelt. Über eine Rolle 18 kann dann die Kunststoffbahn wieder in der gleichen Richtung aus der Behandlungsvorrichtung herausgeleitet werden, wie sie in die Einrichtung eingetreten ist.
- Mit Rücksicht darauf, daß die Behandlung mit der Anordnung nach der Neuerung noch intensiver als bei den bisher vorgeschlagenen Einrichtungen ist, kann man natürlich auch-bei entsprechender Weiterbildung der Anordnung beide Seiten der Kunststoffbahn behandeln. In diesem Falle durchläuft dann die Stoffbahn zweckmäßig nacheinander spiegelbildlich ausgebildete Anordnungen, so daß abwechselnd die eine oder die andere Oberflächenseite auf eine blanke Elektrode zu liegen kommt.
- Eine besonders vorteilhafte Weiterbildung der Einrichtung nach Figur 2 ist in der Figur 3 dargestellt. Die zu-behandelnde Stoffbahn 3 durchläuft auch hier wiederum im Gegenzug die Einrichtung, die aus den Elektroden 31,32 gleichen Potentials und der Gegenelektrode 33 entgegengesetzten bzw. stark unterschiedlichen Potentials besteht. Diese Elektrode 33 ist als umlaufendes Metallband ausgebildet und kann dadurch gleichzeitig als Fördervorrichtung für die Folie in--der Behandlungseinrichtung dienen. Zur Erhöhung der elektrischen Stabilität sind die Elektroden 31,32 jeweils mit einer Isolierstoffzwischenlage 34 versehen.
- Wird dagegen auch oder nur auf der Elektrode 33 eine Isolierstoffzwischenlage vorgesehen, so ist es zweckmäßig, die Elektrode 33 starr und lediglich die Isolierstoffzwischenlage als endloses Band auszubilden, das zugleich auch die Förderung der Folie durch die Behandlungseinrichtung übernimmt. Als Isolierstoffband kann hierzu beispielsweise ein Polyäthylenband'verwendet werden.
Claims (4)
- Schutzansprüche 1) Anordnung zur Oberflächenbehandlung von Kunststoffbahnen, insbesondere Polyäthylenfolien, durch eine Sprühentladung, bei der zwischen den Sprühelektroden Isolierstoffzwischenlagen vorgesehen sind und die Kunststoffbahn zwischen den Sprühelektrode hindurchläuft, gekennzeichnet durch eine derartige Führung der Stoffbahn, daß sie nur auf der zu behandelnden Oberflächenseite einen freien Abstand (a) zu der zugeordneten Elektrode aufweist.
- 2) Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anliegefläche für die nichtzubehandelnde Oberflächenseite der . Kunststoffbahn als umlaufendes endloses Band ausgebildet ist.
- 3) Anordnung nach Anspruch 1 und 2, bei der die Kunststoffbahn an einer blanken Elektrode anliegt, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektrode aus einem-Metallband besteht.
- 4) Anordnung nach Anspruch 1 und 2, bei der die Kunststoffbahn an einer zwischen den Elektroden angeordneten Isolierstoffschicht anliegt, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenschicht als umlaufendes Polyäthylenband ausgebildet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES22229U DE1777052U (de) | 1956-11-27 | 1956-11-27 | Anordnung zur oberflaechenbehandlung von kunststoffbahnen, insbesondere polyaethylenfolien, durch eine spruehbehandlung. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES22229U DE1777052U (de) | 1956-11-27 | 1956-11-27 | Anordnung zur oberflaechenbehandlung von kunststoffbahnen, insbesondere polyaethylenfolien, durch eine spruehbehandlung. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1777052U true DE1777052U (de) | 1958-11-06 |
Family
ID=32839799
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES22229U Expired DE1777052U (de) | 1956-11-27 | 1956-11-27 | Anordnung zur oberflaechenbehandlung von kunststoffbahnen, insbesondere polyaethylenfolien, durch eine spruehbehandlung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1777052U (de) |
-
1956
- 1956-11-27 DE DES22229U patent/DE1777052U/de not_active Expired
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