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DE1772060C3 - Verfahren und Vorrichtung zur elektrophoretophotographischen Bilderzeugung - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur elektrophoretophotographischen Bilderzeugung

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Publication number
DE1772060C3
DE1772060C3 DE19681772060 DE1772060A DE1772060C3 DE 1772060 C3 DE1772060 C3 DE 1772060C3 DE 19681772060 DE19681772060 DE 19681772060 DE 1772060 A DE1772060 A DE 1772060A DE 1772060 C3 DE1772060 C3 DE 1772060C3
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DE
Germany
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electrode
image
suspension
barrier
barrier electrode
Prior art date
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Expired
Application number
DE19681772060
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English (en)
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DE1772060B2 (de
DE1772060A1 (de
Inventor
Roger Nicholas Rochester N.Y. Ciccarelli (V.St.A.)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Xerox Corp
Original Assignee
Xerox Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Xerox Corp filed Critical Xerox Corp
Publication of DE1772060A1 publication Critical patent/DE1772060A1/de
Publication of DE1772060B2 publication Critical patent/DE1772060B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1772060C3 publication Critical patent/DE1772060C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

> \'ί;:.!ι·.·.ν·.· ■■·,*. \-v-v.cr·. Ζ ν ve r 3. dadurch cc'v/.'".'/-»-;-.":. c'.:.'o .i'.v - .-'ν.:;;>ν"ί'. i'i'.Q-v.Cvs Teil *5 ί·.:·./ .■■.•'c.i'.v1?·. /--.'.-.''1C/ Κ,·"/ \;;«.-:ki: wird.
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeidinet, daß eine Sperrelektrode (12) aus einem Stoff mit einem spezifischen Widerstand von über 1015 Ohm · cm verwandt wird.
12. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der vorhergehenden Ansprüche, mit einer zumindest teilweise durchsichtigen injizierenden Elektrode und einer Sperrelektrode, die zur Ausbildung eines photoelektrophoretischen Bilds auf der injizierenden Elektrode mit einer zwischen diese Elektroden einbringbaren Suspensionsschicht in Berührung bringbar sind, einer Einrichtung zur Erzeugung eines elektrischen Felds zwischen den Elektroden, sowie einer Einrichtung zur Projektion eines Lichtbilds durch die durchsichtige Elektrode hindurch, dadurch, gekennzeichnet, daß eine Einrichtung (13, 14, 15) zum Ableiten oder Neutralisieren unerwünschter Ladungen auf der Oberfläche der Sperrelektrode (12) vorgesehen ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum Ableiten oder Neutralisieren unerwünschter Ladungen aus einem elektrisch leitfähigen, auf einem vorbestimmten Potential gehaltenen Teil gebildet ist, dai- mit der Sperrelektrodenoberfläche (12) in Berührung bringbar ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch oekennzeidinet, daß ein sich auf Erdpotential befindendes Teil verwandt wird.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß das elektrisch leitfähige teil eine elektrisch leitfähige Bürste (13) ist.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß das elektrisch leitfähige Teil eine elektrisch ieitfähige Rolle ist.
17. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch !!^kennzeichnet, daß die Einrichtung zum Ableiten oder Neutralisieren unerwünsditer Ladungen eine Gleichspannungs-Koronaentltdungseinrichtuns (14. 15) ist. die nahe der Sperrelektrodenoberfläche (12) angeordnet ist.
18. Vorrichtung nach Anspruch 12. dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum Ableiten oder Neutralisieren unerwünschter Ladungen eine NVechsel-pannun^-Kor^naentudungs.einricriui-ie (14. 15) ist. die nahe der Sperre'ektr.'denoberfiäche (12) angeordnet ist.
19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bU 1ς. dadurch gekennzeichnet, da? die Sperret- -ν: :12) au> e.r.irr. S;:::: mi: ei-ern spezifische Wid/rv.ani \-:r. u'rer '.):: Ohm - cm be-
V- Vorrvchvc,.-!; nach ei-.e— der ».nsprüche 12 h"s Ii. cudur/" cekerr.'-e-ich.-.e:. d.: 3 di; Sperrc!iktroc. i.v.:> e:"i~. "-■" ".'.'. e'.-.e-; ;rez:::schen
troden eingebracht wird, ein elektrisches Feld in der Suspension erzeugt wird, die Suspension durch die durchsichtige Elektrode hindurch bei angelegtem _!(,lyrischem Feld bildmäßig belichtet wird, die Elektroden getrennt werden, wodurch sich auf einer der Elektroden ein Bild aus Tonerteilchen ergibt, die auf der Sperrelektrode anhaftenden Tonerteilchen entfernt werden und der Vorgang mit Ausnahme der Ausbildung der Elektroden wenigstens einmal wiederholt wird, sowie eine Vorrichtung zur Durchfüh- *° rune dieses Verfahrens.
Aus der französischen Patentschrift 14 50 843 geht bereits ein elektrophoretophotographisches Abbildungsverfahren hervor, mit dem sowohl Schwarzweiß-Bilder wie auch Farbbilder unter Verwendung elektrisch lichtempfindlicher Teilchen hergestellt werden können. Dieses Verfahren, das mit einer leitfähigen injizierenden Elektrode, einer nicht leitenden Sperrelektrode und dazwischen befindlichen elektrisch lichtempfindlichen Teilchen in einer isolierenden Trägerflüssigkeit arbeitet, ermöglicht die Erzeuguni: ausgezeichneter Bilder. Es stellte sich jedoch heraus, daß bei einer Sperreleklrodenflache aus einem sehr gut isolierenden Stoff, der einen spezifischen Widerstand von 10'4 Ohm · cm oder mehr bcsitzt, die Bildqualität verschlechtert wird. Andererseits wird die Bildquulii it im allgemeinen schlechter, wenn der spezifische Widerstand der Sperrelektrodenoberllächc unter 107 Ohm · cm absinkt. Auch ergibt sich eine wesentliche Verschlechterung der Bildqualität. wenn mehrere Bilder mit denselben Elektroden in schneller Folge hergestellt werden. Es sind zwar viele Isolierstoffe für eine Sperrelektrode geeignet und ergeben befriedigende Bilder, jedoch gibt es nur sehr wen'.ge Stoffe, die dauernd Bilder hoher Qualität erzeugen.
Von der Anmelderin wurde auch bereits in der französischen Patentschrift 14 71746 vorgeschlagen, bei einem Verfahren der eingangs erwähnten Art zur Erzeugung eines besonders farbreinen Bilds durch +° wiederholte Belichtung und Anlegung eines elektrischen Felds jeweils vor jedem neuen Belichtungsvorganc die Sperrelektrodenoberfläche von unerwünschtenranhaftenden Tonerteilchen zu reinigen. Zur Reinigung der Sperrelektrode von diesen Tonerteilchen « kann jede geeignete Reinigungsvorrichtung vorgesehen werden. Dabei wurde gefunden, daß, da die Tonerteilchen oftmals noch eine elektrostatische Ladung tragen, die Tonerteilchen leichter dadurch beseitigt werden können, daß die Reinigungsvorrichtung auf ein solches Potential gelegt wird, daß die anhaftenden Tonerteilchen init Hilfe von elektrostatischen Anziehungskräften von der Sperrelektrode abgehoben und die Elektrode somit von den Tonerteilchen gereinigt werden kann. Wie sich jedoch herausgestellt hat. ergeben sich aber selbst auch dann, wenn alle Tonerteilchen von der Sperrelektrodcnoberfläche entfernt »-orden sind. ;,-d: Verschlechterungen der Bildqualität bei schnelle; Bildtolge
Der vorliegend;1!! Erfindung lieci deshalb cue At.'!- sp gäbe /u Cirunde. ein elektrnphnreiophotographv.Jiei AbbildungsveTlahrc;· der eingangs erwähnte;· Ar- ;■:;:■■ zugeben, bei dem ein·,1 Verschlechterung Je; !*iidi|iialilät bei schneller Abhikinnpsfo!:;c vcrmieJ.cn werden kann. '·;
Diese Auff>; ' ' wird bei einem Venahren der ei;,-uaiiJ-· erwähnten -\rt erfindungsgemäß dadurch gcliki Δ·Μ\ /wischen, den Schritten f) und g! ηνϊ der Oberfläche der Sperrelektrode befindliche, unerwünschte elektrische Ladungen von dieser abgeleitet oder neutralisiert werden.
Hierdurch wird es ermöglicht, daß bekannte elektrophoretophotographische Abbildungsverfahren nunmehr auch mit höherer Abbildungsfolge und gleichbleibender Bildqualität durchgeführi werden können. Insbesondere ergibt sich, daß für derartige Abbildungsverfahren nunmehr auch eine wesentlich größere Zahl von Materialien für die Sperrelektrode verwandt werden kann, die zwar bisher auf Grund ihrer günstigen Eigenschaften etwa in Bezug auf die Oberflächenglätte, die Abnutzungsfestigkeit, die Herstellungskosten oder beispielsweise die Reinigungsmöglichkeiten an sich bereits erwünscht, waren, jedoch auf Grund ihrer bildverschlechternden Eigenschaften bei schneller Bildfolge bisher nicht verwandt wurden. Insbesondere ergibt sich der Vorteil, daß nunmehr auch besonders gut isolierende Materialien für die Sperrelektrode verwandt werden können.
Vorzugsweise, wird zur Ableitung oder Neutralisierung der auf der Sperrelektrodenoberfläche befindlichen unerwünschten Ladungen eine elektrisch leitfähige Bürste verwandt, durch die sowohl die auf der Sperrelektrodcnoberfläche befindlichen Tonerteilchen beseitigt werden können, als auch die unerwünschten Ladungen, indem die Bürste auf einem geeigneten Potential gehalten wird.
Weitcrc vorzugsweise Ausführungsformen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die Erfindung betrifft auch eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens mit einer zumindest teilweise durchsichtigen injizierenden Elektrode und einer Sperrelektrodc, die zur Ausbildung eines elektrophoretophotographischen Bilds auf der injizierenden Elektrode mit einer zwischen diese Elektroden einbringbaren Suspensionsschicht in Berührung bringbar sind, einer Einrichtung zur Erzeugung eines elektrischen Felds zwischen den Elektroden, sowie einer Einrichtung zur Projektion eines Lichtbilds durch die durchsichtige Elektrode hindurch, wobei sich die Vorrichtung dadurch auszeichnet, daß eine Einrichtung zum Ableiten oder Neutralisieren unerwünschter Ladungen auf der Oberfläche der Sperrelektrode vorgesehen ist.
Im folgenden soll die Erfindung näher an Hand von in der Zeichnung dargestellten vorzugsweisen Ausführungsbeispiclen erläutert werden. In de' Zeichnung zeigen
F i g. 1 die schematische Darstellung einer einfachen Anordnung zur elektrophoretischen Bilderzeugung.
!■'ig. 2 eine Sperrelektrode unmittelbar nach der Bilderzeugung,
F i g. 3 eine Anordnung mit zwischen aufeinanderfolgenden Bilderzeugungsschritten geerdeter Sperrelckirode und
τ·' i ,;. 4 r-ine aiu.;re Ansfuhruniisform zur Beseiti-.jiig i-.,.'.:-wu!i',i:hier ladungen auf der Sperrdekliod;:.
}■;. · \ i ■· eine durchsichtige Elektrode = ilar-
_;'.·,■ ■;:. iiic in diesem Ausführungsbeispiel au:; einer Schi-.ϊπ eines optisch durchsichtigen Glases 2 und einer darauf l.iofindlichen dünnen, optisch durdrichtigen Schichi. 3 aus Zinnoxid besteht. Diese Elektrode wild im folgenden auch als die .,injizierende RU- ;rode bezeichnet. Auf der Oberfläche der injizieu" ·.'·■· ■!en Elektrik- J heiindet '■ich eine dünne Schi-h; 4
fein verteilter, lichtempfindlicher Teilchen, die in einer nicht-leitcndcn Trägerflüssigkeit dispeigicil sind. Der Begriff »lichtempfindlich« bezieht sich in der vorliegenden Beschreibung auf die Eigenschaften eines Teilchens, das, zunächst an der injizierenden Elektrode gebunden, unlcr dem Einfluß eines elektrischen Felds bei Belichtung mit aktivierender elektromagnetischer Strahlung von dieser Elektrode abwandert. Nahe der flüssigen Suspension 4 befindet sich eine zweite Elektrode 5, die im folgenden als »Sperrelektrode« bezeichnet wird und mit dem einen Pol einer Spannungsquelle verbunden ist. Der andere Pol der Spannungsquelle 6 ist über einen Schalter 7 mit der injizierenden Elektrode 1 verbunden, so daß bei geschlossenem Schalter 7 ein elektrisches Feld in der flüssigen Suspension 4 zwischen den Elektroden I und 5 erzeugt wird. Ein aus einer Lichtquelle 8, einem Diapositiv 9 und einer Optik 10 bestehender Bildprojektor dient zur Belichtung der Dispersion 4 mit einem Lichtbild des zu reduzierenden Originalbilds 9. Die Elektrode 5 hat die Form einer Rolle und besteht aus einem leitfähigen Kern 11, der mit der Spannungsquelle 6 verbunden ist. Der Kern ist mit einer Schicht eines Sperrelektrodenstoffs 12 überzogen, die aus jedem geeigneten Isolierstoff bestehen kann, wie weiter unten erklärt wird. Die Teilchensuspension wird mit dem zu reproduzierenden Bild belichtet, während an die Sperr- und die injizierende Elektrode durch Schließen des Schalters 7 eine Spannung angeschaltet wird. Die Rolle 5 wird über die Oberseite der injizierenden Elektrode 1 bei geschlossenem Schalter 7 während der Belichtung hinübergeführt. Diese Belichtung bewirkt, daß die anfangs an der Elektrode 1 gebundenen Pigmentstoffteilchen durch die Flüssigkeit wandern und an der Oberfläche der Sperrelektrode anhaften, so daß auf der injizierenden Elektrode ein Teilchenbild zurückbleibt, das ein Duplikat des Originalbilds 9 darstellt. Nach der Belichtung verdunstet die relativ flüchtige Trägerflüssigkeit und läßt das Teilchenbild zurück. Dieses kann dann an Ort und Stelle beispielsweise durch Auflegen einer Folie oder durch ein in der Trägerflüssigkeit gelöstes Bindemittel, wie z. B. Paraffinwachs oder ein anderes geeignetes Bindemittel, das bei Verdunstung der Trägerflüssigkeit verfestigt, fixiert werden. In einer anderen Ausführungsform kann das Teilchenbild von der injizierenden Elektrode auf eine andere Fläche übertragen und auf dieser fixiert werden. Dieses Verfahren ist zur Erzeugung einfarbiger oder mehrfarbiger Bilder abhängig von der Art und Anzahl der in der Trägerflüssigkeit suspendierten Pigmentstoffe sowie der Lichtfarbe bei der Belichtung geeignet.
Werden die vorstehend beschriebenen Schritte wiederholt, wobei die Sperrelektrode jeweils vorher gereinigt und eine neue Teilchensuspension auf die injizierende Elektrode aufgebracht wird, so stellt man einen stetigen Abfall der Bildqualität aufeinanderfolgend hergestellter Bilder fest. Man hat ferner festgestellt, daß dieser Abfall durch die Ausbildung unerwünschter elektrostatischer Ladungen auf der Oberfläche der Sperrelektrode verursacht wird. In F i g. 2 ist eine Sperrelektrode nach der Bilderzeugung dargestellt, deren Oberfläche 12 aus einem sehr gut isolierenden Stoff besteht. Im dargestellten Falle wurde an den Kern 11 der Sperrelektrode während der Bilderzeugung eine negative Spannung angeschaltet. F i g. 2 zeigt die Sperrelektrode unmittelbar nach der Bilderzeugung. Während die Rolle über die injizie rendc Elektrode geführt wurde, bildete sich auf ihrei Oberfläche eine positive Ladung aus. Auf diese Wei se führt die Spcrrclektrodc 12 auch nach öffnung de; Schalters 7 noch ein Potential. Ist der Spcrrclcktro· denstoff zumindest etwas leitfähig, so kann die Ladung nach und nach durch die Sperrelektrode M wandern und die Oberflachcnladung neutralisieren Nach dieser Neutralisation kann wieder ein annehin-
ic bares Bild erzeugt weiden. Bei einer schnell arbeitenden automatischen Maschine steht jedoch nicht ausreichend viel Zeit zwischen den einzelnen Bilderzeugungen zur Verfugung, die eine Ableitung der Ladung ermöglichen würde. Auch sind die meisten Stof-
J5 fe mit den für eine Sperrelektrode erwünschten physikalischen Eigenschaften hierzu nicht ausreichend leitfähig. Eine Aiisluhrungsform, bei der die unerwünschte Obcrflüchcnladung einer Sperrelektrode entfernt wird, ist in Fig. 3 dargestellt. Unmittelbai
*o nach der Bilderzeugung wird eine geerdete leitfähige Bürste 13 mit der Sperrelektrodenoberfläche in Berührung gebracht, die an der Bürste vorbeigedrehl wird. Falls erwünscht, kann die Bürste 13 die doppelte Funktion der Erdung der Oberfläche und Entfcrnung unerwünschter Oberflächenladungen sowie der Reinigung der Sperrelektrode von unerwünschten Teilchen erfüllen, wodurch die Sperrelektrode füt die nachfolgende Bilderzeugung vorbereitet wird. Während des Entladungsvorgangs ist der Schalter 7 geöffnet, obwohl der Kern 11 der Rolle 5 noch über die Spannungsquelle 6 an Erde liegt. Während die Rolle 5 und die geerdete leitfähige Bürste 13 aneinander gedreht werden, erfolgt eine Entfernung der Teilchen der Bildstoffsuspension 4, die auf die Sperrelektrode 5 gewandert waren. Falls erwünscht, kann die leitfähige Bürste ein geeignetes Potential führen, so daß auf der Sperrelektrode nach der Reinigung eine leichte Oberflächenladung verbleibt. In F i g. 4 ist eine andere Anordnung zur Beseitigung der Oberflächenladung von der Sperrelektrode nach der Bilderzeugung gezeigt. Die auf der Sperrclektrodenoberfläche 12 verbliebene Ladung kann nach der Bilderzeugung durch Drehung der Rolle 5 durch den Bereich einer Korona-Entladungseinrich-
lung 14 entfernt werden, wobei die Spannungsquelle 15 eine Polarität entgegengesetzt derjenigen der unerwünschten Ladungen hat. Auch kann eine Wechselstrom-Koronaeinrichtung verwendet werden, die das Potential auf der Sperrelektrode auf den Wert Null bringt. Jede geeignete Korona-Entladungseinheit kann verwendet werden. Die Oberflächenladung auf der Sperrelektrode 12 kann auch durch eine andere Ladungsübertragung neutralisiert werden. Beispielsweise kann eine Ladung mit der unerwünschten Ladung entgegengesetztem Potential reibungselektrisch durch Reibung der Sperrelektrodenoberfläche an einem geeigneten Stoff aufgebracht werden. Ferner kann hierzu auch eine Berührung der Sperrelektrodenoberfläche mit einer leitfähigen Rolle oder einer
leitfähigen Flüssigkeit erfolgen, die das erwünschte Potential führt.
Die Rollenform der Sperrelektroden, wie sie in den Figuren dargestellt ist, stellt lediglich eine Ausführungsform dar, und es können auch andere geeignete Formen verwendet werden. Die Sperrelektrode kann beispielsweise die Form einer beweglichen oder fest angeordneten flachen Platte oder eines auf Rollen geführten Bands haben. Die Sperrelektrodenober-
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fluche kann aus jedem geeigneten Stoff mit einem spezifischen Widerstand von zumindest K)'' Ohm ■ cm bestehen. Ist der Widerstand der Sperrelektrode geringer als K)'1 Ohm · cm, so können Pigmentstoff teilchen, die auf die Sperrelcktrodcnobcrfläche wandern und an dieser anhaften sollen, auf die injizierende Elektrode reflektiert werden, so daß sie die Hildqualilät verschlechtern. Im Sinne einer hohen Bildqualität soll der spezifische Widersland der Spcrrelektrodc zumindest 10'" Ohm · cm betragen. Im Bereich von K)"1 bis K)16 Ohm · cm kann die auf der Spenelck-Irodenoberflächc gebildete Ladung durch eine geeignete Verzögerungszeit zwischen den Bilderzeugungen durch selbsttätige Ableitung beseitigt werden. Es wird jedoch vorzugsweise eine Anordnung zur Beseitigung der Flüchcnladungcn verwendet, da in schnell arbeitenden automatischen Bilderzeugungsmaschinen die Bilder schnell nacheinander ohne Verzögerung hergestellt werden sollen. Ist der Widerstand der Sperrclektrode größer als 1()IS Ohm · cm, so ist die Zeit zur Ableitung der Oberflächcnladung so groß, daß eine derartige Einrichtung erforderlich ist. Auch haben die meisten polymeren Stoffe mit günstigen physikalischen Eigenschaften einen spezifischen Widerstand von über 1515 Ohm ■ cm. So können sehr viele Stoffe für die Spcrrclektrode Verwendung finden, wenn besondere Einrichtungen zur Ableitung unerwünschter Ladung nach der Bilderzeugung vorgesehen sind. Wie bereits ausgeführt, kann jeder geeignete Stoff mit dem erwünschten Widerstand verwendet werden. Typische Stoffe sind: Vinylpolymere; Polyolefine, wie Polyäthylen, Polypropylen, Polyisobutylen; polyaromatischc Stoffe, wie Polystyrol. Polyalkyde, Polyvinyltoluol, Polyphenylenoxide, Polysulfon, Polyxylylene; Polyacryle und ihre Ester; PoIyhalokohlcnwasserstoffc, wie Vinyl- und Vinylidenchloridc und -fluoride; polyperfluorinierte Halokohlenwasscrstoffc, wie Polytetrafluorethylen; Polyvinylether; Polyvinylacetate; Polyvinylacetat und Ketale, wie Polyvinylbutyral; Phenolharze; Polyester; PoIyäthcr; Silikonharze; Polycarbonate; Epoxyharze; Polyamide; Polyimide; Urethanharze; Polysulfide und Copolymere sowie Mischungen dieser Stoffe.
Der Sperrelcktrodensloff kann Dotierungsstoffe oder Zusätze zur Änderung seines Widerstands oder anderer physikalischen Eigenschaften enthalten. Beispielsweise kann der Widerstand durch Beifügung von Ruß, leitfähigen Pigmentstoffen und Farben, pulverisierten Metallen, anorganischen Salzen usw. geändert werden.
Jede geeignete nicht-leitende Flüssigkeit kann als Träger für die Pigmentstoffteilchen verwendet werden. Typische Trägerflüssigkeiten sind Decan, Dodecan, N-Tetradecan, Paraffin, Bienenwachs oder andere thermoplastische Stoffe, Kerosinfraktion (langkettiger, gesättigter aliphatischer Kohlenwasserstoff), sowie deren Mischungen. Bilder guter Qualität ergaben sich mit Spannungen zwischen etwa 300 und etwa 5000 Volt mit negativer oder positiver Polarität der Sperrelektrode.
Die folgenden Beispiele dienen der weiteren Erläuterung der Entfernung unerwünschter Oberflächenladungen von der Sperrelektrode fotoelektrophoretischer Abbildungseinrichtungen. Anteile und Prozentwerte beziehen sich auf das Gewicht, falls nicht anders angegeben.
Alle folgenden Beispiele werden mit einer Einrichtung durchgeführt, wie sie in F i g. 1 dargestellt ist.
wobei in bestimmten Beispielen Anordnungen zur Entfernung der Oberflächcnladung vorgesehen sind, die in F i g. 3 und 4 gezeigt sind. Die Bildstoffmischung besteht aus den erwünschten lichlcmpfindliehen Teilen in einer nicht-leitenden Trägerflüssigkeit und ist als Überzug auf einer durchsichtigen Elektrode aufgebracht, durch die hindurch die Belichtung vorgenommen wird. Die durchsichtige Elektrode ist mit einem Schalter, einer Spannungsqucllc
ίο und dem leitfähigen Kern einer Rolle mit einem Überzug aus Sperrelcktrodcnmaterial in Reihe geschaltet. Die Rolle hat einen Durchmesser von etwa 6,5 cm und wird über die Plattenoberfläche mit einer Geschwindigkeit von etwa 4 cm pro Sekunde hinübergeführt. Die verwendete Platte hat eine Größe von 7,5 · 7,5 cm und wird mit einer Beleuchtungsstärke von etwa 21 500 Lux, gemessen auf der nicht überzogenen durchsichtigen Elektrode, belichtet. Alle Pigmenlsloffc, die eine relativ große Teilchengröße handelsüblicher Art haben, werden in einer Kugelmühle etwa 48 Stunden lang zur Verringerung ihrer Größe und Bildung einer stabileren Dispersion sowie zur Verbesserung der Auflösung der Bilder gemahlen. In allen Beispielen werden die Messungen des spezifischen Widerstands der Isolierstoffe entsprechend ASTMD 257-61 durchgeführt.
Beispiel 1
Line Sperreleklrode in Rollenform wird aus einem Metallkern gebildet, der von mit Ruß präpariertem Gummi mit einem spezifischen Widerstand von K)9 Ohm ■ cm umgeben ist, auf dessen Oberfläche sich eine 0,05 mm starke Schicht aus einem hochtemperaturbeständigen Polycarbonat, als Sperrelektrodenfläche mit einem spezifischen Widerstand von etwa K)17 Ohm · cm befindet. Eine Dreistoffmischung wird gebildet, die aus etwa 7 Teilen eines lichtempfindlichen Pigmentstoffs, dispergiert in etwa 100 Teilen einer Kerosinfraktion besteht. Der lichtempfindliehe Pigmentstoff besteht aus gleichen Anteilen eines cyanfarbenen Pigmentstoffs, der «-Form metallfreien Phthalocyanin, eines magentafarbcnen Pigmenstoffs, l-(4'-Melhyl-5'-chlorazobenzol-2'-sulfonsäure)-2-hydroxy-3-naphthensäurc, sowie des gelben Pigmenl-Stoffs N-2"Pyridyl-8,13-dioxodinaphtho-(l,2-2'3')-furan-6-carboxamid.
Diese Dispersion wird auf die injizierende durchsichtige Elektrode bis zu einer Stärke von etwa 0,075 mm aufgebracht, dann wird eine negative Spannung von etwa 3000 Volt an -lon Kern der Sperrelektrode angelegt und diese über die injizierende Elektrode hinübergeführt, während die Suspension mit einem üblichen »Kodachromee-Diapositiv belichtet wird. Ist die Rolle über die injizierende Elektrode hinübergeführt, so wird die Spannung abgeschaltet und die Bildbelichtung beendet. Der Sperrelektrodenfläche wird dann von Hand unter Verwendung eines ersetzbaren Wischtuchs gereinigt, das mit einer Kerosindfraktion angefeuchtet ist. Das auf der injizierenden Elektrode erhaltene Bild hat eine ausgezeichnete Qualität und gutes Farbengleichgewicht. Das Bild wird auf ein Bildblatt übertragen. Die Rollenelektrode wird dann in ihre Anfangslage gebracht, und die Schritte des Überziehens, der Bilderzeugung, der Reinigung und der Bildübertragung werden weitere siebenmal durchgeführt. Die durchschnittliche Zeit zwischen den Bilderzeugungsschritten beträgt etwa 1 Stunde. Die durch aufeinanderfolgende BiId-
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Urzeugungen hergestellten Milder werden dann miteinander verglichen. I is ist /u erkennen, daß die Qualität der Farbdichte, insbesondere in blauen lliichen, bei aufeinanderfolgend hergestellten Bildern schrittweise nachlaßt. Dabei ist ein Stich ins Magenlalarbene sowie insgesamt ein starker Verlust der Dichte bei den let/ten drei hergestellten Bildern /u beobachten.
Die Sperrelektrodenoberfläche aus einem hochtemperaturbeständigen Polycarbonal-I ihn wird dann durch einen neuen Polycarbonat-l'ilm ersetzt. Nacheinander werden in der beschriebenen Weise acht Bilder hergestellt mit dem Unterschied, daß nach jedem Reinigungsschritt die Sperrelektrode etwa 30 Sekunden lang langsam in Berührung mit einer geerdeten Metallbürste der in F i g. 3 gezeigten Art gedreht wird. Die acht hergestellten Bilder werden dann miteinander verglichen. Sie haben insgesamt eine gleichmäßig gute Qualität und ein ausgezeichnetes Farbengleichgcwicht.
Beispiel 2
Eine Sperrclektrode und eine Pigmcntstoffdisper-(Hi werden wie in Beispiel I hergestellt. Die BiIderzcugungsschrilte aus Beispiel I werden wiederholt mit dem Unterschied, daß nach jedem Reiniguimsschritt die Sperrelektrode langsam etwa I Minute lang an einer Wechsclspannungs-Koronaciuladungscinriciitung vorbei gedreht wird, wobei tier Absland von der Sperrelektrodenoberfläche etwa 3,2 mm beträgt. Die Sperrelektrodenoberfläche wird mit einem elektrostatischen Voltmeter nach der Behandlung mit der Koronaentladung gemessen und enthält praktisch keine Obcrflächcnladung mehr. Jedes der acht hergestellten Bilder hat die gleiche gute Farbqualität.
Beispiel 3
Eine Sperrelektrode und eine Pigmentstoffmischung werden wie in Beispiel I hergestellt. Die BiIder/.eugiiiigsschritle aus Beispiel i werden wiederholt mit dem Unterschied, daß nach jedem Rcinigungsschritt die Sperrelektrodc etwa 1 Minute lang langsam an einer Gleichspannungs-Koronacntladuniiscinrichtung vorbei gedreht wird. Diese befindet sich in einem Abstand von 6,4 mm von der Sperrelektrodenoberfläche und führt eine negative Spannung von etwa 5000 Volt. Die Oberfläche der Sperrelektrodc wird kontinuierlich mit einem Elektrometer ccmesscn, und die Gleichspannungs-Koronaentladimg wird unterbrochen, wenn die Ladung auf der Sperrclektrodenoberiiäche praktisch beseitigt oder leicht negativ ist. Die auf diese Weise hergestellten acht Bilder werden dann miteinander verglichen. Sie haben eine gleichmäßig gute Farbqualität und ein ausgezeichnetes Farbengleichgewichl.
Beispiel 4
Die in den Beispielen 1 und 2 durchgeführten Verfahren werden wiederholt, wobei die Sperrelektrode aus einem Metallkern mit einem Durchmesser von etwa 6.5 cm besteht, auf dessen Oberfläche sich ein 0,05 mm starker Film aus Polyethylenterephthalat befindet. Die wie in Beispiel 1 hergestellten acht Bilder, zwischen deren Herstellung lediglich eine Reinigung der Sperrelektrode durchgeführt wurde, zeigen einen schrittweisen Abfall der Bildqualität. Ein Dichteverlusl der blauen Bildflächen ist sofort erkennbar. Bei den weiteren Bildern ist insgesamt ein Dichte-
verlust und ein Stich ins Magen alarbene zu beobachten. Die mit jeweiliger Erdung tier Sperrelcktro (lenobeifläche nach jedem Keiniguugsschritt gerr.ül Beispiel I hergestellten acht Bildei haben eine gleich mäßig gute Qualität sowie gutes ( arbengleichgcwich und Bilddichte. Die wie im Beispiel 2 hergestellter acht Bilder, wobei eine Wechselspannungs-Korona eiilladiingseinrichtung /ur Entladung tier Spcrrelek trodenoberflache verwendet wird, haben gleichfall: gleichmäßig gute Qualität.
Beispiel 5
Eine Spei ['elektrode in Rollenlorni wird aus einen Metallkern hergestellt, tier von mil Ruß präparierten ■ 5 Ciummi mit einem spezifischen Widerstand von ctwc K)'' Ohm cm umgeben ist, auf dem sich ein 0,05 mn starker Film aus einem Polyvinylfluorid als Sperrelektrodenoberfläche befindet. Es wird wie in Beispiel 1 eine Dreistoffniischuiig hergestellt und als 2« Überzug auf die injizierende durchsichtige Elektrode bis zu einer Stärke von etwa 0,075 mm aufgebracht, Eine negative Spannung von etwa 3000 Volt wird ar den Kern der Sperrelektrodenrolle angelegt, die dann über die injizierende Elektrode geführt wird, wäh-
2S rend die Suspension mit einem üblichen »Kodachrome«-Diapositiv belichtet wird. Ist die Spcrrclcktrodenrollc über die injizierende Elektrode hinüberge· IuIm, so wird die Spannung abgeschaltet und die Bclichtung unterbrochen. Die Sperrelektrodenfläche
wird dann gereinigt. Das auf der injizierenden Elektrode hergestellte Bild hat eine ausgezeichnete Qualität und gutes Earbengleichgewidn. Das Bild wird dann auf ein Bildblatt übertragen, und die Schritte des Überziehens, der Bilderzeugung, der Reinigung
und der Bildübertragung werden sieben weitere Male durchgeführt. Die mittlere Zeil /wischen den Bilderzeugungsschrittcn beträgt elwa 20 Sekunden. Die hergestellten Bilder werden dann miteinander verglichen. Es ist ein schrittweiser Abfall der Farbdichte zu be-
obaehten. Die aus Polyvinylfluorid-! ihn bestehende Sperrelektrodenoberfläche wird dünn durch einen neuen Polyvinylfluorid-Eilm ersetzt. Acht Bilder werden nacheinander in der beschriebenen Weise hergestellt mit dem Unterschied, daß zwischen den Bilder-.
Zeugungen jeweils eine Verzögerung von 10 Minuten liegt. Die acht Bilder werden dann miteinander verglichen. Alle haben gute Qualität. Da Polyvinylfluorid einen spezifischen Widerstand von etwa IO14 Ohm cm hat, konnte die gesamte gebildete Oberflächcnladung
von der Sperrelektrodc während der 10 Minuten dauernden Verzögerungszeit zwischen den Bilderzeugungen abgeleitet werden.
Beispiel 6
Die Versuche aus Beispiel 1 und 2 werden wiederholt mit dem Unterschied, daß eine einfarbige Bildstoffsuspension verwendet wird und eine Belichtung mit einem Schwarz-Weiß-Bild vorgenommen wird. Diese Bildstoffmischung besteht aus etwa 7 Tei-
len 2,4,6-tris(N-Äthyl-N-hydroxyäthyl-p-aminophenylazo)phloroglucin, dispergiert in etwa 100 Teilen verzweigte Isoparaffine mit 10 bis 12 Kohlenstoffatomen. Diese Suspension wird dann, wie in Beispiel 2 und 3 beschrieben, belichtet, wobei zwischen
den einzelnen Bilderzeugungen keine Beseitigung der Ladung von der Sperrelektrode erfolgt. Bei aufeinanderfolgenden Bildern nimmt die Qualität stetig ab. In erster Linie ist ein starker Abfall der Bilddichte zu
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beobachten. Wird die gebildete Ohei llächenladung entweder durch eine geerdete leiifähige IUnMe wie in Beispiel I oder durch eine Koronaentladung wie in den Beispielen 2 um! 3 entfernt, so haben die hergestellten Hikicr eine dauernd gute Qualität, wobei wenig oder kein Verlust an Bilddidite bei aiil'einandei folgend hergestellten Mildern auftritt.
Beispiel 7
Die Versuche aiii Beispiel I und 2 werden wieder- n> holt mil dem Unterschied, daß eine andere Dreisloffmischung verwendet wird. I-.s wird eine Mischung aus lichtempfindlichen Teilchen hergestellt, indem gleiche Anteile eines cvanfaibeiicn l'igmenlstolls aus einem l'hosphorW'olfram-Molybdansäurelaibsioli von 4-(N,N',N'-TriniL'lliylaniliii)-nu:lliylcn-N".N"-ilimeihylanilinehlorid, C. I. Nr. 42 535, de1- magentalarbenen l'igmentstoHs l-(2'-Metlu>xy-5'-nitrophen>la/o)-2-hydroxy-3" niiro-3-naplitlianilid, C". I. Nr. 12 355. und der gelbe I'igmentsioff l,2.5.6-ili(C'.('-Diphen\ I)-thia/ol-aniluachinon. C!. I. Nr. 67 3(1(1. miteinander vermischt werden, litwa <S Teile dieser PigmentstolT-mischimg werden in etwa 100 Teilen Mineralöl suspendiert. Mit dieser Suspension werden in tier in Beispiel 2 uiul 3 beschriebenen Weise 32 Milder hergestellt. Wird die während der Bilde eugung gebildete Oherflächenladung nicht von der Spcrrelektrode ent fernt, so ergibt sidi ein stetiger Abfall tier MiLk)UaIität bei aufeinanderfolgend hergestellten Bildern. Nach Herstellung von 4 Bildern tritt ein starker Ab- 3" fall der Iarbdiehte auf. Wird die Obetiläehenladung der Sperrelekirode durdi Berührung mit einer geerdeten lcillähigcn Mürste wie in Beispiel 1 oder durch Einwirkung einer Wechsclspanmmgs- oder Cileiehspannungs-Koronaentladung wie in ucn Beispielen 2 und 1 vermieden, so haben die hergestellten Milder ■ine stetig gute Uu.'liläl, wobei kein feststellbarer \ erliis: der Iarbdichte vorhanden ist.
Beispiel S
1 -.ine Sperrelektrode in Rollenform wird hergestellt wie in Beispiel 1 mit dem I !nierschied, daIi die Oberflächenschicht aus einem fluorierten Äthylen-Propylen-C'opnlymer besteht und eine Stärke von etwa 0.075 mm hat. [-!ine Dreislolfmisdumg wird hergestellt wie in Beispiel I. sie wird jedoch bis zu einer Stärke \on etwa 0.075 mm auf die Sperreleklrodenfläche statt auf die durchsichtige Hleklrode aufgetragen. Is werden 24 Bilder hergestellt, wie in den Beispielen I und 2 beschrieben. Wird die gebildete Oberlläehenladung /wischen den Milder/eugungen von der Sperrelekirode nicht entfernt, so tritt ein schrittweiser bestimmter Verlust an Mikkjualitäl bei aufeinanderfolgend hergestellten Mildern auf. Wird ei ie Oberlläehenladung durch ladung oiler Wechselspannunüs-Korona tier Sperrelektrode /wischen den liilder/eugungen beseitigt, so bleibt die Bildqualitäl bei jeder (iruppe von N aufeinanderfolgend hergestellten Bildern gleich.
Bei den angegebenen Verfahren können die lichtempfindlichen Teilchen farblich oder elektrisch scnsitivien werden, oiler sie können mit anderen lichtempfindlichen Teilchen organischer und anorganischer Art uemischt werden.
Hier/u 2 MUiU /.eiclinunuen

Claims (1)

  1. I'alenlanspriidie:
    I. Hlcktrophoictophotographisdies Verfahren mil folgenden Schrillen:
    a) Bildung einer Sperrclektrode, die mit einer elektrisch isolierenden Oberflächenschicht versehen ist, und einer /.weiten lUeklrode, von denen zumindest eine zumindest teilweise durchsichtig ist,
    h) !■inbriuy.cn einer Suspension photoelekliophoieiischer Tonerteildien zwischen ilen l-llektroden,
    c) litveugung eines elektrischen Felds in der Suspension, >5
    d) liildniaßige Belichtung der Suspension durch die durdisiditige Elektrode hindurch bei angelegtem elektrischen Feld,
    el lieuiumg der l-lekuoden, wodurch sich auf einer der 1 lckiiodcn ein Bild aus To- nerieildien ergibt.
    0 !'nifenuing auf der Sperrelektrode anhaftender I'oiu'ileildien. und
    i'.l /uimndcM einmalige Wiederholung der
    Schütte M bis t"). '
    d .1 d u 1 c h ;.: e \ e η η / e i c h net, daß ;:wischen den Schulten fi urd g) auf der Oberfläche der Speuelektiode beuiullidie. unerwünschte elekitische I udungcn von dieser abgeleitet oder ivuii.iiiMcii weiden.
    .V \'eifahren n.ich Anspuidi !. dadurch gckenn.-ewhiivt. d.ü» die Oberfläche der Sperrelekiwde nut einem /!ekiusch leilf.ihigen. auf einem Noitvstii'.iimen IVieiuial gehaltenen Teil (131 in Uc; ü hi luv. gebi.idit wild.
    .; Y/i :.ι:·.!ν·.ι r.ach. Ani;piudi 2. dadurch gek/nn.v./hi-./i. u.U' dt-e ObeitT.idie vier Sperrelektn\U-5'.'.;'. eu'.i't!" ele'Musch leitenden, geerdeten l'e:; xl3 ■·! lv'i'.!iv.;;n_c gebraciU wird.
    ■i \\-\i.\\vxi\ 11.-,Λ Ar.svw.vii I oder 3. dadurch ;-.i'\c -.11.-CiViV.;.-:. J..αϊ .its eleivaiSv-h leitfiihiges Teil /-.;·.· v·'.c \'.·. >»■;·. './-'.'".ihigV- Bütsio 1131 \erwandt
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