DE177657C - - Google Patents
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- DE177657C DE177657C DENDAT177657D DE177657DA DE177657C DE 177657 C DE177657 C DE 177657C DE NDAT177657 D DENDAT177657 D DE NDAT177657D DE 177657D A DE177657D A DE 177657DA DE 177657 C DE177657 C DE 177657C
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- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H63/00—Details of electrically-operated selector switches
- H01H63/16—Driving arrangements for multi-position wipers
- H01H63/18—Driving arrangements for multi-position wipers with step-by-step motion of wiper to a selector position
- H01H63/20—Driving arrangements for multi-position wipers with step-by-step motion of wiper to a selector position using stepping magnet and ratchet
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- B04—CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
- B04B—CENTRIFUGES
- B04B9/00—Drives specially designed for centrifuges; Arrangement or disposition of transmission gearing; Suspending or balancing rotary bowls
- B04B9/10—Control of the drive; Speed regulating
Landscapes
- Structure Of Telephone Exchanges (AREA)
Description
\aeriial· bet Sa/vwvwhvwa
KAISERLICHES
PATENTAMT. \$
in PRAG.
Gegenstand der Erfindung ist ein selbsttätiger Fernsprechschalter, welcher den Zweck
hat, die einzelnen Teilnehmer behufs Gespräches leitend miteinander selbsttätig zu
verbinden.
Bei den bestehenden, diesbezüglichen Fernsprechschaltern
geschieht die Verbindung dadurch, daß bei jedem Teilnehmer sich ein Sprechstellapparat befindet, mit dessen Hilfe
ίο Kontakte gebildet werden, welche auf einen
in der Zentrale befindlichen Verbinduhgsapparat wirken, dessen Vorrichtungen, an
welche die einzelnen Teilnehmer angeschlossen sind, bewegen und somit die Verbindung
des rufenden mit dem gerufenen Teilnehmer herstellen. Für jeden Teilnehmer ist demnach
ein Sprechstellapparat und ein Verbindungsapparat vorhanden.
Bei der vorliegenden Erfindung ist für jeden Teilnehmer außer einem ■ Sprechstellapparate
ein Zentralapparat bestimmt, welch letzterer den Zweck hat, einen freien Verbindungsapparat
auszusuchen und den rufenden Teilnehmer mit demselben leitend zu
verbinden. ■ .
Zu dem Zwecke werden am Sprechstellapparate Kontakte gebildet, welche auf den
Zentralapparat so lange wirken, bis ein freier Verbindungsapparat ausgesucht wurde.
Zum Unterschiede von den bestehenden Systemen geschieht dieses Aussuchen mit
Hilfe von Hebelwerken, von denen eins dem diesbezüglichen Zentralapparate und das
andere dem freien Verbindungsapparate ge-.35 hört. Sobald das Kontaktwerk des Zentralapparates
auf einem den freien Verbindungsapparat repräsentierenden Kontakte 17, 18
usw. ankommt, werden diese Hebelwerke bewegt und der Zentralapparat bleibt stehen.
Die weiteren Kontakte des Sprechstellapparates wirken sodann auf den ausgesuchten
Verbindungsapparat; das Kontaktwerk Kg desselben wird schrittweise bewegt
und nach jedesmaliger Erregung des Relais E3 die Tausender-, Hunderter-, Zehner-
und Einerkontaktwerke K2a, K2, Kla und K1
nacheinander in Tätigkeit gesetzt, wobei die Relais der Tausender- und Hunderterkontaktwerke
K.2a und K2, E2a und E2 ein eine Kontaktstange
T bewegendes Relais Ei erregen, während durch die Relais der Zehner- und
Einerkontaktwerke E1 a und E1 die Verbindung
mit der bezüglichen Kontaktstange T, an welche die einzelnen Teilnehmerleitungen
angeschlossen sind, hergestellt wird.
Falls der Gerufene aber mit einem anderen bereits spricht, bewegt sich die diesbezügliche
Kontaktstange T nicht und infolgedessen wird der Anrufende mit dem Gerufenen
nicht verbunden; auch kommt diese Verbindung nicht zustande, wenn der Angerufene
selbst eben anruft, weil durch die Bewegung seines Sprechstellapparates die Verbindungsmöglichkeit
für jeden anderen Teilnehmer aufgelöst wurde.
Meldet sich der Gerufene nicht, so kann sich der Anrufende sofort überzeugen, ob
er mit dem Gerufenen verbunden ist oder nicht. Er bewegt zu diesem Zwecke einen
bei seinem Sprechstellapparate befindlichen
Hebel, und wenn er seine eigene Glocke läuten hört, ist es ein Zeichen, daß er zwar
verbunden ist, aber der Gerufene nicht anwesend ist; hört er die Glocke nicht, so ist
er nicht verbunden; in diesem Falle spricht der Gerufene mit einem anderen.
Durch die Bewegung desselben Hebels kann sich ein jeder Teilnehmer sofort und
nach Belieben überzeugen, ob der gewünschte
ίο Teilnehmer etwa blockiert ist. Ist derselbe
blockiert, so hört der rufende Teilnehmer sofort die eigene Glocke, wonach er läutet,
und wenn er keine Antwort erhalten hat, läutet er nochmals und hebt dadurch die
Blockierung auf.
Nach beendetem Gespräche wird der Sprechstellapparat durch Aufhängen des
Fernhörers wieder in Gang gesetzt und bringt, die sämtlichen Apparate wieder in
ihre ursprüngliche Lage, wonach der freigewordene Verbindungsapparat für den nächsten
. oder denselben Teilnehmer sofort wieder zugänglich ist.
Die erwähnten Apparate können auf ver-
25· schiedene Art konstruiert werden und ist eine Ausführungsart derselben auf den Zeichnungen
in Details und schematisch dargestellt.
Die Fig. ι bis 6 veranschaulichen eine Ausführungsart
des Sprechstellapparates, und zwar zeigt: Fig. 1 Ansicht von rückwärts
auf die Kontaktplatte, Fig. 2 Vorderansicht, Fig. 3 Vorderansicht nach Entfernung der
vorderen Wand des Apparatgehäuses, Fig. 4 Vertikalschnitt und Fig. 5, 6 und 6 a die
Einrichtung zum Anhalten und Anlassen dieses Apparates.
In den Fig. 7 bis 10 ist eine Ausführungsart des Zentralapparates zur Darstellung ge-
bracht, und zwar in Fig. 7 in Vorderansicht und in Fig. 8 in Draufsicht, wobei in den
beiden Fig. 7 und 8 auch das Hebelwerk . dieses Zentralapparates in Vorderansicht und
Draufsicht eingezeichnet ist. Die Fig. 9 ist eine Seitenansicht des Hebelwerkes und die
Fig. 10 die Vorderansicht desselben im Augenblick seiner Tätigkeit.
Die Fig. 11 bis 25 veranschaulichen eine
Ausführungsart des Verbindungsapparates, und zwar Fig. 11 Vorderansicht und Fig. 12
Draufsicht des Hebelwerkes dieses Verbindungsapparates, Fig. 22 Draufsicht, Fig. 23
Vorderansicht des eigentlichen Verbindungsapparates, Fig. 24 Schnitt χ-χ aus Fig. 22,
während Fig. 13 bis 22 a und Fig. 25 die Einzelheiten des Verbindungsapparates zeigen.
Die Fig. 26 bis 28 sind Schaltungsskizzen, und zwar Fig. 28 eine allgemeine Schaltungsskizze und die Fig. 26 und 27 die Teile der
ersteren.
Der Sprechstellapparat besteht aus einem Antriebswerk α (Fig. 4), auf dessen Spindel a1
ein Arm b (Fig. 1 und 3) befestigt ist, · welcher an seinem Ende drei Federkontakte
ι, ι und 2 trägt, die über einer festen, aus Isoliermaterial hergestellten Platte c
gleiten.
In dieser Platte ist eine Anzahl von Kontakten eingesetzt, die in bestimmten Gruppen
angeordnet sind. Von der in Fig. 1 gezeichneten Nullstellung des Armes b angefangen,
dient in der durch einen Pfeil angedeuteten Bewegungsrichtung des letzteren die erste Kontaktgruppe von z.B. 15 bis
20 Kontakten 3 zum Verdrehen des Zentralapparates (Fig. 7 bis 10) beim Aussuchen
des freien Verbindungsapparates. Dann folgen vier Kontaktgruppen von je elf Kontakten,
von welchen stets die ersten 4', 5', 6', 7' zum Verdrehen des Kontaktwerkes Ks des später
beschriebenen Verbindungsapparates (Fig. 22) dienen, während die anderen zehn Kontakte
4, 5, 6, 7 zur Bewegung der Kontaktwerke K2a, K2, Kla und K1 des Verbindungsapparates,
d. h. zum Ausfinden der betreffenden gerufenen Nummer dienen. Dann gibt es zwei Kontakte 8, 8 (Fig. 1) zum Verdrehen
des Kontaktwerkes K3 um zwei Zähne.
In dem anderen Halbkreise dieser Platte ist ein Kontakt 9 angeordnet, dessen obere
Kante mit der oberen Kante des zweiten Kontaktes 8 übereinstimmt. Dieser Kontakt
dient zur Herstellung der Gesprächsverbindung; außerdem sind dort vier Kontaktgruppen
von je zwölf Kontakten vorgesehen, von welchen stets der erste hinter den vorhergehenden
Gruppen angeordnete Kontakt 10', II', 12V13' zur Bewegung des Kontaktwerkes Kz, während die übrigen elf Kontakte
10, 11, 12, 13 zur Bewegung' der Kontaktwerke
K2a, K2, Kla und K1 dienen. Dann
folgen zwei Kontakte 14 zum Verdrehen des Kontaktwerkes K3 ; hinter diesen beiden Kontakten
14 kann man. behufs direkter Verbindung mit der Zentrale noch einen besonderen
Kontakt einschalten.
Den Schluß des Kontaktkreises bildet ein Kontakt 15, der zur ständigen Verbindung
des Teilnehmers mit der Zentrale behufs Anrufen desselben durch einen anderen Teilnehmer
dient.
Über die Kontakte 3, 4', 4, 5', 5, 6', 6, 7', 7, 8, 10', 10, 11', 11, 12', 12, 13', 13 und 14 gleiten
die miteinander verbundenen Kontakte 1, 1 und über die Kontakte 9 und 15 gleitet der
Kontakt 2, und wird in diese Kontakte der elektrische Strom durch die bekannte Einrichtung
von auf der Spindel (X1 befestigten
Ringen 59 und Lamellen 60 zugeführt (Fig. 1 und 4). ' ■ ■ .
Die erwähnten Kontakte 4, 5, 6, 7, welche zur Bewegung der Kontaktwerke K2a, K2,
K1 a, K1 beim Auffinden der Nummer des
gerufenen Teilnehmers dienen, kann man durch besondere isolierte Schilder dv d2, dv di
(Fig. i) nach Bedarf verdecken, wodurch ein Verdrehen der Kontaktwerke K2a bis K1 um
so viel Zähne erzielt wird, als freie, d. h. nicht verdeckte Kontakte übrig bleiben. In
gleicher Art sind auch die Kontakte io, ii, 12, 13, welche zur Bewegung der Kontaktwerke
Kla bis K1 in deren Nullstellungen
dienen, durch isolierte Schilder d\, d\, d's, d\
verdeckbar und sind die Schilder vermittels der um die AcIiCa1 des Apparates drehbaren
Arme e paarweise derart verbunden, damit beim Abdecken einer bestimmten Anzahl von
Kontakten in den Gruppen 4, 5, 6, 7 die gleiche Anzahl von Kontakten in den Gruppen
10, 11, 12, 13 verdeckt werden; dies hat zur
Folge, daß die Kontaktwerke K2a, K2, K1 a, K1,
welche auf eine bestimmte Nummer verdreht sind, um die erübrigende Anzahl von Zähnen,
■ "welche zur Nullstellung fehlen, zu Ende gedreht werden. Von den Armen e führen in
die Vorderwand des Sprechstellapparates die Griffstangen eL (Fig. 2 und 3) mit Federn, und
ist auf dieser Vorderwand ein Zahlensystem (Fig. 2) mit Zahlgruppen von ο bis 9 angeordnet,
von welchen die erste links für Tausende, die zweite für Hunderte, die dritte für
Zehner und die vierte für Einer dient, so daß man hierdurch verschiedene Nummern
von o. bis 9999 zusammensetzen kann. Auf der Rückwand (Fig. 1) bedeuten die entsprechenden
Kontaktgruppen 4, 5, 6 und 7 die Tausender-, Hunderter-, Zehner- und Einerkontakte.·
Wenn der Apparat für eine größere Anzahl von Teilnehmern als 10 000 eingerichtet
werden soll, wird bei diesem Apparate für jedes Tausend der Teilnehmer ein weiterer
Kontakt in der Gruppe 4 der zugehörigen Tausendziffer vorgesehen; desgleichen wird
in dem Verbindungsapparate eine entsprechende Abänderung durchgeführt.
Durch Einstellung der Griffstangen C1 auf
verschiedene Zahlen des Zahlensystems stellen sich die Schilder dlt d2, ds, di derart ein, daß
sie stets einen Kontakt mehr freigeben, als die Stangen eL auf dem Zahlensystem anzeigen,
weil die Null ebenfalls einen Kontakt besitzt. Wenn z. B. der Teilnehmer Nr. 2458 angerufen werden soll, werden die
Stangen auf zugehörige Zahlen des Zahlensystems eingestellt, wodurch in der Kontaktgruppe
4 drei Kontakte, in der Gruppe 5 fünf Kontakte, in der Gruppe 6 sechs Kontakte und in der Gruppe 7 neun Kontakte
freigelegt werden, wodurch erreicht wird, daß sich das Kontaktwerk K2a um drei Zähne,
das Kontaktwerk K2 um fünf Zähne, das
Kontaktwerk Κϊα um sechs und das Kontaktwerk
K1 um neun Zähne verdreht. Gleichzeitig wird eine gleiche Anzahl von Kontakten
in den Gruppen 10, 11, 12, 13 verdeckt,
so daß in der Reihenfolge acht, sechs, fünf und zwei freie Kontakte übrig bleiben,
durch deren Vermittelung die Kontaktwerke K2a, K2, Κ1α und K1 in die Nullstellung zurückgeführt
werden.
In den Zeichnungen ist die Ziffer Null. durch eine bestimmte Kontaktstelle gekennzeichnet,
so daß, wenn man eine Zahl mit einer Null anruft, der betreffende Apparat
bei Einstellung der Griffstange ex (Fig. 2
und 3) auf die betreffende Null um einen Zahn sich verdreht. Diese Einrichtung.kann
aber fortfallen und dadurch ersetzt werden, daß die Kontaktwerke auf dem Nullkontakt
bereits stehen, und ist somit bei einer Zahl mit Null die Bewegung des Kontaktwerkes
nicht notwendig.
Der Arm b (Fig. 1) wird in der Nullstellung
vermittels eines verschiebbaren Anschlages / gehalten; wird dieser Anschlag durch Eindrücken seiner Spindel J1 verschoben,
so wird der Arm b freigelegt und bewegt sich in Richtung des eingezeichneten
Pfeiles I um etwa i8o°, wobei die Verbindung mit dem angerufenen Teilnehmer hergestellt
wird und der Arm vermittels einer besonderen Arretiervorrichtung zum Stehen
gebracht wird.
Diese Arretiervorrichtung besteht aus einem Hebel g (Fig. 5 bis 6 a), welcher auf einem
Bolzen g1 drehbar ist und einen Doppelanschlag
trägt, der aus einem oberen Zahn g%
und einem unteren, gegenüber dem Zahne g.2
seitlich versetzten Zahn gs besteht. Wenn der Arm b bis zu dem Zahne g2 gelangt, so
wird er von diesem Zahne angehalten und hierdurch wird auch der Apparat zum Stehen
gebracht. Wenn jedoch der Hebel g in Richtung des Pfeiles II bewegt wird, so bewegt
sich der Arm b etwas weiter und wird von dem Zahne g3 angehalten. Wenn der
Hebel g in der Pfeilrichtung III sich bewegt, so wird der Arm b wieder freigelassen und
bewegt sich in der .früheren.Richtung weiter. Diese beiden B.ewegungen des Hebels g
geschehen mit Hilfe eines mit einem Arme H1
versehenen und auf derselben Spindel lose aufgesteckten Hebels h, welcher die drei bekannten
Kontakte 61 trägt und auf welchen der Fernhörer aufgehängt wird. Wenn zum
Zwecke des Gespräches der Fernhörer ausgehängt wird, bewegt sich der Hebel g, wie
oben beschrieben, in der Pfeilrichtung II (Fig. 5 und 6 a), so daß der Arm b sich
etwas weiter bewegen, kann, während, wenn nach beendetem Gespräche der Fernhörer
eingehängt wird, der besagte Hebel g in der Richtung III zurückgeht, so daß der Arm b
wieder frei wird und bei seinem weiteren Wege die Kontakte zur Zurückführung sämtlicher
Apparate in die Nullstellung bildet, bis er schließlich beim Anschlag f stehen
bleibt.
Der Zentralapparat, welcher ■ in Fig. 7 in Vorderansicht und in Fig. 8 : in Draufsicht
dargestellt ist, besteht aus einem Kontaktwerk und einem Hebelwerk.
Das Kontaktwerk besteht aus einem Sperrrade i, in welches eine Sperrklinke eingreift,
welche von einem Elektromagneten .E6 bewegt wird und hierdurch das Sperrad verdreht.
Auf der Spindel des Sperrades i ist eine Scheibe/mit Kontakten befestigt. Auf dieser
Scheibe befindet sich eine Kontaktreihe mit fünf radial angeordneten Kontakten 16, welche
über eine feste Kontaktscheibe k schleifen. In dieser befinden sich 15 bis 20 Kontaktreihen
17, 18, 19 usw., und es richtet sich deren Anzahl nach der Anzahl der Verbindungsapparate,
d. h. es gibt so viel Kontaktreihen, als Verbindungsapparate in der Zentrale vorhanden sind.
Die Zuführung des Stromes in die beweglichen Kontakte 16 geschieht wie bei dem
Sprechstellapparate mit Hilfe von Lamellen 62 und Ringen 63 (Fig. 7 und 8): Auf dem
unteren Ende eines doppelarmigen Hebels, welcher sich mit dem' Sperrade i dreht,- befindet
sich ein Kontakt 21, welcher mit einem festen Gegenkontakt in Berührung kommt,
wenn dieser Hebel vom Elektromagneten 'E6 angezogen wjrd.
Das Hebelwerk des Zentralapparates, welches in Fig. 7 bis 9 in Vorderansicht, Draufsicht
und Seitenansicht und in Fig. 10 in Vorderansicht im Augenblick seiner Tätigkeit
dargestellt ist, besteht aus einem durch einen Elektromagneten E1 bewegten Hebel /, auf
dessen oberem Ende fünf Kontakte 22, 23, 24, 25 und 26 und auf dessen unterem Ende
ein Kontakt 27 angeordnet ist. Gegenüber den beiden am höchsten angeordneten Kontakten
22 und 23 steht ein zweiter beweglicher Hebel Z1 mit Gegenkontakten, gegenüber
den drei mittleren Kontakten 24, 25 und 26 der feste Ständer Z2- mit drei Gegenkontakten,
und gegenüber dem untersten Kontakt 27 gleichfalls ein fester Gegenkontakt.
Wenn sich der Hebel / in der Ruhelage befindet (Fig. 7), so bildet die Verbindung
der Kontakt 23 und der untere Kontakt 27, während die Kontakte 22, 24, 25 und 26 keine Berührung bilden, und zwar
so lange, bis nach Inbetriebsetzung des ganzen Apparates ein freier Verbindungsapparat gefunden worden ist. Wenn durch
den elektrischen Strom im Elektromagneten E1 der Hebel / angezogen wird, bewegt er gleichzeitig
durch Anschlag auf einen im Hebel Z1 oben befindlichen Stift 64 auch den Hebel Z1.
Wenn diese Bewegung der beiden Hebel Z, Z1 beendigt ist, gleitet ein mit zwei Anschlägen 65
und 66 versehener Hebel Z3, welcher auf den Hebeln Z1 und Z in ihrer Ruhestellung lose
gelegen ist, herunter und wird hierbei der Hebel Z1 an jedweder Bewegung zurück gänzlich
verhindert, während dem Hebel I nach dem Unterbrechen des Stromes im Elektromagneten
E1 eine kleine Rückbewegung gestattet wird. Durch diese Rückbewegung
des Hebels Z werden die Kontakte 22 und 23, welche bis zu diesem Augenblicke verbunden
werden, unterbrochen, weil der Hebel Z1 durch seinen auf dem Hebel Z3 befindlichen Anschlag
66 angehalten wurde, während der Hebel I sich etwas bis zu dem anderen Anschlage
65 rückwärts bewegt. Die' beiden Hebel Z und Z1 bleiben dann in der in Fig. 10
dargestellten Lage stehen. In dieser Lage berühren sich, wie oben erläutert, die oberen
Kontakte 22 und 23 und der untere Kontakt 27 nicht, während die mittleren Kontakte
24, 25 und 26 in Berührung stehen. Wenn nachher der Elektromagnet Ela den
Hebel Z3 anzieht, kehren die beiden Hebel Z
und Z1 in ihre ursprüngliche Ruhe- bezw. Nullstellung zurück.
Der beschriebene Zentralapparat dient, wie bereits angegeben, zum Aussuchen des freien
Verbindungsapparates (Fig. 13 bis 25), was durch Mitwirkung eines zu einem jeden Verbindungsapparate
gehörenden Hebelwerkes m, W1, Wi2 (Fig. 11 und 12) geschieht, welches
dem bereits beschriebenen Hebelwerk Z, I1, L2, Z3 ähnlich ist.
Dieses Hebelwerk besteht aus einem von einem Elektromagneten Es in Bewegung versetzten
Hebel ni, welcher oben zwei Kon- io< takte 28 und 29 und unten einen Kontakt
30. besitzt. Gegenüber dem mittleren Kontakte 29 steht ein zweiter beweglicher Hebel !M1 mit einem Gegenkontakte zu 29,
gegenüber dem oberen. Kontakte 28 ist auf io,
dem Hebel m.2 der Gegenkontakt 28' und gegenüber dem Kontakte 30 ein fester Gegenkontakt.
Der Kontakt 28 ist verbunden mit dem Kontakte 29. Wenn der Hebel m vom Elektromagneten 2?B angezogen wird, bewegt
sich auch der Hebel mlt der untere Kontakt
30 wird unterbrochen, der Hebel m.2
springt ein und hält mittels seiner Anschläge den Hebel Ot1 an, während der Hebel m nach
der Stromunterbrechung im Elektromagneten E5-ein
wenig zurückgeht, bis die Berührung zwischen den Kontakten 28 und 28' hergestellt
und diejenige bei 29 geöffnet wird. Wenn der Hebel Wt2 vom Elektromagneten E6a
angezogen wird, gehen die beiden Hebel m und Wi1 zurück und unten bei 30 wird wieder
der Kontakt hergestellt.
Der Kontakt 28' auf dem Hebel m.2 des
ersten Verbindungsapparates ist, wie in Fig. 27 schematisch dargestellt, mit dem
Kontakte 28 des zweiten Apparates verbunden, der Kontakt 28' des zweiten Apparates
mit dem Kontakte 28 des dritten Apparates usw., also stets ist der Kontakt 28' des vorstehenden
Apparates mit dem Kontakte 28 des nachfolgenden Apparates verbunden.
Der Verbindungsapparat, welcher in den Fig. 13 bis 25 dargestellt ist, besteht aus
fünf Kontaktwerken K%, K2a, K2, Kla und K1
und aus einer bestimmten Anzahl von Kontaktstangen T.
Das Kontaktwerk Ks (Fig. 19 bis 21) dient
zur Vermittelung der Bewegungen der Kontaktwerke K.2a, K2, Kla und K1 und der Kontaktstangen
T (Fig. 22), und zwar derart, daß es den Strom zu ihren zugehörigen Elektromagneten verbindet. Dieses Kontaktwerk
K3 besteht aus einer in Fig. 20 in Ansicht von unten und in Fig. 22 in Draufsicht
dargestellten festen Scheibe η und einer unterhalb dieser Scheibe angeordneten beweglichen
Scheibe K1 (Fig. 19 und 23) mit zehn
Kontakten 31, von denen stets zwei benachbarte leitend zu Paaren verbunden sind, also
z.B. 32mit32x bis 328, durch31 (Fig.26und23)
und abwechselnd die Verbindung zwischen den in der oberen Scheibe eingesetzten Kontakten
bilden. Diese bestehen, wie später näher erläutert wird, aus der Kontaktgruppe
32j, 322, 323 und 324 für die Tätigkeit der
Elektromagnete Eia, E2, E1 a und .Zi1 (Fig. 22)
zum Drehen der Kontaktwerke K2a, K2, K1 a
und K1 beim Aussuchen der Nummer des gerufenen Teilnehmers, sowie der Köntaktgruppe
325, 32,., 32, und 328 für die Tätigkeit
derselben Elektromagnete zum Drehen der Kontaktwerke in ihre Nullstellung, dann
aus zwei, den vorgenannten Kontakten 32X
bis 328 zugehörigen Kontakten 33^1 und 332
(Fig. 22 und 26), dem Kontakte 333 für das
Gespräch, dem Kontakte 34j zur Verbindung
des Stromes zum Elektromagneten Eia (Fig.i 1),
zum Zwecke, damit das Hebelwerk des Verbindungsapparates Und hiermit nach Berührung
der Kontakte 30 am Hebel m auch das Hebelwerk des Zentralapparates in die Ruhelage
zurückgeführt wird. Ferner befinden sich auf dem Kontaktwerke K3 die Kontakte
35j und 352 zur Verbindung des Stromes zu
den Elektromagneten Ei und Ε±α (Fig. 24)
behtifs Bewegung der Stange T zum Gespräche und zur Zurückführung derselben
nach dem Gespräche und endlich zwei Kontakte 3O1 und 3O2, welche dann in Tätigkeit
gelangen, wenn mit dem Teilnehmer, welcher bereits verbunden ist und das Gespräch führt,
jemand anderes noch sprechen will; diese letzteren Kontakte dienen auch dazu, damit
kein Unberufener dem Gespräche zuhören kann.
Behufs direkter Verbindung mit der Zentrale kann man eventuell noch einen Kontakt
auf der Scheibe η des Kontaktwerkes K3 anbringen.
Von diesem Kontakte führt eine direkte Verbindung zu einem, eventuell Ferngespräche
herstellenden Beamten "in der Zentrale, und^zwar in einen Elektromagneten mit
einer Klappe. Wenn man die Zentrale anrufen will, wird das Kontaktwerk K3 bis zu
dem Kontakte für die Zentrale gedreht; sendet' sodann der Teilnehmer einen Strom,
so wird der Elektromagnet in der Zentrale erregt, die Klappe fällt und zeigt die Zahl;
des Rufenden; der Beamte verbindet sich sodann mit Hilfe der gewöhnlichen A^orrichtung
mit dem Rufenden. Nach Beendigung des Gespräches wird das Kontaktwerk K3
und hiermit alle übrigen Apparate wieder in Nullstellung gebracht. Zu diesem Zwecke ist
der Sprechstellapparat auch mit einem Kontakt versehen, welcher zwischen den letzten
Kontakt 14 und den Kontakt 15 zu stehen kommt.
Die aufgezählten Kontakte auf der Scheibe η sind in sämtlichen vier Quadranten in derselben
Anordnung vorhanden und die gleichwirkenden Kontakte, in den einzelnen Quadranten
sind untereinander leitend verbunden.
Zu jeden von den beschriebenen Kontaktgruppen gehören Kontaktringe 32, 33, 34, 35
und 36 (Fig. 20, 22 und 26). Die beschriebene Scheibe η (Fig. 22 und 23) wird von
einem Elektromagneten E3 vermittels eines
Zahnrades n2 und eines Hebels bewegt, auf
welch letzterem ein Verbindungskontakt 37' befestigt ist, der bei Erregung des Elektromagneten
die Verbindung zwischen den Kontakten 2,7 \ bildet.
Die anderen Kontaktwerke K2a. K2, Kla
und K1 dienen zur Aussuchung der Nummer
des gerufenen Teilnehmers, und zwar dient das Kontaktwerk K2a für die Tausender
(eventuell höher), das Kontaktwerk K2a für
die Hunderter, das Kontaktwerk X1 a für die
Zehner und das Kontaktwerk K1 für die
Einerzahlen. Jedes von diesen Kontaktwerken besteht aus einer festen Scheibe 0
bezw. r, s, t (Fig. 23), in. welcher eine gewisse Anzahl Kontakte eingesetzt sind, und
unter jeder festen Scheibe befindet sich je eine bewegliche Scheibe O1 bezw. T1, S1, t1
mit Kontaktgruppen von je vier Kontakten (Fig. 15 und 18), von denen je zwei Nachbarkontakte
zu Paaren leitend verbunden sind und abwechselnd die Verbindung mit den
Kontakten in der festen Scheibe bilden. Jede von diesen beweglichen Scheiben wird vermittels
eines Hebels durch einen Elektromagneten bewegt, und zwar das Kontakt-
werk K2a vom Elektromagneten Eia, K% Von
. E2, Kla von Ela>
und K1 von E1 (Fig. 23).
Die feste Scheibe t des Kontaktwerkes X1,
welche in Fig. 14 in Ansicht von unten und in Fig. 22 in Draufsicht dargestellt ist, trägt
100 Kontakte 38, welche in Gruppen zu zehn angeordnet sind und zehn Kontakte 3S1, von
welchen jeder zu einer von den erwähnten Kontaktgruppen 38 gehört und mit den
ersteren vermittels beweglichen Kontakten 383 (Fig. 13, τ 5 und 23) verbunden wird. Außerdem
befindet sich auf der festen Scheibe t eine gleiche Anzahl von gleichartig angeordneten
Kontakten 39 und 39: und auf der beweglichen
Scheibe die Kontakte 392.
In gleicher Art wie K1 ist das Kontaktwerk
K2 mit den Kontakten 40, 4O1 und 4O2
und den Kontakten 41, 4I1, 4I2 eingerichtet.
Dasselbe besitzt aber außerdem noch zwei Kontakte 40' und 41' (Fig. 26), welche mit
den Nullkontakten 40 und 41 der ersten Gruppe von ο bis 9 verbunden sind.
Das Kontaktwerk K1 a (Fig. 22) trägt zwei
Kontaktgruppen 42 zu je elf Kontakten und einen Kontaktring 42P welche durch bewegliche
Kontakte 422 (Fig. 23) verbunden werden
und eine gleiche Anzahl von gleichartig angeordneten Kontakten 43, 43j und 432.
Das Kontaktwerk K2a (Fig. 22 a und 23) ist in gleicher Art eingerichtet wie das Kontaktwerk
Kla und trägt die Kontakte 44, ^1 und
442 und die Kontakte 45, 45X und 452.
Die Kontakte 39 am Kontaktwerke K1 und
die Kontakte 41 am Kontaktwerke K2 des
ersten Verbindungsapparates sind fortschreitend mit den gleichen Kontakten des zweiten,
dritten, vierten usw. Verbindungsapparates verbunden. Die Kontakte liegen also in
Vielfachschaltung (Fig. 28).
■40 Die Kontaktstangen T (Fig. 22, 24 und 25) dienen zur eigentlichen Verbindung der Teilnehmer
zum Zwecke des Gespräches. Jede von diesen Stangen ist in einem festen Rahmen
u verschiebbar, angeordnet und trägt 100 Kontakte 46, an welche die Leitungen
der einzelnen Teilnehmer angeschlossen sind, welche durch -gleiche, d. i. einem Teilnehmer
zugehörige Kontakte 46 in alle Verbindungsapparate (Fig. 28) führen, so daß also die
Anzahl von Hunderten der Teilnehmer in der Zentrale der Anzahl von Kontaktstangen
T in jedem Verbindungsapparate gleicht. Zum Beispiel: Für 3000 Teilnehmer
sind 30 Stangen in jedem Verbindungsapparat notwendig. Zu jeder von diesen Kontaktstangen
gehören je zwei Elektromagnete ZT4
und Eia. Unter jeder .Kontaktstange befinden
sich 100 feste Kontakte 46p welche untereinander verbunden sind, derart, daß
z. B., wie in Fig. 22 dargestellt ist, der erste feste Kontakt 4O1 der ersten Stange oT
(o bis 99) verbunden ist mit dem 101. Kontakte der zweiten Stange, I T (100 bis 199), dann
mit dem 201. Kontakte der dritten Stange II T (200 bis 299) usw., so daß also die
gleichen festen Kontakte 4O1 in den Stangen
der Quere nach untereinander leitend verbunden sind (Fig. 22). Wenn die Kontakt-,
stange T auf Null steht (Fig. 25), so bildet sich kein Kontakt zwischen den Kontakten 46
und 4O1, wenn jedoch Strom durch den Elektromagneten .E4 fließt, so verschiebt sich
die Stange T und bildet 100 Kontakte zwischen
46 und 4O1; in dieser Lage wird die
Stange vermittels des Hakens ν so lange festgehalten, bis derselbe durch den Elektromagneten
Eia gehoben wird.
Auf jeder der Kontaktstangen T ist ein Verbindungskontakt 47 angeordnet, welchem
gegenüber auf dem Rahmen u der Gegenkontakt 4.J1 befestigt ist. Die Kontakte 4O1
(Fig. 22 und 26) sind in der Reihenfolge mit den Kontakten 38 am Kontaktwerke K1 verbunden,
und die Kontakte 3S1, welche je zehn Kontakten 38 angehören, sind der Reihe nach
mit den einzelnen Kontakten 42 des Kontaktwerkes Kla verbunden. In ähnlicher Weise
haben die Elektromagnete- E1 der einzelnen
Stangen T Verbindung mit den Kontakten 40 am Kontaktwerke K2 und die Kontakte 4O1,.
welche einer ganzen Kontaktgruppe 40 zugehören, besitzen der Reihe nach Verbindung
mit den einzelnen Kontakten 44 am Kontaktwerke K2a. (Diese Verbindung ist in Fig. 22
gestrichelt angedeutet.) Es ist also der Reihe nach der erste, der Null entsprechende Kontakt
42 am Kontaktwerke K1 a mit dem Kontakte
38j verbunden, welcher der ersten Kontaktgruppe
38, d. i. von ο bis 9 am Kontaktwerke K1 zugehört, der zweite in der
42. Reihe, dem Einer entsprechende Kontakt am Kontaktwerke Kla ist mit dem Kontakte
38j der zweiten Kontaktgruppe, d. i. von 10
bis 19 verbunden usw. Es ist also der sechste in der 42. Reihe, der Nummer fünf
entsprechende Kontakt verbunden mit jenem Kontakte 3S1, welcher zu der sechsten Kontaktgruppe,
d. i. von 50 bis 59 gehört. Dadurch wird erzielt, daß z: B. jener der Zahl
acht entsprechende Kontakt 38 am Kontaktwerke K1, welcher nach der Umdrehung der
Scheibe ^1 (Fig. 23) in Tätigkeit gelangt und
welcher sich in der sechsten Gruppe von 50 bis 59 befindet, den Kontakt »achtundfünfzig«
am Kontaktwerke K1 und in allen Kontaktstangen T bedeutet (Fig. 22).
. In gleicher Weise verhält es sich bei den Kontaktwerken K2a und K2. Hier ist z. B. der dritte, der Nummer zwei entsprechende Kontakt 44 am Kontaktwerke K2a ■ mit dem Kontakte 4O1 verbunden, welcher der dritten Kontaktgruppe 40, d. i. von 20 bis 29, ge-
. In gleicher Weise verhält es sich bei den Kontaktwerken K2a und K2. Hier ist z. B. der dritte, der Nummer zwei entsprechende Kontakt 44 am Kontaktwerke K2a ■ mit dem Kontakte 4O1 verbunden, welcher der dritten Kontaktgruppe 40, d. i. von 20 bis 29, ge-
hört. Hierdurch wird erzielt, daß jener der Zahl vier entsprechende Kontakt 40 am Kontaktwerke
K2, welcher nach der Drehung der Scheibe T1 in Tätigkeit kommt, und welcher
sich in dieser dritten Gruppe befindet, den Kontakt »vierundzwanzig« am Kontaktwerke K2
und den Elektromagneten E^ bei der Stange »vierundzwanzig« bedeutet. Wenn der Strom
geschlossen wird, so verschiebt sich die Stange »vierundzwanzig« (mit den Kontakten 2400
bis 2499), und ihr Kontakt »achtundfünfzig« ermöglicht die Verbindung mit der Nummer
2458 des gewünschten Teilnehmers.
Zu einem jeden Verbindungsapparate gehört noch ein Elektromagnet E9 (Fig. 26
und 28), dessen Anker mit einem Kontakt 48 versehen ist, gegen welchen ein fester Gegenkontakt
steht, welche Kontakte bei Untätigkeit des Elektromagneten E9 sich berühren.
Sämtliche hier beschriebenen Apparate sind untereinander nach einer bestimmten Art verbunden,
was schematisch in den Fig. 28, 26 und 27 dargestellt ist, und es folgt daraus
nachstehende Tätigkeit der ganzen Einrich-
tung: ■'■,'■
Wenn z. B. der Teilnehmer T1 mit einem
. anderen sprechen will, z.B. mit Nr. 2458 (Fig. 28), so stellt der erstere die Zeiger ex
(Fig. 2 und 3) auf die betreffenden Zahlen des Zahlensystems ein, wodurch, wie bereits
besehrieben, in der Kontaktgruppe 4 drei, in der Gruppe 5 fünf, in der Gruppe 6 sechs
und 'in der Gruppe 7 neun Kontakte freigelegt werden; gleichzeitig wird die gleiche
Anzahl von Kontakten in den Gruppen 10, 11, 12 und 13 verdeckt gelassen, so daß in
der Reihenfolge acht, sechs, fünf und zwei freie Kontakte übrig bleiben. Darauf drückt
man die Spindel/j nieder, wodurch der Anschlag
f verschoben wird; dieser gibt den Arm b frei, so daß er sich unter der Wirkung
einer Feder in der Richtung des Pfeiles I bewegt. Dabei gelangt der Kontakt 1
auf den ersten' Kontakt der Gruppe 3, wodurch ein Strom px geschlossen wird, welcher von der Batterie -B1 (Fig. 26) durch
Leitung P1, Kontakte 23 (Fig. 7) des Hebelwerkes
bei dem zugehörigen Zentralapparate Z1 (Fig. 28), Elektromagneten E6, Leitung
JJ1, Kontakte 7, 6, S, 4, 3, Kontakt 1
auf dem Sprechstellapparat über Leitung P1
zur Erde fließt. Dadurch wird der Anker des Elektromagneten Ee angezogen und die
Räder ϊ und j (Fig. 7 und 8) um einen Zahn gedreht, so daß die fünf -Kontakte 16 auf
die nächstfolgende Kontaktreihe auf der Scheibe k, z. B. auf die Kontakte 17 sich
stellen.. Wenn diese Kontakte einem freien Verbindungsapparate entsprechen, wird ein
Strom pla geschlossen.
Dieses Aussuchen des freien Verbindungsapparates geschieht nach dem in Fig. 27 gezeichneten
Schema auf folgende Art:
Ist der erste Verbindungsapparat V1 (Fig. 28)
frei, so wird durch die Wirkung des Stromes P1 und Berührung zwischen den Kontakten
21 (Fig. 7 und 26) der Strom pla geschlossen,
welcher, von der Batterie B1 (Fig. 26) bezw. B21 (Fig. 27) angefangen, über Leitung
pla durch die erwähnten Kontakte 21,
Elektromagnet E1, Leitung pJa, Kontakte 16
und 17 (Fig. 7), Elektromagnet E5 bei diesem
Verbindungsapparate V1 und Kontakte 29, 28
(Fig. 11) zur Batterie B1 zurückfließt. Die
Elektromagnete i?7.und E5 ziehen ihre Anker
an, wodurch, wie früher erläutert wurde, die Kontakte 23 und 29 (Fig. 7 und 11) unterbrochen
werden, so daß bei weiterer Bewegung des Armes b über die Kontakte 3 der
Strom JJ1 nicht mehr geschlossen wird, so daß .
das Rad j stehen bleibt und, wie später gezeigt wird, alle weiteren Ströme (von den
Kontakten 4', 4, 5', .5 usw.) direkt auf diesen freien Verbindungsapparat F1 einwirken.
Wenn aber dieser Verbindungsapparat nicht frei ist, d. i. wenn der Kontakt 29 bei diesem
Apparate V1 (Fig. 11" und 28) unterbrochen
ist, so wird nicht der Strom P1 a geschlossen,
welcher den Anker des Elektromagneten E7 (Fig. 7) angezogen und die Bildung des neuen
Stromespx verhindert hätte, sondern bei Bewegung
des Armes b auf den zweiten Kontakt der Gruppe 3 wird wieder der Strom J^1
geschlossen, durch dessen Wirkung das Rad/ um den zweiten Zahn, sich dreht. Jetzt kornmen
an die Reihe die Kontakte 18, welche nach Fig. 28 dem zweiten Verbindungsapparate
F2 entsprechen. Ist dieser Apparat frei, so wird der Strom pla gebildet (in Fig. 27
gestrichelt angedeutet), welcher, von der Batterie B21 angefangen, über Kontakte 21, Elektromagnet
E7, Kontakte 16 und 18 des Zentralapparates
Z1 (Fig. 7 und 28), Elektromagnet IT5.und Kontakte 29 und 28 dieses zweiten
Verbindungsapparates F2 (Fig. II und 28) und
Kontakte 28' und 28 des ersten Verbindungsapparates (Fig. 27 und 28) zur Batterie B21
zurückfließt.
Dadurch werden die Anker des Elektromagneten E7 bei dem Zentralapparate Z1 und
des Elektromagneten E5 bei dem zweiten Verbindungsapparate
F2 angezogen, wodurch die zugehörigen Kontakte bei 23 und 29 unterbrochen
werden, so daß die weitere Bildung des Stromes P1 und das Drehen des Rades/
verhindert wird.
Auf diese Art kann man erkennen, daß der nächste Verbindungsapparat (Fig. 11) frei und
für das Gespräch verwendbar ist,, dessen Hebelwerk in Ruhelage sich befindet bezw.
dessen Kontakte 29 in Berührung stehen.
Wenn der freie Verbindungsapparat derart
ausgesucht und die Anker der Elektromagnete E7 und E5 angezogen sind, so stellt sich
der Hebel Z in die in Fig. io angedeutete Lage ein, so daß eine stete Berührung zwischen
den Kontakten 24, 25 und 26 gebildet wird. Wenn darauf der Kontakt t (Fig. 1) im Sprechstellapparate
über den Kontakt 4' gelangt, schließt sich ein Strom p2, welcher von der
Batterie B1 durch Leitungp2 (Fig. 26 und 28),
Elektromagnet E3 beim Kontaktwerk K3 des
Verbindungsapparates F2 (Fig. 22 und 28), Kontakte 18 und 16 in Z1 (Fig. 7), Kontakt
25 (Fig. 10), Kontakte 8, 7', 6', 5', 4',
Kontakt 1 auf dem Arme b und Erde fließt.
Dadurch wird der Anker des Elektromagneten -E3 (Fig. 22 und 23) angezogen, die
Scheibe nx des Kontaktwerkes K3 um einen
Zahn in Richtung IV gedreht (Fig. 22) und die Kontakte 31 verbinden, wie nachstehend
gezeigt wird, die Leitung ρΆα zur Bewegung
• des Kontaktwerkes K%a (Zahn L1, Fig. 22).
Darauf kommt der Kontakt 1 des Sprechstellapparates (Fig. 1) auf den ersten, d. i.
den Nullkontakt der Gruppe 4, wodurch der Strom p3a geschlossen wird, welcher, von der
Batterie B1 angefangen, über Leitung paa
(Fig. 26 und 28), Kontakte 32, 31 (Fig. 23), 32X im Kontäktwerke K3, Elektromagnet E.2a,
Kontakte 33^ 31 und 33 im Kontaktwerke K3,
Leitung pSa, Kontakte 18 und 16 im Zentralapparate
Z1 (Fig. 7 und 28), Leitung p3a,
Kontakte 24 (Fig. 10), LeitungenpSa,pv Kontakte
7, 6, 5, 4 am Sprechstellapparat (Fig. 1) und Kontakt 1 zur Erde fließt. Durch die
Wirkung dieses Stromes wird der Anker des Elektromagneten E2a angezogen, wodurch das
Kontaktwerk K2a bezw. dessen Scheibe O1
(Fig. 23) sich um einen Zahn auf Null verdreht.
40p Durch den nachfolgenden Kontakt aus der
Gruppe 4 dreht sich diese Scheibe O1 um den zweiten Zahn auf den Einer. Durch weitere
Kontakte dreht sich die Scheibe jedesmal um einen Zahn, was so oft erfolgt, als Kontakte
in dieser Gruppe 4 frei sind, also nach dem früher angeführten Beispiele um drei Zähne,
was zweitausend bedeutet.
Dann schließt sich durch Vermittlung des Kontaktes 5' der Strom p.2, welcher von neuem
auf das Kontaktwerk K3 im Verbindungsapparate V2 einwirkt, so daß sich dieses um
den zweiten Zahn H7 (Fig. 22) dreht, wodurch
die Verbindung auf den Elektromagneten E2 des Kontaktwerkes K2 erreicht wird. Wenn
darauf der Kontakt 1 auf den ersten von den Kontakten 5 gelangt, schließt sich der
Strom p3b, welcher in gleicher Art geführt
ist wie der Strom p3a, jedoch durch den
Kontakt 322 und Elektromagneten E2, wodurch
sich das Kontaktwerk K2 um den ersten Zahn auf Null verdreht. Der Strom p3b hat also
folgenden Verlauf: B1, psb (Fig. 26 und 28),
32, 31, 322, E2, 3I1, 31, 33, p3b, 18, 16, ρψ
24. Ρ-ΐί,' Pi' 7, 6, 5, ι, Erde, B1. Durch die
nachfolgenden Kontakte 5 wird das Verdrehen des Kontaktwerkes K2 wiederholt, und zwar
um so viel Zähne, wie viele Kontakte aus der Gruppe 5 nicht verdeckt sind, also nach
dem früheren Beispiele um fünf Zähne, was vierhundert bedeutet. Dann wirkt der Kontakt
6', durch welchen wiederum der Strom p2 sich schließt, so daß das Kontaktwerk K3 um
den dritten Zahn III? (Fig. 22) sich verdreht, wodurch die Verbindung zur Drehung des
Kontaktwerkes K1 α erreicht wird. Wenn der
Kontakt 1 auf den ersten von der Kontaktgruppe 6 gelangt, schließt sich der Strom p3c,
welcher durch den Kontakt 323 und Elektromagnet
Ela fließt; das Kontaktwerk K1 α dreht
sich um so viel Zähne, ' als freie Kontakte aus der Gruppe 6 übrig geblieben sind, also
nach dem Beispiel Um sechs Zähne (fünf Zehner).
Dann wirkt der Kontakt 7' für den Stromp2,
das Kontaktwerk K3 dreht sich um den vierten Zahn IV?, durch die Kontakte 7 schließt sich
der Strom p3d, welcher durch 32^ und E1
fließt, so daß sich das Kontaktwerk K1 wieder
um so viel Zähne dreht, als freie Kontakte in der Gruppe 7 bleiben, also nach dem Beispiele
um neun Zähne, was den acht Grund- ., zahlen entspricht. . ■
Darauf kommt, der Kontakt 1 auf den ersten von der Kontaktgruppe 8, es schließt
sich der Strom pit das Kontaktwerk K3 dreht
sich um den fünften Zahn V? und schließt den Strom pia, welcher, von der Batterie B1
bezw. B2n (Fig. 26 und 28) angefangen, durch
die Kontakte 48, Kontaktring 44^ ausgesuchte Kontakte 44 und 40 (bei einer kleineren
Nummer als ein Hundert durch Kontakt 40') auf den Kontaktwerken K2a und K2, Elektromagnet
E^, welcher dem ausgesuchten Kontakte
40 bezw. 40' entspricht und Kontakt 35X im Kontaktwerke K3 fließt. Der Strom bei
dem Ruhekontakt 48 wird nur bei Anziehung des Ankers des Elektromagneten E0 unterbrochen.
. Von 35X fließt der Strom über 31
(Fig. 23), 35 und Leitungpia zur Batterie B211
zurück. Dadurch wird der Anker des Elektromagneten E4 angezogen, und zwar gemäß
dem Beispiele bei der Kontaktstange »vierundzwanzig« mit den Kontakten' 2400 bis
2499. Zu gleicher Zeit fällt der Haken ν (Fig. 24) in den Zahn der verschobenen Kontaktstange
T, so daß diese so lange festgehalten
wird, bis der Elektromagnet Eia den
Haken aus dem Eingriff hebt. (Dies geschieht erst nach dem Schluß des Gespräches.)
Darauf kommt der Kontakt 1 auf den zweiten Kontakt 8, wodurch das Kontaktwerk
K3 um den sechsten Zahn VI ? sich ver-
dreht und die Verbindung zum Gespräche mit dem gerufenen Teilnehmer ist bewerkstelligt.
Dabei stößt der Arm b auf den Zahn g2 (Fig. 6) und bleibt stehen. Da sich
auf dem Arm b zwei leitend miteinander verbundene Kontakte ι und ein selbständiger
Kontakt 2, welche sämtlich in einer geraden Linie liegen, befinden, stehen, wenn der Arm b
über dem zweiten Kontakt 8 zur Ruhe gekommen ist, der äußere Kontakt ι auf dem
zweiten Kontakt 8, der innere Kontakt ι auf der Isolierung und der Kontakt 2 auf dem
Kontakt 9. Der gewünschte Teilnehmer wird durch' einen über die Leitungen jt>5 bezw. p\
verlaufenden Strom angerufen. Von diesen ist in Fig. 26 nur p\, während in Fig. 28
beide Ströme gestrichelt angedeutet sind. Mit der Erde angefangen, fließt der Strom
über Hebel 58, Leitung ps und Hörerhaken
des Fernsprechapparates des rufenden Teilnehmers·, über Leitungph, Kontakte 2, 9 und 7
am Sprechstellapparate, Leitung p5, Kontakt 24
am Hebelwerk des Zentralapparates (Fig. 10), Kontakte 16 und 18 (Fig. 7), Leitung ph,
Kontakte 33, 31 (Fig. 23) und 333 im Kontaktwerk K3, Leitung p,, Kontaktring 42j,
ausgesuchte Kontakte 42 und 38 an den Kontaktwerken K1 a und K1 und Verbindung
in der Kontaktstange T. ■■ Hier fließt der Strom in die Apparate des gerufenen Teilnehmers
über (Strom p\, in Fig. 26 gestrichelt angedeutet), und zwar fließt er durch die
Kontakte 27 (Fig. 7) im Hebelwerk des Zentralapparates Z2458, Hebel/ desselben, Lei-
tung p\, die Kontakte 8, .15 und 2 des Sprechstellapparates (da dort der Arm b in
Nullstellung steht), den Fernsprechapparat und die Erde. Erhält der Rufende die Antwort
vom- Gerufenen (gleichfalls durch das Signal), so hängen beide Teilnehmer die Fernhörer
aus, wodurch bei dem Rufenden der Arm b freigelegt wird und ein wenig sich
weiter bewegt, bis er am Zahne g3 (Fig. 6) stehen bleibt. Nun folgt das Gespräch.
Wenn eine andere Person denselben Teilnehmer rufen möchte, der bereits im Gespräch
ist, so erfolgt, wie nachstehend gezeigt wird, kein Anziehen der betreffenden Kontaktstange
T in jenem Verbindungsapparate, durch welchen die Verbindung hergestellt werden
sollte.
Der zweite rufende Teilnehmer, z. B. X2, welcher auch mit derselben Nummer bezw.
demselben bereits angerufenen Teilnehmer Nr. 2458 sprechen will, stellt sich auf seinem
Sprechstellapparate die Zahlen der betreffenden Nummer ein und läßt den Apparat in
der beschriebenen Weise los. Der zugehörige Zentralapparat Z2 (Fig. 7 und 28) sucht sich
einen anderen, z. B. den inzwischen wieder frei gewordenen Verbindungsapparat F1,. in wel-'
chem sich die Kontaktwerke K2a, K2, Kla
und K1 in gleicher Weise drehen, wie die Kontaktwerke im Verbindungsapparate F2
gedreht worden sind. Dadurch wird aber ein besonderer Strom p6 bezw. j?'e geschlossen,,
und zwar im Augenblicke, wenn die Scheibe Ti1
(Fig. 19 und 20) unter den Kontakt 3O1 zu
stehen kommt. Dieser Strom p6 (in Fig. 26 ge- ■
strichelt) der Batterie B1 (Fig. 26) bezw. S2/
(Fig. 27 und 28) des Verbindungsapparates V1 fließt über Leitung p6 durch den Elektromagneten
E9, Kontakte 3O1, 31 (Fig. 23)
und 36 im Kontaktwerke K3, Leitung pe,
Kontakte 43^ 432 (Fig. 23) und 43 im Kontaktwerke
Kla nach den Kontakten 39^ 392
und 39 im Kontaktwerke K1, und von hier
fließt der Strom wegen der Vielfachschaltung der entsprechenden Kontakte 39 zwischen
allen Kontakten der inneren Ringe in den Kontaktwerken K1 und K2 aller Verbindungsapparate aus dem Kontaktwerk K1 dieses
zweiten Verbindungsapparates in die zugehörigen Kontakte 39, 392 und 39^ des Kontaktwerkes
K1 des besetzten Verbindungsapparates F2 über, von wo der Strom p'6
(Fig. 28 und 26 mit voller Linie angedeutet) durch die Kontakte 43, 432 und 43j im Kontaktwerke
K1 a, Leitung p'e, Kontakte 36, 31
(Fig. 23) und 3O2 im Kontaktwerke K3, Leitung
p'6, Kontakte 45x, 452 und 45 im Kontaktwerke
K2a, Kontakte 4I1, 4I2 und 41
bezw. 41' des Kontaktwerkes K2 zur Verbindung
zwischen den Kontaktwerken K2 ■ aller vielfach geschalteten Verbindungsapparate
zurück in den zweiten Verbindungsapparat fließt, wo er wieder als Strom pe (in Fig. 26
gestrichelt) über Kontakte 41 (event. 41') 4I2
und 41 des Kontaktwerkes K2, Kontakte 45,
452 und 45j des Kontaktwerkes K2a, Leitung
p6, Kontakte 37 und 2,71 (Fig· 23) bei
dem Elektromagneten Es und über Leitung pe
zur Batterie B1 fließt. (In Fig. 28 ist dieser ganze Strom p6 und p'6 punktiert angedeutet.)
Infolge dieses Stromes wird. der Anker des Elektromagneten E9 im Verbindungsapparate
F1 angezogen, wodurch die Verbindung des Stromes pia ζήτα Elektromagneten Et in
diesem Verbindurigsäpparat unterbrochen wird, so daß die betreffende Kontaktstange T mit
den Kontakten 2400 bis 2499 sich nicht verschiebt und die Verbindung mit dem gerufenen
Teilnehmer nicht herstellt, wodurch auch das Zuhören dem Gespräche zwischen zwei
Teilnehmern durch einen anderen Teilnehmer unmöglich gemacht wird. Auch wird die
Verbindung des Stromes pia dann unter^
brochen, wenn irgend ein nichtsprechender Teilnehmer derjenigen Gruppe 2400 bis 2499
angerufen wird, aus der ein anderer spricht, weil der Strom p6, welcher den Elektromagneten
E^ erregt _ und infolgedessen den
Strom pia unterbricht, in jedem Falle fließt,
wenn die Kohtaktwerke K1,- Kla, K2 und K.2a
der zwei anrufenden Teilnehmer in einer und derselben Lage sich befinden, d. h. wenn beide
Teilnehmer dieselbe Nummer anrufen. Die
. Verbindung zweier Teilnehmer innerhalb einer Kontaktstange findet folgendermaßen statt:
Es ist gleichgültig, ob der anrufende oder angerufene Teilnehmer ih ein und derselben
ίο oder in verschiedenen Kontaktstangen vertreten
sind. Ruft z. B. Teilnehmer Nr. 2410 den Teilnehmer Nr. 2465 an, so dreht er die
Kontaktwerke K2a, K2, K1 a und K1 des ausgesuchten
freien Verbindungsapparates auf die Nummer 2465 (Ströme JJ1, p2,pSa, b, c, d,pia)
und ist dadurch verbunden. Dasselbe geschieht (die Kontaktwerke werden auf die gerufene Nummer gedreht), wenn er einen
Teilnehmer aus einer anderen Kontaktstange
anruft. · ·
Wenn nach dem erfolgten Gespräche der rufende Teilnehmer den Fernhörer aufhängt,
nimmt der Hebel g (Fig. 5 und .6) seine ursprüngliche Lage ein, wodurch der Arm b
frei wird und sich im zweiten Halbkreise weiter bewegt.
Wenn der Kontakt 1 auf den Kontakt 10',
welcher mit den Kontakten 8, 7', 6', 5', 4', 14, 13', 12', 11' verbunden ist, gelangt, wird
von neuem der Strom p2 geschlossen und der Elektromagnet E3 erregt, so daß das
Kontaktwerk K3 um den siebenten Zahn VI I?
(Fig. 22) sich dreht. Hierdurch wird die Verbindung zu dem Elektromagneten E.2a erreicht.
Beim Übergang der Kontakte 1 über Kontakte 10, welche mit den Kontakten 7, 6, 5,
4> 3> !3» I2>
ll verbunden sind, wird der Strom p3a geschlossen und der Elektromagnet
E2a (Fig. 22 und 23) über die Kontakte
332, 31 und 32«; (Fig. 26) erregt, so
daß das Drehen des Kontaktwerkes K2a um
so viel Zähne bewirkt wird, als Kontakte aus der Gruppe 10 frei geblieben sind (nach dem
Beispiele um acht Zähne), wodurch dieses Kontaktwerk in die Nullstellung sich dreht.
Nach jedem folgenden Drehen des Kontaktwerkes K3 um einen Zahn, und zwar um den
achten (VIIL1), neunten (IX?) und zehnten
(X?), drehen sich nacheinander die Kontaktwerke K2 (um sechs), K1 a (um fünf) und K1
(um. zwei Zähne) in ihre Nullstellung, und zwar vermittels den Kontakten 32,,, 32,, und
328'. In Fig. 22 sind die Nullstellungen mit gestrichelten Linien angedeutet.
Wenn der Arm b bei seiner Bewegung über den ersten von den Kontakten 14 zu stehen
kommt, dreht sich das Kontaktwerk /C3 um den elften Zahn (XIT), wodurch die Verbindung
des Stromes pib erreicht wird, welcher
von der Batterie B1 (Fig. 26) bezw. B211
(Fig. .28) angefangen, über Leitung pib durch
den Elektromagneten Eia, Kontakte 47 und 4J1
(Fig. 22 und 24) bei der angezogenen Kontaktstange, Leitung ρ4έ, Kontakt 3S2 im Kontaktwerke
K5 fließt. Von Kontakt 352 fließt 65
der Strom über 31, 35 und Leitung pib zur
Batterie B1 bezw. B211 zurück. Dadurch wird
der Haken ν aus dem Zahne der Kontaktstange gehoben und die letztere vermittels
der Feder V1 in ihre Normallage zurück- 70 geführt.
Bei weiterer Bewegung des Armes b über den zweiten Kontakt 14 dreht sich das Werk K3
um den zwölften Zahn XII?. Es wird hierdurch der Strom pic geschlossen, welcher von
der Batterie B1 bezw. B211 angefangen über
Leitung pic durch den Elektromagneten Eia
(Fig. ή und 12), Leitung pic, Kontakte
34lr 31 (Fig. 23), 34 und Kontakt 37 beim
Elektromagneten E3 fließt, um über Leitungp4c
zur Batterie B1 bezw. B211 zurückzukehren,
wodurch der Elektromagnet E5a den Hebel in2
anzieht und die Hebel m und Ot1 in ihre Ruhelage zurückkehren. Dabei wird durch
die Berührung der Kontakte 30 der Strom pla
geschlossen, welcher von der Batterie B1 bezw. B211 angefangen über Leitung pna, die
Kontakte 26 beim Hebelwerk des Zentralapparates (Fig. 10), Elektromagnet E7a, Kontakte
18 und 16 (Fig. 7) am Zentralapparate, Leitung pla und Kontakte 30 (Fig. 11) beim
Hebelwerk des Verbindungsapparates zur Batterie B1 bezw. B211 zurückfließt. Hierdurch
wifd der Hebel I3 vom Elektromagneten E7a
angezogen, so daß mithin die Hebel I und Z1
in ihre Ruhelage zurückkehren.
Indessen ist der Arm b auf den Kontakt 15 gelangt, wobei der Sprechstellapparat infolge
des Anschlages / stehen bleibt. Auf diese Art sind alle Apparate in ihre Ruhestellung
zurückgeführt worden. Bei dem Zentralapparate bleiben jedoch die Kontakte 16 auf
den Kontakten 18 stehen und suchen für das nachfolgende Gespräch wieder einen freien
Verbindungsapparat aus.
Alle Kontakte 17, 18, 19 usw. (Fig. 7) des
ersten Zentralapparates sind verbunden mit den gleichen Kontakten 17, 18 usw. am
zweiten (Fig. 28) und an allen in der Reihe folgenden Zentralapparaten, so daß die Ströme, no
welche von den Sprechstellapparaten abgeschickt worden sind, durch diese Zwischenverbindung
in die freien, auf beschriebene Art ausgesuchten Verbindungsapparate fließen.
Neben dem Hebel 7 bei jedem Zentralapparate
(Fig. 7 und 9) befindet sich ein knieförmiger Hebel Z4-, welcher vermittels des
Stromes im Elektromagneten E8 bewegt wird. Diese Einrichtung ist für den Fall vorgesehen,
daß die Kontakte 16 (Fig. 8) bei zwei oder mehreren Zentralapparaten in kürzester Zeit
hintereinander oder gleichzeitig über die Kon-
takte 17 zu stehen kämen, welche, wie in der
Beschreibung bereits angeführt, einem und demselben Verbindungsapparate entsprechen.
In diesem Falle wird der Strompxbhezw.p\l)
(Fig. 26 und 28) geschlossen, welcher die sämtlichen vielfach geschalteten Elektromagnete
E8 bei den erwähnten Zentralapparaten durchfließt. Strom weg plb (für den ersten
Teilnehmer) ist: Batterie B2, Leitung pla,
Kontakt 22 des ersten Teilnehmers, Elektromagnet Ii8 desselben, Batterie B2; Stromweg
p'lh (für den zweiten Teilnehmer): Batterie B2, Leitung p7a, Kontakt 22 des ersten
Teilnehmers, Kontakte 16, 17 desselben, Lei- tung p'lb zum zweiten Teilnehmer, Kontakte
17, 16 und Elektromagneten -E8 beim zweiten
■ Teilnehmer, Batterie B2. Auf diese Art kann
sich nur derjenige Hebel I bewegen, dessen Elektromagnet E7 zuerst erregt worden ist.
Dabei stößt ,der Hebel Z4 dieses Apparates
auf den Hebel/, während die Hebel I in den übrigen Zentralapparaten, deren Elektromagnete
E1 selbst um ganz geringe Zeit später in Tätigkeit gesetzt worden sind, bereits
durch Einfallen der Hebel Z4 in ihrer weiteren Bewegung angehalten werden. In
Fig. 8 befindet sich nämlich das untere Ende des Hebels Z4 in der Nullstellung gerade neben
der rechten Längskante des Hebels /. Wenn nun der Hebel / durch den Elektromagneten
E1 bewegt wird, schließt dessen Kontakt 22 in einem Augenblicke nach dem Anfange
der Bewegung des Hebels Z den StromP1 b,
welcher den Elektromagneten Ii8 erregt und
dessen Hebel Z4 anzieht; der. Hebel Z4 stößt
aber dabei auf den sich bereits in der Bewegung befindenden Hebel Z und vollführt demnach
nur einen kleinen Teil seiner Bewegung, weil er durch den Hebel Z in der weiteren
Bewegung verhindert wird. Der Strom plb
erregt gleichzeitig sämtliche Elektromagnetel?8
der Zenträlapparate, wodurch die Hebel Z4
dieser Apparate gleichzeitig mit dem Hebel Z4 des zuerst in Tätigkeit gebrachten Zentral-
45. apparates angezogen werden und die Anziehung der Anker Z der später erregten
Elektromagnet^ Ii7 verhindern, während der
Hebel Z4 des zuerst tätigen Apparates an den Hebel I anstößt und die weitere Bewegung
dieses.Hebels Z nicht verhindert. Die Hebel Z4
der übrigen Zentralapparate führen ihre volle Bewegung aus, weil ihre.Hebel ■/ die Bewegung
später angefangen haben als die Hebel Z4. Bei dem Sprechstellapparate ist noch eine
Einrichtung zum Zählen der Gespräche eingerichtet, welche darin besteht, daß der Hebel
g (Fig. 5 und 6) über die Zähne g2 und g3
verlängert ist und ein auf diesem Teile angeordneter Sperrhebel 50 in das Sperrad 51
eingreift, welches das eigentliche Zählwerk bewegt.
Wenn der Fernhörer ausgehängt wird, dreht sich der Hebel g in der Pfeilrichtung II
und das Sperrad 51 verdreht sich um einen Zahn. Nach dem Aufhängen des Fernhörers
gelangt der Hebel g in seine Ursprungslage, die Sperrklinke wird verschoben und springt
in den nächsten Zahn.
Im Falle, daß der Rufende mit dem gerufenen Teilnehmer nicht zum Gespräche
kam, wird das Gespräch nicht gerechnet und es' ist zu diesem' Zwecke, damit sich das
Sperrad 51 nicht dreht, eine drehende Kurbel angeordnet, welche drei Arme 52, 53 und 54
trägt. Wird die Kurbel gedreht, so hebt der Arm 52 die Sperrklinke 50 aus dem Sperrrade
51, der Arm 53 bewegt sich mit dem Hebel g in der Pfeilrichtung und der Arm 54
hält den unteren Teil des Hebels h (auf welcher der Fernhörer hängt) an, so daß der
Hebel h sich nicht in der Richtung nach oben bewegen kann. Dabei hat der Zahn g.2
den Arm b freigegeben; dieser bewegt sich weiter bis zum Zahne. g3, wo er stehen bleibt.
Wenn die Kurbel zurückgedreht wird, gelangen der Hebel g und die Sperrklinke 50
in ihre Normalstellung, der Arm b wird wieder frei und bewegt sich weiter in dem
zweiten Halbkreise, wobei die Apparate in die Nullstellung gebracht werden. Auf diese
Art wird erzielt, daß sich das Rad 51 gar nicht dreht, wodurch das nicht geführte Gespräch
nicht gezählt wird.
Bei dem höchsten Ende des Hebels g befindet sich ein Rad 55 mit zwei Zähnen; in
einen dieser Zähne greift stets eine Sperrklinke 56 ein. Dieses Rad dreht sich mit
Hilfe des auch den Arm b bewegenden Antriebwerkes, wenn die Sperrklinke 56 außer
Eingriff gelangt, was erfolgt, wenn die Signalglocke ertönt. Auf der Achse des
Rades 55 ist ein besonderes exzentrisches Rad 57 befestigt, welches in der zweiten
Hälfte seiner Umdrehung' den Hebel g in
der Pfeilrichtung II und zurück bewegt, wodurch der Arm b freigelegt wird und sich
bewegt. Außerdem befindet sich auf dem Sprechstellapparate auf den Kontakten 67 der Kontaktarm 58, wie in Fig. 26 und 28
dargestellt ist. . ■
Diese Einrichtung dient zu dem Zwecke, damit die Blockierung des Teilnehmers verhindert
werde. Diese Blockierung würde eintreffen, wenn sich irgendwelcher Teilnehmer
mit dem anderen auf die beschriebene Art verbindet und er entweder absichtlich
oder, wenn er auf sein Signal keine Antwort erhält, seinen Sprechstellapparat in der Hälfte
bei b} stehen läßt. Dies hätte zur Folge, daß niemand mit dem blockierten Teilnehmer
sich verbinden könnte.
Der rufende Teilnehmer, z. B. T1 (Fig. 28),
Claims (7)
1. Schaltung für selbsttätige Fernsprechämter,,
bei welchen die Verbindung mit dem gewünschten Teilnehmer unter Vermittelung eines für jeden Teilnehmer
im Amte vorgesehenen, vom Sprechstellapparat des Teilnehmers beeinflußten Zentralapparates und eines Verbindungsapparates
erfolgt, von welch letzteren so viele vorhanden sind, als gleichzeitig bestehende
Verbindungen bei maximalem Betrieb zu erwarten sind, dadurch gekennzeichnet, daß nach Aussuchung des ersten freien
Verbindungsapparates (Fig. 11 bis 25) durch den Zentralapparat (Fig. 7 bis 10)
in ersterem ein Kontaktwerk (K3) durch einen Elektromagneten (E3) derart schrittweise
gedreht wird, daß nach einer jedesmaligen Weiterbewegung um einen Schritt
zuerst ein Tausender-, dann ein Hunderter-, hierauf ein Zehner- und schließlich ein.
Einer-Kontaktwerk (Kia, K2, Kla, KJ auf
die gewünschten Kontakte eingestellt werden, während nach der Drehung des Kontaktwerkes
(K3) um den fünften Schritt derjenige Elektromagnet (EJ erregt wird,
der von den je 100 Teilnehmeranschlüsse enthaltenden und . in Vielfachschaltung
liegenden Kontaktstangen (T) diejenige bewegt, an welche' der verlangte Teilnehmer
angeschlossen ist, und hierdurch die gewünschte Verbindung herstellt.
2. Selbsttätiges Fernsprechvermittelungssystem nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Kontakte (4O1), welche den den Teilnehmeranschlüssen
entsprechenden Kontakten (46) gegenüber-
liegen, mit entsprechenden Kontakten (38, 38j und 42, 42j) der Einer- und Zehnerkontaktwerke
(K1, K1J verbunden sind,
die ihrerseits an Kontakte (33) des Kontaktwerkes (K3) angeschlossen sind, während
der die Verschiebung der Kontaktstange (T) bewirkende Elektromagnet (EJ
mit entsprechenden Kontakten (40, 4O1 und 44, 44^ der Hunderter- und Tausenderkontaktwerke
(K2, K0J in Verbindung
steht, welche Kontakte über den Ruhekontakt (48) eines Elektromagneten (E9).
der die Störung einer Verbindung zwischen zwei Teilnehmern verhindert, an die Zentralbatterie (B1) angeschlossen sind.
3. Selbsttätiges Fernsprechvermittelungssystem nach den Ansprüchen 1 und 2,
bei welchem der Zentralapparat aus einem durch einen Elektromagneten (E6) bewegten
Rade (j) besteht, auf welchem eine Reihe von Kontakten (16) befestigt ist,
die auf einer festen Scheibe (k), in welcher soviel Kontaktreihen (17, 18 usw.) eingesetzt
sind, als Verbindungsapparate vorhanden sind, solange gleiten, bis die drehbaren
Kontakte (16) auf jene Reihe von festen Kontakten (17, 18 üsw.) gelangen,
welche dem ersten freien Verbindungsapparate entsprechen, dadurch gekenn-
zeichnet, daß der Elektromagnet (E6) und das von ihm bewegte Rad (j) mit einem
durch Elektromagnete. (E7 und E7J in
Tätigkeit versetzten auf Kontakte (22 bis 27) einwirkenden Hebelwerke (I, I1, I2, ls) unter
Mitwirkung von mit Kontakten (28 bezw. 28', 29 und 30) versehenen weiteren Hebelwerken
(m, M1 , m.2), von welch letzteren
je eines zu einem Verbindungsapparate gehört und durch Elektromagnete (Eh und
Ε$α) zum Ansprechen gebracht wird, und
wobei stets der Kontakt (28') des vorhergehenden Hebelwerkes mit dem Kontakte
(28) des nachfolgenden Hebelwerkes verbunden ist, derart zusammen arbeitet, daß
das Rad (j) nach erfolgter Einstellung auf die zum ersten freien Verbindungsapparat
gehörigen Kontakte (17, 18 usw.) unter
Vermittelung der erwähnten Verbindung zwischen den Kontakten (28 und 28') sowie einem vom erregten Elektromagneten
(E6), geschlossenen Kontakte (21) die
Schließung des Stromes (pla) zum Elektromagneten
(E7) des Hebelwerkes des Zentralapparates und zum Elektromagneten
(E6) des Hebelwerkes dieses freien Verbindungsapparates
ermöglicht, wobei durch Verstellung des Hebels (I) die Verbindung
mit dem ausgesuchten Verbindungsapparat gebildet wird, welcher alsdann die Herstellung
der Verbindung mit dem gewünschten Teilnehmer bewirkt.
4. Sprechstellapparat für das selbsttätige Fernsprechvermittelungssystem nach
den Ansprüchen 1 bis 3, bei welchem ein mit Kontakten (1, I, 2) versehener Arm (b)
von einem Antriebswerk bewegt wird und auf festen Kontakten schleift, wodurch Stromstöße zur Bewegung der Kontaktwerke
des Zentral- und Verbindungsapparates gebildet werden, dadurch ge-
kennzeichnet, daß zwölf verschiedene Serien fester Kontakte (3 bis 14) angeordnet
sind, von denen die erste Serie (3) zur Einstellung des Zentralapparates (Fig. 7
bis 10) auf die Kontakte des ersten freien Verbindungsapparates (Fig. 11 bis 25) dient,
die vier weiteren Serien (4 bis 7) — von denen durch bewegliche auf zwei Armen
befestigte Schilder (dx bis.<i4y) so viel Kontakte
freigelegt werden, als die gewünschte Teilnehmerzahl Einer-, Zehner-, Hunderterund
Tausender-Einheiten besitzt — - zur Drehung der Tausender-, Hunderter-,
Zehner- und Einerkontaktwerke (K2a, K2,
Kla, K1), die sechste Serie (8) zur Einstellung
der Kontaktstange (T) und die siebente Serie (9) für Rufzwecke dienen, worauf alsdann der die erste halbe Kreisdrehung
beendende Arm (b) auf einen auf einem beweglichen Hebel (g) befestigten
Anschlag (g2) anstößt und stehen bleibt, um sich nach Abhängen des Fernhörers
ein wenig weiterzubewegen und an einem zweiten Anschlag (gs) so lange stehen zu
bleiben, bis das Gespräch beendet ist und der Hebel (g) sich infolge Aufhängens
des Fernhörers zurüc.kbewegt und den Arm (b) losläßt, wonach sich derselbe
weiterdreht und durch die vier weiteren Kontaktserien (10 bi-s 13) — von denen
durch die Schilder (d1 bis dj so viel verdeckt
sind, als von den entsprechenden Kontaktserien (4 bis 7) Kontakte freigelegt waren — die Tausender-, Hunderter-,
Zehner- und Einerkontaktwerke bis in ihre Ruhelage weiter dreht, während durch die
letzte Kontaktserie (14) die Zurückführung der Kontaktstangen in ihre Ruhelage vermittels
eines Elektromagneten (Eia) bewirkt
wird. '
5. Bei dem selbsttätigen Fernsprechvermittelungssystem
nach den Ansprüchen ι bis 3 eine Einrichtung, daß das Gespräch
von dritter Seite nicht gestört werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß sich an den Kontaktwerken (K2a, K2, Kla und
KJ Kontakte (45, 41, 43 und 39) befinden, welche in gleicher Art wie die Kontakte
44, 40, 42 und 38 an den Tausender-, Hunderter-, Zehner- und Einerkontaktwerken angeordnet sind, und von welch
ersteren Kontakten beim Einstellen zweier
Kontaktwerke (KJ auf die Kontakte eines von zwei Seiten angerufenen Teilnehmers
die Kontakte (43, 39 sowie 45, 41) in den
·. Zehner- und Einer- sowie Tausender- und
. 5 Hunderterkontaktwerken der beiden in Drehung versetzten Verbindungsapparate
(F1, F2, Fig. 28) mit den Kontakten (36,
3O1) der beiden Kontaktwerke (KJ hintereinander
geschaltet sind, so daß ein durch diese hintereinander geschalteten Kontakte (36P 36. 43- 39- 39. 43- 36- 362>
45. 41, 41,
45, 2,7) fließender Strom, entsteht, welcher anstatt des die Verschiebung der Kontaktstange
(T) bewirkenden- Elektromagneten (EJ den Elektromagneten (E9) erregt, so
-. daß die Kontaktstange in dem zweiten in Bewegung gesetzten Verbindungsapparat
in der Ruhelage bleibt.
6. Bei dem Sprechstellapparat nach dem ■' Anspruch 4 eine Vorrichtung, welche die
Zurückführung des auf einer Teilnehmerstelle aus Versehen in der Sprechstellung (Kontakt 9) stehen gelassenen Schaltarmes
(b) bewirkt, gekennzeichnet durch ein exzentrisches, beim oberen Ende des
Hebels (g) angeordnetes Rädchen (57) und ein mit diesem auf gleicher. Welle sitzendes
zweites Rädchen (55) mit zwei Zähnen, von welchen in den einen stets eine Sperrklinke
(56) eingreift, sowie einen von Hand verstellbaren Kontaktarm (58), welcher über Kontakte (67) bewegt werden
kann, welche Teile (57, 55, 58) derart wirken, daß, wenn der rufende Teilnehmer
zweimal den blockierten Teilnehmer (bei welchem der Schaltarm (b) auf dem halben
Wege seiner Drehung stehen geblieben ist) anläutet, beide Rädchen auf der blockierten
Station, infolge der Einwirkung des Weckerklöppels auf die Sperrklinke sich
einmal drehen, wobei das Exzenterrad den Hebel (g) in Richtung II und zurück
dreht, so daß der Sprechstellapparat des Blockierten losgelassen und alle dabei wirkenden
Apparate in die Nullstellung gebracht werden, wodurch die Verbindung
zwischen dem Blockierenden und Blockierten unterbrochen wird.
7. Selbsttätiges Fernsprechvermittelungssystem nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß beim Hebelwerk des Zentralapparates ein durch einen Elektromagneten (E8) bewegter Hebel (IJ angeordnet
ist, welcher im Falle, daß bei mehreren Zentralapparaten die Kontakte (16) fast gleichzeitig auf die Kontakte (17)
gelangen, dahin wirkt, daß infolge der : Vielfachschaltung der die Hebel (IJ beeinflussenden
Elektromagnete : '(EJ nur jenes Hebelwerk angezogen wird, bei dessen
Zentralapparat die Berührung der Kontakte zuerst erfolgt ist, während die Bewegung
der anderen Hebelwerke der einfallende Hebel (IJ verhindert (StromP1 bbezw.p'lb).
Hierzu 7 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE177657C true DE177657C (de) |
Family
ID=442107
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT177657D Active DE177657C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE177657C (de) |
-
0
- DE DENDAT177657D patent/DE177657C/de active Active
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