DE1772216U - Befestigungsvorrichtung fuer verkleidungsbleche oder aehnliche verkleidungsteile. - Google Patents
Befestigungsvorrichtung fuer verkleidungsbleche oder aehnliche verkleidungsteile.Info
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- E04F13/00—Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings
- E04F13/07—Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor
- E04F13/08—Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor composed of a plurality of similar covering or lining elements
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Description
-
(zu setzen an die Stelle der ursprünglichen Beschreibungsseiten 1 und 2) Befestigungsvorrichtung für Verkleidungsbleche oder ähnliche Verkleidungsteile.NeueBeschreibungseinleitung - Die Neuerung bezieht sich auf eine Befestigungsvorrichtung für Verkleidungsbleche oder ähnliche Verkleidungsteile, welche an einem Stütz-oder Traggerüst sitzen und starr miteinander verbunden werden, insbesondere für nachträglich anzubringende Gebäude-Fassaden oder ähnliche Verkleidungen.
- Es ist bekannt, vorgefertigte Metallbauteile zu Gebäude-Fassaden oder ähnlichen Verkleidungen zusammenzusetzen, welche an einem Traggerüst aufgehängt werden. Bei dieser bekannten Fassaden-Bauart ist das Tragwerk durch am oberen Ende des Gehäuses anzubringende Träger gebildet, an welchen die starr miteinander verbundenen Verkleidungsbleche aufgehängt sind. Dies hat den Nachteil, dass die gesamten Kräfte am oberen Ende des Gehäuses angreifen. Durch die hängende Anordnung der Fassaden-Konstruktion müssen die einzelnen Verkleidungsbleche relativ hohe Kräfte auf-
Gemäss der Neuerung werden alle diese Nachteile vermieden, und gleichzeitig wird verhindert, dass'Verformungen des Gebäudes auf die Gebäude-Fassade übertragen werden. Dies wird in erster Linie dadurch erreicht, dass ein oder mehrere das Stütz-oder Traggerüst bildende Stiele mit Federstützböcken versehen sind, über welche sie sich in ihrer Längsrichtung federnd-nachgiebig am Gebäude-Innenteil abstützen.nehmen ; - In Weiterentwicklung des Neuerungsgedankens kann jeder Federstützbock durch mit Abstand von den Stielen gehaltene, an jedem ihrer Enden gelagerte Fhrungsbolzen und die Führungsbolzen umgebende Federkörper gebildet werden, wobei die Führungsbolzen in Bohrungen von ortsfesten Führungsbauteilen geführt werden können, auf welchen sich die Federkörper mit ihren unteren Enden abstützen.
- Einem anderen Neuerungsmerkmal zufolge können die Federkörper unter Vorspannung zwischen den Führungsbauteilen und einem am Stiel vorgesehenen Widerlager, und je einen Stützblock, ebenfalls neuerungsgemäss, auf sich gegenüberliegenden Seiten der Stiele angeordnet werden, wobei diese Stützböcke an einunddemselben Führungsbauteil angreifen können.
Esist weiterhin gesss der Neuerung noch vorteilhafte wenn die Federkörper durch zwei konzentrisch ineinandersitzende, fluchtendmit der Achse çes T'til1rungsbolzens angeordflete Scr'rauben- Drudcfedem gebildet werden Sunen, wobei eine der Scr'uben- Druckfedern Rechtssteigung und die andere Linkssteigung aufweisen kann. Ein anderer Neuerungsvoreohia ; bestel't noch darin, dass jeder der Stiele tlbermindestens einen ederStütsbock an der Decken- konstruktion jedes Gebude-Rtocveks abgestützt werden kann. Schließlichwird die Neuerung auch noch darin gesehen, dass die rtlhrungsbauteile gabelfSraig ausgebildet sind und an jedem Gabelschenkel ein Feder-Stüts ! bock abgreifen kann, so daae der Stielmwischen den Oabsischerkeln in seiner Längsrichtung beweglich gehalten ist. Die Neuerung soll nunmehr anhand der sie beispielsweise wiedergebenden Zeichnung ausführlicher beschrieben werden und zwar zeigt Fig. 1 in räumlicher Darstellung und teilweise im Schnitt eine ausvorgefertigten Metall-Bauteilen zusammengesetzte und neuermigsgetaäss eingerichtete Gebäude-Fassade oder ahnliche Verkleidung,' Fig.2 ebenfalle in rulicher Darstellung und teilweise im Schnitt einAusfilhrungebeispiel einer neue-"tmgsgemessen sade oder ähnlichen Verkleidung, wie sie vorteilhaft an oder nahe dem oberen Ende des 6ebS. ude-Innenteiles ausebil detwird, Pig. 3 in. verrSsserteia Maßatab die in Fig. l mit IIT bezcichnete Stelle in Seitenansicht, Fig. 4 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles IV auf die Anordumg gemss Pig. 3, Fig. 5 die in Fig. 2 mit V bezeichnete Stelle in vergrSssertem Maßstab und Seitenansicht, whred Pi. 6 eine Ansicht in Richtung'des Pfeiles VI auf die Anordnung gemüse Fig. 5 wiedergibt. Die : in der Zeiobnixne. dn-rgestelltee aro vcrge-fertigten Bauteilenusamengesetste Gebäude- ? assade l oder ähnliche Verklei- dung wird im wesentlichen durch eine Vielzahl von miteinander starr verbundenen Verkleidungeblecen 2 mid 3 sowie ein"tt-oder Tra- gerüst 4 gebildet, an welchem die 2 und 3 be- festigt und ber dieses am SeMudeinnontail 5 ge'alton sind. Dei den ÄusfUhrungabeispielen einer Gebrudefaesade 1 werden als Verkleidungol) leche 2, 3 sogenannte Trapezbledhe 2 und. jeweils zwischen zwei übereinander angeordneten Reihen dieser Trapesblecho 2 sitzende und qer su diesen, rlauf'ende Profil-Blechstrifen 3 oder <-planken verwendet, ie Verkleidungsbleche 2 un& 3 sind beispielsweise durch Schrauben oder Shn enebate f miteinander verbunden und imwesentlichen an den das * oder Traggerüst 4 bildenden, sorecbt odr nahezu senkrecht verlaufenden Stielen 6 befestigt. Diese Stiele 6 w$rden durch Prof11-Trpger, beispielsweisePoppel-T-'Trg'er gebildete welche it Abstand von- einander am GebudeInenteil 5 gehalten sind. Gemüse der Neuerung sind die das Stütz-Oder Traggerüst 4 bildenden Profil-Stiele 6 vorteilhaft im Bereich jeder in dem Gebäu- deinnenteil 5 vorgesehenen Decke 8 mit Peder-StützbScken 7 versehen, über welche sie sich in ihrer Längsrichtung : federnd nachgiebig am Gebäude-Innenteil 5 abstützen. Die Feder-Stützb5cke 7 wirken dabei mit am Gebdeinnteil 5 zu befestigenden, beispielsweise durch Schrauben 9 zu verspannen- den F'Shrungsbauteilen 10 zusammen, ie aus den Eigen. 1 und 2 ersichtlich ist, sind die ? ührungsbauteile 10 auf über die Gebgude- Front'vorkragenden Teilstücken jedes Decken-Zuges befestigt. Den Pign. 3 und 5 der Zeichnung kann entnommen werden, dass sich jeder der ? ttbce 7, über welChe die an sish su eines starren Körper susaamangesetste Gebäude-Fassade federnd nachgiebig mit dem GebäudeInnenteil verbunden ist aus mit Abstand von den Stielen 6 gehaltenen und parallel zu deren Längsachse verlaufendenyShru. nssbolsen 11 und chsgleich mit diesen ange- ordnetenFederktlrpern 12. 1 ; zusammensetzt. Der Führungsbolzen 11 der Poder-Stützböcke 7 ist ait seinen Bnden in Lagern 4, 15 ge- haltent welche mit Abstand voneinander an den Stieles 6 befestigt sind.ber die Phrumgsbolzen 11 sind die ntütsbSoke 7 iB Bohrun- gen 16 der ührungsbateile 10 geführt, wobei sich die Feder- körner 12, 13 einerseits am oberen Lager 14 der ? ührungsbclzen 11 undandererseits auf der Oberseite des Führungsbauteile 10 ab- stutzen. Vorteilhaft aind dabei die Federkörper 121 13 unter Vor- spannung zwischen dem als Widerlager dienenden Lager 14 und den Fhrungabauteiln 10 gehalten. - Bei den in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen sind die Federkörper 12, 13 der Stützböcke 7 durch zwei konzentrisch ineinander sitzende Schraubenfedern gebildet, von denen die eine Rechts-Steigung und die andere Links-Steigung aufweist. Anstatt der Schrauben-Druckfedern 12,13 können jedoch auch andere Federkörper, beispielsweise Tellerfedern, Verwendung finden.
- Aus den Fign. 4 und 6 ist ersichtlich, dass im Bereich jedes Deckenzuges an den einzelnen Stielen 6 auf sich gegenüberliegenden Seiten derselben je ein Stützbock 7 angeordnet ist. Dabei'sind die am Gebäudeinnenteil 5 befestigten Führungsbauteile 10 gabelförmig ausgebildet, so dass die Stiele frei in der aussparung 10a zwischen den beiden Gabelzinken lOb und lOc liegen, die Stützböcke 7 bzw. deren Federkörper 12 und 13 wirken dabei jeweils mit einer der linken lOb und 10o des gabelförmigen Führungsbauteiles 10 zusammen.
- Damit die einzelnen Stiele 6 ihren Abstand vom Gebäude-Innenteil 5 nicht wesentlich ändern können, sind auf der Oberseite eines jeden Führungsbauteiles 10 Winkelstücke 17, 18 so befestigt, dass sie die beiden Schenkel der Stiele 6, welche dem Gebäude-Innenteil 5 benachbart sind, umgreifen und so die Stiele gegen eine andere als senkrechte Bewegung zum Gebäude-Innenteil sichern.
- Vermittels der Feder-Stützböcke 7 kann die Gebäude-Fassade 1 oder eine ähnliche Verkleidung mit gleichmässigem Abstand an der gesamten Fläche des Gebpude-Innenteiles 5 abgestützt werden, ohne dass irgendwelche Verformungen, welche am Gebäude auftreten, auf die Gebäude-Fassade übertragen werden.
Shrend in den-igii. 19 3 und 4 der Zeicbmmr tUtsb8ck-. Ausführungafornsen dargestellt ind, wie sie swec"ssig am gesagten unterenTeil des Gebsiides werden, zeigen die Flrn. 2, unteren ? eL1 des Set 7 5und6Stütsbock-Auefhrungsforen,welche vorteilhaftaooberen Gebudeende d. h. beim letzten eckensug 8 Anwendung finden. Der Bereich der Neuerung wird auch darm nicht verlassen. wenndiese in verschiedener Hinsicht abgeSsert wird. o kennen beispielovieise die Feder-Stützböcke 7 eine andere als die d-arr-estell te und beschriebene'Form aufweisen. Sie kannten nämlich auch nach der Art von Blattfedern oder Verdrehungsfedem wirksam sein. ei- terhinkSnneR die PederSttzböcke so ausgeMIdet werden dass die VorspannungderFoderkSyper einstellbar ist* Ebenso ist es aber auch möglich, die Stützböcke 7 in einer anderen wie der dargestellt ten Art und eise mit dem Gebtlude-Innenteil 5 zusammenwirken zu lassen. Shntza. nsrSehe
Claims (8)
- Neue Schutzansprüche 1 bis 8 (zu setzen an die Stelle der ursprünglichen Schutzansprüche 1 bis 8) 1. Befestigungsvorrichtung für Verkleidungsbleche oder ähnliche Verkleidungsteile, welche an einem Stütz-oder Traggerüst sitzen und starr miteinander verbunden werden, insbesondere für nachträglich anzubringende Gebäude-Fassaden oder ähnliche Verkleidungen, dadurch gekennzeichnet, dass ein oder mehrere das Stütz-oder Traggerüst (4) bildende Stiele (6) mit Feder-Stützböcken (7) versehen sind, über welche sie sich in ihrer Längsrichtung federnd-nachgiebig am Gebäude-Innenteil (5) abstützen.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Feder-Stützbock (7) durch mit Abstand von den Stielen (6) gehaltene, an jedem ihrer Enden gelagerte Führungsbolzen (11) und die Führungsbolzen (11) umgebende Federkörper (12,13) gebildet ist, wobei die Führungsbolzen (11) in Bohrungen (16) von ortsfesten Führungsbauteilen (10) geführt sind, auf welchen sich die Federkörper (12,13) mit ihren unteren Enden abstützen.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Federkörper (12,13) unter Vorspannung zwischen den Führungsbauteilen (10) und einem am Stiel (6) vorgesehenen Widerlager (14) angeordnet sind.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass je ein Stützbock (7) auf sich gegenüberliegenden Seiten der Stiele (6) angeordnet ist, wobei diese Stützböcke (7) an einunddemselben Führungsbauteil (10) angreifen.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekenn-
bolzens (9) angeordnete Schraubendruck-Federn gebildet sind, wobei eine der Schraubendruckfedern Rechtssteigung und die andere Linkssteigung aufweist.zeichnet, dass die Federkörper (12,13) durch zwei konzentrisch ineinandersitzende, fluchtend mit der Achse des Führung- - 6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der Stiele (6) über mindestens einen Feder-Stützbock (7) an der Deckenkonstruktion (8) jedes Gebäude-Stockwerks abgestützt ist.
- 7. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsbauteile (10) gabelförmig (10b, 10c) ausgebildet sind und an jedem Gabel-Schenkel (10b, 10c) ein Feder-Stützbock (7) angreift, sodass der Stiel (6) zwischen den Gabelschenkeln (10b, 10c) in seiner Längsrichtung beweglich gehalten ist.
- 8. Befestigungsvorrichtung für Verkleidungsbleche oder ähnliche Verkleidungsteile, welche an einem Stütz-oder Traggerüst sitzen und starr miteinander verbunden werden, insbesondere für nachträglich anzubringende Gebäude-Fassaden oder ähnliche Verkleidungen, nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, wie dargestellt und beschrieben.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES26006U DE1772216U (de) | 1958-01-28 | 1958-01-28 | Befestigungsvorrichtung fuer verkleidungsbleche oder aehnliche verkleidungsteile. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES26006U DE1772216U (de) | 1958-01-28 | 1958-01-28 | Befestigungsvorrichtung fuer verkleidungsbleche oder aehnliche verkleidungsteile. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1772216U true DE1772216U (de) | 1958-08-14 |
Family
ID=32839925
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES26006U Expired DE1772216U (de) | 1958-01-28 | 1958-01-28 | Befestigungsvorrichtung fuer verkleidungsbleche oder aehnliche verkleidungsteile. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1772216U (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1185791B (de) * | 1960-08-10 | 1965-01-21 | Gartner & Co J | Haltevorrichtung an Geschossdecken fuer die Pfosten einer Vorhaengewand |
| DE1207064B (de) * | 1958-12-20 | 1965-12-16 | Gartner & Co J | Aussenwand aus beidseitig mit Blech verkleideten, an Pfosten gehaltenen Isolierplatten |
| DE1212269B (de) * | 1959-01-16 | 1966-03-10 | Knag As A | Vorhaengewand mit einem Gerippe aus Pfosten und Riegeln |
| DE1236760B (de) * | 1962-05-03 | 1967-03-16 | John Roeschinger | Vorgehaengte Fassadenwand |
-
1958
- 1958-01-28 DE DES26006U patent/DE1772216U/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1207064B (de) * | 1958-12-20 | 1965-12-16 | Gartner & Co J | Aussenwand aus beidseitig mit Blech verkleideten, an Pfosten gehaltenen Isolierplatten |
| DE1212269B (de) * | 1959-01-16 | 1966-03-10 | Knag As A | Vorhaengewand mit einem Gerippe aus Pfosten und Riegeln |
| DE1185791B (de) * | 1960-08-10 | 1965-01-21 | Gartner & Co J | Haltevorrichtung an Geschossdecken fuer die Pfosten einer Vorhaengewand |
| DE1236760B (de) * | 1962-05-03 | 1967-03-16 | John Roeschinger | Vorgehaengte Fassadenwand |
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