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DE177263C - - Google Patents

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Publication number
DE177263C
DE177263C DENDAT177263D DE177263DA DE177263C DE 177263 C DE177263 C DE 177263C DE NDAT177263 D DENDAT177263 D DE NDAT177263D DE 177263D A DE177263D A DE 177263DA DE 177263 C DE177263 C DE 177263C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coal
stop
tooth
coals
rotatable
Prior art date
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Active
Application number
DENDAT177263D
Other languages
English (en)
Publication of DE177263C publication Critical patent/DE177263C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B31/00Electric arc lamps
    • H05B31/0003Electric arc lamps the arc being outside, in the open
    • H05B31/0009Electric arc lamps the arc being outside, in the open with parallel or oblique disposition of the electrodes; Special form of the electrodes

Landscapes

  • Auxiliary Methods And Devices For Loading And Unloading (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ja 177263 KLASSE 21/. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. Januar 1906 ab.
Die Kohlen bei Bogenlampen mit nebeneinander stehenden Kohlen wurden bisher zwecks Nachrückens während des Brennens entweder zwangläufig abwärts -bewegt, oder sie standen mit ihren Brennenden oder mit an denselben befindlichen Rippen auf einem festen Anschlag und senkten sich selbsttätig, entsprechend dem Abbrennen der Kohlenenden nach.
ίο Während zur zwangläufigen Bewegung der Kohlen eine komplizierte Einrichtung nötig ist, welche, besonders wenn die Lampe im Freien aufgehängt ist, leicht zu Störungen Anlaß gibt, rückt die mit ihrem Brennende auf einem festen Anschlag aufruhende Kohle in vielen Fällen recht stoßweise nach, was natürlich eine Beunruhigung des Lichtbogens verursacht.
Gegenstand der Erfindung ist nun eine Einrichtung an Bogenlampen mit nebeneinander liegenden Kohlen, durch welche diese Übelstände beseitigt werden.
Die bekannte mit Querrippen versehene Kohle wird von einem drehbaren,, mit zwei vorspringenden Zähnen versehenen» Anschlag gehalten, welcher von dem Abbrennende beeinflußt, die Kohle periodisch freigibt, damit dieselbe durch ihr Gewicht, welches durch Belastung vermehrt sein kann, der Verbrennung entsprechend nachrückt. Das Nachrücken der Kohle geschieht hierbei nicht ruckweise, sondern die schrägen Flächen der Kohlerippen gleiten auf den entsprechend schrägen Flächen der Zähne des drehbaren Anschlages langsam abwärts. Der am Brennende der Kohle anliegende Zahn des beweg-
liehen Anschlages läßt im Gegensatz zu den gebräuchlichen festen Anschlägen keine senkrechten Stützgrate zu und kann abbröckelnde Kohlenteilchen nicht festhalten, da sich das Ende des Anschlages seitlich zum Brennende der Kohle bewegt. Auch ist der zum Festhalten der Kohle dienende obere Zahn des Anschlages durch diese Anordnung vollständig aus dem Gebiete des Lichtbogens gerückt.
Auf der Zeichnung in Fig. 1 bis 3 ist nun diese Einrichtung näher dargestellt.
Fig. ι und 2 sind Schnitt und Seitenansicht der eigenartigen Teile der Bogenlampe. Aus Fig. 3 ist die Wirkungsweise des drehbaren Anschlages ersichtlich.
In Fig. ι und 2 erkennt man die Anordnung der Kohlen k, k1 in den Führungshülsen f, f1, welche in bekannter Weise, wegen Bildung des Lichtbogens b in d, d} pendelnd, in der im übrigen bekannten Lampe aufgehängt ■ sind.
An den Enden der Führungshülsen f,fl befinden sich die drehbaren Anschläge α, αλ, welche in die mit \, \ angedeuteten Zähne der Kohlen k, k1 greifen. Die Anschläge a, a} sind in dieser Darstellung noch durch seitlich vom Lichtbogen angebrachte Hebel h, h1 verbunden, damit sich beide nur zur gleichen Zeit drehen, also die Kohlen sich nur gleichzeitig verschieben können. Diese Möglichkeit, mittels der drehbaren Anschläge einen ungleichmäßigen Vorschub der Kohlen verhindern zu können, ist ebenfalls von großer Wichtigkeit. Die Hebel h, hl können natürlieh durch beliebig andere zweckentsprechende Mechanismen ersetzt werden. Auch kann nur
ein Anschlag α in beschriebener Weise wirken, während durch Vermittlung von Hebeln oder dergl. von diesem eine beliebige Vorschubvorrichtung zur Bewegung der anderen Kohle in Tätigkeit gesetzt werden kann.
Nach Fig. 3 sind die mit Querrippen versehenen Kohlen k, A:1 durch drehbare Anschläge a, a1 gehalten, und zwar hält Anschlag α die Kohle k in gesperrter Lage, indem der Zahn s des um c drehbaren Anschlages α sich unter eine Querrippe ^ der Kohle stützt, während die Querrippe ^1 den Zahn e des Anschlages α nach außen drängt. Wird nun die Querrippe ^1 verzehrt, so drängt die Rippe \ mit ihrer schrägen Fläche den Zahn s langsam zurück und nimmt dann die Stellung, wie sie in Fig. 3 für den Anschlag a1 ersichtlich ist, ein.
In dieser Stellung gleitet der Zahn s1 des Anschlages über die Kante des Zahnes ^4 der Kohle hinweg, während der Zahn ^2 der Kohle sich gegen den Zahn e1 des Anschlages legt und so beim Herabgleiten der Kohle k1 den Zahn s1 des um c1 drehbaren Anschlages αλ zwischen die Zähne ^3 und ^4 der Kohle drängt, wodurch die Kohle kl wieder gesperrt wird.

Claims (1)

  1. Patent-An SPRU ch:
    Bogenlampe mit nebeneinander stehenden, nach abwärts gerichteten Kohlen, dadurch gekennzeichnet, daß die in bekannter Weise mit Querrippen versehenen Kohlen von drehbaren, mit zwei Zähnen versehenen Anschlägen gehalten werden, welche in die Querrippen der Kohle eingreifen, derart, daß durch das Abbrennen der Kohleenden, gegen welche sich der eine Zahn des Anschlages legt, eine Drehung und damit eine Freigabe des anderen Zahnes des Anschlages erfolgt und hierdurch die Kohle periodisch freigegeben wird, um ein selbsttätiges Nachrücken derselben zu ermöglichen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT177263D Active DE177263C (de)

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