DE1774809A1 - Digitale Steuer- und Speicher-Anordnung - Google Patents
Digitale Steuer- und Speicher-AnordnungInfo
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- Use Of Switch Circuits For Exchanges And Methods Of Control Of Multiplex Exchanges (AREA)
- Interface Circuits In Exchanges (AREA)
Description
PATENTANWALT
DIPL-ING.
DIPL-ING.
6 Frankfurt am Main 70 ._ „ , . „,-,/-ο
Schneckenhohtr.27-Td.61 7079 5.Sop bember 19βο
Gzin/m/Br
Automatic Elecbric Laboratories, Ine, J+000 North Wolf Road
Uorthlake, Illinois
Vereinigte Staaten von Amerika
Uorthlake, Illinois
Vereinigte Staaten von Amerika
Digitale Steuer- und Speicher-Anordnung
Die Erfindung betrifft digitale Daten verarbeitende Anlagen mit Speichervorrichtungei), insbesondere eine zentrale
Steuervorrichtung Tür eine Vermittlungsanlage alt einer Ferritkernspeicheranordnung.
Es sind viele Anlagen bekannt, bei denen für verschiedene Einheiten
sowohl gemeinsame Datenverarbeitungskreise als auch gemeinsame
Zugriffzeiten zu dein Speicher vorgesehen sind, wobei
einige Anlagen direkten Zugriff zum Speicher gewähren, während andere auf der Basis zyklisch wiedex^kehrender Zugriff spannen
arbeiten. So ist z.B, aus dem U.S.-Patent 3 33^ 333 ei" System
bekannt, bei dem den Peripheriegeräten immer dann Zugriff zu einoi.'i Speicher gewährt wird, wenn die Datenverarbeitungsanlage
keLm;n Zugriff zu dem Speicher benötigt. Außerdem sind zahlrei-shi;
Systeme bekannt, bei. denun mehrere ßi.-rmtzer αυ an
di(;:;olbe Da tan verarbf,· L tunv;.;an Lagt; angouchLo-."'Mi fiLml, hui ,jeder
IJsMiuti'.or den Kindt*nc:!· hjil, die Aul/ige sei. i.t'in.lL.j ϊ,η :>■.■'.:ivr*
7«t'i'a'tjutii·;. D L «au AnLug'ju ,·;^;ν:ϊ!Η'«!ΐ J au B'.-ii'it., ru ■ ■ ·.. I ;■■/ν \ :' ..',.'..Ll . ;:
- ·'- BAD ORIGINAL
wiederkehrende Zugriffzeiten oder bearbeiten Zugriffantrüge
mit- irgendeiner Art vo:i Rangfolge.
In VerrdLttlungsanlagen mit zentraler Steuerung, die v/ähl-
oder andere Hufsignale gleichzeitig empfangen, nuß eine
Registeranordnung für mehrere abgehende Rufe die Ziffern der
gerufenen Hummern speichern. Dies geschieht, indem jedem Huf
eine Registeranordnung zugeordnet und jedem Register eine Zeit zum Auswerten der empfangenen Signale und zun Speichern der
entsprechenden Information zugeteilt y/irdo Die zentrale
Steuereinrichtung kann ebenfalls einen Umsetzer enthalten, der die gespeicherten Ziffern interpretiert und die Richtungsinformation
für die Betätigung des Koppelnetzwerkes lieferte In zahlreichen solcher Systeme sind für die Register gemeinsame
Verarbeitungslogikkreise vorgesehen, von denen jeder einen
eigenen Teil in einem gemeinsamen Speicher hat. Jedes Register
hat in zyklisch wiederkehrenden Zei"^abständen Zugriff zu den
Verarbeitungslogikkreisen und gleichzeitig zum Speicher» In diesen Anlagen ist der Umsetzer gewöhnlich mit einer;1, eigenen
Speicher ausgerüstet, der seine eigenen Ansteuerkreise hato
Dies ist aus den U.S.-Patenten 3 299 21':- und 3 301 9^3 bekannt.
Es wäre vorteilhaft, wenn nur ein einziger Speicher mit einer. Ansteuerschaltungssatz für alle Funktionen vorgesehen sein
könnte«, Es ist jedoch erforderlich, daß jedes Register zu bestimmten
Zeitabschnitten Zugriff zu den gemeinsamen Logikkreisen
und zu dem Speicher hat, um die gewählten Ziffern oder anderer. Rufsignale vollständig empfangen zu können j es ist auch eine
gev/isse Zeit notwendig, um die Dater, in den logischer Verarbeitunjskreisen
zu verarbeiten. Wenn eine ausreichende, zeit-Lich aufeinanderfolgende Einzelverarbeitung der Daten jedes
der an dio Verarbeitungalo^ikkreiöe uer>
Register-ßuhsystems
D OHiGINAL
a. ι ^crhloccc"?!1 rio'^istcr .'jicii-er-~:iPi?telJ_ir ν.'er ο. er. soll, dann
''-Γ-πη durch das Auswerten der empfangenen ai.r,vitr.ier; Ir:formatiοri
?.\\v. aufzeichnen unc Verarbeiten ti ic rur Ver+'ü^ung stehende
:-'ieit ganz in Anspruch genosiner. were en.
Gc'-n'i der Erfindung wird einer·1. Speicher eine Hehrzahl von
digitale Daten Vorarbeitenden Su^ayster/.en zugeordnet, die
über eine gemeinsame Anstcucreehr.ltur-jr w.:ihrcr,:i einer zyklisch
wiederkehrenden Viortseit Z-ugrifi" zu den; Speicher haben und
während einer zyklisch wiederkehrenden. Wort-? ei τ uas Verarbeiten
eines Sp-eicherworteis euren das SuVsyGr«v·'vor?:ehren. Vr.ihrena
jedes Wort zeit zyklus ist jede;1- Subs7fstem eine Zeitspanne für
den Zugriff gum Speicher zugeordnet, un-.i während seiner 3ugriffzeit
hat jedes Subsystem einen Zeitabschnitt zur Verfügung, u'.ü ein Wort zu schreiben, seine Adresse auf die eines anderen
Wortes einzustellen und das neue Wort aus dem Speicher zu lesen. Dieses Subsystem führt dann die Verarbeitung der Daten des
aus dem Speicher ausgelesenen Wortes durch, während den anderen Subsystemen in der ihnen zugeteilten Z-eitspanne Zugriff zu
dem Speicher gewährt wird» 'Jedes Subsystem ist i:iit einem
eigenen Adressengenerator ausgerüstet, der so ausgebildet sein kann, daß er die Adressen des ihm zugeordneten Subsystems direkt
empfängt oder die Adressen in einer Informationsfolge liefert«
Eines oder mehrere der Subsysteme können mit mehreren Peripherie-Einheiten
zusammenwirken, denen ein Teil des Speichers einzeln zugeordnet ist! insbesondere sind jeder Peripherie-Einheit
eine oder mehrere Speicheradressen individuell zugeordnet, und die DatenverarbeitUttgskreise des Subsystems wirken mit der
Peripherie-Einheit zusammen, die durch die für das Subsystem erzeugten Adresse bezeichnet wird«
fiii4i/tifi »AD ORlGiNAl.
In einem Steuersystem nach der Erfindung für eine V-ermittlungsanlage
gehören zu den der zentralen Stetlervorrichtung einer Vermittlungsanlage zugeordneten Subsystemen ein Registersystem
und ein Urnsetsersystemj das Registersystem ist mehreren
Peripherie-Einheiten, S0B0 Registerverbindern, zugeordnete
Den Registerverbindern sind zyklisch wiederkehrende Seitschlitze zugeordnet, während derer gemeinsame Logikkreise des Registersystems die Daten verarbeiten, die sich auf diesen Verbinder
beziehen,) Außerdem ist während zyklisch wiederkehrender Zeit-*
schlitze ein Zugriff zu dem Speicher möglich, um die den jeweiligen
Registerverbinder betreffenden Daten zu speichern* und zu verarbeiten» Es ist ein drittes Subsystem der zentralen
Steuervorrichtung vorgesehen, ein Amtsleitungsabtaster, der ebenfalls Zugriff zu dem Speicher hat, so daß jeder W-ortzeitzyklus
eine Seitspanne für das*Register-Sender-*Systeffl.j eine
Zeitspanne für das Umsetzer- und Richtungswählersystem und eine Zeitspanne für das Amtsleitungsabtastsysteiu enthält«
Ein Vorteil dieser Anlage ist es, daß die datenvera-rbeitenden
Logikkreise verhältnismäßig langsam sein können und daß eine etwas kürzere Speichefrzugriffaeit maxima-1 ausge'naa-tet
kann, weil jedes der zugeordneten Subsysteme- ein Wort verarbeiten
kann, während ein anderes Zugriff zu dem Speicher, ha4>».
In einer Vermittlungssnl-age kann alee ein Be'gis'terEyetem mit
allen Registerverbindern gemeinsamen Logikkr-ei-.s^en ver-gesehen
sein, wobei ein Regist er verbinder die Logi-klsrted.-sie d:es
jederzeit benutzen kann und trotzdem noch Zeit für #©*
und die anderen Kreise- für einen Zugriff zu dem
Speicher zur Verfugung steht« Die Anzahl umt': z-tige©irdm;eten
Systeme, die sich die gegebene Wortzykluszeit eirtes Speichers
i.Eilen, ist jeiioch durch dio Speicheraugriffseit begrenzt.,,
Mr» -5-
B
OR1GINAL
Es ist außerdem möglich, daß eines der Subsysteme versucht,
ein Wort zu lesen, das bereits von einem anderen der Subsysteme ausgelesen worden ist, wodurch für das Wiedereinschreiben eine
fehlerhafte Information entstehen oder Informationen verlorengehen
können.
Gemäß der Erfindung ist außerdem eine Vergleichvorrichtung
vorgesehen, die mit den Adressengeneratoren verbunden ist, u:a die Unvereinbarkeit der im Adressengenerator enthaltenen
Adressen von zwei Subsystemen anzuzeigen} diese Anzeige bewirkt dann, daß eines der beiden zugeordneten Systeme vom
Speicherauslesen ausgeschlossen wird, bis die Vergleichvorrichtung das Ende der Unvereinbarkeit signalisierte
In einer Anlage mit zyklisch wiederkehrenden Seitschlitzen für
eines der Subsysteme und entsprechender sequentieller Ansteuerung des Speichers wird gemäß der Erfindung ein anderes Subsystem
vom Zugriff zu dem Speicher gesperrt, wenn sein Adressengenerator auf ein Wort eingestellt ist, das von dem Systen mit
sequentieller Ansteuerung während des gerade andauernden verwendet oderizu Beginn des darauf folgenden Meitschlitzes verwendet
werden wir do Jeder i'eitschlitz kann eine Mehrzahl von
Unterteilungsschlitzen enthalten, wovon jeder gleich einem Speicherwortzyklus zum Lesen, Verarbeiten und Einschreiben
eines Wortes ist,
Ilach der Erfindung worden weiterhin verschiedene Speicherwortzyklen
eine« Speichersugriffabachnittes mehreren Subsystemen
zugeordnet, wodurch a us α tali ehe iinhivjnbeiie 'Zu^riiY au uüm^
Speicher bekonmen, ohrie daß die nir einen Spolohory/ort;;ykluo
erforderlich« .weit . orhö'hb v/Lrij -lr«rj ihibujstvm nuf; ; fc lie
LifspatiriQ yi'ihvonü jedoy durch eine; b.L ;tunUf;
fJ9
BA
D O«!
-δ-
Vorrichtung dazu bezeichneten Speichersyklus aus.
In einer in eines Vermittlungssystem enthaltenen Ausführungsform
der Erfindung haben ein Hcgister-oubsystem und ein
Umsetzer- Hichtungswähler-Subsysteiü ihnen allein zur Verfügung
stehende Speicherzugrif Γ spann en v/ährericl jedes Speicherzyhluu
ur.i die drei Subsysteme, die geineir.sa.. eine opeicherzup;riff-
_ spanne benutzen, sind ein Aincsleitungsab taster, ein Wartungssystem
und eine Gebührenzähleinheit. Das V/artungssystem
steuert den Speicher wäLreii/i jeder zweiten gemeinsamen Speicher·
^ zugriffsxmnne an, das iuatsleitungsabtastsystüi:· während der
Zugriffspanne einander abwechselnder Zyklen so lange, bis
eine Amtsleitur.gsgruppe abgetastet ist, und während das Amtsleitungsabtastsystem
von einer Gruppe von Amtsleitungen auf die nächste schaltet, wird der Gebührenzählereinheit Zugriff
zu dem Speicher gewährt.
In einer vorteilhaften Ausführungsfora der Erfindung sind einer
zentralen Steuervorrichtung fünf Subsysteme zugeordnet: ein Register-Sender, ein Umsetzer und Hichtungswähler, ein Arats-
v leitungsabtaster, eine Wartungskonsole und eine Gebührenzähleinheit.
Die Speicheransteuerschalturig stellt eine zyklisch
wiederkehrende Wortζext zur Verfugung, die für den Zugriff zu
dem Speicher in drei Zeitabschnitte unterteilt ist. Zwei Subsystemen
sind eigene Zugriffspannen zugeordnet, während· die
anderen drei oubsystei.-ie eine Zugriffspanne teilen. Jedes Subsystem
liest während eines '-/ortzeitzyklus ein Wort aus dem
Speicher, führt bei Verwendung der Daten des gelesenen Wortes Verarbeitungsvorgänge durch und schreibt die gleichen oder
abgeänderte Daten für das Wort am Ende seines T«V'ortzeitzyklU3
wieder ein, bevor ea zu einer anderen Speicheradresse wechselt,
-7-
-7--- !774809
L'.Lne "ugrlffsperratior'immg verhindert, daß zv/ei Subsysteme
::\ir gleichen Zelt ein V/ort aus der* Si) eich or auslesen, was wenn
das Auslesen i::it cine:s Lönchv.crj:at-g gekoppelt ist den
Vcrluüt der Inforaatioi: zur Foiüe haben würde.
Die; Erfindung wird nachfolgend anhand der Beschreibung eines
Ausführung«!eispieles und der beigefügten Zeichnungen näher
beschrieben. Es zeigt:
Fig. 1 ein Blockschaltbild einer digitalen Steuer- und Speicher-Anordnung i;.it einer zentralen Steuervorrichtung
für eine Ver^ittlungsanlage, der πehrere Subsystene zugeordnet
sind;
Fig. 2 ein Eeitdiagrasin, das die Betriebsweise des Systems erläutert
j
Fig, 3 ein Blockschaltbild der Verrcittlungsanlagej
Fig, k ein Blockschaltbild des Speichers und seiner Ansteuerkreise?
Fig. 5 und *
Fig. 5A zeigen Blockschaltbilder des Adressengeiieratorsj
Figt- 6 ein detailliertes Blockschaltbild des A^ressengenerators
für den Register-Sender?
Fig„ 7 ein Blockschaltbild der Auslesepufferschaltung für die
Fig„ 7 ein Blockschaltbild der Auslesepufferschaltung für die
verschiedenen Subsysteme und
Fig. 8 ein Blockdiagraann der gemeinsamen Einschreibkreise.
Fig. 8 ein Blockdiagraann der gemeinsamen Einschreibkreise.
Ia dein Abschnitt A der Beschreibung (Fig„ 1) wird die zentrale
digitale Steuervorrichtung beschrieben; in Abschnitt B (Fig,3) wird das Vermittlungssystem des Ausführungsbeispiel
es beschrieben,
in Abschnitt C (Figuren 1 urd 3) Oie Wirkungsweise der Steuer-
in Abschnitt C (Figuren 1 urd 3) Oie Wirkungsweise der Steuer-
vorrichtung für das Vermittlungssystem! . . , ,.
in Abschnitt D (Fig.1) andere gemeinsame Steuervorrichtungen,
in Abschnitt E (Fig.^f) der Speicher,
in Abschnitt F (Figuren 5 und ^A) der Adressengenerator:
Fo 1 - Wort ζ ext zyltlus
F. 2 - Das Ansteuern der wortzeitt.eilenden Subsysteme
F,3 - Speicherwortsperre
F0^ - Adressengenerator des Registers (Fig„6)
F.5 - Zeitgabevorrichtung für die Zeitmultiplex-
steuerung des Register-Sehder-Systems ψ ■ F.6 - Adressengeneratoren des Umsetzers und des
totsleitungsabtasters,
in Abschnitt G (Fig„7) das Lesen aus dem Speicher und
in Abschnitt H (Figo8) das Einschreiben in den Speicher,,
Die digitale Daten verarbeitenden Steuer-, und Verarb.eitungskreise
enthalten Kippstufenspeichervorrichtungen und verschiedene
logische Gatter0 Zu jeder der Kippstufen gehören zwei Transistoren
in bistabiler Schaltung, Jede der Kippstufen hat acht Eingangsund
zwei Ausgangsanschlüsse· TJm eine Kippstufe in den. ersten
Zustand zu versetzen - der eine Bejahung anzeigt - ist die
Koinzidenz eines Signals an einem Gleichstroiaeingahg mit .
einem Auslöseimpuls an einem Wechselstromeingang erforderlich|
in ähnlicher V/eise ist das gleichzeitige Auftreten eines Gleichstromeingangssignals und eines Wechselstroraeingangssignals erforderlich,
um sie wieder in den Nullzustand iuriickzu|stelleii:^
der eine Verneinung anzeigt. In den Figuren sind die Kippstufen
mit den Eingängen auf der linken Seite-und einem, oder zwei kleinen Koinzidenzgattern in der oberen Hälfte dargestellt,
weiche die Kippstufen einstellen, und mit ein oder zwei ähnlichen
Foinrride^z··-?.t tern in der unterer; iiHlfte zum Zurückstelle;!«
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—9-» BAD CRiGiNAL
In jedem dieser Koinzidenzgatter ist der Wechselstrom- oder Auslöseirnpulseingang in der Mitte seiner linken Seite und
der Gleichstrom- oder Steuereingang im oberen oder unteren Teil dargestellt. Die Ausgänge sind so dargestellt, daß für
den Eins-Zustand ein Ausgangssignal oben und für den liull-Zustand
ein Ausgangssignal unten auf der rechten Seite.erscheint.
·
Getastete Impulsverstärker sind als Dreiecke dargestellt', die
an der linken Seite der Basis vier Eingangsleitungen und rechts, an der Spitze, einen Ausgang besitzen. Der obere der Eingänge
auf der linken Seite ist ein kapazitätsgekoppelter Impulseingang, während die anderen drei Eingänge für Gleichstrorasteuereingangssignale
vorgesehen sind. Der Kreis ist so geschaltet, daß nicht benutzte Gleichstromeingangssignale den
Betrieb nicht beeinflussen. Ist. nur eine Verbindung an die zweite Eingangsleitung gezeigt, dann bewirkt das Signal
auf der Leitung, wenn es eine Bejahung anzeigt, daß der Verstärker den dem oberen Eingang zugeführten Impuls durchläßt.
Wenn an den zweiten und den dritten Eingang Verbindungen gezeichnet sind, dann wirken sie wie eine UND-Schaltung. i
Der Verstärker kann also nur dann den Impuls am oberen Eingang durchlassen, wenn beide Eingangssignale eine Bejahung anzeigen.
Ist auch eine Verbindung an den unteren Eingang vorgesehen, dann wirkt dieser mit den anderen Steuereingängen wie eine
ODER-Schaltung, so daß, wenn dieser eine Bejahung anzeigt,
der Verstärker durchgeschaltet wird. Hat der getastete Impulsverstärker lediglich eine Verbindung zu den oberen Eingang,
darns laßt er jedets an dienen Eingang gegebone Signal durch,
-10-
Die logischen Operationen werden von einer direkt gekoppelten Widerstands-Transistor-Logik, die mit NOR-Gattern aufgebaut
ist, durchgeführt. Um die Beschreibung zu vereinfachen, sind
sie in den Figuren jedoch entweder als UND-Gatter gekennzeichnet durch parallel zur Basis des Gatters verlaufenden'
Strich - oder als ODER-Gatter dargestellt, die durch einen diagonalen Strich bezeichnet sind,.Typische schematische
in Darstellungen dieser Schal bkreiseleuienbe sind/der Figur 78
des U,3,-Patentes 3 3P1 9o3 gezeigt.
In diesem System ist ein Signal, das eine Bejahung ausdrückt,
also den Eins-Zusband, durch ein negatives 8 T-Potential
dargestellt j während eine Negation, also der Null-Zustand,
durch Erdpotential bezeichnet ist,
A - Zentrale digitale Steuervorrichtung (Fig,1)
In Figur 1 ist die digitale Steuer- und Speicheranordnung gezeigt, welche die zentrale Steuervorrichtung für eine
Vermittlungsanlage bildet. Ein erstes zugeordnetes Subsystem
enthält Register-Sender-Einrichtungen und eine Lesepufferschaltung 610 für den Register sowie eine Ablauf-Einschreibsteuerschaltung
111, die das Einschreiben von Ablaufinformationen steuert. Ein zweites zugeordnetes Subsystem enthält einen
Umsetzer und einen Richtungswähler 120 sowie eine Lesepufferschaltung
620 für den Umsetzer, die zusätzlich zu anderen Funktionen auch die Verbindung dieses Subsystems mit dem
Register-Sender-System zustandebringt. Ein drittes zugeordnetes Subsystem enthält einen Anitsleitungsabtaster I30 sowie eine
Le3epufferschaltung 6j>0 für den Amtsleitungsabtaster, Während
der Zeibspannen, wo der Amtsleibungsabtaster die Lesepuffer-Bchalbung
63O nicht benutzb, wird sie von einer Gebührenzühleinheib
1'fO benubsb, Außerdem iab eine Wartungskonaole
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BAD ORIGINAL
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und ein V/artungskonsol&nregister 151 vorgesehen, das sich
bei der Ausnutzung einer SLreichersugriffaeit :uit der Lesepuff
erschal Lung 6^C ^Ct; Amtsleitungsabtasters abwechselt.
Alle oben auf ge f UIu1I. en Subsysteiiie benutzen dieselbe Speichercinheit
'+OOo Die Einheit 1VOO ist uiii F wri !,kernspeicher ait
löschender Auslosung, uer nach -".Vor lauswahl oder nach lineare;::
Auawahlpriur.ip organisiert sein kaniio Kin Auressengenerator
500 liefert die Signale zuü Lesen der Worte aus dem Speicher
und sue. Einschreiben in den Speicher·} er liefert außeraeu
geeignete .-Jeitgabeeignale an alle Blockeinheiten der zentralen
Steuervorrichtungo Die "citgabesignale sind in Figur 2 dargestellt.
B - Vermittlungsanlage (Fig.3) '
Die Figur 3 zeigt die Verj-ittlungr-anisge als ein einpoliges
Blockaciuiltbild« Das Svstei ist aus dein U,S»-Patent 3 32o ^^k
bekannt. Die Sehaltmatrix 301» der Markierer pG2t die Teilnehmer-,
A tsleitungs- und Yerbindersciialtungeii TOO-OC bis T91-2l·
sind in der U.Se-Fatentanueldung rait üe~r Seriennurmner kGj 3Ö7,
angemeldet am 14. Juni 19^5» beschrieben. Es handelt sich in:
Prinzip UiVi ein Twiäer-i-Schaltzentrürü, obwohl einige Teilneh;,:erleitungen,
LOO-OO bis LOO-99» über Drucktasten-Tonv/ahl die
jeweilige Teilnehiüerstation SOO bis S99 anv;ählen kennen.
Diese Leitungen werden von den Schalt?aatrix-Anschlußleitungskreisen
TOO-OO bis TOO-99 bedient» Die gezeigten Autskreise
T11-00 bis T^O-99 bedienen die Aintsleitungen au anderen Ämtern.
Sowohl die Teilnehmerleitungen als auch die Amtsleitungen können mit Übertragungsvorrichtungen COO-OO bis 0^0-99 ausgerüstet
sein? diese Übertragungsvorrichtungen können z03o
Trägervorrichtungen seinc Eo iet eine Schalttafel mit Wählhilfe SA£
10&Ö42/U28 -■"■-
vorgesehen! deren Bedienungsplätze über eine getrennte Schaltmatrix
303 mit eigenem Markierer jJO^f mit Leitungen verbunden
sind, die bei diesem Ausführungsbeispiel über Amtsleitungskreise
T5I-OO bis T5I-99 Diit Schaltmatrixanschlüsseri verbunden
sindo Es ist eine Vielzahl von Registerverbindern vorgesehen, von denen jeder einen Registeranschlußkreis und einen Senderanschlußkreis
enthält! so enthält-ζ·B0 der erste Verbinder
den Registeranschlußkreis T9O-OI und den Senderanschlußkreis
T9I-0I und der letzte Verbinder den Registeranschlußkreis
mit einem Senderanschlußkreis ^
Die zentrale Steuervorrichtung für das Vermittlungssystem enthält
die in dreifacher Ausführung vorgesehene gemeinsame Steuerlogik 100 und den in doppelter Ausführung vorgesehenen
Speicher ^0O0 Außerdem ist eine Wartungs- und Prüfeinrichtung
101 in einfacher (nicht zweifacher) Ausführung vorgesehen« Die in Figur 1 gezeigte V/artungs- und Prüfeinrichtung umfaßt
die Wartungskonsole 150» das Wartungskonsolenregister 151
sov/ie weitere Einheiten, die aber nicht gezeigt sind. Zu der
gemeinsamen.Steuerlogik gehören alle in der Figur 1 gezeigten
Einheiten, ausgenommen die Wartungskonsole MC mit ihrem Register MR1 die Gebührenzähl einheit 11K)" und der Speicher *f00.
Der dreifachen gemeinsamen Steuerlogik sind ebenso wie dein zweifach vorgesehenen Speicher Vergleichs- und Uasoüält**"
schaltungen zugeordnet, die weder in Figur 1 noch in einer detr
Figuren h bis 9 gezeigt sind.
C - Wirkungsweise der Steuervorrichtung für das Vermittlungssystem
Zur Erläuterung der Wirkungsweise des Systems sei' angenommen,
analer Teilnehmerstation SOO träte ein abgehender Ruf auf,
10Ö-ÖA2/U2Ö·- _..
BAD ORiGSNAL
Die Hufanforderung wird im Leitungskreis TOO-OO entdeckt und
bewirkt, daß über eine der zu dem Leitungssatz H gehörenden Leitungen ein Signal an den Schaltmarkierer geleitet wird· Der
Schaltmarkierer identifiziert den rufenden Leitungskreis und bewirkt, daß seine Teilnehmerleitungsnummer über einen Leitungssatz DB an den Register-Sender 110 (Figur 1) gelangt» Der
Register—Sender wählt einen nicht belegten Register-Sender-Verbinder
aus und übermittelt dann sowohl die Nummer der Teilnehmerleitung TOO-OO, von der der Ruf abgeht, als auch die
Nummer, zoBe T9O-OI, des Registeranschlusses an den Schaltmarkierer,
Der Markierer wählt einen nicht belegten Pfad durch die Schaltmatrix zur Verbindung dieser beiden Anschlüsse und bewirkt,
daß eine Vierdraht-Verbindung aufgebaut wird. Der Registersender
läßt dann einen Wählton über den Registerverbinder und die Matrixverbindung an die Teilnehmerleitung TOO-OO gelangen und
von dort'über die Leitung an cie Teilnehmerstation SOO. Der
rufende Teilnehmer bedient dann sein Drucktastengerät, um mehrere Ziffern zu liefern, von denen z.B. eine Ziffer die Rangfolge
betreffen kann und die anderen auch die Rufnummer eines gerufenen
Anschlusses enthalten.
Ein Teil des Speichers *f00 enthält eine Vielzahl von Zeilen,
die jedem der Register-Sender-Verbinder einzeln zugeordnet sind. In diesen Register-Sender-Verbindern sind alle Informationen
über den Verlauf eines Rufes während der L-itungsbelegung und
des Wählens aufgezeichnet. Die diene Informationen enthaltenden
Signale werden durch den Register-Sender über die Ablauf-Einschreibsteuerschaltung
111 erzeugt} diese Ablauf-Einschreibsteuerochaltung 111 steuert das Einschreiben oder Unterdrücken
elftes Informations-Bit in jedem der Reßister-Sorider-Wb'rtsra
Über die geraeinsame Einschreib-Steuer-Schaltung 8OO und den
Schreib-Leitungssatz werden diese Informationen in den die Zeilen enthaltenden Speicher eingegeben, und zwar in Zeilen,
die durch den Adressengenerator 500 bezeichnet worden sind..
Während eines nachfolgenden MuItipiexzyklus, bei dem die
Adresse noch einmal erzeugt wird, wird die Information aus dem Speicher ausgelesen und über den Lese-Leitungssatz in die
Registerlesepufferschaltung 610 eingegeben» Diese Information
wird bei der Bearbeitung des Rufes von dem Register-Sender verwendet,
und alle Bits, die unverändert bleiben, werden unmittelbar aus der Pufferschaltung 610 in die gemeinsame Einschreib-Steuer-Schaltung
800 -in Umlauf gebracht und in dieselbe Zeile des Speichers wiedereingeschrieben.
Jede der von dem Teilnehmer am Anschluß SOO für den beschriebenen
Ruf eingegebenen Ziffern v/ird vom Register-Sender über den Anschluß T9O-OI und die Verbinderleitung J01 empfangen und über
die Schaltungen 111 und 80Q in den Speicher eingegeben.
Zwischen dem Register-Sender und dem Umsetzer und Richtungswähler kommt über die Umschaltpufferschaltung 122 eine Verbindung
zustande. Benötigt der Register-Sender für einen besonderen Ruf den Umsetzer und Richtungswähler, so wird im Register-Sender
eine Anforderungsziffer erzeugt, die in den Speicher eingegeben wird. Während des darauffolgenden HuItipiexzyklus erscheint
diese Anforderungsanzeige in der Registerlesepufferschaltung
und wird in der Umschaltpufferschaltung 122 entdeckt. Der Umsetzer
und Richtungswähler 120 kann immer nur einen Ruf nach dem anderen bedienen} ist er belegt, dann erscheint eine Belegtanzeige
in der Umschaltpufferschaltung. Außerdem wird über die Ablauf-Einschreibsteuerschaltung 111 eine Anzeige in den dem
betroffenen Register zugeordneten Speicher eingeschrieben,
um zu markieren, welches Register den Umsetzer benutzte
Der dem Umsetzer und Richtungswähler zugeordnete Teil des
Speichers' enthält Vorrichtungen, die den Informationen über
Teilnehmerleitungs- und Amtsleitungsausrüstungen vorbehalten sindeEinige dieser Informationen sind für eine längere Dauer
vorgesehen, z.Be die Art der Teilnehmerleitungs— oder Amtsleitungsschaltung,
die möglichen Bedienungsklassen und die UmsetzerinforEiationen über Anruf- und Gerätenummernj diese
Informationen werden als semi-permanent bezeichnet« Andere Informationen sind Kurzseitinformationen, z.B. die Anzeige
über den Belegt- oder Freizustand jeder der Amtsleitungskreise und die Hangstufe des jeweiligen, an einem Kreis auftretenden
Rufes· Die Umsetzer-Eincchreibschaltuns 121 kann dazu verwendet
werden, die Kurzzeitinformationen abzuändern,. Die für eine
längere Dauer in den Umsetzerlesepuffer 620 eingelesene Information
wird über die Umschalt-Einschreibschaltung 800 wiedereingeschriebene
Bei dem beschriebenen Ruf wird der Ur.setzer das erste Hai
belegt, wenn die Anforderung von der rufenden Leitung über den Schaltmarlcierer im Register-Sender empfangen und wenn ein
Register zugeordnet worden ist. Zu diesem Zeitpunkt wird der Umsetzer belegt, und die Kummer der rufenden Leitung, die im
Speicher gespeichert wurde, wird aus der Registerlesepufferschaltung
610 an die Uwschaltpufferschaltung 122 geleitet. Der Umsetzer sucht dann im Speicher ciese Nummer über die
Umsetzerlesepufferschaltung 620 und die gelieferte, dazugehörige
Information für die Bedienungsklasseru::arkierung über die
Umschaltpufferschaltung Ic.?} Üie Informationen werden dann
über die Ablauf-Einschreibschaltung 111 in den Registerspeicher eingeschrieben. Der Umsetzer wird das zweite Hai belegt, nachdem
eine gegebene Anzahl von Ziffern gewählt wurde, wobei
diese Ziffern aus dem Eegisterspeicher über die Registerlesepufferschaltung
610 an die Timschaltpufferschaltung 122 geleitet werden. Der Umsetzer und Richtungswähler 120 benutzt
dann die Umsetzerlesepufferschaltung 620, um Informationen zu finden, die sich auf den durch diese Ziffern bezeichneten Code
beziehen· Befehle für das Register und mögliche Richtungsinformationen werden über die Umschaltpufferschaltung und die
Ablauf-Einschreibschaltung 111 an den Registerspeicher gegeben« In ähnlicher V/eise kann der Umsetzer erneut belegt werden,
nachdem weitere Ziffern empfangen worden sind.
n das Register ausreichende Richtungsinformationeii und
Befehle vom Umsetzer erhalten kat und wenn angenommen wird, es handele sich um einen abgehenden Ruf, der über ein anderes
Amt geführt werden soll, dann leitet es die Gerätenummer des Senders, die 91-01 ist, und die Gerätenummer einer ausgewählten
abgehenden Amtsleitung , z.B. ^0-99» über den Leitungssatz DB
an den Schaltmarkierer. Der Schaltmarkierer bewirkt, daß ein Pfad ausgesucht und daß über die Schaltmatrix zwischen den
beiden Netzanschlüssen eine Verbindung aufgebaut wird. Ist die
Verbindung aufgebaut, so werden Ziffern erzeugt und von dem Register-Sender über die Leitung JO1 an den Senderverbinder
geleitete Diese Ziffern werden dann über die .Schaltmatrixverbindung
und den abgehenden Amtsleitungskreis dem anderen Amt zugeleitet. Ist das Aussenden beendet, so wird dem Schaltnarkierer
über den Leitungscatz DB eine Information zugeführt, die bewirkt, daß die Verbindungen vom Registerverbinder und
Senderverbinder unterbrochen worden, dn::iit eine unmittelbare
106642/1*28
-An... BAD '^
Verbindung sswischen dem rufenden Leitungskreis TOO-OO und
. dem abgehenden Amtsleitungskreis T4O-99 über die Schaltmatrix
aufgebaut wird. Register- und Senderverbinder sowie die zugehörige Information im Speicher werden daraufhin in den
unbelegten Zustand zurückgestellt.
D - Andere gemeinsame Steuervorrichtungen Der Amtsleitungsabtaster enthält einen Leitungssatz 1j51» der
mit jedem der Teilnehmerleitungs- und Amtsleitungskreise Verbindung hat, um über diese Verbindung festzustellen, wann
die jeweilige Leitung in den unbelegten Zustand zurückkehrt,, Der Amtsleitungsabtaster enthält eine Relaisverbindungsanordnung,
die mit einem Amtsleitungssatz verbunden wird und die Adresse der ersten Amtsleitung des Satzes an den Adressengenerator 500
leitete Die Adressen für die Amtsleitungen dieses Satzes werden dann als. Folge erzeugt, in den Lesepuffer 630 des Amtsleitungsabtasters
gelesen, der Rang wird überprüft und über die Umschalt-Einschreibschaltung 800 in den Speicher eingeschrieben.
Dieser Teil des Speichers kann sov/ohl von dem Amtsleitungsabtaster
130 als auch von dem Umsetzer und Richtungswähler 120 angesteuert werden. ■
Die Gebührenzähleinheit 1^fO (die nicht dreifach vorgesehen ist)
enthält Vorrichtungen zum überwachen der Verkehrsbedingungen und zum Festhalten statistischer Informationen, z.B. wann ein
bestimmtes Teil einer Vorrichtung benutzt wird. Jedesmal, wenn der Amtsleitungsabtster seine Relaisverbindungsvorrichtung
betätigt, urn von einem Satz Amtaleitungen auf einen anderen
überzuwechseln, wird die dem Amtsleibungsabtauter zur Verfugung
stehende Spo.icherzugriffaeib von dem Gebührenzähler ausgenutat0
10*842/1420 ^
Die Wartungskonsole 150 und das Wartungcsystemregister
haben Zugriff zu jedem Wort in dem Speicher, Das Register ist von den anderen Lesepufferschaltungen getrennt, die Teil
der gemeinsamen logischen Steuerschaltung sind. Das Register teilt sich mit der Lesepufferschaltung des Amtsleitungsabtasters
eine Speicherzugriffspanne, doh, die beiden wechseln einander
.für den Zugriff ab.
E - Speicher
Der Speicher ist_ in Figur h gezeigt. Er enthält eine Ferritkernanordnung
*fO1 sowie Lese- und Schreiblcreiseo Der Speicher
einer bevorzugten AusfUhrungsform enthält bis zu sechs Einheiten,
von denen jede aus 1152 Wörtern besteht. In elektrischer Hinsicht kann die Anordnung als eine Vielzahl von Säulen und Zeilen angenommen
v/erden, von denen jede Zeile ein Wort enthält. In jeder Zeile sind vierundvierzig Kerne vorhanden, von denen
nur der erste und der vierzigste in der ersten und letzten Zeile
dargestellt sind» Vierzig der Kerne in jeder Zeile werden zum Speichern der vierzig Bits eines Wortes verwendet, während die
übrigen vier zur Paritätsprüfung benutzt und darum in keiner Figur gezeigt werden,, Jede Zeile hat eine ihr eigene Wortadresse,
die durch A-, B-, C-, D- und Ε-Ziffern mit den entsprechenden
Werten von 1 aus 8, 1 aus kt 1 aus 6, 1 aus 6 und 1 aus 6
bezeichnet sind. Die Ε-Ziffer bezeichnet die Sp'eichereinheit des jeweiligen Kerns, über eine Kombination von Lese- und
Schreib-Trelberstufen *t-02, die auf der linken Seite der Anordnung
gezeigt sind, mit auf der rechten Seite der Anordnung dargestellten Wortschaltern kO3 wird die Adressenzeile ausgewählt.
Es sind vierundzwanzig Lese- und vierundzwanzig Schreib-Treiberstufen
vorgesehen, wobei jede Kombination einer B-Ziffer mit einer C-Ziffer eine Lese- und eine Sohreib-Treibersfcufe bezeichnet.
oeeu/Ui8 BAD0R1GINAL ; _19_
Der Adressengenerator erzeugt ebenfalls Lese- und Schreib impulse,
wodurch die ausgewählte Lese- oder Schreib-Treiberstufe
betätigt wird. Jeder der Wortschalter wird durch die Kombination einer A-, D- und Ε-Ziffer bezeichnete Die Wort-Treiberstufen
und die Wortsehalter sind 'über Drähte miteinander verbunden, die - wie gezeigt - durch die Kernzeilen geführt sind» Durch
die Säulen der Anordnung sind Schreibleitungen von den Ziffer-Treiberstufen DD1 bis DD*fO und außerdem Abtastleitungen geführt,
um die zugeordneten Verstärker SA1 bis SA^-O absutasteno
Hit Hilfe der Ausgangssigriale der Abtastverstärker werden
die Kippötuf en BAT bis BJ*f in der Auslesepuff erschaltung HOB
gesetzt. Die vierzig Bits eines Wortes v/erden in zehn Ziffern aufgeteilt, wovon jede einen Wert von 1 aus 16 hat und vier
Bits enthält. Die zehn Ziffern werden mit den Buchstaben von
A bis J bezeichnete Die Kippstufe BJh speicherb also das vierte
Bit der Ziffer J.
F - Adressengenerator (Figurer. 5 und 5A)
Der Adressengenerator 500 ist in den Figuren 5 und 5A dargestellte
Die in diesen Figuren gezeigten Schaltungen gehören zu der
dreifachen, gemeinsamen SteuerlogikJ ausgenommen davon ist
der allen gemeinsame Haupttaktgenerator CLK. Der Taktgenerator
erzeugt zwei Taktimpulsfolgen, CPA und CPB. Beide Folgen
bestehen aus Impulsen, die eine Dauer von einer Mikrosekunde
haben und mit einer Geschwindigkeit von 100 kHz auftreten. Die beiden Impulsfolgen sind un fünf Mikrosekunden zeitlich
voneinander abgesetzt, was oben in Figur 2 dargestellt isto
Diese Impulse werden in der ganzen zentralen Steuervorrichtung als Taktimpulse oder Wechselstroreingangssignale für die Kippstufen
und die getasteten Verstärker verwendet.
10ÖU2/U2S .-*-■*>
-°-
F.1 - Wortzeitzyklus
Ein TX-Generator, der im Prinzip ein Ringzähler mit sechzehn
Schritten ist, erzeugt eine Folge von sechzehn Impulsen TXO bis TXI5 mit einer Dauer von je zehn Mikrosekunden5 diese Impulse
schließen sich gegenseitig aus und erscheinen in numerischer Folge.' Der TX-Generator wird von der CPA-Impulsfolge betätigt,
was bewirkt, daß jeder TX-Impuls mit der Vorderflanke eines
CPA-Impulses beginnt und mit der Vorderflanke des nachfolgenden
CPA-Impulses endet. Wenn der Zeitabschnitt TXI5 erreicht ist,
kehrt der Generator nach TXO zurück, um einen neuen Zyklus zu beginneno
Eine Speicherwortzeit (Zyklus) umfaßt einen Zyklus des TX-Generators,
das sind I60 Mikrosekunden. Für jedes der in Figur gezeigten Subsysteme kann eine Wortzeit (Zyklus) als die Zeit
definiert werden, während der die Adresse eines Wortes erzeugt, das Wort aus dem Speicher aus-, in die Lesepufferschaltung eingelesen
und wieder in den Speicher eingeschrieben worden ist. Diese Zeit erstreckt sich in jedem Fall über sechzehn Schritte
des TX-Generators oder I60 Mikrosekunden. Nach der Erfindung
sind jedoch drei Wortzeiten ineinandergeschoben, so daß der Register-Sender während jedes Zyklus des TX-&enerators ein
anderes Registerwort verarbeiten kann und auch die anderen der zentralen Steuervorrichtung zugeordneten Systeme während des
Ablaufes von sechzehn Schritten des TX-Generaotrs je ein'Wort verarbeiten könneno
F.2 - Das Ansteuern der wortzeitteilenden Subsysteme
Die Adressen für die Speicherwort-Treiberstufen und die Wortschalter werden von der in Figur 5 gezeigten Schaltung über
die ODER-Gatter und die Decodierlogik 56O geleitet. Es führen
fünf Eingangsleitungssätze an diese ODER-Gatterj von diesen
100642/1428
-21-
Leitungssätzen kann nur einer zur Zeit so geschaltet sein, • daß er eine Adresse weiterleitet. Jede der fünf Ziffern der
Adresse ist binärcodiert und wird zur Verwendung im Speicher decodiert. Im Binärcode enthält die Α-Ziffer drei Bits mit
den Werten ^f, 2 bzw0 1 und wird in einen der acht Werte O1 1
bis 7 decodiert.
Für den Binärcode wird die B-Ziffer so codiert, daß zwei Bits Werte von 2 und 1 haben; sie wird in einen der vier Werte 0,1,
2,3 decodiert. Die S-, D- und Ε-Ziffern werden für den Binärcode
so codiert, daß drei Bits Vierte von 2I-, 2 und 1 haben, und sie ä
werden in einen der sechs Werte 1 bis 6 decodiert. Die Binärcodes
000 und 111 werden nicht benutzte Die decodierten B- und C-Ziffern v/erden über den Leitungssatz 5^1 an die Lese- und
Schreib-Wort-Treiberstufen ^02 (Figur k) geleitet, und die
decodierten A-, D- und Ε-Ziffern über den Leitungssatz 5^2 an
die Worts ehalt er. hOJ>
(Figur h).
Die Segisteradresse wird vom Register-Adressengenerator 600
erzeugt. Der Zugriff des Registers zum Speicher wird durch die
Kippstufe TR gesteuert, die am Ende des Zeitabschnittes TX15 von dem GPA-Impuls eingestellt und am Ende des Zeitabschnittes TX^
zurückgestellt wird, wie dies in der graphischen Darstellung TR der Figur 2 angegeben ist. Während die Kippstufe eingestellt ist,
bewirkt sie über das Durchschalten der UND-Gatter 512, daß der
Ausgang des Adresseng-enerators 600 über den Leitungssatz 511
mit den ODER-Gattern und der Decodierlogik 560 verbunden wird.
Die Hegisteradressen-Bits sind RA1, RA2, BA^1 HBI1 RB2, RC1, RG2
und WA, Zusätzlich dazu haben die Bits RD1 und RE1 immer den
Wert 1 und die Bits RD2, RD^, RE2 und RE4 iwmer den Wert 0«,
Die Umsetzeradresse wird von dem Umsetzer-Aäressengenerätor 5.20
geliefert. Der Zugriff des Umsetzers zu dem Speicher wird durch die Kippstufe TT gesteuert, die am Ende des Zeitabschnittes TX1I-von
dem Impuls CPA eingestellt und am Ende des Zeitabschnittes TX9 zurückgestellt v/ird, wie dies in der graphischen Darstellung
TT der Figur 2 gezeigt ist. Die Kippstufe bewirkt im eingestellten Zustand, daß der Aus'gang des Adressengenerators
520 über die durchgeschalteten UND-Gatter 522 und den Leitungssatz 521 mit den ODER-Gattern und der Decodierlogik 56O
gekoppelt wird» Die Umsetzer-Bits sind
Die Amtsleitungsabtasteradresse wird von dem Adressengenerator
des Aratsleitungsabtasters gelieferto Der Zugriff des Aintsleitungsabtasters
zu dem Speicher v/ird durch die Kippstufe TS gesteuert, die in eingestelltem Zustand bewirkt, daß der Ausgang '
des Adressengenerators 530 über die durchgeschalteten UND-Gatter
532 und den Leitujigs&atz 531 mit äer UND-Gatter-Decodierlogik
56O gekoppelt wirdo Die Bits des Aintsleitungsabtasters
sind SA1 bis
Die Gebührenzähleradresse v;ird in der Gebührenzähleinheit
(Figur 1) erzeugte Der Zugriff des Gebührenzählers zu dem Speicher wird durch die Kippstufe TP gesteuert, die in eingestelltem
Zustand bewirkt, daß die durchgeschalteten UND-Gatter 5V5 die Gebührenzähleradresse über den Leitungssatz 5*f1 an
die ODER-Gatter-Decodierlogik 56O weitergeben. Die Bits des
Gebührenzählers sind PA1 usw.»
Die 'vVartungskonsolenadre&se wird von dem Viartungssystemregister
151 (Figur 1) geliefert. Der Zugriff der Wartungskonsole zu
dem Speicher wird durch die Kippstufe THC gesteuert, die in t,. Zustand bewirkts daß die durchgeschaltetfcn
''I
ODER-Gatter und die Decodierlogik 5^0 weiterleiten«, Die Bits
der 'vYartungskonsole sind CAI-CE^0
Während der. bei jedem Syklus des TX-Generators auftretenden Speicherwortzeit hat also das Register - angezeigt durch TR vom
Ende des Zeitabschnittes TX15 bis zum Ende des Seitabschnittes TX^ Zugriff zu dem Speicher} der Umsetzer hat Zugriff
angezeigt durch TT - vom Ende des Seitabschnittes TXk bis zum
Ende dec Zeitabschnittes 1X9· Während des dritten Teiles der
Speicherwortzeit des Syklus des TX-Generatorst der vou Ende
des Zeitabschnittes TX9 bis zuiu Ende des Seitabschnittes TXI^
reicht, hat entweder der Antsieitungsabtaster, die Gebührenzähleinheit
oder die Y/artungskonsole Zugriff zu den· Speicher;
eines dieser Systeme hat während der Seitabschnitte TX10 und
TXT1 Zugriff zum Einschreiben eines-'«"ortes und ein anderes
System hat während der Seitabschnitte TX 13 und TXI^ Zugriff,
um ein Wort-au lesen. Die Auswahl eines dieser drei Systeme .
wird von den Kippstufen PI und CI gesteuert, die in Figur $k
gezeigt sind· Grundsätzlich haben der Amtsleitungsabtaster und die Wartungskonsole in alternierenden Speicherwortzeiten des
TX-Zyklus Zugriff zu dem Speicher,„was durch die Kippstufe CI
bestimmt wird, deren Zustand von der Taktimpulsfolge CPB bei
dem Auftreten jedes Seitabschnittes TX12 geändert wirdo Jedesmal,
wenn die Kippstufe CI sich in zurückgestelltem Zustand befindet, schaltet ihr Null-Ausgangssignal, wenn es mit dem
Signal TX12 koinzidiert, das Gatter 572 durch, so daß die Kippstufe beim Auftreten der Taktfolge CPB eingestellt wirdi
während des nachfolgenden TX-Zyklus schaltet das mit dem Signal.
TX12 koinzidierende Eins-Ausgangssignal der Kippstufe CI das
Gatter 573 durch, so daß die Taktfolge CPB die Kippstufe zurück-
stent. 10Q84 2/U2 8 r^.?iü
Der jeweilige Zustand der Kippstufe ist in dem Diagramm CI in Figur 2 gezeigt; sie ist während des auf der linken Seite
der graphischen Darstellung gezeigten TX-Zyklus im Null-Zustand,
während dessen dem Amtsleitungsabtaster ein Zeitabschnitt zur Verfugung steht, und im Eins-Zustand während des in der
rechten Hälfte des Diagramms gezeigten Zyklus«, Während des Eins-Zustandes steht der Wartungskonsole ein Zeitabschnitt zur
Verfugung« Auf diese Weise werden dem Amtsleitungsabtaster und der Wartungskonsole alternierende Abtasterwortzeiten für
den Zugriff zum Speicher zur Verfügung gestellt· Während einer Abtasterwortzeit hat der Amtsleitungsabtaster und während
der darauffolgenden Abtasterwortzeit hat die Wartungskonsole
Zugriff zu dem Speicher? erst danach hat wieder der Amtsleitungsabtaster
Zugriff,,
Zusätzlich zu der Teilung der Abtasterwortzeit zwischen Aratsleitungsabtaster und Wartungskonsole wird die Speicherzugriffzeit
des Amtsleitungsabtasters manchmal der Gebührenzähleinheit
zur Verfugung gestellt. Dies ist dadurch möglich, daß der Amtsleitungsabtaster, nachdem er einen Amtsleitungssatz
abgetastet hat (16 oder 32 Abtasterwortzeiten), einen
and-eren Anitsleitungssatz zum Abtasten auswählt. Da dies mit
Hilfe einer Schutzgaskontaktrelaispyramide durchgeführt wi-rd, werden dieser Pyramide 10 Millisekunden zugeteilt, während
der die Relais in eine neue Kombination gebracht werden. Dieser Zeitabschnitt wird der Gebührenzähleinheit für den Speicherzugriff
zur Verfugung gestellt» Dieser Vorgang wird durch die ' Kippstufe PI gesteuert. Immer wenn der Amtsleitungsabtaster
einen Zugriff zu dem Speicher anfordert, ist ein Signal SMAA im bejahenden Zustand, wodurch das Gatter 571 gesperrt wird»
Drückt der Zustand dieses Signals eine Verneinung aus, dann
100842/1429
kann die Gebührenzähleinheit den Speicher benutzen, indem
die Kippstufe PI über die Gatter 571 und 572 bei dem Auftreten
des Zeitabschnittes TX12 wechselweise eingestellt und zurückgestellt wirdJ die Kippstufe PI wird dann zurückgestellt,
wenn die Kippstufe CI eingestellt ist und umgekehrte
Während der dem Amtsieitungsabtaster zugeordneten Speicherwortzeit
(wieder Figur 5) sind beide Kippstufen PI und CI zurückgestellt, so daß das UND-Gatter 533 durchgeschaltet
werden kannj während der dem Gebührenzähler zugeordneten Wortzeit ist die Kippstufe PI eingestellt, so daß das Gatter 5^3
durchgeschaltet werden kann, und während einer der Wartungskonsole zugeordneten Wortzeit ist die Kippstufe CI eingestellt,
so daß das Gatter 553 durchgesehaltet werden kann.
Die der Wortzeit des Amtsleitungsabtasters zugeordnete Kippstufe TS wird durch ein über das ODER-Gatter 5Jk und das UND-Gatter
533 geleitetes Signal am Ende des Zeitabschnittes TX12 eingestellt, um ein Wort zu lesenj am Ende des Zeitabschnittes
TXI^ wird diese Kippstufe durch ein Signal von dem ODER-Gatter
535 v/ieder zurückgestellt. Wenn dieses Wort in den Speicher
eingeschrieben werden soll, steuert der Amtsleitungsabtaster wieder den Speicher an, indem die Kippstufe TS am Ende des
Zeitabschnittes TX9 durch ein über die Gatter 53*l· und 533
geführtes Signal eingestellt und am Ende des Zeitabschnittes
TX11 durch ein Signal von dem Gatter 535 zurückgestellt wird«,
Diese Zugriffzeiten zum Lesen und Einschreiben sind aus dem
Diagramm TS der Figur 2 zu ersehene
Wenn statt des Amtsleitungsabtasters die Gebührenzähleinheit
den Speicher ansteuert, wird in ähnlicher Weise die Kippstufe TP über die Gatter 53^ und 5k'$ eingestellt und über dein Gatter
. 109-842/U28 ^
Während der Wortzeit der Wartungskonsole wird- die Kippstufe TMC über die Gatter 53*f und 553 eingestellt und über das. Gatt er
zurückgestellt, was aus dem Diagramm TMC der Figur 2< zuerkennen iste ■■:.; ·:■■■■ . ·"
Die Erzeugung der Signale MRP und MWP zum Wirksamschalten der Lese- und Schreib-Treiberstufen des Speichers wird in Figur 5A
gezeigt. Der Leseimpuls MRP des Speichers wird über das Gatter 568 immer dann erzeugt, wenn irgendeine der fünf Einheiten
einen Leseimpuls liefert, und der Schreibimpuls MWP des Speichers wird über das ODER-Gatter 5^9 immer dann erzeugt, wenn eine
" der fünf Einheiten einen Schreibimpuls erzeugt« Die Speicherlese-
und -schreibimpulse RI-IRP bzw.» RMWP des Registers werden während
jedes Zyklus des TX-Generators, und zwar während der Zeitabschnitte TX^ bzw· TX1, erzeugt, was aus dem ersten Diagramm
für den Register in Figur 2 hervorgeht. Die Speicherlese- und -schreibimpulse TMRP bzw. TI-IWP des Umsetzers werden während der
Zeitabschnitte TX9 bzw« ΤΧβ über die Gatter 575 und 576 (s,
erstes Diagramm für den Umsetzer in Figur 2) immer dann erzeugt, wenn der Zustand des Ausgangssignals von Gatter ^h eine Be-
) jahung ausdrückt. Das Gatter 57^ wird durchgeschaltet, wenn der
Umsetzer über das Signa.1 TMAA einen Speicherzugriff anfordert
und die Kippstufe TBK zurückgestellt ist. Die Speicherleseund-schreibimpulse
des Amtsleitungsabtasters werden während der Zeitabschnitte TX1*f bzw. TX11 über die Gatter 580 und 58I
immer dann verarbeitet, wenn der Amtsleitungsabtaster über das Signal SMAA einen Speicherzugriff anfordert und das Ausgangssignal
des Gatters 579 eine Bejahung ausdrückt, was in dem ersten Diagramm unter dem Amtsleitungsabtasterteil der
Figur 2 gezeigt ist. In ähnlicher Weise drückt der Zustand der Lese- und Schreibsignale PMRP bzw. PMWP der Gebührenaähleinheit
103842/1420
BAD
eine Bejahung während der Zeitabschnitte TXIif bzw· TX11 immer
dann aus, wenn das Ausgangssignal des Gatters 5^2 eine Bejahung
anzeigt. Die Lese- und Schreibiuipulse CMEP bzwo CMWP der
Wartungskonsöle werden während der Zeitabschnitte TX14 und
TX11 immer dann erzeugt, wenn das Ausgangssignal des Gatters
585 eine Bejahung ausdrückto
F.3 - Speicherwortsperre
Da in dem Ausführungsbeispiel das Auslesen aus dem Systemspeicher
mit dem Zerstören der Information gekoppelt ist, herrscht an den Speiclierv/ortplätzen ein vollständiger Kulizustand, i
wenn das betreffende Wort ausgelesen worden ist«, Zusätzlich dazu bleiben.die Kerne der Speicherzeile für das betreffende Wort
im llullsustand," bis ein Wort wiedereingeschrieben worden ist.
Aus dem Grunde ist eine Speicherzugriffsperre für den Pail
erforderlich, daß eine Schaltung eine Speicherzeile zu lesen versucht, die zu der.v Seitpunkt bereits ausgelesen ist und in
die noch kein Wort wieder eingeschrieben wurde«,
Da die Wartungskonsole Zugriff zu jedem Speicherplatz hat
und da sowohl der Umsetzer als auch der Amtsleitungsabtaster
Zugriff zu dem Speicherteil haben, der dem Amtsleitungsabtaster
zugoerdnet ist, wird jede dieser Schaltungen dann blockiert, wenn der angesteuerte Speicherplatz vor Beginn der Ansteuerung
ausgelesen, jedoch noch kein Wort wieder eingeschrieben worden ist»'" Weil die Wartungskonsole Speicherzeilen des Registerteiles
des Speichers lesen kann, wird die Wartungskonsole bereits blockiert, bevor sie eine Adresse an den Speicherplatz richten
kann, der die Sperre auslösen würde.
-Die Sperre verhindert, daß von dem blockierten Kreis Lese-
und Schreibbefehle erzeugt werden und daß durch ihn der
10*842/142*
-28- . ■ -
Adressengenerator weitergeschaltet wircU Dadurch wird erreicht,
daß das blockierte System Zugriff zu diesem Wort hat, sobald die Sperre aufgehoben worden ist„
Die Sperrkreise RWO, TViTO, SWO und CWO sind immer dann in
eingestelltem Zustand, wenn das Register, der Umsetzer,
der Amtsleitungsabtaster bzwP die Wartungskonsole ein Wort
aus dem Speicher auslesene Der betreffende Sperrkreis wird
bei dem Auftreten des Leseimpulses eingestellt und bei dem
Auftreten des Schreibimpulses, wie gezeigt, zurückgestellt.
Ein Paritätskreis 5^5 vergleicht die Adresse des Registergenerators auf dem Leitungssatz 511 mit der Adresse der
Wartungskonsole auf dem Leitungssatz 551» Das der zentralen
Steuervorrichtung zugeordnete Registersystem hat sequentiellen Zugriff zu dem Speicher, wobei die Verbinderzeitschlitze
durch die RB- und RC-Bits und die Unterteilungszeitschlitze durch die RA-Bits bezeichnet sind,-was in den nachfolgenden
Abschnitten Fo^- und F»5 noch näher beschrieben wird.
In den Registeradressen haben RD1 und RE1 den Wert 1 und RD2, RD^, RE2 und RE*f den Wert O. Während des letzten der
Unterteilungszeitschlitze jedes Zeitschlitzes ist ein Signal RWP10 im Bejahungszustand. Zu dieser Zeit hat das Bit RAI
den Wert 1 und die Bits RA2 und RAA- haben den Wert 0. Während
des ersten Untert-ailungszeitschlitzes haben die Bits RA1, RA2
und RA^ alle den Wert 0« Die Wartungskonsole hat zwar Zugriff
zu dem Registerteil des Speichers, sollte jedoch daran gehindert werden, das sequentielle Weiterschalten des Registers zu
stören. Aus dem Grunde ist der Paritätskreie 5^5 so angeordnet,
daß er immer dann ein Signal PCR erzeugt, wenn die Wartungskonsole eines der acht Wörter für den Verbinder zu lesen versucht,
109842/U28
dessen Zeitschlitz der Adressengenerator des Registers zu . der Zeit gerade liest, oder wenn die Wartungskonsole während
des letzten Unterteilungszeitschlitzes ein Wort zu lesen versucht, das eine decodierte Α-Ziffer von O enthält»
Dies wird durch die folgende Boolesche Gleichung erreicht:
PCR = (0D1 CD2 CD? CE1 CE2 CE?) [(HB1 * CB4I) (RB2 * CB2)
(RC1 * CC1) (RC2 * CC2) (RCf * CC4) + RWP1G (RÄT * CA1)
(RA2 * CA2) (RA^ * CA^f)J
In der oben angegebenen Gleichung bezeichnet * Gleichheit, deh„ (RB1 t RC1) = (HB1 RC1) + (RBTrcT)«,
Ein Paritätskreis 566 vergleicht die Adresse der Wartungskonsole
auf dem Leitungssatz 551 mit der Umsetzeradresse auf dem
Leitungssatz 521 und erzeugt ein eine Bejahung ausdrückendes
Signal PCT immer dann, wenn die beiden Adressen die gleichen sind. Ein Paritätskreis 567 vergleicht die Umsetzeradresse auf
dem Leitungssatz 521 mit der Adresse des Amtsleitungsabtasters auf dem Leitungssatz 531 und erzeugt ein eine Bejahung ausdrückendes
Signal PST immer dann, wenn die beiden Adressen die gleichen sind. ·
Eine den Amtsleitungsabtaster blockierende Sperre SBK wird als Funktion der Adresse eingestellt, die während des Fortschaltintervalles
TX12 der Amtsleitungsabtasteradresse ausgewählt und in dem Adressengenerator des Amtsleitungsabtasters gespeichert
wurde, da diese ausgewählte Adresse mit der Adresse in dem Umsetzer-Adressengenerator identisch ist? daß der
Umsetzer ein Wort aus dem Speicher ausgelesen hat, ist dadurch angezeigt, daß der Sperrkreis TWO eingestellt ist. Der Sperrkreis
SBK bleibt eingestellt, bis der Umsetzer das Wort wieder
in den Speicher einschreibt (TWO) oder bis er ein anderes
10Ö842/U28 -30-
Wort ansteuerte Dies wird über das Gatter 593 erreicht,
dessen Ausgangssignal eine Bejahung ausdrückt, wenn das ...
Ausgangssignal des Paritätskreises 567 in Koinzidenz mit dem
eingestellten Zustand des Sperrkreises TWO eine Bejahung ausdrückt, was bei Zusammentreffen mit dem Signal TXI3 den
Sperrkreis SBK über das Gatter 596 einstellt. Wenn das Aus-.
gangssignal des Gatters 593 eine Verneinung ausdrückt, wird
der Sperrkreis SBK durch das Signal TXI3 über das Gatter
zurückgestellt.
Die den Umsetzer blockierende Sperre TBK wird dann eingestellt, wenn entweder der Ämtsleitungsabtaster oder die Wartungs-r·
konsole das ¥/ort haben, das der Umsetzer aus dem Speicher auslesen will» die Sperre bleibt eingestellt, bis· keines der
genannten Systeme das betreffende Wort aus dem Speicher belegt hato Das Ausgangssignal des Gatters 590 wird also eine Bejahung
ausdrucken, wenn der bejahende Zustand des Paritätskreises mit dem eingestellten Zustand der Sperre CWO zusammentrifft.
Das Ausgangssignal des Gatters 591 drückt Bejahung aus, wenn
der bejahende Zustand des Ausgangssignals vom Paritätskreis mit einem eine Bejahung ausdrückenden Auggangssignal der
Sperre SWO zusammentrifft0 Koinzidenz eines Ausgangssignals
von jedem dieser UND-Gatter 590 oder 591 über das ODER-Gatter
mit dem Signal TX8 stellt über das Gatter» 39k den Sperrkreis TBK
ein· Wenn das Ausgangssignal des ODER-Ga1iters 592 eine Verneinung
ausdrückt und mit dem Signal TX8 koinzidiert, wird der Sperrkreis TBK über das Gatter 595 zurückgestellt·
Die Sperre CBK, welche die Wartungskonsole gegenüber dem
Umsetzer blockiert, wird in gleicher Weise betätigt wie "die
beiden Sperren TBK und SBK. Sie wird eingestellt, wenn tier
1098U/U28 -31-
Umsetzer ein Wort aus dem Speicher'angefordert hat, was
durch das Zusammentraffen des Ausgangssignals von dem
Paritätskreis 566 mit dem Einstellen der Sperre TWO über
das Gatter 588 angezeigt wird«, Dies Signal wird über das
ODER-Gatter 589 geführt und stellt bei Koinzidenz mit dem
Signal TXI3 über das UND-Gatter 598 die Sperre CBK ein.
Drückt das über das ODER-Gatter 589 geleitete Signal vom
Gatter 588 eine Verneinung aus, dann stellt es bei Koinzidenz
mit dem über das Gatter 599 gelieferten Signal TX1J dte
Sperre CBK zurück. Für das Register weicht die Wirkungsweise jedoch von der Betätigungsweise der beiden Sperren TBK und
SBK abe Die Sperre CBK wird eingestellt, wenn die Wartungskonsole versucht, aus dem Speicher eines der acht Wörter
auszulesen, die dem Registerverbinder zugeordnet sind, dessen Adresse su der Zeit gerade von dem Register-Adressengenerator
erzeugt wird, und auch dann, wenn die Wartungskonsole während
eines Registerwortimpulses RViPIO des Register-Adressengenerators
versucht, ein Wort aus dein Registerteil des Speichers auszulesen,
das eine decodierte Α-Ziffer von Hull enthält. Der Paritätskreis 5&5 ist so angeordnet, daß sein Ausgangssignal unter
diesen Bedingungen eine Bejahung ausdrückt. Koinzidenz dieses Signals mit dem über das UND-Gatter 587 und das ODER-Gatter
geleitete Ausgangssignal der Sperre RWO stellt bei einem Zusammentreffen mit dem Signal TXI3 am Gatter 598 die Sperre
CBK ein« Die Sperre wird über das Gatter 599 zurückgestellt,
wenn das Ausgangssignal des ODER-Gatters 589 eine Verneinung
ausdrückt und mit dem Signal TXI3 koinzidiert«
Ein Signal PGIH, das den Befehl "Gebührenzählunterdrückung"
enthält, drückt immer dann eine Bejahung aus, wenn die
f T09842/H28 -32-
Gebührenzähleinheit eine falsche Adresse ausgibt. Das
Ausgangssignal des Gatters 582 drückt dann eine Bejahung aus,
wenn ein die Gebührenzähleinheit betätigendes Signal PGE bejahend ist und mit dem Ausgangssignal der Kippstufe PI
koinzidiert, und wenn das Signal PGIH eine Verneinung ausdrückt. Das Aus gangs signal dieses Gatters, ermöglicht es»
daß die Speicherlese- und -schreibimpulse des Gebührenzählers
zu den geeigneten Zeitpunkten erzeugt werden,,
Fok Adressengenerator des Registers (Figur 6)
w " Der Adressengenerator 600 des Registers wird in Figur 6
anhand eines Blockschaltbildes gezeigt. Die Adresse der A-Siffer'
v/ird d.urch die Kippstufen RA^-, SA2 und RA1 erzeugt, die
der B-Ziffer durch die Kippstufen RB2 und RB1 und die der C-Ziffer durch die Kippstufen. RCA, RC2 und RC1. Die decodierte
D-Ziffer für die Registeradresse ist iuiner gleich 1, was
dadurch symbolisiert ist, daß das Signal RD1 als ein Potential
von -8 V und die Signale RD2 und RD^ als Erdpotential dargestellt
sind. Auch die decodierte Ε-Ziffer ist immer gleich 1,
was symbolisch dadurch angezeigt ist, daß das Signal RE1
als ein Potential von -8 V und die Signale RE2 und RE^l- als
Erdpotential dargestellt sind. Die Kippstufen für die A-, B- und C-Ziffern sind so geschaltet, daß sie a^ Zähler wirken,
wozu die Zähllogik 611 für die Α-Ziffer, die Zähllogik 612
für die B-Ziffer und die"Zähllogik 613 für die C-Ziffer herangezogen
wird. Die Adresse wird über einen vom Ausgang des getasteten Impulsverstärkers 6O1 abgegebenen Impuls um einen
Schritt fortgeschaltet, wenn der Impuls CPB während des Zeitabschnittes TX2 auftritt. Der Zähler für die Α-Ziffer ist
mit einer zusätzlichen Kippstufe, RA8, ausgerüstet, um einen
108842/1428 _33-
BAD ORIGINAL
Zyklus von zehn Zählvorgängen zu erzeugen} hierdurch wird ein
zweimaliger Zugriff während eines Registerzeitschlitzes zu ' den ersten beiden der jedem Register zugeordneten Zeilen
ermöglicht. Die decodierten Ausgangssignaide der drei Kippstufen
RAA, RA2 und RA1 liefern die decodierten Werte von 0 bis 7, um die acht Wörter anzusteuern, die einem Register zugeordnet
sindo Bei dem .auftreten des auf den decodierten Wert 7 folgenden Zählerfortschaltesignals von dem getasteten
Impulsverstärker βθ1 wird die Kippstufe RAS eingestellt und
die Kippstufen RA1, RA2 und RAA werden zurückgestellt, um einen decodierten Wert 8 zu erzeugen. Bei dem nächstfolgenden
Zählvorgang wird die Kippstufe RA1 eingestellt, um einen decodierten Wert 9 zu liefern. Bei dem folgenden ochritb
schaltet das auf der Leitung DRA9 vorhandene Signal, das den decoaierten v7<:rt 9 anzeigt, den getasteten Impulsverstärker
602 durch, so daß das darauf folgende Signal des Impulsverstärkers
601 den Zähler der .A-Ziffer auf O zurückstellt, während
gleichzeitig ein Impuls von dem Verstärker 602 einen Schritt in Richtung des Zählers der B-Ziffer fortgeschaltet v;ird0
In gleicher Weise wird der getastete Impulsverstärker 6O3 durchgeschaltet,
wenn das decodier be Ausgangssignal des B-Zählers
gleich 3 ist - was durch das Signal auf der Leitung DRB3
angezeigt wird - und der Α-Zähler wiederum auf den Wert 9
fortgeschaltet wird, was durch das Signal auf der Leitung DRA9
angezeigt wird. Der dem Durchschalten des Impulsverstärkers folgende Fortschaltimpuls von dem Verstärker 6O1 stellt die
A- und B-Zähler zurück und schaltet den C-Zähler um einen
Sehritt fort« Die logische Schaltung des C-Zählers ist so
angeordnet, daß der Zähler von 1 bis 6 fortgeschaltet und auf
1 zurückgeschaltet wird.
109842/1428
An welches der Register die Auresse gerichtet ist, wird" ■
durch die B- und C-Zähler festgestellt. Das Ausgangssignal
dieser Zähler erzeugt über die Decodierlogikeinheiten 622, 623 und 62^ die Registerzeitschlitzsignale RTS1 bis
F.5 - Zeitgabevorrichtung für die Zeitniultiplexsteuerung
des Register-Sender-Systems
Die gemeinsame Logik des Register-Sender-Subsystems, die nach
Figur 1 den Register-Sender 110, den Ablauf-Einschreibkreis und die Registerlesepufferschaltung 610 enthält, wird in Zeit-
ψ multiplexsteusrung von allen Register-Sender-Verbindern
(die Registerverbinder sind Peripherie-Einheiten für das der zentralen Steuervorrichtung zugeordnete Registersystein)
gemeinsam benutzt. Die Register-Sender-Verbinder werden in
numerischer Reihenfolge nacheinander abgetastet, und jedem wird für 1,6 Millisekunden die Benutzung der zentralen Steuervorrichtung
zugeteilt (1,6 Millisekunden sind zehn Registerwortzeiten) ; dieser Zeitabschnitt wird Registerverbinderzeitschlitz
genannte Der Zeitschlitz wird durch die Kombination der B- und C-Registeradressenziffern gekennzeichnet. Die den
jeweiligen Zeitschlitz auslösenden Signale sind RTS1 bis RTS24J
sie v/erden über die Decodierlogikkreise 622, 623 und 62*f geliefert.
Jedem Registerverbinder sind acht Speicherwb'rter zugeordnet,
d.h, dem Register-Sender-System stehen insgesamt 192 Speicherwörter zur Verfügung. Die zu dem Zähler der Α-Ziffer gehörenden
Kippstufen RA^1 RA2 und RA1 wählen aus der jeweiligen Register-Sender-Verbindereinheit ein Wort aus.
Das der zentralen Steuervorrichtung zugeordnete Regieter-Sender-System enthält ein an sich bekanntes "Faltworf-Speichermerkmal
'"109842/1428 33
(s. U0S.-Patente 3 299 21 *f und 2 201 96j.)„ Danach sind
jedem-Registerverbinder sechs Speicherv;örter zugeordnet,
von denen, dan erste als Steuerwort und die anderen fünf als
Datenwörter bezeichnet sind. Das "Faltwoi-f'-Speichermerkmal
bewirkt, daß während jedes Registerzeitschlifczes das Steuerwort
zweimal angesteuert wird, während zu jedem der Datenwörter nur einmal ein Zugriff möglich ist. Hierfür sind insgesamt
sieben Unterteilungszeitschlitze erforderlich, wovon der erste und der siebente zum Ansteuern des Steuerwortes
und der zweite bis sechste zur"- Ansteuern des jeweiliger. Datenwortes benutzt wird. Die Information des Steuerwortes kann
also in Trägerpuffervorrichtungen gespeichert und bei der
Verarbeitung der Informationen der Datenv.örter bereitgestellt werden. Am Ende des Registerzeitschlities kann dann die das
Steuerwort darstellende Information während aer zweiten
2ugrifiperiode auf den neuesten Stand gebracht v/erden. In
de:.' Ausfüiirun.i;Gb-oisr>iel der vorliegenden Erfindung sind zwei
Steuerwörter und sechs Datenwörter vorgesehen, was insgesamt zehn Unterteilungszeitschlitze erfordert, wovon jeder die
Länge eines Speicherwortes hat„ per A-Siffer-Zähler hat zehn'
Schritte mit den decodierten Werten von 0 bis 9? Zugriff zu dem ersten Steuerwort besteht, wenn die A-*Ziii"fer gleich de:::
Wert 0 oder 8 ist, und zu derr zweiten Steuerwort, wenn aie
Α-Ziffer gleich- dem Wert 1 oder 9 ist. Zugriff zu den sechs
Datenwörtern ist möglich, wenn die Α-Ziffer gleich dem jeweiligen Wert 2 bis 7 ist. Das Ausgangssignal der Kippstufen
RA^, RA2 und RA1 ist während der S hritte O und 8 und 1 und
gleich, so daß die Bite dieser drei Kippstufen dazu benutzt v;ei*ctÖn Löhnen, über iäen Loitungssatz £11 den Speicher anzusteuern,
'10984271428 bad
Darum wird, das Aus gangs signal der Kippstufe RA8 dem Leitungssatz 511 nicht zugeführt.
Alle zehn Zählwerte der A-Kiffer '.-orden von den logischen
Kreisen der Vorrichtungen 110 und 111 benötigt. Eine Zustandsanzeige
der Kippstuf on RA1, RA2, RA^f und RAo wird über den
Impuls CPA an die Kippstufen RW1, RW2, RW*f bzw. RW8 durchgelassen,
d.er aß linde des Zeitabschnittes TX5' durch den getasteten Impulsverstärker bO'l- geliefert wird«, Die Ausgangssignale
dieser Kippctufen werden d.ann decodiert, um die Impulssignale
RWP1 bis RvVPIO des Registerwortes über die Decodierlogik
621 au erzeugen. Zusammen mit der Erzeugung der Impulssignale
des Registerwortes bewirkt die gleiche Folge der Ausgangssignale von d.er Decodierlogik 621 über die UND-Gatter
631 bis 6*fO in Koinzidenz mit dem Signal Ί'Χ5, daß Registersperrimpulse
RLP1 bis RLP10 erzeugt v/erden, die das Ende der jeweiligen Registerv/orcimpulse anzeigen, Die Registersperrinpulse
bewirken, daß die gemeinsame Logik die Information speichert, die aus einen Speicherwort gelesen und dazu benötigt
wird, die in einen: während eines späteren Registerwortimpulses
desselben Zeitschlitzes auftretenden S.peicherwort enthaltene Information zu analysieren. Zusätzlich dazu wird der Sperrimpuls
RLP10 dazu benutzt, bestimmte Sperren in der gemeinsamen Steuervorrichtung am Ende des Rcgisterwortschlitzes zurückzustellen,
so daß für den folgenden Register-Sender-Verbinder kein
Überhang an Informationen bestehen bleibt·
Die Zeitschlitzimpulse für den Register, die Registerwortimpulse
und die Registersperrimpulse werden dem Register-Sender 110,
der Ablauf-Einschreibschaltung 111 und aich den Register-Sender-Verbindern
zugeführt, damit auf diese Weise gekennzeichnet wird,
109842/U28
BAD ORlGfNAL "3?-
17/4809
durch welche der Vorrichbungeii die gemeinsame logische Schaltung
• su einen bestimmten Zeitpunkt benutzt wird,, So werden also
die vieründzwanzig Hegister-Sender-Verbinder durch zyklisch
wiederkehrende zugeordnete Seitschlitzimpulse identifiziert, was die Benutzung der gemeinsamen Register-Sender-Logik durch
die Register-Sender-Verbinder im Zeitmultiplex ermöglichte
Außerdem wird dadurch erreicht, daß während jedes Zeitschlitzes zehn Unterteilungszeitschlitze für das Ansteuern der acht
Datenwörter und zum wiederholten Ansteuern der beiden Steuerwörter zur Verfugung stehen.
F.6 - Adressengeneratoren des Umsetzers und des Amtsleitungsabtasters
Der Adressengenerator 520 des Umsetzers und auch der Adressengexierator
530 für den Amtsleitungsabbaster enthalten je drei
Kippstufen für einen Zähler der Α-Ziffer, zwei Kippstufen für einen B-Ziffer-Zähler, drei Kippstufen für einen Zähler der
C-Ziffer, drei Kippstufen für einen Zähler der D-Ziffer und
drei Kippstufen für einen Zähler der Ε-Ziffer. Beide A^ressengeneratoren
können entweder nach dem Sequenzverfahren arbeiten oder für direkten Zugriff geschaltet sein. Im Betrieb liefert
der Umsetzer zuerst eine Adresse über den Leitungssatz 527» deren
fünf Ziffern binärcodiert sind} gleichzeitig erzeugt der Umsetzer ein Signal ETA, das den Befehl "Ujusetzeradresse eingeben" enthält«
Während des Zeitabschnittes TX7 läßt der getastete Impulsverstärker
529 den Taktimpuls CPB durch, ui,i die Adresse in den Generator
einzugeben« Nachdem eine Adresse eingegeben worden ist, kann der Umsetzer auf das Sequenzverfahren umschalten, indem er das
Signal ATA aussendet.
Der Adresaengenerator des Umsetzers wird immer dann am Fortschalten
gehindert, wenn die Sperre TBK durch das UND-Gatter
.33.
mit Sperreingang eingestellt worden ist. Befindet sich die
Sperre TBK in zurückgestelltem Zustand und tritt der Zeitabschnitt
TX7 auf, während das Signal ATA eine Bejahung ausdrückt,
dann läßt der getastete Vorstärker 528 den Taktimpuls CPB
durch, der den Auressengenerator des Umsetzers als einen Zähler betätigt und ihn einen Schritt fortschalteto
In ähnlicher Weise kann der· Amtsleitungsabtaster eine direkt
anzusteuernde Adresse Xm. Binärcode über den Leitungssatz 537
und ein Signal ESA liefern, das den Befehl enthält "Abtasteradresse
eingeben". Während des Zeitabschnittes TX12 läßt dann der getastete Impulsverstärker 539 den Impuls CPB durch, der
bewirkt, daß die Adresse eingegeben wird, ITachdem. eine Adresse
eingegeben worden ist, kann der A-.xeosengenerator 530 im
Sequenzverfahren betätigt v/erden, indem ein Signal ASA von dem Ämtsleitungsabtaster ausgegeben, wird,, Wenn die Sperre SBK eingestellt
ist, wird das Fortschalten des Adressengenerators 53° verhindert. Befindet sich die Sperre in zurückgestelltem Zustand,
dann schaltet das mit dem Signal ASA koinzidierende und zum Zeitabschnitt TX11 auftretende Signal des UND-Gatters
536 äen getasteten Impulsverstärker 538 durch, um über den
Taktimpuls CPA das Fortschalten des als Zähler wirkenden Adressengenerators 530 um einen Schritt zu bewirken.
Die Fortschaltimpulse für die drei Adressengeneratoren 6OO,
und 530, wenn diese im Sequenzverfahren betätigt werden, sind in Figur 2 gezeigt. Der Fortschaltimpuls R tritt während des
Zeitabschnittes TX2 zwischen einem Registerspeicherschreibimpuls
in dem Zeitabschnitt TX1 und einem Registerspeicherleeeimpuls
im Zeitabschnitt TX*f auf, eo daß, nachdem ein Wort
eingeschrieben worden ist, die Adresse fortgeschaltet und. ein
10*8*2/1420 .39.
BAD-ORiGiNAL,
amleres Wort gelesen wird. In ähnlicher .V/. ise tritt der
Umsetzer" ortschaltinipuls im Zeitabschnitt ΪΧ7 swiGolien üCü
o_oeichorscliroibi:'.:puls dec Umsetzers i;.i Seitab schnitt TX6 und
dem Speicherleseimpuls, des Umsetzers im Zeitabschnitt TX9 auf,
so daß der Generator, no.eh.de;u ein V/ort eiii^eschrieber. worden
ist, f er b jjes ehalt et und das folgende V/ort gelesen wird.
Der Amtsleitungsabtaster wird nabürlich bei jeder aweiten
V/ort seit fortgeschaltet, und der Impuls tritt au Ende des
Zeitabschnittes TX11 auT, d.L. , er folgt cinerr. Speicherschreibimpuls
des Aratsleitunjcabtastcrs, so uaJs während der folgenden
dem Amtsleitungsabtaster zustehenden Zeitspanne das folgende
V/ort während des Seitabschnittes u?X1'i gelesen v;irde
3 - Lesen aus den: Speicher (Fig.7)
«Vie in Figur *f-geseigt ist, v/erden die Daten jedes aus der..
Speicher gelesenen Wortes r.ber die Attastverstärker 3A1 bis
SA^fO an die Kippstufen BA1 bis 3Jk der Auslesepufferschaltung
gegeben. Die Information dieser Kippstufe:! ist in Figur 2 in
dem Diagramm ROB dargestellt"«
Die Daten werden dann aus der Auslesepufferschaltung 20B
einer der Lesepufferschaltungen, die in den Figuren 1 und 7
gezeigt sind, oder dem Register 151 der Wartungskonsole zugeführt«
Wie aus Figur 7 hervorgeht, enthält die Registerlesepufferschaltung
610 vierzig Kippstufen, RPA1 bis RPJ^j die
Umsetserlesepufferschaltung hat vierzig Kippstufen TPA1 bis
IPJk und die Lesepufferschaltung 630 des ÄKtsleitungsabtasters
vierzig Kippstufeti'SPAi bis SPJifο
In der nachfolgenden Beschreibung soll der Verlauf der während der Hpeicherwortzeiten aus dem Speicher entnommenen Daten
1098-42/14-28
h0
-Λο-
verfolgt werden, s.Figur 2· Es sei mit dem Zeitabschnitt
begonnen, während dessen ein Taktimpuls CPB die Registerlesepufferschaltung 610 über den getasteten Impulsverstärker 612
zurückstellte Während desselben Zeitabschnittes TX*f bewirkt
ein Registerspeicherleseimpuls RMRP, daß die Daten eines Wortes der Registerauslesepufferschaltung ROB - wie durch RD in Figur
gezeigt - zugeführt werden· Während des Zeitabschnittes TX5
wird diese Information durch einen Taktimpuls CPA über den getasteten Impulsverstärker 611 in die Registerlesepufferschaltung
eingegeben. Während des Zeitabschnittes TX7 schaltet das Signal BROB vom ODER-Gatter 611 den getasteten Impulsverstärker 612
durch, so daß der Taktimpuls CPB die Kippstufen BA1 bis BJk
zurückstellt.
Danach liefert der getastete Impulsverstärker 622 während des Zeitabschnittes TX9 den Taktimpuls CPB, um die Umsetzerlesepufferschaltung
620 zurückzustellen» Während des Zeitabschnittes TX9 bewirkt der Speicherleseimpuls TMRP des Umsetzers, daß ein
Umsetzerdatenwort dem ü-uslesepuffer ,ROB zugeführt wird, was
durch TD in Figur 2 angezeigt ist» Während des Zeitabschnittes TX10 wird der getastete Impulsverstärker 612 wirksamgeschaltet,
so daß ein Taktimpuls GPA die Lesepufferschaltung 620 des Umsetzers
mit diesen Daten einstellt. Während des Zeitabschnittes
TX10 schaltet das Signal RROB vom Gatter 611 den getasteten
Impulsverstärker 612 wieder durch, so daß der Taktimpuls CPB den
Auslesepuffer ROB wieder zurückstellt.
Es sei jetzt eine Wortzeit der linken Hälfte.der Figur 2 betrachtet.
Während des Zeitabschnittes TXI^ erzeugt der getastete Impulsverstärker 6j2 einen Taktimpuls CPB, um die
Lesepufferschaltung 63Ο des Amtsleitun^sabtasters zurückzustellen,
100842/1428
BAD
•-Λ.Ι- / ·
und während desselben Zeitabschnittes liest ein Leseimpuls
SMSP eine Wortinformation aus dem Amtsleitungsabtaster in die Auslesepufferschaltung HOB, was durch SD in Figur 2
dargestellt ist. Die Information wird während des Zeitabschnittes TXI5 der Lesepufferschaltung 63Ο des Amtsleitungsabtasters
über ein Einstellsignal des getasteten Impulsverstärkers 63I
zugeführt. Während des Zeitabschnittes TX2 schaltet das Signal EKOB des Gatters 611 den getasteten Impulsverstärker 612
wirksam, um so die Auslesepufferschaltung zurückzustellen«
Während jeder zweiten Speicherwortzeit wird die Information CD
der Wartungskonsole auf ähnliche Weise dem Wartungskonsolenregister 151 zugeführte
H - Einschreiben in den_Speicher (Fig,8)
Die Einschreib-Umschalt-Schaltung 8OO ist in Figur 8 gezeigt. Sie enthält vierzig ODER-Gatter 820, welche die vierzig Bits
A1 bis Jh zum Steuern der Ziffer-Treiberstufen DD1 bis DD^-O,
die in Jfigur 4 gezeigt sind, erzeugen. Die Einschreibsteuerbefehle
- zu denen ein das Register v/irksams ehalt endes Einschreibsignal
WRE von dem ODER-Gatter SOI, ein den Umsetzer wirksamgchaltendes Einschreibsignal WTE vom ODER-Gatter 802
und ein den Amtsleitungsabtaster wirksansehaltendes Einschreibsignal
WSE von dem ODER-Gatter 803 gehören - werden sum
Steuern der Zeitabschnitte benutzt, während der jede der Schaltungen über die Einschreib-Umschalt-Schaltung 8OO in
den Speicher einschreiben kanno Das Einschreibsignal Ϊ7ΕΕ,
durch welches das Register wirksamgeschaltet v/ird, ist von TX12 bis TX1 bejahend; d.h,, es stehen fünfzig MikroSekunden
für die Weiterleitung der Einochreibinformation über die verschiedenen Kreise und sehn KikrοSekunden, zum Einschreiben
109842/U23 -
-Λ2-
in die Speicheranordnung zur Verfugung. Die Ablauf—Einschreibschaltung
111 kann über den Leitungssatz 115 ausgewählte Bits der vierzig Registerwort-Bits schreiben oder unterdrücken»
Die Schreibsignale WRA1 bis WHJ*t werden über die vierzig
ODER-Gatter 811 den vierzig UND-Gattern 812 zugeführt, während
die eine Unterdrückung bewirkenden Signale ISA1 bis JJtJk unmittelbar
zugeführt werden, um die Eingänge der Gatter 812 zu sperren. Ist kein Signal von der Ablauf -Einschreibschaltung
vorhanden, so wird jedes Bit unmittelbar vom der Registeriesepufferschaltung
610 über den Leitungssatz 7^5 an die vierzig
ODER-Gatter 811 wieder in TTmlauf gebracht. Die Gatter 812
v/erden von dem Signal WHE alle durchgesehaltet, um das Wort an die ODER-Gatter 820 weiterzuleiten und um den Scnreibleitungssatz
mit den in Figur h dargestellten Ziffer-Treiberstufen zu verbinden. Der Schreibimpuls BM3KP bewirkt das
Einschreiben des Wortes in den Speicher.
Auf ähnliche Weise kann bei dem Auftreten, des Signals
während der Zeitabschnitte TX'/ bis TX11 entweder der Amtsleitungsabtaster,
die Gebührenzähleinheit oder die Wartungskonsole in den Speicher einschreiben, was über die Kippstufen
PI und CI gesteuert wird, die Signale an die Gatter 80^, 8O5
und 8o6 geben. Der Amtsleitungsabtaster übermittelt mit den Schreibsignalen WSA1 bis USJ^ Signale über den Leitungssatz
735 an die Gatter 815 und läßt die Signale ISA1 bis ISJV, die
eine Unterdrückung bewirken, an die Gatter 816 gehen. Die Gatter 816 sind immer dann durchgeschaltet, wenn das Ausgangs-
des Gatters
signal/80^ eine Bejahung ausdrückt, »as einen Einschreibabschnifct des Amtsleitungsabtasters anzeigt. Ein ähnlicher Vorgang wiederholt sich während des Gebührenzählerabschnifctes, der durch
signal/80^ eine Bejahung ausdrückt, »as einen Einschreibabschnifct des Amtsleitungsabtasters anzeigt. Ein ähnlicher Vorgang wiederholt sich während des Gebührenzählerabschnifctes, der durch
den eingestellten Zustand der Kippstufe PI und das durchgeschaltete
Gatter 805 gekennzeichnet iste Die Gebührenzähleinheit
1^0 kann entweder über den Leitungssatz Ik^ Schreiboder
Unterdrückungssignale geben oder unmittelbar aus dem Lesepuffer 6 30 des iimtsleitungsabtasters über den Leitungssata
735 wiedereinschreiben»
Wenn das Ausgangssignal des Gatters 806 eine Bejahung ausdrückt,
was durch den eingestellten Zustand der Kippstufe CI
wahrend des Schreibabschnittes WSE gekennzeichnet ist, dann
gibt das Register ϊ-IR der Wartungskonsole ein Signal CE1 bis
CJE&O zum Einschreiben in den Speicher über die vierzig Gatter
819.
109842/1428
Claims (1)
1774
Patentansprüche ί
Digital-Steuersystem mit einer Mehrzahl von Subsystemen,
dadurch gekennzeichnet, daß für alle Subsysteme ein Speicher mit Lese- und Einschreibansteuerkreisen, für jedes Subsystem
eine eigene Lesepufferschaltung, eigene Datenverärbeitungskreise,"
Einschreibsteuerkreise und ein eigener Adressengenerätor vor*»
gesehen sindi daß Mittel vorgesehen sind, die zyklisch wieder»
kehrende Zeitsignale liefern, bei denen jeder Zyklus" eine
Speicherwortzeit darstellt und so aufgeteilt ist, daß er jedem
Subsystem einen Speicherzugriffabschnitt bietet j der einen
Einschreibabschnitt, einen AdressenwechselabjsGhnitt üiid einen
Sequenzlescabschnitt umfaßt j daß jedes Subsystem mit seinem
A'.ressengenerator eine Adresse ansteuern und bewirken kähnj
daß das durch diese Adresse bezeichnete Wort Wahrend eines Wortzyklus aus dem Speicher in seinen eigenen Lesepüffer zur
Verwendung der Wortdaten bei der Durchführung von Dateilverarbeitungs
vor gangen ausgelesen wird} daß das Viört wahrend des
Zugriffabschnittes des Subsystems in dem folgenden Wortzeitzyklus in denselben Speicherplatz Wiedereingesohrieben wird
und daß der Aaressengenerator danach eine andere Afiresse
liefert? daß, während ein feilnehmersystem ein Wort aus dem
Speicher ausgelesen hat und die Wortdaten verarbeitet $ den anderen Teilnehmersysteinen während ihrer Zeitabschnitte des
Wortzeitzyklus Zugriff zu dem Speicher gewährt werdet! k
109842/U28 BADORlGiNAL
2. Steuersystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Speicher eine Vielzahl von Zeilen bistabiler Speicherelemente
enthält, wovon jede Zeile ein Informationswort speichert und eine eigene Adresse hat? daß die beiden
Zustände jedes Speicherelementes als Eins und Hull bezeichnet
sindj daß ein Speicher mit informationszerstörender Auslesung
vorgesehen ist, bei dem ein an alle Elemente der angesteuerten Zeile gerichtetes Signal die Zeilenelemente, die sich im
Eins-3ustand befinden, in den Null-Zustand stellt, welcher Zustandswechsel ein Ausgangssignal auslöst, und bei dem die
sich im Null-Zustand befindenden Zeilenelemente im Null-Zustand
bleiben, was kein Ausgangssignal auslöst, und bei dem ein an die Elemente der angesteuerten Zeile gerichtetes Schreibsignal
ausgewählte Zeilenelemente in den Eins-Zustand versetzt, während andere,in Übereinstimmung mit koinzidierenden Eingangssignalen,
im Null-Zustand bleiben} daß jedes Subsystem die Information, die gleiche Information in die Elemente der
angesteuerten Zeile wiedereinzuschreiben, über Signale aus
seiner eigenen Lesepufferschaltung unmittelbar an die gemeinsamen
Schreibkreise übermittelt? daß mindestens ein Subsystem eigene Schreibateuerkreise enthält, die die Signale des Lesepuffers
unwirksam machen und zum Einschreiben einer geänderten Wortinformation ausgewählte Elemente ansteuern können«
-if 6-
100042/1428
•Λ6-
3β Steuersystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens eines der Subsysteme Vorrichtungen mit direktem Zugriff zum ungeänderten Wiedereinschreiben eines Teiles
seiner semipermanenten,gespeicherten Information aus der Subsystem-Lesepufferschaltung während des Ablaufes des normalen
Datenverarbeitungsmodus hat.
*f. Steuersystem nach einem der Ansprüche 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet,
daß der Speicher für Direktzugriff ausgelegt ist und daß der AcLressengenerator mindestens eines Subsystems in
Übereinstimmung mit den Signalen des zugeordneten Subsystems entweder in direktem Zugriff Adressen empfangen oder, als
Alternative dazu, sequentiell fortgeschaltet werden kann,
Steuersystem nach einem der Ansprüche 1 bis hf dadurch gekennzeichnet,
daß für mindestens eines der Subsysteme mehrere Peripherie-Einheiten vorgesehen sindj daß der Adressengenerator
dieses Subsystems für jedes der Peripherie-Einheiten eigene und zyklisch wiederkehrende Zeitschlitzsignale abgibt}
daß jede der Peripherie-Einheiten während des ihr zugeordneten Zeitschlitzes allein die Verarbeitungskreise des Subsystems
benutzt j daß jeder Peripherie-Einheit ein eigener Abschnitt des Speichers zugeordnet ist, zu dem das Subsystem während
des Zeitschlitzes der betreffenden Peripherie-Einheit Zugriff hat«
100842/1421
6. Steuersystem nach eine« der Ansprüche 1 "bis 5» dadurch, gekennzeichnet,
daß eine sit den Aüressengeneratoren verbundene
Vergleichsvorrichtung eine Unvereinbarkeit der in den
Adressengeneratoren für die beiden Subsysteme enthaltenen
Auressen anzeigt und daß auf diese Unvereinbarlreitsanzeige
ansprechende Hxttel den. Speicherlesevorgang eines dieser
beiden Subsysteme blockieren bis die Vergleichsvorrichtung den Wegfall der Unvereinbarkeit signalisiert.
7» Steuersystem nach den. Ansprüchen 5 u^d 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verglexchsverrichtung eine Anordnung sur Anzeige der
Unvereinbarkeit einer Adresse in dem Adressengenerator eines
der anderen Subsysteae mit einer Adresse, deren Ausgabe in
Übereinstimmung mit eines; Zcitschlits einer der Peripherie-Einheiten
bevorsteht, enthält; daß auf diese Unvereinbarkeitsanseige ansprechende Mittel den Auslesevorgang des
anderen Subsystems blockieren und erst v/ieder freigeben, wenn die Vergleichsvorrichtung; anzeigt, daß-die Ansteueradresse
des nit Peripherie-Einheiten verbundenen Subsystem-Adressengenerators
die durch die Adresse in dem Adressengenerator des anderen Teilnehiaersysteias angesteuerte Adresse im Zuge des
sequentiellen Fortschaltens passiert hat«
BA0
10S642/U20
8» Steuersystem nach Anspruch 6» dadurch gekennzeichnet,
daß jedem der Subsysteme eine die Information "Wort ausgelesen"
signalisierende bistabile Vorrichtung zugeordnet ist, die eingestellt wird, wenn ein Wort für das Subsystem aus dem
Speicher ausgelesen wird, Und die zurückgestellt wird, wenn das Wort an derselben Adresse wiedereingeachrieben wirdj
daß die auf die Unvereinbaffkeitsanzeige ansprechenden und das Blockieren des Auslesens aus dem Speicher bewirkenden
Mittel durch Koinzidenz der Unvereinbarkeitsanzeige mit dem eingestellten Zustand einer der bistabilen Vorrichtungen,
die die Information "Wort ausgelesen" signalisieren, zum Ansprechen und ,Blockieren des Speicherlesevorganges des
anderen Subsystems gebracht werden·
9» Steuersystem nach Anspruch 8j dadurch gekennzeichnet,
■ daß die den Speicherlesevorgang eines Subsystems blockierenden
Mittel eine dem zu blockierenden Subsystem zugeordnete bistabile Blockiervorrichtung enthalten;
daß diese bistabile Blockiervorrichtung während eines dem Leseabschnitt des Subsystems unmittelbar vorangehenden Abschnittes
des Wortzyklus eingestellt wird und daß Mittel zum Zurückstellen der bistabilen Blockiervorrichtung während
des dem Leseabschnitt des Subsystems vorangehenden Abschnittes in dem folgenden Zyklus vorgesehen sind«
1 0 9 8 4 2 / U 2 8
10, Steuersystem nach einem der Ansprüche 1 bis 9ι dadurch gekennzeichnet,
daß eine der Speicherzugriffperioden wechselweise von zwei Subsystemen benutzt wirdj daß das lesen eines Wortes
durch eines der beiden Subsysteme am Ende einer Zugriffperiode und das Wiedereinschreiben der Adresse zu Beginn
der entsprechenden Periode des folgenden Zyklus erfolgt, bevor die Einstellung des Adressengenerators geändert wird,
und daß das Lesen eines Wortes durch das andere der beiden
Subsysteme am Ende der Periode des zuletzt genannten Zyklus erfolgte
11t Steuersystem nach einem der Ansprüche 1 bis 9» dadurch gekennzeichnet,
daß Mittel zum Zuordnen von mindestens zwei der vorhandenen Subsysteme zu einer Speicherzugriffperiode vorgesehen
sind, die mindestens eine Subsystem-Anzeigevorrichtung mit einem deutlich unterscheidbaren Zustand für jedes dieser
zugeordneten Subsysteme und mindesteno eine Zustandsänderui-igsanordnung
zum Andern des Anzeigevorrichtungszustandes zwischen dem Schreib- und dem Leseabschnitt derselben Speicherzugriffperiode
enthalten; daß Mittel zum Verbinden der Subsystem-Anzeigevorrichtung
mit den Speicheransteuerkreisen als Zugriffverbindung für das dem jeweiligen Zustand der Subsystem-Anzeigevorrichtung
entsprechende Subsystem zum Lesen eines Wortes aus dem Speicher während des Leseabschnittes eines
Zyklus und zum Einschreiben an derselben Adresse während des Schreibabschnittes der gleichen Speicherzugriffperiode des
folgenden Zyklus vorgesehen sind und daß die den anderen Zugriffperioden zugeordneten Subsysteme während dieser zugeordneten
Zeitspannen Zugriff zu dem Speicher haben« -^*
Ύθ**42/142*
12· Steuersystem nach. Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß
die Subsystem-Anzeigevorrichtung so geschaltet ist, daß die Änderung ihres Zustandea während jedes lyklua jedem de*·
mindestens zwei Subsysteme, die einer Speieherzugriffp/eriode
zugeordnet sind, in alternierenden Zyklen Zugriff zu de«
Speicher gewährt·
I?, Steuersystem nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß
drei der Subsysteme einer Speicherzugriffperiode zugeordnet sind! daß.zwei bistabile Subsystem-Anzeigevorrichtungen mit
einem ersten und einem zweiten Zustand vorgesehen sindi daß Mittel zum Ändern des Zustandes einer der Anzeigevorrichtungen
'während derselben Speicherzugriffperiode zwischen
dem Schreib- und dem Leseabschnitt in jedem Zyklus vorhanden sind, wobei einem der Teilnehmersysteme Zugriff zu dem Speicher
gewährt wird, wenn die letzte der Anaeigevorrichtungen sich in ihren ersten Zustand befindet, und daß eines der zugeordneten
Subsysteme während abwechselnder Speicherwortzyklen
Zugriff zu dem Speicher hat, wobei es während des Schreibabschnittes der Zugriffperiode, während der die Anzeigevorrichtung
sich in ihrem ersten Zustand befindet, Zugriff zum Lesen eines Wortes aus dem Speicher, und während der gleichen
Zugriffperiode des Schreibabschnibtes des folgenden Zyklus
zum Wiedereinschreiben hati daß die zweite Anzeigevorrichtung
eine Anzeige mit der Information liefert, ob dem zweiten oder dritten Subsystem Zugriff zu dem Speicher zu gewähren ist,
«0
ta
„_ wobei das zweite Subsystem Mittel zum Erzeugen eines Speicherbenutzung-Anforderungssignals
zum Festhalten der zweiten bi-
Is* - ■■
-*«». stabilen Anzeigevorrichtung in ihrem zweiten Zustand enthält}
**" daß dem zweiten Subsystem in den Speicherwortzyklen Zugriff zu dem
Speicher gewährt wird, während der beide bistabile Anzeigevorrichtungen
in ihrem zweiten Zustand sind}
-51-BAD OIN
} :■ daß auf das Hichtvorhandensein des Speicherbenutzung-
Anforderungssignals des zweiten Subsystems ansprechende
■ Kittel sum Einstellen der zweiten bistabilen Anaeige-
. ■ Vorrichtung in ihren ersten Zustand während der Speicherwortzyklen, während der die erste der bistabilen Anzeigevorrichtungen in ihrem ersten Zustand ist4 vorgesehen sind
und daß Mittel zur Speicher zugriffgewährung für das dritte
Subsystem Torgesehen sind, wobei der Zugriff zu dem Speicher gewährt wird, wenn die zweite bistabile Anzeigevorrichtung
sich in ihrem ersten Zuetand befindet*
\k* Vermittlungssystem mit einem Steuersystem nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß eines der Subsysteme ein Registersystem zum Empfang digitaler Signale für eine Vielzahl von
Rufen und sun Speichern der digitalen Signale in entsprechenden Teilen des Speichers ist; daß ein zweites Subsystem ein
Umsetzersysteri zum Empfang digitale!- Signale und zum Erzeugen entsprechender Ruf-Richtungsinformation ist| daß jedes der
Subsysteme unmittelbar aus seiner ihm zugeordneten Lesepufferscheltung
Informationssignale an .den gemeinsamen Einsehreibkreis
zum Wiedereinschreiben derselben Information gibt und daß
. dem Registersystem Einschreibsteuerkreise zum Unwirksamschalten
der Signale der Registerlesepufferschaltung und Einschreiben wahl weise abgeänderter Wortinformation zugeordnet sind·
15· Vermittlungssystem nach Anspruch ^k1 dadurch gekennzeichnet,
daß eine Uraschaltpufferschaltung kuh Ei-pfang von Informationssignalen der Registerlesepufferschaltung oder des Urasetzerlese-,
puffers -und zum Zusammenwirken rcit dem Umsetηersystem bei der
Informationsverarbeitung vorgesehen ist.
10884271428 ^S -5a-
16, Vermittlungssystem nach Anspruch 1^· oder 15 mit einer Vielzahl
von Anitsleitungskr eisen, dadurch gekennzeichnet, daß ein weiteres der genannten Subsysteme ein Amtsleitungsabtast.-system
zum Abtasten der Amtsleitungskreise., zum Bestimmen des belegten oder unbelegten Zustandes der Amtsleitungskreise
und zum Einspeichern dieser Information in den Speicher ist.
17° Vermittlungssystem nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet,
daß dem Umsetzer-Subsystem eine Richtungswahlvorrichtung und
entsprechende 'Teile des Speichers zugeordnet sind und
daß sowohl dem Umsetzer-Subsystem als" auch dem Ämtsleitungsabtcnt-oubsystem
Zugriff zu den Richtungswahlteilen des
Speichers gewährt wirdo
18. Vermittlungssystem nach einem, der Ansprüche 1*f bis 17,
dadurch gekennzeichnet, daß dem Register-Subsystem eine Mehrzahl von Registerverbindern zugeordnet iot| daß während der
vor. eier.: Adressengenerator des Resist er systems für jeden
Registerverbinder zyklisch wiederkehrend zur Verfugung gestellter.
Zeitcchlitze jeder dieser Registerverbinder ausschließlichen
Zugriff zu den Verarbeitungskreisen des Registers hat und daß jedem Registerverbinder ein Teil des
Speichers eigens zugeordneb ist, zu dem das Register-Subsystesi
während des 'Zeitschlitzes des Registerverbinders
^u^rii'f hat ο
BAD
Ss
19« Vermittlungssystem nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet,
daß des Speicher eine Vielzahl von -Zeilen bistabiler
Speicherelemente zugeordnet ist, wobei jede Zeile ein Informationswort speichert und eine eigene Adresse hat}
daß der einem iüegisterverbinder zugeordnete Speicherteil eine Vielzahl von Zeilen enthält; daß die Zeilen des einem
Resisterverbinder zugeordneten Speicherteiles mindestens
eine Steuerseile und eine Datenseile enthalten} daß der
Adressengenerator des HegisterSystems während jedes Registerzeitschlitzes
eine Vielzahl von zyklisch Wiederkehrenden
■ Unterteilungsseitschlitzen liefert, wobei Zugriff zu einer
Zeile bei Koinzidenz eines Registerseitschlitzes mit einem
Unterteilungszeitschlitzsignal besteht und wobei jede
I)at ens eil enadr esse, die durch ein Unterteilungszeitschlitzsignal
bezeichnet ist, einmal in jedem Zyklus angesteuert und die Adresse jeder Steuerzeile während des Unterteilungszeitnchlitzes
vor und während -des Unterteilungsseitschlitzes nach den Datenzeilenadresnen erzeugt v/irdj daß das Segister-Subsystera
Speichervorrichtungen sum Empfang von Informationen aus der Registerlesepufferschaltung während bestimmter Unterteilungszeitschlitze und zur Verwendung während des Auftretens
späterer Unterteilungszeitschlitse in dem Zyklus enthält und daß die Speichervorrichtungen des Register-Subsystems am
Ende jedes Registerzeitschlitzes geleert werden.
100842/1428
20« Vermittlungssystem nacli Anspruch. 18 oder 19 i& Kombination
mit Anspruch 15» gekennzeichnet durch eine Umsehaltpuff erschaltung
zum Einspeichern von Informationen mittels Inforiaationssignalen und über die Einschreibsteuerkreise des
Registers in den dem jeweiligen Hellsterverbinder entsprechenden
Speicherteil und zum Zusammenwirken uit dem Umsetzer-Subsystem
bei den Zugriff eines bestimmten Segist erVerbinders lind
zum Empfang von InfomationssignaLen aus dem diesen Registerfc
verbinder zugeordneten opeicherteil über die Registerlese— pufferschaltung, weiter gekennzeichnet durch vergleichende
Mittel zum Vergleichen der über -die Hegisterlesejpufferschaltung
erlangten Inf orr^ation axt der üb ei* die Umsetzerlesepuff erschaltung aus den Speicher aus^elesenen Information zur
Richtungsinformationsauswertung und zum Weiterleiten dieser Information Über die Einsehreibsteuerkreise des Registers
an den opeicherteil des betreffenden Registerverbinders»
ο Vermittlungssystem nach einem der Ansprüche 1*f bis 2O1
dadurch gekennzeichnet, daß das TJi:;cetzer-Subsystem seinem
Adressengenerator die durch die geforderte Umsetzung bestimmten
Adressen zuleitet.
-55-
1088A2/U23
22» Vermittlungssystem nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Richtungswahlteil des Speichers zua Ansteuern
sowohl durch das AmtsleitungBabtastsysteni als auch durch
das Uiasetaersystem Vorgesehen ist} daß der Umsetzer-Adressengenerator
nach dem Ansteuern einer bestimmten Adresse des Richtungsv/alilteiles zu;.; Suclion eines für die
Route eines bestimmten-Rufes erforderlichen Aaitsleitungskreises
im Sequenzverfaliren fortgeschaltet wird und
daß das Uinsetzersysteiu das Einschreiben einer eine Belegung
des ausgewählten A:.tsleitungskreises anzeigenden Information
in die Seile des betreffenden Auitsleitungskreises bewirkte
2J. Vermittlungssystem nach Anspruch 11 in Korabination mit
Anspruch 16 oder 1?i dadurch gekennzeichnet, daß zwei der
einer Speicherwortperiode zugeordneten Subsysteme das Ä.v.tsleitungsabtastsysten
und ein "/artungssystem sind»
2JU Vermittlungssystem nach Anspruch 2J-, dadurch gekennzeichnet,
daß die Subsystem-Anzeigevorrichtung während jedes Zyklus ihren Sustand ändert und dadurch, daß die Zustandsänderung
der Subsystem-Anzeigevorrichtung den wechselweisen Zugriff des Amtsleitungsabtastcystems und des V/artungssystems zu dem
Speicher bewirkt.
-56-
P 9 e ;· /1 λ 21
25· 'Vermittlungssystem wit einem Steuersystem nach Anspruch 6 in
Kombination mit einem der Ansprüche 18 bis 2^·, dadurch gekennzeichnet,
daß die vergleichenden Mittel eine Anordnung zur Anzeige einer Unvereinbarkeit der Wartungssystemadresse.mit
einer dem jeweiligen Seitschlitz einer Verbindereinheit entsprechenden Adresse oder mit der von dem Adressengenerator
des Registers als nächste auszugebenden Adresse enthalten? daß auf die Unvereinbarkeitsanzeige ansprechende Sperrmittel
zum Blockieren des Speicherlesevorganges des Wartungssystems bis zu der Vergleichsmittelanzeige, daß das Registersystem
im sequentiellen Fortschaltverfahren die Wartungssystemadresse passiert hat, vorgesehen sind. ·
26, VeriiittluncsschaitG-'steiri uach Anspruch 25, dadurch gekenn-
zeichnet, daß -,YUhrend des jeder Verbindereinheit zugeordneten
Zeitschliuzes eine Vielzahl von Aurescen in festgelegter
Folge erzeugt werden, wobei jede Adresse einen den Zeitsclilitz
bezeichnenden und einen den Untertoilungsseitschlitz bezeichnendem
!eil enthält} daß die vergleichenden Mittel
i;:i:_ er dann eine Unvereinbarkeit anzeigen, wenn der Zeitsciilit.Tccil
der Rerp-ceeradresse dem entsprechenden Teil einer
V/artunrsacurescc cr.tapricjit und auch, wenn die Wartun^sadr'esse
übereinstimmt
!-•.is der fol;;enc.en Se-itochlitzadresse/und der Unterteilungs-
zeitschlitzteil der Adresse die erste Auresse des Zeitschlitzes
BAD ORlGiHAL 10984 2/U28
27o Vermittlungssystem nach Anspruch 25 oder 26, dadurch gekennzeichnet, daß die vergleichenden Mittel eine Anordnung
zum Anzeigen einer Unvereinbarkeit zwischen einer Wartungsadresse und einer Umsetzeradresse enthalten^ daß das Mittel
zum Blockieren eines Teilnehmersystems eine Anordnung zum Anzeigen des durch das Auslesen eines Wortes aus dem Speicher
durch eines der Subsysteme entstehenden Zustandes enthält und daß das Auftreten dieser Anzeige in Koinzidenz mit der
Unvereinbarkeitsanzeige den Zugriff des anderen Subsystems blockiert.
28« Vermittlungssystem nach einem der Ansprüche 25 bis 27t
dadurch gekennzeichnet, daß die vergleichenden Mittel eine Anordnung zur Anzeige einer Adressenunvereinbarkeit des
Umsetzer- und Hichtungswähl-Subsystems iuit der des Amtsleitungsabtast-Subsystems
enthalten und daß das eines der Subsysteme blockierende Mittel eine Anordnung zum Anzeigen
des durch das Auslesen eines Wortes aus dec Speicher durch
eines dieser beiden Subsysteme entstehenden Zustandes und zura Blockieren des Auslesens desselben Wortes durch das
andere Subsystem enthält.
-58-
106842/1428
29· Vermittlungs syst era mit einem Steuersystem nach Anspruch
in Kombination mit Anspruch 16 oder 1?, dadurch gekennzeichnet,
daß die einer Speicherzugriffperiode zugeordneten Subsysteme das Amtsleitungsabtastsystem, ein Wartungssystem und ein
Gebührenzählsystem enthalten, wobei das Amtsleitungsabtastsystem
die Amteleitungskreise gruppenweise abtastet}
daß die erste der bistabilen Subsystem-Anzeigevorrichtungen mit ihrem ersten Zustand die Benutzung der aufgeteilten
Speicherzugriffperiode durch das Wartungssystem und die
zweite der bistabilen Subsystem -Anzeigevorrichtungen mit ihrem ersten Zustand die Benutzung der aufgeteilten
Speicherzugriffperiode durch das Gebührenzähl-Subsystem
anzeigt J daß das Amtsleitungsabtastsystem während des Abtastens einer Amtsleitungsgruppe das Speicherbenutzungssignal abgibt}
daß das Gebühr enzählsyst em bei Ifichtvorhandensein des
Speicherbenutzungssignals während des Umschaltens des
Amtsleitungsabtastsystems von einer Amtsleitungsgruppe zur nächsten Zugriff zu dem Speicher während der Zeit erhält,
die das Amtsleitungsabtastsystem zum Umschalten von einer Amtsleitungsgruppe auf die nächste benötigt.
100842/1428
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Also Published As
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