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DE1773040C3 - DurchfluBmeBeinrichtung - Google Patents

DurchfluBmeBeinrichtung

Info

Publication number
DE1773040C3
DE1773040C3 DE19681773040 DE1773040A DE1773040C3 DE 1773040 C3 DE1773040 C3 DE 1773040C3 DE 19681773040 DE19681773040 DE 19681773040 DE 1773040 A DE1773040 A DE 1773040A DE 1773040 C3 DE1773040 C3 DE 1773040C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
flow
baffle plate
medium
lever arm
protective tube
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19681773040
Other languages
English (en)
Other versions
DE1773040A1 (de
DE1773040B2 (de
Inventor
Gerd Dipl.-Ing. 7053 Rommeishausen; Grasmann Wilfried 7140 Ludwigsburg Eifert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JC Eckardt AG
Original Assignee
JC Eckardt AG
Filing date
Publication date
Application filed by JC Eckardt AG filed Critical JC Eckardt AG
Priority to DE19681773040 priority Critical patent/DE1773040C3/de
Publication of DE1773040A1 publication Critical patent/DE1773040A1/de
Publication of DE1773040B2 publication Critical patent/DE1773040B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1773040C3 publication Critical patent/DE1773040C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Die Erfindung betrifft eine Durchflußmeßeinrichtung mit einer dem strömenden Medium ausgesetzten Stauscheibe, die über einen Hebelarm ein Kompensationssystem od. dgl. zur Messung der vom Durchfluß abhängigen Staukraft beaufschlagt und bei der der Hebelarm von einem ortsfesten, zur Stauscheibe hin offenen Schutzrohr umgeben ist.
Durchflußmeßeinrichtungen dieser Art sind bekannt (US-PS 33 40 733, Fig. 2). Solche Durchflußmeßeinrichtungen weisen gegenüber anderen zwar den Vorteil tuf, daß der Hebelarm, an dem die Stauscheibe befestigt ist, nicht unmittelbar der Strömung ausgesetzt ist, so daß •ich der Widerstandsbeiwert des angeströmten Hebelarmes nicht ändert. Nachteilig ist aber, daß das Schutzrohr dort in einen Rohrstutzen in der Rohrwand tiereinragt, der sich von innen her mit der zu messenden Flüssigkeit füllen kann, so daß es zu Schmutzansammlungen kommen kann. Werden solche Meßgeräte bei der Durchflußmessung von kolloidalen Flüssigkeiten, wie z. B. Zuckermelasse, oder bei der Durchflußmessung von Ammoniak mit Sumpfgas eingesetzt, dann kann die in den Stutzen eindringende Flüssigkeit auch zu einem Verhärten oder Auskristallisieren in diesem Rohrstutfcen führen, so daß die weitere Funktion des Meßgerätes in Frage gestellt ist.
Es sind zwar auch Durchflußmeßeinrichtungen bekannt geworden, bei denen die Anordnung eines Rohrstutzens in der Rohrwandung zur Halterung des Hebelarmes vermieden ist (DT-AS 12 59 107). Dort wird zur Abdichtung des die Stauscheibe tragenden Hebelarmes ein Metallbalg vorgesehen, der einerseits dicht in der Art einer Manschette den Hebelarm umgibt und andererseits fest auf einem in das Rohrinnere hereinragenden Anschlußstutzen angebracht ist. Diese Ausführungen weisen aber wiederum den Nachteil auf, daß durch die Anordnung des Balges und die dadurch bedingte Verdickung eine Änderung der Strömungsverhältnisse im Randbereich auftritt, die zu Verfälschungen des Meßwertes führen kann und daß vor allen Dingen der Hebelarm selbst vom zu messenden Medium angeströmt ist und sich sein Widerstandsbeiwert in Abhängigkeit von der Viskosität des zu messenden Mediums ändert Solche Meßeinrichtungen sind daher in unerwünschter Weise von der Reynolds-Zahi abhängig, das zu Schwierigkeiten bei der Messung führen kann.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Durchflußmeßeinrichtung der eingangs
ίο genannten Art so auszubilden, daß eine Schmutzansammlung im Schutzrohr oder in einem Befestigungsstutzen nicht auftreten kann. Die Erfindung besteht darin, daß das Schutzrohr unmittelbar an der Rohrinnenwand beginnend bis etwa in den Bereich hinter der Stauscheibe reicht und in Richtung zur Stauscheibe hin von einem Spülmedium durchflossen ist. Auf diese Weise werden Hohlräume zwischen Schutzrohr und Rohrwandung vermieden und es wird stets dafür gesorgt, daß sich auch im Inneren des Schutzrohres keine zu messende Flüssigkeit absetzt, die dann unter Umstanden aushärten oder auskristallisieren kann und die Funktionsfähigkeit des Meßgerätes beeinträchtigt. Der gesamte die Stauscheibe tragende Hebelarm bleibt auch so geschützt, ohne daß eine Änderung seines Widerctandsbeiwertes auftreten kann.
Vorteilhaft ist es, wenn als Spülmedium das Durchflußmedium selbst oder ein mit dem Durchflußmedium verträgliches Medium vorgesehen wird, das entweder durch Stau- oder Saugwirkung und/oder
3c durch zusätzliche Pumpaggregate bewegt wird. Es ist auch möglich, das Schutzrohr bis unter das untere Ende des Hebelarmes reichen zu lassen und nur an dem Befestigungssteg der Stauscheibe mit einer Spülöffnung zu versehen. Diese Ausführungsform bietet einen noch größeren Schutz für den Hebelarm des Meßgerätes und weist den Vorteil auf, daß die Ausflußöffnung des Spülmediums, die nun direkt hinter der Stauscheibe liegt, je nach der Meßflüssigkeit in einem Bereich von verhältnismäßig großem Unterdruck liegt, so daß der Spülvorgang gefördert werden kann.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine erfindungsgemäße Durchflußmeßeinrichtung mit einem durchspülten Schutzrohr,
F i g. 2 eine Ausführungsform ähnlich F i g. 1, jedoch mit einer Durchspülöffnung hinter der Stauscheibe und mit einem auch unterhalb des Hebelarmes geschlossenem Schutzrohr.
In der F i g. 1 ist innerhalb eines in Richtung des Pfeiles durchströmten und nur mit einem Teil seiner Wandung angedeuteten Rohres .' eine Stauscheibe 2 angeordnet, die von einem Hebelarm 3 gehalten wird. Der Hebelarm 3 führt über eine Membran 4 in das Innere eines nicht gezeigten Meßgerätegehäuses, in dem beispielsweise eine bekannte pneumatische Kompensationseinrichtung mit einem Düsenprallplattensystem zur Umwandlung der von der strömenden Flüssigkeit auf die Stauscheibe 2 ausgeübten Kraft in ein pneumatisches Signal angeordnet ist.
Um den Hebel 3 herum ist ein Schutzrohr 8 vorgesehen, das eine Anströmung des Hebelarmes 3 vermeidet. Um sicherzustellen, daß innerhalb des Schulzrohres 8 keine Auskristallisation eintritt, wenn beispielsweise Zuckermelasse gemessen wird, strömt im Inneren des Schutzrohres 8 eine Spülflüssigkeit, beispielsweise Wasser, die von der Pumpe 9 durch den Anschluß 10 von einem nicht dargestellten Behälter
gefördert wird Bei anderen Durchflußmedien, beispielsweise bei Säuren o.d dgl, kann auch vorgesehen sein, daß als Spülflüssigkeit das zu messende Medium selbst dient, das dann, unter Umständen unter zusätzlicher Anordnung eines Staurohres 11, durch die Leitung 12 aufgrund der verschiedenen Druckverhältnisse in das Schutzrohr 8 gefördert wird. Selbstverständlich ist es auch möglich, zusätzlich noch die Pumpe 9 zur Förderung der Spülflüssigkeit einzusetzen.
In der Fi g. 2 ist das Schutzrohr 8 an seinem unteren Ende geschlossen, dafür aber mit Durchspülöffnungen 13 hinter der Stauscheibe 2 versehen, so daß em be&serer Schutz des Hebelarmes 3 bei gleichzeitiger Durchströmung des Schutzrohres 8 erreicht wird.
Durch die Erfindung ist daher eine Ausführungsform geschaffen worden, die auch bei kolloidalen Flüssigkeiten den Einsatz einer Durchflußmeßeinrichtung mit Stauscheibe erlaubt was bisher nicht oder nur sehr umständlich möglich war.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Durchflußmeßeinrichtung mit einer dem strömenden Medium ausgesetzten Stauscheibe, die über einen Hebelarm ein Kompensationssystem od. dgl. zur Messung der vom Durchfluß abhängigen Staukraft beaufschlagt und bei der der Hebelarm von einem ortsfesten, zur Stauscheibe hin offenen Schutzrohr umgeben ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Schutzrohr (8) bis etwa in den Bereich hinter der Stauscheibe (2) reicht und in Richtung zur Stauscheibe (2) hin von einem Spülmedium durchflossen ist.
2. Durchflußmeßeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Spülmedium das Durchflußmedium selbst oder ein mit dem Durchflußmedium verträgliches Medium dient, das entweder durch Stau- oder Saugwirkung und/oder durch zusätzliche Pumpaggregate (9) bewegt wird.
3. Durchflußmeßeinrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Schutzrohr (8) bis unter das untere Ende des Hebelarmes (3) reicht und nur an dem Befestigungssteg der Stauscheibe (2) mit einer Spülöffnung (13) versehen ist.
DE19681773040 1968-03-23 DurchfluBmeBeinrichtung Expired DE1773040C3 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19681773040 DE1773040C3 (de) 1968-03-23 DurchfluBmeBeinrichtung

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19681773040 DE1773040C3 (de) 1968-03-23 DurchfluBmeBeinrichtung

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1773040A1 DE1773040A1 (de) 1971-11-25
DE1773040B2 DE1773040B2 (de) 1976-03-04
DE1773040C3 true DE1773040C3 (de) 1976-10-21

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