DE1771625A1 - Gebrannter Gips und Verfahren zu seiner Herstellung - Google Patents
Gebrannter Gips und Verfahren zu seiner HerstellungInfo
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Description
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Gebrannter Gips und Verfahren zu aein-2r Herstellung Die Erfindung bezieht sich auf einen verbesser- ten gebrannten Gips, dessen allgemeine. ligenschaften und insbesondere dessen Erhärtungsdauer, Gußkonsistenz, Verspannung beim-pastwerden und andere Eigenschaften, keine Änderung nach dem Altern aufweisen. Im spezielleren bezieht sich die Erfindung auf einen neuartigen gebrannten. Gips (oder Stuckgips) mit geringem ifasaerbederf (low conai- stency), wobei der Gips zur Herstellung sehr dichter, sehr fester Abgüsse benutzt werden kann, und auf ein Verfahren zur Herstellung eoloben Gipses. Es ist seit langem bekannt, daß in Kesseln gebrannter Stuckgips.seine Eigenschaften beim Altern ändert, am merklichsten seine normale Konsistenz oder seinen Wasserbedarf und sein Sandtragvermögen.Weil bekannt war, daß durch dieses Altern ein Produet mit geringem Wasserbedarf erzeugt wird, des bei der Aarendung zu stärkeren Abgüssen führt, wurden Versuche unternommen, gealterte Materialien Sui künstlichem Wege herzustellen.' Ein solcher Versuch wird in der Patentschrift 1 ?13 879 von Mclnally (21.1a1 1929) beschrieben, nach der entweder durch "einfaches Kochen" oder durch "doppeltes Kochen" gebrannter Gips gealtert wurde, indem eine Tonns6tuckgips in eine Gipsmischmmhite eingebracht wurde und innerhalb von 5 bis 6 Minuten Wasser hinzugefügt wurde. Das künstliche Älterungsverfahren soll dann unmittelbar beendet sein. Der eo behandelte ßtuckhipa band schneller ab und erhärtete schneller und wie. eine Verminderung den Waaser- bedarie von 104 a1 auf 60 ml auf. Der Vaseerbedarf von ßtuckgipe ist 'für den Yachmsnn ein bekannter Wert und Ist nach dem ASTU-Verfahren C 472 oder einem Verfahren, das dienen im wesentlichen gleich ist, beitimmbar. In dem Artikel "Gypanm and G»eum Producte Kanu- facture", jwck Producto, ,m, 1931) wi»d das ,Altern im allgemeinen und insbesondere das Verfahren der .oben er- wähnten Patertschrift erörtert, aber in einiger Hinsicht stimmt der Artikel mit den Trabren der Patentschritt nicht überein. Besonders aufschlußreich sind die folgenden Stelllsn "Gealterter 'Plasten of Paris' enthält im allge- meinen 7gassar in einem Prozentgehalt, der leicht über dem Hemihjdrat liegt. Linter Berücksichtigung der Tatsache, daß die theoretische :enge in dem letzteren 5,70 % beträgt, und daß der gealterte Gips 6,0 % Wasser ent- hält, ist jeglicher Versuch, das gealterte i'roäukt- nach- zunahmeh, indem das Brennen so eingestellt wird, daß den` gebrannte Material 690 % Wasser enthält, erfolglos. Die Menge an Wasser oder geu cht igke i t , die zur Alterung den Gipaea erforderlich ist, beträgt weniger als '! %r und merkwürdigerweise scheint die schnelle Zugabe eines großen Uberechusaes an feuchtigkkeit (2 % bis 4 %r) nicht die gewünschte ilterungswirkuag hervorzubringen." lt--rah (USA-Tateutsehrift 2 1%V 668, 31 Oktober 1939) hat gelehrt, d aß eine Statue Alterung durch "Löschen des Duretee von dem Gips" bewerkstelligt werden setze gebrannten Gips (Gehalt an gebundener Feuchtigkeit etwa 2 %, wodurch die Anwesenheit von viel aktivem lnhydrit angezeigt wird) einen mit Feuchtigkeit beladenen Gas, zum Beispiel Luft mit 6 0 x relativer Feuchtigkeit, aus, bis genügend Yeuchtigkeit auf den gebrannten Gipe übergegangen war, so daß dieser zu dem Hemitrdrat reiydratisiert wurde. In den Beispielen werden Behandl ungatemperaturen von 120 bis 73o C mit einem bevorzuLten Behandlungsbereich von 380 bis 4300 und einer gebundenen Feuchtigkeit in dem Xnd- -produgc von bis zu 6,22 % angegeben. Ein anderes Verfahren zur Herstellung von gealtertem, im .aessel gebraau:ten Stuckgips mit gar _ngem Wasserbedarf wird in dem "Trocknunesvertabren" von Brookby (USA-Patontachrift 1 371 581, erteilt am 8..März'1921) offenbart, bei dem eine durch Feuchtigkeit zerfiiiBende Substanz, wie ein Chlorid eines hrdalkelimetal 1s, während den Brennens in den Stuckgips eingebracht Wird. In einer Studie über die Eigenschaften von "in Luft" entwässertem Gips von Gregg und Willinge, J.Chem.Söc., 1951, Seiten 2916--20, wird berichtet, daß rrrrwwrm wr nach einer Bestimmung durch Tetrachlorkohlenstoffudeorp-- tion eine irreversible Einbusee des Oberf lächenbereich3 dadurch bewirkt wird, daß man deu Gips Wasserdampf bei 25o0 aussetzt. Die Autoren ner-aen an, daß sich während . der Wasseradeorptioü etwas Dihydrat ea den Kristallgrenzen bildet, wodurch b enachbaste Kristallite in einor Weise zusanwlengeklebt werden, daB Teile von der Oberfläche der Kristalliten fest abgeschlossen sind , so daß die Tetra- chlorkohleristoffmol eküle diese nicht mehr eireichen können. 8mith r"Aging of calcium Sulfate Hemihyärat", Nature, ,1"g,8., 1055-56, Juni 1953) berichtet nicht nur, daß das Altern die Oberflächenenergie der bemihydrat- probe vernitdert, sondern beschreibt auch den Phänomen, daß hier Als "Dispersion" bezeichnet wirdt "gine unLewöhnliche ph- sikalische Reaktion ist festgestellt worden, die zwischen Galc iumsulf at-Hec::ihyärat ('Plaeter of laris') und Wasser stattfindet. Es ist bekannt, daß die Energien von Hemibydratprobeu von ihrem Herstel- lungsverfahren abhäugea, und ist habe festgeetellt, daß, wenn Proben mit hoher Energie mit kaltem Wasser gemischt werden, die Teilchen dieser Proben schnelleatens zu einem feinverteilten Zustand zerfallen. Hemihydrate mit hoher Energie wirden durch Zerfall des Dihydrates in Abve.enheit von Waaaez heagestellt und enthälten zum größte:. Teil Arten den Master of @>aris#; .. womit die Bauindustrie beliefert wird. 3s ist bekannt, daa, wenn Calciumsulfat-Hemihydret malt Wasser zu einer Aufschlämmung vermischt wird, die rheolegischen Nigen- 4 echaften der Aufschlämmung von der Teilchengrößenvertei- lang in den ursprünglichen trockenen Zustand bemerkens- werterweise unabhängig sindi ?ür diese ist bisher steine befriedigende Erlklärung gegeben worden, aber sie ist nunmehr eindeutig dem Zeitallgphänomen zuzuachrei- ben . '. Wenn Hemihydrat mit hoher Ehergfedichte feuchter ' Luft ausgesetzt' wird, so bewirkt diesen e.-a Altern des Hemibydrats. Die rheologischen $igenschaften seiner, Auf- achläm#ung Sind dann von der Teilchengrößenverteilung in daue trockenen Zustand abhängig, während sie vor dem Altern unabhäng k wsxen.äe' wurde gefunden, *d aß ge$twte aglci ».- eultat-Hemihydrate nicht zerfallet, und das Altern von Hemihyärat besteht daher in dem Verlust der $igenschaft, spontan in Wasser zu zerfallen, die es vor dem Aussetzen in feuchter Luft besessen hatte. Cbwohl das altern durdh die reversible Sorption von Wasser veranlaßt wird, geht die Zerf@llafähigkeit irreversibel verloren." 07m.ason, J.Auls.Chem. , 15, 4-39, 1965, hat den Verlust von Oberflächenbereich mit dem ,Altern in Beziehung ge- bracht und featgentel lt, d aß , wenn gemibydrat und Abi@Ydr it dem Wasserdampf ausgesetzt werden, das Altern bewirkt wird, bevor, Gips gebildet wird, während das N*mibgrdrat'wenn en-, flüssigem Wasser ausgesetzt wurde, nicht altere, aber dadurch die Bildung von Gips bewirkt wurde, der anschlie- ß»md alterte. Das Brennen in eineu J1utoklaven (USA-Patent schr i_ft 1 90V0519 erteilt am 14. Yätz 1933) hat einen erschwerenden Faktor in' die Erforschung des Galciumsulfat-HemiY.ydrats eingeführt. Das Produkt, das von. den Erfindern alpha-Hemi- h7dr4t genannt würden ist, war durch eine kurze, stumpf- förmige %r iatsl 1f orm , einen GU mit gor ingem Wasserbad erf und dadurch ausgezeichnet, daß beim Benetzen mit Wasser kein Diepergieren oder Zerfallen auftrat. Das Ptodukt hat auch dichtere Kristalle und erhärtet unter größerer #uedehnun& als das beta-hemihydrat (die Art des Hemitydrate, die be# Brennen in beseel erzeugt wird). 8s sirrt leicht maßbare Unterschiede tn den physi- kalischen Ziger.äschaften der -alpha- und beta-Hemihydrate vorhanden;. Ein lückschluß hinsichtlich öAr r:ögllchkeit, den einen lyp in den anderen umwandeln zu köci::en, hängt jedoch in großem Maße von der anweridbarƒn anal,;tiacäen ::ethode ab. Die Gewißhe it, daß eine Krud er urg der bete- Form in die alpha-Form nicht so einfach a usgedtührt werden kann, wie es für qöglich gehalten werden könnte, und kaux in einem wesentlichen Laße spontan stattfindet, scheint eich verstärkt zu haben. Ee ist ein gewisser Widerspruch lIch der Bedingungen, unter denen alphb-Gipo hergestellt werden kann, vorhanden. Unter Zugrundelegung der Hydrata- tione- und Msungswärmen stellten 1Celly und Southerd (U.B.Burean* ot idines Technical Paper Nr.- 625, 1941-, Seite 84) fest, daß in Xeasel gebratiates ämihydrat 75 % alpba-Beai- hydrat umd 25 % bete-Hsmihjrdrat enthält. er Berücksichtigung dieser Arbeit be- richtete Riddel (Bock Products, ü, Seite 68, "!950)a "...Alpha-Betiihydrat ist die beständigere Form, und MoasÜngen der HTdratatioWiRrme zeigen, daß das beta-gemihadret sich zach und nach in alpha-Hemihydrat umwandelt, wenn es unter feuchten Bedingungen gealtert wird. Dieses würde bedQ,xteu, das sich die Verarbeitung3- fähigkeit des Hemihydrats beim Legern snd ert. "(Seite 63). to ist daher anzunehmen, daß sich die pbyai- kaliachen und chemischen lnderungn, die mit der Dehydra- , tation von Calciutu$ulfat-Dihydrat einhergehen, nicht vo.11- ständig zu erklären sind und daein,,beträchtlicher Wider- spruch darüber bASteht, was sich bei d ie seaa ä"erlich einfachen Verfahren tatsächlich abspielt. Die vorstehenden äLleinungaverschiedenheiten haben sich zum Teil ergeben, weil eine genaue quantitative Beotimung von alpha--Hemihydr at sehr schwer vorzunehmen ist. Ausgezeichnete Näherungswerte sind jedoch nunmehr durch' die Bönt genetrahlmethoden möglich (NOrr is, "r-ray Diffraction Identification of Alpha änd Beta Forma of Gelcium Bulfate Remihydrate, Nature 128, Seiten 129&-129ü, 1963). Der bestimmte Wart wird "Index für den Zus ammen- aetaungsanteil" ("Stacking order indez") genannt und reicht von 3,8 für ein Material mit vorherrscjendem beta--Typ, das bei ltmoaphärendruck hergestellt worden 18t, bis 1893 für ein fiemihydrat mit einem höhen Galt an der alpha-Form, das in einem outoklaven hergestellt worden ist. Die Bestim- msung des InöeX für den Zusammensetzungsanteil bei einen nach dem Trocknuneaverfahren von Brookby hergestellten Pro- dukt hat ergeben; daß danach ein fiemihydrat bei Atmosphä- rendruck hergeat311t werden kann, das einen wesentlichen alpha-Gehalt aufweist. Wie von Smith berichtet worden ist (Nature, Supra), scheint die Neigung ton 8tuckgipsteilchen, sich fein zu verteilen oder zu zerfallen, dem jateriel, eigen zu sein, da% bei etmosphärendruck hergestellt morden ist: Die Neigung ist bei einem frischen Produkt am ausgeprägteste und vermindert sich in dem LaBe, in dem der Stuckgips al- tert. Eire bud er uralt der Nigenachaf t.,9:: von ätuckgipe vit der Zeit ist wirtschaftlich unerwünscht, und ein beständigeres Produkt ist seit langem gesucht Worden. Bei der Herstellung von Gipeebdrücken besitzt im allgeminen ein Abdruck höhrerer Dichte eine größere Druckfestigkeit. Die .Dichte des Gusses ist jedoch@durch die für die Zubereitung einer gießfähigen Aufschlämmung erforderliche Wassermenbs begrenzt, so daß eiu ßtuckgipa mit geringem Wasserbedarf, gewöhnlich aus der alpba Form, der nur wenig Wasser zur Bildu4g eiper luf$chläm4ung er- fordert, im allgemeinen Abgüsse hoher Festigkeit bervor- bringt. = , Es ist ein Ziel der Ergindung, eitpalcium- aulfat Bemibjdrat zu entwickeln, dos Schläme mit geringes Wasserbedarf ergibt, die zu aehr dichten, sehr festen AbgUß- sen erhärten können, und ein Verfahren zur Herstellung. eines solchen Calciumsulfat-Hemibydrate zu entwickeln. Ein weiteres 2331 der Erfindung ist die Ent- wicklung eines Galciumsulfat-Heßil7drats, das eine vyr- besserte Beatsnä ieeit gegenüber einem Alters, insbeaon- fiere im Hinblick auf die Zrhärtungazeit, den Wasserbedarf und die Feinzerteilbarkeit, aufweist. Ein anderes Ziel der Erfindung besteht in der is:itwicklung eines Verfahrens zur Herstellung des vorste- henden rrodukts mit oder ohne Anwendung chemischer Zusätze, von :odifizierungsaitteln für die A-ristallkonatitutian und dergi. _ Nach einem Ziel der $rfinä ung $o11 Aiu Ga lci um- sulfat-Hemühydrat-Produrit erzeugt werden, das in hohem üaße gegen einen Zerfall (eine Feinverteilung) bei Benetzung mit Wasser beständig ist. Nach noch eine= Weiterau Ziel der Brfindbng soll ein Produkt erzeugt werden, daß, wenn es mit Wasser benetzt utid einer mechanischen Beweguclg in einer wäßrigen #uteehlänmung unterworfen wird,' ze rin 11 sbest sWi L& Ist. loch ein weiteres Ziel der Brtindung besteht in der Entwicklung eines verhältnismäßig trockenen ver- fahrene zur Heratellong von Calciumsulteti Bemihydrat mit einem normalen Wasserbedarf des Gussee von weniger als .. etwa 60. poch weiteren Ziel der Erfindung liegt in der lwttillwa% von Stuckgips bei #tbosphärendruck ohne gslsznsktze Lud durch ein "trockenes" Verfahren mit einem Indes für den ZueezuMsetzizngsanteil, der beträchtlich höher ist als der von einem #*uckgipa, der nach dem ätand der Technik durch Brennen im Kessel erhalten worden ist. Andere Ztele und Vorteile der Erfindung werden aus der nachfolgenden genauen Beachreibun, und aus den Beispielen hervorgehen. Dem Fachmann ist -es bekannt , d aß eia brennen bei .Atmosphärendruck noch einer Reihe von Verfahren durchge- =ührt werden kann, und daher kann der nach dem erfind un$e- gemäßsn Verfahren hergestellte Stuckgips je nach dar #rV den verfügbaren Gesteins und dpn örtlichen Arbeitsweisen für das Brennen dieses Gesteins etwas variieren. Die Ziele der Erfindung werden in allgemeinen durch Behandeln eines disperg3erberen Stuckgipses mit Wasser und unter Zeit- und Temperaturbedingungen, die im einzelnen die Bildung des Dihjdrats als Folge ei:Per Ver- minderung des ias§ergehalts des Verfahrensmaterials ein- achrän@:eu, erreicht. Nach einer breiten Ausführungsform des erfindungs- gemäßen Verfahrens zur Behandlung einer Nasse aua heißem gebrannten Gips, wird $u dieser liesse unter R-iL.@,rea der Manne flüssiges Wasser in einer Menge hinzugegeben, die ausreicht , die Temperatur von einem wesentlichen Teil der genarrten Xasee unter den ßladepunkt des Wassers zu senken, und wird den Teilen mit gesenkter Temperatur Wärme zuge- führt, so daü d-id Temperatur dieser Teile auf über. 1G2° erhöht wird. Das Produ4t dieser Verfahrensweise bei Atmosphä# rendruck ist gegen ein Zerteilen oder Zerfallen bei der Bild unß wäiriger aufächlämmungen äußerst beständig, und diese Beständigkeit bleibt in Gegenwart mechanischer Be- wegung «halten. Außerdem ergibt das Prod äkt beim Analy- sieren ein Ergebnis, das dein Ergebnis gleicht-, das mit kischungen von alpha- und beta-Artgn des Remihydrates erhalten wird. Dis größere Beständigkeit gegen ein Zerfall-en des Produkts läßt vermuten, daß sich rekristallisiertes Material an den Bit zeu und Bissen der gabraunten Kristal- le niedergeechl.agen haben uhd die Kristallite gegen ein Zerfalles schützen, wenn sie iu einer wäßrigen Aufschläm- mung bewegt werden. Das erfindungegemäße Verfahren kann mit zuvor herc,eetellten, diapergierbaren Stuckgipsen durchgefüuct werdet, aber eine #usführungsßorm der grtinduag enthält die Herstellung des Stuckgipaea in einen Sessel. Das Brennen im einem Kessel sollte vorteilhattarweine so lange ia®geführt werden, bis die Temperatur der Brennmasse mehr als etwa '!21 0t39 vors u69we iss über etwa 141009 bot r ägt, und am vorteilhaftesten sollte die Temperatur in dem.Be- reich rnn etwa 149° bis 154°G liegen, wobei bei. dieser Temperatur die in den Bestandteilen gebdrräene Feuchtigkeit im allgemeinen geringfügig weniger als der theoretische Wert ist, der für das Heinihydrat unter Berücksichtigung der Reinheit des Gesteins, das gebrannt worden ist, be- rechnet werden kann,. Befriedigende Ergebnisse werden auch erhalten, wenn höhere Temperaturen .erreicht wurden und das Brennen zu dem "zweiten Siedestadium" oder aktiven lnhydritstadium geführt Stuckgips, der eine Tsmrie- ratur von 193o bis etwa 2600c erreicht hat, ist nach der ärfind ung mit &folg behandelt worden. Auf jeden Fall wird.beim Brennen bei diesem Punkt flüssiges Wasser von etwa Raumtemperatur schnell zu der gebrax.tea Messe hin- zugefügt. Die Menge des zugefügten Wasse"s beträgt vorteil- hafterweise mehr als genug, um aktivesänhydrit in das Hem,ihydrat umzuwandeln. Die Temperatur, die während der Wasserzugabe oder der Löschstufe erreicht wird, hängt zu einem gewissen Grade von der zugegebenen Menße des Wassers arid der Wärmemenge,-die in dem feuerfesten Lraterial, das den Brennkessel umgibt, gespeici)ert Kird, ab, aber es genügt eine Temperatur zwischen etwa 680C und etwa dem Siedepunkt des Wassers, wobei eine Temperatur von etwa . 8eG bis etwa 930C vorteilhaft ist. ' Temperaturen, die sich atzt diese Stufe beziehen, sind durchschnittliche Temperaturen der geeamten Masse, und sie aivd so zu verstehen, daß während der Lrogchatufe die örtlichen lperaturen entweder @ über oder unter der "durchschnittlichen" Tsmperatur liegen. Wenn eine Klumpenbildung vermieden und die Liaase bewegt wird, kann die .Temperatur während des Abschreckens beträcht- lich niedriger liegen. erfolgreiche Laboratoriumsversuche . sind bei Bautemperatur durchgeführt worden. Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Er- findung wird die Wasserzugpbe oder die Abschreckstufe bei einer gebrannten Gipsmasse vorgenommen, die relativ frei von 47:luulpen und einem flüssigen oder fließfähigen Zustand durch zusätzlich augehendete Gaseinwirkunk# zur Verstärkung der mechanischen Bewegung gehalten wird. Im spezielleren wird das bƒwegan durch Gas W--- atia Luft) unu das Flie-- fähigkelten zusammen mit dem mechanischen Bührer während der #bschreckstufe oder der Stufe fär die @il$689@211a@9 und während der Wiedererhitzungsstufs, die im folgenden beschrieben wird, vorgenommen. . Anschließend ist eine Trocknungs- oder Nieder- erhitzungsstufe vorgese-iien, um den Feuchtigkeitsgehalt des Stuckgipses bis auf nahezu den theoretischen Viert des Hemihydrates zu senken. Chargen, die auf 1020 bis 10'0:; wiedererhitzt worden sind, besitzen einen geringen Wasser- bedarf und genügende 3räärtupgszeiten, sind aber nicht 9o leichtflüssig oder nicht so gut bei den crchfolgenden Ver- fahrensmaßnahmen zu bearbeiten, wie diejenigen, die auf eine wetwae höhere remperatus, @am Buiepiel auf etwa 116°C, erhitzt worden sind. Bin Wiedereshitzen den Pr oduktea auf eine noch höhere Temperatur ist vorteilhaft, und ohne Beeinträchtigung der erwünschten Eigenschaften des Produxte ist eine Endtemperatur von über 15700 angewendet worden. Sirre Bildung von erheblichen Mengen von aktiven Anhydrit sollte veruiedea werden. ` Obwohl die theoretische Aibeiteweiae der vor- liegenden Zahndung nicht fertgelegt werden 8o11, kann angenommen werden, daß die vorteilhaften Eegebninae zum Teil dadurch erreicht worden, das durch die Bildung einer Hemihydrat-ähnlichen Substanz wahrscheinlich in den Sljalten der vornehmlich in beta Form vorlisggr2en Teilen die l:ei- gung der Teilchen zum Zerfallen nach dem Benetzen mit Wasser vermindert wird. Die folgenden Beispiele dienen der Erläuter uug der Arbeitsweise des erfindungsgemäßen Verfahrens und des bergentellt;_2n neuartigen 1'rodukta. Es ist salbet - verständlich9 daß die Beispiele nur Erläuterungen und keine Begrenzungen darstellen. Beispiel 1 Ein naddelaüblicher Kessel wurde mit 't3608 kg Gipsgeestein mit einem geringes Chloridgehalt, das so h zerkleinert worden war, d aß 9D bis 959 kleiner waren als es einer Siebfeinheit von 100 entspricht, beschickt. Nach der Analyse war keine frei-s Penahtigkoit vorbanden oad betrug der Gehalt an irbsuidenim %seer 20,50 %. Die Verfahren für diese Bestimmungen worden in ABTU C471 beschrieben. Der Kessel war mit einem Instrument für die Temperaturanzeige unter Beautzute eines# blankea tuermo- elektrischen $iements als Autnahmagerät und eines Anzsige- theraometera, dessen itließkugel von einßr Schutzhülle umgeben war, auageatattet. 'Veggn seiner schnelleren Ansprechbar- - keit war das theamoelektrisohe glembat besae2 geeignet, die Temperatur in dem leesel anzögen, wenn d% Taaparatur *ähxend des erfindungegea@äBen Verfahrens schnell .geändert wurde. Die mit dem Kugeltherutometer gemessenen Temperaturen werden in Klammern angegeben. Das brennen wurde in der üblichen Weise durchgeführt, bis dierenramasee eine Tempe- ratur von 155 0G (1400C) erreichte, worauf die Beheizung abgestellt wurde. Die Temperatur erhöht sich weiter auf 175°C, wobei der Gehalt an gebundener Feuchtigkeit 5,78 g6 betrug, und eine Probe, die in Tabelle I ale "regulärer Stuckgips" bezeichnet wird, wird als typischer Vertreter . einer Reritellungsweiae, wie sie nach dem Stand Säer Technik üblicherweise vorgenommen wurde, angegeben. Dann wurden in etwa 25 Minuten etwa 1410 kg Wasser hinzugefügt, wodurch d le gemessene Temperatur des Kess -l- Inhalte auf 93°C (104°C) gesenkt wurde. k r Sobald das ia®ner zugefügt worden war, wurde der äees111nhalt nebr aohwertlüssig und feucht mit einer scheinbar bröckeligen Struktur. Dis laonerzugabe mußte aorgfgltig erfolgen, ut eine klwrpenöiläung zu verhüten md ei» übermäßige Krattienstren@ang für den meohenischen äührer zu vermeiden. Zur Ausschaltung d®8 Bpennungaproblema während dieser Verfahrensstufe Jat der Kessel so einge- richtet worden, daß eine zusätzliche Bewegung durch Ein- führen von Gas erzielt werden konnte. Die Rinrichtung be-. stand aus vier 1,27 crlohrea, die parallel zu den und - afrrnsmd an die tsseelwand u»gen verl iefeo. Via loh» wovon aa ihren uetiren twe'r verach1oe nett Um - wirlea ein 0948 cm großen Look' wtat, das etwa 20,3 an über den Boden des Gefässee euogebohrt worden: und gegen die 1Ghe.- welle den Führern gerichtet war. Kurz bevor die Wafwgerzugabe begonnen worden war, wurde den Bohren Luft mit einem Druck von 3,4 kg/cm 2 zugeleitet, und der Luftstrom wurde bis zum Abschluß des Verfahrens beibehalten. Am kide der Wasserabschreck- oder Wassexlößch- stufe wurde eine Reihe von Proben von dem Kesselinhalt entnommen. Rin Teil wurde sofort anaäysiert, und es wurde festgestellt, daß er 8i3 % Gesamtwaeaer enthielt. Ein zweiter Teil wurde mit Aceton digeriert, abfiltriert und getrocknet, und es wurde festgestellt, d4ß er 7,7 y6 Wasser enthielt. 3e wurden weitere Analysen mit anderen mit ldeton getrockneten Proben gemacht, und sie werden in Tabelle I unter der Rubrik für abgeschreckten Stuckgips aufgeführt. 5 Minuten nach Beendigung der Wasserzugabe wurde die Beheizung des Kessels wieder ie Betrieb 6enon:nen, bis der Inhalt 144°0-(-1240G) erreichte, worE:uf der Kessel in den heißen Gießgraben entleert wurde. Von diesem 4p@Taterial wurden Proben entnommen und analysiert, und die * gebn is se Werden in Tabelle I unter der Rubrik "stabilisierter Stuck- gips" auf geführt. $twa 10 Tage nach dir Herstellung wurdest s die hoben von regälärem Stuckgips, abgeschrecktem Stuck- gips und stabilisiertem Stuckgips, die in verschlossenen Metalldosen gelagert worden waren, jeweils in mehrere Teile geteilt und bei einer relativen .Feucrt iLkeit von 65 % und bei 320C 1, 3, 7 und 14 Tage läng gelagert. Die hoben wurden analyisort, uc4 hie Ergebnisse werden in Tabelle I wiedergegeben. Aus Tabelle 1 ist deutlich ersichtlich, daß der reguläre Stuckgips einen ziemlich hohen normalen Wasser- bedarf von 106 ml aufwies, der abfiel, sobald das Produkt alterte, bis er nach 14 Tagen nur 58 ml betrug. Die Er- härtungezeit varkürzte sich von 60 auf 30 YinuteL, ' und der Oberflächenbereich fiel nach der Wasserimereion (Ober- flächenbereich bei Feinzerteilung) von 21300 auf 997U cm 2 je g. Diese Jtrgebnisse zeigen die charaktbristischerweise nach dem Altern von regulärem Stuckgips sta ttf ind e,iä en rela- tiven "grö$enraäaiien Vierungen der Eißenschaiten auf. vd*enn ein Guß v04 einer Aufschlämmung mit normalem Weaserbedsrr hergestellt wurde, hatte er ein Trockenrsumgewicht (dry denaity) von 0,73 gfcm3 (45,5 poünds/cu.ft.) und eine Druckfestigkeit von 38,8 kg/cm2.Der Index für den Zusammen- setzungsanteil betrug 5 bis 6 und änderte sich reach dem Altern nicht. Die Abschreckst uf e verminderte den lasaerbedarf des abgeschreckten Stuckgipses auf einen Wert von 56, ver- kürzte aber gleichzeitig unmittelbar die Mrhärtungszeit auf 25 llinuten i nach 14*tätigen Stehen betrug die Er här- tanSaseit nur 6 Minuten. Offensichtlich würde, wo= ein solch schnell exhärtendea Material im Handel verkauft werden würde, der Ansatz wesentlich :korrigiert %erden müssen. B9 wurde festgestellt, daß der stabilisierte Stuckgips einen normalen, Wasaarbedarf von nur 5? ml hat, der sich in sehr geringem Laße noch 14-tätigem Altern auf 54 ml ändert. Die Erhärtungazeit und der Oberflächenbereich bei Feinzerteilung ändern sich nach dem lltern auch nicht wesentlich. Es wurde festgestellt, daB, wenn ein Guß bei normalen Wasserbedarf hergestellt worden Jet, er ein Saumgewicht von 1,1 f;/cto3 (69, 8 pounde/cn.lt.) hatte und eine Trockendruckfestigkeit von 221,4 kg/cm2 aufwteo, das ist nahezu 500 % mehr als es für den Guß angegeben worden ist, der aus regulären: Stuckgips hergestellt werden ist. Der Index für den Zusammensetzungsanteil betrug 9, Wodurch ein wesentlicher Gehalt an alpha-tienihlrdrat angezeigt wurde (in einem Autokldven hergestelltes alpbi-Hemihydrat hat einen Index' für den üueammensetzungsanteil von 13 bis 18). Geringerer normeler Wasserbedarf und resultierende höhere Festigkeiten sind bei anderen Tiersuchen erhalten worden, wenn die Zrhärtungszait verlängert w ord ew war und der Leaael- in:alt etwa o itle Stunde "wallen" konnte, bevor die Stabili- eieru:aga-(WiedeDerhitzutGs-)stufe durchgeführt wurde. Der hohe Wert, der f sr den Oberflächenbereich bei Fei. nzertei lun# angegeben wird, zeigt, d aß sich eine Äufechlämmung das regulären Stuckgipses beträchtlich in dem Maße verfetigt, in dem. die Teilchen zerfallen sind, und daß relativ große Wassemengen hinzugegebe Werden müssen, um dieser Neigung entgegenzuwirken. Die wesentlich höheren Werte für den Oberflächenbereich bei Feinzerteilung, die für den stabilisierten Stuckgips ermittelt wurden, zeiget, dai3 vaeit Weniger zusätzlichees Wasser als bei dem regulären Stuckgips erforderlich ist, nm die Tendenzen zum Verfestigen aufzuheben, und bei dem gealterten Produkt sind weit geringere Änderungen bei der Beachickungemenge nötig als bei dem regulären Stuckegip9. Die in Tabelle I wiedergegebenen -egebnisse zeigen, ,en- daß der Index für den Zusammensetzungsanteil sie BiF achaft von ist, die sich nicht mit dem Altern ändert. Es ist daher eindeutig, daß, obwohl der gealterte reguläre Stuckgips sich den stabilisierten @uaterial in einigen seiner physikalischen Eigenschaften nähert, er nicht die ausgeprägte kristalline Natur besitzt, die das stabilisierte Produ,;t au$zaichnet. Die Ditferenzialttiermoanalyae hat gezeigt, daß eine for*.3chr3itande Zunahme an ab"orbierter 1'eucntiL#:eit reit do;a Altern bei allen Probe: mit eiu 3r Spur vonDibydrat- bildung beim :'*ltr-2rn der ab@eschreck :en und stabilisierten Studkgipaproben atattfindetl Weitere Versuche wurden mit Ghargen von 13608 kg in einem Brennkessel, der unter den Brennbedingungen arbei- tete, durchgeführt. Die Behandlungsbedingungen wurden gegenüber den in Beispiel 'i dargestellten geringfügig verändert und werden zusarrmanfassend in Tabelle Z-1 wieder- gegeben, die u:ut=":: nebe:ei -:r Baiba von Eigenscharen des Stuckgipsproduktes zu finden sind. Das erfindungsgemäße Verfahren kann bei Stuckgipsen angewendet werden, die nach anderen Ver- -:tahren hergestellt worden sind, wie es unten erläutert wird. Beispio l 2 1000 g Stuci-.girs, der nach einem kontinui-r- lichen Kesselverfahren nach der USA-Patprlt.chrift 3 236 5o9 hergestellt wanden war, wird in einen LaboratoriuBiskessel eingetragen und auf 12'I0', erwärmt. Latrn Wird hei3es Wasser hinzugegeben, um die Temperatur auf 91 0C zu senken, wonach der Stuckgips auf 1150C wiedererhitzt uni; aus dem hessel ausgetragen wurde. Ein Vergleich des Ausgangsmaterials mit dem stabilisierten Produkt wird in Tabelle II gegeben. Die 34ehärtungazeit blieb irÄPrinzip unverändert, wäitend der nomale Wasserbedarf von 70 ml auf 5? ml vermied ert .worden war. Tabelle II uchi s nach dem k nt in ' r1 ic hen a sel ve rf ahr regulär st abil-i_aiWt Wasserbedarf zür Harstellung des. ?0 57 Gusses m1 $rhärtungsminuten nach Vicat 25 23 Oberflächenb@reicä bei FQinzpr- 25,k0 1240p - teilung cm /g gebundenes Ws @s:@; (@r) - 692 Beispiel 2-A 500 g aines nicht getrockneten Brennke3sel- stuckgipses mit einem fasserbedarf von 80 ml und einem Gehalt an gebund enem Wasser von 6 % wurden mit 160 g Wasser gemischt, während sich beide äubstanzan bei Baum- temperatur befanden. Nach einigen Minuten und unter fort- währendem Rühren wurde die Temperatur der masse bis auf 'i4900 erhöht. bine probe des erhitzten üat--.rials wurde be3tiIaalt unü Wijs einen :Vasserbadarf von 58 m1 und einen sehalt angebundenem Nasser von 6,1 % auf. Das erfiädungsgemäße Verfahrf1n ist auch oesünders deswegen vorteilhaft, weil es die Herstellung von stabilisiertem Stuckgips mit geringem Wasserbedarf unter Umatänd en ermöglicht, unter denen eine solche Her- stellung andererseits nicht wirtschaftlich durchführbar wär3. Ein Weg zur Erzielung von gesselgtuc"gips ig einem Wasserbedarf unter 60 ml besteht darin, daß man mit eineu Salz, wie Galciumclilorid, das zu dem Kesselinhalt vor dm Brennen zugegeben Wird, "trocknet". Weil es 'aber übermäßig kostspielig wäre, das Salz nach dega Brennen zu entfernen, verbleibt es in dem Prbduk.t und beeinflußt =attwäbrenä die bigenachaften der Zndprodukte. Dardberhinaus ist das "Trocknungs"--Verfahren nicht gut -bei rotierenden Brennöfen anzuwenden, wobei dar viasserbedarf eines s -lchen Stuckgipas jedoch durch das erfindungsgemae Verfahren, wie aß im nachfolgenden Beispiel 3 erläutert wird, vermindert werden ka m.. ' Beispiel 3 Wirre Probe von einem Stuckgips aus ei:Amr rotierenden Brennkessel wurde entnomen und nach den Feinzerkleine rn zu einer üblichen Feinheit für die An- wendung bei der Bauplattenherstellung wurden 1000 g in den Ioaboratoriumskessel eingetragen und auf 158°C erhitzt. Dann wurde Wasser hinzugefügt, um die Temperatur des Stuck- gipses auf aß 0G z u sanken" wonach dieser auf 140°c, wieder - ei2hitzt md abgezogen wurde. Die ßr®ebnis se, die in Tabelle III wiedergegeben werden, *zeigen, .daß der Wasserbedarf vermindert worden ist und gleichzeitig die Zrhärtungszeit nach Vicat bis zu einem nornengerechten Wert verbessert worden ist. " Tobe 11s III s oten b@rgq, lte :e@uck@,ipe ' e stabilisiert Wsseerbedari zur Herstellung @7 60 des Gusses ml Erhärtungsninuten nach Vicat 9 33 Oberflächenbereich bei Fein- 21100 17500 zerteilubg cm 2/g gebandenes Wasser Cgb) 6,0 Beiapi e1 4 Gestein wurde in einem rotierenden Brennoten gebrannt, wobei ein Stuckgips mit einem normalen Wasser- bedarf von"95 erhalten wurde. 22,7 kg dieses Stuckgipses wurden dann in ein vertikales Rohr mit einer Länge ven 91,4 cm 11rad einem Durchmesser von 25,4 cm, das mit einem porösen Steinoden ausGestattet war, durch dien flüssige Luft zugeführt wurde, die den Stuckgpai:halt bewegen sollte, eingetragen. Dieses ReaktionsF,efäes war außerdem--mit einem schaufelartigen Rührar mit 400 Umdrehungen je rinute und einemHeizmantel ausgestattet. Der Stuckgips wurde auf 1650C erhitzt und dann durch Zugabe von Wasser auf 5'10C abge- schreckt. Es wurde dann auf 1210r.: wiedererhitzt und Ige- zogen. Das Frodu@t hatte einen normalen "@as:;erbedarf von 52. Die Beziehung zwischen der Erhitzurystgr-,peratur und dem Gehalt an gebundenem -Wasser zu dem Wasserbedarf des Stuckgipses wird durch das folgende Beispiel erläutert. Beispiel 600 g nach einen kontinuierlichen Kesselv'er- fahren hergestellter Stuckgips mit einem Wasserbedert von 69 al und einer Temperatur von 1210G wurden in einem offe- nen Beaktionsgefäß gerührt. 100 g Wasser von 2'10C wurden hinzugegeben, und die Temperatur der Masse wurde auf 68°C gesenkt. Beim Wiedererhit zen wurden Proben bei 1490G, 177°C und 218°C mit den in Mabelle I9' wiedergegebenen Ex- gebnissen entnomuƒci. Diese ErE,ebL;.sse ,zeigen, daß bei einer iyeder,#rhitzunF.stemperatur von 149°G und einem Gehalt ar: gebuAenem Wasser von 6 % der erei"schte niedrige Wasser- bedarf von 5'J ml erzielt wurde. nsim Erhöhen der Wieder- #._:- O" der Gehalt an e rh 1.t IL Uri "5 t ez. I: e _ ;# @, ur vor 177 ,# , s D du 1J gebundenem Wasser auf 5,3 % gesenkt wurde, wurde der Wasserbedarf geringfügig auf 59 ml erhöht, abdr durch Wiedererhitzen auf 218°C und bis der Wassergehalt nur noch 0,6 % betrug, wo das das Produi:t weitgehend aktiver 1nlVdrit war, wurde bewiri--t, dr;@: der Wasserbedart eine Wert entsprach, der etwa gleich dem des als Ausgwigsna- terial eingesetzter. Stuckgipses war. Tabelle IV Wirkung des Wiedererhitzens auf den Wasserbedarf von behan- deltem 8t uckgipa 8tuckgipaprobe Wiedererhit- gebundenes Wasserbedarf zutigatempe- Wasser ratur Noch dem konti- Kont rolle 6922 % 69 ml nuier lichen Keeaelverfehren behandelt 149°c 690 % 57 behandelt 177°e 5,3 x 59 behand elf 218°C 0,6 %r 68 Aus den vorstehenden Beispielen ist zu ersehen, das die besten Resultate erhalten werden, wenn genügend Wasser zugegeben wird, um die Eigenschaften der gesamten Stuckgipsmasbe, die behandelt wird, zu beeinflussen. Es ist jedoch möglich, erwünschte &gebnisse durch eine ge- mäl3igtere Behandlung zu erreichen, wobei die Wirkung in ihsar Art lokal bleibt und kein großer Einfluß auf die gesamte Masse des Materials in Erscheinung tritt. Zur weiteren Erläuterung dieses speziellen Punktes wird der Fall ., betrachtet, bei dem sich der gebrannte Stuckgips bei 'i4900 bef ind et und eine geringe Menge flüssigen Wassers in den Kessel eingetragen wird. Am wahrscheinlichsten ist , daß der Stuckgips, der sich mit dem flüssigen Nasser in Kontakt bef ird et, seine Temperatur unter den Siedepunkt des Wassere senkt, bis genügend. Wärme von der großen Masse des Stuckgipses übertragen-werden, kann, um das Wasser, das eingetragen worden ist, zu verdampfen. Dadurch hat wenigstens ein kleiner Teil des Stuckgipses die Behandlung erfahren, die oben beschrieben worden ist, obwohl dieses nicht durch Geräte bestimmt werden hapn, die nur auf einen größeren Teil des Inhalts in dem Behandlungskessel ansprechen. Es ist auch gefunden worden, daß es möglich ist, das er- findungegemäßs Verfahren anzuwenden, um die Erhärtungszeit von Stuckgips mit geringem Wasserbedarf zu regulieren, der aus einem noch nicht zu erklärenden Grund eine uneresnscht kurze hhärtungsdauer aufweist. Das folgende Beispiel erläutert die ;artvollen 8igenechafteri des erfinducgsgemäßen Produkte. . Bei spie 1 6 Eine lr obe Stuckgips, der nach dem in Beispiel -1 beschriebenen Verfahren b aharudelt worden ist urd mit einen Trockeneberßlächenbareich von etwa 40G0 cm 2 je g wurde durch ein b'utoleter-Systag feinzerkleinert, wobei ein Bemihydrat mit einem Oberflächenbereich von etwa ?;30 cm Z je g erhalten wurde. Als der Guß mit einem.Wasserbedarf von 70 ml getestet wurde, hatte er ein Trockenraumgewicht von 1,12 g/cm3 (69,72 pounde/sq.ft. ), eine Trockendruckfestig- keit von 222,9 kg/cm2 und wies eine maximale Ausdehnung von etwa, 0,230 %r auf. Nach Offutt und Lambe ("Plaster and Gypsum Gements for the Geranie Ind ustry", Bu11.Amer.Ceram. Soo. 26, Nr. 2, 29, 194?) wies Iröpferstuckgips vom bete-Typ bei einem Wasserbedarf bei dem Versuch vnn 7C (454 g Binheiten Wasser auf 45400 g Nemihydrat).eine-maximale Ausdehnung von 0,16 %r auf und führte zu einem GuB mit einer Trockendruckfestigkeit von 134 kg/cm 2. Unter den gleichen Bedingungen wies ein Gußetück aus typischem alphe-Gipe mit einem Wasserbedsrt von 40 eine maximale Ausdehnung von 0,29 % auf und führte zu einem gU mit einer Trockendruckfestig- keit von 386 kg/cm2. .. Das folgende Beispiel erläutert die Wirkungewsise des erfindungsgemäßen Verfahrens bei getrockneten Stuckgips. Beispiel 7 Ein betriebegUiger Kessel wurde mit 13608 kg fein zerkleinertem Gipsgestein beschickt, zu den 1,49 kg Calcium#- chlorid (wasserfreien) je 90? kg Gipsgestein- hJbzugefügt wurden. Der Kesselinhalt wurde gerührt und erhitzt, bis die Temperatur 1640C erreichte. Eine bei dienen Punkt ent- nommene Probe als Beispiel für getrockneten, auf normalem Wege.hergestellten Stuckgips hatte, wie festgestellt wurde, einen Index für den Zusammensetzungsantei. von 5,2 und einen Wasserbedarf von 66 ml. Dann wurden etwa 1553 kg Wasser zu dem getroc"neten Gips hinzugefügt, wodurch die angezeigte Temperatur de-. Kesselinhalts auf 9700 gesenkt wurde, wonach der Yssselinnalt auf eine Temperatur - gemäß Anzeige - von 132°C wiedererhitzt und dann abgezo#en wurde. Eine Probe von diesem Material wurde aus der heißen Gieß- form abgenommen, und es wurde festgestellt, da:3 sie -einen Index für den Zusai:.mensetzungssnteil von 8,G und einen Wasserbedarf von 6`I aufwies. Dis Dichte des erfindungsgemäßen Frodwts zusammen mit dem Indes für den Zusammens etz ung sagte il ist zur Unteracheiduong von anderen Yormen des Galciumsulfat- Hemihydrats, die früher nach dem Stand der Technik bekennt Seren, geeignet. . Die Dichtebeetimmungen, die in Tabelle 9 aufgeführt werden, wurden in 25 atl. Pyknometern unter An- wendung von trockenem Methanol von Beinbeitagrad für a Reagenzien als Füllflüssigkeit und 2 bis 3 g-Proben des Hemihydrats vorganommen. Methanol wurde gewählt, weil es eine niedrige Dichte, eine geringe Viakosität und einen ziemlich niedrigen Dampfdruck bei 250C, wobei alle -Bestim- mungen vorgenommen wurden, hatte. Tabelle Y Tabelle Y Dichte dor Calciumsulfate Dichte Index für. den Zus am. Probe (g/ml) mensetzungsanteil 1. tabrikmäßiges Hemihydrat nach dem Kesselverfahren 2955 6,6 2. fabrikmäßiges, getrocknetes Hemihydrat nach dem Kessel- verfahren 513 g bis 653 9 C8G12 2s58 7,9 je 907,2 kg 3. Hettühydrat 1., im hesasl abgeschreckt und wiedererhitzt 2,62 9,6 4. normengerechtea (Bench scale) Hemihydrat aus einer Cbarge nach dem Kesselverfahren, abgeschreckt und visdererhitzt 2,66 8,1 5. @äelly, 8outhard 3, Anderson, alphe-Hemihydr et 29757 - 6. 4181l , Southard & And erson, bete-Bemihydrat 2,637 - 7. chemisch reines bete-Hemihy- dr st 2964 0 berichtet in U.A.Bureau of Mines Technical Paper brr. 625, 1941, Seiten e,g. ` Die Dichtewerte von Tabelle Y zeigen deutlich, daß alpha Hemihydrat (Ziff. 5) eine viel höhere ßichte als die beta-Form (Ziff. 6.) aufweist und daß fabrikmäLiBges Hemihydrat nach dem Kesselverfabren, das mit (Ziff. 2.. oder ohne (Ziff.l.) Trocknungsbehardlung eine geringere Dichte hat @.ls das Produkt; nach der Erfindung (Zitf.3. und 4.) Ziff. 7 gibt ein chemisch reines Hemihydrat in der bete- Form wieder, das bei ®tmoaphärendruck @vonuen worden ist. Mischungen von Hemihydraten verschiedener Dichten, können durch Schwimmainkabecheidung und durch DichteabAufunga- methoden getrennt Werden, wie sie von P.L.Kirk, Crime Investigation, Interacience Publishers, tJ.Y. 1953, Seiten 550-552, und von G.C.Smith, "Ideritification and tZualitative Chemical Anvlysis oi hiineral3", Yan 'ZostrGW, P3-y. 1953, Seiten 15-16 beschrieben wordän a-nd. xifiige der vorstehenden physikalie chen $igenscnaf ten können benutzt werden, um das nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellte lemihydrat zu chardterisieren. Die Kennwerte, die zur Charakterisierung nach dem `trocknen der probe durch das Verfahren von Abschnitt 2 (a) der ASTU- Methode C-4711-61 geeignet sind, sind: (a) Zine Dichte über 2,60 g/ml bei 250C; (b) ein Index für den Zusammenaetzur.gsa..iteil von 8; (c) weniger --31s 10 % Scbiimmkörpe r, wenü sie in eine nichtlösende Flüssigkeit mit einer Dichte von 2,62 g/ml bei 2500 eingebracht worden'sind; (d) weniger als 10 % Senkkörper, vrerci sie in eine nichtlösende Flüsäigkoit mit ei@:Pa sichte von 2,68 g/ml bei 250C eingebrac,t worden sind.
Claims (1)
-
Pat e rat enspr üche 1. Verfahren zur Behandlung einer Masse aus heißem gebranntem Gips, dadurch gekennzeichnet, daß man zu dieser Masse unter Rühren flüssiges Wasser in einer Menge hinzufügt, die ausreicht, die Temperatur 44nes Teils der genannten Masse unter den Siedepunkt, des Wassers zu senken, und dann dem Teil mit geankter Temperatur Wärme zuführt, um die durchschnittliche Temperatur Uber den Siedepunkt des Wassers zu erhöhen. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenci- zeichnet, daß das Wasser in einer Menge zugegebeL wird, die ausreicht, die durchschnittliche Temperatur der Rasse auf eine Temperatur zwischen 82°C und den Siedepunnt des Wassers zu senken. j. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Wasser in einer menge zugegeben wird, die ausreicht, die durchschnittliche Temperatur der Masse auf eine Temperatur zwischen etwa 82° uod 930C zu senken. 4. Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Wasser in einer kenge zugegeben wird., die ausreicht, eic@ea Gehalt 5n freier Peuchtigkeit bis zu etwa 3 ;6 des Gesamtgewichts der gebranntan nasse zu ergeben. 5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekeclnzeichnet, dah die Wiedererhitzungs-- stufe ausgeführt wird, bis die hasse aus gebranntem Gips gebundene Feuchtigkeit in einer Metzge enthält, die. der für das Hemihydrat berechneten Menge nahekommt. 6. Verfahren nach einem der vorhergeheiAen lnsprüche, dadurch geke#r1-zeichtlet, dai, ds.^, R:.@hren, 5us bei der gebrannten Gipsmasse während der Wasserzugabe wendet wird, aus einer hombinati;)n von mecnani.schem Rühren und GeadurchfluE besteht. 7.Verfahren nach einem der vorhergehecd3n Ansprüche, dadurch gekerltizeichn,üt, das die lasse aus ge- branntem abgeschrecktem Gips auf eine Temperatur von Über etwa 102°C Wiedererhitzt wird. B. Verfahren nach Änspruch ?, dadurch gekeritl- ze ichnet , daß der abgeschreckte Gips auf Temperaturen über etwa 116°C aber bin zu Tempera tur en, die unterhalb der Temperaturen liegen, bei denen Wesentliche Mengen aktives onbydrit gebildet werden, erhitzt wirf. @. Vcrfarrc@_ L:G.lia e.iüeL,. der vorhergeher:den Aiaprücse, düöurcä gekennzeichnet, day die Lasse Euse- brsriritem Gips, a ie durch däbren-en von Gipsgestein Y:argr@- stellt worden ist, eine Temperatur von etwa 1'!8o bis 260o0 vor der Einleitung der Abschr:3ckstufe -Erreicht hat. 10. Calci:amulfat-Heminydrat, g@e:zeichnet nach dem 'lrocknea gemäß dem Verfahren das iu 2 (i) der ASTi :@:ethode C-471-61 beschrieben ist, durch eine Lichte über 296C1 g/ml bei 2500, (b) einen .Index für den Zusammensetzungsanteil von über 8 (c) weniger als 10 % F1ielbestardteiie, we@rl es mit einer nichtlösenden Flüssigkeit -mit einer Dichte von 2,62 g/ml bei 250C benetzt worden ' st, und (d) durch weniger als 10 % Senkkörpor, wenn es mit einer nichtlösenden Plüssigkeit.mit einer Lichte von 2j68 g/ml bei 25 0C benetzt worden ist.
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Cited By (2)
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1968
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