DE17673C - Maschine zur Herstellung von Rohrmatten - Google Patents
Maschine zur Herstellung von RohrmattenInfo
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- DE17673C DE17673C DENDAT17673D DE17673DA DE17673C DE 17673 C DE17673 C DE 17673C DE NDAT17673 D DENDAT17673 D DE NDAT17673D DE 17673D A DE17673D A DE 17673DA DE 17673 C DE17673 C DE 17673C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27J—MECHANICAL WORKING OF CANE, CORK, OR SIMILAR MATERIALS
- B27J1/00—Mechanical working of cane or the like
- B27J1/003—Joining the cane side by side
- B27J1/006—Joining the cane side by side by strand or wire twisting
Landscapes
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Forests & Forestry (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Die Maschine hat den Zweck, bei der Fabrikation von Schilfrolirmatten zur Herstellung
von Plafondverputz das Verbinden der einzelnen Stäbe durch Drähte zu besorgen.
Am Gestell α befindet sich, im oberen Querbalken
b gelagert, ein System von stehenden Spindeln c, deren jede von einer mit ihr in
fester Verbindung stehenden Achse d gekreuzt wird. Jede dieser Achsen d trägt an beiden
Enden je eine auf ihr drehbare, mit dem betreffenden Bindedraht e umwickelte Spule /.
Von den Spulen/ aus gehen die Drähte e von je zwei auf der gleichen Achse d sitzenden
Spulen über den gemeinschaftlichen, am unteren Ende der Achse c festgemachten Steg g und
vereinigen sich etwas unterhalb der Gabel h, indem sie von da an, spiralförmig um einander
gewunden, nach der unteren Trommel i gehen und dort festgemacht sind. Damit sich die
Spule f nur dreht, wenn der Draht angezogen wird, ist jede durch eine Klemmfeder k festgehalten.
Die Trommel i dient zum Aufrollen der Matten, die Trommel / zur Führung.
Die Achsen c tragen oben ein konisches Getriebe, in welches je ein Trieb auf der horizontalen
Achse m eingreift. Die Achse in hat an einem Ende eine Riemscheibe n, über
welche ein Riemen geht, dessen Enden an einer Querschiene ο befestigt sind. Um einen
Zapfen p kann die Querschiene 0 mittelst des Hebels q je nach Bedarf eine Drehung in der
einen oder anderen Richtung erhalten. Der Hebel q hat seinen Anschlag an zwei Stiften r
des Bogen s, der am Gestell α befestigt ist.
Der obere Theil des Gestells α ist mit dem
unteren Theil durch gebogene Eisen i verbunden, des bequemeren Einschiebens der
Stäbe halber. Die Gabeln h sind fest auf einer gemeinsamen Achse u, welche mittelst
eines Hebels ν gedreht werden kann; der Hebel ν wird in der Stellung, wie die ausgezogene
Zeichnung angiebt, durch eine Einschnappfeder w festgehalten und, wenn die
Feder w gelöst wird, durch das am anderen Ende befindliche Gewicht in der Richtung des
Pfeiles bewegt und nimmt dann die punktirte Lage an; die Achse u und die Gabeln h bewegen
sich mit. Am oberen Querbalken b sind Bandeisen χ festgemacht, welche am
unteren Ende Blechkonen y tragen, die unten aufgeschlitzt sind und zur schnellen und
sicheren Führung der Rohrstäbe dienen. Die Aufrolltrommel i trägt an beiden Enden Rollen z,
über welche eine Kette oder ein Seil geht, das, mittelst Gewichts angezogen, immer der Trommel
das Bestreben einer Drehung ertheilt, wodurch die Matte gespannt und allmälig aufgerollt wird.
Die Herstellung der Rohrmatten ist folgende: Wenn der Hebel ν in der punktirten Lage
sich befindet, wird ein Rohrstab dort, wo die Drähte e unterhalb der Stege g zusammengehen,
zwischen diese Drähte eingelegt, der Hebel ν dann in die Lage gebracht, in welcher
er durch die Einschnappfeder w festgehalten wird; dadurch wird der Rohrstab ebenfalls
mittelst der Gabeln h festgehalten. Alsdann schlägt man den Hebel q nach der entgegengesetzten
Seite in der Richtung des Pfeiles,
wodurch die Querschiene ο um den Zapfen p
gedreht und mittelst des Riemens die Riemscheibe n, die Achse m und jede Spindel c bewegt
wird, infolge dessen die auf den Querachsen d befindlichen Drahtspulen um ihre zugehörige
Spindel c rotiren und somit die betreffenden Drähte mehrmals um einander winden,
je nachdem die Enden des Riemens weiter oder näher an dem Drehpunkt / der Querschiene
ο befestigt sind; um dies bewerkstelligen zu können, hat die Schiene ο verschiedene
Stelllöcher. Nachdem nun die Drähte einigemal zusammengedreht sind, welche dadurch den Rohrstab umspannen und festhalten,
löst man die Einschnappfeder w, schlägt den Hebel ν zurück und schiebt der Längsrichtung
nach durch die Konen y einen neuen Stab, schlägt den Hebel υ wieder vor, so dafs der
neue Stab wieder gehalten wird, und giebt durch Zurückschlagen des Hebels q dem Spindelsystem
c die umgekehrte Drehung, wodurch die Drähte den neuen Stab wieder umspannen,
sich in entgegengesetzten Windungen, wie zuvor, gegenseitig umwickeln und den Stab festhalten.
Beim Einlegen des nächsten Stabes wiederholt sich diese Operation.
Claims (2)
1. Das zur Herstellung des in Fig. ι dargestellten
Rohrgewebes erforderliche Zusammenspiel der aus Fig. 2 bis 4 ersichtlichen Werkzeuge y efg und h.
2. Die in Fig. 2 bis 4 dargestellte Gesammtanordnung der ganzen Maschine, welche
dieses Zusammenspiel hervorbringt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE17673C true DE17673C (de) |
Family
ID=294595
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT17673D Active DE17673C (de) | Maschine zur Herstellung von Rohrmatten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE17673C (de) |
-
0
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