DE1774172A1 - Anordnung zur Erzeugung von elektrischen Analogsignalen,die X- und Y-Koordinaten eines von Hand gefuehrten Taststifts auf einer Unterlage repraesentieren - Google Patents
Anordnung zur Erzeugung von elektrischen Analogsignalen,die X- und Y-Koordinaten eines von Hand gefuehrten Taststifts auf einer Unterlage repraesentierenInfo
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Description
Kollsman Instrument Corporation un*e«z«chen. 6756'ΪΙΙ - Dr.P/E
Anordnung zur Erzeugung von elektrischen Analogsignalen,
die X-und Y-Koordinaten eines von Hand geführten Taststifts auf einer Unterlage repräsentieren
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Anordnung zur Erzeugung von elektrischen Analogsignalen, die die X-und Tf» Koordinaten
eines von Hand geführten Tastsliftes auf einer Unterlage repräsentieren, insbesondere zur Verwendung bei einem Datenprojektor
mit einem Stichel, mittels dessen ein undurchsichtiges
Diapositiv in Abhängigkeit von einem Spannungesignal geritzt werden kann, wobei die Richtung der Sticherbewegung
durch die Polarität des Spannungssignals und die durch
den Stichel zurückgelegte Strecke durch die Größe des Spannungssignals
bestimmt wird.
Projektionssysteme zur graphischen Darstellung und zum Analysieren von Daten sind "bereits bekannt. Ein befflbnders vorteilhaftes
System dieser Art ist in der Stammanmeldung zur vorläufigen Anmeldung, die zu der DAS 1 264 122 geführt hat,
beschrieben worden. Hierin wird insbesondere eine*Einrichtung
zur Verstellung und Führung eines Schreibstichels in oinea
Koordinatenschreiber beschrieben, bei dem die vom Schreibstichel erzeugte Aufzeichnung mit Durchlicht projezierbar ist»
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und wobei die Bewegung des Schreibstichels durch ein Antriebsaggregat
bewirkt wird, das Stellmotoren aufweist, die über flexible Bänder mit dem Schreibstichel verbunden sind, die geeignet
sind die Rotation des Stellmotors in Translationsbewegunjen
des Stichels zu verwandeln.
Es besteht insbesondere in Verbindung mit derartigen Systemen der Wunsch,eine Aufzeichnungsvorrichtung zu besitzen, die es
dem Benutzer ermöglicht, eine Aufzeichnung mit Hilfe eines
Schreibstiftes herzustellen, der gleichzeitig die Bewegung des Schreibstichels steuert. Die Erfindung schlägt vor, hierzu
eine Anordnung der eingangs genannten Art zu verwenden, die gekennzeichnet ist durch erste Mittel sum Erzeugen eines ersten
und eines zweiten Magnetfeldes in der Ebene dieser ersten Mittel bewegbare zweite Mittel zum Erzeugen einer ersten und einer
zweiten Spannung, die dem ersten bzw. dem zweiten Magnetfeld proportional sind, was auf die induktive Kopplung dazwischen
zurückzuführen ist, sowie dritte Mittel zum Erzeugen einer ersten und einer zweiten Gruppe von binären Signalen, die in einer
proportionalen Beziehung zu dem ersten und zweiten Spannungssignal stehen, wobei die erste und zweite Gruppe binärer
Signale die Stellung der beweglichen Mittel gegenüber den ersten Mitteln repräsentieren und wobei die erste und die zweite
Gruppe binärer Auegangssignale zum Antreiben des Stichele des
Datenprojektors zur Verfügung stehen.
Die erfindungsgemäße Anordnung wandelt die mit der "'Hand hergestellte
Aufzeichnung in binär verschlüsselte Zeichen ua»
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durch v;elche die Augenblickswerte der Koordinaten der graphischen
Darstellung-repräsentiert werden. Die aus dem Auf-. Zeichnungssystem abgeleiteten Koordinaten stehen gleiehieitig
zur Verwendung in einem Digitalrechner zur Verfügung, während die binär verschlüsselten Koordinatenwerte den Servoeinrichtungen
zum Betätigen des Stichels aufgedrückt werden können.
Die erfindungcjeciäße Anordnung unfaßt vorzugsweise eine
Aufzeichnungstafel mit einer Katrix aus isolierten Leitern, ™
denen nacheinander Impulse zugeführt v/erden. Ein einen Bestandteil
des Schreibstiftes für das Aufsei chnungssystem bildender
Sticheläbertrager TuKLt das Vorhandensein der Impulse
in den dem übertrager asi nächsten benachbarten Leitern ab.
Die Impulse werden mit einem Bezu^szeitsignal verglichen, welches
die Koordinatenlage der Leiter repräsentiert, um ein binär
verschlüsseltes Ausgangssignal zu erzeugen, das ein Maß
für die Koordinaten des Schreibstiftes ist. Diese Aufgabe wird für beide Koordinatenachsen gelöst, so daß die Stellung des m
Schreibstiftes nahe der Grenzen der 'Aufzeichnunge-tfel eindeutig
festgelegt ist. Der in den Schreibstift tuitergebracbte
Übertrager ist so ausgebildet, dai? er für die Eingange impulsenergie
innerhalb eines außerordentlich kleinen Flächenstücke der Tafel empfindlich ist, um zu gewährleisten, daß die Koordinatenwerte
mit hoher Genauigkeit gemessen werden.
Der Schreibstift erfüllt daher doppelte Aufgabe, d.h. er
wirkt als die Impulse fühlender Übertrager sowie als gewähn-
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liehe Schreibfeder, mittels deren eine graphische Darstellung
auf einer durchscheinenden Auflage einer Aufzeichnungstafel hergestellt werden kann, so daß der Benutzer die Informationen
während der Schreibperiode ständig beobaditen kann. 'Bei der Schreibflüssigkeit für den Schreibstift kann es sich
jedoch auch um eine' nicht schmierende mit Hilfe eines Lösuijpmittels
zu löschende Flüssigkeit handeln, so daß die Schrift direkt auf die Oberfläche der Aufzeichnungstafel aufgebracht
und wieder entfernt werden kann. In das durchscheinende Zeichenpapier
kann ein Koordinatengitter eingraphiert werden, um
■ ' mit
die Aufgabe der Bedienungsperson eine Aufzeichnung/der Hand
herzustellen, zu erleichtern. Die aus Kunststoff hergestellte Schreibplatte kann mit ihre Ränder beleuchtenden Mitteln ver-,
sehen werden, damit sie auch bei schwacher Umgebüngabeleuchtung
benutzt werden kann.
er
Der Schreibstift ist vorzugsweise so ausgebildet, daß/die Impulse,
welche in der Leitermatrix der Schreibtafel erzeugt werden, ohne Rücksicht, auf die Winkelstellung des Schreibstiftes
gegenüber seiner Längsachse'aufnehmen kann. Sa die Iapulse
für die X-und die Y-Koordinaten der Leitermatrix nicht
gleichzeitig auftreten, braucht man in dem Schreibstift nur einen für Impulse emp»findlichen übertrager vorzusehen.
Weitere Einzelheiten undiVorteile der Erfindung ergeben sich
aus der folgende'n Figurenbeschreibung.
Fig. 1 ist eine schematische Darstellung der erfindungege-
* mäßen Anordnung zum Aufzeichnen von Datenj
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Pig. 2 zeigt perspektivisch in stark vergrößertem Maßstab einen
Teil der Anordnung nach Pig» Ij
fig. 3 iat ein Querschnitt durch die Anordnung nach Fig. 1 .
längs der Linie 14—14 j ·
Fig. 4 zeigt schematisch äen mit der Hand zu "betätigenden
Schreibstift der Datenaufzeichnungseinrichtung nach
Fig. 1;
Fig. 5 zeigt schematisch eine Ausbildungsform eines' im Zusammenhang
mit der erfindungsgeniäßen Anordnungfeu ver- . m
wendenden Digitalanalogumsetsers;
Fig. 6 und 7 zeigen zwei verschiedene Ausbildungsformen von
Digitalanalogumsetzern nach Fig· 5·
Im folgenden werden die Mittel zum Zuführen der Eingangssignale
zum Datenprojektor beschrieben. Gemalö der Erfindung wird
die in Fig. 1 gezeigte Ziffernschreibeinrichtung 300 verwendet,
um die binär verschlüsselten X- und Y-Koordinaten für die dem Datenprojektor zugeordneten Digital-Analog-Umsetzer zu liefern,
so daß der Schreibstichel 103 in der beechriebenen Weiee durch ^
die mit Gleichstrom betriebenen Drehvorrichtungen betätigt wirf
Das Ziffernschreibsystem 300 umfaßt eine Schreibplatte 301
mit einer ebenen Oberfläche, über die ein Schreibstift 302 mit der Hand geführt wird. Der Benutzer des Systems zeichnet die
Informationen in der üblichen Weise auf, so daß der Aufzeichnungsvorgang nachgeahmt und gleichzeitig an einert anderen Stell
wiedergegeben werden kann, wobei eine nicht bemerkbare zeit-
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Hohe Verzögerung eintritt} zu diesem Zweck dienen der Datenprojektor
und das Ziffernschreibsyatem nach Fig. 1.
Die denX- und Y-Werten bzw. den Waagerecht- und Senkrechtwerten
zugeordnete Aufzeichnungsplatte 301 besteht gemäß Pig.2
und 3 aus einem Geflecht 330 aus rechtwinkelig zueinander angeordneten
Drähten, die in eine Tafel 331 aus klarem Kunststoff eingebettet sind. Dieses Drahtgeflecht setzt sich aus zahlrei-φ
chen in gleichmäßigen Abständen verteilten Drähten 332 zusammen,
die sich parallel zur Kante 333 der Tafel 331 erstrecken, sowie
aus einem zweiten Satz von in gleichen Abständen verteilten Drähten 334, die mit den Drähten 332 verflochten und rechtwinkelig
dazu angeordnet sind. Jeder Draht 332 ist einem X-Wert
zugeordnet, während jeder Draht 334 einem X-Wert augeordnet ist, wobei diese Koordinatenwerte längs der zueinander rechtwinkligen
Kanten der Tafel gemessen werden. Die Drähte 332 und 334
sind ständig elektrisch gegeneinander isoliert. Die Tafel besteht aus einem Epoxykunststoff, und die Drähte bilden ein gewöhnliches
Geflecht.
Bei dem Ziffernschreibsystem 300 wird auf elektromagnetischem
Wege der Ort eines Impulses ermittelt, der eine bestimmte Y- oder X-Eingangsleitung passiert j zu diesem Zweck werden erstens
der Schreibplatte Impulse entnommen, zweitens wird dem Schreiber eine Aufzeichnung des vorher durchgeführten Schreib-Vorgangs
geliefert, und drittens wird die Nachfüftrbewegung des
Stichels im Projektor eingeleitet; diese Funktionen werden Nachstehend näher erläutert. Die von dem Schreibstift 302 auf-
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genommene elektromagnetische Energie wird durch hier nicht gezeigte, dem Schreibstift zugeordnete Übertragermittel umgtwandelt,
um eine Spannung zu erzeugen, welche die *om Sehidbstift
302 aufgenommene elektromagnetische Strahlung repräsentiert. Diese Spannung wird über eine leitung 306a einem Videoverstärker
304 zugeführt, dessen Ausgangssignal über eine Lei-.tung
304a zu einer Und-Sperre 301 mit zwei Eingängen gelangt. Das Ausgangssignal *vird ferner der der Y-Achse zugeordneten
Schaltung über eine leitung 3C4b zugeführt. Die hier nicht ge-
zeigte, dor Y-A.eh3e zugeordnete Z if ferns ehr eibschal tung ist ^
von gleicher Konstruktion wie der in Fig. 1 mit 350 bezeichnete Teil des Ziffernsehreibsystems 300, mittels deaeen die
binär verschlüsselten X-Werte in der nachfolgend beschriebenen
Weise abgeleitet werden. . ·
Die Zeitmarkenimpulsquelle 305 des Ziffernechreibsy«te*ö 300
liefert die Zeitmarkenimpulse für die zeitabhär^ige Steuerung
des Systems. Die Frequenz der Zeitmarkenimpulee ergibt eich bei
der bevorzugten Ausbildungsform aus der Annahme einer Schreib- M
geschwindigkeit von etwa 230 mm/se"c und einer Unterteilung d»r ^
Schreibplatte mit den Abmessungen von etwa 760 X 760 MB durch
ein Drahtgewebe nach Fig. 2, das 1000 waagrechte und 100Ö senkrechte
Drähte umfaßt. Im Hinblick auf diese Zahlenwertt beträgt
die höchste Geschwindigkeit des Schreibstiftes gegenflbtr
der Schreibplatte 300 Drähte je Sekunde, d.h. für jeden Draht
s/teht 1/300seczur Verfügung.
Um eine Stichelbewegung abzugreifen, die einem Drahtabetand.
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gleichwertig ist, wie es nachstehend beschrieben wird, wird
die gesamte Zahl der Drähte, d.h. 1000 Drähte in einer koordinatenrichtung,
in I/3OO see abgetastet. Hieraus ergibt eich eine
Impulsfrequfina von 300 000 Hz. Um die Unterscheidung der
X-Werte von den Y-Werten zu erleichtern, werden die zugehörigen Zeitmarkenimpul.se abwechselnd ausgenutzt, d.h. die Frequenz
der Zeitmarkeninpulse wird auf 600 000/sec verdoppelt. Der Ausgang der Quelle 305 für die Zeitmarkenimpulse ist mit
einer Wählstufe 306 für die abv/echselnd aufeinander folgenden Zeitmarkenimpulse verbunden; diese Stufe umfaßt eine Flip-Flop-Schal
tung mit zwei daran angeschlossenen Und-Sperren, mittels deren die X-Impulse von den X-Imptilsen getrennt werden.
Das X-Ausgangssignal der Impulswählstufe 306 wird einer Schaltmatrix
307 und gleichzeitig einer binären Zählstufe 308 für
10 Bits zugeführt. Die Zähletufe 308 erzeugt beim Eintreffen von Impulsen aus der Wählstufe 306 ein 10 binäre Bit* enthaltendes
Wort, das durch die der X-Achse zugeordnete Schaltmatrix 307 entschlüsselt wird, welche das von der Zählstufe 308 abgegebene,
10 binäre Bits enthaltene Wort entschlüsselt, so daß nur einem der 1000 Ausgänge 3Q7a ein Impuls zugeführt wirdj
dieser Impuls gelangt zn dem zugehörigen Draht 313a, welcher
mit dem ihm zugeordneten Draht 332 der Sehreibplatte 301 verbunden
ist, wie es aus Pig. 1 und 3 ersichtlich ist. Das X-AuSfpings
signal der Impuls wählstufe 306 wird der der X-Achse zugeordneten Sehaltaatrix 7 zugeführt, so daß den Ausgangs-
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—y—
leitungen 307a der Schaltmatrix ein Impuls nur dann zugeführt wird, wenn gleichzeitig ein Zählerergebnis in der 10 Bits zählenden
Stufe 308 und ein vom Impulswähler 306 abgegebener X-Impuls
vorhanden sind. Hierdurch wird das gleichzeitige Auftreten
eines Impulses in einer der X-Leitungen 332 und einer der Y-Ieitungen 334 verhindert. Eine Matrixschaltung dieser
Art ist auf Seite 56 bis 60 des Werks "Digital Computer Components and Circuits" von R.K. Richards (Van ITostrand, 1957)
beschrieben. Der in der betreffenden X-Ieitung 332 der Schreib-
platte erzeugte Impuls wird induktiv auf den Schreibstift 302
übertragen, der diesen Impuls nach einer Verstärkung durch den
Videoverstärker 304 der Und-Sperre 310 gleichzeitig mit einem Ausgangsimpuls der Impulswählstufe 306 zuführt. Die ühd-Sperre
31Ö hat zwei gemeinsame Ausgangsverbindungan, welche
eine erste Ausgangsklemme bzw. Leitung 310a umfassen, die jbu ,
einer binären Zählatufe 309 führt, mittels deren die Zählung verhindert wird, während eine zweite Ausgangsleitung 310b
mit Signalauagabesperren 311 verbunden ist, um das der X-AelMMM
zugeordnete binäre Zählergebnis aus der binären ZSltistufe 309 J...-.'- \
in einen Pufferspeicher 312 zu überführen. Da» an £en küM-r'^^/';'m
gangsklemmen 312a des Pufferspeichers 312 erscheinende Au·-*-^i?.
gangssignal in Form binärer Bits wird dann dem in Pig. 5 gezeigten Digital-Analog-Umsetzer zugeführt, dessen Ausgangs-
den Gleichstrommotor " ·
signal/für die waagrechte Verstellung des Stichels speist.
Die Drähte 332 und 334 der Schreibtafel 301 sind am einen
Ende mit den Waagrecht- oder X-Eingangsleitungen 313a und am
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-10- . ■ f
anderen Ende mit den Senkrecht- oder Y-Eingangsleitungen 5t3b
verbunden. Das andere Ende jedes Drahtes ist an einen BeIa- - J
stungswiderstand ange silos sen, dessen anderes Ende geerdet ist. ;
Jedem Draht wird nacheinander von der Impulsechaltmatrix aus
über die der X-Achse bzw. der Y-AdBe zugeordnete Schaltmatrix ein Impuls zugeführt. Die Widerstandswerte der hier nicht gezeigten
Belastungswiderstände sind so gewählt, daß eine Re-' flexion der hindurchgeschickten Impulse vemLeden wird.
Der durch einen bestimmten Draht geschickte Impuls erzeugt ein den Draht umgebendes Magnetfeld, das sich entsprechend dee
fließenden Strom aufbaut und wieder zusammenbricht* Der Kunst- j
stoff, aus dem die Tafel 331 besteht, hat eine hohe Permeabilität, da dem Epoxykunststoff pulverisierte Eisenverbindungen j
beigemischt sind. Die Verwendung eisenhaltiger Verbindungen \
bewirkt, daß das magnetische Induktionsfeld so geformt wird, \
daß es sich oberhalb der Sehreibfläche erstreckt, wobei der ;
Eadius des Magnetfeldes oberhalb der Tafel 331 klein und innerhalb
des Kunstatoffmaterials groß ist, so daß praktdsoh der
gesamte Abfall der elektromotorischen Kraft in der UageTaung ^
der magnetischen Kraftlinien unmittelbar oberhalb der Schreibtafsl
erfolgt. Die Drähte 332 und 334 haben eine hohe elektrische Leitfähigkeit und eine geringe Permeabilität, so daß
sie das Magnetfeld sich kreuzender Drähte nicht stören. Da außerdem die I-Drähte rechtwinklig zu den Y-Drähten verlaufen,
t.'itfc keine Wechselwirkung zwischen den zueinander rechtwinkligen
Magnetfeldern auf.
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In den Kunststoff der Schreibplatte kann ein Koordinatengitter,
eingraviert sein, da3 durch ein durchscheinendes .oder
durchsichtiges Papier hindurch zu erkennen ist» Di· ge&rte
Tafel kann dann von den Rändern aus beleuchtet werden, so
daß sie auch bei shwacher Umgebungsbeleuchtung benutzbar ist.
Damit die durch die Drähte 332 und 334 erzeugten Impulse nachgewiesen
werden können, sind gemäß Pig. 4 in den Schreibstift 302 zwei kleine Wicklungen 360 und 361 rechtwinklig einander
eingebaut. Diese Wicklungen sind so geschaltet» daß sie die elektromotorische Kraft summieren, welche durch die wirksame
Komponente eines variierenden Magnetfeldes über die eine oder andere Wicklung oder beide Wicklungen zur Wirkung komat. De
zwischen den Wicklungen 360 und 361 eine Phasenverschiebung von 90° besteht, sind die Wicklungen unempfindlich für die
Richtung des Magnetfeldes, so daß die Winkelstellung des Stiftes 302 bezogen auf seine eigene Längsachse ohne Einfluß auf
die yähigkeit des Stiftes 302 bleibt, den betreffenden Impule
aufzunehmen.
■;■■-.. r
Wenn die Wicklungen in die Höhe des Kreuzungspunktee sw«i*iv ; ;*
Drähte der Schreibplatte gebracht werden, wird in den Wioklungen
immer dann eine elektromotorische Kraft erzeugt, wtnn ein Impils einen bestimmten Draht durchläuft. Hierbei werden
awei Impulse gefühlt, von denen der eine den X-Wert und 4*r
andere den Y-Wert darstellt. Die Abstände zwischen den Ia-
# ■■■-*.
pulsen betragen mindestens einen ^eitmarkenimpuls und" höclistens
2000 Zeitmarkeninipulse. .
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BAD
ψ „
In Pig. 1 ist der Schreibstift 302 schematisch dargestellt!
gemäß Pig. 4 umfaßt der Schreibstift einen äußeren zylindrischen Halter mit einer öffnung 362a am unteren Ende. In dem
Zylinder 36? ist ein zweites zylindrisches Bauteil 363 so an-'geordnet,
daß sein unteres Ende 366 au3 der öffnung 362a des" zylindrischen Halters 362 herausragt. Dae zylindrische Bauteil
363 ist innerhalb des zylindrischen Halters 362 durch
Federmittel 368 vorgespannt, durch die das innere zylindrische Bauteil 363 senkrecht nach unten gedrückt wird. Ein Mikroschalter
367 ist zwischen der Innenfläche 369 des zylindrischen
Halters 362 und der Außenfläche 370 des inneren zylindrischen Bauteils 363 angeordnet. In dem zylindrischen Bauteil 363 befindet
sich ein Behälter 364 für die Schreibfltissigkeit| dieser
Behälter ist mit den unteren Ende 366 des inneren Zylinders durch ein Rohr 365 verbunden. Unmittelbar oberhalb des
Endes 366 sind die beiden Wicklungen 36Ο und 361 angeordnet,
zwischen denen ein Phasenabstand von 90° vorhanden ist, so daß infolge des variierenden Magnetfeldes eine elektromotorische
Kraft erzeugt wird, die durch die Winkellage des.Schreib-Stiftes
302 bezogen auf seine eigene Längsachse 371 nicht beeinflußt wird. Die äußersten.Klemmen der Wicklungen 360 und
361 sind durch Leitungen 36Oa und 361a mit dem in Pig. 1 gezeigten
Videoverstärker 304 verbunden. Die von dem Mikroechalter
367 ausgehenden Leitungen 37? und 373 sind an hier nicht
gezeigte Energiezuführungsmittel angeschlossen, damit der Betrieb
des Protektors eingeleitet und gleichzeitig elnp hier
nicht gezeigte Anzeigelampe auf der Schreibplatte 301. nach Pig. 1 eingeschaltet werden kann. Die Verwendung einet Anzei-
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■■■».. - ·
gelampe ist vorteilhaft, denn sie zeigt den Beginn des Schreibvorgangs
an und gibt ein .annäherndes Maß für den Mindeetwtrt
des Schreibdrucks.
Der Schreibstift 302 arbeitet wie folgt: Wenn die Spitze 366 des Stiftes in Berührung mit der Schreibfläche gebracht
wird, wird der innere Zylinder 363 gegenüber dem äußeren Zy- ' linder 362 entgegen" der Kraft der Feder 368 nach oben bewegt,
so daß die hier nicht gezeigten Kontakte des Mikrosehaltera 367.
geschlossen werden, um den Schreibvprgang einzuleiten. Die
durch die Drähte 332 und 334 der Matrix nach Pig. 2 erzeugten
Magnetfelder werden von den Wicklungen 360 und 361 aufgenom
men, die eine elektromotorische Kraft erzeugen und sie über die Leitungen 36Oa und 361a dem Videoverstärker 304 zuführen.
In Verbindung mit dem Schreibstift arbeiten die Mittel zum
Erzeugen der der X-Achse bzw. der waagreehten Achse zugeordneten Impulse wie folgt:
Die Quelle 305 für die Zeitmarkenimpulse arbeitet mit einer Frequenz von 600 IEz, so daß jeder'Impuls ein» Länge tos. 0,8 ζ
10" see hat. Bei der hier beschriebenen AusbL ldungsfor» btträgt
die Anstiegdauer der Impulse 10# der Impulsbreite, ao
daß sich eine Videobandbreite in der Größenordnung von 4 MHz
ergibt. Am Ausgang 305a der Zeitmarkenimpulsquelle 305 stehen
somit Zeitinarkenimpulse mit einer Frequenz von 600 kHz zur
Verfügung; diese Impulse werden der Impulswählstufe 306 zugeführt,
durch welche jeweils ein erater Impuls dem X-Außgang
* und jeder swtiifce Impuls dem Y-A.usgang zugeführt wird. Der X-
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Iikpulsausgang 30.6a ist an die erste Stufe der ZahleinriohtuHg
308 für 10 binäre Bits und außerdem an die der X-Achse züge«
ordnete Schaltmatrix 307 angeschlossen. Die Auagangasignale
"der Zählstufe 308 für 10 binäre Bits dienen als Eingangeeignale
für die Schaltmatrix 307, 30 daß in jedem Augenblick nur
einer der 1000 Ausgangsdrähte 307a abgefühlt wird. Die Ausgangsdrähte 307a sind mit den zugehörigen Eingangsdrähten 313a
verbunden, die ihrerseits an die X-Matrixdrähte 332 der-Schreibplatte
301 angeschlossen sind. Der Schreibstift 302 erzeugt eine Spur T, wobei in den Wicklungen.360 und 361 eine elektromotorische
Kraft erzeugt wird, welche auf das H-FeId zurückzuführen ist, das z.B. durch den X-Draht 332' erzeugt wirdJ d*
bei der "bevorzugten Ausbildungsform die Abmessungen der Schreibplatte
301 etwa 760 χ 760mm betragen, und da 1000 I-Drähte vorhanden
sind, ist ein Auflösungsvermögen von etwa 0,75mm gegeben. Da die Stärke des Magnetfeldes in umgekehrten Verhältnis
mit dem Quadrat des Abstandes von dem Draht variiert, geht die Feldstärke auf beiden Seiten jedes Drahtes, z.B. des Drahtes
332' in Fig. 1 rasch zurück. Dieses Abfallen der magnetischen
feldstärke wird weiter durch die Form dea Felde© eelbet ■/;
verstärkt, so daß die zueinander rechtwinkligen Wicklungen und 361 (Fig. 4) das Magnetfeld desjenigen X-Drahtes aufnehmen,
welcher ihnen am nächsten benachbart ist. Im gleichen Zeitpunkt wird dae in der Ausgangsleitung 306a erscheinende Sign*l
des Impulswählers 306 der der X-Achse zugeordneten binären
Zähleinrichtung 309 zugeführt, die ein binär verschlüsselte*. Zählergebnis erzeugt, wobei die Zählung, im Zeitpunkt· 0 be-
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-15- .
ginnt, d.h. wenn die X-Drähte 332 vom linken Rand der Schreibplatte
301 aus abgetastet werden, und wobei sich das Zählergebnis
um 1 erhöht, wenn die Abtastung der X-Drähte «um rechten
Hand der Platte 301 fortschreitet. Es sei bemerkt, 'daß am Ende des Zählvorgangs, d.h. beim Erreichen des dezimalen Zählergeb^nisses
TOGO binäre Zähleinrichtung· für die X-Achse automatisch auf 0 zurückgestellt wird, um eineneue Zählung zu beginnen.
Somit steht die zeitliche lage der dem Impul ihler
entnommenen Impulse, d.h. das Zählergebnis für die abgelaufene Λ
Zeit, welches in der binären Zähleinrichtung 309 für die X-Achse gespeichert wird, in einer direkten Beziehung zur X-Stellung
der Schreibplatte 301. Der gemäß Fig. 4 in den Geberwicklungen
360 und 361 des Schreibstiftes 302 erzeugte Ausgangsimpuls
wird über die Leitung 36Oa dem Videoverstärker 304 zugeführt.
Der Videovex^itäker hat einen Vevstärkungsgrad von annähernd 20, und er bewirkt eine erhebliche Verminderung der
Störsignale, die vom Verbindungskabel zwischen dem Schreibstift
und dem Eingang des Verstärkers 304 aufgenommen werden. Das verstärkte Ausgangssignal wird über eine leitung 304a in "
Form eines Impulses der Und-Sperre 310 zugeführt. Dieser Ausgangsimpuls
des Videoverstärkers 304 tritt gleichzeitig mit dem X-Impuls der X-Ausgangsleitung 306a des Impulswählers 306
auf, so daß der Impuls die Und-Sperre 310 passieren kann. Von
dieser Und-Sperre aus gelangt der Inpils über eine'leitung 310a
zur Zähleinrichtung 309 für die X-Achse, um den Zählvorgang der Einrichtung 309 kurzzeitig zu unterbrechen. Der der lind-Sperre
310 entnommene Impuls wird außerdem über eine leitung
*310b Signallesesperren 311 zugeführt, die es ermöglichen, die -
109884/U36
■ WT* 172
Ausgangssignale aller Stufen der binären Zähleinrichtung 309
in einen Pufferspeicher 312 zu überführen, der dann dae bi~!
när verschlüsselte Dezimalwort dem Digital-Analog-Umsetzer des Datenprojektors 10 über Pufferausgangsmittel 312a.zuführt.
Da die Zähleinrichtung zehn binäre Bits verarbeitet, kann ein Zählergebnis von 1024 erreicht werden. Jödoch werden in der
X-IIidofcng und in der Y-Richtung jeweils nur 1000 DÄte verwendet,
so daß man die übrigen Zählergebnisse zum Zurückstellen usw* benutzen kann.
Um eine binär verschlüsselte dezimale Wiedergabe der Y-Werte
zu gewinnen, ist es, wie schon erwähnt, erforderlich, den in Fig. 1 von einer gestrichelten linie 350 umgebenen Teil dee
Schreibsystems doppelt vorzusehen und das zweite dieser Aggregate mit dem Schreibstift 302 und dem Impulswähler 306 zu verbinden,
wie es in Fig. 1 durch die Ausgangsleitungen 304b und 306b angedeutet ist.. Der in einem Draht der X-Matrix auftretende
Impuls, z.B. der Impuls in dem X-Draht 332' nach Fig.. 1, wird nicht mit einem Y-Impuls verwechselt, der durch einen,Y-der
Matrix erzeugt wird, denn es muß eine zeitliche, etimmung mit der durch den Schreibstift 3Q2 erzeugte»'·
motorischen Kraft und dem X*- Ausgangs signal des Impulswähler i "
306, das in der Ausgangsleitung 306a erscheint, bestehen,- Au?·*
ßerdem ist der übertrager des Schreibstiftes, der .geilE8 Jig»4
die X-Wicklungen 360 und 361 umfaßt, so ausgebildet., daß tr
für- die Binsangfs impuls energie nur innerhalb einer sehr kiel·*
nen Fläche der Schreibplatte empfindlich ist, wobei, dlne.e.
Fläche in der Größenordnung dea halben Abstaades zwischen
10986WU36
nachbarten Drähten liegt, so daß eine Auflösung ersielt wir4p.
die dem Abstand zwischen zwei benachbarten Drähten entspricht1»/ '.>■
Der Schreibstift 302 erzeugt nicht nur die binär verschlüeAel- ■
te Wiedergabe der X-Werte und der Y-HTerte, sondern er erzeugt
auch die Spur T entweder auf der Oberseite der Schreibplatte 301 oder auf einem dünnen Papierblatt, das auf die Schreibplatte
gelegt werden kann. Damit direkt auf der Schreibplatte
301 geschrieben werden kann, wählt nan eine Schreibflüssigkeit, ^
die nicht schmiert und sich mit Hilfe, eines Lösungsmittels wieder
entfernen läßtj die Schreibflüssigkeit muß sich leicht auf
die Schreibplatte aufbringen und wieder entfernen lassen. In die Oberseite der Schreibplatte aus Kunststoff kann ein Koordinatengitter
eingraviert sein, das auch nach dem Auflegen eines durchscheinenden oder durchsichtigen Papiers sichtbar bleibt,
um der Bedienungsperson das Beschreiben der Platte 301 zu erleichtern.
Die in Figur 5, 6 und 7 gezeigte Digital-Analog-Umsetzer- ,.
schaltung dient dazu, die digitalen Ausgangssignale des Rechengeräts
in dazu proportionale analoge Signale zu verwandeln, mittels deren die Gleichstrom-Servomotoren, entsprechend den
Y- und X-Koordinaten verstellt werden, welche die Stellung dee
Schreibaticheis 103 bestimmen. Dem noch zu beschreibenden Ziffernschreiber
nach Fig. 1 werden die digitalen Informationen in Form paralleler binärer Wörter zu je zehn Bite entnommen,
die auf eine noch zu erläuternde Weise in Abständen von 1 Milli-
-"-.unde zur Verfügung stehen.
109884/U36
-13-'* BAD ORIGINAL
Fig. 5 veranschaulicht das Verfahren zum Umwandeln digitaler
Informationen in analoge Spannungen. Man kann die gezeigte •Schaltung wie folgt analysieren: Die Stärke des Stroms I, der
Ton der mit H bezeichneten Bezugsklemme zur Erdungsklemme 281
der Digital-Analog-Um3etzerschaltung 280 fließt, ist gleich
EBez Ra + Rgj hierin ist RA der Widerstand zwischen der Klemme
282, an der die Bezugsspannung E erscheint, und der Ausgangsklemme
28?, und R-p ist der- Widerstand zwischen der Ausgangsklemme
283 und der Erdungskiemme 281. Dieser Strom läßt sich
wie folgt darstellen:
G 0
GA 0B
Hierin sind G^ und Gß Leitfähigkeitswerte rait G^ = 1/R^ und Gg
1/Rb usw.
Die Ausgangs spannung E ist gleich IR^. Hierin ist R3 = I/G3·
Wenn I aus der obigen Gleichung eingesetzt wird, folgt, daß
-1O Bezug *—Τ-7Γ-. Hieraus ergibt sich, daß
bA ^B
GÄ + GB = 1/RB + 1/R0 + 1R1 + 1/Rg + ... 1/Rn
Inders ausgedrückt ist G^ + Gg gleich d§m Gesamtwert der leitfähigkeit
G qller Widerstände R in der Schaltung 280, und zwar
ohne Rücksicht auf die zu verschlüsselnden binären Bits.
Die stabilen Schalter SQ bis Sn arbeiten derart, daß ein einem
Schalter zugeführtes Eingangssignal in Form einer binären
1 bewirkt, daß das Ausgangssignal des stabilen Schaltere gleloh
EBez ist. Die binären Eingangssignale werden den Eingangslei-
.109884/1436
BAD ORIGINAL
.,β- 177*172
tungen zugeführt, die in Fig. 5 mit AQ bis A1 bezeichnet -.i ■£.
sind. Das ITichtvorhandensein einer binären 1, d.h. das Tor- '
handensein einer binären 0, bewirkt, daß das Ausgangs signal . -der betreffenden stabilen Schalter SQ bis S-1 auf das Erdpo- V
tential festgelegt ist. Die Widerstände RQ bis R1 haben ti- '
derstandswerte, die dem Gewicht der binären Bitstellung proportional
sind, welche sie repräsentieren und dem zugehörigen Schalter entsprechen, so daß ein Ausgangssignal erzeugt wird,
das· eine analoge Spannung ist, welche au dem binär verschlüsselten
Dezimalziffer-Eingangssignal proportional ist.
Tie stabilen Schalter S bis S1 weiien verwendet, da die
Digitalumsetzung mit einer Geschwindigkeit von 1 Millisekunde
erfolgt und die erforderliche Beruhigungszeit gleich 1/1OO
einer Millisekunde ist. Die Schalter S bis S « sind so ausgebildet,
daß sie im binären 1-Zustand oder im binären 0-Zustand den gleichen Widerstand haben. Beim binären 1-Zustand
wird an R1 die volle BezugsSpannung S angelegt. Beim binären
Q-Zustand wird R1 geerdet. Die höchsten Forderungen werden ia
dieser Beziehung bei den binären Bits der höcheten drößenord-·
nung gestellt, wo Abweichungen vom idealen Verhalten Atr Schalter
den größten Fehler bezüglich des Ausgangssignals hervorrufen.
Es hat sich gezeigt, daß die erforderliche Genauigkeit bezüglich des Arbeitens der Schalter bei einem 0.1-System erzielt
wird, wenn man mehrere Transistoren umfassende Sperren-Schaltungen
verwendet.
-20-109884/1436
BAD ORIGINAL
.20- 17741*77
Ein weiteres Problem, das sich bei der Anordnung nach Pig. 5
ergityt, ist in Pig. 6 dargestellt. Da die Wideretände H1 bis
R1Q im umgekehrten Verhältnis zum Bitgewicht "gewogen" sind,
ist das Verhältnis R1A10 = 29/i = 512. Bei diesem Bereich
der Widerstandswerte ergeben sich erhebliche Schaltechwierigkeiten,
denn die Widerstandslast für die Bezugsspannung variiert
entsprechend dem binären Eingangssignal, das gemäß Fig. 5 den
Klemmen A0 bis A1 zugeführt wird. Diese Schwierigkeiten verringern
sich, wenn man das in Fig. 7 gezeigte gleichwertige Widerstandsnetzwerk verwendet, bei dem Widerstände Ra und Rb
vorgesehen sind, um das Ausgangssignal zu dämpfen und so die
Schaltschv/ierigkeiten zu verringern.
109884/U36 bad original
Claims (1)
1. Anordnung zur Erzeugung von elektrischen Analogsignalen, die die X und Y Koordinaten einea vo-n Hand geführten Taststifts
auf eine Unterlage repräsentieren.insbesondere zur
Verwendung bei einem Datenprojektor mit einem Stichel,
mittels dessen ein undurchsichtiges Diapositiv in Abhängigkeit von einem Spannungssignal geritzt werden kann, wobei
die Richtung der Stiahelbewegung durch die Polarität
des Spannung signals und die durch den Stichel zurückgelegte
Strecke durch die Größe des Spannungssignals bestimmt
wird, gekennzeichnet durch erste
Mittel (301, 330, 331, 332, 334) zum Erzeugen eines ersten und eines zweiten Magnetfeldes,in der Ebene diefler ersten
Mittel bewegbare zweite Mittel (302) zum Erzeugen einer ersten und einer zweiten Spannung, die 'dem ersten bzw. dem
zweiten Magnetfeld proportional sind, was auf die induktive Kopplung dazwischen zurückzuführen ist, aowie dritte Mittel.
(305, 306, 307, 308) zum Erzeugen einer ersten und einer zweiten
Gruppe von binären Signalen, die in ,einer proportionalen
Beeiehung au Äem ersten und aweiten Spannungateignal
stehen, wobei die erste und zweite Gruppe binäre*
'1.09804/143$
Signale die Stellung der beweglichen Mittel (302) gegenüber
den ersten Mitteln (301, 330 bis 334) repräsentieren
und wobei die erste und die zweite Gruppe binärer Ausgangssignale zum Antreiben des Stichels des Dätenprojektors
aur Verfügung stehen.
2. Anordnung nach. Anspruch 1, gekennzeichnet
durch an die dritten Mittel- angeschlossene Analogdigitalumsetzer (2SO), durch welche die erste und die zweite Gruppe
binärer Signale in ·. erste und zweite anäoge Spannungen
verwandelt werden.
3. Anordung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch g e k e η η zeichnet , daß die erste und die zweite Gruppe
binärer Ausgangssignale zum Antreiben des Stichels (103)
des Datenprojektors zur Verfügung stehen, wobei die ersten
eine Mittel eine ■ Schreibplatte (301) umfassen, in die/Matrix
(330) eingebettet ist, welche sich aus einem ersten Satz (332) von den Abständen verteilten parallelen Leitern zu-
sammensetzt, die sich rechtwinkelig zu den Leitern eines
zweiten Satzes(334) von Leitern erstrecken.
4. Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis
3, dadurch gekennzeichnet , daß die Leiter des ersten und des zweiten Satzes (332, 334) nach Art
eines Korbgeflechtes miteinander verflochten sind.
109884/U36
BAD ORfGINAL
'
—
5. Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4»
gekennzeichnet durch Oszillatormittel (305)
sowie Schaltmittel (306, 307), die mit den Oszillatormitteln verbunden sind und dazu dienen, den Leitern des
ersten Satzea (332) nacheinander wahlweise Impulse zuzuführen.
6. Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 i)is 5,
gekennzeichnet durch an den Oszillator (305)
angeschlossene erste binäre Zählmittel (308) zum Erzeugen eines zweiten binären Signals an deren Ausgang, da« die
Zahl der von dem Ausgang des Oszillators (305) aus empfangenen Impulse repräsentiert, wobei der Ausgang der ersten binären
Zählmittel an die Schaltmatrix (330) angeschlossen ist.
7· Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6,
an g.ek e η η ζ e i c h η et durch/die Oszillatormittel
■
(305) angeschlossene zweite binäre Zählmittel (309) zum ^
Erzeugen eines an ihrem Ausgang erscheinenden dritten binären Ausgingssignals, das die Zahl der Impulse repräsentiert,
die von Speichermitteln am Ausgang des Oszillat) rs
aus zugeführt werden, wobei die zweiten binären Zählmittel geeignet sind, die Zufuhr dee dritten binären Signals zn
den Speichermitteln (312) in Abhängigkeit von gleichzxfeitigern
Auftreten der ersten Spannung und der Ausgangs^impulae
des Oszillators (305) den. Eingangsklemmen der zweiten binären Zählmittel (308) zu steuern.
109884/1436
■'■'■■■'■ BAD ORIGINAL
. .It ·.·■'■ 4-
8. Xnordnung nach, einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet , daß die zweiten binären Zählmittel (308) eine Koinzidenzsperre (310) zum
» ■
Aufnehmen der ersten Spannung und des Oszillatorausgpgssignals
umfassen, wobei die Koinzidenzsparre geeignet ist»
ein Steuersignal zu erzeugen, damit das Ausgangssignal der binären Zählmittel (308) beim gleichzeitigen Auftreten der
ersten Spannung und der Oszillatorausgangsimpulse den Speiübermitteln (312) zugeführt wird.
9· Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3,
gekennzei chnet durch zwischen den zweiten binären Zählmitteln (308) und den Speichermitteln (312)
angeschlossene Sperrenschaltungsmittel (311) zum Zuführen
des Ausgangssignals der zweiten binären Zählmittel (308) zum Ausgang der Speichermittel (312) in Abhängigkeit vom
Steuersignal der Koinzidenzsperre (310).
10. Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9» gekennzeichnet durch Verstärkermittel (3Of)'-zum
Verstärken der durch die zweiten beweglichen Mittel " (302) erzeugten ersten unä zweiten Spannung.
11. Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 Ijie 10, '
gekennze i chne t durch an die Oszillatormittel
(30$) angeschlossene zweite Schaltmittel (entsprechend 307)»
duröh welche den leitern des «weiten Satzes ('334') wahl*· "'
weise nacheinander Impulse zugeführt werden«
109884/U36
BAD ORIGINAL
12. Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11,
gekennzeichnet durch an die Oszillatorait**!.·;
(305) angeschlossene dritte binäre Zählraittel (entsprechend'
308) zum Erzeugen eines zweiten "binären Ausgangssignals, das die Zahl der vom Oszillatoraus^ing aus empfangenen Impulse
repräsentiert, wobei die Ausgangsklemme der dritten binären
Zählmittel mit der Schaltmatrix (330) verbunden ist.
13. Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 12t
ge k e η η ζ e. i c h η e t durch an die Oszillatormittel
angeschlossene vierte binäre Zählmittel (entsprechend 309)
zum Erzeugen eines vierten binären Ausgangssignals, das die Zahl der von den Speichermitteln am Oszillatorausgang aus
empfangenen Impulse repräsentiert, wobei die vierten binären Zählaittel geeignet sind, das "vierte binäre. Signal
den Speichermitteln (entsprechend 312) in Abhängigkeit vom
gleichzeitigen Auftreten der zweiten Spannung und des Oszillatorausgangsimpulses
an den Eingangsklemmen der vierten binären Zählmittel (entsprechend 309) zuzuführen.
14. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß die zweiten Mittel einen
mit der : Hand zu betätigenden Stift (302) umfassen, ferner »
in dem Stift untergebrachte Induktionsmittel (360, 361)
zum !Erzeugen der ersten und der zweiten Spannung in Abhängigkeit
von dem ersten bzw. dem zweiten Magnetfeld.
109884/U3S -fi-
BAD ORIGINAL
15·. Anordnung nach einem oder mehreren der vorhergehenden ·■'·.'■ i
Ansprüche, gekennzeichnet durch ein in i dem Stift (302) untergebrachtes Strömungemittel zua
gen einer sichtbaren Spur(F)der Stiftbewegung gleichzeitig
mit der Erzeugung der die erste und die zweite Spannung repräsentierenden binären Ausgangssignale»
16. Anordnung nach einem oder mehreren der vorhergehenden P Ansprüche, gekennzeichnet durch Schaltmittel
(367) und Vorspannmittel (368), um die Schaltmittel (367) in Richtung auf eine geöffnete Stellung vorzuspannen,
wobei auch diese Mittel in dem Stift (302) untergebracht sind, wobei der Stift geeignet ist, die Schaltmittel entgegen
der Vorspannkraft zu betätigen, wenn der Stift eine Spur (ϊ) erzeugt,oine Energiequelle, wobei die Schaltmittel
geeignet sind, die Energiequelle an den Datenprojektor anzuschließen, wenn der Stift zur Anlage an der Schreibplatte
(301) gebracht wird.
17· Anordnung naoh einem oder mehreren der vorhergehenden
1 ' f
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet » 6kB sämtliche leiter (332, 334) gegeneinander elelctriech iio- .
liert sind. -:, . ,.
18. Anordnung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß die
, Schreibplatte (301) aus einem Kunststoff besteht, der mit
ν einer pulverisierten eisenhaltigen Verbindung kombiniert
,,, 109884/U36
' ' v BAD ORIGINAL
1.77Λ172
ist,·· um die Porm der Magnetfelder zu ändern, die in der
Umgebung der Leiter (332, 334) des ersten und des zweiten Satftes erzeugt werden.
10988A/U36
it
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