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DE177267C - - Google Patents

Info

Publication number
DE177267C
DE177267C DE1904177267D DE177267DA DE177267C DE 177267 C DE177267 C DE 177267C DE 1904177267 D DE1904177267 D DE 1904177267D DE 177267D A DE177267D A DE 177267DA DE 177267 C DE177267 C DE 177267C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
housing
wheels
group
liquid
gas
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE1904177267D
Other languages
English (en)
Filing date
Publication of DE177267C publication Critical patent/DE177267C/de
Application filed filed Critical
Priority to AT28100D priority Critical patent/AT28100B/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D29/00Details, component parts, or accessories
    • F04D29/04Shafts or bearings, or assemblies thereof
    • F04D29/041Axial thrust balancing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine mehrstufige Zentrifugalpumpe oder Gebläse, bei welcher zwecks Verminderung des Achsialschubes die zu komprimierende Flüssigkeit oder das Gas zuerst eine Gruppe der Kader in dem einen Sinne durchfließt und dann in umgekehrter Richtung eine andere Gruppe von Rädern, welche in demselben Gehäuse symmetrisch zur ersten Gruppe eingebaut ist, durchströmt. Eine derartige Zentrifugalpumpe ist bereits bekannt. Bei dieser wird jedoch zwecks Verminderung des Achsialschubes die Flüssigkeit oder das Gas von der Mitte nach den beiden Außenseiten geführt, was einerseits den Nachteil hat, daß die höheren Drucke an den Enden der Welle liegen und diese infolgedessen ebenfalls unter beträchtlichem Druck stehen und somit schwer abzudichten sind und große Reibungsverluste verursachen, andererseits das Gehäuse für die Zuführung der Flüssigkeit oder des Gases zu den beiden Gruppen in der Mitte unterteilt sein muß, wodurch die Baulänge der Zentrifugalpumpe unnötig vergrößert wird und somit die Pumpe einen verhältnismäßig großen Raum beansprucht.
Um bei dieser Zentrifugalpumpe diese Nachteile zu vermeiden und zu ermöglichen, die Rädergruppen in einem vollständig zylindrisehen Gehäuse von möglichst geringer Baulänge unterzubringen und gleichzeitig damit die Enden der Welle von Druck möglichst zu entlasten, erfolgt gemäß vorliegender Erfindung die Führung der Flüssigkeit oder des Gases nicht wie bisher von der Mitte nach den Außenseiten des Gehäuses zu, sondern die 40
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Flüssigkeit oder das Gas wird von den Enden des Gehäuses nach der Mitte zu geführt, derart, daß die Flüssigkeit, nachdem sie von dem einen Ende des Gehäuses aus die erste Rädergruppe durchströmt hat, nach dem anderen Ende des Gehäuses übertreten und nach dem Durchströmen der zweiten Rädergruppe aus der Mitte des Gehäuses heraustreten kann.
Auf der Zeichnung ist:
Fig. ι ein Längsschnitt durch die Pumpe oder das Gebläse, der zur Hälfte wagerecht, zur Hälfte senkrecht geführt ist,
Fig. 2 ein Querschnitt durch die Mitte des Sammelkanals D-D.
Die zu fördernde Flüssigkeit oder das Gas tritt von der einen Seite in das Gehäuse der Pumpe oder des Gebläses in Richtung der Achse ein, wird von dem ersten Schaufelrade α in die am Umfange befindlichen Leitkanäle b gedrückt und strömt von diesen aus durch einen Umführungskanal c dem Eintritt des nächsten Flügelrades zu usw. Bei derartig eingerichteten Zentrifugalpumpen oder Gebläsen erleiden bekanntlich die Wellen einen achsialen Schub, und zwar dadurch, daß der auf dem Rücken der .Schaufelräder α lastende, sich aus dem Spalt zwischen Lauf- und Leitrad übertragende Druck der Flüssigkeit oder des Gases gegenüber dem im Saugquerschnitt herrschenden geringeren Druck einen erheblichen Überschuß an seitlicher Druckwirkung hervorruft, welche bestrebt ist, das Schaufelrad und die mit demselben fest verbundene Welle nach der Richtung der Saugseite hin zu verschieben. Um diesen seitlichen Achsialschub zu vermeiden bezw. zu vermindern,
(2. Auf'lage, ausgegeben am 20. Januar igogj

Claims (3)

  1. tritt gemäß vorliegender Erfindung, nachdem I die Flüssigkeit oder das Gas etwa die Hälfte der Schaufelräder durchströmt hat, eine Unterbrechung der Bewegungsrichtung der Flüssig-
    "5 keit oder des Gases dadurch ein, daß dieselben, aus dem Leitrade d strömend, von einem ringförmigen Sammelkanal A, A auf- j genommen werden und von diesem durch einen oder mehrere, seitlich am Gehäuse angegossene
    ίο Umführungskanäle B, B einem am hinteren Ende des Gehäuses angebrachten ringförmigen Sammelraum C, C zugeführt werden. Von diesem aus durchströmt die Flüssigkeit oder das Gas nunmehr die zweite Anzahl der Räder in einer Richtung, welche der vorhergehenden entgegengesetzt und wieder nach der Mitte des Pumpengehäuses hin gerichtet ist. Aus dem letzten Leitrade e strömt die Flüssigkeit oder das Gas wieder in einen ringförmigen Druckraum D-D und von diesem durch den Druckstutzen E nach außen.
    Die Naben der Räder α, α stoßen eine gegen die andere und legen sich auf der einen Seite der Welle gegen einen Bund, auf der anderen Seite gegen eine Verschraubung. Wählt man also die Zahl der Räder auf beiden Seiten gleich groß, so ist man imstande, den seitlichen Schub auf die Welle vollständig aufzuheben, so daß man eines Spurlagers überhaupt nicht mehr bedarf. Legt man auf eine Seite dagegen mehr Räder als auf die andere, so behält man einen Überschuß, welchen man z. B. bei vertikaler Anordnung der Pumpe benutzen kann, um das Gewicht der Welle aufzuheben.
    Ein weiterer Vorteil dieser Anordnung beruht darin, daß die Stopfbüchse, mit welcher die Welle den Gehäusedeckel durchdringt, nicht dem vollen, von der Pumpe oder dem Gebläse erzeugten Druck ausgesetzt ist, sondern nur ungefähr der Hälfte dieses Druckes, daher auch entsprechend leichter abzudichten ist und weniger Reibungsverluste verursacht. Die Kanäle zur Verbindung der einzelnen Räder sind in der üblichen Weise durch entsprechend geformte Einsätze als Rotationskörper ausgeführt, und diese inneren Teile können nach Entfernung des seitlichen Deckels mitsamt den Schaufelrädern aus dem Gehäuse entfernt werden.
    Ρλ ten τ -Anspruch E:
    ι. Mehrstufige Zentrifugalpumpe oder Gebläse, bei welcher zwecks Verminderung des Achsialschubes die zu komprimierende Flüssigkeit oder das Gas zuerst eine Gruppe der Räder in dem einen Sinne durchfließt und dann in umgekehrter Richtung eine andere Rädergruppe, welche in demselben Gehäuse symmetrisch zur ersten Rädergruppe eingebaut ist, durchströmt, dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeit oder das Gas von den Enden des Gehäuses nach dessen Mitte zu geführt wird, derart, daß die Flüssigkeit oder das Gas, nachdem es von dem einen Ende des Gehäuses aus die erste Rädergruppe durchströmt hat, nach dem anderen Ende des Gehäuses übertreten und nach dem Durchströmen der zweiten Rädergruppe aus der Mitte des Gehäuses austreten kann.
  2. 2. Mehrstufige Zentrifugalpumpe oder Gebläse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Umfange des Gehäuses zwei Ringkanäle (A und D) eingegossen sind, von denen der Ringkanal (A) einerseits mit dem an das letzte Rad der ersten Rädergruppe sich anschließenden Leitrade, andererseits durch im Gehäuse eingegossene Umführungskanäle (B) mit einem dritten Ringkanal (C), welcher ebenfalls im Gehäuse eingegossen ist und mit dem ersten Rade der zweiten Rädergruppe in Verbindung steht, verbunden ist, während der Ringkanal (D) einerseits mit dem sich an das letzte Rad der zweiten Rädergruppe anschließenden Leitkanal, andererseits mit einem Ausgangsstutzen (E) des Gehäuses verbunden ist.
  3. 3. Zentrifugalpumpe oder Gebläse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks ganzer oder teilweiser Aufhebung des Gewichtes der umlaufenden Schaufelrädergruppen mit Welle bei senkrechter Anordnung der Zentrifugalpumpe die von dem oberen Ende des Gehäuses aus von der Flüssigkeit oder dem Gase zu durchströmende Rädergruppe mehr Räder enthält als die Gruppe, welche die Flüssigkeit oder das Gas von dem unteren Ende des Gehäuses aus zu durchströmen hat.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1904177267D 1904-03-19 1904-03-19 Expired - Lifetime DE177267C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT28100D AT28100B (de) 1904-03-19 1905-09-16 Mehrstufige Schleuderpumpe oder Gebläse.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE177267C true DE177267C (de)

Family

ID=441758

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1904177267D Expired - Lifetime DE177267C (de) 1904-03-19 1904-03-19

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