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DE1774500C - Speicheranordnung - Google Patents

Speicheranordnung

Info

Publication number
DE1774500C
DE1774500C DE1774500C DE 1774500 C DE1774500 C DE 1774500C DE 1774500 C DE1774500 C DE 1774500C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
control lines
lines
parallel
memory arrangement
control
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
H. DipL-Ing. 8000 München Kadow
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens AG
Original Assignee
Siemens AG
Publication date

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Description

30
Die maximal erreichbaie Arbeitsgeschwindigkeit von Speicheranordnungen hängt nicht nur von der Schaltzeit der Speicherelemente, sondern ganz wesentlieh auch vom Leitungsverhalten der Ansteuerleitungen ab. Jeder dieser Leitungen ist ein bestimmter Wellenwiderstand zu eigen. Durch den Abschluß d?r Leitungen mit einem dem Wellenwiderstand entsprechenden Widerstand an Stelle ihrer unmittelbaren Verbindung mit der gemeinsamen Masserückleitung konnte eine beachtliche Verminderung des Über-Schwingers der Ansteuerimpulse erzielt werden.
Allerdings bringt diese Maßnahme den Nachteil mit sich, daß während der ganzen Dauer der Ansteuer- «5 impulse eine relativ hohe Leistung aufgebracht werden muß, die hauptsächlich im Abschlußwiderstand der jeweils angesteuerten Leitung in Wärme umgesetzt wird. Es ist daher bereits bekanntgeworden, die Ab- ' schlußwiderstände auf die Einspeisungsseite der Steuerleitungen zu verlegen und die Ansteuerimpulse aus einer Quelle konstanten Stromes zu entnehmen (französische Patentschrift 1 264 853). Damit ergibt sich zwar eine geringfügige Verschlechterung des Einschwingverhaltens, doch wirkt der Abschlußwiderstand der jeweils angesteuerten Leitung praktisch nur während des Impulsanstieges als leistungsverbrauchender Nebenschluß, da während des eingeschwungenen Zustandes nur noch der sehr viel geringere ohinsche Widerstand der Steuerleitungen eine Rolle spielt.
Untersuchungen haben ergeben, daß bei Matrixanordnungen, deren lineare Abmessungen üblicherweise so groß sind, daß die Laufzeit der Ansteuerimpulse etwa gleich oder größer als ihre Anstiegszeit wird, während der Zeit, in der die Impulsflanke vom A lfangzum Ende der angesteuerten Leitung läuft und auf dtr für alle Steuerleitungen gemeinsamen Rückleitung zur Impulsquelle zurückläu.t, in den zur angesteuerten Leitung parallelen Leitungen erhebliche induzierte Ströme fließen. Die Folge davon ist eine verhältnismäßig lange Dauer der Einschwingvorgänge insbesondere auf den unmittelbar benachbarten Leitungen, aber auch auf der angesteuerten Leitung selbst
Die auf den zur angesteuerten Leitung benachbarten Leitungen fließenden induzierten Ströme sind im folgenden als dynamische Rückstände bezeichnet
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Maß- nahmen zur Verkürzung des Einschwingvorganges und zur Verbesserung des Wellenleiterverhaltens der Ansteuerleitungen einer Speicheranordnung an/ugeben.
Diese Aufgabe wird bei einer Speicheranordnung —:· -:—- Lj~kn..ki ynn narallelen. wahlweise „einzeln mit Impulsen aus einer Quelle konstanten Stromes beaufschlagten Ansteuerleitungen mit einem zumindest angenähert ihrem Wellenwiderstand entsprechenden Abschluß jeweils auf der Einspeisungsseite und induktiver Einspeisung dadurch gelöst, daß die anderen Enden der parallelen Steuerleitungen zumindest gruppenweise miteinander verbunden sind und diese Verbirdungspunkte nicnt an Masse oder eine sonstige Rückleitung geführt sind.
Die Erfindung wird an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Die Figur zeigt in schematischer Darstellung Steuerleitungen Ll bis Ll mit den Anschlußklemmen ΑΊ bis Kl. Die Steuerleitungen seien beispielsweise di? Zeilendrähte eines Matrixspeichers aus Magnetringkernen mit annähernd rechteckiger Hystereseschleife.
Die in der Figur rechts liegenden Enden der Steuerleitungen sind miteinander verbunden. Die links liegenden Enden sind über die Klemmen K\ bis A'7 an die einseitig geerdeten Widerstände Al bis Λ7 geführt. Der Wert R dieser Widerstände entspricht möglichst genau dem Wellenwiderstand Z einer jeden Sieuerleitung gegen die Gesamtheit aller parallelen Steuerleitungen.
Die Anschlußklemmen K\ bis Kl sind außerdem über eine Auswahleinrichtung A zur Auswahl einer bestimmten Steuerleitung mit einem Impulsgenerator 6" mit Konstantstromverhalten verbunden. Derartige Auswahleinrichtungen zum Durchschalten unipolarer oder bipolarer Impulse sind ebenso wie die entsprechenden Impulsgeneratoren hinreichend bekannt. Ein näheres Eingehen darauf erübrigt sich daher.
Durch den Übertrager U und den geschlossenen Schalter S innerhalb der Auswahleinrichtung A soll angedeutet werden, daß die Steuerleitung LA in dem betrachteten Zeitpunkt mit dem Impulsgenerator G verbunden ist. Wird nun in die Steuerleitung LA ein Stromimpuls mit der Amplitude / und steiler Anstiegsflanke eingespeist, so fließen dynamische Ströme auf den benachbarten Leitungen zurück, und zwar ein Strom a · I in den beiden unmittelbar benachbarten Leitungen, ein Strom b · I in den beiden nach außen hin folgenden Leitungen usw., wobei b < a < 0,5 ist. Im eingeschwungenen Zustand fließen quasistationäre Rückströme, die nur noch von den ohmschen Widerständen der Steuerieitungen und den Sekundärwicklungen der übertrager U abhängig und daher zumindest annähernd einander gleich sind. Dabei ist zu beachten, daß Speicheranordnungen, z. B. Matrixspeicher, im allgemeinen eine erheblich größere Zahl von parallelen Steuerleitungen besitzen als in F i g. 1 durgestellt ist.
^ η enthält Eine weitere Möglich-
Die Aufteilung der dvnam.schen Rücksröjne: zu numerieren ^η?^ Zusammen^ssung
aber der Wellenwiderstand Z' der aus der betrachteten
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentansprüche:
    1. Speicheranordnung mit einer Mehrzahl von parallelen, wahlweise einzeln mit Impulsen aus einer Quelle konstanten Stromes beaufschlagten Ansteuerleitungen mit einem zumindest angenähert ihrem Wellenwiderstand entsprechenden Abschluß jeweils auf der Einspeisungsseite und induktiver Einspeisung, dadurch gekennzeichnet. daß die anderen Enden der parallelen Steuerleitungen zumindest gruppenweise miteinander verbunden sind und die Verbindungspunkte nicht an Masse oder eine sonstige Rückleitung geführt
    sind. is
    i. jptiv-htioiiuiiiiiuiiguuvii AiIo^1UvI, t, j»j-™i.
    gekennzeichnet, daß jeweils alle geradzahlig numerierten und alle ungeradzahlig numerierten Steuerleitungen untereinander verbunden sind.
    3. Speicheranordnung nach Anspruch 1, dadurch ao
    gekennzeichnet, daß jeweils die 1., 5., 9 , die
    2., 6., 10., ... usw. der Ansteuerleitungen uniereinander verbunden sind.
    4. Speicheranordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch zu- as sätzliche nicht angesteuerte, para'lele Randleitungen

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