DE1772549B2 - Einrichtung zur schalldaempfenden verkleidung von schallquellen, vorzugsweise fuer ortsunabhaengige anlagen mit verbrennungsmotoren, bestehend aus einzelnen mit schallschluckstoff versehenen lamellen - Google Patents
Einrichtung zur schalldaempfenden verkleidung von schallquellen, vorzugsweise fuer ortsunabhaengige anlagen mit verbrennungsmotoren, bestehend aus einzelnen mit schallschluckstoff versehenen lamellenInfo
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Description
45
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schalldämpfeinrichtung zum Verkleiden von Schallquellen, vorzugsweise
zum Verkleiden von ortsunabhängigen Anlagen mit Verbrennungsmotoren, wie z. B. Notstromaggregaten,
Baumaschinen od. dgl.
Es ist bekannt, daß transportable Verbrennungskraflmaschinen und mittels dieser angetriebenen Anordnung
sehr laut sind. Dieses gilt insbesondere für Verbrennungskraftmaschinen mit niederer Zylinderzahl, ζ. ΙΪ.
Einzylinder- oder Zweizylindermotoren, wie s:e zum Betrieb eines Notstromaggregates und zum Antrieb von
Baumaschinen oft Anwendung finden. Man ist daher bereits seit langem bestrebt, den Geräuschpegel
herabzusetzen. Dieses geschieht bei den bekannten Anordnungen dadurch, daß die Schallquelle allseitig mit
Schallschluckstoff umgeben ist, z. B. durch eine aus Schallschluckstoff bestehende Haube.
Um den Motoren dabei die zum Betrieb erforderliche Verbrennungsluft zuzuführen, sind diese Hauben seitlich
mit Bohrungen versehen. Diese Schallschluckhauben haben jedoch den Nachteil, daß infolge der geschlossenen
Ausführung eine starke Erwärmung des Motors unvermeidbar ist und häufig der Motor durch
Erwärmung und durch einen Mangel an Verbrennungsluft zum Stillstand kommt. Hierbei ist es bekannt, an
einzelnen Stellen der Haube Kulissenartige öffnungen vorzusehen, oder zur Dämpfung des Körperschalls
innerhalb der I laube Kulissen anzuordnen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schalldämpfeinrichtung aufzuzeigen, mittels welcher
bei optimaler Schalldämpfung insbesondere der Ansaug- bzw. Abluft eine ausreichende Kühl- bzw.
Verbrennungsluftzufuhr und Warmluftabfuhr ermöglicht wird.
Die Lösung der gestellten Aufgabe besteht aus einer Einrichtung zur schalldämpfenden Verkleidung von
Schallquellen, vorzugsweise für ortsunabhängige Anlagen mit Verbrennungsmotoren, bestehend aus einzelnen
mit Schallschluckstoff versehenen Lamellen, die in den Luftdurchtritt ermöglichenden Abständen voneinander
zur Bildung eine die Schallquelle unmittelbar umgebenden Verkleidung in einem Rahmen parallel zueinander
angeordnet sind. Der Abstand zwischen zwei Lamellen kann dabei gleich oder kleiner als die Dicke der
Lamellen sein. Ferner hat es sich als vorteilhaft erwiesen, daß die Lamellen jeweils an einer Fläche mit
einem perforierten Blech und an der gegenüberliegenden Fläche mit einem den Schallschluckstoff haltenden
grobflächigen Gitter oder aber an beiden Flächen mit perforierten Blechen versehen sind. Hierdurch wird
nämlich vchindert, daß der Schallschluckstoff von der vorbeis'reichenden Luft mitgerissen wird und es wird
trotzdem eine große Absorptionsfläche angeboten. Obwohl mil dieser erfindungsgemäßen Schalldämpfeinrichtung
nach Messungen bereits sehr gute Ergebnisse nachgewiesen wurden, hat sich doch gezeigt, daß aus
den Abständen zwischen je zwei Lamellen noch Schallwellen austreten. Um eine extrem hohe Schalldämpfung
zu erreichen, hat es sich daher als zweckmäßig herausgestellt, daß im rechen Winkel zu
den Lamellen mindestens eine weitere Lamelle angeordnet ist. Dabei ist es in weiterer Ausgestaltung der
erfindungsgemäßen Einrichtung vorteilhaft, diese zusätzliche Lamelle oder Lamellen in ihrer Lage,
insbesondere in ihrem Abstand zu den Lamellen veränderlich anzuordnen. Dadurch kann z. B. eine
Anordnung erreicht werden, bei welcher Teile der Schallquellen, z. B. Abgas- oder Ansaugstutzen, aus den
Lamellen herausgeführt werden und in den Raum zwischen den Lamellen und der im rechten Winkel
hierzu angeordneten Lamellen enden.
Dadurch ist eine sichere Ableitung des Abgases bei guter Schalldämpfung möglich. Als besonders zweckmäßig
erweist sich, daß die Lamellen in den Rahmen einhängbar bzw. lösbar ausgebildet sind. Zweckmäßigerweise
sine4 bei der erfindungsgemäßen Einrichtung
die Lamellen .nit einer Ausnehmung entsprechend der Konturen der zu verkleidenden Schallquelle versehen.
Die Abbildung zeigt eine erfindungsgemäße Schalldämpfeinrichtung in perspektivischer Darstellung. Dabei
ist eine Darstellung gewählt, bei welcher ein Notstromaggregat verkleidet werden soll. Eine der
seitlichen Lamellen 5 ist in abgenommenem Zustand gezeichnet. Die aus Schallschluckstoff gebildeten
Lamellen 1 sind in einem Rahmen 2 derartig angeordnet, daß zwischen jeweils 2 Lamellen der
Abstand 3 ist. Die Lamellen sind an mindestens einer ihrer Flächen mit einem perforierten Blech 4 abgedeckt,
die Außenlamellen jeweils mit einer geschlossenen F'latte 6. Die seitlich angeordneten Lamellen 5 sind mit
Laschen 7 versehen, mittels deren sie in Zuganker 8
eingehängt werden können. In der Abbildung ist ferner
ein Befestigungselement 9 dargestellt, das z. U. /um
Befestigen des in dein durch die Lasche 7 bestimmten Abstand /wischen den Lamellen I und der seitlichen
Lamelle 5 gebildeten Raum anzuordnenden Abgasrohrleitung
des Notstromaggregates dienl.
Ls hat sich gezeigt,daß mit dieser erfindungsgenüiüen
Anordnung eine erhebliche Schalldämmung dieser ,in sich lauten Aggregate möglich ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (8)
- Patentansprüche:!. Einiichlung zur schullclümpfenden Verkleidung von Schallquellen, vorzugsweise für ortsunabhängige Anlagen mil Verbrennungsmotoren, bestehend aus einzelnen mit Schallschluckstoff versehenen Lamellen, dadurch gekennzeichnet, daß die Lamellen (1) mit den direkten Luftdurchtrilt zur Schallquelle ermöglichenden Abständen (3) voneinander zur Bildung einer die Schallquelle unmittelbar umgebenden Verkleidung in einem Rahmen (2) parallel zueinander angeordnet sind.
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand (3) zwischen je zwei Lamellen (I) gleich oder kleiner der Dicke der Lamellen ist.
- 3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lamellen (1) an ihrer einen Fläche mit einem perforierten Blech (4) und an der anderen Fläche mit einen? den Schallschluckstoff schüizenden großflächigen Gitter versehen sind.
- 4. Einrichtung nach einem der Ansprüche I bis J, dadurch gekennzeichnet, daß im rechten Winkel zu den Lamellen (1) mindestens eine weitere Lamelle (5) angeordnet ist.
- 5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die im rechten Winkel zu den Lamellen (1) angeordnete seitliche Lamelle (5) oder Lamellen in ihrer Lage zu den Lamellen (1) veränderlich angeordnet ist.
- 6. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die außenliegenden Lamellen (1, 5) an ihrer Außenfläche mit einer geschlossenen Platte (6) versehen sind.
- 7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Lamellen (1) in den Rahmen (2) einhängbar ausgebildet sind.
- 8. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lamellen (1) eine Ausnehmung entsprechend der Konturen der zu verkleidenden Schallquelle aufweisen.
Priority Applications (3)
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