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DE1771625A1 - Gebrannter Gips und Verfahren zu seiner Herstellung - Google Patents

Gebrannter Gips und Verfahren zu seiner Herstellung

Info

Publication number
DE1771625A1
DE1771625A1 DE19681771625 DE1771625A DE1771625A1 DE 1771625 A1 DE1771625 A1 DE 1771625A1 DE 19681771625 DE19681771625 DE 19681771625 DE 1771625 A DE1771625 A DE 1771625A DE 1771625 A1 DE1771625 A1 DE 1771625A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
water
plaster
temperature
paris
added
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19681771625
Other languages
English (en)
Other versions
DE1771625B2 (de
Inventor
Kinkade William A
Mccleary Robert E
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
United States Gypsum Co
Original Assignee
United States Gypsum Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by United States Gypsum Co filed Critical United States Gypsum Co
Priority to DE19681771625 priority Critical patent/DE1771625B2/de
Publication of DE1771625A1 publication Critical patent/DE1771625A1/de
Publication of DE1771625B2 publication Critical patent/DE1771625B2/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B11/00Calcium sulfate cements

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Compounds Of Alkaline-Earth Elements, Aluminum Or Rare-Earth Metals (AREA)
  • Curing Cements, Concrete, And Artificial Stone (AREA)

Description

  • Gebrannter Gips und Verfahren zu aein-2r Herstellung
    Die Erfindung bezieht sich auf einen verbesser-
    ten gebrannten Gips, dessen allgemeine. ligenschaften
    und insbesondere dessen Erhärtungsdauer, Gußkonsistenz,
    Verspannung beim-pastwerden und andere Eigenschaften,
    keine Änderung nach dem Altern aufweisen. Im spezielleren
    bezieht sich die Erfindung auf einen neuartigen gebrannten.
    Gips (oder Stuckgips) mit geringem ifasaerbederf (low conai-
    stency), wobei der Gips zur Herstellung sehr dichter, sehr
    fester Abgüsse benutzt werden kann, und auf ein Verfahren
    zur Herstellung eoloben Gipses.
    Es ist seit langem bekannt, daß in Kesseln
    gebrannter Stuckgips.seine Eigenschaften beim Altern
    ändert, am merklichsten seine normale Konsistenz oder
    seinen Wasserbedarf und sein Sandtragvermögen.Weil bekannt
    war, daß durch dieses Altern ein Produet mit geringem
    Wasserbedarf erzeugt wird, des bei der Aarendung zu
    stärkeren Abgüssen führt, wurden Versuche unternommen,
    gealterte Materialien Sui künstlichem Wege herzustellen.'
    Ein solcher Versuch wird in der Patentschrift 1 ?13 879
    von Mclnally (21.1a1 1929) beschrieben, nach der entweder
    durch "einfaches Kochen" oder durch "doppeltes Kochen"
    gebrannter Gips gealtert wurde, indem eine Tonns6tuckgips
    in eine Gipsmischmmhite eingebracht wurde und innerhalb
    von 5 bis 6 Minuten Wasser hinzugefügt wurde. Das künstliche
    Älterungsverfahren soll dann unmittelbar beendet sein.
    Der eo behandelte ßtuckhipa band schneller ab und
    erhärtete schneller und wie. eine Verminderung den Waaser-
    bedarie von 104 a1 auf 60 ml auf. Der Vaseerbedarf von
    ßtuckgipe ist 'für den Yachmsnn ein bekannter Wert und Ist
    nach dem ASTU-Verfahren C 472 oder einem Verfahren, das
    dienen im wesentlichen gleich ist, beitimmbar.
    In dem Artikel "Gypanm and G»eum Producte Kanu-
    facture", jwck Producto, ,m, 1931) wi»d das ,Altern im
    allgemeinen und insbesondere das Verfahren der .oben er-
    wähnten Patertschrift erörtert, aber in einiger Hinsicht
    stimmt der Artikel mit den Trabren der Patentschritt nicht
    überein. Besonders aufschlußreich sind die folgenden Stelllsn
    "Gealterter 'Plasten of Paris' enthält im allge-
    meinen 7gassar in einem Prozentgehalt, der leicht über dem
    Hemihjdrat liegt. Linter Berücksichtigung der Tatsache,
    daß die theoretische :enge in dem letzteren 5,70 %
    beträgt, und daß der gealterte Gips 6,0 % Wasser ent-
    hält, ist jeglicher Versuch, das gealterte i'roäukt- nach-
    zunahmeh, indem das Brennen so eingestellt wird, daß den`
    gebrannte Material 690 % Wasser enthält, erfolglos.
    Die Menge an Wasser oder geu cht igke i t , die
    zur Alterung den Gipaea erforderlich ist, beträgt weniger
    als '! %r und merkwürdigerweise scheint die schnelle Zugabe
    eines großen Uberechusaes an feuchtigkkeit (2 % bis 4 %r)
    nicht die gewünschte ilterungswirkuag hervorzubringen."
    lt--rah (USA-Tateutsehrift 2 1%V 668, 31 Oktober
    1939) hat gelehrt, d aß eine Statue Alterung durch "Löschen
    des Duretee von dem Gips" bewerkstelligt werden
    setze gebrannten Gips (Gehalt an gebundener Feuchtigkeit
    etwa 2 %, wodurch die Anwesenheit von viel aktivem lnhydrit
    angezeigt wird) einen mit Feuchtigkeit beladenen Gas, zum
    Beispiel Luft mit 6 0 x relativer Feuchtigkeit, aus, bis
    genügend Yeuchtigkeit auf den gebrannten Gipe übergegangen
    war, so daß dieser zu dem Hemitrdrat reiydratisiert wurde.
    In den Beispielen werden Behandl ungatemperaturen von 120
    bis 73o C mit einem bevorzuLten Behandlungsbereich von
    380 bis 4300 und einer gebundenen Feuchtigkeit in dem Xnd-
    -produgc von bis zu 6,22 % angegeben.
    Ein anderes Verfahren zur Herstellung von
    gealtertem, im .aessel gebraau:ten Stuckgips mit gar _ngem
    Wasserbedarf wird in dem "Trocknunesvertabren" von Brookby
    (USA-Patontachrift 1 371 581, erteilt am 8..März'1921)
    offenbart, bei dem eine durch Feuchtigkeit zerfiiiBende
    Substanz, wie ein Chlorid eines hrdalkelimetal 1s, während
    den Brennens in den Stuckgips eingebracht Wird.
    In einer Studie über die Eigenschaften von
    "in Luft" entwässertem Gips von Gregg und Willinge,
    J.Chem.Söc., 1951, Seiten 2916--20, wird berichtet, daß
    rrrrwwrm wr
    nach einer Bestimmung durch Tetrachlorkohlenstoffudeorp--
    tion eine irreversible Einbusee des Oberf lächenbereich3
    dadurch bewirkt wird, daß man deu Gips Wasserdampf bei
    25o0 aussetzt. Die Autoren ner-aen an, daß sich während .
    der Wasseradeorptioü etwas Dihydrat ea den Kristallgrenzen
    bildet, wodurch b enachbaste Kristallite in einor Weise
    zusanwlengeklebt werden, daB Teile von der Oberfläche der
    Kristalliten fest abgeschlossen sind , so daß die Tetra-
    chlorkohleristoffmol eküle diese nicht mehr eireichen können.
    8mith r"Aging of calcium Sulfate Hemihyärat",
    Nature, ,1"g,8., 1055-56, Juni 1953) berichtet nicht nur,
    daß das Altern die Oberflächenenergie der bemihydrat-
    probe vernitdert, sondern beschreibt auch den Phänomen,
    daß hier Als "Dispersion" bezeichnet wirdt
    "gine unLewöhnliche ph- sikalische Reaktion ist
    festgestellt worden, die zwischen Galc iumsulf at-Hec::ihyärat
    ('Plaeter of laris') und Wasser stattfindet. Es ist bekannt,
    daß die Energien von Hemibydratprobeu von ihrem Herstel-
    lungsverfahren abhäugea, und ist habe festgeetellt, daß,
    wenn Proben mit hoher Energie mit kaltem Wasser gemischt
    werden, die Teilchen dieser Proben schnelleatens zu einem
    feinverteilten Zustand zerfallen.
    Hemihydrate mit hoher Energie wirden durch Zerfall
    des Dihydrates in Abve.enheit von Waaaez heagestellt und
    enthälten zum größte:. Teil Arten den Master of @>aris#; ..
    womit die Bauindustrie beliefert wird. 3s ist bekannt,
    daa, wenn Calciumsulfat-Hemihydret malt Wasser zu einer
    Aufschlämmung vermischt wird, die rheolegischen Nigen-
    4
    echaften der Aufschlämmung von der Teilchengrößenvertei-
    lang in den ursprünglichen trockenen Zustand bemerkens-
    werterweise unabhängig sindi ?ür diese
    ist
    bisher steine befriedigende Erlklärung gegeben worden, aber
    sie ist nunmehr eindeutig dem Zeitallgphänomen zuzuachrei-
    ben . '.
    Wenn Hemihydrat mit hoher Ehergfedichte feuchter '
    Luft ausgesetzt' wird, so bewirkt diesen e.-a Altern des
    Hemibydrats. Die rheologischen $igenschaften seiner, Auf-
    achläm#ung Sind dann von der Teilchengrößenverteilung in
    daue trockenen Zustand abhängig, während sie vor dem Altern
    unabhäng k wsxen.äe' wurde gefunden, *d aß ge$twte aglci ».-
    eultat-Hemihydrate nicht zerfallet, und das Altern von
    Hemihyärat besteht daher in dem Verlust der $igenschaft,
    spontan in Wasser zu zerfallen, die es vor dem Aussetzen
    in feuchter Luft besessen hatte. Cbwohl das altern durdh
    die reversible Sorption von Wasser veranlaßt wird, geht die
    Zerf@llafähigkeit irreversibel verloren."
    07m.ason, J.Auls.Chem. , 15, 4-39, 1965, hat den
    Verlust von Oberflächenbereich mit dem ,Altern in Beziehung ge-
    bracht und featgentel lt, d aß , wenn gemibydrat und Abi@Ydr it
    dem Wasserdampf ausgesetzt werden, das Altern bewirkt wird,
    bevor, Gips gebildet wird, während das N*mibgrdrat'wenn en-,
    flüssigem Wasser ausgesetzt wurde, nicht altere, aber
    dadurch die Bildung von Gips bewirkt wurde, der anschlie-
    ߻md alterte.
    Das Brennen in eineu J1utoklaven (USA-Patent schr i_ft
    1 90V0519 erteilt am 14. Yätz 1933) hat einen erschwerenden
    Faktor in' die Erforschung des Galciumsulfat-HemiY.ydrats
    eingeführt. Das Produkt, das von. den Erfindern alpha-Hemi-
    h7dr4t genannt würden ist, war durch eine kurze, stumpf-
    förmige %r iatsl 1f orm , einen GU mit gor ingem Wasserbad erf
    und dadurch ausgezeichnet, daß beim Benetzen mit Wasser kein
    Diepergieren oder Zerfallen auftrat. Das Ptodukt hat auch
    dichtere Kristalle und erhärtet unter größerer #uedehnun&
    als das beta-hemihydrat (die Art des Hemitydrate, die be#
    Brennen in beseel erzeugt wird).
    8s sirrt leicht maßbare Unterschiede tn den physi-
    kalischen Ziger.äschaften der -alpha- und beta-Hemihydrate
    vorhanden;. Ein lückschluß hinsichtlich öAr r:ögllchkeit, den
    einen lyp in den anderen umwandeln zu köci::en, hängt jedoch
    in großem Maße von der anweridbarƒn anal,;tiacäen ::ethode ab.
    Die Gewißhe it, daß eine Krud er urg der bete- Form in
    die alpha-Form nicht so einfach a usgedtührt werden kann,
    wie es
    für qöglich gehalten werden könnte, und
    kaux in einem wesentlichen Laße spontan stattfindet,
    scheint eich verstärkt zu haben.
    Ee ist ein gewisser Widerspruch
    lIch der Bedingungen, unter denen alphb-Gipo hergestellt
    werden kann, vorhanden. Unter Zugrundelegung der Hydrata-
    tione- und Msungswärmen stellten 1Celly und Southerd
    (U.B.Burean* ot idines Technical Paper Nr.- 625, 1941-, Seite 84)
    fest, daß in Xeasel gebratiates ämihydrat 75 % alpba-Beai-
    hydrat umd 25 % bete-Hsmihjrdrat enthält.
    er Berücksichtigung dieser Arbeit be-
    richtete Riddel (Bock Products, ü, Seite 68, "!950)a
    "...Alpha-Betiihydrat ist die beständigere
    Form, und MoasÜngen der HTdratatioWiRrme zeigen, daß das
    beta-gemihadret sich zach und nach in alpha-Hemihydrat
    umwandelt, wenn es unter feuchten Bedingungen gealtert
    wird. Dieses würde bedQ,xteu, das sich die Verarbeitung3-
    fähigkeit des Hemihydrats beim Legern snd ert. "(Seite 63).
    to ist daher anzunehmen, daß sich die pbyai-
    kaliachen und chemischen lnderungn, die mit der Dehydra- ,
    tation von Calciutu$ulfat-Dihydrat einhergehen, nicht vo.11-
    ständig zu erklären sind und daein,,beträchtlicher Wider-
    spruch darüber bASteht, was sich bei d ie seaa ä"erlich
    einfachen Verfahren tatsächlich abspielt.
    Die vorstehenden äLleinungaverschiedenheiten haben
    sich zum Teil ergeben, weil eine genaue quantitative
    Beotimung von alpha--Hemihydr at sehr schwer vorzunehmen
    ist. Ausgezeichnete Näherungswerte sind jedoch nunmehr
    durch' die Bönt genetrahlmethoden möglich (NOrr is, "r-ray
    Diffraction Identification of Alpha änd Beta Forma of
    Gelcium Bulfate Remihydrate, Nature 128, Seiten 129&-129ü,
    1963). Der bestimmte Wart wird "Index für den Zus ammen-
    aetaungsanteil" ("Stacking order indez") genannt und reicht
    von 3,8 für ein Material mit vorherrscjendem beta--Typ, das
    bei ltmoaphärendruck hergestellt worden 18t, bis 1893 für
    ein fiemihydrat mit einem höhen Galt an der alpha-Form,
    das in einem outoklaven hergestellt worden ist. Die Bestim-
    msung des InöeX für den Zusammensetzungsanteil bei einen
    nach dem Trocknuneaverfahren von Brookby hergestellten Pro-
    dukt hat ergeben; daß danach ein fiemihydrat bei Atmosphä-
    rendruck hergeat311t werden kann, das einen wesentlichen
    alpha-Gehalt aufweist.
    Wie von Smith berichtet worden ist (Nature, Supra),
    scheint die Neigung ton 8tuckgipsteilchen, sich fein zu
    verteilen oder zu zerfallen, dem jateriel, eigen zu sein,
    da% bei etmosphärendruck hergestellt morden ist: Die
    Neigung ist bei einem frischen Produkt am ausgeprägteste
    und vermindert sich in dem LaBe, in dem der Stuckgips al-
    tert. Eire bud er uralt der Nigenachaf t.,9:: von ätuckgipe vit der
    Zeit ist wirtschaftlich unerwünscht, und ein beständigeres
    Produkt ist seit langem gesucht Worden.
    Bei der Herstellung von Gipeebdrücken besitzt
    im allgeminen ein Abdruck höhrerer Dichte eine größere
    Druckfestigkeit. Die .Dichte des Gusses ist jedoch@durch
    die für die Zubereitung einer gießfähigen Aufschlämmung
    erforderliche Wassermenbs begrenzt, so daß eiu ßtuckgipa
    mit geringem Wasserbedarf, gewöhnlich aus der alpba Form,
    der nur wenig Wasser zur Bildu4g eiper luf$chläm4ung er-
    fordert, im allgemeinen Abgüsse hoher Festigkeit bervor-
    bringt. = ,
    Es ist ein Ziel der Ergindung, eitpalcium-
    aulfat Bemibjdrat zu entwickeln, dos Schläme mit geringes
    Wasserbedarf ergibt, die zu aehr dichten, sehr festen AbgUß-
    sen erhärten können, und ein Verfahren zur Herstellung.
    eines solchen Calciumsulfat-Hemibydrate zu entwickeln.
    Ein weiteres 2331 der Erfindung ist die Ent-
    wicklung eines Galciumsulfat-Heßil7drats, das eine vyr-
    besserte Beatsnä ieeit gegenüber einem Alters, insbeaon-
    fiere im Hinblick auf die Zrhärtungazeit, den Wasserbedarf
    und die Feinzerteilbarkeit, aufweist.
    Ein anderes Ziel der Erfindung besteht in der
    is:itwicklung eines Verfahrens zur Herstellung des vorste-
    henden rrodukts mit oder ohne Anwendung chemischer Zusätze,
    von :odifizierungsaitteln für die A-ristallkonatitutian und
    dergi. _
    Nach einem Ziel der $rfinä ung $o11 Aiu Ga lci um-
    sulfat-Hemühydrat-Produrit erzeugt werden, das in hohem
    üaße gegen einen Zerfall (eine Feinverteilung) bei
    Benetzung mit Wasser beständig ist.
    Nach noch eine= Weiterau Ziel der Brfindbng
    soll ein Produkt erzeugt werden, daß, wenn es mit Wasser
    benetzt utid einer mechanischen Beweguclg in einer wäßrigen
    #uteehlänmung unterworfen wird,' ze rin 11 sbest sWi L& Ist.
    loch ein weiteres Ziel der Brtindung besteht
    in der Entwicklung eines verhältnismäßig trockenen ver-
    fahrene zur Heratellong von Calciumsulteti Bemihydrat mit
    einem normalen Wasserbedarf des Gussee von weniger als
    ..
    etwa 60.
    poch weiteren Ziel der Erfindung liegt
    in der lwttillwa% von Stuckgips bei #tbosphärendruck ohne
    gslsznsktze Lud durch ein "trockenes" Verfahren mit einem
    Indes für den ZueezuMsetzizngsanteil, der beträchtlich
    höher ist als der von einem #*uckgipa, der nach dem ätand
    der Technik durch Brennen im Kessel erhalten worden ist.
    Andere Ztele und Vorteile der Erfindung werden
    aus der nachfolgenden genauen Beachreibun, und aus den
    Beispielen hervorgehen.
    Dem Fachmann ist -es bekannt , d aß eia brennen bei
    .Atmosphärendruck noch einer Reihe von Verfahren durchge-
    =ührt werden kann, und daher kann der nach dem erfind un$e-
    gemäßsn Verfahren hergestellte Stuckgips je nach dar #rV
    den verfügbaren Gesteins und dpn örtlichen Arbeitsweisen
    für das Brennen dieses Gesteins etwas variieren.
    Die Ziele der Erfindung werden in allgemeinen
    durch Behandeln eines disperg3erberen Stuckgipses mit
    Wasser und unter Zeit- und Temperaturbedingungen, die im
    einzelnen die Bildung des Dihjdrats als Folge ei:Per Ver-
    minderung des ias§ergehalts des Verfahrensmaterials ein-
    achrän@:eu, erreicht.
    Nach einer breiten Ausführungsform des erfindungs-
    gemäßen Verfahrens zur Behandlung einer Nasse aua heißem
    gebrannten Gips, wird $u dieser liesse unter R-iL.@,rea der
    Manne flüssiges Wasser in einer Menge hinzugegeben, die
    ausreicht , die Temperatur von einem wesentlichen Teil der
    genarrten Xasee unter den ßladepunkt des Wassers zu senken,
    und wird den Teilen mit gesenkter Temperatur Wärme zuge-
    führt, so daü d-id Temperatur dieser Teile auf über. 1G2°
    erhöht wird.
    Das Produ4t dieser Verfahrensweise bei Atmosphä#
    rendruck ist gegen ein Zerteilen oder Zerfallen bei der
    Bild unß wäiriger aufächlämmungen äußerst beständig, und
    diese Beständigkeit bleibt in Gegenwart mechanischer Be-
    wegung «halten. Außerdem ergibt das Prod äkt beim Analy-
    sieren ein Ergebnis, das dein Ergebnis gleicht-, das mit
    kischungen von alpha- und beta-Artgn des Remihydrates
    erhalten wird.
    Dis größere Beständigkeit gegen ein Zerfall-en
    des Produkts läßt vermuten, daß sich rekristallisiertes
    Material an den Bit zeu und Bissen der gabraunten Kristal-
    le niedergeechl.agen haben uhd die Kristallite gegen ein
    Zerfalles schützen, wenn sie iu einer wäßrigen Aufschläm-
    mung bewegt werden.
    Das erfindungegemäße Verfahren kann mit zuvor
    herc,eetellten, diapergierbaren Stuckgipsen durchgefüuct
    werdet, aber eine #usführungsßorm der grtinduag enthält
    die Herstellung des Stuckgipaea in einen Sessel. Das
    Brennen im einem Kessel sollte vorteilhattarweine so
    lange ia®geführt werden, bis die Temperatur der Brennmasse
    mehr als etwa '!21 0t39 vors u69we iss über etwa 141009 bot r ägt,
    und am vorteilhaftesten sollte die Temperatur in dem.Be-
    reich rnn etwa 149° bis 154°G liegen, wobei bei. dieser
    Temperatur die in den Bestandteilen gebdrräene Feuchtigkeit
    im allgemeinen geringfügig weniger als der theoretische
    Wert ist, der für das Heinihydrat unter Berücksichtigung
    der Reinheit des Gesteins, das gebrannt worden ist, be-
    rechnet werden kann,. Befriedigende Ergebnisse werden
    auch erhalten, wenn höhere Temperaturen .erreicht wurden
    und das Brennen zu dem "zweiten Siedestadium" oder aktiven
    lnhydritstadium geführt
    Stuckgips, der eine Tsmrie-
    ratur von 193o bis etwa 2600c erreicht hat, ist nach der
    ärfind ung mit &folg behandelt worden. Auf jeden Fall
    wird.beim Brennen bei diesem Punkt flüssiges Wasser von
    etwa Raumtemperatur schnell zu der gebrax.tea Messe hin-
    zugefügt.
    Die Menge des zugefügten Wasse"s beträgt vorteil-
    hafterweise mehr als genug, um aktivesänhydrit in das
    Hem,ihydrat umzuwandeln. Die Temperatur, die während der
    Wasserzugabe oder der Löschstufe erreicht wird, hängt zu
    einem gewissen Grade von der zugegebenen Menße des Wassers
    arid der Wärmemenge,-die in dem feuerfesten Lraterial, das
    den Brennkessel umgibt, gespeici)ert Kird, ab, aber es
    genügt eine Temperatur zwischen etwa 680C und etwa dem
    Siedepunkt des Wassers, wobei eine Temperatur von etwa
    .
    8eG bis etwa 930C vorteilhaft ist. ' Temperaturen, die sich
    atzt diese Stufe beziehen, sind durchschnittliche Temperaturen
    der geeamten Masse, und sie aivd so zu verstehen, daß während
    der Lrogchatufe die örtlichen lperaturen entweder @ über
    oder unter der "durchschnittlichen" Tsmperatur liegen.
    Wenn eine Klumpenbildung vermieden und die Liaase bewegt
    wird, kann die .Temperatur während des Abschreckens beträcht-
    lich niedriger liegen. erfolgreiche Laboratoriumsversuche .
    sind bei Bautemperatur durchgeführt worden.
    Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Er-
    findung wird die Wasserzugpbe oder die Abschreckstufe bei
    einer gebrannten Gipsmasse vorgenommen, die relativ frei
    von 47:luulpen und einem flüssigen oder fließfähigen Zustand
    durch zusätzlich augehendete Gaseinwirkunk# zur Verstärkung
    der mechanischen Bewegung gehalten wird. Im spezielleren
    wird das bƒwegan durch Gas W--- atia Luft) unu das Flie--
    fähigkelten zusammen mit dem mechanischen Bührer während
    der #bschreckstufe oder der Stufe fär die @il$689@211a@9
    und während der Wiedererhitzungsstufs, die im folgenden
    beschrieben wird, vorgenommen.
    . Anschließend ist eine Trocknungs- oder Nieder-
    erhitzungsstufe vorgese-iien, um den Feuchtigkeitsgehalt
    des Stuckgipses bis auf nahezu den theoretischen Viert des
    Hemihydrates zu senken. Chargen, die auf 1020 bis 10'0:;
    wiedererhitzt worden sind, besitzen einen geringen Wasser-
    bedarf und genügende 3räärtupgszeiten, sind aber nicht 9o
    leichtflüssig oder nicht so gut bei den crchfolgenden Ver-
    fahrensmaßnahmen zu bearbeiten, wie diejenigen, die auf
    eine wetwae höhere remperatus, @am Buiepiel auf etwa 116°C,
    erhitzt worden sind. Bin Wiedereshitzen den Pr oduktea auf
    eine noch höhere Temperatur ist vorteilhaft, und ohne
    Beeinträchtigung der erwünschten Eigenschaften des Produxte
    ist eine Endtemperatur von über 15700 angewendet worden.
    Sirre Bildung von erheblichen Mengen von aktiven Anhydrit
    sollte veruiedea werden. `
    Obwohl die theoretische Aibeiteweiae der vor-
    liegenden Zahndung nicht fertgelegt werden 8o11, kann
    angenommen werden, daß die vorteilhaften Eegebninae zum
    Teil dadurch erreicht worden, das durch die Bildung einer
    Hemihydrat-ähnlichen Substanz wahrscheinlich in den Sljalten
    der vornehmlich in beta Form vorlisggr2en Teilen die l:ei-
    gung der Teilchen zum Zerfallen nach dem Benetzen mit Wasser
    vermindert wird.
    Die folgenden Beispiele dienen der Erläuter uug
    der Arbeitsweise des erfindungsgemäßen Verfahrens und
    des bergentellt;_2n neuartigen 1'rodukta. Es ist salbet -
    verständlich9 daß die Beispiele nur Erläuterungen und keine
    Begrenzungen darstellen.
    Beispiel 1
    Ein naddelaüblicher Kessel wurde mit 't3608 kg
    Gipsgeestein mit einem geringes Chloridgehalt, das so
    h
    zerkleinert worden war, d aß 9D bis 959 kleiner waren als
    es einer Siebfeinheit von 100 entspricht, beschickt.
    Nach der Analyse war keine frei-s Penahtigkoit vorbanden
    oad betrug der Gehalt an irbsuidenim %seer 20,50 %. Die
    Verfahren für diese Bestimmungen worden in ABTU C471
    beschrieben. Der Kessel war mit einem Instrument für die
    Temperaturanzeige unter Beautzute eines# blankea tuermo-
    elektrischen $iements als Autnahmagerät und eines Anzsige-
    theraometera, dessen itließkugel von einßr Schutzhülle umgeben
    war, auageatattet. 'Veggn seiner schnelleren Ansprechbar- -
    keit war das theamoelektrisohe glembat besae2 geeignet, die
    Temperatur in dem leesel anzögen, wenn d% Taaparatur
    *ähxend des erfindungegea@äBen Verfahrens schnell .geändert
    wurde. Die mit dem Kugeltherutometer gemessenen Temperaturen
    werden in Klammern angegeben. Das brennen wurde in der
    üblichen Weise durchgeführt, bis dierenramasee eine Tempe-
    ratur von 155 0G (1400C) erreichte, worauf die Beheizung
    abgestellt wurde. Die Temperatur erhöht sich weiter auf
    175°C, wobei der Gehalt an gebundener Feuchtigkeit 5,78 g6
    betrug, und eine Probe, die in Tabelle I ale "regulärer
    Stuckgips" bezeichnet wird, wird als typischer Vertreter .
    einer Reritellungsweiae, wie sie nach dem Stand Säer
    Technik üblicherweise vorgenommen wurde, angegeben.
    Dann wurden in etwa 25 Minuten etwa 1410 kg Wasser
    hinzugefügt, wodurch d le gemessene Temperatur des Kess -l-
    Inhalte auf 93°C (104°C) gesenkt wurde. k
    r
    Sobald das ia®ner zugefügt worden war, wurde
    der äees111nhalt nebr aohwertlüssig und feucht mit einer
    scheinbar bröckeligen Struktur. Dis laonerzugabe mußte
    aorgfgltig erfolgen, ut eine klwrpenöiläung zu verhüten
    md ei» übermäßige Krattienstren@ang für den meohenischen
    äührer zu vermeiden. Zur Ausschaltung d®8 Bpennungaproblema
    während dieser Verfahrensstufe Jat der Kessel so einge-
    richtet worden, daß eine zusätzliche Bewegung durch Ein-
    führen von Gas erzielt werden konnte. Die Rinrichtung be-.
    stand aus vier 1,27 crlohrea, die parallel zu den und
    - afrrnsmd an die tsseelwand u»gen verl iefeo. Via loh»
    wovon aa ihren uetiren twe'r verach1oe nett Um - wirlea
    ein 0948 cm großen Look' wtat, das etwa 20,3 an über den
    Boden des Gefässee euogebohrt worden: und gegen die 1Ghe.-
    welle den Führern gerichtet war. Kurz bevor die Wafwgerzugabe
    begonnen worden war, wurde den Bohren Luft mit einem Druck
    von 3,4 kg/cm 2 zugeleitet, und der Luftstrom wurde bis
    zum Abschluß des Verfahrens beibehalten.
    Am kide der Wasserabschreck- oder Wassexlößch-
    stufe wurde eine Reihe von Proben von dem Kesselinhalt
    entnommen. Rin Teil wurde sofort anaäysiert, und es wurde
    festgestellt, daß er 8i3 % Gesamtwaeaer enthielt. Ein
    zweiter Teil wurde mit Aceton digeriert, abfiltriert und
    getrocknet, und es wurde festgestellt, d4ß er 7,7 y6 Wasser
    enthielt.
    3e wurden weitere Analysen mit anderen mit ldeton
    getrockneten Proben gemacht, und sie werden in Tabelle I
    unter der Rubrik für abgeschreckten Stuckgips aufgeführt.
    5 Minuten nach Beendigung der Wasserzugabe wurde
    die Beheizung des Kessels wieder ie Betrieb 6enon:nen, bis
    der Inhalt 144°0-(-1240G) erreichte, worE:uf der Kessel in
    den heißen Gießgraben entleert wurde. Von diesem 4p@Taterial
    wurden Proben entnommen und analysiert, und die * gebn is se
    Werden in Tabelle I unter der Rubrik "stabilisierter Stuck-
    gips" auf geführt. $twa 10 Tage nach dir Herstellung wurdest s
    die hoben von regälärem Stuckgips, abgeschrecktem Stuck-
    gips und stabilisiertem Stuckgips, die in verschlossenen
    Metalldosen gelagert worden waren, jeweils in mehrere Teile
    geteilt und bei einer relativen .Feucrt iLkeit von 65 % und
    bei 320C 1, 3, 7 und 14 Tage läng gelagert. Die hoben
    wurden analyisort, uc4 hie Ergebnisse werden in Tabelle I
    wiedergegeben.
    Aus Tabelle 1 ist deutlich ersichtlich, daß
    der reguläre Stuckgips einen ziemlich hohen normalen Wasser-
    bedarf von 106 ml aufwies, der abfiel, sobald das Produkt
    alterte, bis er nach 14 Tagen nur 58 ml betrug. Die Er-
    härtungezeit varkürzte sich von 60 auf 30 YinuteL, ' und
    der Oberflächenbereich fiel nach der Wasserimereion (Ober-
    flächenbereich bei Feinzerteilung) von 21300 auf 997U cm 2
    je g. Diese Jtrgebnisse zeigen die charaktbristischerweise
    nach dem Altern von regulärem Stuckgips sta ttf ind e,iä en rela-
    tiven "grö$enraäaiien Vierungen der Eißenschaiten auf. vd*enn
    ein Guß v04 einer Aufschlämmung mit normalem Weaserbedsrr
    hergestellt wurde, hatte er ein Trockenrsumgewicht (dry
    denaity) von 0,73 gfcm3 (45,5 poünds/cu.ft.) und eine
    Druckfestigkeit von 38,8 kg/cm2.Der Index für den Zusammen-
    setzungsanteil betrug 5 bis 6 und änderte sich reach dem
    Altern nicht.
    Die Abschreckst uf e verminderte den lasaerbedarf
    des abgeschreckten Stuckgipses auf einen Wert von 56, ver-
    kürzte aber gleichzeitig unmittelbar die Mrhärtungszeit
    auf 25 llinuten i nach 14*tätigen Stehen betrug die Er här-
    tanSaseit nur 6 Minuten. Offensichtlich würde, wo= ein
    solch schnell exhärtendea Material im Handel verkauft werden
    würde, der Ansatz wesentlich :korrigiert %erden müssen.
    B9 wurde festgestellt, daß der stabilisierte
    Stuckgips einen normalen, Wasaarbedarf von nur 5? ml hat,
    der sich in sehr geringem Laße noch 14-tätigem Altern auf
    54 ml ändert. Die Erhärtungazeit und der Oberflächenbereich
    bei Feinzerteilung ändern sich nach dem lltern auch nicht
    wesentlich. Es wurde festgestellt, daB, wenn ein Guß bei
    normalen Wasserbedarf hergestellt worden Jet, er ein
    Saumgewicht von 1,1 f;/cto3 (69, 8 pounde/cn.lt.) hatte und
    eine Trockendruckfestigkeit von 221,4 kg/cm2 aufwteo, das
    ist nahezu 500 % mehr als es für den Guß angegeben worden
    ist, der aus regulären: Stuckgips hergestellt werden ist.
    Der Index für den Zusammensetzungsanteil betrug 9, Wodurch
    ein wesentlicher Gehalt an alpha-tienihlrdrat angezeigt wurde
    (in einem Autokldven hergestelltes alpbi-Hemihydrat hat
    einen Index' für den üueammensetzungsanteil von 13 bis 18).
    Geringerer normeler Wasserbedarf und resultierende höhere
    Festigkeiten sind bei anderen Tiersuchen erhalten worden,
    wenn die Zrhärtungszait verlängert w ord ew war und der Leaael-
    in:alt etwa o itle Stunde "wallen" konnte, bevor die Stabili-
    eieru:aga-(WiedeDerhitzutGs-)stufe durchgeführt wurde.
    Der hohe Wert, der f sr den Oberflächenbereich bei
    Fei. nzertei lun# angegeben wird, zeigt, d aß sich eine
    Äufechlämmung das regulären Stuckgipses beträchtlich
    in dem Maße verfetigt, in dem. die Teilchen zerfallen
    sind, und daß relativ große Wassemengen hinzugegebe
    Werden müssen, um dieser Neigung entgegenzuwirken.
    Die wesentlich höheren Werte für den Oberflächenbereich
    bei Feinzerteilung, die für den stabilisierten Stuckgips
    ermittelt wurden, zeiget, dai3 vaeit Weniger zusätzlichees
    Wasser als bei dem regulären Stuckgips erforderlich ist,
    nm die Tendenzen zum Verfestigen aufzuheben, und bei dem
    gealterten Produkt sind weit geringere Änderungen bei der
    Beachickungemenge nötig als bei dem regulären Stuckegip9.
    Die in Tabelle I wiedergegebenen -egebnisse zeigen,
    ,en-
    daß der Index für den Zusammensetzungsanteil sie BiF
    achaft von
    ist, die sich nicht mit dem Altern
    ändert. Es ist daher eindeutig, daß, obwohl der gealterte
    reguläre Stuckgips sich den stabilisierten @uaterial in
    einigen seiner physikalischen Eigenschaften nähert, er
    nicht die ausgeprägte kristalline Natur besitzt, die das
    stabilisierte Produ,;t au$zaichnet.
    Die Ditferenzialttiermoanalyae hat gezeigt, daß
    eine for*.3chr3itande Zunahme an ab"orbierter 1'eucntiL#:eit
    reit do;a Altern bei allen Probe: mit eiu 3r Spur vonDibydrat-
    bildung beim :'*ltr-2rn der ab@eschreck :en und stabilisierten
    Studkgipaproben atattfindetl
    Weitere Versuche wurden mit Ghargen von 13608 kg
    in einem Brennkessel, der unter den Brennbedingungen arbei-
    tete, durchgeführt. Die Behandlungsbedingungen wurden
    gegenüber den in Beispiel 'i dargestellten geringfügig
    verändert und werden zusarrmanfassend in Tabelle Z-1 wieder-
    gegeben, die u:ut=":: nebe:ei -:r Baiba von Eigenscharen
    des Stuckgipsproduktes zu finden sind.
    Das erfindungsgemäße Verfahren kann bei
    Stuckgipsen angewendet werden, die nach anderen Ver-
    -:tahren hergestellt worden sind, wie es unten erläutert
    wird.
    Beispio l 2
    1000 g Stuci-.girs, der nach einem kontinui-r-
    lichen Kesselverfahren nach der USA-Patprlt.chrift 3 236 5o9
    hergestellt wanden war, wird in einen LaboratoriuBiskessel
    eingetragen und auf 12'I0', erwärmt. Latrn Wird hei3es Wasser
    hinzugegeben, um die Temperatur auf 91 0C zu senken, wonach
    der Stuckgips auf 1150C wiedererhitzt uni; aus dem hessel
    ausgetragen wurde. Ein Vergleich des Ausgangsmaterials mit
    dem stabilisierten Produkt wird in Tabelle II gegeben. Die
    34ehärtungazeit blieb irÄPrinzip unverändert, wäitend der
    nomale Wasserbedarf von 70 ml auf 5? ml vermied ert .worden
    war.
    Tabelle II
    uchi s nach dem k nt in ' r1 ic hen a sel ve rf ahr
    regulär st abil-i_aiWt
    Wasserbedarf zür Harstellung des. ?0 57
    Gusses m1
    $rhärtungsminuten nach Vicat 25 23
    Oberflächenb@reicä bei FQinzpr- 25,k0 1240p -
    teilung cm /g
    gebundenes Ws @s:@; (@r) - 692
    Beispiel 2-A
    500 g aines nicht getrockneten Brennke3sel-
    stuckgipses mit einem fasserbedarf von 80 ml und einem
    Gehalt an gebund enem Wasser von 6 % wurden mit 160 g
    Wasser gemischt, während sich beide äubstanzan bei Baum-
    temperatur befanden. Nach einigen Minuten und unter fort-
    währendem Rühren wurde die Temperatur der masse bis auf
    'i4900 erhöht. bine probe des erhitzten üat--.rials wurde
    be3tiIaalt unü Wijs einen :Vasserbadarf von 58 m1 und einen
    sehalt angebundenem Nasser von 6,1 % auf.
    Das erfiädungsgemäße Verfahrf1n ist auch
    oesünders deswegen vorteilhaft, weil es die Herstellung
    von stabilisiertem Stuckgips mit geringem Wasserbedarf
    unter Umatänd en ermöglicht, unter denen eine solche Her-
    stellung andererseits nicht wirtschaftlich durchführbar
    wär3. Ein Weg zur Erzielung von gesselgtuc"gips ig einem
    Wasserbedarf unter 60 ml besteht darin, daß man mit eineu
    Salz, wie Galciumclilorid, das zu dem Kesselinhalt vor dm
    Brennen zugegeben Wird, "trocknet". Weil es 'aber übermäßig
    kostspielig wäre, das Salz nach dega Brennen zu entfernen,
    verbleibt es in dem Prbduk.t und beeinflußt =attwäbrenä die
    bigenachaften der Zndprodukte. Dardberhinaus ist das
    "Trocknungs"--Verfahren nicht gut -bei rotierenden Brennöfen
    anzuwenden, wobei dar viasserbedarf eines s -lchen Stuckgipas
    jedoch durch das erfindungsgemae Verfahren, wie aß im
    nachfolgenden Beispiel 3 erläutert wird, vermindert werden
    ka m..
    ' Beispiel 3
    Wirre Probe von einem Stuckgips aus ei:Amr
    rotierenden Brennkessel wurde entnomen und nach den
    Feinzerkleine rn zu einer üblichen Feinheit für die An-
    wendung bei der Bauplattenherstellung wurden 1000 g in
    den Ioaboratoriumskessel eingetragen und auf 158°C erhitzt.
    Dann wurde Wasser hinzugefügt, um die Temperatur des Stuck-
    gipses auf aß 0G z u sanken" wonach dieser auf 140°c, wieder -
    ei2hitzt md abgezogen wurde. Die ßr®ebnis se, die in Tabelle
    III wiedergegeben werden, *zeigen, .daß der Wasserbedarf
    vermindert worden ist und gleichzeitig die Zrhärtungszeit
    nach Vicat bis zu einem nornengerechten Wert verbessert
    worden ist.
    " Tobe 11s III
    s oten b@rgq, lte :e@uck@,ipe
    ' e stabilisiert
    Wsseerbedari zur Herstellung @7 60
    des Gusses ml
    Erhärtungsninuten nach Vicat 9 33
    Oberflächenbereich bei Fein- 21100 17500
    zerteilubg cm 2/g
    gebandenes Wasser Cgb) 6,0
    Beiapi e1 4
    Gestein wurde in einem rotierenden Brennoten
    gebrannt, wobei ein Stuckgips mit einem normalen Wasser-
    bedarf von"95 erhalten wurde. 22,7 kg dieses Stuckgipses
    wurden dann in ein vertikales Rohr mit einer Länge ven
    91,4 cm 11rad einem Durchmesser von 25,4 cm, das mit einem
    porösen Steinoden ausGestattet war, durch dien flüssige
    Luft zugeführt wurde, die den Stuckgpai:halt bewegen sollte,
    eingetragen. Dieses ReaktionsF,efäes war außerdem--mit einem
    schaufelartigen Rührar mit 400 Umdrehungen je rinute und
    einemHeizmantel ausgestattet. Der Stuckgips wurde auf 1650C
    erhitzt und dann durch Zugabe von Wasser auf 5'10C abge-
    schreckt. Es wurde dann auf 1210r.: wiedererhitzt und Ige-
    zogen. Das Frodu@t hatte einen normalen "@as:;erbedarf von 52.
    Die Beziehung zwischen der Erhitzurystgr-,peratur
    und dem Gehalt an gebundenem -Wasser zu dem Wasserbedarf
    des Stuckgipses wird durch das folgende Beispiel erläutert.
    Beispiel
    600 g nach einen kontinuierlichen Kesselv'er-
    fahren hergestellter Stuckgips mit einem Wasserbedert von
    69 al und einer Temperatur von 1210G wurden in einem offe-
    nen Beaktionsgefäß gerührt. 100 g Wasser von 2'10C wurden
    hinzugegeben, und die Temperatur der Masse wurde auf 68°C
    gesenkt. Beim Wiedererhit zen wurden Proben bei 1490G,
    177°C und 218°C mit den in Mabelle I9' wiedergegebenen Ex-
    gebnissen entnomuƒci. Diese ErE,ebL;.sse ,zeigen, daß bei einer
    iyeder,#rhitzunF.stemperatur von 149°G und einem Gehalt ar:
    gebuAenem Wasser von 6 % der erei"schte niedrige Wasser-
    bedarf von 5'J ml erzielt wurde. nsim Erhöhen der Wieder-
    #._:- O" der Gehalt an
    e rh 1.t IL Uri "5 t ez. I: e _ ;# @, ur vor 177 ,# , s D du 1J
    gebundenem Wasser auf 5,3 % gesenkt wurde, wurde der
    Wasserbedarf geringfügig auf 59 ml erhöht, abdr durch
    Wiedererhitzen auf 218°C und bis der Wassergehalt nur
    noch 0,6 % betrug, wo das das Produi:t weitgehend aktiver
    1nlVdrit war, wurde bewiri--t, dr;@: der Wasserbedart eine
    Wert entsprach, der etwa gleich dem des als Ausgwigsna-
    terial eingesetzter. Stuckgipses war.
    Tabelle IV
    Wirkung des Wiedererhitzens auf den Wasserbedarf von behan-
    deltem 8t uckgipa
    8tuckgipaprobe Wiedererhit- gebundenes Wasserbedarf
    zutigatempe- Wasser
    ratur
    Noch dem konti- Kont rolle 6922 % 69 ml
    nuier lichen
    Keeaelverfehren
    behandelt 149°c 690 % 57
    behandelt 177°e 5,3 x 59
    behand elf 218°C 0,6 %r 68
    Aus den vorstehenden Beispielen ist zu
    ersehen, das die besten Resultate erhalten werden, wenn
    genügend Wasser zugegeben wird, um die Eigenschaften der
    gesamten Stuckgipsmasbe, die behandelt wird, zu beeinflussen.
    Es ist jedoch möglich, erwünschte &gebnisse durch eine ge-
    mäl3igtere Behandlung zu erreichen, wobei die Wirkung in
    ihsar Art lokal bleibt und kein großer Einfluß auf die gesamte
    Masse des Materials in Erscheinung tritt. Zur weiteren
    Erläuterung dieses speziellen Punktes wird der Fall
    .,
    betrachtet, bei dem sich der gebrannte Stuckgips bei
    'i4900 bef ind et und eine geringe Menge flüssigen Wassers
    in den Kessel eingetragen wird. Am wahrscheinlichsten ist ,
    daß der Stuckgips, der sich mit dem flüssigen Nasser in
    Kontakt bef ird et, seine Temperatur unter den Siedepunkt
    des Wassere senkt, bis genügend. Wärme von der großen
    Masse des Stuckgipses übertragen-werden, kann, um das Wasser,
    das eingetragen worden ist, zu verdampfen. Dadurch hat
    wenigstens ein kleiner Teil des Stuckgipses die Behandlung
    erfahren, die oben beschrieben worden ist, obwohl dieses
    nicht durch Geräte bestimmt werden hapn, die nur auf einen
    größeren Teil des Inhalts in dem Behandlungskessel ansprechen.
    Es ist auch gefunden worden, daß es möglich ist, das er-
    findungegemäßs Verfahren anzuwenden, um die Erhärtungszeit
    von Stuckgips mit geringem Wasserbedarf zu regulieren, der
    aus einem noch nicht zu erklärenden Grund eine uneresnscht
    kurze hhärtungsdauer aufweist.
    Das folgende Beispiel erläutert die ;artvollen
    8igenechafteri des erfinducgsgemäßen Produkte. .
    Bei spie 1 6
    Eine lr obe Stuckgips, der nach dem in Beispiel -1
    beschriebenen Verfahren b aharudelt worden ist urd mit einen
    Trockeneberßlächenbareich von etwa 40G0 cm 2 je g wurde
    durch ein b'utoleter-Systag feinzerkleinert, wobei ein
    Bemihydrat mit einem Oberflächenbereich von etwa ?;30 cm Z
    je g erhalten wurde. Als der Guß mit einem.Wasserbedarf von
    70 ml getestet wurde, hatte er ein Trockenraumgewicht von
    1,12 g/cm3 (69,72 pounde/sq.ft. ), eine Trockendruckfestig-
    keit von 222,9 kg/cm2 und wies eine maximale Ausdehnung von
    etwa, 0,230 %r auf. Nach Offutt und Lambe ("Plaster and
    Gypsum Gements for the Geranie Ind ustry", Bu11.Amer.Ceram.
    Soo. 26, Nr. 2, 29, 194?) wies Iröpferstuckgips vom bete-Typ
    bei einem Wasserbedarf bei dem Versuch vnn 7C (454 g
    Binheiten Wasser auf 45400 g Nemihydrat).eine-maximale
    Ausdehnung von 0,16 %r auf und führte zu einem GuB mit einer
    Trockendruckfestigkeit von 134 kg/cm 2. Unter den gleichen
    Bedingungen wies ein Gußetück aus typischem alphe-Gipe mit
    einem Wasserbedsrt von 40 eine maximale Ausdehnung von 0,29
    % auf und führte zu einem gU mit einer Trockendruckfestig-
    keit von 386 kg/cm2. ..
    Das folgende Beispiel erläutert die Wirkungewsise
    des erfindungsgemäßen Verfahrens bei getrockneten Stuckgips.
    Beispiel 7
    Ein betriebegUiger Kessel wurde mit 13608 kg fein
    zerkleinertem Gipsgestein beschickt, zu den 1,49 kg Calcium#-
    chlorid (wasserfreien) je 90? kg Gipsgestein- hJbzugefügt
    wurden. Der Kesselinhalt wurde gerührt und erhitzt, bis
    die Temperatur 1640C erreichte. Eine bei dienen Punkt ent-
    nommene Probe als Beispiel für getrockneten, auf normalem
    Wege.hergestellten Stuckgips hatte, wie festgestellt wurde,
    einen Index für den Zusammensetzungsantei. von 5,2
    und einen Wasserbedarf von 66 ml. Dann wurden etwa 1553 kg
    Wasser zu dem getroc"neten Gips hinzugefügt, wodurch die
    angezeigte Temperatur de-. Kesselinhalts auf 9700 gesenkt
    wurde, wonach der Yssselinnalt auf eine Temperatur - gemäß
    Anzeige - von 132°C wiedererhitzt und dann abgezo#en wurde.
    Eine Probe von diesem Material wurde aus der heißen Gieß-
    form abgenommen, und es wurde festgestellt, da:3 sie -einen
    Index für den Zusai:.mensetzungssnteil von 8,G und einen
    Wasserbedarf von 6`I aufwies.
    Dis Dichte des erfindungsgemäßen Frodwts
    zusammen mit dem Indes für den Zusammens etz ung sagte il ist
    zur Unteracheiduong von anderen Yormen des Galciumsulfat-
    Hemihydrats, die früher nach dem Stand der Technik bekennt
    Seren, geeignet. .
    Die Dichtebeetimmungen, die in Tabelle 9
    aufgeführt werden, wurden in 25 atl. Pyknometern unter An-
    wendung von trockenem Methanol von Beinbeitagrad für a
    Reagenzien als Füllflüssigkeit und 2 bis 3 g-Proben des
    Hemihydrats vorganommen. Methanol wurde gewählt, weil es
    eine niedrige Dichte, eine geringe Viakosität und einen
    ziemlich niedrigen Dampfdruck bei 250C, wobei alle -Bestim-
    mungen vorgenommen wurden, hatte.
    Tabelle Y
    Tabelle Y
    Dichte dor Calciumsulfate
    Dichte Index für. den Zus am.
    Probe (g/ml) mensetzungsanteil
    1. tabrikmäßiges Hemihydrat
    nach dem Kesselverfahren 2955 6,6
    2. fabrikmäßiges, getrocknetes
    Hemihydrat nach dem Kessel-
    verfahren
    513 g bis 653 9 C8G12 2s58 7,9
    je 907,2 kg
    3. Hettühydrat 1., im hesasl
    abgeschreckt und wiedererhitzt 2,62 9,6
    4. normengerechtea (Bench scale)
    Hemihydrat aus einer Cbarge
    nach dem Kesselverfahren,
    abgeschreckt und visdererhitzt 2,66 8,1
    5. @äelly, 8outhard 3, Anderson,
    alphe-Hemihydr et 29757
    -
    6. 4181l , Southard & And erson,
    bete-Bemihydrat 2,637 -
    7. chemisch reines bete-Hemihy-
    dr st 2964 0
    berichtet in U.A.Bureau of Mines
    Technical Paper brr. 625, 1941,
    Seiten e,g. `
    Die Dichtewerte von Tabelle Y zeigen deutlich,
    daß alpha Hemihydrat (Ziff. 5) eine viel höhere ßichte
    als die beta-Form (Ziff. 6.) aufweist und daß fabrikmäLiBges
    Hemihydrat nach dem Kesselverfabren, das mit (Ziff. 2.. oder
    ohne (Ziff.l.) Trocknungsbehardlung eine geringere Dichte
    hat @.ls das Produkt; nach der Erfindung (Zitf.3. und 4.)
    Ziff. 7 gibt ein chemisch reines Hemihydrat in der bete-
    Form wieder, das bei ®tmoaphärendruck @vonuen worden ist.
    Mischungen von Hemihydraten verschiedener Dichten, können
    durch Schwimmainkabecheidung und durch DichteabAufunga-
    methoden getrennt Werden, wie sie von P.L.Kirk, Crime
    Investigation, Interacience Publishers, tJ.Y. 1953,
    Seiten 550-552, und von G.C.Smith, "Ideritification and
    tZualitative Chemical Anvlysis oi hiineral3", Yan 'ZostrGW,
    P3-y. 1953, Seiten 15-16 beschrieben wordän a-nd.
    xifiige der vorstehenden physikalie chen $igenscnaf ten
    können benutzt werden, um das nach dem erfindungsgemäßen
    Verfahren hergestellte lemihydrat zu chardterisieren.
    Die Kennwerte, die zur Charakterisierung nach dem `trocknen
    der probe durch das Verfahren von Abschnitt 2 (a) der ASTU-
    Methode C-4711-61 geeignet sind, sind:
    (a) Zine Dichte über 2,60 g/ml bei 250C;
    (b) ein Index für den Zusammenaetzur.gsa..iteil von 8;
    (c) weniger --31s 10 % Scbiimmkörpe r, wenü sie in eine
    nichtlösende Flüssigkeit mit einer Dichte von
    2,62 g/ml bei 2500 eingebracht worden'sind;
    (d) weniger als 10 % Senkkörper, vrerci sie in eine
    nichtlösende Flüsäigkoit mit ei@:Pa sichte von
    2,68 g/ml bei 250C eingebrac,t worden sind.

Claims (1)

  1. Pat e rat enspr üche
    1. Verfahren zur Behandlung einer Masse aus heißem gebranntem Gips, dadurch gekennzeichnet, daß man zu dieser Masse unter Rühren flüssiges Wasser in einer Menge hinzufügt, die ausreicht, die Temperatur 44nes Teils der genannten Masse unter den Siedepunkt, des Wassers zu senken, und dann dem Teil mit geankter Temperatur Wärme zuführt, um die durchschnittliche Temperatur Uber den Siedepunkt des Wassers zu erhöhen. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenci- zeichnet, daß das Wasser in einer Menge zugegebeL wird, die ausreicht, die durchschnittliche Temperatur der Rasse auf eine Temperatur zwischen 82°C und den Siedepunnt des Wassers zu senken. j. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Wasser in einer menge zugegeben wird, die ausreicht, die durchschnittliche Temperatur der Masse auf eine Temperatur zwischen etwa 82° uod 930C zu senken. 4. Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Wasser in einer kenge zugegeben wird., die ausreicht, eic@ea Gehalt 5n freier Peuchtigkeit bis zu etwa 3 ;6 des Gesamtgewichts der gebranntan nasse zu ergeben.
    5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekeclnzeichnet, dah die Wiedererhitzungs-- stufe ausgeführt wird, bis die hasse aus gebranntem Gips gebundene Feuchtigkeit in einer Metzge enthält, die. der für das Hemihydrat berechneten Menge nahekommt. 6. Verfahren nach einem der vorhergeheiAen lnsprüche, dadurch geke#r1-zeichtlet, dai, ds.^, R:.@hren, 5us bei der gebrannten Gipsmasse während der Wasserzugabe wendet wird, aus einer hombinati;)n von mecnani.schem Rühren und GeadurchfluE besteht. 7.Verfahren nach einem der vorhergehecd3n Ansprüche, dadurch gekerltizeichn,üt, das die lasse aus ge- branntem abgeschrecktem Gips auf eine Temperatur von Über etwa 102°C Wiedererhitzt wird. B. Verfahren nach Änspruch ?, dadurch gekeritl- ze ichnet , daß der abgeschreckte Gips auf Temperaturen über etwa 116°C aber bin zu Tempera tur en, die unterhalb der Temperaturen liegen, bei denen Wesentliche Mengen aktives onbydrit gebildet werden, erhitzt wirf. @. Vcrfarrc@_ L:G.lia e.iüeL,. der vorhergeher:den Aiaprücse, düöurcä gekennzeichnet, day die Lasse Euse- brsriritem Gips, a ie durch däbren-en von Gipsgestein Y:argr@- stellt worden ist, eine Temperatur von etwa 1'!8o bis 260o0 vor der Einleitung der Abschr:3ckstufe -Erreicht hat.
    10. Calci:amulfat-Heminydrat, g@e:zeichnet nach dem 'lrocknea gemäß dem Verfahren das iu 2 (i) der ASTi :@:ethode C-471-61 beschrieben ist, durch eine Lichte über 296C1 g/ml bei 2500, (b) einen .Index für den Zusammensetzungsanteil von über 8 (c) weniger als 10 % F1ielbestardteiie, we@rl es mit einer nichtlösenden Flüssigkeit -mit einer Dichte von 2,62 g/ml bei 250C benetzt worden ' st, und (d) durch weniger als 10 % Senkkörpor, wenn es mit einer nichtlösenden Plüssigkeit.mit einer Lichte von 2j68 g/ml bei 25 0C benetzt worden ist.
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