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DE177203C - - Google Patents

Info

Publication number
DE177203C
DE177203C DENDAT177203D DE177203DA DE177203C DE 177203 C DE177203 C DE 177203C DE NDAT177203 D DENDAT177203 D DE NDAT177203D DE 177203D A DE177203D A DE 177203DA DE 177203 C DE177203 C DE 177203C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
barrel
template
beer
pasteurizer
hollow body
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT177203D
Other languages
English (en)
Publication of DE177203C publication Critical patent/DE177203C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12HPASTEURISATION, STERILISATION, PRESERVATION, PURIFICATION, CLARIFICATION OR AGEING OF ALCOHOLIC BEVERAGES; METHODS FOR ALTERING THE ALCOHOL CONTENT OF FERMENTED SOLUTIONS OR ALCOHOLIC BEVERAGES
    • C12H1/00Pasteurisation, sterilisation, preservation, purification, clarification, or ageing of alcoholic beverages
    • C12H1/12Pasteurisation, sterilisation, preservation, purification, clarification, or ageing of alcoholic beverages without precipitation
    • C12H1/16Pasteurisation, sterilisation, preservation, purification, clarification, or ageing of alcoholic beverages without precipitation by physical means, e.g. irradiation
    • C12H1/18Pasteurisation, sterilisation, preservation, purification, clarification, or ageing of alcoholic beverages without precipitation by physical means, e.g. irradiation by heating
    • C12H1/20Pasteurisation, sterilisation, preservation, purification, clarification, or ageing of alcoholic beverages without precipitation by physical means, e.g. irradiation by heating in containers allowing for expansion of the contents

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • Bioinformatics & Cheminformatics (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Genetics & Genomics (AREA)
  • Toxicology (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Devices For Dispensing Beverages (AREA)
  • Distillation Of Fermentation Liquor, Processing Of Alcohols, Vinegar And Beer (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Pasteurisieren von vergorenen Flüssigkeiten, insbesondere von Bier, und ein Verfahren zur Benutzung dieser Einrichtung. Durch die neue Einrichtung und das durch die Benutzung dieser Einrichtung bedingte Verfahren wird eine Verbesserung des Pasteurisierverfahrens nach Patent 163551 erzielt, indem die Handhabungen während des Pasteurisierens vereinfacht werden.
Die Erfindung besteht darin, daß für die Verbindung zwischen Vorlage und Faß, welche zusammen das Pasteurisiergehäuse bilden, ein einziger Hohlkörper verwendet wird, durch welchen ein Rohr bis zum untersten Boden des Fasses geführt ist, in Verbindung mit einem vom Hohlkörper ausgehenden Kniestück, das mit einem durch die Vorlage bis zu ihrem oberen Boden reichenden Rohr vereinigt ist. Durch eine solche Einrichtung wird die Verbindung und Lösung von Faß und Vorlage beschleunigt und das Vorlagegefäß derart vereinfacht, daß eine Größe für alle möglichen Faßsorten und Faßverschlüsse ausreicht. Sind beide Gefäße durch diese Einrichtung vereinigt, so läßt sich das Pasteurisieren im Vergleich zu dem Verfahren des Patentes .163551 ebenfalls vereinfachen, indem das Faß nach seiner Befüllung mit Bier und die Vorlage nach ihrer Befüllung mit Kohlensäure zu einem einheitlichen Pasteurisiergehäuse verbunden werden. Da ferner das Bier beim Umdrehen der Gefäße vor dem Pasteurisieren aus dem Faß durch das verlängerte Knierohr in die Vorlage ruhig abläuft und dabei die Kohlensäure aus der Vorlage in das zum Teil in die Vorlage sich entleerende Faß eintritt, ohne durch das darin befindliche Bier hindurchzustreichen, und da ferner nach dem Pasteurisieren der Wechsel des Inhalts der beiden Gefäße sich in gleicher Weise zurückvollzieht, so wird infolge des ruhigen Austausche des Inhalts der Gefäße die Bildung von Schaum verhindert, der die
Neigung hat, sich in den Rohren festzusetzen und den Austausch des Bieres zu verhindern. Andererseits wird auf diese Weise eine Trübung des Bieres vermieden, die sonst eintritt, wenn Kohlensäureblasen längere Zeit durch Bier hindurchstreichen.
Die weiteren Vorteile des Verfahrens bestehen in der Ersparnis von Kohlensäure durch den Fortfall der Befüllung des Fasses mit Kohlensäure und in der Vermeidung eines besonderen Meßgerätes.
In der Zeichnung ist die Einrichtung in ihren Einzelheiten dargestellt.
Fig. ι zeigt ein zur Aufnahme des Bieres bestimmtes Faß,
Fig. 2 eine Vorlage mit der Verbindungseinrichtung,
Fig. 3 die aus Faß und Vorlage mittels dieser Einrichtung hergestellte Vereinigung.
Fig. 4 zeigt das Gestell zur Aufnahme des Pasteurisiergehäuses,
Fig. 5 eine Unteransicht des Gestelles,
Fig. 6 die in dem Gestell untergebrachte Pasteurisiereinrichtung in aufgehobener Stellung, und
Fig. 7 stellt die Verbindung zwischen Vorlage und Faß dar.
Nach dem Ausführungsbeispiel besteht die Verbindungseinrichtung aus einem Hohlkörper H1 durch dessen inneren Raum ein Rohr 10 bis zum untersten Boden des Fasses A geführt ist, so daß ein Ringraum na entsteht, von welchem ein Knierohr 6 abzweigt, das mit einem durch die Vorlage B bis zu ihrem Boden reichenden Rohr 6a verbunden ist. Der Hohlkörper 11 ist in einer Büchse 13 des Faßdeckelverschlusses eingesetzt und wird in dieser Büchse durch eine Überwurfsmutter 12 abgedichtet. Ebenso geschieht am anderen Ende der Anschluß an die Hahnkörper 1,2 durch Überwurfsmutter 3 bezw. 4. Die Abdichtung erfolgt in bekannter Weise durch Leder- oder Gummischeiben 8, 9.
Da der Durchmesser des Hohlkörpers 11 größer ist als der Durchmesser des Rohres 10, so ist noch eine Vorrichtung getroffen worden, um beim Herausziehen des Rohres 10 aus dem Faß A den Zutritt von Luft zum Bier möglichst zu vermeiden. Im Ausführungsbeispiel geschieht es durch eine elastische, mehrfach geschlitzte Scheibe 14, die mit ihren Rändern gegen das Rohr 10 federnd anliegt. Um den Eintritt des Bieres in die Bierleitung nicht zu hindern, ist dabei das Rohr unterhalb der Uberwurfsmutter mit die zwischen sich Kanäle
Rohr unterhalb
Rippen versehen,
bilden.
Nachdem das
Faß A und die Vorlage B
durch diese Armatur C (Fig. 3) vereinigt sind, wird dieses Gesamtgefäß (Pasteurisiergehäuse) auf den Boden 17 eines Gestelles D gestellt, worauf dieses über das Pasteurisiergehäuse gestülpt und durch eine Drehung mittels Bajonettverschlusses 18 oder in ähnlicher Weise mit dem Boden fest verbunden wird. Durch eine Hebevorrichtung (Flaschenzug einer Laufkatze) wird hierauf das im Gestell D befindliche Pasteurisiergehäuse am Bügel 19 hochgezogen. In dieser Stellung (Fig. 6) wird der Pasteurisierapparat um die Achse 20 geschwenkt und mittels eines Stiftes 21 festgestellt. Das Verfahren, welches mittels einer solchen Einrichtung ausgeübt wird, ist folgendes:
Das Faß A (Fig. 1). wird vollständig mit Bier gefüllt, dann mit der gänzlich von Luft befreiten und mit Kohlensäure gefüllten Vorlage B (Fig. 2) mittels der Armatur C verbunden. Nachdem das Pasteurisiergehäuse in das Gestell D eingesetzt ist, wird es mit dem Gestell hochgezogen und umgedreht (Fig. 6), wodurch sich das Transportfaß um so viel leert, als Bier in die Vorlage abfließen kann, und gleichzeitig die Kohlensäure aus der Vorlage durch das Rohr 10 ins Faß übertritt. In dieser Stellung wird das Pasteurisiergehäuse in den Pasteurisierraum gebracht. Nach beendetem Pasteurisieren wird der Apparat aus diesem Raum wieder gehoben und zum Zwecke der Abkühlung in einen Kühlbehälter gebracht. Nach beendigter Kühlung wird er wieder hochgezogen und, während er noch im Flaschenzuge hängt, um die Achse 20 wiederholt geschwenkt, damit die beim Pasteurisieren etwa frei gewordene Kohlensäure vom kalten Bier wieder aufgenommen wird. Alsdann wird das Gehäuse, mit dem Faß nach unten, auf den Boden gestellt; in dieser Stellung tritt das Bier aus der Vorlage ins Faß zurück und füllt es wieder vollständig an, während die nicht absorbierte Kohlensäure in die Vorlage tritt.
Nach Abnahme des Gestelles wird auch die Vorlage nach dem Abschrauben der Überwurf smutter 12 abgenommen und das Faß durch die Abschlußvorrichtung unter Luftabschluß geschlossen.

Claims (2)

  1. Patent-An Sprüche:
    I. Einrichtung zum Pasteurisieren von vergorenen Flüssigkeiten, insbesondere von Bier, im Transportfaß nach Patent 163551, gekennzeichnet durch die Anordnung eines Hohlkörpers (il), durch welchen ein Rohr (10) bis zum untersten Boden des Fasses geführt ist, in Verbindung mit einem vom Hohlkörper ausgehenden Knie-
    stück (6), das mit einem durch die Vorlage bis zu ihrem oberen Boden reichenden Rohr (6a) vereinigt ist.
  2. 2. Verfahren zur Benutzung der unter i. genannten Einrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß das Faß nach seiner Befüllung mit Bier und die Vorlage nach ihrer Befüllung mit Kohlensäure zu einem einheitlichen Pasteurisiergehäuse verbunden werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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