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DE1770817U - Pressplatte. - Google Patents

Pressplatte.

Info

Publication number
DE1770817U
DE1770817U DE1958W0019716 DEW0019716U DE1770817U DE 1770817 U DE1770817 U DE 1770817U DE 1958W0019716 DE1958W0019716 DE 1958W0019716 DE W0019716 U DEW0019716 U DE W0019716U DE 1770817 U DE1770817 U DE 1770817U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
synthetic resin
press plate
waste materials
paper
impregnated
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1958W0019716
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WESTAG WESTDEUTSCHE SPERRHOLZW
Original Assignee
WESTAG WESTDEUTSCHE SPERRHOLZW
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by WESTAG WESTDEUTSCHE SPERRHOLZW filed Critical WESTAG WESTDEUTSCHE SPERRHOLZW
Priority to DE1958W0019716 priority Critical patent/DE1770817U/de
Publication of DE1770817U publication Critical patent/DE1770817U/de
Expired legal-status Critical Current

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Landscapes

  • Dry Formation Of Fiberboard And The Like (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)

Description

  • Preßplatte Die Neuerung betrifft eine unter Einwirkung von Druck und Hitze aus Abfallstoffen, die mit Kunstharz versetzt sind, hergestellte Pressplatte.
  • Es sind schon sogenannte Spanpressplatten bekannt, die aus span-oder faserförmigen Stoffen aus vorwiegend holzigen Pflanzenteilen und vorzugsweise durch Kunstharz gebildeten Bindemitteln bestehen. Zur Herstellung solcher Spanpressplatten werden die span-oder faserförmigen Stoffe mit den Bindemitteln in einem geeigneten Verhältnis gemischt und die erhaltene Preßmasse in geeigneten Pressen unter Einwirkung von Druck und Hitze in'Plattenform gepresst.
  • Es sind auch sogenannter Schichtstoff-Preßplatten bekannt, die aus einer Anzahl von Papierbahnen bestehen, die mit vorzugsweise durch Kunstharz gebildeten Bindemitteln getränkt sind.
  • Hergestellt werden diese Schichtstoff-Preßplatten durch Tränken der Papierbahnen mit Kunstharz-Bindemitteln, Vortrocknen, Schneiden auf eine bestimmte Länge, die derjenigen der herzustellenden Preßplatten entspricht, Übereinanderschichten einer mehr oder minder grossen Anzahl von zugeschnittenen Papierbahnen und Verpressen zwischen den Metallzulagen einer geeigneten Presse unter Einwirkung von Druck und Hitze. Dabei verschmelzen die Papierbahnen miteinander und bilden eine zusammenhängende einheitliche Platte. Um den Preßplatten ein gefälliges Äusseres zu geben, können ihre äusseren Schichten auf jeder Plattenseite aus Dekorpapieren bestehen.
  • Bei der Herstellung von derart geschichteten Kunststoff-Preßplatten fallen Rückstände der mit Kunstharz getränkten Papierbahnen an, die für eine Weiterverarbeitung zu geschichteten Preßplatten unbrauchbar sind. Erfahrungsgemäss belaufen sich diese Abfälle auf über 10 % der Schichtstoffplattenfertigung. Ein so hoher Prozentsatz von Abfall an mit Kunstharz getränktem, noch nicht ausgehärtetem Papier, ist bei der Herstellung von geschichteten Kunststoffplatten unvermeidlich, weil nur unbeschädigte Papierbahnen benutzt werden können. Weist das Papier Farbfehler oder Falten auf, ist es gerissen, gebrochen, beschädigt oder hat es Untermaß, so ist es für den gedachten Zweck nicht mehr verwendbar. Auch ungleichmässig mit Kunstharz getränktes Papier, wie es regelmässig beim Anlaufen entsteht, ist von der Weiterverarbeitung ausgeschlossen.
    Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Preßplatte zu
    C>
    schaffen, bei der diese mit Kunstharz getränkten Abfallstoffe, insbesondere Papierrückstände, Verwendung finden.
  • Das wird gemäss der Neuerung durch eine unter Einwirkung von Druck und Hitze aus Abfallstoffen, die mit Kunstharz getränkt sind, hergestellte Preßplatte erreicht, die aus mit Kunstharz getränkten Abfallstoffen, wie sie bei der Herstellung von gesehichteten Kunstharzkörpern vor dem Verpressen der Schichten anfallen, besteht. Dabei sind die Abfallstoffe soweit zerkleinert, daß ein weitgehend homogener Plattenaufbau entsteht.
  • Zur Steigerung des Gebrauchswertes des Gegenstandes gemäss Neuerung können die Abfallstoffe verschiedenfarbig sein. Zu diesem Zweck können auch ihre Oberflächen aus mit Kunstharz getränkten Papierbahnen bestehen, die je nach Wunsch einfarbig, transparent oder dekorativ ausgebildet sein können.
  • Gemäss einem besonderen Merkmal der Neuerung besteht der Abfallstoff aus mit Kunstharz getränkten Papierrückständen, wie sie bei der Herstellung von geschichteten Kunstharzplatten vor dem Verpressen anfallen.
  • Die Neuerung ist in der Zeichnung anhand von Ausführungsbeispielen veranschaulicht.
  • Fig. 1 veranschaulicht eine abgebrochene Ecke einer Preßplatte gemäss Erfindung.
  • Fig. 2 zeigt eine andere Ausführungsform der Neuerung anhand einer aus einer Preßplatte ausgebrochenen Ecke.
  • Fig. 3 stellt eine weitere abgewandelte Ausführungsform der Preßplatte gemäss Neuerung anhand einer ausgebrochenen Ecke dar.
  • Die in den Fig. 1, 2 und 3 dargestellten Teile von Preßplatten gemäss Neuerung bestehen alle aus demselben Grundwerkstoff, nämlich aus mit Kunstharz getränkten Abfallstoffen 1, wie sie bei der Herstellung von geschichteten Kunstharzkörpern vor dem Verpressen der Schichten anfallen. Die Abfallstoffe sind in den Preßplatten in zerkleinerter Form enthalten, die vor ihrem Verpressen unter Einwirkung von Druck und Hitze auf verschiedene Weise erhalten werden kann. Die zerkleinerten Abfallstoffe nehmen innerhalb der Preßplatte eine vollkommen unregelmässige Lage ein und werden unter der Einwirkung von Druck und Hitze beim Verpressen vornehmlich in der Preßrichtung zusammengedrückt. Durch ihre unregelmässige Anordnung innerhalb der Preßplatte greifen die Teilchen der zerkleinerten Abfallstoffe derart ineinander, daß ein zusammenhängendes Gefüge entsteht, das der Preßplatte gegenüber den bisher bekannten Schichtstoff-2reßplatten eine grössere Zähigkeit, Biege-und Bruchfestigkeit, verleiht. Abgesehen davon sind die Preßplatten gemäss Neuerung weitaus billiger als die bisher bekannten Preßplatten, weil ihr Grundwerkstoff infolge seines durch die Tränkung vorhandenenkunstharzgehaltes weitgehend gebrauchsfertig als Abfallstoff bei der Herstellung von Schichtstoff-Preßplatben anfällt.
  • Zur Steigerung des Gebrauchswertes kann die Preßplatte gemäss Neuerung an ihren Oberflächen aus zerkleinerten, verschiedenfarbigen Abfallstoffen 2 bestehen, wie in Fig. 2 durch eine dunklere Tönung der Plattenoberflächen angedeutet ist. Dadurch entsteht eine dekorative Wirkung, die den Gebrauchswert der Preßplatte gemäß Neuerung erheblich zu steigern vermag.
  • Zur Erreichung dieser dekorativen Wirkung können die Oberflächen der aus zerkleinerten, einfarbigen Abfallstoffen bestehenden Preßplatte gemäß Neuerung auch aus mit Kunstharz getränkten Papierbahnen 3 bestehen, die je nach Wunsch einfarbig, transparent und/oder dekorativ ausgebildet sein können (Fig. 3). Bei der Verwendung von Transparentpapierbahnen als Abdeckung können selbstverständlich die unmittelbar an den Oberflächen gelegenen Schichten wieder-um aus ein-oder verschiedenfarbigen zerkleinerten Abfallstoffen bestehen.
  • Eine weitere Steigerung des Gebrauchswertes der Preßplatte gemäß Neuerung wird dadurch erreicht, daß der Abfallstoff aus mit Kunstharz getränkten Papierrückständen besteht, wie sie bei der Herstellung von geschichteten Kunstharzplatten vor dem Verpressen anfallen Dadurch wird insbesondere ein im wesentlichen homogener Plattenaufbau erreicht.
  • Die Neuerung ist nicht auf die dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt, sondern kann im Rahmen des hier zugrunde liegenden allgemeinen Erfindungsgedankens beliebig abgewandelt werden.

Claims (5)

  1. S c h u t z a n s p r ü c h e 1) Aus Abfallstoffen, die mit Kunstharz versetzt sind, unter Einwirkung von Druck und Hitze hergestellte Preßplatte, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus mit Kunstharz getränkten Abfallstoffen (1) í besteht, wie sie bei der Herstellung von geschichteten Kunstharzkörpern vor dem Verpressen der Schichten anfallen.
  2. 2) Preßplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abfallstoffe (1) zerkleinert sind.
  3. 3) Preßplatte nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abfallstoffe (2) verschiedenfarbig sind.
  4. 4) Preßplatte nach Anspruch 1,2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß ihre Oberflächen aus mit Kunstharz getränkten Papierbahnen (3) bestehen, die je nach Wunsch einfarbig, transparent und/oder dekorativ ausgebildet sin können.
  5. 5) Preßplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Abfallstoff aus mit Kunstharz getränkten Papierrückständen besteht, wie sie bei der Herstallung von papiergeschichteten Kunstharzplatten vor dem Verpressen anfallen.
DE1958W0019716 1958-05-21 1958-05-21 Pressplatte. Expired DE1770817U (de)

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Publications (1)

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DE1770817U true DE1770817U (de) 1958-07-24

Family

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DE1958W0019716 Expired DE1770817U (de) 1958-05-21 1958-05-21 Pressplatte.

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