DE1773560U - Tisch fuer mikrotome. - Google Patents
Tisch fuer mikrotome.Info
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Description
- Tisch für Mikrotome Die Neuerung bezieht sich auf einen Tisch für Mikrotome.
- Zweck der Neuerung ist es, für Mikrotome und deren Zubehör bessere und günstigere Möglichkeiten für die Unterbringung, die Ausgestaltung des Arbeitsplatzes und das Arbeiten mit dem Mikrotom zu schaffen, als sie bisher gegeben sind.
- Bisher schraubt man Mikrotome an den allgemein gebräuchlichen Arbeitstischen an. Die Kohlensäureflasche ist entweder in einem Halter an einer Wand befestigt, oder in einem fahrbaren Ständer untergebracht. Das notwendige Zubehör liegt auf dem Tisch. Da sich das Mikrotom hierbei vor der Tischkante befindet, ist das Arbeiten unbequem und auf die Dauer ermüdend.
- Aufgabe der Neuerung ist es nun, diesen Mängeln durch eine besondere Ausgestaltung des Tisches und Anordnung der Teile abzuhelfen. Dies wird nach der Neuerung einmal dadurch erreicht, daß die Tischplatte zum Anbringen des Mikrotoms mit einer dieses aufnehmenden Aussparung versehen ist. Dabei ist die Tischplatte vorteilhaft zu beiden Seiten der Aussparung zum Auflegen und Abstützen der Arme vorstehend ausgebildet. Außerdem ist gemäß der Neuerung der Aussparung gegenüberliegend an der Rückwand des Tisches ein Gehäuse zum Unterbringen einer Kohlensäureflasche oder mehrerer solcher Flaschen angebracht. Dieses Gehäuse ist zweckmäßig als verschließbarer Schrank ausgebildet, der ferner außer dem Raum zum Aufnehmen der Kohlensäureflasche noch einen Raum zum Unterbringen von Zubehör enthalten kann. Zum Anschließen des Mikrotoms an die Kohlensäureflasche ist zweckmäßig auch eine vom Flaschenschrank zum Mikrotom führende Rohrleitung vorgesehen.
- Des weiteren kann die Neuerung an der der Aussparung zugewandten Fläche des Gehäuses bzw. Schrankes eine Abstellplatte für Gebrauchsgegenstände haben. In gleicher Weise kann an dem Gehäuse bzw. Schrank eine verstellbare Lampe angeordnet sein. Für diese ist zweckmäßig an einem der Teile des Tisches oder des Gehäuses bzw. Schrankes eine elektrische Steckdose mit einer Zuleitung vorgesehen.
- In weiterer Ausgestaltung kann der Tisch auf drei drehbaren Rollen fahrbar sein, von denen mindestens eine feststellbar ist.
- Zum Aufstellen in Fahrzeugen kann der Tisch an Stelle der drehbaren Rollen aber auch Schwingfüße haben. Die Rollen und Schwingfüße können einsteckbar und gegeneinander austauschbar ausgebildet sein. Auf diese Weise kann der Tisch sowohl stationär als auch in Fahrzeugen verwendet werden, wozu ihn seine einheitliche Bauweise besonders geeignet macht.
- Bei einer vorteilhaften Ausführungsart besteht das die Tischplatte tragende Gestell aus einer vollen Rückwand und zwei vollen Seitenwänden. Die Rückwand und die Seitenwände können vorzugsweise aus einer einzigen, entsprechend abgebogenen Platte hergestellt sein. In diesem Falle sind die freien Vorderkanten der beiden Seitenwinde zweckmäßig zu Versteifungen bildenden Wulsten abgebogen. Vorteilhaft sind ferner die freien Unterkanten der beiden Seitenwände und der Rückwand mittels eines angesetzten Hohlrahmens versteift. Schließlich kann noch an der Innenseite der Rückwand eine Fußstütze angebracht sein.
- Mit der Ausführungsart des Tisches nach der Neuerung wird erreicht, daß das Mikrotom in die Tischplatte hineinverlegt wird, also nicht mehr vor der Tischkante liegt und störend hervorragt. Hierdurch ist das Mikrotom selbst auch gegen Beschädigungen von außen besser geschützt. Die Person, die an dem Mikrotom arbeitet, kann also vor dem Mikrotom in derselben bequemen Stellung wie an jedem anderen Tisch sitzen, sie kann links und rechts vom Mikrotom die Hände oder die Arme auflegen und abstützen, wodurch ein bequemes Arbeiten möglich ist, ohne daß die Arme zu schnell ermüden. Alles notwendige Zubehör befindet sich greifbar nahe, ohne daß die Bedienungsperson aufzustehen braucht. Eine Erleichterung hierfür bieten die Abstellplatte an der Vorderwand des Schrankgehäuses und die an diesem Gehäuse angebrachte verstellbare Lampe. Der Tisch kann leicht in jede gewünschte Lage gefahren und in dieser Lage festgestellt werden. Da die in dem Schrank untergebrachte Kohlensäureflasche mit dem Tisch verbunden ist und bleibt, ist der Tisch auch unabhängig von dem Ort, an dem sich die Kohlensäureflasche befindet. Der Tisch bildet so mit dem angeschraubten Mikrotom und dem am Tisch angebrachten Flaschenschrank mit der Kohlensäureflasche eine unabhängige Arbeitseinheit.
- In der Zeichnung ist der Gegenstand der Neuerung durch ein Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
- Abb. 1 zeugt einen Tisch nach der Neuerung mit eingebautem
stellung.Mikrotom und angebautem Flaschenschrank in perspektivischer Dar- ci - Abb. 2 ist ein vertikaler Längsschnitt durch den Tisch und Flaschenschrank, wobei das Mikrotom, die Flasche und deren Zuleitung gestrichelt gezeichnet sind.
- Die Tischplatte 1 ist mit einer Aussparung 2 versehen, und zwar von einer solchen Größe, daß das Mikrotom 3 von dieser Aussparung 2 vollkommen aufgenommen wird, wenn es innerhalb der Aussparung an deren hinterer Kante angeschraubt ist. Die Rückwand 4 und die beiden Seitenwände 5 und 6 des Tischgestell bestehen aus einer einzigen, in der erforderlichen Weise abgebogenen Platte, beispielsweise aus Metall. Die freien Vorderkanten 7 und 8 der Seitenwände 5 und 6 sind zu Wulsten eingerollt, welche Versteifungen für die Kanten bilden. An die freien Unterkanten der Rückwand 4 und der Seitenwände 5 und 6 ist ein Hohlrahmen 9 angesetzt, der dem unteren Teil des Gestells die erforderliche Versteifung verleiht. Das Gestell ruht auf drei drehbaren Rollen 1o, 11,12, von denen die beiden vorderen Rollen feststellbar sind. An Stelle dieser Rollen können auch Schwingfüße angeordnet sein. An der Rückwand 4 ist der verschließbare Schrank 13 angebracht, der zum Aufnehmen einer Kohlensäureflasche 14 oder auch mehrerer Flaschen dient. Innerhalb dieses Schrankes 13 kann noch ein weiterer Raum abgeteilt sein zum Unterbringen von Zubehör. An der Vorderwand des Flaschenschrankes 13 ist eine Abstellplatte 15 für notwendige Gebrauchsgegenstände angebracht. An einer oberen Ecke ist eine verstellbare Lampe 16 angeordnet. Zum Anschließen des Mikrotoms 3 an die Kohlensäureflasche 14 dient die Rohrleitung 17.
- Der verschließbare Schrank 13 kann rechteckigen Querschnitt haben, aber auch auf seiner Rückwand nach hinten dreieckförmig
ausgebuchte ! sein, um die IohlensLureflasche dann in der Litte aufnehmen zu können. Die seitlichen Teile des Schrankes brauchen dann nicht so breit ehlten zu /erden, \'.'ie es dem Durchmesser aer Fla&cbe entsprechen wurde. Eine solche. Ausbildung des Schrank- Les ist aus Abb. 1 zu ersehen. Die ohrleitunß 17 kann so auge- bildettnd cneordnet sein, daß such mehrere in Flaschenschrank untergebrachte Kohlensureflaschen 14-an die Rohrleitung ange- schlossen werden können. Lit Rilfe eines Zentralventils wird dann der ohlensäurestrom zum Mikrotom 3 freigegeben oder abgesperrt. 17bebtitzaiisuruiche
Claims (17)
- Schutzansprüche : 1. Tisch für Mikrotome, dadurch gekennzeichnet, daß die Tischplatte (1) zum Anbringen des Mikrotoms (3) mit einer dieses aufnehmenden Aussparung (2) versehen ist.
- 2. Tisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tischplatte (1) zu beiden Seiten der Aussparung (2) zum Auflegen und Abstützen der Arme vorstehend ausgebildet ist.
- 3. Tisch nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Aussparung (2) gegenüberliegend an der Rückwand des Tisches ein Gehäuse (13) zum Unterbringen einer Kohlensäureflasche (, 14) angebracht ist.
- 4. Tisch nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das an der Rückwand des Tisches angebrachte Gehäuse (13) als verschließbarer Schrank ausgebildet ist.
- 5. Tisch nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse bzw. der verschließbare Schrank (13) außer dem Raum zum Aufnehmen der Kohlensäureflasche (14) noch einen Raum zum Unterbringen von Zubehör enthält.
- 6. Tisch nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zum Anschließen des Mikrotoms (3) an die Kohlensäureflasche (14) eine vom Flaschenschrank (13) zum Mikrotom (3) führende Rohrleitung (17) vorgesehen ist.
- 7. Tisch nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß an der der Aussparung (21 zugewandten Fläche des Gehäuses bzw. Schrankes (13) eine Abstellplatte (15) für Gebrauchsgegenstände angebracht ist.
- 8. Tisch nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Gehäuse bzw. Schrank (13) eine verstellbare Lampe (16) angeordnet ist.
- 9. Tisch nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß an einem seiner Teile eine elektrische Steckdose mit einer Zuleitung zur Lampe (16) vorgesehen ist.
- 10. Tisch nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß er auf drei drehbaren Rollen (10, 11,12) fahrbar ist, von denen mindestens eine feststellbar ist.
- 11. Tisch nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß er mit Schwingfüßen versehen ist.
- 12. Tisch nach Anspruch 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, daß die drehbaren Rollen (10, 11, 12) und die Schwingfüße einsteckbar und gegeneinander austauschbar ausgebildet sind.
- 13. Tisch nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das die Tischplatte (1) tragende Gestell aus einer vollen Rückwand (4) und zwei vollen Seitenwänden (5,6) besteht.
- 14. Tisch nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß seine volle Rückwand (4) und die beiden vollen Seitenwände (5,6) aus einer einzigen, entsprechend abgebogenen Platte hergestellt sind.
- 15. Tisch nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß die freien Vorderkanten der beiden Seitenwände (5,6) zu Versteifungen bildenden Wulsten (7,8) abgebogen sind.
- 16. Tisch nach einem der Ansprüche 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die freien Unterkanten der beiden Seitenwände (5, 6) und der Rückwand (4) mittels eines angesetzten Hohlrahmens (9) versteift sind.
- 17. Tisch nach einem der Ansprüche 13 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß an der Innenseite der Rückwand (4) eine Fußstütze angebracht ist.
Priority Applications (1)
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