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DE1768790U - Wandelbarer stuhl. - Google Patents

Wandelbarer stuhl.

Info

Publication number
DE1768790U
DE1768790U DE1958S0026663 DES0026663U DE1768790U DE 1768790 U DE1768790 U DE 1768790U DE 1958S0026663 DE1958S0026663 DE 1958S0026663 DE S0026663 U DES0026663 U DE S0026663U DE 1768790 U DE1768790 U DE 1768790U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
backrest
seat frame
chair
locking
cushion
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1958S0026663
Other languages
English (en)
Inventor
Johann Sigmund Seibert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1958S0026663 priority Critical patent/DE1768790U/de
Publication of DE1768790U publication Critical patent/DE1768790U/de
Expired legal-status Critical Current

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Landscapes

  • Special Chairs (AREA)
  • Chairs For Special Purposes, Such As Reclining Chairs (AREA)

Description

  • Titel : Wandelbarer Stuhl Gebrauchsmuster Die Neuerung bezieht sich auf einen in eine Liegestätte wandelbaren Stuhl mit in mindestens zwei Stellungen festrastbarer Rückenlehne.
  • Die Neuerung besteht darin, daß ein, in einem Stuhlgestell etwa horizontal gleitbarer Sitzrahmen mittelt an einem Lenker angelenkt ist, dessen anderes Ende mit der Rückenlehne gelenkig verbunden ist, so daß der Sitzrahmen beim Zurücklegen der Rückenlehne zu dieser hin ziehbar, bei dem Vorlegen der Rückenlehne dagegen in entgegengesetzter Richtung bewegbar ist.
  • Der Vorteil dieser Anordnung besteht darin, daß aufgrund der Beweglichkeit des Sitzrahmens in Abhängigkeit von der Rückenlehne ohne Hebung des Sitzrahmens in einfacher Weise Verbindung zwischen Sitzrahmen und Rückenlehnen geschaffen werden kann.
  • Der Sitzrahmen kann aufgrund seiner entsprechenden Mitbewegung mit der Rückenlehne relativ kurz sein, so daß eine nicht zu tiefe, also bequeme Sitzfläche geschaffen wird. Eine dichte Verbindung des Sitzflächenrahmens an der Rückenlehne, also eine übergangslsse Liegefläche, kann dadurch ge-
    schaffen werden, daß der Sitzrahmen mit einer Polsterung ver-
    t
    cille
    sehen ist, die eine solche Länge hat, daS sich derenYstirn-
    kante bei zurückgelegter Rückenlehne an einem unteren Ende
    eines Rückenlehnenpolsters anlegt.
    -iveise
    Hierbei wird zweckmäßigerrdie Sitzrahmenpolsterung gleichhoch
    ausgeführt wie eine Polsterung der Rückenlehne, wenn die Rücken-
    lehne zurückgelegt ist. Aufgrund dieser neuerungsgemäßen Kom-
    bination wird also erreicht, daß bei zurückgelegter Rückenlehne zwischen dem Polster der Rückenlehne und der Sitzflächenrahmenpolsterung bei entsprechender Bemessung des Lenkers eine lückenlose Verbindung ohne Höhenunterschied vorhanden ist, während bei hochgeklappter Rückenlehne durch das Nachvornegleiten der Sitzrahmenpolsterung diese soweit nach vorne geschoben wird, daß sie über den größten Teil ihrer Länge als Sitz ausnutzbar ist, ohne daß dabei eine zu große Sitztiefe erzielt wird, die ein bequemes Sitzen unmöglich macht.
  • Vorteilhafterweise besitzt das Stuhlgestell einen unterhalb des Sitzrahmens angeordneten ausziehbaren Schiebekasten, der bei hoch-
    gestellter Rückenlehne ein lose auf das Sitzpolster auflegbares
    ;
    Sitzkissen aufnahmen kann, wobei die Länge des Schiebekastens um
    so viJ kürzer ist als das Sitzkissen, wie der Sitzrahmen beim
    Zurücklegen der Rückenlehne in die Liegestellung zurückziehbar ist.
  • Aufgrund dieser Anordnung kann mit einem relativ kurzen Schiebe-Liege des. kasten die volle Lange ohne Zwischenräume/als Liegebett dienenden Stuhles erzielt werden.
  • Um die Rückenlehne in einer Vielzahl von Stellungen festrastbar zu machen, besitzt der Stuhl eine Rastvorrichtung, die zweckmäßigerweise eine teilkreisförmige Rastschiene mit Rastausnehmungen hat, in die jeweils entsprechend der Stellung der Lehne ein am Stuhlgestell, insbesondere an einer an diesem befestigten Armlehne angebrachter Bügel zur Einlage kommt und daß der Drehpunkt der Rastschiene an der Rückenlehne, nahe bei dem Drehpunkt des Lenkers an der Rückenlehne, angeordnet ist.
  • Diese Vorrichtung ist einfach und die Montagekosten sind niedrig.
  • Außerdem wird erreicht, daß aufgrund der geringen sichtbaren Flächen der Mechanik der Stuhl einen geschlossenen Eindruck ergibt, d. h., daß fast die gesamte Fläche der Mechanik von der Rückenlehne abgedeckt wird und die wenigen sichtbaren Teile der Mechanik nicht besonders auffallen.
  • Vorteilhafterweise wird beiderseits der Lehne je eine Rastvorrichtung angeordnet, wobei die teilkreisförmigen Rastschienen durch eine Stange starr miteinander verbunden sind. Aufgrund dieser Anordnung ist einerseits ein sicherer verwindungsfreier Halt der Rückenlehne in allen Stellungen gesichert, andererseits ist durch die starre Verbindung beider Rastschienen bei Bedienung der einen Schiene auch die Arbeitsweise der anderen Schiene gesichert.
  • Weitere Einzelheiten der Neuerung sind aus dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel zu ersehen.
  • Es zeigen : Figur 1 eine Seitenansicht eines neuerungsgemäßen Stuhles mit teilweise angedeuteter Armlehnenstütze und Figur 2 einen Schnitt II-II der Figur 1, aber ohne ein Sitzpolster Der in den Figuren 1 und 2 dargestellte, in eine Liegestätte verwandelbare Stuhl besitzt ein Stuhgestell 1, an dem mittels eines Scharniers 2 eine Rückenlehne 3 angelenkt ist.
  • In der Rückenlehne 3 ist eine Welle 4 gelagert, auf deren beiden Enden je eine Rastschiene 5 starr befestigt ist. Rastausnehmungen.
  • 5'der Rastschiene 5 wirken mit einem die Rastschiene 5 umgreifenden und damit führenden Bügel 20 zusammen, der an einer angedeuteten Armlehne 21 befestigt ist, die mit dem Stuhlgestell 1 fest verbunden ist.
  • An der Rückenlehne 3 ist fernerhin eine Platte 6 angeschraubt, auf der über ein Gelenk 7 ein Lenker 8 befestigt ist, deren anderes Ende über einen an einer Platte 9 befestigten Zapfen 10 mit einem verschiebbaren Sitzrahmen 11 gelenkig verbunden ist. Die Armlehne 21 wird in bekannter, nicht dargestellter Weise mit einem Bezugstoff versehen, so daß die Mechanik 5,6,7,8,9,20 in Hauptsache abgedeckt ist.
  • Die Rückenlehne 3 besitzt eine Rückenlehnenpolsterung 12, während der Sitzrahmen 11 eine Sitzrahmenpolsterung 13 hat. Die Höhe der beiden Polsterungen 12,13 ist derart, daß beim Zurücklegen der Rückenlehne in die Liegestellung beide Polsterungen 12,13 das gleiche. Niveau haben. Die Sitzrahmenpolsterung 13 hat dabei eine
    solche Länge, daß beim Zurücklegen der Rückenlehne 3 die Sitz-
    rahmenpolsterung 13 ohne Zwischenraum an der Polsterung 12 mit den
    entsprechenden Stirnflächen 14 und 15 anliegt. Da die Teile 12 und 13 aus nachgiebigem Polster bestehen, können deren bei den Stirnflächen 14,15 liegenden Enden @neinander vorbeigleiten.
  • In einer Nut 16 des Stuhlgestells 1 ist ein Schiebekasten 17 angeordnet. Auf dem Sitzrahmenpolster 13 liegt ein Sitzkissen 18, das abnehmbar ist. Das Sitzkissen 18 hat eine solche Länge, daß es bei hochgestellter Rückenlehne 3 mit dem vorderen Ende des Sitzrahmenpolsters 13 fluchtet und am Rückenlehnenpolster 12 anliegt.
  • Der ausziehbare Schiebekasten 17 läßt sich bis auf eine derartige Länge ausziehen, daß beim Verbringen der Rückenlehne 3 in die Liegestellung das Sitzkissen 18 zwischen dem Ende des Schiebekastens 17 und dem Ende des Sitzrahmenpolsters 13 paßt.
  • Die Rastschiene 5 kann einen über die rückenlehne 3 hinausragenden Fortsatz 22 besitzen, der von Hand oder mit dem Fuß betätigt werden kann, um die Rastaus nmngen 5 der Rastschiene 5 aus dem Bügel 20 ausheben zu können, falls die Rückenlehne 3 zurückgestellt werden soll. Das Verstellen der Rückenlehne 3 nach vorne erfolgt durch Verschwenken derselben, wobei die Rastausnehmungen
    5'über den entsprechenden Bügelteil überspringen und sich die
    Rastschiene 5 innerhalb des Bügels 20 bewegt.
  • In Figur 1 ist eine Sitzstellung mit etwas geneigter Lage der Rückenlehne 3 mit ausgezogenen Linien, und eine Liegestellung bei etwa waagerechter Lage der Rückenlehne 3 mit gestrichelten Linien dargestellt.

Claims (8)

  1. Sohutzansprüche (Seibert) 1. In eine Liegestätte verwandelbarer Stuhl mit in mindestens zwei Stellungen festrastbarer Rückenlehne, dadurch gekennzeichnet, daß ein, in einem Stuhlgestell (1) etwa horizontal gleitbarer Sitzrahmen (11) atn einem Lenker (8) angelenkt (7) ist, dessen anderes Ende mit der Rückenlehne (3) gelenkig (10) verbunden ist, so daß der Sitzrahmen (11) beim Zurücklegen der Rückenlehne (3) zu dieser hinziehbar ist, beim Vorlegen der Rückenlehne (3) dagegen in entgegengesetzter Richtung bewegbar ist.
  2. 2. Stuhl nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastvorrichtung für die Rückenlehne (3) eine Rastschiene (5) mit Rastausnehmungen (5') besitzt, in die jeweils entsprechend der Stellung der Lehne (3), ein am Stuhlgestell (1), insbesondere an einer an diesem befestigte Armlehne (21), angebrachter Bügel (20) zur Einlage kommt und daß der Drehpunkt (4) der gebogenen Schiene an der Rückenlehne (3) nahe beim Drehpunkt (7) des Lenkers (8) an der Rückenlehne (3) angeordnet ist.
  3. 3. Stuhl nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß beiderseits der Rückenlehne (3) die Rastvorrichtungen (5,20) vorgesehen sind, deren Rastschienen (5) durch eine Stange (4) starr miteinander verbunden sind.
  4. 4. Stuhl nach Anspruch 2 oder 3 dadurch gekennzeichnet, daß die Rastschiene (5) einen über die Rückenlehne (3) hinausragenden Fortsatz besitzt, der als Hand-oder Fußbetätigung für die Rastvorrichtung dient.
  5. 5. Stuhl nach Anspruch 2,3 oder 4 dadurch gekennzeichnet, daß die Rastschiene (5) teilkreisförmig gebogen ist.
  6. 6. Stuhl nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Sitzrahmen (11) mit einer Sitzrahmenpolsterung (13) versehen ist, die eine solche Länge hat, daß sie sich bei zurückgelegter Rückenlehne (3) mit ihrem hinteren Ende (15) an einem unteren Ende (14) eines Rückenlehnenpolsters (12) anlegt.
  7. 7. Stuhl nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Sitzrahmenpolsterung (13) eine solche Höhe hat, daß bei in Liegesto. lung zurückgelegter Rückenlehne (3) das Niveau des Sitzrahmenpisters (13) etwa gleich dem des Aückenlehnenpolsters (12) ist.
  8. 8. Stuhl nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Stuhlgestell (1) einen unterhalb des Sitzrahmens (11) angeordneten ausziehbaren Schiebekasten (17) besitzt, der ein bei hochgestellter Rückenlehne (3) lose auf das Sitzrahmen- polster (13) auflegbares Sitzkissen (18) aufnehmen kann, wobei
    die Länge des Schiebekastens (17) um so viel kürzer ist als das Sitzkissen (18), wie das Sitzrahmenpolster (13) beim Zurücklegen der Rückenlehne (3) in die Liegestellung zurückziehbar ist.
DE1958S0026663 1958-04-09 1958-04-09 Wandelbarer stuhl. Expired DE1768790U (de)

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DE1768790U true DE1768790U (de) 1958-06-19

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DE1958S0026663 Expired DE1768790U (de) 1958-04-09 1958-04-09 Wandelbarer stuhl.

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