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DE176821C - - Google Patents

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Publication number
DE176821C
DE176821C DENDAT176821D DE176821DA DE176821C DE 176821 C DE176821 C DE 176821C DE NDAT176821 D DENDAT176821 D DE NDAT176821D DE 176821D A DE176821D A DE 176821DA DE 176821 C DE176821 C DE 176821C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
relay
subscriber
call
winding
circuit
Prior art date
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Active
Application number
DENDAT176821D
Other languages
English (en)
Publication of DE176821C publication Critical patent/DE176821C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M9/00Arrangements for interconnection not involving centralised switching

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Devices For Supply Of Signal Current (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vr 176821 KLASSE 21 a. GRUPPE
DEUTSCHE TELEPHON WERKE G. m. b. H. in BERLIN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. November 1904 ab.
Die Erfindung betrifft eine Schaltung für Fernsprechämter mit Zentralmikrophonbatterie und Zweileiterparallelklinken, bei welcher beim Abheben des Fernhörers zwischen Teilnehmerleitungen und Batterie ein mit doppelter Wicklung versehenes Anrufrelais eingeschaltet wird, welches während der Gesprächsdauer eingeschaltet bleibt und beim Anruf des Teilnehmers über seinen Arbeitskontakt
ίο den Stromkreis des Anrufzeichens herstellt.
Von den bereits bekannt gewordenen Schaltungsanordnungen dieser Art unterscheidet sich die neue, den Gegenstand der Erfindung bildende Schaltung wesentlich durch die Art und Weise, wie das Rufzeichen beim ^ Einfügen des entsprechenden Abfrage- oder Verbindungsstöpsels wieder zum Verschwinden gebracht wird.
Während bei den bisher bekannt gewordenen Schaltungen der das Anrufrelais durchfließende Strom durch Einschaltung eines Nebenschlusses geschwächt, oder ein in einem Ortsstromkreis liegendes Trennrelais dazu benutzt wurde, um den Stromkreis des Rufzeichens zu unterbrechen, gelangt nach vorliegender Erfindung zu diesem Zwecke ein Abschalterelais . zur Anwendung, das während der ganzen Dauer des Gespräches in der Teilnehmerleitung liegt, für den Durchgang der Sprechströme aber mit einem induktionsfreien Widerstand überbrückt ist. Der Strom des Rufzeichens fließt außer über den Arbeitskontakt des Anrufrelais über den Ruhekontakt dieses Abschalterelais, welches beim Einfügen des entsprechenden Abfrage- oder Verbindungsstöpsels erregt wird und durch öffnen seines Ruhekontaktes das Rufzeichen abschaltet.
Der Gegenstand der Erfindung ist auf der Zeichnung veranschaulicht worden.
Fig. ι zeigt das Fernsprechamt C und die an dasselbe angeschlossenen Teilnehmer A und B.
Fig. 2 gibt das allgemeine Schema der Stromverteilung, wobei zur besseren Übersieht die gleichen Bezugszeichen verwendet sind wie in Fig. 1.
Bei Fig. 1 ist angenommen, daß der Teilnehmer A den Fernhörer abgehängt hat, so daß Strom von der Zentralbatterie 1 über Wicklung 2 des Anrufrelais 3, über Leitung 4, Hakenumschalter 5 und Mikrophon 6 des Teilnehmers A, die Primärspule 7, Leitung 8, Wicklung 9 des Relais 3 und von dort zur Batterie zurückfließt. Das Anrufrelais 3 zieht seinen Anker 10 an und schließt den Kontakt 11, so daß das Anrufzeichen 12 erscheint, indem dasselbe Strom aus der Zentralbatterie 1 über die Kontakte II und 13 erhält. Wird nun der Abfrage-

Claims (1)

  1. Stöpsel 14 in die Abfrageklinke 15 eingefügt, so wird ein zweiter Stromkreis über die Teilnehmerleitungen 4 und 8 geschlossen, nämlich von der Zentralbatterie ι über die linke Wicklung des Übertragers oder Vorschaltwiderstandes 16, Spitze des Stöpsels 14, Feder 17, die Wicklung des mit dem selbstinduktionslosen Nebenschluß 18 versehenen Relais 19 und Leitung 4 zum Teilnehmer und von da zurück über Leitung 8; von hier verzweigt sich der Strom einerseits über den Hals des Stöpsels 14, Schlußrelais 20 und über die linke Wicklung des Übertragers 21 zur Zentralbatterie 1 und andererseits über Wicklung 9 des Relais 3 zur Batterie 1. Das Relais 19 zieht seinen Anker 22 an und öffnet den Kontakt 13, so daß das Anrufzeichen 12 verschwindet. Dabei zieht auch das Schlußrelais 20 seinen Anker 23 an und
    hält so durch Öffnen des Kontaktes 24 den Stromkreis des Schlußzeichens in bekannter Weise so lange geöffnet, bis der Teilnehmer nach beendetem Gespräch ' den Fernhörer wieder anhängt.
    Hängt der Teilnehmer seinen Fernhörer wieder an, so kann trotzdem das Anrufzeichen 12 nicht wieder erscheinen, weil sowohl das Anrufrelais 3· als auch die Relais 19 und 20 beim Anhängen des Fernhörers stromlos werden.
    Es wird also der Arbeitskontakt 11 des Anrufrelais 3 in demselben Augenblick geöffnet, in welchem das Relais 19 seinen Ruhekontakt 13 schließt.
    Pate nt-A ν Spruch:
    Schaltungsanordnung für Fernsprechämter mit Zentralmikrophonbatterie und Zweileiterparallelklinken, bei welcher ein Anrufrelais mit doppelter Wicklung und ein Rufzeichenabschalterelais dauernd mit der Teilnehmerleitung verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Abschalterelais (19), welches mit nur einer durch einen induktionslosen Widerstand (18) überbrückten Wicklung versehen ist, zwischen einen Zweig (4) der Teilnehmerleitung (4, 8) und die Teilnehmerklinken (17) derart eingeschaltet ist, daß es nach hergestellter Sprechverbindung den erforderlichen Strom unmittelbar über den einen Zweig der zur Überleitung der Sprechströme dienenden Stöpselschnur erhält, dabei aber den Sprechstromkreis infolge des parallel geschalteten Wider-Standes (18) nicht schädlich beeinflußt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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