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DE1769661A1 - Verdampfer-Kondensator-Einheit fuer Destillationsanlagen - Google Patents

Verdampfer-Kondensator-Einheit fuer Destillationsanlagen

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Publication number
DE1769661A1
DE1769661A1 DE19681769661 DE1769661A DE1769661A1 DE 1769661 A1 DE1769661 A1 DE 1769661A1 DE 19681769661 DE19681769661 DE 19681769661 DE 1769661 A DE1769661 A DE 1769661A DE 1769661 A1 DE1769661 A1 DE 1769661A1
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DE
Germany
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evaporator
condenser unit
liquid
flowing
product
Prior art date
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Pending
Application number
DE19681769661
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English (en)
Inventor
Wetch Joseph Ronald
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Boeing North American Inc
Original Assignee
North American Rockwell Corp
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Publication date
Application filed by North American Rockwell Corp filed Critical North American Rockwell Corp
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Pending legal-status Critical Current

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    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D3/00Distillation or related exchange processes in which liquids are contacted with gaseous media, e.g. stripping
    • B01D3/06Flash distillation
    • B01D3/065Multiple-effect flash distillation (more than two traps)
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F1/00Treatment of water, waste water, or sewage
    • C02F1/02Treatment of water, waste water, or sewage by heating
    • C02F1/04Treatment of water, waste water, or sewage by heating by distillation or evaporation
    • C02F1/06Flash evaporation
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02ATECHNOLOGIES FOR ADAPTATION TO CLIMATE CHANGE
    • Y02A20/00Water conservation; Efficient water supply; Efficient water use
    • Y02A20/124Water desalination
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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    • Y10S159/00Concentrating evaporators
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Description

N 549
- W
North American Rockwell Corporation, Bl Segundo / California (USA) Verdampfer-Kondensator-Einheit für Destillationsanlagen
Die Erfindung ist auf das bekannte Dampf-Wiedererhitzungsverfahren unter Verwendung einer direkten Kondensation gerichtet. Bei diesem Verfahren wird in der Hauptsache Meerwasser oder Sole in einer ersten Kammer rasch verdampft, und der resultierende Speisedampf wird in zweiten Kammer z.B. zu Trinkwasser oder Frischwasser direkt kondensiert, wobei die genannten beiden Kammern durch einen gemeinsamen Dampfraum mit einander verbunden sind. Vgl.hierzu: D.y.Otiuner, R.I.Benenati und G.C.Goulandrls *Vapor Reheat flash Evaporation", CHEMICAL ENGINEERING PROGRESS, Bd,57 Nr.% (Jan.1961. Bei diesem Dampf-fiedererhLtzungsverfahren besteht ein Gleichgewicht zwischen dem Meerwasser und dem Frischwasser, wenn der Dampf-
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druck des Meerwassera gleich dem Dampfdruck des frischwassers ist. Es besteht jedoch kein Gleichgewicht, wenn der Dampfdruck des Meer · wassers erhöht wird z.B. durch Erhitzen des Meerwassers· Ist der Dampfdruck des Meerwassers höher als der des Prischwassers, so wird Wasserdampf aus dem Meerwasser durch den verbindenden Dampfraum zur Frischwasserkammer übertragen, in der der Dampf sich zu Wasser kondensiert· Diese Übertragung des Dampfes setzt sich fort, bis der Gleichgewichtszustand wieder hergestellt ist.
Das Dampf-fiederhitzungsyerfahren soll eine Herabsetzung der Kosten bei mehrstufigen Destillationsanlagen bewirken. Es muss daher der Wirkungsgrad der Anlage erhöht werden. Dies kann mit Hilfe der Verdampfer-Kondensator-Einheit nach der Erfindung erreicht werden, wobei die Wärme- und Massenübertragung zwischen einer SpeiseflUssigkeit, ζ·Β· Meerwasser, das unerwünschte Mengen Unreinheiten enthält, und einer erwünschten Flüssigkeit, z.B. frischwasser, wesentlich erhöht wird.
Die Erfindung sieht daher vor»
eine neue und verbesserte Verdampfer-Kondensator-Einheit, die im besonderen für eine Destillationeanlage geeignet ist, bei der ein direkter Kontakt zwischen der Dampfströmung und der Strömung des Produktes besteht, und die eine größere Oberfläche des Produktes aufweist,
eine Verdampfer-Kondensator-Einheit, in der eine erhöhte Dampfkondensation erfolgt, und in der verhältnismäßig geringe Strömungsgeschwindigkeiten auftreten,
eine Verdampfer-Kondensator-Einheit, in der eine Verunreinigung des Produktes durch die SpeieeflUsaigkeit im wesentlichen vermieden wird, und die wirtschaftlich ist und einer erhöhte lebensdauer aufweist.
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Bei einer Ausführungsform der Erfindung ist die Verdampfer-Kondensator-Binheit für eine Destillationaanlage mit offenen Behältern für das Produkt auegestattet, die ein strömendes Produkt, wie Frischwasser, durch die Einheit leiten und für den strömenden Dampf einen gewundenen Strömungspfad bilden, der aus einer Speiseflüssigkeit austritt, z.B. aus dem durch die Einheit strömenden Meerwasser, welcher Dampf sich zur strömenden Produktflüssigkeit kondensiert.
Die Erfindung wird nunmehr ausführlich beschrieben. In der beiliegenden Zeichnung ist die
Fig.1 eine schematische Darstellung einer Destillationsanlage, bei der das direkte Dampf -Wiedererhitzungsverfahren bei einer direkten Kondensation und die Yerdampfer-Kondensator-Einheit nach der Erfindung verwendet wird, Fig·2 eine schematische Darstellung der neuen und verbesserten
Verdampfer-Kondensator-Einheit nach der Erfindung, Fig«3 ein vergrößert gezeichneter Ausschnitt aus der Fig·2 und Fig·4 ein senkrechter Schnitt durch die Verdampfer-Kondensator-Einheit nach der Linie 4-4 in der Fig.2. Die Fig*1 zeigt eine Ausführungsform einer Verdampfer-Kondensator-Einheit 10 für eine Destillationsanlage 12, in der das Dampf -Wiedererhitzungsverfahren mit direkter Kondensation angewendet wird· Eine Wiederumlaufleitung 14 leitet eine wieder umlaufende Produktflüssigkeit, wie Frisch- oder Trinkwasser, zur Verdampfer-Kondensator-Einheit 10. Das Frischwasser strömt durch die Verdampfer-Kondensator-Einheit 10 im Gegenstrom zu einer z.B. aus Meerwasser bestehenden Speiseflüssigkeitsströmung, die in einer Leitung 16 wieder in Umlauf gesetzt wird und durch die Verdampf er-Kondensator-Einheit 10 strömt. Das fortgesetzte Ablassen
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der Speiseflüssigkeit durch eine Ablaseleitung 18 und das durch eine Einlassleitung 20 einströmende und zur Wiederumlaufleitung geleitete Heerwasser hält den Salzgehalt des rohen Meerwassers auf einer vorherbestimmten Höhe· Das überschüssige Meerwasser kehrt durch eine Rohrleitung 22 zu einer nicht dargestellten Meerwasserquelle zurück. Eine Pumpe 24 pumpt das wieder in Unlauf gesetzte frischwasser in einer Wiederumlaufleitung 14 durch einen Wärmeaustauscher 26« Wie apäter noch beschrieben wird, wird ein hoher Prozentsatz der vom frischwasser in der Verdampfer-Kondensator-Einheit 10 absorbierten Wärme auf das wieder in Umlaufgesetzte Meerwasser übertragen, das durch die Wiederumlaufleitung 16 und den Wärmeaustauscher 26 strömt. Aue dem wieder in Umlauf gesetzten frischwasser wird weitere Wärme zurückgewonnen in einem Hilfskühler oder Wärmeaustauscher 28, in dem das durch die Zuleitung 20 in die Wiederumlaufleitung 16 einströmende frische Meerwasser erwärmt wird. Eine Pumpe 30 pumpt das für den Wiederumlauf bestimmte Meerwasser oder die Sole in der Wiederumlaufleitung durch den Wärmeaustauscher 26 und durch einen Erhitzer 32, in dem dem wieder in Umlauf gesetzten Meerwasser Wärme Q. zugeführt wird, so dass die Temperatur des Meerwaseers erhöht wird. Das frischwasser strömt aus der Wiederumlaufleitung 14 mit einer niedrigen Temperatur und unter einem niedrigen Druck in die Verdampfer-Kondensator-Einheit 10 und aufgrund der Eigenechwere durch diese und tritt aus der Einheit mit einer hohen Temperatur und unter einem hohen Druck aus. Das rohe Meerwasser strömt aus der Wiederumlaufleitung 16 in die Verdampfer-Kondensatoreinheit 10 mit einer hohen Temperatur und unter einem hohen Druck ein und durchströmt die in der flg.1 dargestellte Verdampfer-Kondensator-Einheit im (legt net rom zum frischwasser und tritt aus der Einheit mit einer niedrigen
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Temperatur und unter einem niedrigen Druck aus· Wenn das Meerwasser die Verdampfer-Kondensator-Einheit 10 durchströmt, so tritt aus dem Meerwasser Wasserdampf aus und kondensiert sich zu frischwasser, wie noch beschrieben wird. Durch Ablassen des Frischwassers aus der Wiederumlaufleitung 14 durch eine Produktleitung 34 wird der Stand des wieder im Umlauf befindlichen Frischwassers auf einer vorherbestimmten Höhe gehalten. Mit Hilfe einer an eine herkömmliche, nicht dargestellte Vakuumquelle angeschlossenen Vakuumleitung 36 wird in der Verdampfer-Kondensator-Einheit 10 ein bestimmter Unterdruck erzeugt.
In der Pig.2 ist die Verdampfer-Kondensator-Einheit 10 für die Zwecke der Beschreibung mit einem zu großen Gefälle dargestellt. Das wieder in Umlauf gesetzte Frischwasser tritt mit einer niedrigen Temperatur und unter einem niedrigen Druck aus der Wiederumlaufleitung 14 in die Verdampfer-Kondensator-Einheit 10 ein am oberen oder höher gelegenen Ende 40 der Einheit und durchströmt eine Anordnung von aufeinandergestapelten und einander gleichen offenen Produktschalen 42. Diese offenen Schalen 42 leiten das aufgrund der Eigenschwere strömende Frischwasser durch eine Anzahl von Stufen 44 vom oberen Ende 40 zum unteren oder tiefer gelegenen Ende 46 der Verdampfer-Kondensator-Einheit 10. Aus der Wiederumlauf leitung 16 strömt das Meerwasser mit einer hohen Temperatur und unter einem hohen Druck am unteren Ende 46 der Verdampfer-Kondensator-Einheit 10 ein und fließt in den offenen Kanal, der von der Einheit gebildet wird, zum oberen Ende 40 der Einheit im (Jegenet rom zum wieder in Uelauf gesetzten Frischwasser. Beide Strömungen können jedoch auch im gleichen Sinne geleitet werden. Das wieder in Umlauf gesetzte Meerwasser sammelt sich am oberen Ende 40 der Verdampftr-Kondeneator-Einheit 10 in einem Meerwasser- oder SoIe-
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Behälter 50 und strömt zur Speiseleitung 1b· Daß wieder in Umlauf gesetzte Frischwasser sammelt sich am unteren Ende 46 der Verdampf er-Kondensator-Einheit 10 in einem Produktenbehälter 52 und strömt zur Wiederumlaufleitung 14·
Wie aus den Figuren 2 und 3 zu ersehen ist, strömt das wieder in Umlauf gesetzte Frischwasser 56 durch die Verdampfer-Kondensator-Einheit 10 in einander gleichenen offenen Produkt-schalen gleich den Schalen 42. Das Frischwasser 56 strömt von der Stufe 58 zur Stufe 60, doh. von einer in der Einheit 10 höher gelegenen Stufe zu einer tiefer gelegenen Stufe Über einen unterhalb des Flüssigkeitsspiegel angeordneten Durchlass 62 an einer Stauwand 64, die zusammen mit gleichen Stauwänden in der Einheit 10 die verschiedenen Stufen wie 58 und 60 bildet· Die Stauwand 64 erstreckt sich in allen offenen Produktschalen gleich der Schale bis unter den Spiegel des Frischwassers 56. Das wieder in Umlauf gesetzte Meerwasser 66 fließt im offenen Kanal von Stufe 60 zur Stufe 58, d*iu von einer tiefer gelegenen Stufe in der Einheit zur angrenzenden höher gelegenen Stufe durch eine unterhalb des Flüssigkeitsspiegele angeordnete öffnung 68 in der Stauwand 64·
Eine Prallplatte 70 an der dem oberen Ende 40 der Einheit 10 zugewandten Seite der Stauwand 64 erhöht die Oberflächenturbulenz des strömenden Heerwassers 66, wodurch die gesamte Oberfläche dee strömenden Meerwassers vergrößert und damit die Gesamtmenge des Wasserdampfes erhöht wird, die aus dem Meerwasser austritt, wie später noch beschrieben wird. Sine ähnliehe Prallplatte kann für bestimmte Produktschalen 42 an der dem unteren Ende 46 der Einheit 10 zugewandten Seite der Stauwand vorgesehen werden, und ebensogut kann die Prallplatte 70 auch weggelassen werden·
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Ba die Terdampfer-Kondensator-Einheit 10 nach der Erfindung nach de« Dampf-WiedererhitzungsTerfahren bei direkter Kondensation arbeitet, so let die Temperatur dee wieder in Umlauf gesetzten Meerwassere 66 etwas höher als die Temperatur dee wieder in Umlauf gesetzten frischwasser* 56 in derselben Stufe, z.B. in der Stufe 60. ferner ist nach der Fig·3 der Druck in benachbarten Stufen ZoB. 58 und bO an der Seite der gemeinsamen Stauwand ZoB.64» die dem unteren Ende 46 der Einheit 10 zugewandt ist (fig#2) höher als an der dem oberen Ende 40 der Einheit zugewandten Seite der Stauwand. Der Druck in der Stufe 60 (fig*3) ist daher höher als in der Stufe 58· Der Druckabfall an der Stauwand 64 wird von den unter dem Flüssigkeitaepiegel angeordneten Durchlässen gleich den Durchlässen 62 und 68 an der Stauwand aufrechterhalten· Diese unter dem !Flüssigkeitsspiegel befindlichen Durchlässe lassen eine Strömung des frischwasser· 56 und des Heerwassers 66 τοη Stufe zu Stufe zu, ohne die Druckeinheitlichkeit benachbarter Stufen in der Verdampfer-Kondensator-Eiriheit 10 zu beeinflussen· Verschiedene Stufen 44 am oberen Ende 40 dar Terdampfer-Kondenaator~Einheit 10 können auch in Richtung zur Salxwaaaerkammer 50 geneigt rerlaufen anstatt nach oben, wie in der fig· 2 dargestellt, so dass die Schwerkraft die Strömung des Meerwasser« unterstützt, die rom Druckabfall an benachbarten Stufen erzeugt wird.
Die fig·4 zeigt die eine von mehreren gleichen Stufen 44 in der Terdampfer-Kondensator-Einheit 10 nach der Fig.2. Wie in der fig·4 dargestellt, strömt das wieder in Umlauf gesetzte Meerwasser 66 in die Ebene der Zeichnung ein, während das wieder In Umlauf gesetzte Jrteoksrasser 56 aus der Ebene der Zeichnung herausströmt· Das wieder in Umlauf gesetzte Meerwasser 66 strömt In dem τοη der Einheit 10 gebildeten offenen Kanal in die benachbarte Stufe durch
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die unter dem Flüssigkeitsspiegel gelegene öffnung 68, die mit unterbrochenen Linien angedeutet ist und sich an der Stauwand befindet, die die benachbarten Stufen von einander trennt, wie auch aus der Pig.3 zu ersehen ist« Das wieder in Umlauf gesetzte Frischwasser 56 strömt in die einander gleichen offenen Produktschalen 42, die gewellt ausgestaltet werden können, wie dargestellt·
Diese Produktschalen können natürlich als ebene, jedoch offene Produktschalen ausgestaltet werden· Ferner können auch Produktschalen in anderen Ausführungen verwendet werden, z.B. abgestufte Produktschalen, die in vorherbestimmten Stufen oder Höhen in Richtung zum unteren Ende 46 der Einheit 10 abfallen. Ferner können auch Produktschalen mit perforierten Böden verwendet werden· In diesem Falle würde das Produkt, z.B. das Frischwasser 56 aus der einen Produktschale in die nächste tiefer gelegene Produktschale innerhalb eines Stapels in jeder Stufe tropfen. Hierdurch wird die gesamte Oberfläche des Produktes vergrößert, die der Einwirkung des strömenden Wasserdampfes ausgesetzt ist, wie später noch beschrieben wird. Ferner können auch im strömenden Produkt Stauplatten, Bippen oder dergleichen angeordnet werden, die die Oberfläche des Produktes umwälzen und dabei die gesamte Fläche des Produktes vergrößern, die der Einwirkung dts strömenden Wasserdampf es ausgesetzt wird. Hierdurch wird die direkte Kondensation des Dampfes zu dem strömenden Produkt gefördert·
Ist die Temperatur des strömenden Meerwassere 66 in derselben Stufe höher als die Temperatur des strömenden Frisohwassers 56, so tritt aus dem Meerwasser Wasserdampf in den gemeinsamen Dampfraum 72 aus, der das strömende Meerwasser mit dem strömenden Frischwasser verbindet. Dieser Wasserdampf ist in der Pig.4 duroh die gestrichelten Strömungspfeile 74 sohematisoh dargestellt.
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Der strömende Wasserdampf wird durch herkömmliche Entnebelungsmittel, wie die Siebe 76 und 78 geleitet und etrömt über dem Frischwasser 56 in den offenen Produktschalen 42. !ficht kondensierbare Dämpfe, wie Luft, werden aus dem Dampfraum 72 durch eine öffnung 90 an der Stauwand oder durch einen direkten Anschluss an eine nicht dargestellte, einen unterdruck erzeugende Einrichtung über eine zu einer bestimmten Stufe führende Vakuumleitung abgesaugt, wie ζ·Β· durch die Leitung 36 in den Figuren 1 und 2·
Bei der Verdampfer-Kondensator-Einheit nach der Erfindung strömt der Wasserdampf 74 aus dem strömenden Heerwasser 66 zur Ablassöffnung 90 längs eines Wasserdampffades, der einen beständig ™ kleiner werdenden Querschnitt aufweist. Durch diese Maßnahme wird gesichert, dass der Wasserdampf 74 an allen Stellen des Wasserdampfpfades im wesentlichen die gleiche oder die geeignete Geschwindigkeit aufweist, so dass der Wasserdampf an einer Stelle des Pfades nicht stagniert. Die Produktschalen 42 sind in der Verdampfer-Kondenaator-Einheit 10 in einem vorherbestimmten Abstand von einander angeordnet, wie dargestellt. (Vgl«auch Fig*4)· Bestimmte Kanten der Produkt8chalen 42 z.B. die Kanten 60 und 82 sind mit der Kammerwandung 84 der Einheit 10 verbunden. Die Produktschalen 42 werden ferner so angeordnet oder so ausgestaltet, dass öffnungen, wie die öffnungen 86 und 88 gebildet werden, die mit den Schalenkant en zusammenwirken und einen Wasserdampffad bilden, dessen Querschnitt stetig kleiner wird, und der allgemein gewunden verläuft, wi« in der Pig«4 dargestellt« Der Wasserdampf 74 strömt über da· Jrieohwaaeer 56 in den offenen Produktechalen und kondensiert eioh zu frischwasser. Die nicht kondensierbaren Dämpfe werden au* der Stuf· duroh den Durchlasβ 90 abgesaugt. Bei einer direkten Verbindung der den Unterdruck erzeugenden linriohtung
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mit jeder Stufe der Einheit 10 könnten die Öffnungen, z.B. 90, an bestimmten Stauwandungen weggelassen werden. Obwohl die Vakuumeinrichtung die Strömung des lasserdampfes über die offenen Produktschalen unterstützt, so wird die Strömung jedoch in erster Linie von dem Temperaturunterschied bewirkt, der zwischen dem strömenden Meerwasser 66 und dem strömenden frischwasser 56 erzeugt wird. Das gesamte Volumen, das aus jeder Stufe der Verdampfer-Kondensator-Binheit 10 von der Vakuumeinrichtung entfernt wird, ist verhältnismäßig klein und beeinflusst nicht nachteilig die Druckunterschiede, die in der beschriebenen Weise erzeugt werden.
Als Beispiel sei angeführt, dass bei einer Anlage das wieder in Umlauf gesetzte Frischwasser aus der leitung 14 in die Verdampfer-Kondensator-Einheit 10 am oberen Ende 40 mit einer Temperatur von 20 C und unter einem Druck von 25,9 g/cm absolut in einer Strömungsmenge von ungefähr 1,97 χ 10 kg/Stunde eingelassen wird· Das wieder in Umlauf gesetzte Meerwasser oder die Sole wird aus der Leitung 16 am unteren Ende 46 der Einheit 10 mit einer Temperatur von 930C, unter einem Druck von 1,05 kg/cm abs und mit einer Strömungsmenge von ungefähr 2,39 x 10 kg/Stunde eingelassen· Das wieder in Umlauf gesetzte Wasser strömt in den Produktbehälter 52 mit einer Temperatur von 900C, unter einem Druck von 0,8 kg/cm absolut und in einer Strömungsmenge von ungefähr 2,23 x 10 kg/Stunde ein· Das wieder in Umlauf gesetzte Meerwasser strömt in die Meerwasserkammer 50 mit einer Temperatur von 230C unter einem Druck von 259 g/cm absolut mit einer Strömungsmenge von ungefähr 2,13 ι 10 kg/Stunde ein· Die Spiegel der Produktflüamigkeit und der Speiseflüssigkeit am unteren und am oberen Ende der Einheit 10 weisen von einer gemeinsamen Grundlinie aus die folgenden Höhen aufs
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Unteres Snde - wieder in Umlauf gesetztes Meerwasser 4»5 m und wieder in Umlauf gesetztes irischwasser 5»9 m. Oberes Ende — Meerwasser 12,8 β und frischwasser 1b,1 m (flüssigkeitsspiegel der oberen Produktschale). Je nach Erfordernis können zum !Einleiten des Gegenstromes der Speiseflüssigkeit durch die verschiedenen Stufen der Verdampfer-Kondensator-Einheit Pumpen verwendet werden»
Aus der vorstehenden Beschreibung geht hervor, dass mit der Erfindung eine Verdampfer-Kondensator-Einheit 10 geschaffen wurde, in der bei einer Meerwasser- und einer frischwasserströmung eine direkte Kondensation des strömenden Wasserdampfes zu frisch wasser erfolgt. Da der lasserdampf eine gewundenen Strömungspfad Λ verfolgen muss, der von den Produktsohalen gebildet wird, ist der Wasserdampf nicht statisch und stagniert nicht.
An der vorstehend beschriebenen Ausführungeform der Erfindung können von Sachkundigen Änderungen, Abwandlungen und Ersetzungen vorgenommen werden. Z«B« können im Dampfraum 72 (Fig.4) zusätzliche offene Produktschalen vorgesehen werden, bevor der Wasserdampf durch die Sntnebelungsmittel 76 und 78 und über die dargestellten Produktschalen 42 strömte Die Erfindung selbst wird daher nur durch die beiliegenden Patentansprüche abgegrenzt.
Patentansprüche
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Claims (1)

  1. Patentansprüche
    1, Verdampfer-Kondensator-Einheit für eine Destillationsanlage, gekennzeichnet durch
    (a) Kammermittel» die ein Kammervolumen abgrenzen,
    (b) offene Schalen, die mit den Kammermitteln zusammenwirken und eine strömende Produktflüssigkeit durch die Kammermittel leiten,
    (c) einen Dampipfad, der von den offenen Schalen allgemein abgegrenzt wird, und
    (ά) Kanalmittel, die mit den Kammermitteln zusammenwirken und eine strömende Speiseflüssigkeit durch die Kammermittel leiten, und dadurch gekennzeichnet, dass (e) die strömende Speiseflüssigkeit eine höhere Temperatur aufweist als die strömende Produktflüesigkeit, so dass aus der strömenden Speiseflüssigkeit Wasserdampf entweicht, über den genannten Danpijfad strömt und sich zur strömenden Produktflüssigkeit kondensiert«
    2· Verdampfer-Kondensator-Einheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeioh-net, dass die genannten offenen Schalen so angeordnet sind, dase sie den genannten Dampfpfad bilden derart, dass dessen Querschnitt sich stetig verkleinert, so dae· der Wasserdampf über die offenen Schalen strömt«
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    3o Verdampfer-Kondensator-Einheit nach. Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die offenen Produktschalen über einander mit einem Abstand von einander derart angeordnet sind, dass der Dampfpfad einen beständig kleiner werdenden Querschnitt aufweist.»
    4ο Verdampfer-Kondensator-Einheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet! dass mit den Kammermitteln eine einen Unterdruck erzeugende Einrichtung verbunden ist, die aus dem Kammervolumen nicht kondensierbare Dämpfe entfernt·
    5» Verdampfer-Kondensator-Einheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daas die Produktflüssigkeit Ln der entgegengesetzten Richtung strömt wie die Speiseflüssigkeit,
    6· Verdampfer-Kondensator-Einheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein das Produkt aufnehmender Behälter vorgesehen ist, der mit den offenen Schalen zusammenwirkt und die Produkt flüssigkeit sammelt, und dass ein SpeiseflUesigkeitsbehälter vorgesehen ist, der mit den offenen Kanalmitteln zusammenwirkt und die Speiseflüssigkeit sammelt· %
    7* Verdampfer-Kondensator-Sinheit nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Anzahl von in Abständen angeordneten Staumitteln, die mit den Kammeraitteln zusammenwirken und mehrere Stufen bilden, und dadurch, gekennzeichnet, dasβ jedes Staumittel unter dem flüssigkeitsspiegel gelegene öffnungen aufweist, die mit den offenen Schalen und dem offenen Kanal zusammenwirken.
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    8· Verdampfer-Kondenaator-Einheit nach Anspruch 7» dadurch gekennzelch net, dass die Strömung der SpeiseflUssigkeit im allgemeinen γόη einem induzierten Druckunterschied zwischen benachbarten Stufen erzeugt wird·
    9· Terdampfer-Kondensator-linheit nach Anspruch 7»gekennzeichnet durch Prallmittel, die mit bestimmten Öffnungen unterhalb des Flüssigkeitsspiegel zusammenwirken und die Oberflächenturbulenz der dureh die öffnungen strömenden Flüssigkeit erhöhen«
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DE19681769661 1967-06-26 1968-06-25 Verdampfer-Kondensator-Einheit fuer Destillationsanlagen Pending DE1769661A1 (de)

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