DE1772064C2 - Optisches Meßgerät - Google Patents
Optisches MeßgerätInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein optisches Meßgerät mit einer Lichtquelle, welche über eine Frontlinsc und eine
Meßstrecke einen Umkehrreflektor beleuchtet, der das auftreffende Licht in sich selbst zu einem photoelektrischen
Empfänger reflektiert.
Es ist bekannt, bei der Ausleuchtung i-.nd Projektion
z. B. eines Spaltes die Lichtquelle, z. B. den Krater einer Bogenlampe, mittels einer Kondensorlinse durch den zu
projizierenden Spalt hindurch auf ein Projektionsobjektiv abzubilden, während die Projektionsoptik gleichzeitig
den Spalt in eine Projektionsebene abbildet.
Eintritts- und Austrittspupille ist bei diesem System das Kraterbild auf dem Projektionsobjektiv (Po hl »Optik
und Atomphysik« 1954, S. 37, Bild 91). Bei einer anderen
bekannten Anordnung (US-PS 23 93 631) wird ein gleichmäßig ausgeleuchteter Lichtfleck dadurch erzeugt,
daß eine Kondensorlinse ebenfalls dicht hinter der Lichtquelle angeordnet ist und ein Bild der
Lichtquelle auf einer Projektionslinse erzeugt. Die Projektionslinse erzeugt ein Bild der Kondensorlinsenapertur
auf einem Reflektor in Gestalt eines Schwingspiegeis, dessen Abmessungen größer als der liündelquerschnitt
sind. Es ist schließlich eine Anordnung bekannt (»]ournal of Paint Technology« 38. b32-b39),
bei welcher eine Lichtquelle mittels einer Kondcnsorlinse. die eine Aperturblende aufweist, in der Ebene einer
(15 Feldlinse mit einer Feldblende abgebildet wird. Durch
die Feldlinse wird die Aperturblende der Kondensorlinsc im Unendlichen abgebildet. Ein achromatisches
Objektiv als Frontlinsc welches im Strahlengang hinter
der Feldünse sitzt, erzeugt ein Bild der besagten Aperturblende in seiner Brennebene.
Es ist weiterhin ein Zweistrahl-Meßgerät (DT-AS 12 27 688) bekannt, bei welchem von einer Lichtquelle
ausgehend ein Meß- und ein Vergleichsstrahlenbündel gebildet und durch eine Lochscheibe mit zwei
Lochkränzen unterschiedlich moduliert werden, sowohl Meß- als auch Vergleichsstrahlenbündel über je einen
Umkehrreflektor geführt sind und Meß- und Vergleichsstrahlenbündel auf einen gemeinsamen Empfänger
fallen, und bei welchem durch ein erstes Linsensystem mit e\n-;r bündelbegrenzenden Blende ein Bild der
Lichtquelle im Bereich der Lochscheibe erzeugt wird und eine Frontlinse als Projektionsoptik vorgesehen ist.
Bei diesem bekannten Gerät erfolgt in der Ebene des Reflektors, praktisch im Unendlichen, eine Abbildung
der Lampenwendel mit deren gesamter Struktur. Dabei ist der Bündelquerschnitt geringer als die Abmessungen
des Reflektors, damit von dem Umkehrreflektor einfach das gesamte vorlaufende Bündel in sich zurückgeworfen
wird und eine geringfügige relative Verlagerung von
Bündel und Reflektor daran nichts ändert. Es hat sich jedoch herausgestellt, daß eine relative Verlagerung
von Bündel und Reflektor im reflektierten Bündel selbst dann zu Intensitätsschwankungen führt, wenn der
Bündelquerschnitt völlig innerhalb der Reflektorabmessungen
verbleibt.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein optisches Meßgerät der eingangs genannten Gattung so
auszubilden, daß eine geringfügige relative Verlagerung
von Bündel und Reflektor keine Änderung des. vom Reflektor zurückgeworfenen Lichtstromes mit sich
bringt.
Erfindungsgemäß wird das dadurch erreicht, daß ein geringere Abmessungen als der Lichtbündelquerschnitt
aufweisender Umkehrreflektor in Kombination mit einem an sich bekannten, die Lichtquelle in die
Frontlinse und die Apertur auf den Reflektor abbildenden optischen Strahlengang verwendet wird. Eine
derartige Ausbildung hat nicht nur zur Folge, daß auf dem Reflektor ein gleichmäßig ausgeleuchteter Lichtfleck
erscheint, sondern daß auch die durch Verwendung des Umkehrreflektors, z. B. eines Tripelspiegel,
bedingten, trotz der gleichförmigen Beleuchtung noch vorhandenen Intensitätsschwankungen am photoelektrischen
Empfänger beseitigt werden. Der Erfinder hat nämlich erknnnt, daß einerseits die bei Umkehrrel'lektoren
vorhandenen, normalerweise jedoch nicht störenden Totzonen auch bei völlig gleichförmiger Beleuch
tung noch Intensitätsschwankungen hervorrufen können, andererseits aber die seitliche Überstrahlung des
Reflektors bei einem Umkehrreflektor im Gegensatz zu einem Planspiegel keine zusätzlichen Störeffekte
bedingt. Die Verwendung des an sich bekannten Strahlenganges alleine würde also noch nicht zur
Beseitigung der durch seitliche Verlagerung bedingten Intensitätsschwankungen führen, so daß beide Kombinationselemente
zwingend erforderlich sind und auch nur für diese Kombination Schutz begehrt wird.
Vorteilhafte Weiterbildungen des Erfindungsgegen-Standes
sind durch die Unteransprüchc gekennzeichnet.
Die Erfindung ist im folgenden an Hand zweier Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf die zugehörigen
Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine erste Ausführungsform der Erfindung in
schematischer Seilenansicht,
F i g. 2 eine zweite Ausführungsform der Erfindung in schematischer Draufsicht,
/irlau
F i g. 3 den grundsätzlichen Verlauf eines Strahlenganges nach dem Stande der Technik und
Fig.4 den grundsätzlichen Aufbau eines Strahienganges
bei einen» optischen Meßgerät gemäß der Erfindung.
Der Unterschied der zu beschreibenden erfindungsgemäßen
Anordnung gegenüber dem Stand der Technik wird am besten aus einer Gegenüberstellung von F i g. 3
und 4 erkennbar, wobei Fig. 3 eine Anordnung nach dem Stand der Technik, z. B. deutsche Auslegeschrift
12 27 688, und Fig.4 eine Anordnung nach der Erfindung zeigt.
Bei der Anordnung nach dem Stand der Technik gemäß Fig. 3 wird die Lampenwendel y von einer Linse
bei y' in der Ebene einer Lochscheibe abgebildet. Das Bild V liegt in der Brennebene der Frontlinse, und die
letztere erzeugt ein Wendelbild Vim Unendlichen, wo praktisch der Reflektor angeordnet ist. Die Aperturblende
A wird durch die Locher der Scheibe nach Art einer Lochkamera als Λ'auf die Frontlinse abgebildet.
Nachteilig ist dabei, daß das Bündel im Unendlichen, das
heißt in der Ebene des Reflektors, die Wendelsiruktur
zeigt. Der Reflektor ist daher zur Erzielung einer gewissen Lageunabhängigkeit größer als der Bündelquerschnitt.
Die Lagenunabhängigkeit ist dabei jedoch noch nicht befriedigend.
Bei der erfindungsgemäßen Anordnung nach F ι g. 4
wird die Wendel V durch die Linsen 14, 24 als V kurz vor der Lochscheibe abgebildet, die im Brennpunkt des
Mikroobjektivs sitzt. Das Mikroobjektiv 28 bildet Vals
V'auf die Frontlinse ab, während eine Aperturbiende A
von Linse 24 und Mikroobjektiv 28 bei A 'und A 'von der Frontlinse 32 bei Λ "im Unendlichen in der Ebene
des kleiner als der Bündelquerschniu ausgebildeten Reflektors 34 abgebildet wird
Nach Fig. 1 ist eine als Lichtquelle dienende Lampe
10 mit einer Wendel 12 versehen.
Von dem von der Wendel 12 ausgesandten Licht wird mittels einer ersten Kondensorlinse 14 ein paralleles
Lichtbündel 16 erzeugt. Das Lichtbündel 16 wird durch eine Aperturblende A begrenzt. Hinter der Aperturblende
A ist im Strahlengang ein unter 45" zur Bündelachse geneigter teildurchlässiger Spiegel 18
angeordnet. Der teildurchlässige Spiegel 18 teilt das Lichtbündel 16 in ein durchgehendes Meßstrahlenbündel
20 und ein reflektiertes Vergleichsstrahlenbündel 22. Im Strahlengang des Meßstrahlenbündels 20 sitzt eine
zweite Kondensorlinse 24. Durch die von den Linsen 14 und 24 gebildete Kondensoroptik wird die Wendel \2(\)
als y'abgebildet. In der Ebene des Wendelbildes y sitzt
eine Feldblende 26. Die Feldblende 26 erfaßt nur den Kern der Wendel, so daß deren kältere Stellen nicht
mitverwendet werden. Es ergibt sich somit eine gleichmäßige Auslcuchtung der Feldblende 26.
Das Wendelbild y' wird durch ein Mikroobjektiv 28, bestehend aus den Linsen 29 und 30. auf einer Fi ontlinse
32als.v"abgcbildet.
Die Aperturblende A wird durch die Kondensorlinse 24 und das Mikroobjektiv 28 in der Ebene A 'abgebildet.
Die Ebene A wird durch die Frontlinse 32 als A"in der
Ebene eines Unikehrreflektors 34 abgebildet, und /war
so. daß die Abmessungen des Aperiurblendenbildes A
wesentlich größer sind als die des I Imkehrreflektors 34.
Die Rückabbildung des Unikehrreflektors 54 erfolgt
über die Linse 32. sowie eine Optik, bestehend aus den Linsen 36 und 38 als /4'"auf einem Photoelement 40.
Der rücklaufcnde Strahlengang geh' dabei über einen unter 45° zur Bündclachse geneigten ieildurchlässigen
Spiegel 42 sowie einen Umkehrspiegel 44.
Das Vergleichsstrahlenbündel 22 wird durch einen Umlenkspiegel 46 nochmals um 90" umgelenkt, so daß
es parallel zu dem Meßstrahlenbündel 20 läuft. Eine dritte Kondensorlinse 48 im Strahlengang des Vergleichsstrahlenbündels
erzeugt ein Bild der Wendel in deF gleichen Ebene, in welcher im Strahlengang des
Meßstrahlenbündels das Wendelbild /'erzeugt wird.
Unmittelbar hinter der Ebene der Wendelbilder liegt eine Lochscheibe 50, die von einem Motor 52
angetrieben wird und zwei konzentrische Lochreihen 54 und 56 aufweist. Im Bereich der einen Lochreihe
verläuft der Strahlengang des Meßstrahlenbündels. Im Bereich der anderen der Strahlengang des Vergleichsstrahlenbündels.
Durch die Lochreihen werden die beiden Strahlenbündel im wesentlichen sinusförmig
moduliert, wobei die Modulation für die beiden Bündel unterschiedlich ist, so daß die entsprechenden Empfängersignale
hinter dem Detektor 40 elektrisch wieder getrennt werden können.
Der Strahlengang des Vergleichsstrahlenbündels ist ähnlich wie der des Meßslrahlenbündels. Er enthält
ebenfalls ein Mikroobjektiv 58 sowie an Stelle der Frontlinse 32 einen Hohlspiegel 60. Es ergibt sich ein
Autokollimationsstrahlengang mit dem Hohlspiegel 60. Das rücklaufende Strahlenbündel wird über einen unter
45° zur Bündelachse geneigten teildurchlässigen Spiegel 62 umgelenkt und mittels eines weiteren in der
Winkelhalbierenden der Bündelachsen liegenden tcildurchlässigen Spiegels 64 zwischen der Linse 36 und
dem Umkehrspiegel 44 gleichachsig in den Strahlengang des Meßstrahlenbündels eingespiegelt. Auf diese
Weise wird erreicht, daß Meß- und Vergleichsstrahlenbündel geometrisch in absolut gleicher Weise auf den
Strahlungsempfänger 40 fallen. Eine Richtungsabhängigkeit der Empfängerempfindlichkeit spielt also bei
dieser Anordnung keine Rolle. Ebenso wird bei der beschriebenen Anordnung der Einfluß einer Änderung
der räumlichen Lichtverteilung der Lichtquelle 10 ausgeschaltet, da Meß- und Vergleichsstrahlenbündel
von der Lichtquelle in genau der gleichen Richtung abgestrahlt werden.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 ist eine Lichtquelle 66 mit einer Wendel 68 vorgesehen. Von
dem von der Wendel 68 ausgesandten Licht wird mittels
einer Kondensorlinse 70 ein Lichtbündel ausgeblendet und parallelgerichtet. Dieses Lichtbündel fällt auf einen
unter 45r zur Bündelachsc geneigten teildurchlässigen Spiegel 72. Es entstehen dann zwei Teillichtbündel,
nämlich das durchgelassene Lichtbündel 74 und das reflektierte Lichtbündel 76. Das reflektierte Lichtbündel
76 wird mittels eines Umlenkspiegels 78 um 90° umgelenkt. Das durchgelassene Lichtbündcl 74 wird
mittels zweier Umlenkspiegel 80 und 82 zweimal um 90° umgelenkt, so daß schließlich beide Lichtbündel parallel
zueinander verlaufen.
In den Strahlengängen der beiden Lichtbündcl sind Kondensorlinsen 84 und 86 angeordnet, welche ähnlich
wie bei der Anordnung nach Fig.) Bilder der Wendel
68 dicht vor einer mit zwei Lochreihcn versehenen Lochscheibe 88 erzeugen, die von einem Motor 90
angetrieben wird. Die eine Lochreihe 92 gehl durch den Strahlengang des Lichtbündels 76. während die andere
Lochreihe 94 durch den Strahlengang des Lichtbündels 74 geht. Auf diese Weise werden die beiden Lichtbündel
auf unterschiedliche Weise moduliert. Durch zwei Mikroobjektive % und 98 ähnlich der. Objektiven 28
und 58 in Fig. 1 wird das Lichtquellenbild auf je eine
Frontlinse 100 und 102 abgebildet. Ähnlich wie in F i g. 1 kann eine Aperturblende in den Ebenen je eines
Umkehrreflektots 104 bzw. 106 im Strahlengang der beiden Strahlenbündel abgebildet werden, wobei das
Aperturblendenbild wesentlich größer als die Abmessungen des Umkehrreflektors 104 bzw. 106 sind. Das
rücklaufende Strahlenbündel wird jeweils über einen unter 45° zur Bündelachse geneigten teildurchiässigen
Spiegel 108 bzw. 110 nach innen umgelenkt und fällt auf je eine Seite 112 bzw. 114 eines Dachkantcnspiegels, der
beispielsweise von den verspiegelten äußeren Seiten eines Dachkantenprismas gebildet werden kann. Von
diesen Spiegelseiten 112 bzw. 114 werden die beiden rücklaufenden Bündel ungefähr unter dem gleichen
Winkel fast senkrecht auf einen Strahlungsempfänger 116 geworfen.
Die beschriebenen Anordnungen können in verschiedenen Geräten verwendet werden. Beispielsweise sind
sie vorteilhaft anwendbar bei Rauchdichte-Meßgeräten
Sichtweite-Meßgeräten und optischen Kranübcrwachungsgeräten.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Optisches Meßgerät mit einer Lichtquelle, welche üb^r eine Frontlinse und eine Meßstrecke
einen Umkehrreflektor beleuchtet, der das auftreffende Licht in sich selbst zu einem photoelektrischen
Empfänger reflektiert, dadurch gekennzeichnet,
daß ein geringere .Abmessungen als der Lichtbündelquerschnitt aufweisender Umkehrreflektor
(34,104,106) in Kombination mit einem an sich bekannten, die Lichtquelle in die Frontlinse (32,
100, 102) und die Apertur (A) auf den Reflektor (34;
104, 106) abbildenden optischen Strahlengang verwendet wird.
2. Optisches Meßgerät nach Anspruch 1, bei welchem ein lVieß- und ein Vergleichsstrahlenbündel
von einer gemeinsamen Lichtquelle ausgehen, durch eine Lochscheibe unterschiedlich zerhackt und in
Autokollimationsstrahlengängen über teildurchlässige Spiegel auf einem gemeinsamen Strahlungsempfänger
gesammelt werden, dadurch gekennzeichnet, daß ein einziges von der Lichtquelle (y bzw. \2)
ausgehendes Lichtbündel mittels eines zur Bündelachse geneigten teildurchlässigen Spiegeis (18, 72)
in Meß- und Vergleichsstrahlenbündel aufgespalten wird und daß von dem kleiner als der Bündelquerschnitt
dimensionierten Reflektor (34) reflektierte Meßstrahlenbündel und das Vergleichsstrahlenbündel
wenigstens näherungsweise aus der gleichen Richtung auf den gemeinsamen Strahlungsempfänger
(40,116) fallen.
3. Optisches Zweislrahl-Meßgerät nach Anspruch
2, dadurch gekennzeichnet, daß das von dem kleiner als der Bündelquerschnitt dimensionierten Reflektor
(34) reflektierte Meßstrahlenbündel und das Vergleichsstrahlenbündel mittels eines teildurchlässigen
Spiegels (64) gleichachsig überlagert auf den Strahlungsempfänger (40) fallen.
4. Optisches Zweistrahl-Meßgerät nach Anspruch
3, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtquelle durch eine Kondensoroptik (14, 24) im Strahlengang
des Meßstrahlenbündels auf eine Feldblende (26) abgebildet wird, welche nur die Strahlung von den
gleichmäßig leuchtenden zentralen Teilen der Lichtquelle durchläßt, und daß die Lochscheibe (50)
dicht hinter dieser Feldblende (26) angeordnet ist.
5. Optisches Zweistrahl-Meßgerät nach Anspruch
4, dadurch gekennzeichnet, daß im Strahlengang des Meßstrahlenbündels die Feldblende (26) durch ein
Mikroobjektiv (28) auf eine Frontlinse (32) abgebildet wird, daß die Kondensoroptik eine erste und eine
zweite Linse (14 bzw. 24) enthält, zwischen denen ein paralleler Strahlengang besteht, in welchem eine
Aperturblende (Aj und dahinter ein zur Bündelachse
geneigter teildurchlässiger Spiegel (16) zur Aufspaltung des von der ersten Linse der Kollimatoroptik
erfaßten Lichtbündels in durchgehendes Meß- und reflektiertes Vergleichsstrahlcnbündel angeordnet
ist, und daß die Aperturblende (A) über eine Zwischenabbildung (A) durch die zweite Linse (24)
der Kondensoroptik und das Mikroobjektiv (28) mittels der Frontlinsc (32) auf den als Umkehrrcflcktor
(34) ausgebildeten kleiner als der Bündelquerschnitt dimensionierten Reflektor im Strahlengang
des Meßstrahlenbündels abgebildet wird.
6. Optisches Zweistrahl-Meßgerät nach Anspruch
5, dadurch gekennzeichnet, daß im Strahlengang des
von dem teildurchlässigen Spiegel (16) reflektierten
Vergleichsstrahienbündels ein Umlenkspiegel (46)
sowie eine dritte Kondensorlinse (48) angeordnet ist, durch welche ein Bild der Lichtquelle (12) in der
gleichen Ebene wie im Strahlengang des Meßstrahlenbündels und im Bereich einer zweiten Lochreihe
(56) der Lochscheibe (50) erzeugt wird, daß der Strahlengang des Vergleichsstrahienbündels ferner
ein Mikroobjektiv (58), einen Hohlspiegel (60) und
ίο einen zur Bündelachse geneigten ieiidurchlässigen
Spiegel (62) enthält, die einen Autokollimationsstrahlengang
bilden, und daß durch einen weiteren in der Winkelhalbierenden der Bündelachsen sitzenden
teildurchlässigen Spiegel (64) die von den teildurchlässigen Spiegeln (42, 62) in den Autokollimationsstrahlengängen
das von dem kleiner als der Bündeiquerschnitt dimensionierten Reflektor (34)
reflektierte Meßstrahlenbündel und das Vergleichsstrahlenbündel gleichachsig überlagert werden.
7. Optisches Zweistrahl-Meßgerät nach Anspruch
2, dadurch gekennzeichnet, daß der bündelaufspaltende
teildurchlässige Spiegel (72) unter 45 /ui
Bür.delachse geneigt isv daß das davon reflektierte Bündel einmal und das davon durchgelassene Bündel
zweimal durch Umlenkspiegel (78 bzw. 80, 82) um jeweils 90° umgelenkt werden, so daß die Bündel
zue;nander parallel verlaufen, und daß die Bündel nach Reflexion an je einem als Umkehrreflektor
(104, 106) ausgebildeten, kleiner als der Bündelquerschnitt
dimensionierten Reflektor über zur Bündclachse geneigte teildurchlässige Spiegel (108, 110)
nach innen auf die äußeren Seitenflächen (112. 114)
eines Dachkantspiegels und von diesen auf dem gemeinsamen Empfänger (116) reflektiert werden.
Priority Applications (7)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19681772064 DE1772064C2 (de) | 1968-03-26 | Optisches Meßgerät | |
| DE19691911310 DE1911310C2 (de) | 1969-03-06 | Optisches Meßgerät | |
| US809598A US3617756A (en) | 1968-03-26 | 1969-03-24 | Optical measuring apparatus using measuring and comparison light beams |
| SE04125/69A SE349391B (de) | 1968-03-26 | 1969-03-25 | |
| GB05523/69A GB1263563A (en) | 1968-03-26 | 1969-03-25 | Optical measuring apparatus |
| FR6908052A FR2004725A1 (de) | 1968-03-26 | 1969-03-25 | |
| CH469269A CH490683A (de) | 1968-03-26 | 1969-03-26 | Optisches Messgerät |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19681772064 DE1772064C2 (de) | 1968-03-26 | Optisches Meßgerät | |
| DE19691911310 DE1911310C2 (de) | 1969-03-06 | Optisches Meßgerät |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1772064B1 DE1772064B1 (de) | 1970-11-19 |
| DE1772064C2 true DE1772064C2 (de) | 1976-07-22 |
Family
ID=
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