DE1773975C - Uhrgehäuse mit zwei konzentrischen, verdrehbaren Skalenringen - Google Patents
Uhrgehäuse mit zwei konzentrischen, verdrehbaren SkalenringenInfo
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- DE1773975C DE1773975C DE1773975C DE 1773975 C DE1773975 C DE 1773975C DE 1773975 C DE1773975 C DE 1773975C
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- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 claims 1
- 239000011521 glass Substances 0.000 description 2
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
Description
Die Erfindung betrifft ein Yjhrgehäuse mit zwei
konzentrischen, verdrehbaren Skalenringen, von denen der eine am Außenumfang des Gehäuses angeordnet
ist, während der andere innerhalb des Gehäuses um das Zifferblatt angeordnet ist und über
eine besondere Stellwelle verstellt werden kann.
Derartige Uhrgehäuse mit zwei konzentrischen, verdrehbaren Skalenringen sind bekannt, wobei diese
Ringe unabhängig voneinander entweder unmittelbar von Hand verstellt werden können, wenn sie beide
außerhalb des Gehäuses angeordnet sind, oder mit tels einer Krone, wenn sie innerhalb des Gehäuses
angeordnet sind.
Solche Uhren mit verdrehbaren Skalenringen sind für die verschiedensten Anwendungszwecke vorgesehen.
Reispielsweise tragen die Uhren für Taucher auf diesen Ringen Angaben über den Wasserdruck.
Ferner können gewöhnliche Gebrauchsuhren mit verdrehbaren Skalenringen ausgestattet sein,
welche mit Zeitangaben für bestimmte Zeitzonen der Erde oder mit Monatstagen und Tagesstunden zur
Einstellung eines festgelegten Termins versehen sind. Stoppuhren oder andere derartige Zeitmeßgeräte
können mit Skalenringen ausgerüstet sein, welche Stunden- und Minutenmarken tragen. Bei Geschwindigkeitsmessern
tragen die verstellbaren Ringe eine logarithmii~he Skala nach Kilometern pro Stunde.
Gemäß der Erfindung ist nun ein Uhrgehäuse mit zwei konzentrischen, verdrehbaren Skalenringen vorgesehen,
wobei eine Vcrstel' ing der Skalenringe abhängig voneinander erfolgt, d. h. daß bei der Verdrehung
des einen Ringes eine Verdrehung des anderen Ringes in einem bestimmten Verhältnis erfolgt,
indem beispielsweise der Innenring von dem Außenring verdrehbar ist.
Ein solches Uhrgehäuse der eingangs erwähnten Art, wobei der innere, um das Zifferblatt angeordnete
Skalenring über eine besondere Stellweile verstellt werden kann, ist hierzu erfindungsgemäß dadurch
gekennzeichnet, daß die Stellwelle sowohl mit dem äußeren, als auch mit dem inneren Skalenring
derart im Eingriff steht, daß beim Verdrehen des äußeren Skalenringes der innere mit verdreht wird.
Hierzu können beide Ringe auf ihrer Unterseite mit je einer Zahnung versehen sein, die mit drehfest
untereinander verbundenen Ritzeln im Eingriff stehen.
Bei einer besonderen Ausführungsform der Erfindung kann der Außenring über eine Krone verstellbar
sein, die gegebenenfalls drehfest mit der Verbindungswelle der beiden erwähnten Ritzel verbunden
ist.
Diese Verbindungswelle der Ritzel ist zweckmäßigerweise
in einer Hülse gelagert, die ihrerseits zusammen mit den beiden Ritzeln in einer radialen
Bohrung in dem Gehäusemittelteil sitzen kann. Diese Zahn-Ritzel-Verbindung kann in der Weise ausgebildet sein, daß die beiden Skaltnringe eine unterschiedliche Drehgeschwindigkeit haben, wie es für bestimmte Anwendungszwecke erforderlich werden
kann.
Diese beiden Skalenringc sind in üblicher Weise
auf ihrer Oberseite mit voneinander abhängigen oder unabhängigen Zahlen oder Zeichen versehen.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausfiihrungsform eines erfindungsgemäßen Uhrengehäuses
in einem Teilschnitt dargestellt.
telteil-Glasreif 1 mit einer Auflage für das Uhrglas 2, welches von einem Spannring 3 gehalten wird, sowie
aus zwei konzentrischen Skalenringen 4 und 5, die außerhalb und innerhalb des Uhrglases 2 angeordnet
sind.
Der äußere Skalcnring4 sitzt in ^iner Ringnut 6
des Mittelteils und wird hier von einer Ringfeder? gehalten. Dieser äußere Skalenring 4 ist mit einem
Ringflansch 8 ausgestattet, mit dessen Unterseite er auf dem Gehäusemittelteil aufliegt und dessen Oberseite
9 Zahlen oder Zeichen trägt. Radial nach außen vorstehende Vorsprünge 10 erleichtern die Betätigung
dieses Ringes von Hand. Auf der Unterseite dieses Ringes ist eine Zahnung 11 vorgesehen, welche
mit einem Ritzel 12 im Eingriff steht
Der innere Skalenring 5 ist zwischen dem Spannring 3 und einer Auflage 13 des Gehäusemittelteiles
angeordnet. Seine Unterseite trägt ebenfalls eine Zähnung 14, die ihrerseits mit einem zweiten Ritzel
15 im Eingriff steht.
Diese beiden Ritzel 12 und 15 sind in einer radialen Bohrung des Gehäusemittelteils gelagert. Die
diese beiden Ritzel 12 und 15 verbindende Welle besteht aus zwei Teilen 16 und 17, von denen der
äußere Teil mit einer Ringnut versehen ist, in welcher eine Ringdichtung 18 sitzt Diese Ringdichtung
18 liegt außen an der Innenfläche einer Hülse 19 an.
Diese Hülse 19 weist zwei verschiedene Durchmesser mit einer dazwischenliegenden Kante 20 auf,
die ebenfalls an der Dichtung 18 liegt. Auf ihrem Außenumfang ist diese Hülse 19 ebenfalls mit einer
Ringnut versehen, innerhalb welcher eine zweite Ringdichtung 21 sitzt, die ihrerseits zn der Innenfläche
der Radialbohrung des Gehäusemittelteils anliegt.
Die ganze Anordnung der beiden Ritzel 12 und 15 und der Hülse 19 wird in der Radialbohrung des Gehäusemittelteiles
mittels eines Stopfens 22 gehalten.
Wie bereits erwähnt, kann der äußere Skalenring 4 auch indirekt betätigt werden, und zwar mittels einer
Krone, deren Welle drehfest mit der Verbindungswelle der beiden Ritzel verbunden ist.
Durch die Verwendung von Ritzeln verschiedener Größe ist es möglich, bei Betätigung des äußeren
Skalenringes 4 eine unterschiedliche Drehgeschwindigkeit des inneren Skalenringes 5 zu erzielen.
Falls es zweckmäßig erscheint, kann die Übertragung der Drehbewegung von dem einen Ring auf
den andern auch durch einfache Reibung erfolgen, wobei dann auf die Verwendung von ineinandergreifenden
Zahnungen verzichtet werden kann.
Claims (7)
1. Uhrgehäuse mit zwei konzentrischen, verdrehbaren Skalenringen, von denen der eine am
Außenumfang des Gehäuses angeordnet ist, während der andere innerhalb des Gehäuses um das
Zifferblatt angeordnet ist und über eine besondere Stellwelle verstellt werden kann, dadurch
gekennzeichnet, daß die Stellwelle(16,17) sowohl mit dem äußeren als auch mit dem inneren Skalenring (5) derart im Eingriff steht, daß
beim Verdrehen des äußeren Skalenringes (4) der innere mit verdreht wird.
2. Uhrgehäuse nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch je eine Zähnung (11,14) auf der Unterseite jedes Ringes (4,5), die mit drehfest unter-
einander verbundenen Ritzeln (12,15) im Eingriff
stehen.
3. Uhrgehäuse nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen über eine Krone verstellbaren
Außenring (4).
4. Uhrgehäuse nach Anspruch 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine drehfesi mit der Verbindungswelle
(16,17) der Ritzel (12,15) verbundene Krone.
5. Uhrgehäuse nach Anspruch I und 2, ge- ίο
kennzeichnet durch die Lagerung der Verbindungswelle (16,17) der Ritzel (12,15) in einer
Hülse (19),
6. Uhrgehäuse nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine unterschiedliche Drehgeschwindigkeit
der beiden Skalenringe (4,5).
7. Uhrgehäuse nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch voneinander abhängige oder unabhängige
Zahlen oder Zeichen auf der Oberseite der beiden Skalenringe (4, S).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Family
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