DE1772760A1 - Kopiergeraet zum aufeinanderfolgenden Kopieren einer Anzahl von Originalen - Google Patents
Kopiergeraet zum aufeinanderfolgenden Kopieren einer Anzahl von OriginalenInfo
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Description
PITNEY-BO'.'/EGc IHO,, Stanford, Staat Connecticut (V.StoA.)
Kopiergerät zum aufeinanderfolgenden Kopieren einer Anzahl von Originalen
^ i
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Kopiergerät zum aufeinanderfolgenden Kopieren einer Anzahl von Originalen
mit das Original und dan Kopierpapier an einom optischen
System vorooi- und das Kopierpapier ei?ier Schneidvorrichtung
auführenden Trangportvorrichtaii^en und Steuervorrichtungen,
die einen Schalter mit einem in der Führungsbahn für die Originale angeordneten, beim Vorbeigleiten
der vorderen Kante olu^n Originals Zuführvorrichtungen
für das Kopierpapier einschaltenden Schalthebel aufweisen, der beim Paseier^n der hinteren Karue eines Originals
die Kopierpapiei'zuführvorrich'jung abschaltet und die
Schneidvorr;. chtung einschaltet u
109823/1545
BAD ORIGINAL
Sogenannte Tischkopiergeräte für den Bürobedarf haben
in den letzten Jahren eine starke Verbreitung gefunden. Der Grund dafür liegt zumindest teilweise in der einfachem
und leistungsfähigen Wirkungsweise dieser Geräte, so daß bei den meisten im Handel erhältlichen Ausführungsformen
jede Person, auch wenn sie im Umgang mit Kopiergeräten unerfahren ist, einen Knopf niederdrücken, ein Original
in einen Schlitz einführen und eine zufriedenstellende Kopie innerhalb weniger Sekunden herstellen kann»
Zumeist ist das Kopierpapier in diesen Maschinen angeordnet und befindet sich in Bahn- oder Plattform. Viele der
bekannten Geräte haben Vorrichtungen zum Messen dex^Länge
eines Originals und schnaiden eine Kopierpapierbahn in
der Länge des Originals entsprechende Blätter.
Bei den meisten kleineren oder Tischkopiergeräten ist bei der Konstruktion insbesondere auf einen einfachen Aufbau
und eine leichte Bedienung Wert gelegt worden, damit Jeder verhältnismäßig ungeübte Büroangestellte das
Gerät bedienen und zufriedenstellende Kopien anfertigen kann. Ferner ist bei der Konstruktion solcher Geräte
darauf 'Vert gelegt worden, sie bei einfachem Aufbau mog-
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,:.,,:,.; «3ta ' BAD ORIGINAL
liehst frei von automatischen Einrichtungen zu bauen,
um damit die Kosten so niedrig \«ie möglich zu halten und
das Kopiergerät auch für ein Ein-Mann-Büro wirtschaftlich interessant zu machen.
Bei der eben angedeuteten Entwicklung von Tischkopier- μ
geräten für den Bürobedarf ist ein Bedarfsfall im allgemeinen bisher nicht beachtet und kein Zubehör für diesen
Fall entwickelt worden. Dieser Bedarfsfall betrifft das schnell aufeinanderfolgende Kopieren einer großen
Anzahl von Originalen, wie das z.B. vorkommt, wenn eine oder zwei Kopien einer vielseitigen Druckschrift,
Broschüre, eines mit Schreibmaschine angefertigten oder gedruckten Berichts hergestellt werden sollen und
das zu kopierende Originalmaterial aus einer großen Anzahl von Blättern besteht. "
Der vorstehend beschriebene, spezielle Bedarfsfall darf nicht mit dem allgemeinen Vervielfältigen verwechselt
werden. Für den Fall, daß es gewünscht wird, 1(X) oder mehr Kopien eines vielseitigen Originals herzustellen,
sind eine große Anzahl von Vervielfältigungseinrichtungen
erhältlich und weit besser geeignet als das erfin-
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dungsgemäße Biirokopiergerät · Die vorliegende Erfindung
ist mehr oder weniger auf solche Kopiervorgänge beschränkt, "bei denen ein oder zwei oder mehrere Kopien eines viel«
seitigen Originals schnell hergestellt werden sollen.
Bei Kopiervorgängen dieser Art war es bisher erforderlich, daß sich die Bedienungsperson vor das Kopiergerät stellte
und die zu kopierenden Originale nacheinander in das Gerät einführte. Dies konnte, je nach der Zahl der zu kopie»
renden Originale eine sehr ermüdende und zeitaufwendige Beschäftigung sein. Dabei bestand noch die Möglichkeit
des menschlichen Irrtums, wodurch entweder einige Kopien doppelt hergestellt oder andere weggelassen wurden, wenn
die Bedienungsperson dem Kopiervorgang nicht größte Aufmerksamkeit
schenkte.
Die Aufgabe der vorliegenden T3rfindung besteht darin,
eine Zuführeinrichtung, die einem Bürokopiergerät selbsttätig aufeinanderfolgende Originale zuführt und geeignete
Verbindungselemente zwischen der Zuführeinrichtung und dem Kopiergerät zu schaffen, so daß die Bedienungsperson
in der Zwischenzeit während des Kopiervorgangs andere
Arbeiten erledigen kann. Die zu schaffende Einrichtung
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soll tragbar und einfach auf das unveränderte Kopiergerät
ohne Verwendung von Werkzeugen aufsetzbar sein und die Originale in einer auf die normale Betriebszeit des Kopiergeräts abgestimmten Zeitfolge zuführen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß auf dem Kopiergerät eine Originalsuführeinrichtung angeordnet
ist, die einen Stapel von Originalen haltende Bauteile sowie jeiveils das oberste Original des Stapels der Führungsbahn
für die Originale zuführende Transportvorrichtungen aufweist; daß zwischen dem Kopiergerät und der
Originalzuführeinrichtung Verbindungselemente zum lösbaren Aufsetzen der Zuführeinrichtung in einer bestimmten
Stellung vorgesehen sind, wobei ein im Kopiergerät gelagertes Antriebsrad und in der Originalzuführeinrichtung
gelagerte Antriebseinrichtungen mit den Transportvorrichtungen zusammenarbeiten, um ein Original in die Führungsbahn für die Originale zu bewegen und die Transportvorrichtungen
vom Schalter gesteuerte Einrichtungen aufweisen, die die Transportvorrichtungen in Abhängigkeit von der
Lage der Vorderkante de3 Originals abstellen und in Abhängigkeit
von der Lage der hinteren Kante des Originals anstellen O
109823/1545 «Dome««.
Im folgenden Teil der Beschreibung wird eine Ausführxings«
form der Erfindung anhand von Zeichnungen beschrieben«
Es zeigen:
Fig. 1 eine im Schnitt gazaigte Seitenansicht
eines Kopiergeräts :nit auf der Oberseite
angeordneter, aufgesetzter Zuführeinrichtung;
Fig. 2 eine abgebrochene SBitenansicht der in
Fig. 1 gezeigten Anordnung, in der die die Zuführeinrichtung antreibenden und abschaltenden
Einzelteile gezeigt sind; und
Fig. 3 einen von der Rückseite des Geräts gesehenen Teilschnitt, in der die Zuführeinrichtung
für die zu kopierenden Originale gezeigt ist.
Es wird nun auf Fig. 1 bezug genommen, in der ein Kopiergerät IO mit einem im v/es ent lichon rechtwinkligen
Gehäuse 12 gezeigt ist, das im wesentlichen aus Rahmen- und Plattenteilen aufgebaut ist, welche die im folgenden
noch zu beschreibenden Baubeile abstützen und umgeben. In Fig. 3 sind die seitlichen Rahmenteile 13 und 15 dargestellt.
In einem Abschnitt des Gehäuses 12 ist eine Transportvorrichtung 14· für die zu kopierendem Unterlagen oder Originale
angecrdnet, die diese auf einer Bahn durch eine
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Beleuchtungsstation hindurchfülirt, die einen Teil einer
Abbildungseinrichtung 16 bildet, welche eine Abbildung der Zeichen des Originals in eine Belichtungs- oder Abbildungsstation
projiziert. Auf einer Führungsbahn für das Kopierpapier wird dies Papier mittels einer zweiten Trans~
Portvorrichtung 18 durch die Belichtungs- oder Abbildungs- J
station hindurchgeführt. Das Original und das Kopierpapier werden mittels eines gemeinsamen, nicht gezeigten Antriebes
für die noch zu beschreibenden, einen !Teil der Transportvorrichtungen
14 und 18 bildenden Zuführwalzen synchron durch die Beleuchtungs- und die Abbildungsstation hindurchgeleitet.
Die Papiertransportvorrichtung 14 weist eine waagerecht
angeordnete Führungsplatte 20 mit einem hinteren, gebogenen Abschnitt 22 auf, der mit einem entsprechend gebogenen Führungsteil 24 einen Einführungsschlitz 26 für die Bahn der
zu kopierenden Originalunterlagen bildet. Zu dieser Bahn gehören ferner zwei Zuführwalzen 28, obere und untere Führungsplatten
30 und 32, ein zweites Paar von Zuführwalzen 34, eine Führungsplatte 36, ein mit dieser Platte zusammenarbeitendes,
die Beleuchtungsstation bildendes, transparentes Stützteil 38, ein drittes Paar von Zuführwalzen 40
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und eine Führungsplatte 42, die einen Auslaßschlitz 44
für die in einem geeigneten Behälter abgelegten Unterlagen bildetο
Die Transportvorrichtung 18 umfaßt ein Paar von das Kopierpapier durch eine elektrostatische Aufladestation 50 hindurchführenden
Transportwalzen 48, ein weiteres Paar von Transportwalzen 52, zwei zusammenarbeitende Führungsplatten
54 und 56, von denen die Platte 56 eine Öffnung 58 aufweist
und die Abbildungsstation bildet, und ein drittes Paar von
Transportwalzen 60. Die Abbildungseinrichtung 16 weist zusätzlich zu der Beleuchtungs- und der Abbildungestation
ein optisches System mit einer Lichtquelle 62 und einem das über den als Glasplatte ausgebildeten Stützten
38 entlanggeführte Original beleuchtenden Reflektor 64 sowie einen Spiegel 66 auf, der so angeordnet ist, daß er
vom Original kommende Lichtstrahlen aufnimmt und durch eine Linse 68 in die von der mit einer öffnung versehenen
Führungsplatte 56 gebildete Abbildungsstation reflektiert·
Da alle bisher beschriebenen Walzenpaare 28,34,40,48,52
und 60 kontinuierlich mit der gleichen Geschwindigkeit angetrieben werden, ist ersichtlich, daß eine Abbildung
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eines auf einem Original befindlichen Zeichens kontinuierlich
auf ein Kopierpapier projeziert wird, das gerade dann die Abbildungsstation passiert,wenn dieses Zeichen bei
seinem Durchtritt durch die Beleuchtungsstation beleuchtet wird. Dieses beschriebene Verfahren ist in der Kopiertechnik
beraits bekannt.
Das auf diese Weise auf dem Kopierpapier gebildete latente elektrostatische Bild wird entwickelt und dadurch
sichtbar gemacht, daß das Kopierpapier durch eine in einem Behälter 70 befindliche Farblöaung hindurchgeführt
wird. In dem Behälter ist eine Leitvorrichtung 72 für
das Papier vorgesehen. Ein Paar von Transportwalzen 7/tleitet
das Kopierpapier durch eine Trocknungsvorrichtung, hinter der die Kopien auf einer Platte 78 abgelegt werden,
von der sie durch eine Öffnung 80 im Gehäuse 12 von Hand f abgenommen werden können.
Im Gehäuse ist eine Papierbahn in Form einer Papierrolle untergebracht, und es sind Einrichtungen vorgesehen,
die die Vorderkante der Papierbahn auf Abruf der Transportvorrichtung 18 zuführen, wenn ein Original auf der für die
Originale bestimmten Bahn entlangbewegt wird.. Ferner sind
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Vorrichtungen zum Schneiden der Kopierpapierbahn nach der Länge des zu kopierenden Originals vorgesehen.
Es ist ein Paar von intermittierend arbeitenden Transportwalzen
82 vorgesehen, das mittels einer magnetbetätigten Kupplung 83 nit dem gleichen Antrieb verbunden werden kann,
mit dem die anderen Walzenpaare gekoppelt sind«
"Eine Steuereinrichtung, die vorzugsweise die Form eines mit
einem in der Bahn der Originale liegenden Schalthebel 86 versehenen Schalters 84 hat, "betätigt die Kupplung 83, um
damit die Transportwalzen 82 in Betrieb zu setzen und Kopierpapier von der Rolle 88 der Transportvorrichtung 18
zuzuführen, wenn die vordere Kante einer zu kopierenden Unterlage einen vorherbestimmten, durch die Anordnung des
Schalthebels 86 festgelegten Funkt in der Bahn der Originale erreicht. Die Zufuhr von Kopierpapier dauert solange
an, bis die hintere Kante des Originale den Schalthebel 86 passiert hat. Zu diesem Zeitpunkt wird die zwisohen dem
Antrieb und den Transportwagen 82 vorgesehene Kupplung 83 ausgerückt, und es wird kein Kopierpapier mehr von der
Holle 88 abgezogen.
Beim Abziehen des Papiers von der Holle wird das Kopier-
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papier zwischen einem feststehenden Messer 100 und einem beweglichen
Messer 102 einer Schneidvorrichtung 104- hindurchgeführt.
Die Schneidvorrichtung wird durch die den Betrieb der Transportwalzen 82 steuernde Vorrichtung oder
eine ähnliche Vorrichtung gesteuert. In einer dem Fachmann bekannten Weise führt das bewegliche Messer 102 etwa zu λ
dem Zeitpunkt einen Schnitt durch die Kopierpapierbahn aus, injdem die hintere Kante eines Originals den Schalthebel
86 passiert, so daß die Papierbahn im wesentlichen zu der Zeit abgeschnitten wird, wenn die Transportwalzen 82
ihre Papierzufuhr beenden. Da die Vorderkante der Kopierpapierbahn zu Anfang an der Berührungsstelle zwischen dem
festen und cem beweglichen Messer 100 und 102 angeordnet war, folgt daraus, daß ein im wesentlichen der Länge des zu
kopierenden Originals entsprechender Längenabschnitt des Kopierpapiers der Transportvorrichtung 18 zugeführt wird, '
Der Abstand zwischen der Beleuchtungsstation und dem durch den Schalthebel 86 festgelegten, vorherbestimmten Punkt in
der Führungsbahn für die Originale entspricht dem Abstand zwischen der Abbildungsstation und der Berührungsstelle
der Messer 100 und 102 in der Führungsbahn für das Kopierpapier, so daß die Vorderkanten des Originals und der Ko-
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pierpapierbahn gleichzeitig in die Beleuchtungs- bzw.
Abbildungsstation eintreten.
Die vorliegende Erfindung betrifft die Verbindung eines im wesentlichen in der oben beschriebenen Art ausgebildeten
Kopiergeräts und einer in Form eine Magazins zur selbsttätigen, aufeinanderfolgenden Zufuhr von Originalen in
ein Kopiergerät ausgebildeten Zuführeinrichtung. Die insgesamt mit 110 bezeichnete Zuführeinrichtung weist eine im
wesentlichen ebene Papierauflage 112 auf, mit der zwei senk recht angeordnete Seitenteile 114 und 116 verbunden sind,
die zur Versteifung durch eine Strebe 118 miteinander in Verbindung stehen. Die Seitenteile 114 und 116 sind mit
einem nach unten sich erstreckenden Vorsprung 120 bzw. versehen, der durch ein Paar von in der waagerechten Führungsplatte
20 des Kopiergeräts vorgesehenen Schlitzen bzw. 126 hindurchreicht. Die Vorsprünge 120 und 122 haben
Aussparungen 128 bzw. 130, die auf einer Stange 132 zur Auflage gebracht werden können. Diese Stange ist zwischen
zwei in geeigneter Weise an den seitlichen Rahmenteilen und 15 des Kopiergeräts befestigten Halterungen 134 und
136 gelagert. Die Halterungen 134 und 136 weisen Je einen
nach oben stehenden Ansatz 138 bzw. 140 auf, der einen
Bolzen 142 bzw. 144 (Fig. 2,3) trägt. Die Bolzen 142 und
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144 werden von an die Seitenteile 114 und 116 angeformten
hakenförmigen Abschnitten 146 und 148 erfaßt, so daß die gesamte Zuführeinrichtung 110 auf der Stange 132 abgestützt
und durch die Bolzen 142 und 144 in ihrer Stellung gehalten wird, da die hakenförmigen Abschnitte 146 und
148 aufgrund des hauptsächlich auf der linken Seite des t durch die Stange 132 gebildeten Schwenkpunktes angeordneten
Gewichts der Vorrichtung entgegen dem Uhrzeigersinn gegen die Bolzen 142 und 144 gedrückt werden.
Die bisher beschriebene Vorrichtung läßt sich in einfacher Weise auf das Kopiergerät aufsetzen und von diesem abnehmen, indem sie lediglich in der entsprechenden Richtung
geneigt wird, so daß die hakenförmigen Abschnitte 146 und 148 mit den Bolzen 142 und 144 in Eingriff bzw. von g
diesen freikommen, und wobei gleichzeitig die Aussparungen 128 und 13O so angeordnet werden, daß die Vorrichtung entweder
auf das Kopiergerät aufgesetzt oder von diesem abgenommen werden kann.
Der Bolzen 142 ist mit einander entgegengerichteten koniechen
Flächen I50 und 152 versehen, um die Zuführeinrichtung
in der gewünschtenStellung auf dem Kopiergerat seitlich auszurichten.
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Auf der Papierauflage 112 sind seitlich verstellbare Seitenführungen
154 und 156 für das Papier angeordnet, die
durch Klammern 158 auf der Papierauflage in der gewünschten
Stellung befestigt sind. Die Klammem sind auf einer in nach unten weisenden Planschen 162 dar Papierauflage 112
abgestützten Stangen 160 verschieblich angeordnet. Jede Klammer 158 ist mit einer Feststellschraube 163 versehen,
die gegen die Stange 160 angezogen warden kann, um auf diese Weise die Seitenführungen 154· und 156 einzustellen und
sie den verschiedenen Breiten der zu kopierenden Unterlagen anzupassen.
Die Zuführeinrichtung 110 ist mit einer kombinierten Anordnung zum Trennen der einzelnen zu kopierenden Blätter
voneinander und zum Weiterleiten dieser Blätter versehen, die immer nur das oberste Blatt eines Papierstapels dem
Kopiergerät zuführt. Sin Paar von mit seitlichem Abstand
nebeneinander angeordneten, aus Gummi oder einem anderen, einen relativ hohen Reibungsbeiwert aufweisenden Material
hergestellten Transportrolle!! 164 ist auf einer Welle 166 vorgesehen, die in in den Seitenteilen 114 und 116 sitzenden
Lagerbuchsen 168 und 170 drehbar abgestützt ist. Die Transportrollen 164 sind über eine Überholkupplung 172 mit der
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Welle 166 verbunden. Die Welle 166 treibt über die Kupplung 172 die Transportrollen 164 in der einen Drehrichtung.
Die Transportrollen können aber in der gleichen Drehrichtung auch unabhängig von der Welle 165 weitergedreht werden
. Anstelle der beschriebenen Anordnung kann auch eine Seibungsverbindung zwischen der Welle und den Transportrollen
Verwendung finden.
Auf einem Bügel 176, der auf einer mit den nach unten weisenden Flar sehen 162 der Papierauflaga 112 verbundenen
Welle 178 drehbar angeordnet ist, ist eine Anzahl von Stapelableitern
174 vorgesehen. Die Papiarauflage 112 ist
mit einer Anzahl von Schlitzen 180 versehen, die zwischen den Transportrollen 164 und auf den einander gegenüberliegenden Seiten dieser Rollen angeordnet sind und durch die
sich die Stapelableiter hir.cLurcherst^c ten und um ein einstellbares
Maß in bezug auf die Transportrollen 164 vorstehen. Diese Einstellung erfolgt durch einen Einstellknopf
182, der in Gewindeeingriff mi'i einer Schraube 184
steht, deren gegenüberliegendes Ende in geeigneter Weise, beispielsweise durch einen Bügel 185 mit der Unterseite
der Papierauflage 112 verbunden ist. Zwischen dem Bügel
186 und dem Bügel 176 ist eine nicht gezeigte Feder vor-
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gesehen, die den Bügel 1?6 in fester Anlage am Einstellknopf
182 hält. Es ist ersichtlich, daß durch Drehen des Einstellknopfes die Stapelableiter 174 in bezug auf die
Transportrollen 164 angehoben und abgesenkt werden können,
so daß verschieden dicke au kopierende Originale in der
gewünschten Weise nacheinander dem Kopiergerät zugeführt werden können.
Wie am besten aus den Figo 2 und 3 ersichtlich ist, fördern die Transportrollen bei ihrer Irehung ein Original
oder eine zu kopierende Unterlage in der folgenden Weise in den Einfülirungsschlitz 26 des Kopiergeräts: Eine in Fig· 3
gezeigte Buchse 190 ist drehbar auf dem einen Ende der Welle 166 angeordnet, und ein senkrecht verlaufender Hebel
192 ist an dieser Buchse befestigt. Das obere Ende des Hebels 192 weist eine Ausnehmung 194· auf (Fige 2,3), durch
die sich das eine Ende eines Zapfens 196 hindurcherstreckt, dessen anderes Ende _ mit dem
Seitenteil 114 verbunden ist. Der Hebel 192 ist um die
'vYelle 166 schwenkbar, \vobei die winkelmäßigen Begrenzungen
durch den Zapfen 196 bestimmt werden, der an den gegenüberliegenden Enden der Ausnehmung 194 zur Anlage kommt.
Ein Zahnrad 198 sitzt nahe der Buchse 190 fest auf der
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Welle 166 und kgiamt mit einem Zahnrad 200, das drehbar
auf einem .vom Mittelabschnitt des Hebels 192 getragenen
Vfellenstumpf 202 angeordnet ist. Das Zahnrad 200 kämmt
mit einem weiteren, drehbar auf einem anderen, vom unteren Ende des Hebels 192. abgestützten Wellenstumpf 206
angeordneten Zahnrad 204-, Ein mit einem Gummikranz oder
einer anderen geeigneten Reibungsfläche versehenes Rad 208 ist drehbar auf dem Wellenstumpf 206 angeordnet und
steht mit dem Zahnrad 204· in antriebsmäßiger Verbindung*
Wird also das Rad 208 entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht,
dann werden die Transportrollen 164· über die Zahnräder
204-, 200, 198 und die Welle 166 in der gleichen Richtung
angetrieben, um zu kopierende Originale von der Papierauflage 112 weiterzuleiten. ■. ■
Aus Fig. 2 ist ersichtlich, daß der Hebel 192 entgegen
dem Uhrzeigersinn um die Welle 166 herum vorgespannt ist und innerhalb der durch die Ausnehmung 19^· vorgegebenen
winkelmäßigen Begrenzungen im Uhrzeigersinn gedreht werden
kann. Bei einer solchen Drehung werden die zuvor beschrie·«
benen, von dem Hebel 192 getragenen Bauteile als eine
Einheit bewegt. Das eine Ende 214· einer Zugfeder 212
(Pig. 2) steht mit dem oberen Snde des Hebels 192 in Ver-
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bindung, wahrend das andere Ende 216 der Feder mit einem
auf das Seitenteil 114 aufgesetzten Zapfen 218 verbunden ist» Auf dem Seitenteil 114 ist eine Magnetspule 220 angeordnet,
deren Anker 222 bei 224 mit einem schwenkbar auf dem Zapfen 218 sitzenden Hebel 226 verbunden ist. Eine
Schwinge 228 von einstellbarer Länge ist an einem zwischen den Enden des Hebels 226 liegenden Punkt 192 mit dem Hebel
und ferner aiit dem oberen Ende des Hebels 122 bei 232 verbunden.
Wenn die Magnetspule erregt ivird, dann bewegt sich der
Anker 222 in die Spule hinein bzw. in Fig. 2 nach rechts. Dadurch wird der Hebel 226 entgegen dem Uhrzeigersinn
geschwenkt und bewegt die Schwinge 228 nach rechts, wodurch der Hebel 192 im Uhrzeigersinn geschwenkt
wird. Beim Abschalten der Magnetspule 220 kehren die oben genannten Bauteile aufgrund der Wirkung der Zugfeder 212
in die gezeigten Stellungen zurück.
Die Zuführeinrichtung 110 kann In einfacher Weise vom
Kopiergerät 10 abgenommen werden, das sowohl mit als auch ohne die Zuführeinrichtung verwendet warden kann. Die Zuführeinrichtung
erhält ihren Antrieb zur Zuführung der zu
109823/1545 ' BAD ORIGINAL
kopierenden Originale vom Kopiergerät in einer solchen
Weise, daß das Aufsetzen oder das Abnehmen der Zuführeinrichtung 110 ohne irgendwelche Veränderungen der Zuführeinrichtung
oder des Kopiergeräts möglich ist«
Wie aus den Figo 2 und 3 ersichtlich ist, ist ein Zahnrad
234 fest auf einer Welle 236 angeordnet, die drehbar zwisehen
den saitliehen Rahmenteilen 15 und 15 des Kopiergeräts gelagert ist. Die Welle 236 trägt eine Walze 238,
die mit eine·»* anderen, von einer ebenfalls drehbar zwischen
den seitliche.λ Rahmenteilen 13 und 15 angeordneten Welle 24-2
abgestützten Walze 24-0 zusammenarbeitet. Die Walzen 238 und
240 bilden das Paar von Zuführwalzen 28, das bereits in
Verbindung mit Fig. 1 beschrieben wurde. Die Welle 236 wird durch eine geeignete, nicht gezeigte Vorrichtung angetrieben,
Auf den Wellen 236 und 242 sind Zahnräder 244 und 246 angeordnet, um die Walze 240 anzutreiben. Das Zahnrad
234 kämmt mit einem Zahnrad 248, das drehbar auf einem am seitlichen Rahmenteil 13 befestigten Wellenstumpf 250 sitzt«,
Ein Antriebsrad 252 mit einer aus Metall oder einem anderen harten Material bestehenden Oberfläche ist entweder einstückig
mit dem Zahnrad 248 ausgebildet oder auf andere Wei.je mit
diesem verbunden und gemeinsam damit drehbar. Das Antriebs-
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rad 252 stellt in der Normalstellung dor einzelnen Bauteile
eine Antriebsverbindung mit dem Gumniikranz 210 des Rades
208 der Zuführeinrichtung 110 her.
Die Magnetspule 220 ist mit dem Schalter 84 so verbunden, daß sie dann erregt v?ird, wenn der Schalthebel 86 durch
ein vorbeigeführtes, zu kopierendes Original niedergedrückt wird. Die Erregung der Magnetspule 220 bewirkt8 daß
die Antriebsverbindung zwischen dem Antriebsrad 252 und
dem Rad 208 unterbrochen vrf.rd, so daß kein Original oder
keine zu kopierende Unterlage zugeführt wird, während der Schalthebel 86 von einer Unterlage in seiner niedergedrückten
Stellung gehalten wird, Gleichzeitig wird jedoch bei
durch eine Unterlage niedergedrücktem Schalthebel den Transportwagen 82 Kopierpapier zugeführt. Auf diese Weise
wird dor Botrieb der Transport rollen 164 mit dem Betrieb der Transportwalzen 82 für das Kopierpapier so abgestimmt»
daß die Transportrollen 164 nicht arbeiten, wenn die Transportwalzen 82 Kopierpapier von der Rolle 88 abziehen.
Wenn dagegen die Transportrollen 164 arbeiten und dem
Kopiergerät ein Original zuführen, dann sind die Transportwalzen 82 abgeschaltet und führen kein Kopierpapier zue
Ein gesamter Betriebsablauf des Kopiergeräts in Verbindung
• 1 GTSiB 2 3 / 1 5 A 5 bad original
mit der Zuführeinrichtung für die Originale ist folgendermaßen:
Geht man davon aus, daß ein Stapel von Originalen oder von
zu kopierenden Unterlagen in die Zuführeinrichtung eingelegt worden ist und daß die Zuführeinrichtung bereits auf
das Kopiergerät aufgesetzt worden i&t, dann werden die erste und die zweite Papiertransportvorrichtung eingeschaltet und das Antriebsrad 252 beginnt sich zu drehen, wenn
die Bedienungsperson den Hauptschalter des Kopiergeräts einschaltet. Dadurch werden die Transportrollen 164· in der
oben beschriebenen ?/eise angetrieben, um das oberste zuzuführende Original in den Einführungsschlitz 26 der Führungs
bahn für die Originale im Kopiergerät zu leiten.
Wenn die Vorderkante des ersten Originals den Schalthebel
86 niederdrückt, wird die magnetbetUtigte Kupplung 83 eingeschaltet
j. um die Transportwalzen 82 mit dem Hauptantrieb
des Kopiergeräts zu verbinden, so daß nun Kopierpapier
der Transportvorrichtung 18 zugeführt wird. Es sei darauf
hingewiesen, daß der Abstand zwischen einem Funkt in der Beleuchtungsstation und dem Schalthebel dem Abstand zwischen
einem entsprechenden Punkt in der Abbildungsstation
( BAD ORIGINAL
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und den Messern 100 und 102 entspricht, so daß die Vorderkanten des Originals und des Kopierpapiers gleichzeitig in
ihren entsprechenden Stationen ankommen,
Wenn der Schalthebel 86 von der Vorderkante eines Originals niedergedrückt wird, dann wird die Magnetspule 220
erregt und der Hebel 192 wird im Uhrzeigersinn geschwenkt, um das angetriebene Had 208 und das Antriebsrad 252 außer
Eingriff zu bringen. Auf diese I7eise wird der Antrieb für
die Transportrollen 164 unterbrochen, Da das Original jedoch
bereits durch den Spalt des ersten Paares von Zuführwalzen 28 hindurchgeführt worden ist, wird es getzt von
der Transportvorrichtung 14 in der gleichen Weise bewegt,
als ob es von Hand eingeführt worden wäre. Das Original bewegt dabei die mittels einer überhol- oder Reibungskupplung
172 mit der Welle 166 verbundenen Transportrollen 1640
Wenn das hintere Side des Originals dsn Schalthebel 86
freigibt, dann treten drei Wirkungen im wesentlichen gleichzeitig auf. Die magnetbetätigte Kupplung 83 bringt die
Transportwalzen 82 außer Eingriff mit dem Antrieb des Kopiergeräts und unterbricht dadurch die Zufuhr von Kopierpapier.
Das bewegliche Messer 102 dar Schneidvorrichtung
';, BAD ORIGINAL
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ICW- führt eine Schneidbewegung aus, so daß das abgeschnittene
Blatt des Kopierpapiers im wesentlichen die gleiche Länge hat wie das kopierte Original« Schließlich wird die
Magnetspule 220 aberregt, so daß der Hebel 192 durch die
Wirkung der Zugfeder 212 die Antriebsverbindung zwischen
den Rädern 208 und 252 wieder herstellt und die Transport=
rollen 16A- mit der Zufuhr des nächsten Originals des Stapels in den Einführungsschlitz 26 der Führungsbahn für
die Originale beginnen. Danach Wiederholt sich dieser Betriebsablauf solange von neuem, bis der Stapel der
Originale beseitigt ist.
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Claims (2)
- Ansprüchel.J Kopiergerät zum aufeinanderfolgenden Kopieren einer Anzahl von Originalen mit das Original und das Kopierpapier an einem optischen System vorbei- und das Kopierpapier einer Schneidvorrichtung zuführenden Transportvorrichtungen und Steuervorrichtungen, die einen Schalter mit einem in der Führungsbahn für die Originale angeordneten, beim Vorbeigleiten der vorderen Kante eines Originals Zuführvorrichtungen für das Kopierpapier einschaltenden Schalthebel aufweisen, der beim Passieren der hinteren Kante eines Originals die ILopierpapierzuführvorrichtung abschaltet und die Schneidvorrichtung einschaltet, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem KDpiergerät (10) eine Originalzuführeinrichtung (110) angeordnet ist¥ die einen Stapel von Originalen haltende Bauteile (112,154-,156) sowie Jeweils das oberste Original des Stapels der Führungsbahn für die Originale zuführende TransportvorrichtungC16»)gen/aufweist; daß zwischen dem Kopiergerät (10) und der Originalzuführeinrichtung (110) Verbindungselemente (130, 133*140,14-2) zum lösbaren Aufsetzen der Zuführeinrichtung109823/1545 bad originalin einer bestimmten Stellung vorgesehen sind, wobei ein im Kopiergerät (10) gelagertes Antriebsrad (252) und in der Originalzuführeinrichtung (110) gelagerte Antriebseinrichtungen (208,192) mit den Transportvorrichtungen (16*) zusammenarbeiten, um einjOriginal in die Führungsbahn für die Originale zu bewegen und die Transportvorrichtungen (164) vom Schalter (84) gesteuerte Einrichtungen (172) aufweisen, die die Transportvorrichtungen in Abhängigkeit von der Lage der Vorderkante des Originals abstellen und in Abhängigkeit von der Lage der hinteren Kante des Originals anstellen.
- 2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebseinrichtungen (208,192) einen beweglichen, in der Originalzuführeinrichtung (110) gelagerten, ein angetriebenes Rad (208) abstützenden Hebel (192) aufweisen, der im Normalzustand durch eine Feder (212) in eine Stellung gedruckt wird, in der das Rad (208) mit dem Antriebsrad (252) in Eingriff kommt; und daß vom Schalter (84) gesteuerte magnetbetätigte Einrichtungen (220,222) vorgesehen sind, die den Hebel (192)entgegen der Kraft der Feder (212) in eine Stellung bewegen, in der das angetriebene Rad (208) mit dem Antriebsrad (252) nicht in Eingriff steht«,109823/1545 0aO Ö8IÖWALLeeseite
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Family Applications (1)
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| GB1226655A (de) | 1971-03-31 |
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