DE1768814A1 - Neue Peptide mit ACTH-Wirkung und Verfahren zu ihrer Herstellung - Google Patents
Neue Peptide mit ACTH-Wirkung und Verfahren zu ihrer HerstellungInfo
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- C07K14/665—Peptides having more than 20 amino acids; Gastrins; Somatostatins; Melanotropins; Derivatives thereof from animals; from humans derived from pro-opiomelanocortin, pro-enkephalin or pro-dynorphin
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- C07K5/06—Dipeptides
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Description
stimmte Anmeldungsunterlagen
Anmelder : CIBA Aktiengesellschaft, Basel (Schweiz) * .;
Case 6225/1+2
Deutschland 17688 H
Neue Peptide mit ACTH-Wirkung und Verfahren zu ihrer
Herstellung.
Im Hauptpatent Nr. (Anm.Nr. C36439 IVb/l2qu)
Case 5503) sind Peptide beschrieben, die sich durch eine
verstärkte ACTH-Wirkung auszeichnen und die sich von den bekannten Peptiden mit ACTH-Wirkung dadurch unterscheiden,
dass sie am Arninoende als erste α-Aminosäure eine D-Aminosäure
aufweisen.
u 4 O.
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Als Peptid mit sehr guter ACTH-Wirkung ist im Hauptpatent das H-D-Ser-Tyr-Ser-Met-Glu-Hir.-Phe-Arg-Try-Gly-Lys-Pro-Val-Gly-Lys-Lys-Arg-Arg-Pro-OH
(D-Ser1·^1"1?-
ti
Corticotropin) beschrieben.
Es wurde nun gefunden, dass Nonadekapeptidamide, die an Stelle der Argininreste in 17-l8-Stellung Lysinreste
und an Stelle des Prolinrestes in 19-Stellung den Valinrest
und gegebenenfalls statt des Methionrestes den Norleucinrest enthalten, eine bessere adrenocorticotrope Wirkung aufweisen.
Die neuen Peptide weisen eine C-terminale Amidgruppe
auf.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung sind daher C-terminale Amide des D-Seryl-L-tyrosyl-L-seryl-L-methionyl-L-glutamyl-L-histidyl-L-phenylalanyl-L-arginyl-L-tryptophylgly
cyl -L-lysyl -L-prolyl -L-valy 1 -gly cy 1 -L-Iy sy I -L-ly"syl -L-lysyl-L-lysyl-L-valins
und der entsprechenden Verbindung, die statt des Methioninrestes den Rest des Norleucins aufweist,
ihre Säureadditionnsalze und Komplexe und Verfahren zu ihrer Herstellung.
Als Säureadditionssalze sind besonders Salze von therapeutisch anwendbaren Säuren, wie Salzsäure, Essigsäure,
und höhere Fettsäuren, wie z.B. Stearinsäure, Palmitinsäure, vor allem aber schwerlösliche Salze, wie Sulfate, Phosphate
oder Sulfonate, zu nennen.
Unter Komplexen sind die komplexartigen, in ihrer
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Struktur noch nicht abgeklärten Verbindungen zu verstehen,
die beim Zusatz gewisser anorganischer oder organischer
Stoffe zu adrenocorticotrop' wirksamen Feptiden entstehen
und vor allem diejenigen, die ihnen eine verlängerte Wir*
* r
. kung verleihen. Solche anorganische .Stoffe sind Verbindungen,,
die sioh von Metallen, wie Calcium, Magnesium,.Aluminium, /
lösliche Salze, wie Phosphate und Fyrpphosphate sowie.Hydroxyde dieser Metalle. Organische Stoffe, die eine Verlängerung der Wirkung hervorrufen, sind beispielsweise
nicht antigene Gelatine, z.B. Oxypolygelatine, Polyvinylpyrrolidon und Carboxymethylcellulose, ferner Sulfonsäure-
oder Phosphorsäureester von Alginsäure, Dextrin, Polypheno- -len und Polyalkoholen, vor allem Polyphloretlnphosphat und ·.-·.
Phytinsäure, sowie Polymerisate und Copolymerisate von \
Aminosäuren, z.B. Protarain,und insbesondere von Aminosäuren,' ■'
die einen überwiegenden Anteil an sauren α-Aminosäuren, wie aiutarainsäüre oder Asparaginsäure« aufweisen. ·
, ■■ . Die neuen Verbindungen besitzen, wie bereits er- ■ .
'wähnt, eine wesentliche stärkere ACTH-Aktivität als die ent- ,'■
sprechenden Verbindungen mit L-Konfiguration an der ersten
Aminosäure. Sie sollen dementsprechend.in der Human- und
;. Veterinärmedizin verwendet werden, z.B. an Stelle des natUrv liehen·Hormons,·/:·.,·'.,,..·;.·. ' . " - ·. , ·' ' "'
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: : ;■■ 17688U
Das erfindungsgemässe Verfahren zur Herstellung der
neuen Peptide ist dadurch gekennzeichnet, dass man aus C-terminalen Amiden des D-Seryl-L-tyrosyl-L-seryl L-methionyl-L-;
glutamyl-L-histidyl-L-phenylalanyl-L-arginyl-L-tryptophylglycyl-L-Iysyl-L-propyl-L-valyl-glycyl-L-lysy1-L-lysyl-L-lysyl-L-lysyl-L-valins
oder der entsprechenden Verbindung, die statt des Methioninrestes den Rest des Norleucins aufweist,
in welchen Peptiden mindestens die a-Aminogruppe und
die Seitenketten-aminogruppen und -carboxylgruppe geschützt sind, die Schutzgruppen abspaltet und, wenn erwünscht, die
erhaltenen Verbindungen in ihre Säureaddibionsalze oder Komplexe überführt. · . .
Die Ausgangsstoffe werden nach den für die Herstellung von Peptiden mit grosser Kettenlänge bekannten Methoden
hergestellt. . ·
Als Sohutzgruppen benutzt man vor allem die für die Peptidsynthese bekannten Gruppen oder neu vorgeschlagene
Gruppen, z.B. diejenigen der Anmeldung Nr. C44387 IVb/l2qu
(Case 6IO6/I-3)· So verwendet man z.B. als Schutzgruppen für
Aminogruppen gegebenenfalls substituiate Triphenylmetiylgruipein oder
Acylgruppen wie Pormyl- Trifluoracetyl, Phthaloyl, Benzolsulfonyl,
p-Toluolsulfonyl, Benzylsulfonyl, Benzolsulfenyl, o-Nitrophenylsulfenyl
oder insbesondere von der Kohlensäure oder Thiokohlensäure sich ableitende Gruppen wie gegebenenfalls
in den aromatischen Resten durch Halogenatome, Nitrogruppen, Niederalkyl-, Niederalkoxy- oder Niedercarbalkoxygruppen sub-
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stituierte araliphatlsche Oxycarbonylgruppen wie Carbobenzoxygruppen,
z.B. Carbobenzoxy, p-Brom- oder p-Chlorcarbobenzoxy,
p-Nitrocarbobenzoxy, p-Methoxycarbobenzoxy, farbige Benzyloxycarbonylgruppen
wie p-Phenylazo-benzyloxycarbonyl oder p-(p'-Methoxy-phenylazo)-benzyloxycarbonyl,
oder die neuen In der Anmeldung G.Nr. IO73/67 beschriebenen araliphatischen Oxycarbonylgruppen
wie 2-Phenyl-lsopropyloxycarbonyl, 2-Tolylisopropyloxycarbonyl
und insbesondere 2-p-Diphenyl-isopropyloxycarbonyl,
ferner aromatische Oxycarbonylgruppen wie Tolyloxycarbonyl oder aliphatische Oxycarbonylgruppen wie Allyloxycarbonyl,
Cyclopentyloxycarbonye, tert.Amyloxycarbonyl, Adamantyloxycarbonyl, vor allem aber tert.Butyloxycarbonyl, ferner
z.B. Carbamoyl, Thiocarbamoyl, N-Phenylcarbamoyl und -thiocarbamoyl.
. ■ .
Carboxylgruppen werden beispielsweise durch Amid-
oder Hydrazidbildung oder durch Veresterung geschützt. Zur
Veresterung geeignet sind z.B. niedere gegebenenfalls substituierte Alkanole wie Methanol, Aethanol, CyanmethyIalkohol
oder Insbesondere tert.-Butanole ferner Aralkanole wie Arylniederalkanole,
z.B. gegebenenfalls substituierte Benzylalkoho-Ie wie p-Nitrobenzylalkohol oder p-Methoxybenzylalkohol,
Phenole und Thiophenole wie p-Nitrothiophenol, 2,4,5-Trichlorphenol,
p-Cyanphenol, oder p-Methansulfonylphenol, weiter z.B.
N-Hydroxysuccinimid und N-Hydroxyphthalimid.
Die Hydroxygruppen der . Seitenketten, z^B. der
Serin und/oder Tyrosinreste können z.B. durch Veräthorung,
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beispielsweise mit Benzylalkohol oder vorzugsweise mit tert.r
Butanol geschützt werden, sie brauchen aber nicht notwendig geschützt zu werden. Zum Schutz der Aminogruppe in der Guan,ldinogruppierung
des Arginins kommen vor allem die Nitrogruppe.
und die Tosylgruppe zur Anwendung, doch braucht die GuanidJ/-..nogruppe
nicht geschützt zu werden. Ebenso braucht die Imino«
gruppe des Histidine nicht unbedingt geschützt zu werden, '■'
jedoch kann es vorteilhaft sein, die zu schützen,. z.B. durch" Benzyl, Trityl, Adaraantyloxycarbonyl oder die in Ber. 100
(1967), 3838 - 3849 beschriebenen a,2,2-Trifluor-l-tert,-butyloxycarbonylaminoäthyl-
oder -1-benzyloxycarbonylaminoäthylgrup.-pen.
Die Abspaltung der Schutzgruppen erfolgt in bekannter Weise durch Hydrogenolyse oder Hydrolyse, vor allem saure Hydrolyse,
in einer einzigen oder gegebenenfalls in mehreren Stufen.
Bei der Herstellung der Ausgangsstoffe werden die Aminosäuren in der gewünschten Reihenfolge einzeln oder nach
vorheriger Bildung kleinerer Peptideinheiten verknüpft.
Die Verknüpfung der Aminosäure- und/oder Peptideinheiten erfolgt in der Weise, dass man eine Aminosäure
oder ein Peptid mit geschützter ct-Aminogruppe und aktivierter terminaler Carboxylgruppe mit einer Aminosäure oder einem
Peptid mit freier ct-Aminogruppe und freier oder geschützter, z.B. veresterter oder amidierter terminaler Carboxylgruppe,
umsetzt oder dass man eine Aminosäure oder ein Peptid mit aktivierter cc-Aminogruppe und geschützter terminaler Carboxyl-
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gruppe mit einer Aminosäure oder einem Peptid mit freier terminaler
Carboxylgruppe und geschützter a-Aminogruppe umsetzt. Die Carboxylgruppe kann beispielsweise durch Ueberführung in
ein Säureazid, -anhydrid, -imidazolid, -isoxazolid oder einen aktivierten Ester, wie Cyanmethyle.ster, Carboxymethylester,
p-Niti<ophenylester, 2,4,5-Trichlorphenylester, Pentaehlorphenylesfcer,
N-Hydroxysuecinimidester, N-Hydroxyphtalimidester, 8-Hydroxychinolinester, N-Hydroxypiperidinester oder durch
Reaktion mittels eines Carbodiimids (gegebenenfalls unter
Zusatz von N-Hydroxysuccinimid) oder N,N1-Carbonyl-diimidazols
aktiviert werden, die Aminogruppe beispielsweise durch Reaktion mit einem Phosphitamid aktiviert werden; Als gebräuchlichste
Methoden sind zu nennen die Carbodiimidmethode, die Azidmethode, die Methode der aktivierten Ester und die Anhy- ;
dridmethode, ferner die Merrifield-Methode.
An der Reaktion nicht beteiligte, freie, funktionelle Gruppen werden zweckmässigerweise geschützt, insbesondere
mittels durch Hydrolyse oder Reduktion leicht ab- ;j
spaltbarer Reste, wie oben erwähnt.
Je nach der Arbeitsweise erhält man die neuen Verbindungen in Form von Basen oder ihren Salzen. Aus den Salzen
k önnen in an sich bekannter Weise die Basen gewonnen S werden. Von letzteren wiederum lassen sich durch Umsetzung i
mit Säuren die zur Bildung therapeutisch verwendbarer Salze Geeignet sind. Salze gewinnen, wie z.B. solche mit anorganischen
Säuren, wie Halogenwasserstoffsäuren, beispiels-
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weise Salzsäure oder Bromwasserstoffsäure, Perchlorsäure,
Salpetersäure oder Thiocyansäure, Schwefel- oder Phosphorsäure, oder organischen Säuren, wie Ameisensäure, Essigsäure,
Propionsäure, Glykolsäure, Milchsäure, Brenztraubensäure, Oxalsäure, Malonsäure, Bernsteinsäure, Maleinsäure,
Fumarsäure, Aepfelsäure, Weinsäure, Zitronensäure, Ascorbinsäure, Hydroxymaleinsäure, Dihydroxymale;Lnsäure, Benzoesäure,-Phenylessigsäure,
4-Aminobenzoesäure, 4-Hydroxybenzoesäure, Anthranilsäure, Zimtsäure, Mandelsäure, Salicylsäure, 4-Amino·
salicylsäure, 2-Phenoxybenzoesäure, 2-Acetoxybenzoesäure, Methansulfonsäure, Aethansulfonsäure,' Kydroxyäthansulfonsäure,
Benzolsulfonsäure, p-Toluolsulfonsäure, Naphthalinsulfonsäure
oder SuIfanilsäure.
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BAD
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- 9 -■■ j- ■' ν. '■' .;·.,.
Die verfahrensgemäss erhaltenen Peptide können . ·
in Form von pharmazeutischen Präparaten Verwendung finden. ,;.
Diese enthalten die Peptide in Mischung mit einem' für die
enterale oder parenterale Applikation geeigneten pharmazeutischen«
organischen oder anorganischen Trägermaterialf Für
dasselbe kommen solche Stoffe in Fr&£e, die mit den Polypeptiden ni'oht reagieren, wie z.3. .Gelatine, Milchzucker, GIu- .
kose, Kochsalz, Stärke, Magnesiumstearat, Talk, pflanzliche .'·.·
OeIe, Benzylalkohole. Gummi, Polyalkylenrgiykole, Vaseline, ■.. ■
Cholesterin oder andere bekannte Arzneimittelträger. Die ■ pharmazeutischen Präparate könnsn z.B. als Lyophilisat oder
in flüssiger Form als Lösungen, Suspensionen oder Emulsionen
vorliegen. Gegebenenfalls sind sie sterilisiert und bzw;
oder enthalten Hilfsstoffe, wie Konservierung-, Stabilisier.
rungs-, Netz-oder Emulgiermittel. Sie können auoh noch andere
■ ■ ■ ' »
therapeutisoh wertvolle Stoffe enthalten. ·
So kann man sie beispielsweise auch mit den in der ACTH-Therapie üblichen Zusätzen zur Verlängerung der Wir- : .
kung, wie z.B. Oxypolygelatine, Polyphloretinphosphat, Carb- .. oxymethylceliulose, oder den oben erwähnten schwerlöslichen
Metallverbindungen, insbesondere Phosphaten, Pyrophosphaten
oder Hydroxyden des Zinks, oder Alkalipolyphosphaten kombi- · nieren. * .
Weiter kann man zur Verlängerung der Wirksamkeit"
* . ■ ■
die neuen Peptide in ihre KcmplQxe mit Polymerisaten, -oder
• Copolymerisaton von Aminosäuren, insbesondere solchen, die
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• BAD OrviU
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- ίο -
einen überweisenden Anteil an sauren α-Aminosäuren, wie . Glutaminsäure oder Asparaginsäure der L-, D- oder D,L-Konfiguration,
aufweisen, überführen. Die genannten Polymerisate und Copolymerisate weisen in den Seitenketten freie Carboxylgruppen
auf, während die terminale Carboxylgruppe frei oder funktionell abgewandelt ist, z.B. als Estergruppe oder als
eine unsubstituierte oder durch Kohlenwasserstoffreste, vor allem niedere Alkylgruppen, substituierte Amidgruppe
vorliegen kann. Das Molekulargewicht der Polymerisate kann zwischen 10 000 und 100 000 liegen, vorzugsweise beträgt es
20 000 - 80 000. Man verwendet für die Herstellung der Präparate zweckmässig ein wasserlösliches, physiologisch verträgliches
Salz, z.B. das Natrium- oder Ammoniumsalz, oder ein Salz mit einer organischen Base, wie Triäthylamin, Procain,
Dibenzylamin, oder anderen tertiären Stickstoffbasen.
Die Konzentration des Polymeren in den pharmazeutischen Präparaten hängt von der Löslichkeit dee betreffenden
Salzes und von der Viskosität ab. Das Polymere soll in den Präparaten in gelöster Form vorliegen können und injizierbar
sein.
Die Konzentration des adrenocorticotrop wirksamen Peptids pro Dosis beträgt beispielsweise 0,1 bis 3 mg/ml.
Diese Dosis kann,.wie bei anderen adrenocorticotrop wirksamen Peptiden üblich, beispielsweise 1 bis 7 mal pro Woche
subcutan oder intramuskulär verabreicht werden.
Die Erfindung wird in den folgenden Beispielen 109885/1910
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— J-X —
beschrieben. Die Temperaturen sind in Celsiusgraden angegeben.
Folgende Abkürzungen werden verwendet: Z = Carbobenzoxy .
BOC = tert. -Buty-loxycarbonyl
tBu a tert,-Butyl.
tBu a tert,-Butyl.
Die Aminosäure-Abkürzungen beziehen sich auf L-Aminosäuren,
wenn die D-Konfiguration nicht besonders angegeben ist.
In der Dünnschichtchromatographie werden die folgenden Systeme verwendet:
System 52A : n-Butanol-Eisessig-Wasser (67:10:23)
System 101 : n-Butanol-Pyridin-Eisessig-Wasser (38:24:8:30)
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1. i^-Z-NS-BOC-L-lysyl-L-valinamid.
Man löst 5,0 g I^-Z-NS-BOC-L-lysin-p-nitrophenylester
und 1,8 g L-Valinamld in 100 ml frisoh destilliertem Dimethylformamid iind* lässt die Lösung 5 Tage bei 27° stehen. Hierauf
wird das Dimethylformamid bei 0,01 mm Hg und 40° abdestilliert, der Rückstand mit Essigester zerrleben und dann abgenutscht.
Dabei werden 4,44 g des Dipeptidderlvates vom P. 201 - 202°
erhalten. Bei DUnnschichtohromatographle auf Silikagelplatten 1st der Rf-Wert « 0,13 in Chloroform-Methanol (19:1).
2. N^-BOC-L-lysyl-L-valinamid.
4,4 g des unter 1. erhaltenen Dipeptidderivates werden in 300 ml Methanol suspendiert und in Gegenwart von
500 mg Palladium-Kohle hydriert. Das dabei entstehende Kohlendioxyd wird In einen zweiten mit Natronlauge gefüllten
Hydrlergefäss absorbiert. Nach etwa 2 Stunden 1st die Wasserstoffaufnahme beendet und das anfänglich ungelöste Dipeptidderivat ganz in Lösung gegangen. Die. Lösung wird durch Filtration vom Katalysator befreit und zur Trockne eingedampft.
Der Eindampfrückstand, N^-BOC-L-lysyl-L-valinamid ist zur
weiteren Verarbeitung genügend rein.
3. ^-Z-N^-BOG-L-lysyl-iN^-BOCj-L-lysyl-L-valinamid.
c Man löst 3*1 6 des unter 2. erhaltenen NC-BOC-L-
. lysyl-L-valinamids in 6o ml frisch"'destilliertem' '
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Dimethylformamid und versetzt die Lösung mit ^,65·^ Na-Z-N2-BOC-L-lysin-p-nitrophenylester.
Die klare Lösung wird 24 Stunden bei 28° belassen. Hierauf wird das Dimethylformamid bei
und 0,01 mm Hg abdestilliert und der Rückstand zur Reinigung mit viel Essigester zerrieben, abgenutscht und getrocknet.
Hierbei wird das Tripeptidderivat N0*-Z-N6-BOC-L-lysyl-(N*-BOC)-L-lysyl-L-valinamid
als gallertiges Pulver vom P. I92 - ί·95°
erhalten. Bei DünnschichtChromatographie auf Silikagelplatte
ist der R -Wert β 0,36 im System Chloroform-Methanol (9:1)
und 0,14 im System Chloroform-Methanol (19:1). A. N*-B0C-L-lysy1-(N6-BOC)-L-lysy1-L-valinamid.
1,0 g des unter 3. erhaltenen Tripeptidderivates werden gelöst in 120 ml Methanol und in Gegenwart von 100 mg
Palladiumkohle (10 % PD) hydriert, wobei das entstehende Kohlendioxyd in einem zweiten, mit Natronlauge gefüllten Hy- |
driergefäss absorbiert wird. Nach Beendigung der Wasserstoff- |
aufnahme wird vom Katalysator abgenutscht und eingedampft. Dabei wird das Tripeptidderivat N*-BOC-L-lysy1-(N^-BOC)-L-lysyl-L-yallnamid
als farbloses Harz erhalten. Es zeigt bei Dünnschichtchromatographie auf Silikagelplatten den Rf-Wert «
0,09 im System Chloroform-Methanol (9il) und erweist sich als '
frei von unhydriertem Tripeptidderivat.
5. ^-Z-^-BOC-L-lysyl-L-prolyl-L-valyl-glycyl-iN^BOCj-L-lysyl-(N^-BOC)-L-IySyI-(N*-BOC)-L-lysyl-(Ne-BOC)-L^lysyl-L-valinamid
1#71 ß ^-Z-N^-BOC-L-lysyl-L-prolyl-L-valyl-glycyl-
(N*-BOC)-L-lysin-hydrazid (Herstellung vgl.
109885/1910 ;
deutsches Patent 1 214 242) wird bei -20 unter Rühren in 30 ml
frisch destilliertem Dimethylformamid enthaltend 3,1 ml 2,5-n. wässrige Salzsäure gelöst. Hierauf werden 1,55 ml 1,0-m. Nay
triumnitrit zugetropft; man lässt atf -10° erwärmen und bei dieser
Temperatur 20 Minuten reagieren, gibt dann eine auf -»10° vorgekühlte Lösung von 805 mg (N^-BOC)-L-IySyI-(I^-BOC )-L-lysyl-L-valinamid und 625 mg Triäthylamin in 5 al Dimethylformamid
und lässt die Lösung über Nacht bei 2° stehen. Hierauf wird
im Hochvakuum bei 40° Badtemperatur auf ein kleines Volumen
eingeengt und das rohe Nonapeptldderivat durch Zugabe von
200 ml Wasser ausgefällt. Nach Zerreiben, Abnutschen und Waschen
mit Wasser erhält man 2,3 g Rohprodukt. Zur Reinigung wird das rohe Nonapeptidderivat einer Gegenstromvertellung in Lösungsmittelsystem Chloroform-Toluol-Methanol-Wasser (5:5:8:2) über
120 Verteilungssohritte unterworfen. Nach Kontrolle der einzelnen Fraktionen mittels DünnschichtChromatographie auf Silikagelplatte (Rf-Wert » 0,26 im System Chlorofore-Hethanol ■ 9*1)
werden die eiheitlichen Fraktionen des geschützten Nonapeptidderivates vereinigt. Statt durch Gegenatromverteilung kann
das rohe geschützte Nonapeptid auch durch Kristallisation aus Methanol gereinigt werden. Zu diesen Zweck löst nan das Rohprodukt in Methanol und lässt die Lösung langsam abkühlen«
Dabei scheidet sich das Nonapeptidderivat in reiner Form als festes Pulver aus. F. 248 - 250°; [a] 2J * -46° (in 90#iger
Essigsäure),
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6. N*-BOC-L-lyßys-L-prolyl-L-valyl-ßlycyl-(N^-BOC)-L-lysyl-(N^-BOC)-L-IyByI-(N^-BOC)-L-IySyI-(N^-BOC)-L-lysyl-L-valinamid.
500 mg des unter 5· erhaltenen Nonapeptldderivates weden In. 50 ml Methanol suspendiert und unter Intensivem
Rühren In Gegenwart von 200 mg Palladiumkohle (10 # Pd) hydriert.
Das dabei entstehende Kohlendloxyd wird In einem zweiten Hydrlergefäss absorbiert. Nach beendeter Wasserstoffaufnahme
wird auf 50° erwärmt und vom Katalysator abgenutscht. Dann dampft man zur Trockne ein und erhalt das Nonapeptldderivat
N€-BOC-L-lysy1-L-proly1-L-valy1-glycy1-(N^-BOC)-L-lysyl-iN^-BOCj-L-lysyl-iN^-BOC)-L-IySyI-(N^-BOC)-L-lysyl-L-vallnamld
als farbloses Harz. Das Produkt erweist sich bei DUnnschlchtchromatographle auf Slllkagelplatten (System
Chloroform-Methanol «85 J 15) als frei von unhydriertem
Ausgangsmaterial.
· tiP-BOC-D-Seryl-L-tyrosyl-L-seryl-L-methionyl-(7-t-butyl)-L-glutamyl-L-histidyl-L-phenylalanyl-L-arginyl-L-tryptophylglycyl-(Ne-BOC)-L-lysyl-L-proly1-L-valyl-glycy1-(Ng-BOC)-L-lysyl-(N£-BOC)-L-lysyl-(Ne-B0C)-L-IySyI-(N^-BOC)-L-IySyI-L-valinamld.
I65 mg BOC-D-Ser-Tyr-Ser-Met-Glu(0tBu)-His-Phe-Arg-Trp-Gly-OH
(vgl. französisches Patent 1 512 3^2) und 150 mg ,
H-Lys(BOC)-Pro-Val-GIy-Lys(BOC)-Lys-(BOC)-Lys(BOC)-Lys(BOC)-VaI-NHp
werden mit 4 ml frisch destilliertem Dimethylformamid und 0,018 ml 6,0-n. wässriger Salzsäure versetzt. Nach
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BAD OfIiGINAL
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1-stUndigem Rühren bei 50° gibt man 23 mg N-Hydroxysuccinimid
und 3^ mg Dicyclohexylcarbodiimid zu und rührt weitere
3 Stunden bei 50 . Hierauf werden weitere 32^ mß Dicyclohexylcarbodiimid
zugegeben und weitere 15 Stunden bei 50° gerührt. Dann wird vom Unlöslichen abgenutscht und das Filtrat.in
100 ml peroxydfreien Aether gegossen. Das sich dabei als feinflockiger Niederschlag abscheidende, rohe geschützte Nonadecapeptidderivat
wird abgenutscht, mit Aether gewaschen und getrocknet. Zur Reinigung werden 150 mg des Produkts einer Gegenstromverteilung
im Lösungsmittelsystem Chloroform-Tetrachlor- " kohlenstoff-^Methanol -Puffer (14:8:20:6) unterworfen (Puffer:
29 ml Eisessig und 20 g Ammoniumacetat in 1 Liter Wasser gelöst,
pH = 4,5). Das Produkt wird in Je 50 ml Ober- und Unterphase des Lösungsmittelgemisches gelöst, und je 10 ml dieser
Lösungen werden in die ersten 5 Rohre der Verteilungsapparatur gefüllt (Phasenvolumen je 10 ml). Hierauf werden
120 Verteilungsschritte eines Craig-.Grundprozesses durchgeführt. Die Einheitlichkeit des in den einzelnen Rohren vorhandenen
Materials wird mittels Dünnschichtchromatographie auf Silicagelplatte im Lösungsmittelsystem Chloroform-Methanol
(75*25) geprüft; das geschützte Nonadecapeptidamld weist im genannten System einen Rf-Wert von 0,28 auf. Die einheitlichen
Fraktionen werden vereinigt. Das Maximum der Gewichtsr
kurve befindet sich im Rohr 20 (Verteilungszahl K - 0,20).
BAD 109885/1910
, , 17688H
- 17 -
8. D-Ser-Tyr-Ser-Met-Glu-His-Phe-Arg-Trp-Gly-Lys-Prq-Val-Gly-Lys-Lys-Lys-Lys-Val-NHp
' .
Man löst 100 mg des unter 7· erhaltenen geschützten Nonadekapeptldderivates In 3 ml 90 #iger Trifluoressigsäure
und lässt die Lösung 1 Stunde bei 26 stehen. Hierauf wird
sie In 100 mlperoxydfrelen Aether eingegossen, die feinflockig
abgeschiedene Fällung abgenutscht, mit Aether gewaschen und im Exsikkator über Aetznatron getrocknet. Zur Ueberführung in
das essigsaure Salz wird das Produkt in 3 ml 5 #iger Essigsäure
gelöst und über eine Säule von 10'ml Merck-Ionenaustauscher
Nr. II (schwach basisch, Acetatform) filtriert. Hierauf wird solange mit 5 % Essigsäure nachgewaschen, bis
das Eluat im U.V.-Spektrum keine Absorption bei 280 πιμ mehr
zeigt. Dann wird die Waschlösung lyophilisiert. Dabei wird das essigsaure Salz des Nonadekapeptids H-D-Ser-Tyr-Ser-Met-GIu
-Hi s -Phe - Ar g-Trp -GIy -Ly s -Pro -VaI -GIy -Ly s -Ly s -Ly s -Ly s -VaI NH2
a3·5 schwach gelbliches, leichtes Pulver erhalten. Es
zeigt bei Totalhydrolyse mit 6-n. HCL (24 Stunden bei 110°) und quantitativer Aminosäureanalyse das erwartete molare
Aminosäureverhältnis. Bei Dünnschichtchromatographie auf Aluminiumoxidplatten (der Fa. Camag) zeigt das Nonadekapeptidamid
Rf101 = 0,50; Rf52A » 0,25.
109885/1910
17688U
*· Beispiel 2:
1. BOC-D-Ser-Tyr-Ser-Nle-GlufatBuJ-His-Phe-Ärg-Trp-Gly-Lys(BOC)-Pro-VaI-GIy-Lys(BDC)-Lys-(BOC)-Lys(BOC)-Lys(BOC)-VaI-NH2.
. S3
Man suspendiert 500 mg BOC-D-Ser-Tyr-Ser-Nle-Glif!
(OtBu)-His-Phe-Arg-Trp-GIy-OH (Herstellung vgl. belgisches
Patent 709 454)und 420 mg H-LyS(BOC)-PrO-VaI-GIy-LyS(BOC)-LyS
C)-Lys(BOC)-Lys(BOC)-Val-NH2 in 20 ml frisch destilliertem
iv Dimethylformamid und gibt 0,3 ml 1,0-n. wässrige Salzsäure^
unter Rühren zu. Nach 1 Stunde Rühren bei Raumtemperatur ;■"*..
werden 75 mg N-Hydroxysuccinimid und 100 mg Dicyclohexyl- L carbodiimid zugegeben. Hierauf wird auf 45° erwärmt und 2 1/2
Stunden gerührt. Sodann gibt man weitere 50 mg Dicyclohexylcarbodiimid
zu und rührt weitere 12 Stunden bei 45°· Hierauf wird vom Unlöslichen abfiltriert, das Filtrat im Hochvakuum
bei 40° Badtemperatur auf ein kleines Volumen eingeengt und das geschützte Nonadekapeptidderivat durch Zugabe von viel
Aether ausgefällt. Die pulverige Fällung wird zerrieben, abgenutscht und getrocknet. Ausbeute 950 mg Rohprodukt, welches
noch etwas Dicyclohexylhamstoff enthält. Das Produkt
wird direkt weiter verarbeitet.
2. H-D-Ser-Tyr-Ser-Nle-Glu-His-Phe-Arg-Trp-Gly-Lys-Pro-Val-GIy-Ly
s-Ly s-Ly s-Ly s-VaI-iiH 2 · ,·...-,.>■-.■'.
Man löst 500 mg des unter 1. erhaltenen Rohprodukts
geschützten Nonadekapeptidamids unter Eiskühlung in 10 ml
109885/1910
BAD 0R"3'M*,L
17688H
90 #iger Trifluoressigsäure und lässt die Lösung hierauf
1 Stunde bei Raumtemperatur stehen. Hierauf wird die schwach violettblau gefärbte Lösung in 200 ml Aether eingegossen,
die flockige Fällung zerrieben, abgenutscht, mit Aether gewaschen und im Exsikkator über Aetznatrom getrocknet. Dabei
werden h60 mg rohes Trifluoracetat des Nonadekapeptidamids
erhalten. Zur Entfernung der Trifluoressigsäureionen versetzt man das Produkt mit 10 ml 5 #iger wässriger Essigsäurel ösung,
filtriert und lässt die klare Lösung über eine Säule von 20 ml Merck-Ionenaustauscher Nr. II (schwach basisch, Acetatform)
laufen. Die Säule wird mit 5 % wässriger Essigsäure (40 ml) nachgewaschen. Die vereinigten Eluate werden bei
Badtemperatur im Vakuum zur Trockne eingedampft, der Rückstand hierauf in wenig Wasser gelöst und lyophilisiert. Zur Reinigung
wird das Produkt in 10 ml Ammoniumacetatlösung (0,3 m. pH = 6,5) gelöst und auf eine im gleichen Lösungsmittel bereitete
Säule (2,5 χ 40 cm) von "CM-Sephadex" C-25 (der Firma
Pharmacia, Uppsala) gegeben. Sodann wird mit einem linearen Gradienten von je 500 ml 0,3 m und 5,0 m Ammoniumacetatlösung
(pH 6,5) eluiert. Die Eluation wird mittels eines registrierenden Durchlauf-U.V.-Spektröphotometers:(Unvicord der Fa. LKB,
Stockholm) verfolgt. Es werden Fraktionen von je 5 ml Lösung aufgefangen. Die bei einer Ammoniumacetatkonzentration von
etwa 3-m. eluierten Fraktionen der Hauptbande werden einzeln
eingedampft und das darin enthaltene Amrnoniumncetat durch
Sublimation bei 40° Badteinpsratur und 0,01 mm Hg entfernt.
109885/1910
BAD üriiüiNAL
17688U
Die Reinheit der Peptidrückstände wird mittels Dünnschicht-Chromatographie
auf Aluminiumoxidplatten (der Fa. Camag) im System 101 kontrolliert, die einheitlichen Fraktionen in
wenig Wasser gelöst, vereinigt und lyophilisiert. Dabei wird das essigsaure Salz des Nonadekapeptidamids H-D-Ser-Tyr-Ser-Nle-Glu-His-Phe-Arg-Trp-Gly-Lys-Pro-Val-Gly-Lys-Lys-Lys-Lys-VaI-NH2 als ganz schwach gelbliches, leiphtes Pulver erhalten.
wenig Wasser gelöst, vereinigt und lyophilisiert. Dabei wird das essigsaure Salz des Nonadekapeptidamids H-D-Ser-Tyr-Ser-Nle-Glu-His-Phe-Arg-Trp-Gly-Lys-Pro-Val-Gly-Lys-Lys-Lys-Lys-VaI-NH2 als ganz schwach gelbliches, leiphtes Pulver erhalten.
Man stellt eine Suspension aus folgenden Komponen
| ten her: | Beispiel 4} |
| 1 4 1' | |
| Val19-amid | |
| ZnCl2 | |
| Na0HPOi1.2 H0O 2 4 2 |
|
| NaCl | |
| Benzylalkohol | |
| NaOH ad pH 8,3 | |
| Dest. Wasser ad | |
| • | |
Corticotropin-
1,0 mg 5*25 mg
1,05 mg 2,0 mg 10,0 mg
1,0 ml
Man stellt eine Suspension aus folgenden Komponenten her: 10988 5/1910
BAD ORIGINAL
Ί7688Η
D-W-Lys17'18
Val19-amid 1,0 mg
ZnCl2 6,30 mg
Na2HPO4.2 H2O 1,26 mg
NaCl 1,5 mg
NaOH ad pH 8,3
109885/1910
Claims (1)
17688U
Patentansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung neuer Peptide mit ACTH-Wirkung gemäss Hauptpatent, dadurch gekennzeichnet, dass
man-aus· C-terminalen Amiden des D-Seryl-Lrtyrosyl-L-seryl-lime thionyl-L-glutamyl-L-histidyl-L-phenylalanyl-L-arginyl-L-tryptophyl-glycy1-L-lysyl-L-propyl-L-valyl-glycyl-L-lysyl-L-lysyl-L-lysyl-L-lysyl-L-valins oder der entsprechenden Verbindung, die statt des Methioninrestes den Rest des Norleueins aufweist, in welchen Peptiden mindestens die α-Aminogruppe und die Seltenketten-aminogruppen und -carboxylgruppe geschützt sind, die Schutzgruppen abspaltet und» wenn
erwUnscht# die erhaltenen Verbindungen in ihre' Säureadditionsalze oder Komplexe überführt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass man von einem N-unsubstitulerten C-terminalen Amid ausgeht .
3· Verfahren nach Anspruch!, dadurch gekennzeichnet,
dass man von geschütztem D-SeP«l-Lys1^'1°^Val1^-$1"1?-Cortico-
• IO
tropin-Cal -amid ausgeht.
4. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass man von einem Peptid ausgeht, in dem die Aminogruppen durch die tert.-Butyloxycarbo-„ 1.0.9885/1910
Νθ\ΐθ UnferU^n IArI7II AfM12 Nr. 1 Sats 3 dMXmlNUIM»l· ν 4.'τ.
.23. 17688H
nylgruppe und die Carboxylgruppe durch die tert.-Butylestergruppe
geschützt sind.
5. Verfahren nach Anspruch kt dadurch gekennzeichnet,
dass man sämtliche Schutzgruppen mittels Trifluoressigsäure abspaltet.
6. Verfahren zur Herstellung neuer Peptide wie in den Beispielen beschrieben.
7· D-Seryl-L-tyrosyl-L-eeryl-L-methionyl-L-glutamyl-L-histidyl-L-phenylalanyl-L-arginyl^L-tryptophyl-glycyl-L-,
lysyl-L-prolyl-L-valyl -glycyl -L?-lysyl-L-lysyl-L-lysyl -L-Iysyl-L-vallnamid,
seine therapeutisch anwendbaren Säureadditions- ·
salze und Komplexe. . · ·
8. D-Seryl-L-tyrosyl-L-seryl-L-fiorleucyl-L-glutamyl- f
L-histidyl-L-pheny^alanyl-L-arginyl-L-tryptophyl-glycyl-L-Iy- ι
syl-L-proly1-L-valyl-glycy1-L-lysyl-L-Iysy1-L-Iysy1-L-lysyl- |
L-valinamid, seine therapeutisch anwendbaren Säureadditionssalze
und Komplexe.
9. Komplexe des D-Seryl-L-tyrosyl-L-seryl-L-methionyl-L-glutamyl-L-histidyl-L-phenylalanyl-L-arginyl-L-tryptophylglycyl-L-lysyl-L-proly1-L-valyl-glycyl-L-lysyl-L-lysyl-L-lysyl-L-lysyl-L-vallnamids
mit Zinkphosphat, Zinkpyrophosphat und/oder
-24- 17688 H
10. Komplexe des D-Seryl-L-tyrosyl-L-seryl-L-norleucyl-L-glutamy1-L-histidyl-L-phenylalanyl-L-arginyl-L-tryptophylglycyl-L-lysyl-L-proly1-L-valyl-glycyl-L-lysyl-L-lysyl-L-lysyl-L-lysyl-L-valinamids mit Zinkphosphat, Zinkpyrophosphat und/oder Zinkhydroxyd.
11. Komplexe des D-Seryl-L-tyrosyl-L-seryl-L-methionyl-L-glutamyl-L-histidyl-L-phenylalanyl-L-arginyl-L-tryptophylglycyl-L-lysyl-L-prolyl-L-valyl-glyoyl-L-lysyl-L-lysyl-L-lysyl-L-lysyl-L-valinamids mit Oelatine, Polyphlöretinphosphat oder Polyglutaminsäure.
12. Komplexe des D-Seryl-L-tyrosyl-L-sefyl-L-horleucyl-L-glutamyl-L-histidyl-L-phenylalanyl-L-arginyl-L-tryptophylglycyl-L-lysy1-L-prolyl-L-valyl-glyoyl-L-lysyl*t-lysyl-L-lysyl-L-lysyl-L-valinamids mit Oelatine, Polyphoretinphosphat oder Polyglutaminsäure. ' ■■·.·'.
13. Die in den Beispielen beschriebenen Verbindungen»
14. Pharmazeutische Präparate, die als aktiven Bestandteil D-Seryl-L-tyrosyl-L-seryl-L-methionyl-L-giutämyi-L^
histidyl-L-pheny lalanyl-L-arginyl-L-tryptöphyi-giyöyi-ii-iysyl-L-prolyl-L-valyl-glycyl-L-Iy syl-L-lysyl-L^lysyl-L-lyayl-l:^
valinamid oder die entsprechende Verbindung, die statt des Methioninrestes den Rest des Norleucins aufweist, ihre thera-
109885/1910
17688U
peutisch anwendbaren Säureadditionssalze oder Komplexe enthalten«
15. Pharmazeutische Präparate wie in den Beispielen be schrieben.
109885/1910
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